Holzfällersteak mit Schmorzwiebeln & Country Potatoes [05.12.2016]

Mein erster Blick galt heute den Spaghetti mit Lachswürfeln und Kirschtomaten auf sizilianische Art, die im Bereich Globetrotter auf der Speisekarte standen. Doch was gut klang, sah in der Praxis nicht mehr ganz so verlockend aus, denn die Sauce schien aus vielen Tomaten, relativ vielen dunklen Oliven und nur Spuren von Fisch zu bestehen. Daher sah ich erst einmal mich weiter um. Der Pikante Bohnengulasch bei Vitalit schien mir aber nicht das richtige und auch die Asia-Thai-Gerichte wie –Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und veschiedenem Gemüse erschienen mir so das richtige. Also griff ich schließlich zum Holzfällersteak mit Schmorzwiebeln und Country Potatoes, das im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war.

Holzfällersteak mit Schmorzwiebeln & Country Potatoes

Das Schweinesteak war heute leider sehr stark durchwachsen und bestand zu ungewöhnlich großen Teilen aus Fett, was den Genuss meiner Meinung nach etwas minderte. Geschmacklich absolut gelungen, aber aufgrund seiner Struktur kann ich ihm leider keine volle Punktzahl geben. Die milden angebratenen Zwiebeln, mit denen man es garniert hatte, waren aber absolut in Ordnung, ebenso wie die nur heute minimal übersalzenen, aber knusprigen Country Potatoes. Der knackige, süß-säuerliche angemachte Krautsalat rundete das heutigte Mittagsmahl gelungen ab.
Sah man sich bei en anderen Gästen um, erkannte man dass auch hier ein hoher Prozentsatz zum Holzfällersteak gegriffen hatte, womit ich diesem Gericht den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung für den Spaghetti mit Lachswürfeln hatten, die somit den dritten Platz belegten. Der Bohnengulasch schaffte es nur auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: +
Schmorzwiebeln: ++
Country Potatoes: ++
Krautsalt: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [30.11.2016]

Mein erster Blick auf die heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants wurde von der Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzöische Art aus dem Abschnitt Vitaliy auf sich gezogen. Doch was in der Beschreibung gut klang, sah in Realität etwas trocken aus, daher entschied ich mich mir auch die anderen Gerichte genauer anzusehen. Die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Carbonarasauce bei Globetrotter sahen dabei schon mal ganz gut aus, während Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce mich nicht so sehr begeisterten. Letztlich fiel meine Wahl aber auf den Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel und hausgemachten Krautsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region. Und da die Portion des Krautsalat etwas mickrig erschien, kombinierte ich diesen noch mit etwas Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Pork roast in dark beer sauce with potato dumpling & cole slaw / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat

In einer leider mal wieder recht dünn geratenen Sauce, bei der man aber deutlich das leichte Bieraroma heraus schmecken konnte, fanden sich eine leicht durchwachsene, nicht ganz fingerdicke Scheibe Schweinebraten, der sich als angenehm zart, aber leider bereits etwas abgekühlt erwies. Außerdem gab es eine wirklich sehr klein geratene Portion mit etwas Paprika Krautsalats, der für meinen persönlichen Geschmack aber ein klein wenig zu sauer geraten schien. Und auch der ebenfalls bereits leicht abgekühlte, mit angerösteten Brotkrumen gefüllt Kartoffelknödel ließ heute etwas zu wünschen übrig, denn er war von seiner konsistenz her leicht gummiartig. Das hatte ich schon mal besser erlebt. Und auch der Rosenkohl hätte etwas wärmer und weniger zerkocht sein können, aber er passte dennoch sehr gut als Gemüsebeilage. Insgesamt also wirklich kein Meisterstück, aber man kann eben nicht immer Glück mit dem Mittagessen haben.
Dennoch lag der Schweinebraten mit einen deutlichen Vorsprung auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala, gefolgt von der Spinat-Ricotta-Tortellini, die sich aber nur mit einem dünnen Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf Platz drei lagen. Einen guten vierten Platz belegte schließlich die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fich und Meeresfrüchten, die von einigen Essern wie mir schien mit den Resten der Zwiebel-Sahnesauce garniert worden war, die von der gestrigen Hähnchenbrust übrig war. Eigentlich eine gute Idee, ich hoffe ich denke auch daran wenn ein solches Gericht das nächste Mal auf der Karte steht und wieder einen zu trockenen Eindruck macht.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: +
Kartoffelknödel: +
Krautsalat: +
Rosenkohl: +

Schweinesteak mit Sauce Bernaise, grünen Bohnen & Kroketten [16.11.2016]

Die Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarin Kartoffeln im Abschnitt Vitality klang zwar im ersten Moment nicht schlecht, aber ich fand der Fisch sah etwas krebelig aus, und ich hatte keine Lust mich mit den Gräten rumzuschlagen. Und die Spaghetti all arrabiatta mit Parmesan bei Globetrotter erschienen mir heute auch nicht das richtige, denn ich hatte durch meine selbst zubereiteten Gratinierten Schinkennudeln in letzter Zeit genug Nudeln verzehrt. Und auch die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenen Asia-Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder das Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke sagten mir auch nicht so sehr zu. Blieb also nur noch das Gebratene Schweinesteak mit Sauce Bernaise, grünen Bohnen und Kroketten aus dem Abschnitt Tradition der Region. Und obwohl mit den grünen Bohnen bereits eine Gemüsebeilage dem Hauptgericht Beilag, griff ich doch noch mal an der Salattheke zu und holte mir dort zusätzlich ein Schälchen Krautsalat – ich liebe dieses Zeug nun mal. 😉

Pork steak with sauce bernaise, green beans & croquettes / Schweinesteak mit Sauce Bernaise, grünen Bohnen & Kroketten

Die Kroketten, von denen heute leider nur vier anstatt der sonst üblichen fünf Stück, waren schön heiß, außen knusprig und innen weich, so wie sie sein sollten. Bei den grünen Bohnen hatte ich am Anfang etwas Zweifel, denn sie sahen ziemlich zerkocht aus, aber die Komposition die neben den Bohnen auch Zwiebeln, etwas Lauch und einige Kräuter enthielt, war geschmacklich überaus gut gelungen. Und obwohl sich noch etwas “Gestrüpp” in Form von Zweigen der Kräuter in der Zubereitung fanden, gebe ich daher trotz der kleinen Mängel volle Punktzahl. Unter einer ausreichend großen Menge einer eher milden und geschmacklich eher unbedeutenden Sauce Bernaise fand sich schließlich ein angenehm dickes und mageres Stück Schweinesteak, das aber leider ein klein wenig zäh und trocken. Nicht schlecht, aber volle Punktzahl kann ich hier nicht geben. Der Krautsalat, den man mal wieder mit Speckwürfelchen und Kümmelsamen versetzt hatte, wäre da eigentlich nicht mehr notwendig gewesen, aber geschadet hat er letztlich auch nicht. Ich war mit meiner Entscheidung auf jeden Fall auch heute zufrieden.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, konnte man erkennen dass auch hier das Schweinesteak mit Kroketten vorherrschte und sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auch dem zweiten Platz folgte die Forelle Balkan Art, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung gegenüber den drittplatzierten Spaghetti all arrabiatta aufzeigte. Mit wiederum nur geringen Abstand folgten die Asia-Thai-Gerichte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: +
Sauce Bernaise: +
Grüne Bohnen: ++
Kroketten: ++
Krautsalat: ++

Rindergeschnetzeltes mit Spätzle [15.11.2016]

Um ehrlich zu sein: So richtig begeistert war ich heute von keinem der Angebote auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl bei Vitality sah mir etwas trocken aus und auch die Hackfleischspieße mit Zigeunersauce und Reis bei Tradition der Region sahen für mich nicht wirklich verlockend aus. Als bestes Angebot erschienen mir zum einen das Moo Pad Prk Bai – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce, das neben Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde und zum anderen das Rindergeschnetzelte mit Spätzle bei Globetrotter. Alternativ gab es die Spätzle – als Zusatzangebot – auch mit Schweinegeschnetzeltem mit Champignons, was auch noch gegangen wäre, aber letztlich blieb ich dann doch beim Rindergeschnetzelten. Dazu nahm ich mir noch eine Schale Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Beef stew with spaetzle / Rindergeschnetzeltes mit Spätzle

Das mit zahlreichen zarten und mageren Rindfleischstreifen und ein paar Stücken gewürfelter Zwiebel versehene Geschnetzelte in seiner dunklen, dickflüssigen und würzigen Sauce war schon mal sehr gut gelungen. Dazu passten gut die Spätzle oder um genau zu sein Knöpfle, die man in großzügiger Menge als Sättigungsbeilage beigefügt hatte. Über die Tatsache, dass sie nicht mehr ganz heiß waren sah ich daher gerne hinweg. Gemeinsam mit dem Krautsalat, der heute mal wieder mit Speckwürfelchen und Kümmelsamen versehen war, ergab sich somit ein einfaches, aber sehr leckeres Mittagsgericht. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Rindergeschnetzelte großer Beliebtheit und konnte sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, gefolgt vom Schweinegeschnetzelten auf dem dritten Platz. Die Hackfleischspieße kamen knapp dahinter auf Platz vier und mit wiederum geringen Abstand belegten die Gnocchi schließlich einen guten fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Rindergeschnetzeltes: ++
Spätzle: ++
Krautsalat: ++

Käsespätzle mit Röstzwiebeln [09.11.2016]

Obwohl heute mit einem Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Salzkartoffeln im Bereich Vitality ein durchaus interessantes Fischgericht auf der Karte stand, wollte ich nach vier Tagen mit Hackfleisch-Gerichten (2 x Hackfleisch-Kartoffel-Kuchen am Wochenende, Chili con Carne am Montag und Chili-Cheeseburger am gestrigen Dienstag) heute mal vegetarisch zu Mittag speisen und griff daher zu den Käsespätzle mit Röstzwiebeln aus dem Abschnitt Tradition der Region. Auf das Wiener Backhendl mit Kartoffelsalat bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte hatte ich heute keine Lust. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Cheese spaetzle with fried onions / Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Die mit mild-würzigem Käse und etwas gewürfelten Zwiebeln versetzten Spätzle waren leider nicht mehr ganz heiß, aber geschmacklich erwiesen sie sich als absolut in Ordnung – auch wenn ich persönlich einen geschmacklich dominanteren Käse gegriffen hätte. Dazu gab es eine großzügige Portion von knusprigen und einigermaßen frischen Röstzwiebeln, die geschmacklich wie erwartet sehr gut mit den Käsespätzle harmonierten. Und auch am Krautsalat, der heute mal ganz simpel ohne Speck und ohne Kümmelsamen angeboten worden war, gab es keinen Grund zur Kritik. Insgesamt konnte ich somit also zufrieden mit einer heutigen Wahl sein.
Und obwohl die Leitung unseres Betriebsrestaurants heute eigentlich das Backhendl als Favoriten gesehen hatte, denn dieses Gericht wurde an einer separaten Theke angeboten, schienen die Käsespätzle zumindest in der Zeit als ich mich dort aufhielt ein klein wenig beliebter, womit ihnen der heute erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte und das Backhendl auf einen guten zweiten Platz verdrängte. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich die das Seelchsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud.

Mein Abschlußurteil:
Käsespätzle: ++
Röstzwiebeln: ++