Posts Tagged ‘cole slaw’

Rosa gebratenes Roastbeef mit Remoulade & Bratkartoffeln – Wirtshaus Dicke Sophie [29.07.2015]

Wednesday, July 29th, 2015

Heute Abend verschlug es uns mal wieder ins Wirtshaus Dicke Sophie in der Johanniskirchner Straße hier in München, eine Location mit deftig-bayrischer aber auch internationaler Küche, über die ich ja hier bereits etwas ausführlicher und auch hier oder hier schon einmal berichtet hatte. Für den gemütlichen Biergarten war das Wetter heute leider nicht so sehr geeignet, aber wir hatten in weiser Vorraussicht drinnen reserviert und das war auch gut so, denn es war für einen Mittwoch Abend brechend voll und wir hätten ohne Reservierung drinnen wohl keinen Platz mehr bekommen. Bei der Durchsicht der Speisekarte fand ich dort gleich mehrere Gerichte, die mein kulinarisches Interesse weckten. Vor allem auf der aktuellen Wochenkarte fanden sich wieder einige Schmankerl und ich entschied mich nach längerem Hin und Her schließlich für das dort angebotene Rosa gebratene Roastbeef mit Remouladensoße und Bratkartoffeln für 14,60 Euro, das ich noch durch einen kleinen hausgemachten Speckkrautsalat ergänzte.

Home made bacon cole slaw / Hausgemachter Speck-Krautsalat

Roastbeef with remoulade & fried potatoes / Rosa gebackener Roastbeef mit Remoulade & Bratkartoffeln

Dem Krautsalat, der neben kleinen Speckwürfeln auch mit einer nicht zu verachtenden Menge Kümmel angemacht war, nahm ich sofort ab dass er hausgemacht war, denn so etwas leckeres gibt es kaum zu kaufen. Kümmel muss man zwar mögen, aber hier passte er wunderbar hinein. Und auch das auf Zimmertemperatur servierte, innen schön rosafarbene Roastbeef war wunderbar gelungen: schön zart und saftig, so wie es sein muss. Das einzige was etwas störte waren einige dünne, knusprige Fettstreifen am Rand der hauchdünnen Scheiben, aber darüber konnte man geflissentlich auch hinweg sehen. Die Remoulade mit war wohl auch hausgemacht und überaus gut gelungen, die Mayonaise war deutlich intensiver im Geschmack als das was ich z.B. aus unserem Betriebsrestaurant kenne und ich entdeckte neben Gurkenstückchen und Kräutern sogar etwas Eigelb darin. Einzig bei den Bratkartoffeln muss ich ein kleines Haar lassen, denn obwohl sie größtenteils in Ordnung waren fanden sich doch einige kleinere Stückchen darin, die eindeutig zu lange gebraten worden und dadurch etwas zu knusprig waren. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache. Insgesamt aber ein sehr gelungenes Abendessen und ich kann meine bereits mehrfach ausgesprochene Empfehlung für das Wirsthaus Dicke Sophie, das übrigens auch über einen sehr umfangreichen Mittagstisch verfügt, nur noch ein weiteres Mal erneuern.

Pulled Pork im Fladenbrot mit Coleslaw & Steakhouse Pommes [09.07.2015]

Thursday, July 9th, 2015

Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen, zu welchem der Angebote ich greifen sollte, denn mit Pulled Pork im Fladenbrot mit Coleslaw-Salatund Steak House Pommes stand im Bereich Globetrotter ein Gericht auf dem Speiseplan, das es meinen Aufzeichnungen nach so noch nicht in unserem Betriebsrestaurant gegeben hatte und das ich daher natürlich unbedingt probieren musste. Pulled Pork ist Schweineschulter oder Nacken, der (normalerweise) mit Öl und Gewürzen eingerieben, mindestens 24 Stunden mariniert und anschließend über 10 bis 15 Stunden langsam im Dampf eines BBQ-Grills (Smokers) langsam bei 100 bis 130 Grad gegart, wobei man es zusätzlich noch mit Würzsauce einreibt. Zum Schluss wird es mit BBQ-Sauce eingerieben und mit zwei Gabeln auseinander gezogen, sozusagen zerzupft (engl. “to pull” – daher der Name). Ich bezweifle zwar, dass man diesen Aufwand auch hier betrieben hatte, aber es sah auch so einfach zu verlockend aus. Dagegen kamen weder die Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten bei Vitality noch die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Tradition der Region oder die Asia-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce auch nur annährend an. Dazu nahm ich mir noch etwas Ketchup für die Pommes Frites und ein Becherchen Aprikosencreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pulled pork in pita with cole slaw & steak house fries / Pulled pork im Fladenbrot mit Cole Slaw & Steakhouse Pommes

Das Fladenbrot war zwar eindeutig aufgebacken und nicht frisch, aber dafür noch warm und knusprig. Die untere Hälfte war mit etwas Cocktailsauce bestrichen und ein wenig Salat belegt, was aber bei der angenehm großen Menge des Pulled Pork geschmacklich kaum eine Bedeutung hatte. Das Fleisch selber war wunderbar zart und hatte auch den leicht rauchigen Geschmack den man erwartet, hätte aber gerne noch etwas würziger sein können. Hier hätte es nicht geschadet, wenn man noch etwas BBQ-Sauce mit ins Brötchen gemacht hätte oder die für die Gäste bereit gestellt hätte, damit sie dies selber tun. Denn gemeinsam mit dem aufgetoasteten Fladenbrot war es dann doch ein klein wenig trocken. Gut, ich hätte vielleicht Ersatzweise noch etwas Ketchup ins Fladenbrot machen können, aber daran hatte ich leider zu spät gedacht – letztlich ging es aber natürlich auch so. Die Steakhouse Pommes schließlich waren zwar nicht mehr hundertprozentig heiß, aber ansonsten gab es daran nichts auszusetzen. Leider war der Coleslaw für einen Krautsalat zwar etwas zu Möhrenlastig geraten, ergänzte das Gericht aber dennoch überaus schmackhaft. Insgesamt nicht perfekt, aber für ein Betriebsrestaurants dennoch eine sehr leckere Zusammenstellung. Daher kann ich hier wohl bedenkenlos volle Punktzahl geben. Der nicht zu süße, fruchtige und schön schaumige Becher Aprikosencreme schloss die Mahlzeit heute schließlich sehr gelungen ab.
Und auch die anderen Gäste hatten heute bevorzugt beim Pulled Pork zugeschlagen und diesem Angebot mit einem uneinholbare großen Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschert. Nach einer großen Lücke folgten dann die Asia-Gerichte auf Platz zwei, knapp gefolgt von den Schinkennudeln auf dem dritten Platz und die Gnocchi schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Pulled Pork: ++
Fladenbrot: ++
Cole Slaw: ++
Steakhouse Pommes: ++
Aprikosencreme: ++

Lachsfilet mit Blattspinat in Estragonsauce mit Rosmarinkartoffeln [03.07.2015]

Friday, July 3rd, 2015

Zum heutigen Freitag fanden sich gleich zwei Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mein Interesse weckten: Zum einen das Frische Seelachsfilet mit Blattspinat in Estragonsauce mit Rosmarinkartoffel und schließlich der Klassiker Putensteak mit Kartoffel-Selleriestampf in Honig-Pfeffersauce bei Vitality. Obwohl ich zugeben muss, dass auch die Reiberdatschi mit Apfelmus im Abschnitt der traditionell-regionalen Gerichte ihren gewissen Reiz ausübten. Nur die Gebackene Ananas und Banane sowie das Nua Pad King – Rindlfeisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer schloss ich heute von Anfang an aus. Letztlich entschied ich mich dann für das Lachsfilet, das ich trotz des darin enthaltenen Blattspinats noch mit einem Schälchen Krautsalat von der Salattheke und einem Becherchen Stracciatella-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Salmon filet with leaf spinach in tarragon sauce with rosemary potatoes / Lachsfilet mit Blattspinat in Estragonsauce mit Rosmarinkartoffeln

Eine vorzügliche Wahl wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Das angenehm große Stück Lachsfilet war saftig, zart und natürlich frei von jeglichen Gräten und auch beim Blattspinat gab es geschmacklich nichts auszusetzen. Allerdings hätte es sowohl beim Spinat als auch bei der würzigen Estragonsauce gerne etwas mehr sein können. Von den schön würzigen Rosmarinkartoffeln hatte man aber glücklicherweise mehr als genug beigelegt. Ein sehr leckeres Hauptgericht, zu dem auch der knackige Krautsalat – wohl Reste von gestern – sehr gut passte. Der kleine Becher luftig-lockerer Straciatelle-Creme schloss das heutige Mahl schließlich sehr gelungen ab.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Lachsfilet heute weit oben in der Gunst und konnte sich so auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala den ersten Platz sichern. Platz zwei belegte das Putensteak mit Honig-Pfeffersauce, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich den Reiberdatschi auf einem sehr guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Estragonsauce: ++
Blattspinat: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Krautsalat: ++
Straciatelle-Creme: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [02.07.2015]

Thursday, July 2nd, 2015

Die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants bot mal wieder wenig Überraschendes. An der Asia-Thai-Theke wurden Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Oeking Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce angeboten, außerdem gab es Mexikanische Chili-Linsen mit Reis bei Vitality, einen Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel und hausgemachten Krautsalat bei Tradition der Region und schließlich Penne Rigate mit Thunfisch-Tomatenragout und Parmesan bei Globetrotter. Hätte ich nicht erst gestern die letzten Reste meiner selbst zubereiteten Farfalle in Bratwurst-Möhren-Sauce verbraucht, wären wohl die Penne meine erste Wahl gewesen. Doch so entschied ich mich, trotz weiterhin hochsommerlicher Temperaturen, für den Schweinebraten in Dunklebiersauce. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießbrei mit roter Beerengrütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork roast in dark beer sauce with potato dumpling & cole slaw / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat

Da ich das letzte vollständige Stück, ein etwas breiteres Endstück, aus der aktuellen Ladung Schweinebraten erhielt, gab mir die Thekenkraft auch noch ein übrig gebliebenes halbes Stück als Bonus dazu. Dadurch hatte ich eine eine mehr als ausreichende Menge Fleisch, das glücklicherweise sowohl noch schön heiß als auch saftig, zart und gut gewürzt war. Da gab es wirklich nichts dran zu meckern. Leider war die Sauce dafür heute etwas dünn geraten, doch geschmacklich war sie ebenfalls in Ordnung, so dass ich von einem Punktabzug absehen kann. Ebenso gab es an dem großen, mit angebratenen Brotwürfeln gefüllten Kartoffelknödel und dem frischen knackigen Krautsalat mit leicht säuerlicher Note irgend etwas auszusetzen. Auch wenn es nicht ganz das richtige für das aktuelle Sommerwetter war, eine insgesamt gute Wahl. Der kleine Becher mild gesüßten Grießbreis mit Vanillearoma samt seinem Toppings aus roter Beerengrütze mit zahlreichen Fruchtstücken, Keks und Pflaumenstreifen wäre zwar nicht mehr unbedingt notwendig gewesen schloss das heutige Mittagsmahl sehr schmackhaft ab.
Und auch auch bei den anderen Gästen lag der der Schweinebraten am höchsten in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Penne mit Thunfisch-Tomatenragout, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier kam wie üblich das vegetarische Gericht, heute, die mexikanischen Chili-Linsen.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++
Grießbrei mit roter Grütze: ++

Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar, Krautsalat & Reis [04.05.2015]

Monday, May 4th, 2015

Wie häufig an Montagen waren auch heute keine großen Überraschungen auf der Speisekarte zu finden. Die Sektion Vitality bot Gnocchi mir Kirschtomaten, Parmesan und Ruccola an, bei Tradition der Region fanden sich Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce, bei Globetrotter Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar, Krautsalat und Reis und an der Asia-Thai-Theke Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce. Da schienen mir die Cevapcici doch die beste Alternative zu sein, auch wenn die Zutat Krautsalat etwas ungewöhnlich klang. Aber das ersparte mir zusätzliches Gemüse von der Gemüsetheke, so dass ich nur noch einen Becher Pana Cotta mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot hinzufügen musste, um mein heutiges Menu komplett zu machen.

Cevapcici

Ich hatte ja zuerst befürchtet, dass es sich beim Krautsalat immer noch um Reste von letzter Woche handelte. Doch dem schien nicht so zu sein, viel mehr war es sogar noch schlimmer, denn der Krautsalat war vollkommen versalzen und kaum genießbar. Zum Glück war das der einzige wirklich negative Teil an diesem Gericht, denn der Reis war körnig und heiß, das Ajvar fruchtig und leicht scharf – auch wenn es für meinen Geschmack noch etwas schärfer hätte sein können – die Zwiebeln knackig und frisch und die Cevapcici-Röllchen aus Rinderhack war einigermaßen locker, gut gewürzt und auch noch noch ausreichend warm. Abgesehen vom Krautsalat also akzeptabel, wenn auch nichts wirklich besonderes. Ob es sich bei dem Dessert schließlich wirklich um reines Pana Cotta handelte, möchte ich zwar ein wenig bezweifeln, aber die cremige Zubereitung mit Vanillegschmack und ihrer Garnitur aus roter Grütze, Orangen- und Kiwischeibe erwies sich dennoch als schmackhafter Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Trotz des kleinen “Würz-Unfalls” mit dem Krautsalat lagen die Cevapcici dennoch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages vorne und konnten sich den ersten Platz sichern, aber die Schinkennudeln waren ihnen dicht auf den Fersen und ergatterten somit den zweiten Platz. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und die vegetarischen Gnocchi mit Kirschtomaten und Ruccola folgten schließlich auf dem vierten Platz. Hier also auch heute mal wieder keine Überraschungen.

Mein Abschlußurteil:
Cevapcici: ++
Zwiebeln: ++
Ajvar: ++
Krautsalat: –
Reis: ++
Pana Cotta mit roter Grütze: ++