Ofenfrischer Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [05.07.2018]

Nachdem ich gestern leider auf das Mittagessen aufgrund eines Zahnarzttermins ausfallen lassen musste und dabei Dinge wie Zander auf Fenchelgemüse oder Cordon bleu mit Pommes verpasst hatte, war ich heute wieder fit genug um mich in unserem Betriebsrestaurant wie gewöhnt zu stärken. Leider war das heutige Angebot auf der Speisekarte leider nur durchschnittlich. Mit Spaghetti Pesto Genovese bei Vitality und einer Spinat-Ricotta-Lasagne bei Globetrotter fanden sich zwei Nudelgericht auf der Speisekarte, außerdem gab es Ofenfrischer Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und hausgemachter Krautsalat bei Tradition der Region sowie Gebackener Seelachs mit Gemüse in Massaman-Sauce und Gebackene Ananas und Banane mit Honig an der Asia-Wok-Theke. Da brauchte ich natürlich nicht lange zu überlegen und griff beim Schweinebraten zu.

Pork roast in dark beer sauce with potato dumpling & home made cole slaw / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & hausgemachten Krautsalat>

Der mit Kümmelsamen angemachte Krautsalat war schon mal sehr knackig, hätte aber meiner Meinung nach noch etwas mehr Essig vertragen können. Dazu ein mehr als männerfaustgroßer, mit leider bereits etwas durchgeweichten angebratenen Croutons gefüllter Kartoffelknödel von fester Konsistenz, aber gutem Geschmack und schließlich noch da fingerdicke Stück nur leicht durchwachsenens, aber zarten Schweinebratens mit seiner dickflüssigen und würzigen Dunkelbiersauce machten das Gericht zu etwas, was man früher vielleicht sogar als Sonntagsbraten hätte durchgehen lassen können. Mit hat es auf jede Fall geschmeckt.
Bei den anderen Gästen erfreute sich der Schweinebraten heute auch großer Beliebtheit und konnte sich mit kleinem, aber klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, Platz drei belegte die Spaghetti und knapp dahinter folgte die Spinat-Ricotta-Lasagne auf einem sehr guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++

Gebackener Seelachs mit Remoulade & Röstkartoffeln [04.05.2018]

Eigentlich hatte ich heute großes Interesse am Gegrillten Filet vom australischen Rind mit Kräuterbutter, Country Potatoes und gemischten Salat gehabt, das laut Intranet-Speisekarte im Abschnitt Vitality angeboten werden sollte. Doch als ich gegen 12:15 Uhr das Restaurant betrat, war davon keine Spur zu finden. Viel mehr bot man im Bereich der regulären Küche nur den Gebackenen Seelachs mit Remoulade und Röstkartoffeln bei Globetrotter sowie Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region an. Außerdem gab es noch Asiatisches Gemüse in grüner Kokossauce und Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und Thaicurry in Kokosmilchsauce. Vom australischen Rinderfilet keine Spur – war wohl ausgefallen – ich glaube nicht dass es so früh schon aus war, zumal es deutlich teurer hätte sein sollen als die regulären Gerichte, was für viele Gäste erfahrungsgemäß ein Hinderungsgrund ist. Was aber wirklich los war, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. So reihte mich also an der Theke für den Seelachs ein und bekam, kurz bevor ich an der Reihe war, sogar noch die Option alternativ Scholle zu erhalten, die gerade frisch aus der Küche gekommen war. Letztlich blieb ich aber beim Seelachs und ergänzte das Gericht am Ende noch durch etwas Krautsalat, den ich an der Salattheke entdeckte.

Coalfish filet with remoulade & roast potatoes / Seelachfilet mit Remoulade & Röstkartoffeln

Eigentlich ein Standard-Gericht unseres Betriebsrestaurants, das sich alle paar wiederholt, aber heute schien es mal besonders gut gelungen zu sein. Bsonders das Fischfilet erschien heute nicht nur außen außerordentlich knusprig zu sein, auch der Seelachs im Inneren war besonders locker und saftig. Und auch die Remoulade erschien mir heute etwa würziger als sonst. Nur die Röstkartoffeln waren nicht besser oder schlechter als sonst, teilweise mit Biss, teilweise ein klein wenig matschig, aber insgesamt in Ordnung. Und der knackige Krautsalat erwies sich unerwartet gut passende Beilage zum Fisch. Ich war zufrieden mit meiner Wahl, gerade weil Fisch ja ein klassisches Freitags-Gericht ist – aber australisches Rind wäre natürlich auch nett gewesen, trotz des Country-Potato-Triples das mir dann gedroht hätte, denn ich hatte diese ja bereits am Mittwoch und Donnerstag als Sättigungsbeilage. 😉
Ich konnte auch bei den anderen Essern oder in den Rückgabewagen keine Spuren des Rinderfilets entdecken, gehe also davon aus das es ausgefallen ist. Logischerweise lag das Fischgericht daher heute mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten vorne und belegte den ersten Platz, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem zweiten Platz und dem Milchreis auf Platz drei.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: ++
Krautsalat: ++

Griechische Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis [17.04.2018]

Zwar hatte man heute als Zusatzangebot ein Chili con Carne mit Baguette mit in den Speiseplan aufgenommen, doch bereits der Blick auf das Foto auf dem großen Bildschirm am Kantineneingang verriert, dass es sich hier um eine ziemlich dünne, eher suppenartige Zubereitung handelte. Nichts für mich, zumal man mit Griechischen Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Djuvecreis im Abschnitt Globetrotter eine gute Alternative bot. Zwar nahm ich auch die Kartoffelgnocchi mit grünem und weißen Spargel in Bärlauch-Tomatensauce bei Vitality, das Schweinegeschnetzeltes “Zürcher Art” mit Rösti bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratenes Thaigemüse in Massamansauce oder Pia Pad Prik – Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce kurz in Augenschein, blieb aber letztlich bei meiner Entscheidung für die Bifteki. Zumal man heute mal passenderweise dazu auch frischen Krautsalat an der Salattheke anbot, der mein griechisches Mittagsmahl daher ergänzte.

Greek bifteki with tzatziki, fresh onions & tomato rice / Griechische Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis

Der Reis mit seiner leichten Tomatennote war schon mal ganz gut gelungen, auch wenn mir für einen “echten” Djuvecreis die Zugabe von Erbsen oder Paprika fehlte. Als Sättigungsbeilage eigenete er sich aber dennoch allemal. Dazu die genau abgezählten drei lockeren und saftigen, mit Feta versetzten Rindfleischfrikadellen, den Bifteki, die man wunderbar mit den frischen Zwiebeln und dem fast knoblauchfreien, dafür aber mit Kräutern versetzten Tzatziki verzehren konnte. Der leicht säuerliche, knackige Krautsalat rundete das Gericht schließlich überaus gelungen ab. Ein Klassiker unseres Betriebsrestaurants, der heute nur mittelmäßige, aber akzeptable Qualität erreichte.
Und auch bei den anderen Gästen erfreuten sich die Bifteki heute großer Beliebtheit und konnten sich mit einem kleinen, aber klar erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Das Chili con Carne war ihnen aber eng auf den Fersen und belegte somit, allerdings wiederum nur mit geringem Vorsprung vor den Asia-Gerichten, den zweiten Platz. Die Wok-Speisen folgen somit auf Platz drei, die Schweinegeschnetzelte auf dem vierten Platz und die Gnocchi knapp dahinter auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:

Cordon Bleu mit Pommes Frites [28.03.2018]

Am heutigen Mittwoch fand sich mit einem Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region mal wieder ein altbekannter und beliebter Klassiker auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Hätte die Gebratene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln bei Vitality etwas besser ausgesehen, hätte ich sie vielleicht noch als Alternative in Betracht gezogen, insbesondere da mich der Hausgemachte Semmelknödel mit Rahmschwammerl oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse in grüner Kokosmilchsauce nicht sonderlich reizten, so aber sah ich keine Alternative zum gefüllten Schnitzel. Zitronenecken, Ketchup und Mayo standen an einer separaten Theke bereit, wobei ich mich nur bei Zitrone und Ketchup bediente. Außerdem landete noch ein kleines Schälchen Krautsalat auf meinem Tablett – denn den gibts ja leider viel zu selten und da musste ich die Situation heute mal ausnutzen.

Cordon bleu with french fries / Cordon bleu mit Pommes Frites

Leider waren auch dieses Mal wieder die Pommes Frites wieder der größte Kritikpunkt, denn sie wirkten labbrig und nicht richtig knusprig – ähnlich wie letzte Woche bei der Currywurst. Das mit gekochtem Schinken und Käse – ich denke es war Mozzarella – gefüllten Schweineschnitzel, dem Cordon bleu gab es aber nichts auszusetzen. Zwar eindeutig fertig vorbereitete Massenware, aber geschmacklich absolut in Ordnung. Vor allem wenn man es mit dem Saft der Zitronenecke garnierte. Und auch der leicht säuerliche, knackige Krautsalat gab keinen Grund zu weiterer Kritik. Keine leicht Kost, aber immer wieder lecker.
Natürlich lag das Cordon bleu auch bei den anderen Gästen sehr hoch in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor der Forelle lag, die somit Platz drei belegte. Auf einem guten vierten Platz folgte schließlich der Semmelknödel mit Rahmschwammerl.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: ++
Pommes Frites: +
Krautsalat: ++

Knuspriges Schäufele mit Krautsalat & Kartoffelkloß [28.02.2017]

Zuerst überlegte ich beim Griechischen Wrap mit Lachswürfeln, dazu Schafskäse und Salat aus dem Bereich Vitality zuzugreifen, denn obwohl das Knusprige Schäufele mit Dunkelbiersauce, hausgemachten Krautsalat und Kartoffelkloß bei Tradition der Region überaus gut klang, hatte ich mit dem hausgemachten Krautsalat hier in unserem Betriebsrestaurant bisher nicht so gute Erfahrungen gemacht – ich denke da an hier. Ist lange her und es gab bessere Krautsalate in der Zwischenzeit, aber so negative Erfahrungen brennen sich eben eher ein als die positiven. Doch als ich das Bild des Gerichtes sah, wurde ich eines besseren belehrt. Sogar Kümmelsamen schien man dieses Mal mit hinein getan zu haben. Aber natürlich machten auch das Schäufele, im Ofen knusprig gebackene Schweineschulter und der große Kartoffelkloß einiges her, daher entschied ich mich schließlich doch für dieses mächtige Mittagsgericht. Die Nudeln mit Ei, Schinken und Tomatensauce bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Angebote wie Taohoo Tod – Geratener Tofu mit Thaigemüse in Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatten da keine Chance auf meinem Tablett zu landen.

Crispy cured shoulder of pork with dark beer sauce, cole slaw & potato dumpling / Knuspriges Schäufele mit Dunkelbiersauce,  Krautsalat & Kartoffelknödel

Natürlich befand sich ein großer Schulterblatt-Knochen im Schäufele und das reichlich daran haftende Fleisch war auch deutlich von Fett durchzogen – man brauch sich ja nur die dicke, knusprige Fettschwarte ganz oben zu betrachten, aber ich durfte dennoch mit Wohlwollen feststellen, dass es sich hier – meiner Meinung nach – um ein überaus gut gelungenes Stück Schweineschulter handelte. Dass es daran ein paar etwas härter gebackene Stellen daran gab, war aufgrund der großen Menge an verwertbaren Fleisches fast irrelevant. Und dieses Fleisch war durch das schmoren im Ofen angenehm zart geworden und zerfiel regelrecht auf der Zunge. Dazu passte gut die würzige und einigermaßen dickflüssige Dunkelbiersauce, die sich allerdings auch als recht fettig erwies. Schon in der Schale an der Ausgabetheke hatte sich eine dicke Fettschicht auf der eigentlichen Sauce gebildet, aber das war für mich auch ein Hinweis dass man die Sauce hier aus dem Sud der gebackenen Schäufele hergestellt und nicht aus irgend einer Instant-Tüte angerührt hatte. Sehr gelungen. Und auch beim Krautsalat, der wie es sich gehört leicht säuerlich angemacht und mit Kümmel versetzt war, hatte man sich heute wirklich mal Mühe gegeben und dabei erfolgreich gewesen. Sehr gut gelungen. Der mit angebratenen Brotwürfeln gefüllte Kartoffelknödel schließlich hätte noch ein klein wenig lockerer sein können, erfüllte seine Aufgabe als passende Sättigungsbeilage dennoch vorzüglich. Nicht unbedingt ein Gericht dass man an einem Mittwoch erwarten würde, sondern eher am Wochenende oder zu einem festlichen Anlass, aber gelohnt hatte es sich allemal. Und dabei war es nicht einmal merklich teurer als die “normalen” Gerichte.
Natürlich erfreute sich das Schäufele auch bei den anderen Gästen großer Beliebtheit und konnte sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auch dem Platz zwei folgten die Schinkennudeln, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und der Wrap folgte knapp dahinter auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schäufele: ++
Dunkelbiersauce: ++
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++