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Pulled Pork in Brioche Semmel mit Steak House Pommes [19.04.2016]

Tuesday, April 19th, 2016

Da weder der Curryreis mit Zucchini-Karottenragout bei Vitality, noch die Hausgemachte Lasagne mit Tomatensauce und Käse gratiniert oder die Asia-Thai-Gerichte wie Kal Tzau Fhan – Gebratetern Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Moo Pad Prik Bai Krapra – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce mein Interesse weckten, konnte ich mich auch heute voll und ganz dem dieswöchentlichen USA-Special in unserem Betriebsrestaurant zuwenden. Dort fanden sich heute Pulled Pork im Broiche Semmel mit Gewürzgurke, Coleslaw Salat, dazu Steak House Pommes und eine Ofenkartoffel mit Sour Creme und Schinkenstreifen, dazu gemischter Salat. Da brauchte ich natürlich nicht lang überlegen, denn das Pulled Pork war hier eindeutig das interessantere Gericht. Dazu nahm ich mir, trotz des Coleslaw auf dem Brötchen noch ein Schälchen deutschen Krautsalats von der Salattheke.

Pulled Pork & Steakhouse Pommes Frites

Die Steak House Pommes waren heute leider nicht so der Hit, denn es fehlte nicht nur etwas Salz sondern sie waren auch etwas labberig geraten. Daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Am zerrupften und schmackhaft gewürzten, mürben und zarten Schweinefleisch, das mit auf einer Schicht amerikanischen Krautsalat (Coleslaw) und garniert mit einem dicken Streifen Gewürzgurke garniert in einer weichen Broiche-Semmel verpackt worden war, gab es aber nichts auszusetzen. Und auch der einheimische Krautsalat, der wie üblich mit kleinen Speckwürfeln und Kümmelsamen versetzt worden war, erfüllte alle an ihn gestellten Anforderungen.
Natürlich lag das Pulled Pork auch bei den anderen Gästen heute hoch in der Gunst und konnte sich mit einem kleinen, aber deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich heute die Asia-Gerichte, die aber nur einen winzigen Vorsprung vor der ebenfalls recht beliebten Lasagne auf Platz drei aufzeigte. Den vierten Platz teilten sich schließlich die Ofenkartoffel und das Zucchini-Möhrenragout, hier konnte ich keinen Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Pulled Pork: ++
Coleslaw: ++
Broiche-Semmel: ++
Steakhouse Pommes Frites: +
Krautsalat: ++

Knusprige Schweinshaxe mit Krautsalat & Kartoffelknödel [22.09.2015]

Tuesday, September 22nd, 2015

Zuerst überlegte ich beim Schweinegeschnetzelten mit Champignons, Karotten und Erbsen, dazu Kartoffelrösti zuzugreifen, welches im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde. Aber auch die Farmerkartoffel mit Blattspinat und Sauerrahm bei Vitality übte einen gewissen Reiz aus, während mich die Spaghetti Carbonara mit geriebenen Parmesan aus dem Abschnitt Globetrotter und die Asia-Gerichte wie Kai Tzau Tzau Fhan – Gebratener Eierrei mit verschiedenem Gemüse oder Gung Po Jau Yu – Seelachs gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce mich wiederum nur bedingt ansprachen. So zumindest mein Urteil laut der im Intranet zugänglichen Speisekarte, doch als wir uns schließlich dem Speiseraum nährten, stieg mir ein Geruch in die Nase, der zu verkünden schien dass es heute noch mehr als nur die oben aufgeführten Gerichte geben musste. Und der Eindruck täuschte nicht, denn man hatte den zweistöckigen Steinofen angeworfen und garte (oder erwärmte, das ließ sich nicht genau ausmachen) darin Schweinshaxen, die gemeinsam mit Krautsalat, Bratensauce und einem großen Kartoffelknödel serviert wurden. Ein Zusatzangebot, dass man aufgrund des aktuell stattfindenden Oktoberfests mit in den Speiseplan aufgenommen hatte. Kein leichter Genuss, aber das Angebot sah einfach zu verlockend aus als dass ich es ablehnen konnte. Hinzu kam noch, dass die Zubereitung des Schweingeschnetzelten heute eher wässerig-dünn aussah, was mich umso mehr zur Schweinshaxe trieb. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork hock with coleslaw & potato dumpling / Schweinshaxe mit Krautsalat & Kartoffelknödel

Für ein Betriebsrestaurant wie unseres konnte man mit der Schweinshaxe überaus zufrieden sein, denn die Fleischausbeute war trotz die Knochen und einigen Stücken etwas zu fest gebackener Haus angenehm reichhaltig und es fanden sich nur erfreulich wenige wirklich fettige Stellen daran. Aber man hatte gut getan, anstatt der normalen, eher stumpfen Messer ein Steakmesser dazu zu reichen, das erleichterte das zerlegen der Schweinshaxe ungemein. Dennoch bleib natürlich recht viel Abfall übrig, was die Größe der Haxe natürlich relativierte.

Pork hock - remainings / Schweinshaxe - Reste

Dazu passte auch gut die würzige, dunkle Bratensauce. Und auch an der recht kleinen, aber noch ausreichenden Portion Krautsalats, der mit Speckwürfeln versetzt und ein wenig Kümmel gewürzt worden war, gab es nichts auszusetzen. Nur die Konsistenz des Knödels ließ leicht zu wünschen übrig, denn er war für meinen Geschmack etwas zu fest geraten – aber ich sehe auch hier mal von einem Punktabzug ab. In einem Bierzelt auf dem Oktoberfest bekommt man auch keine bessere Haxe – vom Preis mal ganz abgesehen. Am nicht zu süßen Milchreis mit Vanillearome samt seiner Garnitur aus mit zahlreichen Fruchtstückchen versehenen roten Grütze und einem Klecks Sahne gab es nichts weiter auszusetzen.
Zwar lag die Haxe heute im Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala mit weit vorne, wurde meiner Meinung nach aber noch vom Schweinegeschnetzelten leicht überrundet und somit auf Platz zwei verdrängt. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte, Platz vier konnten die Spaghetti Carbonara für sich sichern und knapp dahinter auf Platz fünf kam schließlich die Farmerkartoffel.

Mein Abschlußurteil:
Schweinshaxe: ++
Bratensauce: ++
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Pulled Pork im Fladenbrot mit Coleslaw & Steakhouse Pommes [09.07.2015]

Thursday, July 9th, 2015

Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen, zu welchem der Angebote ich greifen sollte, denn mit Pulled Pork im Fladenbrot mit Coleslaw-Salatund Steak House Pommes stand im Bereich Globetrotter ein Gericht auf dem Speiseplan, das es meinen Aufzeichnungen nach so noch nicht in unserem Betriebsrestaurant gegeben hatte und das ich daher natürlich unbedingt probieren musste. Pulled Pork ist Schweineschulter oder Nacken, der (normalerweise) mit Öl und Gewürzen eingerieben, mindestens 24 Stunden mariniert und anschließend über 10 bis 15 Stunden langsam im Dampf eines BBQ-Grills (Smokers) langsam bei 100 bis 130 Grad gegart, wobei man es zusätzlich noch mit Würzsauce einreibt. Zum Schluss wird es mit BBQ-Sauce eingerieben und mit zwei Gabeln auseinander gezogen, sozusagen zerzupft (engl. “to pull” – daher der Name). Ich bezweifle zwar, dass man diesen Aufwand auch hier betrieben hatte, aber es sah auch so einfach zu verlockend aus. Dagegen kamen weder die Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten bei Vitality noch die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Tradition der Region oder die Asia-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce auch nur annährend an. Dazu nahm ich mir noch etwas Ketchup für die Pommes Frites und ein Becherchen Aprikosencreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pulled pork in pita with cole slaw & steak house fries / Pulled pork im Fladenbrot mit Cole Slaw & Steakhouse Pommes

Das Fladenbrot war zwar eindeutig aufgebacken und nicht frisch, aber dafür noch warm und knusprig. Die untere Hälfte war mit etwas Cocktailsauce bestrichen und ein wenig Salat belegt, was aber bei der angenehm großen Menge des Pulled Pork geschmacklich kaum eine Bedeutung hatte. Das Fleisch selber war wunderbar zart und hatte auch den leicht rauchigen Geschmack den man erwartet, hätte aber gerne noch etwas würziger sein können. Hier hätte es nicht geschadet, wenn man noch etwas BBQ-Sauce mit ins Brötchen gemacht hätte oder die für die Gäste bereit gestellt hätte, damit sie dies selber tun. Denn gemeinsam mit dem aufgetoasteten Fladenbrot war es dann doch ein klein wenig trocken. Gut, ich hätte vielleicht Ersatzweise noch etwas Ketchup ins Fladenbrot machen können, aber daran hatte ich leider zu spät gedacht – letztlich ging es aber natürlich auch so. Die Steakhouse Pommes schließlich waren zwar nicht mehr hundertprozentig heiß, aber ansonsten gab es daran nichts auszusetzen. Leider war der Coleslaw für einen Krautsalat zwar etwas zu Möhrenlastig geraten, ergänzte das Gericht aber dennoch überaus schmackhaft. Insgesamt nicht perfekt, aber für ein Betriebsrestaurants dennoch eine sehr leckere Zusammenstellung. Daher kann ich hier wohl bedenkenlos volle Punktzahl geben. Der nicht zu süße, fruchtige und schön schaumige Becher Aprikosencreme schloss die Mahlzeit heute schließlich sehr gelungen ab.
Und auch die anderen Gäste hatten heute bevorzugt beim Pulled Pork zugeschlagen und diesem Angebot mit einem uneinholbare großen Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschert. Nach einer großen Lücke folgten dann die Asia-Gerichte auf Platz zwei, knapp gefolgt von den Schinkennudeln auf dem dritten Platz und die Gnocchi schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Pulled Pork: ++
Fladenbrot: ++
Cole Slaw: ++
Steakhouse Pommes: ++
Aprikosencreme: ++

Schweinsbraten in Dunkelbiersauce mit Krautsalat & Kartoffelknödel [11.09.2014]

Thursday, September 11th, 2014

Das Gaeng Pad Kai – Putenfleisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, das neben Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art heute an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, sah schon mal nicht schlecht aus und ich überlegte einen Moment bei diesem Gericht zuzugreifen. Aber auch die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und feinem Walnussöl bei Vitality, das heute zum zweiten Mal in kleinen Auflaufformen und mit einer Tomatensauce serviert wurden, übte einen gewissen Reiz aus. Einzig das Geflügelgyros mit frischen Zwiebeln, Zaziki und Reis bei Globetrotter fand ich nicht so verlockend, denn es sah etwas trocken aus. Letztlich entschied ich mich aber dann doch für den Schweinsbraten in Dunkelbiersauce, Krautsalat und Kartoffelknödel aus dem Abschnitt Tradition der Region, das Gericht sah einfach zu verlockend aus. Und trotz des Krautsalats fügte ich noch ein Schälchen Mischgemüse hinzu und komplettierte das heutige Mittagsmahl schließlich noch mit einem Becherchen Weißer Schokomousse mit Erdbeersauce aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Schweinsbraten in Dunkelbiersauce mit Krautsalat & Kartoffelknödel / Pork roast in dark beer sauce with coleslaw & potato dumpling

Der angenehm große Kartoffelknödel erwies sich als angenehm frisch und war sogar mit einigen Röstbrot-Würfeln gefüllt. Und auch der schön groß geratenen Scheibe Schweinebraten erwies sich als einigermaßen Mager, zart und saftig. Dazu passte sehr gut die mild-würzige Dunkelbiersauce und auch am Krautsalat gab es nichts auszusetzen. Das Mischgemüse aus Erbsen, Möhren, Blumenkohl-Röschen, grünen Bohnen und einigen Kohlrabi-Würfeln wiederum war leider etwas abgestanden, daher muss ich hier leider etwas in der Wertung abziehen. Das cremige-schaumige, nicht zu süße Mousse aus weißer Schokolade mit fruchtiger Erdbeersauce gab aber wiederum keinen Grund zur Kritik. Insgesamt also ein sehr gelungenes Mittagsmahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag der Schweinsbraten mit Kartoffelknödel eindeutig am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Den zweiten Platz belegten die Asia-Gerichte, die ich meinte noch ein klein wenig häufiger zu sehen als das knapp dahinter folgende Geflügelgyros auf Platz drei. Die Gnocchi mit Pilzen waren für ein vegetarisches Gericht zwar auch sehr beliebt, aber für mehr als Platz vier reichte es hier auch heute nicht.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++
Mischgemüse: +
Weißes Schokomousse: ++

Hamburger, Cole Slaw Salat & Pommes Frites [22.05.2014]

Thursday, May 22nd, 2014

Wie schon häufiger an Donnerstagen hatte man in unserem Betriebsrestaurant gleich mehrere überaus interessante Gerichte auf die Speisekarte gesetzt. Mein erster Blick galt natürlich dem Pikanten Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis, welches bei den Vitality-Gerichten angeboten wurde. Aber auch der Sauerbraten mit Blaukraut und Semmelknödeln in der Abteilung Tradition der Region sah überaus verlockend aus. Aber auch der Hamburger mit Speck und Käse überbacken, dazu Sole Slaw Salat und Pommes Frites bei Globetrotter war dieses Mal scheinbar überaus gut gelungen. Da konnten die Asia-Gerichte wie Ko Lo Hain Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse beim besten Willen nicht mithalten. Ich stand lange da und überlegte wo ich zugreifen sollte. Das Kichererbsencurry war die leichteste Variante, aber das hatte ich in letzter Zeit doch relativ oft gewählt. Wahrscheinlich waren es letztlich die beiden mickrigen, sehr kompakt aussehenden Semmelknödel, die meine Wahl letztlich auf den Burger fallen ließ. Auf etwas von der Dessert-Theke verzichtete ich heute aber.

Bacon cheeseburger, cole slaw & pommes frites

An den Pommes Frites, die ich mir mit etwas Ketchup garniert hatte, fehlte wie üblich das Salz, aber dem konnte man mit Hilfe der am Tisch bereits stehenden Salzstreuer schnell Abhilfe verschaffen. Davon abgesehen waren die Kartoffelstäbchen aber sehr gut gelungen: Außen knusprig und innen noch etwas weich. Und auch die kleine Portion Cole Slaw Salats aus Streifen von rohen Möhren und Weißkohl in einem milden, cremigen Dressing fand ich recht gelungen. Wichtigster Bestandteil war aber natürlich der Hamburger, den ich aufgrund seines Aufbaus eigentlich eher als doppelten Bacon Cheeseburger bezeichnen möchte.

Burger - Lateral cut / Querschnitt

Wie man am am Querschnitt erkennen kann, handelte es sich um einen Burger mit klassischem Aufbau: Auf der unteren Brötchenhälfte hatte man etwas Cocktailsauce aufgetragen und diese mit Salat und Scheiben von Tomate und Gewürzgurke belegt. Darüber folgten zwei dünne Rindfleisch-Patties – ein einzelnes wäre wohl auch etwas zu mickrig gewesen – welche man mit zwei gebratenen Streifen Bacon und etwas Käse belegt hatte. Als Abschluß folgte schließlich die obere Brötchenhälfte. Die einzelnen Zutaten waren Qualitativ frisch und recht hochwertig und die Patties erwiesen sich noch als ausreichend heiß. Einzig das Salatblatt war bereits etwas zusammengefallen, aber darüber konnte man hinweg sehen. Vielleicht hätte man das Ganze noch durch etwas zusätzlichen Ketchup und/oder Mayo oben auf dem Käse ergänzen können, aber auch ohne fand ich den Burger überaus gelungen. Kein Design-Burger und mit Sicherheit auch nicht unbedingt leichte Kost, aber natürlich trotzdem sehr lecker.
Und auch bei den anderen Gästen fanden die Burger überaus großen Zuspruch und konnten sich somit mit einem klar erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages zu sichern. Aber der Abstand zum Sauerbraten mit Rotkraut und Semmelknödeln auf dem zweiten Platz war nicht so groß, wie es vielleicht zu erwarten gewesen wäre – gerade bei den hohen Temperaturen des heutigen Tages. Ich sehe in Sauerbraten ja eher ein Herbst- oder Wintergericht. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz schließlich das Kichererbsencurry.

Mein Abschlußurteil:
Hamburger: ++
Cole Slaw: ++
Pommes Frites: ++

Hamburger, Pommes Frites & Coleslaw [24.10.2012]

Wednesday, October 24th, 2012

Auch wenn normalerweise der Mittwoch mein Fischtag ist, machte ich heute mal eine Ausnahme, denn mit einem Hausgemachten Hamburger mit Pommes Frites und Coleslaw Salat stand in der Sektion Globetrotter ein Angebot auf der Speisekarte, dass ich aufgrund seiner Seltenheit nicht ausschlagen wollte und konnte. Da konnten mich weder das Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsoße noch der Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratener Fisch mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünen Curry an der Asia-Thai-Theke oder die traditionell-regionale Gebratene Hähnchenbrust mit Pilzrahmsauce und Spätzle sowie das Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin Duftreis von abbringen. Auf ein Dessert verzichtete ich bei so einem Menu aber dann doch lieber. Dafür nahm ich mir aber noch etwas Ketchup, denn wenn ich schon mal Pommes verzehre gehört dieser für mich einfach dazu.

Hamburger, Pommes Frites & Coleslaw

Am Coleslaw-Salat, also die britisch-amerikanische Variante eines Krautsalat aus Weißkohl und Möhren mit leichter Mayonaise, war schon mal sehr gelungen und leider auch die einzige Komponente, an der ich überhaupt nichts auszusetzen hatte. Bei den Pommes Frites fehlte etwas Salz – wie üblich – aber das ließ sich mit dem auf jedem Tisch bereitstehenden Salzstreuer glücklicherweise schnell beheben. Ansonsten erwiesen sie sich als heiß und knusprig so wie sie sein sollten. Am Hamburger schließlich, eigentlich die wichtigste Komponente, musste ich dann aber gleich mehrere, teils große Mängel feststellen: Erstens war die untere Brötchenhälfte außen sehr trocken und nährte sich bereits ein wenig der Konsistenz von Zwieback, nur der innere Teil war einigermaßen in Ordnung. Zweitens zeigte die Schicht der orangen Cocktailsauce zwar einen guten Ansatz, aber die spärlich und lieblos verteilten Salatstreifen darauf machten diesen wieder etwas zunichte. Und wenn die, Drittens, gleich doppelte Lage dünner Rindfleisch-Buletten nicht nur noch gerade lauwarm gewesen wäre, hätte sie das Gericht vielleicht noch retten können. Da konnten dann auch die Tomatenscheibe, die von mir selbst nachträglich aufgetragene Mayonaise und der Ketchup sowie die angenehm weiche obere Brötchenhälfte leider nicht mehr allzu viel ändern.

Hamburger - Querschnitt / cross section

Mir erschien es fast so, als hätte man den Burger in der Mikrowelle aufgewärmt, denn gerade die sehr trockene untere Brötchenhälfte kenne ich noch aus meinen Experimenten mit Fertigburgern z.B. hier oder hier sehr gut. Der Burger war zwar letztlich genießbar, aber er rechtfertigte im Nachhinein eigentlich nicht, dass ich mit meiner alten Mittwochs-Tradition Fisch zu verzehren gebrochen hatte. Hamburger sind halt nichts, was man in einem Betriebsrestaurant wählen sollte – die Kernkompetenz liegt hier einfach auf anderen Gerichten.
Dennoch belegte der Hamburger mit Pommes heute letztlich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, auch wenn es zuerst nach einem knappen Sieg für die Asia-Gerichte aussah, aber das musste ich im nach hinein noch revidieren nachdem ich die wirklich lange Schlange an der Burger-Theke sah als ich mich auf den Rückweg machte. Somit kamen die Asia-Gerichte auf Platz zwei und den dritten Platz teilten sich heute die Hühnerbrust mit Pilzrahmsauce und der Seelachs in Pfirsich-Ingwer-Sud, bei denen ich keinen klaren Favoriten ausmachen konnte. Bleibt nur zu Hoffen dass ich mir diese Burger-Erfahrung eine Lehre sein lasse und mich nächstes Mal nicht wieder dazu hinreißen lasse. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hamburger: +/-
Pommes Frites: ++
Coleslaw: ++

Country Burger, Coleslaw & Wedges [02.02.2011]

Wednesday, February 2nd, 2011

Eigentlich hätte ich ja heute den Gedünsteten Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln aus dem Bereich Vitality wählen müssen, da ja der Mittwoch eigentlich mein Fischtag ist. Obwohl auch die traditionell-regionalen Spaghetti mit Gemüsebolognese und geriebenem Parmesan klang vom Prinzip her recht lecker. Und auch die Bamit Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedem Gemüse in Spezial Sauce und das Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce klangen nicht übel, wobei ich das asiatische Tintenfischgericht übrigens hier schon einmal probiert hatte. Aber anstatt des heute auf der Karte befindlichen Putensteak Tessin mit Schinken und Käse überbacken, dazu Pommes Frites fand sich heute in der Sektion Globetrotter endlich der eigentlich der für gestern angekündigte Country Burger mit Coleslawsalat und Wedges auf der Speisekarte. Also entschied ich mich heute mal zu sündigen und griff bei diesem Gericht zu. Und um die Kalorienbombe voll zu machen, nahm ich mir noch einen Becher Vanillepudding mit Himbeergrütze von der Dessert-Theke.

Country Burger, coleslaw & potato wedges

Zwischen den beiden Hälften des Sesambrötchens fanden sich eine große Scheibe frischer Tomate, etwas kleingeschnittenem Salat, eine große Scheibe Salatgurke, einige Röstzwiebeln, eine Saucenmischung und gleich zwei Scheiben Rinderbuletten. Das Brötchen war zwar leider bereits außen etwas lufttrocken gewesen – aber die untere Brötchenhälfte war nicht in der Mitte hart, das hätte nämlich auch eine Zubereitung in der Mikrowelle hingewiesen . Das hing aber wohl damit zusammen dass ich so ziemlich den letzten Burger aus einer alten Ladung bekam und diese wohl schon etwas länger an der Ausgabetheke gestanden hatte. Man merkte am inneren jedoch dass das Brötchen ursprünglich mal angenehm frisch gewesen sein musste. Hinzu kam eine leider etwas klein geratene Portion Coleslowsalat aus viel Kraut, einigen Karottenstreifen und einem Dressing aus leichter Mayo sowie eine annehmbar große Portion heißer und knuspriger Potato Wedges bzw. Kartoffelspalten. Kein leichtes Gericht, soviel steht fest. Aber verglichen mit einem ähnlichen Gericht in dieser Lokalität war diese Zusammenstellung auf jeden Fall recht gut gelungen. Den Vanillepudding mit seinem Himbeertopping und garniert mit einigen Pistaziensplittern und einem hauchdünnem Schokoplättchen schließlich erwies sich zwar als etwas dünn, aber war dennoch sehr schmackhaft.
Und auch die anderen Kantinengäste hatten heute eindeutig eine starke Vorliebe für diesen Burger entwickelt und es gab keinerlei Zweifel dass dieser heute den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf dem zweiten Platz folgten wie so häufig die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt vom Seelachs mit Blattspinat und dieser wieder sehr eng auch die Gemüsespaghetti. Aber der Burger hatte nur wenig Spielraum nach hinten offen gelassen. Natürlich kann ein Kantinenburger nie einem guten handgemachter Burger aus einer American Sportsbar oder einer ähnlichen Einrichtung das Wasser reichen, aber für eine Kantine war dieser mehr als nur akzeptabel – dennoch kann ich aufgrund kleinerer Mängel leider nicht die volle Anzahl an Pluspunkten geben.

Mein Abschlußurteil:
Country Burger: +
Wedges: ++
Coleslawsalat: ++
Vanillepudding mit Himbeeren: ++

Big Burger & cole slaw [10.12.2009]

Thursday, December 10th, 2009

Heute gab es zwei Gerichte zwischen denen ich mich hin und her gerissen fühlte: Zum einen stand “Hirschgulasch ” Hubertus ” mit Knöpfle und Preiselbeeren” bei den tradtionell-regionalen Gerichten auf der Karte und zum anderen bot man bei Globetrotter einen “Big Burger mit Pommes frites und cole slaw” an. Die “Spiralnudeln in Paprikaragout” bei Vitality wiederum sagten mir nicht sonderlich zu. Bei den Asia-Gerichten, wo heute “Ko Lo Han Zai – Gebratenes Gemüse in süß saurer Sauce“, “Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer” und eine “Gebratene Ente mit Gemüse” auf der Karte stand hätte mich wohl am ehsten die Ente gereizt. Aber die Entscheidungsschlacht wurde letztlich doch zwischen Hirschgulasch und Burger ausgefochten – und der Burger gewann. Nicht unbedingt deswegen, weil es ein kostenloses Glas Cola dazu gabe, viel mehr weil mir heute einfach mal danach war.

Big Burger & cole slaw

Cole Slaw ist übrigens Krautsalat nach amerikanischer Art mit Mayonaise oder anderem hellen Dressing. So auch hier, wobei ich fest der Meinung bin dass es sich hier beim Dressing nicht um Mayo handelte. War aber wirklich ganz lecker muss ich sagen, nur etwas wenig. Auch die Pommes Frites, die ich mir mit einem Klacks Ketchup garniert hatte, waren wirklich in Ordnung. Mit noch einer Prise Salz aus dem Salzstreuer waren sie eine knuspriger und heiße Sättigungsbeilage. Der Burger selbst, dass muss ich zugeben, war eher mittelmäßig. Zwischen zwei Brötchenhälften, von denen die obere bereits etwas hart und die untere durch das Dressing des Cole Slaw letztendliche durchgeweicht war fanden sich einige Salatblätter, orange Burgersauce, eine große Scheibe Tomate und eine Rindbulette. Wäre alles noch etwas heißer gewesen und das obere Brötchen wie bereits erwähnt nicht bereits etwas hart geworden, wäre ich zufrieden damit gewesen. Aber so…. Aber bei Kantinenburgern sollte man eben keine zu hohen Ansprüche stellen – für hochwertigere Burger muss man eher in Lokalitäten wie das Cheers in Jena oder eine andere gute American Sportsbar gehen. 😉
Dennoch schien der Burger heute das am häufisten gewählte Gericht zu sein, aber der Hirschgulasch war eindeutig nah dran ihm den ersten Platz streitig zu machen. Erst danach kamen dann Asia-Speisen und die Spiralnudeln. Viele “Mitesser” im Betriebsrestaurant verzehren im übrigen auch Schüsseln mit Salat oder die ebenfalls angebotenen Sushi.
Ich sollte mir endlich mal merken, dass eine Kantine, wie gut sie auch sonst ist, kein Platz ist um Burger zu essen. Mit dem Hirschgulasch, der nach Aussage von Kollegen übrigens sehr gut gewesen sein soll, wäre ich eindeutig besser bedient gewesen…

Mein Abschlußurteil:
Big Burger: +/-
Pommes Frites: ++
Cole Slaw: ++