Return to the Caribbean – Abschied & Rückreise [22. – 23.10.2018]

Heute war es leider soweit: Die 14 Tage meines Urlaubs waren vorbei und ich musste zurück ins herbstliche Deutschland mit seinen guten Straßen, dem gewohnten Essen und der melodischen Sprache, die ich so sehr viel besser verstehe als das hiesige Spanisch oder gar Kreolisch. Aufgrund unser doch etwas längerern Abschiedparty gestern, standen wir erst recht spät auf. Zum letzten Mal für die nächste Zeit stellte sich meine Begleitung und kochte noch einmal etwas für uns. Es gab etwas Schweinefleisch in einer leicht pikanten Zwiebelsauce, selbst zubereiteten Kartoffelsalat mit Möhren und gekochten Eiern sowie reichlich Reis.

Dominican pork with rice & potato salad / Dominikanisches Schweinefleisch mit Reis & Kartoffelsalat

Eigentlich hatten wir noch überlegt, für einige Zeit an den Strand in Sosua zu fahren, doch es waren Gäste gekommen die mich ebenfalls verabschieden wollten und ich packte noch nebenher die letzten Sachen zusammen, so dass letztlich keine Zeit mehr blieb bevor ich mich gegen 17:15 Uhr zum Aerodom, dem internationalen Flughafen Gregorio Luperon nahe Puerto Plata mit seiner einzelnen Start- und Landebahn fahren ließ.

Aerodom

Obwohl es noch zwei Stunden bis Abflug um 19:15 Uhr waren, hatte sich bereits eine lange Schlange vor dem Condor-CheckIn gebildet.

Waiting line - Condor CheckIn - Aerodom Puerto Plata

Einen Zusatzschalter gab es für die Premium-Klasse hier leider nicht, nur für die Business-Klasse, ich musste also leider warten, was etwa zwanzig Minuten dauerte. Zumindest wurde Economy-Gäste auch am Business-Schalter bedient, wenn kein Fluggast dieser Kategorie da war, dadurch ging es nicht ganz so langsam voran.
Nachdem ich meinen Koffer eingecheckt und mein Boarding-Ticket erhalten hatte, ging es noch daran das blauen Formular auszufüllen, den man bei der Ein- und Ausreise abgeben muss. Dann hieß es Abschied nehmen, was wie immer sehr schwer fiel.
Es folgte die Sicherheitskontrolle, die Passkontrolle bei der ich den balauen Beleg abgeben musste und schließlich kam ich in die Abflughalle. Vor dem Fenster auf der anderen Seite wartet bereits der Condor-Flieger, der mich wieder nach Deutschland bringen würde.

Waiting Condor Airplane - Puerto Plata

Das Boarding verlief dieses Mal wieder problemlos und mit nur wenigen Minuten Verspätung rollten wir kurz nach 19:15 Uhr schließlich auf die Startbahn und hoben ab in den inzwischen fast dunklen Himmel. Etwa eine Dreiviertlstunde nach dem Start, um kurz nach acht servierte man uns schließlich das Abendbrot.

Condor - Premium Economy Class - Beef Stroganoff for dinner

Dieses Mal gab es einen Tabouleh Salat mit Räucherlachs, Rindfleischstreifen “Stroganoff” mit Mischgemüse und Paprikakartoffeln, Oreo Käsekuchen, Etwas Käse, Vollkornbrot, Brötchen, etwas Butter und einen Twix Schokoriegel. Und es gab an keiner der Komponenten etwas auszusetzen, alles sehr lecker und mehr als genug um satt zu werden.
Eigentlich wollte ich ja noch einen Film gucken, aber ich muss dann irgendwie eingeschlafen sein und wachte erst wieder auf als wir Irland bereits überflogen hatten und die Essensausgabe mit dem Frühstück gerade durch war.

Reaching Europe with Condor Airlines

Während mein Sitznachbar, ein älterer Herr, munter sein Frühstück verzehrte, sass ich also da und darbte, mich über mich selbst ärgend, vor mich hin. Und keinerlei Stewards oder Stewardessen irgendwo in Sicht. Doch ich hatte Glück, denn wenig später schien ein Mitarbeiter des Flugzeugpersonals meine missliche Lage bemerkt zu haben und reichte mir doch noch mein lang ersehntes Frühstück.

Condor - Premium Economy - Breakfast / Frühstück

Das aufgebackene Brötchen war zwar nicht mehr warm, aber davon mal abgesehen doch ein gutes und umfangreiches Frühstück aus Melonenstückchen, einer kleinen gemischten Aufschnitt- und Käseplatte, einem Erdbeer-Fruchtjoghurt, Marmelade, Vollkornbrot, besagtem Brötchen, Butter und einem Schoko-Muffin. Da konnte man echt nicht meckern. Dazu gab es natürlich einen heißen schwarzen Kaffee.
Etwa eine Stunde später setzten wir schließlich zur Landung auf dem Frankfurter Flughafen an – das Wetter war trüb und leicht nebelig – es war ja Herst in Deutschland.

Landeanflug auf Frankfurt

Das Flugzeug kam wieder auf einer Off-Position, weit abseits vom Terminal, zum stehen und der Flugkapitän verkündete über die Lautsprecheranlage, dass wir noch sitzen bleiben könnten, denn es war leider kein Flughafenmitarbeiter vor Ort, der das neben dem Flughafen wartende Gangway-Fahrzeug an dieses heran fahren könnte. Bis dieser kommt könnte es noch dauern.

Frankfurt Airport - Gangway car

Dennoch waren bereits viele der Fluggäste aufgesprungen und holten bereits ihr Handgepäck aus den Dachfächern. Es sollte aber tatsächlich noch über 10 Minuten dauern, bis endlich mit dem Aussteigen begonnen werden konnte. Etwa zeitgleich mit dem Gangway-Fahrer waren auch drei Busse eingetroffen, die uns nach verlassen des Fliegers in wilder Fahrt quer über das Flughafengelände zum Terminal brachten, wo wir nahe der Passkontrollen und von Bundepolizisten beäugt ins Flughafengebäude gingen. Dank elektronischem Pass ging die letztliche Einreise aber recht schnell, jedoch lag danach noch ein weiterer langer Fußmarsch vor uns, bevor wir schließlich im Untergeschoss das Gepäckband erreichten, an dem etwas unser Gepäck aus den Tiefen des Flughafens kommen sollte.

Frankfurt Airport - Baggage conveyor belt / Gepäckband

Und ich hatte Glück, denn nachdem das Gepäckband endlich angelaufen war, konnte ich bereits beim vierten Koffer der herauf kam mein eigenes Gepäckstück erkennen. Als ich dann durch den grünen Ausgang die Gepäckhalle verlassen wollte, hielt mich einer der Zollbeamten für eine spontane Kontrolle auf – das erste Mal überhaupt seit ich fliege. Doch nach Kontrolle meines Reisepasses, einem kurzen Blick in meinen Rucksack und einigen Fragen ließ er mich weiterziehen und verzichtete auf einen Blick in den Koffer. Jetzt schnell ein neues Feuerzeug gekauft – mein altes musste ich in Puerto Plata abgeben und raus aus dem Terminal, damit ich nach über elf Stunden endlich wieder meinem ungesunden Hobby frönen konnte.
Während ich vor dem Gebäude stand, zückte ich mein Mobiltelefon und prüfte den Fahrplan der Deutschen Bahn nach einer Rückkehrmöglichkeit nach München. Und ich hatte Glück, in etwa zwanzig Minuten fuhr ein ICE vom Fernbahnhof ab, das schaffte ich locker. Nur einen Sitzplatz konnte ich nicht mehr reservieren, das war zu kurzfristig.

Frankfurt Flughafen Fernbahnhof

Doch das war auch gar nicht notwendig gewesen, denn an diesem Montag morgen war der ICE relativ leer und es wurden auch keinerlei Reservierungen angezeigt.
Ein Problem tauchte noch auf, als die Schaffnerin kam und meine ausgedruckte Rail & Fly Fahrkarte kontrollierte, mit der ich ja bereits nach Frankfurt gefahren war: Sie war laut ihrer Aussage storniert worden. oO Das lag wohl daran, das ich vor dem Flug noch einmal eine Umbuchung vorgenommen hatte. Ich kramte also mein Macbook heraus, suchte im Mailprogramm die Mail von Condor und zeigte der Schaffnerin das PDF der neuen Fahrkarte auf dem Display. Nun war sie zufrieden und ich konnte entspannt den Rest meiner Rückreise nach München antreten.

Im ICE nach München

Mit nur fünf Minuten Verspätung erreichten wir um kurz vor halb vier schließlich den Münchner Hauptbahnhof – war jetzt nur noch eine nicht allzu lange S-Bahn-Fahrt von meinem Zuhause entfernt.

Ankunft am Münchener Hauptbahnhof

Und ich war froh, als ich endlich dort ankam – auch wenn die Karibik immer wieder schön ist und ich bestimmt nicht zum letzten Mal dort gewesen bin, ist es zu Hause doch immer noch am allerschönsten – trotz des herbstlichen Wetters. 🙂

Return to the Caribbean – die Reise & erste Tage [08.- 12.10.2018]

Nachdem mich das Shuttle am Terminal eins des Flughafen Frankfurt abgesetzt hatte, war es gerade mal 9:15 Uhr, ich hatte noch viel Zeit bis mein Flieger starten sollte. Außerdem hatte ich mir für diesen Flug mal wieder die Premium Economy Class geleistet, das bedeutete ich konnte an der Schlange der bereits wartenden Fluggäste vorbei im Priority-Schalter einchecken.

17 - Flughafen Frankfurt - CheckIn Condor

Anschließend konnte ich entspannt durch die Sicherheits- und Passkontrollen in den internationalen Abflugbereich schlendern und dort noch etwas Duty-Free-Shopping betreiben sowie mir in der dortigen Camel Smoking Lounge noch einen letzten Glimmstengel für die nächsten 11 Stunden gönnen. Schließlich kam aber – recht verfrüht – die Durchsage, die Gäste für den Flug nach Puerto Plata mögen sich doch bitte am Gate 61 einfinden, welches sich übrigens im Untergeschoss, also auf Flugfeld-Niveau befindet. Wie ich mir daher schon denken konnte und was man mit dort bestätigte, befand sich der Flieger wie beim letzten Flug nach Puerto Plate auch in einer Off-Position, also nicht am Terminal selbst. Das bedeutete dass die Fluggäste mit Bussen zum Flieger gebracht werden mussten. Und da dies einige Zeit in Anspruch nehmen könnte, wollte man alle Passagiere so früh wie möglich vor Ort haben. Dennoch wartete ich dort bestimmt noch zwanzig Minuten, bevor wir schließlich aufgerufen wurden und in einer längeren Fahrt über das Flughafengelände zu unserem wartenden Flieger – einer Boing 767-300 – gebracht wurden.

18 - Flughafen Frankfurt - Off-Position Einstieg

Ich hatte mir dieses Mal den Sitz 8A, einen Fensterplatz, gebucht, wo mich neben dem üblichen Kissen und einer Decke auch ein Päckchen mit den für die für Premium Business Class bei Condor üblichen GiveAways in Form von Kopfhörer, Ohrstöpseln, Kompressionsstrümpfen, Zahnbürste und Schlafmaske erwartete.

19 - Condor Premium-Class - GiveAways

Auch wenn ich hiervon nur den Kopfhörer wirklich brauchte, dennoch eine nette Geste. 😉
Wir starteten schließlich gegen 12.00 Uhr mit weniger als 15 Minuten Verspätung von der berühmten Startbahn West des Frankfurter Flughafens und machten und auf den zehneinhalbstündigen Weg nach Puerto Plata. Nachdem wir die Reiseflughöhe erreicht hatten, begann die Kabinencrew das Mittagessen zuzubereiten und servierte es kurz nach 13:00 Uhr. Die Premium-Economy-Klasse bot dabei natürlich ein weitaus ausgefeilteres Angebot im Vergleich zu dem was man in der normalen Holzklasse servierte. Neben der größeren Beinfreiheit ein weiterer Grund, ein paar Euro mehr auszugeben.

20 - Condor  Premium-Class - Lunch

Die Vorspeise bestand dieses Mal allerdings aus einem Kartoffelsalat mit Meerrettich, Roastbeef und Dijon-Mayonaise mit gerösteten Zwiebeln, was mir allerdings wegen des Meerrettichs nicht so sehr zusagte. Der Hauptgang in Form von Gebratener Hähnchenbrust mit Arrabiatasauce, Blattspinat und Polenta entsprach da schon eher meinen Vorstellungen, auch wenn die Polenta für meinen Geschmack etwas dünnflüssig war und der Sauce es für eine Arrabiata an Schärfe fehlte. Außerdem fanden sich ein Laugenbrötchen, Butter, ein Stück Camembert sowie ein Stückchen Eierschnitte mit Konbeeren auf dem Tablett und ein kleines Snickers.
Nach dem Essen begann erst einmal die Zeit der Langeweile. Zum Glück waren die Premium-Filme in dieser Klasse im Preis inbegriffen, so dass ich mir unter anderem Avengers Infinity War und den neuen Dead Pool 2 ansehen konnte. Außerdem füllten wir die Zollerklärung und die Disembarkation Card aus, wovon man letztere sowohl bei An- als auch Abreise abgeben muss.
Ein erwähnenswerter Anblick beim Überflug des ansonsten leeren Atlantiks war da noch der Moment als wir in 10 km Flughöhe die Azoren überflogen und sich uns bei nur wenigen Wolken ein wunderbarer Blick auf diese Inselgruppe, insbesondere die lang gestreckte Ilha de São Jorge bot.

20a - Überflug Sao Jorge - Azoren / Flight over Sao Jorge - Azores

Außerdem wurde uns die lange Flugzeit noch durch ein kleines Becherchen Joghurt-Eiscreme mit roter Grütze, Amarettini und Knusperflocken versüßt.

21 - Condor Premium-Class - Eiscreme / Ice cream

Wir waren bereits kurz vor der Dominikanischen Republik über der Sargasso-See,

22 - Condor - Flug FRA-POP

als man uns schließlich noch einen kalten Snack servierte.

23 - Condor Premium-Class - Dinner

Dieser Bestand aus einem Nudelsalat mit Ruccola-Dressing, etwas Tomatenlachs, einem Stück Gänseleberterrine mit Pistazien, etwas Senf-Mayonaise, einem kleinem Mecklenburger Baguette (Brötchen), Butter, Kirschmichel-Kuchen und wiederum einem Snickers.
Schließlich erreichten wir die Dominikanische Republik, wo wir allerdings nicht direkt den Flughafen Puerto Plata ansteuerten, sondern noch eine lange Schleife ins Inland flogen und dort umdrehten.

24 - Anflug auf Puerto Plata / Approach on Puerto Plata

Dabei kamen wir – zumindest meinem Gefühl nach – dem Pico Isabel de Torres, dem Berg oberhalb der Stadt Puerto Plata, recht nahe. Aber ich habe die Entfernung wahrscheinlich falsch abgeschätzt und mein im Stillen gesendetes Stoßgebet war unsinnig gewesen, denn wenig später setzten wir sicher zur Landung auf dem Aerpuerto Gregorio Luperon nahe Puerto Plata an.

25 - Landung in Puerto Plata

Bereits beim Aussteigen schlug mir auf der Gangway die für die Dominikanische Republik übliche feuchte Wärme entgegen, doch bevor ich ihr endgültig ausgesetzt sein würde lag noch ein kurzer Weg durch das klimatisierte Flughafengebäude vor mir. Was auffiel war, dass man dieses Mal auf die sonst verlangte “Eintrittsgebühr” von 20 Dollar für die ansonsten nutzlose Tourist Card verzichtete. Sie war wahrscheinlich inzwischen abgeschafft. Bei der Passkontrolle mussten wir schließlich, und das war glaube ich neu, alle Fingerabdrücke beider Hände inklusive Daumen einscannen lassen. Es folgte die Gepäckausgabe, bei der ich dieses Mal meinen Koffer dank Priority-Banderole recht schnell erhielt und eine rudimentäre Zollkontrolle. Als ich schließlich aus dem Flughafengebäude trat, brach wie auf Bestellung ein plötzlicher Platzregen los.

26 - Puerto Plata - Platzregen nach Landung

Meine Mitfahrgelegenheit war aber eh noch nicht da, also zog ich mich unter das angrenzende Dach des Flughafengebäudes zurück und frönte erst einmal – nach elfstündiger Pause – meinem ungesunden Hobby. Es war kurz nach 16:00 Uhr Ortszeit, also kurz nach 22:00 Uhr in Deutschland.
Es regnete immer noch, als fünfzehn bis zwanzig Minuten später endlich das Auto kam, das mich zu meiner Unterkunft bringen sollte. Zum Glück gab mir einer der Flughafenmitarbeiter mit großem Regenschirm etwas Deckung, so dass ich trockenen Fußes ins Fahrzeug kommen konnte.
In der Unterkunft angekommen hatte es aber schließlich endlich aufgehört zu regnen und die Hitze samt der hohen Luftfeuchtigkeit kehrte schnell zurück. Klimananlage gab es zwar nicht, aber einen Ventilator der mir etwas Abkühlung verschaffte. Etwas später bestellten wir uns noch für alle Anwesenden Pizzen aus einer nahen Pizzeria in Montellano, eine mit Hähnchen und eine mir Schinken und viel Gemüse belegt.

27 - Pizzen als Dinner / Pizza for dinner

Anschließend ließen wir den Abend ruhig ausklingen, denn ich war müde von der langen Reise und ging relativ früh zu Bett.
Die nächsten Tage sollten erst einmal relativ ruhig verlaufen. Am Dienstag wachte ich zwar früh auf, aber es war erst später Vormittag als wir schließlich aufbrachen und ins etwa 25km entfernte Puerto Plata fuhren, um im Einkaufszentrum La Sirena etwas einzukaufen und dort außerdem zu Mittag zu essen. Im Obergeschoss dieses Mega-Einkaufszentrums befindet sich eine Art Buffet-Bistro mit lokalen Gerichten zu angenehm günstigen Preisen, welches für unser Mittagsmahl nutzten.

28 - Buffet Bistro - La Sirena

Ich entschied mich für etwas dominikanisch zubereitetes Rindfleisch mit Zwiebeln und Paprika, ein Stück “Mais-Lasagne”, das sich aber eher als riesiges Stück Polenta mit Käse herausstellte sowie etwas lauwarmes Gemüse in Form von Erbsen, Mais, Kidneybohnen und Broccoli.

29 - Lunch - La Sirena

Den Rest des Tages geschah eigentlich nichts weiter erwähnenswertes, wir waren mit einigen Vorbereitungen beschäftigt. Und auch am Folgetag verschlug es uns aus diesem Grund erneut nach Puerto Plata, wo wir dem bereits 1954 dort errichteten Burger King – so zumindest die Aussage des Restaurants – nahe einer Texaco-Tankstelle einen Besuch abstatteten.

32 - Burger King - Puerto Plata

Ich war zwar nicht zum Essen bei Burger King in die Karibik gekommen, aber wenn ich schon einmal dort war wollte ich den über dem Tresen angepriesenen Sourdough King zumindest mal probieren, einen Burger mit Sauerteig-Brötchen.

30 - Burger King Puerto Plata - Sourdough King - Ad

Das was ich erhielt entsprach natürlich nicht gerade dem Bild aus der Werbung, zumal das Brötchen selbst recht dünn war und man mit dem Verzehr etwas warten musste, um sich nicht die Finger an den heißen Pattys zu verbrennen, aber das ganze erwies sich doch als akzeptabel lecker – wenn auch recht fettig.

31 - Burger King Puerto Plata - Sourdough King - Real

Erst am Abend des nächsten Tages fanden wir endlich Zeit nach Sosua zu fahren und dort das eine oder andere Fläschchen des lokalen Presidente-Biers zu vernichten. Dabei begaben wir uns nach Mitternacht, als fast alle anderen Kneipen bereits geschlossen waren, ins Golden Reef Casino oberhalb des Strandes,

33 - Golden Reef Casino - Sosua

das neben zahlreichen Glücksspielautomaten und -tischen auch eine recht passable kleine Discothek bietet, die bis lange nach Mitternacht noch geöffnet hat. Genau das richtige für Nachtschwärmer wie uns. 😉

34 - Discotek - Golden Reef Casino - Sosua

Den nächsten Tag schliefen wir alle recht lange, wir waren erst gegen 3:00 Uhr zu Hause gewesen. Gegen 12:30 Uhr kamen wir schließlich erneut im La Sirena Einkaufszentrum zusammen, um dort eine Pizza der der lokalen Filiale des amerikanischen Domino’s Pizzas als Mittagsmahl zu uns zu nehmen.

35 - Domino's - La Sirena - Puerto Plata

Ich entschied mich aus dem umfangreichen Angebot für eine Cali Chicken Bacon Ranch Pizza mit Hähnchen, Bacon und Ranch Dressing.

35 - Cali Chicken Bacon Ranch Pizza - Domino's Pizza Puerto Plata

Das Hähnchen war etwas grob zerkleinert und die großen Stücke waren eher sporadisch aus der ansonsten dick mit Ranch Dressing, Käse, Tomatenstücken und knusprigen Bacon garnierten Pizza verteilt, aber geschmacklich gar nicht mal so übel. Dieses Ranch Dressing, das ich in diesem Rezept ja auch schon mal selbst hergestellt habe, ist immer wieder sehr schmackhaft.
Außerdem begaben wir uns noch für ein kleines Fotoshooting zum Fort oberhalb des Hafens von Puerto Plata, wo seit meinem letzten Besuch dort bei meinem ersten Karibikreise in 2015 viel passiert ist.

36 - Fortaleza - Puerto Plata
Fortalea Puerto Plata

37 - Puerto Plata - Harbor
Hafen von Puerto Plata

Nicht nur dass der Park, der damals noch Baustelle gewesen ist, sich inzwischen wirklich gemausert hat,

39 - Park - Fortaleza - Puerto Plata

man hat nebenan auch eine riesige Konzertmuschel mit zugehörigen Sitzplätzen für schätzungsweise tausend Gäste errichtet.

38 - Konzertmuschel am Fortaleza Puerto Plata

Wirklich sehr sehenswert muss ich sagen. Aber natürlich auch wieder ein Punkt, an dem die lokalen Souvenir-Händler sich in Scharen aufhalten und ihren Krempel versuchen an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Zum Glück wurde ich dank lokaler Begleitung größtenteils davon verschont, obwohl ich ja bereits von weitem als Gringo zu erkennen bin.
Damit genug aber erst einmal genug für diesen Beitrag, ich will ihn nicht zu sehr ausdehnen – aber die Fortsetzung folgt bald.

Osterurlaub in der Dominikanischen Republik [29.03.2017]

Über die Osterfeiertage sollte es mal wieder in mein bevorzugtes Reiseziel der letzten Jahre gehen: die Dominikanische Republik. Natürlich wieder mit Condor, denn seit der Air Berlin Pleite ist das ja leider der einzige deutsche Fluganbieter, der – zumindest meines Kenntnisstandes nach – den Flughafen Puerto Plata im Direktflug anfliegt. Der Hauptflieger sollte wieder von Frankfurt aus gehen, doch dieses Mal wollte ich mir die Anreise mit der Bahn sparen, immerhin wohne ich ja nicht umsonst in einer Stadt mit Flughafen, daher buchte ich dieses Mal einen Verbindungsflug von München nach Frankfurt mit der Lufthansa. Das schöne war, dass mein Flieger erst um 12:00 Uhr hier in München starten sollte, daher musste ich nicht sonderlich früh aufstehen oder noch im Dunkeln zum Flughafen fahren, sondern konnte entspannt um 9:30 Uhr hier zum S-Bahnhof aufbrechen.

01 - Am S-Bahhof München

Am Flughafen angekommen musste ich aber leider noch einmal von einem ins anderen Terminalgebäude wechseln, da ich an der falschen Rolltreppe nach oben gefahren war.

02 - München-Airport

Der Check-In bei Lufthansa ging angenehm schnell von statten und mir wurde versichert, dass mein Gepäck problemlos bis Puerto Plata durchgeroutet würde, ich musste mich in Frankfurt also nicht noch einmal darum kümmern. Am meinem Abflugterminal, dem Gate 36, angekommen, doch gleich wieder der erste Dämpfer: Mein Flieger war zuerst 10, später sogar 20 Minuten verspätet. Zum Glück hatte ich genügend Toleranzzeit in Frankfurt, dass ich nicht rennen musste um meinen Anschlussflug zu erreichen.

03 - Flughafen München - Gate 40

Zur Sicherheit prüfte ich noch einmal über das Handy meine Abflugzeiten bei Condor und erhielt den nächsten Dämpfer: Mein Abflug dort war um ca. 3 Stunden später angesetzt – anstatt um 15:15 Uhr sollte der der Flug jetzt erst um 18:20 Uhr starten. Das bedeutete, ich musste fast fünf Stunden in Frankfurt “totschlagen” bis ich endlich weiter konnte. Keine sonderlich erfreulichen Aussichten. Zumindest verspätete sich der Flug nach Frankfurt nicht noch weiter und schließlich saß ich im Airbus A326und wir hoben in Richtung der hessischen Finanzmetropole ab. Der Flug dorthin verlief ereignislos, positiv sei aber zu erwähnen, dass Lufthansa selbst auf der Kurzstrecke noch kostenlose Getränke serviert.

04 - Im Lufthansa A321 von München nach Frankfurt

05 - Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen

In Frankfurt angekommen konnte ich mir also Zeit nehmen, begab mich aber dennoch unmittelbar durch die tiefsten Tiefen des Flughafens

06 - Frankfurter-Flughafen - Untergrund

zu meinem Abflugterminal und zur Passkontrolle in den internationalen Abflugbereich, wo ich noch etwas Duty Free Shopping betrieb und mir anschließend eine Currywurst mit Brötchen als verspätete Mittagsverpflegung gönnte – auch wenn diese mit sieben Euro nicht gerade günstig war.

07 - Currywurst am Frankfurter Flughafen

Dann begab ich mich kurz in den im Untergeschoss gelegenen Abflugterminal meines Fluges, da alle Passagiere die über Zubringerflüge nach Frankfurt gelangt waren sich kurz dort melden sollten. Dabei erfuhr ich auch, dass der eigentliche Flieger wegen eines medizinischen Notfalls irgendwo Zwischengelandet war und daher ausfiel, man sich aber bemühe einen Ersatz bereit zur Verfügung zu stellen.
Die nächsten Stunden liegen eher schleppend dahin und ich spazierte immer wieder durch den Terminal, um die Zeit totzuschlagen, bis endlich das Boarding beginnen sollte. In diesem Bereich bedeutete dies, dass wir, die wartenden Passagiere, in zwei wartende Busse verfrachtet und einmal über das halbe Rollfeld der Frankfurter Flughafens gekarrt wurden, bis wir schließlich den etwas Abseits stehenden Condor Airbus erreichten, den wir über eine Treppe besteigen durften.

08 - Fahrt über das Rollfeld Flughafen FFM

09 - Fahrt über das Rollfeld 2

10 - Einstieg in die Condor Boing 767-300
Eigentlich hatte ich extra einen Fensterplatz gebucht, durch Bautypenbedingt saß ich leider direkt neben einer Verstrebung ohne Fenster, so dass mir der Blick auf den Himmel leider verwehrt wurde. Aber zumindest hatte ich Glück mit meiner Sitznachbarin, einer älteren Dame mit der ich schon bald ins Gespräch kam und mich mit ihr fast den ganzen Flug über immer wieder angeregt unterhalten konnte – leider heutzutage eher eine Seltenheit. Meist schweigt man sich eher 10 Stunden an.
Nachchdem wir die Reiseflughöhe erreicht hatte, wurde auch bald schon das verspätetete Abendessen serviert: Paste mit Hackfleich-Tomatensauce, ein Kartoffelsalat, Käse, ein Brötchen sowie ein Mousse Schokolade.

11-Pasta---Air-Menu-Condor

Als kleine Entschädigung für den verspäteten Abflug wurde außerdem das Premium Entertainment für alle Fluggäste kostenlos freigeschaltet – was für mich aber eher ärgerlich war, da ich bereits bei der Buchung dafür bezahlt hatte. Aus dem angebotenen Filmen sah ich mir Justice League an. Schließlich wurden auf die Einreisedokumente ausgeteilt, die ich ausfüllte, danach gelang es mir außerdem für vielleicht zwei Stunden etwas vor mich hin zu dösen.

13-Condor

Kurz vor Puerto Plate wurde schließlich noch ein kalter Snack in Form einer Bretzel, zwei kleinen Würstchen, etwas Salat und eines Stückes Streuselkuchen mit Kirsche serviert,

12 - Kalter Snack - Economy Class - Condor

eine halbe Stunde später setzte Flieger auch schon zum Sinkflug auf Puerto Plata an – übrigens meine erste Nachtlandung dort.
Was folgte waren die üblichen Prozeduren: Tourist Card erwerben, Passkontrolle und Einreiseformular abgeben, Koffer einsammeln und nach einer eher nachlässigen Zollkontrolle, bei der auch die Zollerklärungen abgegeben wurde, ging es auch schon ins Freie, wo mir dieses Mal aufgrund der späten Stunde aber glücklicherweise nicht ganz so viel Hitze entgegen schlug.
Wie üblich wurde ich am Ausgang bereits erwartet und wir konnten uns unmittelbar zur Unterkunft begeben, wo ich auch nicht mehr allzu lange durchhielt und bald in einen – nach dieser doch etwas stressigeren Anreise – verdienten Schlaf fiel.

Mit Condor nach Puerto Plata [27. & 28.12.2017]

Genau wie die Jahre zuvor wollte ich auch dieses Jahr den Jahreswechsel wieder in der Wärme der Karibik verbringen. Doch seit dem Konkurs von Air Berlin war das leider nicht mehr ganz so einfach wie früher und ich musste, wie auch bereits bei meinem letzten Flug im Oktober, wieder über Frankfurt fliegen. Dazu hatte ich mir beim Flugdienst Condor einen Flug mit zugehörigen Rail and Fly Ticket gebucht. Das Flugzeug sollte um 9:30 Uhr am Morgen des 28. Dezember starten, eine Anfahrt aus München mit dem Zug am selben Tag war bei mindestens 3:30 Stunden Fahrtzeit und einer empfohlenen Ankunft am Flughafen 2 Stunden vor Abflug also kaum denkbar. Daher hatte ich mich dazu entschlossen, auch dieses Mal bereits am Vorabend nach Frankfurt zu fahren, dort nahe des Flughafens in einem Hotel zu übernachten und jeglichen Stress bei Anreise zu verhindern. Nach der Arbeit fuhr ich also nach Hause, packte letzte Dinge in meinen bereits vorbereiteten Koffer und begab mich dann mit der S-Bahn zum Bahnhof, wo bereits der ICE 524 wartete, der mich zum Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen bringen sollte.

01 - Am Bahnhof München / At train station Munich 02 - Zug nach Frankfurt Flughafen

Ich hatte mir sicherheitshalber darin einen Sitzplatz reserviert, denn ich konnte nicht sicher sein wie stark der Zug frequentiert sein würde. Die vier Euro hätte ich mir aber sparen können, da am Mittwoch Abend doch deutlich weniger mit dem Zug fuhren als ich befürchtet hatte – ich hatte die gesamte Fahrt sogar ein ganzes kleines Abteil für mich alleine.
Nach etwa dreieinhalb Stunden ereignisloser Fahrtzeit erreichte ich schließlich den Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen und begab mich durch den darüber errichteten The Squaire zur Straße zwischen den Flughafen-Terminals, wo die Shuttle-Busse zu den Hotels abfuhren.

03 - Ankunft an Frankfurt Flughafen Fernbahnhof / Arrival at Frankfurt Airport train station 03 - The Squaire East - Frankfurt Flughafen Fernbahnhof

Ich hatte wieder das NH-Hotel Frankfurt Flughafen gebucht und hoffte, dieses Mal nicht wieder, wie im Oktober, in das 16 Kilometer entfernte Schwesterhotel “abgeschoben” zu werden.

04 - NH-Hotel Frankfurt Flughafen

Und ich hatte Glück und erhielt dieses Mal tatsächlich das gebuchte Zimmer vor Ort.

05 - NH-Hotel Frankfurt Flughafen - Zimmer / Room 06 - NH-Hotel Frankfurt Flughafen - Bad / Bathroom

Das Zimmer selbst erwies sich wie üblich als einfach, aber gemütlich und gut ausgestattet. Mit 58,65 Euro pro Nacht – Frühstück nicht inbegriffen – kein billiger Spaß, aber ich wollte den Flug keinesfalls verpassen.
Als kleinen Abendsnack vor dem Schlafengehen hatte ich mir aus der Kühltheke gegenüber der Rezeption noch einen BBQ-Chicken-Wrap mitgenommen, der sich mit seiner einigermaßen reichhaltigen Füllung aus Mais, Paprika, Kidneybohnen und Hühnerfleisch in BBQ-Sauce als durchaus gute Wahl erwies.

07 - BBQ-Chicken-Wrap - NH Hotel Frankfurt Flughafen

Außerdem führte ich über mein Mobiltelefon bereits den Online-CheckIn durch. Schließlich legte ich mich unmittelbar schlafen, denn ich wollte morgen um 6:30 Uhr bereits mit dem Shuttle zum Flughafenterminal aufbrechen.
Ohne Probleme wachte ich am nächsten Morgen auch um 5:45 Uhr auf, duschte mich kurz und machte mich dann fertig, um zum Flughafen zu fahren. Dass ich dieses Mal 3 Euro extra für den Shuttle zahlen musste nahm ich zähneknirschend in Kauf – die Fahrt vom NH-Schwesterhotel Frankfurt Flughafen West im Oktober war noch kostenlos gewesen. Auf ein Frühstück im Hotel, das 21 Euro extra gekostet hätte, verzichtetet ich aber dieses Mal.

08 - NH-Hotel Frankfurt Flughafen - Shuttle 1

Am Terminal angekommen, die Fahrt dauerte keine zehn Minuten, begab ich mich unmittelbar zum CheckIn-Schalter von Condor, wo sich bereits eine kleine, aber erträgliche Warteschlange gebildet hatte.

09 - CheckIn-Schalter - Condor - Flughafen Frankfurt

Ich hatte dieses Mal “nur” normale Economy Class gebucht, nicht wieder Premium Economy wie beim letzte Mal im Oktober. Der Urlaub war auch so schon kein billiger Spaß. 😉
Im Grunde genommen brauchte ich am Schalter nur noch mein Gepäck abgeben, bekam meinen ausgedruckten Flugschein mit dem Abfluggate machte mich dann durch die langen Wege des Frankfurter Flughafens auf den Weg, um die Sicherheits- und Passkontrollen zu passieren. Am Gate angekommen besuchte ich noch kurz den Duty-Free-Shop und entschied mich danach dazu, noch eine kleine Laugenstange mit Schinken sowie einen Kaffee an einem der dortigen Bistros zu verzehren.

10 - Laugenstange mit Schinken & Kaffee - Frankfurt Flughafen

Mit etwa sieben Euro kein billiger Spaß, aber noch deutlich günstiger als die einundzwanzig Euro im NH-Hotel. Und nicht nur die Laugenstange war gut belegte, auch der Kaffee erwies sich als wirklich überaus gut gelungen.
Am Gate wartete bereits die Boing 767-300, welche uns in die Dominikanische Republik bringen sollte.

11 - Flieger  nach Puerto Plata / Airplane to Puerto Plata

Doch wie auch schon beim letzten Mal im Oktober kam es auch dieses Mal zu Verzögerungen beim Boarding. Mehrfach wurden verschiedene Fluggäste namentlich aufgerufen und schließlich sollten sogar alle Fluggäste, die nicht am Frankfurter Flughafen eingecheckt hatten sich mit Pass am Schalter melden. Mit über einer halben Stunde Verspätung konnten wir schließlich beginnen, in das Flugzeug zu steigen und unsere Sitzplätze einzunehmen. Da wir nun noch einmal auf irgend welche Fluggäste warten mussten, war das Boarding schließlich erst mit fast vierzig Minuten Verspätung abgeschlossen und wir konnten endlich zur Startbahn rollen und abheben.
Im Gegensatz zur Premium Economy Class gab es in der normalen Economy Class einige Dinge, die man kostenpflichtig dazu erwerben musste – und dass bei einem Flugpreis von insgesamt fast neunhundert Euro für Hin- und Rückflug. Dazu gehörte das Entertainment-Programm, das mit einem für 8 Euro zu werbenden Code freischalten lassen musste, außerdem kostete der Kopfhörer drei Euro, es gab keine kostenlosen alkoholischen Getränke und keine Auswahl beim Menu, welches man etwa eineinhalb Stunden nach Abflug servierte. Alle Economy-Fluggäste erhielten Nudeln mit Hackfleisch-Tomatensauce, dazu ein kleiner Kartoffelsalat, ein Mousse Chocolate sowie ein kleines warmes Laugenbrötchen mit Butter und Käse.

12 - Nudeln mit Hackfleisch-Tomatensauce / Paste with mince & tomato sauce - Economy Class - Condor

Vor allem die an den Rändern der Aluschale befindlichen Nudeln zwar etwas hart gebacken, aber ingesamt erwies sich das Hauptgericht als durchaus akzeptabel. Und auch am Kartoffelsalat, dem luftig-lockeren Schoko-Dessert oder dem aufgebackenen Laugenbrötchen gab es nichts auszusetzen, auch wenn ich mir bei letzterem etwas mehr Belag gewünscht hätte. Schließlich teilte man die Einreiseformulare aus in Form einer Zollerklärung und eines Visaantrags aus, die ich unmittelbar ausfüllte.
Die nächsten Stunden sah ich mir zwei Filme im kostenpflichtig freigeschalteten Entertainment-System an und schlief dann ein wenig, bis man uns schließlich etwa eineinhalb Stunden vor der Ankunft weckte.

13 - Flugstrecke nach Puerto Plate / Flight way to Puerto Plata

Es gab als kalten Snack zwei kleine Würstchen, etwas fruchtigen Ananas-Karottensalat, eine Bretzel und ein Stück Zwetschgenkuchen.

14 - Würstchen & Bretzel / Sausages & pretzel - Economy Class - Condor

Schließlich setzte das Flugzeug zur Landung auf Puerto Plata an. Ich hatte mir zwar wieder einen Fensterplatz ergattert, aber saß dieses Mal direkt über einer Tragfläche, so dass ich nur wenig von der Landschaft aufnehmen konnte während die Boing auf dem kleinen Flughafen des Karibikstaates aufsetzte. Wir hatten die 40 Minuten Verspätung glücklicherweise fast aufholen können, es war jetzt etwa 15:15 Uhr Ortszeit, also 20:15 Uhr in Deutschland.

15 - Anflug auf Puerto Plata / Landing in Puerto Plata

Es folgte die übliche Prozedur: Erwerb der Tourist Card für 10 Euro, Abgabe des Visaformulars und Vorlage des Reisepasses für den Einreisestempel, warten auf das Gepäck am Gepäckband und passieren der eher lässigen Zollkontrollen, bei denen man die Zollerklärung abgeben musste. Dann endlich verließ ich das Flughafengebäude und wurde, wie üblich bereits erwartet. Mit dem Auto fuhren wir zur Unterkunft und ich gönnte mir nach einer ausgiebigen Dusche noch eines der hier üblichen Yaroas.

16 - Yaroa con jamon

Dieses Mal hatte ich eine Variante mit Käse und Schinken gewählt, die sich aber als nicht ganz so gelungen wie die sonst übliche Version mich krümelig angebratenen Hackfleisch erwies. Beim nächsten Mal werde ich auf jeden Fall wieder zu Hackfleisch greifen.
Ansonsten verlief der restliche späte Nachmittag und Abend ohne weitere berichtenswerte Ereignisse. Bald aber mehr zu meinem nun neunten Aufenthalt in der Karibik.