Blumenkohl-Möhren-Eintopf mit Hackfleisch – das Rezept

Da mir von Anfang an bewusst gewesen war, dass ich den Kopf Blumenkohl nicht ganz verbrauchen würde, hatte ich mich auch heute für ein Rezept mit Blumenkohl entschieden. Dabei war ich auf einen Blumenkohl-Möhren-Eintopf mit Hackfleisch gestoßen, der mir recht schmackhaft und verlockend erschien. Ist zwar eher ein Wintergericht, aber da es heute wieder kälter und winterlicher hier in München ist, passte das irgendwie schon. Die anderen Zutaten hatte ich vorausschauend natürlich schon gestern mit besorgt.

Für ca. 2 Portionen benötigen wir also:

250 – 300g Kartoffeln – festkochend
01 - Zutat Kartoffeln

1/2 – 3/4 Kopf Blumenkohl
02 - Zutat Blumenkohl

250g Hackfleisch halb & halb
03 - Zutat Hackfleisch halb & halb

300-400g Karotten / Möhren
04 - Zutat Möhren

1 Stange Lauch / Porree
05 - Zutat Lauch

1/4 Knolle Sellerie
06 - Zutat Knollensellerie

1 mittlere Zwiebel
07 - Zutat Zwiebel

500ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

2 Champignons (optional – hatte ich noch von gestern übrig)
09 - Zutat Champignons

und zum Würzen gerebelten Majoran, Pfeffer und Salz
10 - Gewürze

sowie 2 Esslöffel Olivenöl zum anbraten.
05 - Zutat Olivenöl

Kommen wir nun zur Zubereitung und bereiten unsere Zutaten vor.

Zuerst schälen wir die Kartoffeln
11 - Kartoffeln schälen

und schneiden sie in mundgerechte Würfel.
12 - Kartoffeln würfeln

Ebenso schälen wir die Möhren
13 - Karotten schälen

und schneiden sie in Scheiben.
14 - Karotten schneiden

Die Stange Lauch waschen und putzen wir, dann schneiden wir sie in Ringe.
15 - Lauch in Ringe schneiden

Außerdem würfeln wir die Zwiebel,
16 - Zwiebel würfeln

Vierteln die Champignons
17 - Champignons schneiden

und waschen, schälen und würfeln ein Viertel der Knollensellerie.
18 - Sellerie würfeln

Dann können wir mit dem eigentlichen Kochprozess beginnen. Dazu schwitzen wir in einem großen Topf die gehackte Zwiebel in dem Olivenöl an
19 - Zwiebeln andünsten

und braten dann das Hackfleisch mit den Zwiebeln krümelig an.
20 - Hackfleisch krümelig anbraten

Ist das Hackfleisch gut durchgebraten fügen wir die Möhren,
21 - Möhren hinzugeben

die Kartoffeln,
22 - Kartoffeln beifügen

die Lauchringe
23 - Lauch hinzu

und den gewürfelte Knollensellerie in den Topf und dünsten alles kurz mit an.
24 - Sellerie addieren

Dann gießen wir den Topfinhalt mit der Gemüsebrühe auf und lassen alles für circa eine Stunde auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln.
25 - Mit Gemüsebrühe aufschütten

Während der Eintopf köchelt, zupfen wir den Blumenkohl in kleine Röschen
26 - Blumenkohl zupfen

und würzen den Eintopf zwischendurch kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran.
27 - Würzen

Nach einer halben Stunde Kochzeit fügen wir dann die Champignons
28 - Champignons rein

und den Blumenkohl hinzu. Ich hatte hier von gestern gelernt und wollte den Blumenkohl nicht zu matschig werden lassen.
29 - Blumenkohl hinzu

Dann verrühren wir alles gut miteinander und lassen es die verbleibende halbe Stunde weiter köcheln.
30 - Gut verrühren

Kurz vor Ende der Garzeit probieren wir den Eintopf und würzen gegebenenfalls noch etwas nach. Dabei nahm ich mir gleich ein Stück Gemüse mit um zu testen ob alles gut durchgekocht ist.
31 - probieren

Zu diesem Zeitpunkt können wir auch ein wenig Petersilie (wenn vorhanden) waschen, trocken schütteln und hacken, um damit unser Gericht zu garnieren.
32 - Petersilie hacken

Ist alles zu einer sämigen Masse gekocht ist der Eintopf fertig
33 - Eintop fertig

und kann serviert und verzehrt werden.
34 - Blumenkohl-Möhren-Eintopf / Coliflower Carott Stew - Fertiges-Gericht

Ich hatte zuerst befürchtet dass alles mit nur Salz, Pfeffer und Majoran zu lasch wird – vor allem weil das Gehacktes ungewürzt gebraten worden war, doch da hatte ich mich getäuscht. Vor allem der Majoran, aber auch die anderen Gemüskomponenten gaben dem Eintopf eine kräftig-deftige Geschmacksnote. Dabei war alles wirklich gut durchgekocht ohne matschig oder zu weich zu werden. Für das allererste Mal dass ich so einen Eintopf zubereitet hatte war ich mehr als zufrieden.

35 - Blumenkohl-Möhren-Eintopf / Coliflower Carott Stew - CloseUp

Zwar hätte man noch etwas mehr Möhren und etwas weniger Hackfleisch verwenden können, das Originalrezept hatte hier auch andere Mengen vorgegeben, doch ich hatte das Rezept wie so häufig bei anderen Rezepten nach eigenem Gutdünken etwas variiert und bin damit meiner Meinung nach sehr gut gefahren. Für den Sommer ist so ein Gericht zwar eindeutig nichts, aber für einen kalten Herbst- oder Wintertag erscheint es mir genau das richtige. Ich kann auch diese Zubereitung auf jeden Fall wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.

Nachtrag vom Folgetag: Habe heute Abend die im Kühlschrank gelagerten Reste dieses Gerichtes in der Mikrowelle erwärmt und als Abendmahlzeit verzehrt. War weiterhin sehr lecker – damit kann ich auch die Mikrowellentauglichkeit dieses Gerichtes voll bestätigen. Länger als drei bis vier Tage würde ich auch kein gebratenes Hackfleisch im Kühlschrank aufbewahren – aber bei so etwas leckerem wie diesem Eintopf wird es wohl kaum so lange halten. 😉

Puten-Kartoffel-Pfanne mit Paprika & Käse – das Rezept

Da ich aktuell Urlaub habe, fällt der Besuch der Kantine natürlich flach. Daher entschloss ich mich heute mal wieder dazu selbst Hand anzulegen und mir mein Mittagessen selbst zu kochen. Nach Durchsicht meiner Rezeptsammlung fiel meine Wahl dabei auf eine Puten-Kartoffel-Pfanne mit Paprika & Käse, ein einfaches aber dennoch interessant klingendes Rezept für das ich mit gleich mal einen Einkaufszettel erstellte. Was benötigen wir also für 2 Portionen und wie gehen wir bei der Zubereitung vor?

Zuerst einmal ca. 250g Putenbrustfilet
01 - Zutat Hähnchenbrustfilet

das wir in mundgerechte Stücke schneiden,
02 - Hähnchenbrust gewürfelt

3 mittelgroße Kartoffeln (ca. 350g)
03 - Zutat Kartoffeln

die wir roh schälen und ebenfalls in Würfel schneiden.
04 - Kartoffeln gewürfelt

Eine mittelgroße Zwiebeln
05 - Zutat Zwiebel

die geschält und gehackt wird.
06 - Zwiebel gewürfelt

Außerdem eine Ganze kleine oder eine halbe große Paprika
07 - Zutat Paprika

welche wir von den Innereien befreien und würfeln.
08 - Paprika gewürfelt

Hinzu kommen noch 200ml Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe

und 100 – 150g Saure Sahne – Alternativ kann man hier aber auch Schlagsahne nehmen –
11 - Zutat Saure Sahne

sowie optional eine Zehe Knoblauch
10 - Zutat Knoblauch

und (ebenfalls optional) etwas Käse – ich wählte Hartkäse, es wäre aber auch Gouda gegangen. Da ich nicht so häufig Käse benötige, wählte ich diese Sorte, da sie sich länger hält.
12 - Zutat Käse

Zum Würzen benötigen wir außerdem Pfeffer, Salz und Paprikapulver (rosenscharf).

Zuerst geben wir nun etwas Öl in eine beschichtete Pfanne,
13 - Öl in Pfanne geben

fügen das gewürfelte Putenbrustfilet hinzu
14 - Putenfleisch hinzufügen

und braten es rundherum an.
15 - rundherum anbraten

Dann entfernen wir das angebratene Fleisch wieder aus der Pfanne und legen es bei Seite.
16 - Fleisch beiseite legen

Als nächstes fügen wir die gewürfelten Zwiebeln in die Pfanne und dünsten sie auf mittlerer Stufe leicht an,
17 - Zwiebeln andünsten

dann rühren wir die gewürfelten Kartoffeln unter
18 - Kartoffeln hinzufügen

und fügen – wenn man es mag – das Knoblauch hinzu.
19 - Knoblauch beigeben

Die Kartoffeln braten wir für etwa fünf Minuten auf mittlerer Stufe rundherum gut an.
Ist alles gut angebraten, geben wir die gewürfelte Paprika hinzu, braten sie ebenfalls kurz mit
20 - Paprika untermischen

und gießen den Pfanneninhalt dann mit den 200ml Gemüsebrühe auf.
21 - mit Gemüsebrühe aufschütten

Bei geschlossenem Deckel lassen wir das Ganze nun für ca. 15 Minuten – weiterhin auf mittlerer Stufe – vor sich hin köcheln
22 - abgedeckt köcheln lassen

und rühren es zwischendurch natürlich immer mal etwas um. Wenn die Kartoffeln durchgekocht sind (ich testete dies mit Hilfe einer Gabel)
23 - Kartoffeln testen

geben wir die angebratenen Putenbrustfilet-Würfel wieder in die Pfanne und lassen sie kurz wieder mit dem Rest warm werden.
24 - Fleisch wieder hinzufügen

Dann heben wir die Saure Sahne unter
25 - Saure Sahne untermischen

und schmecken alles mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver ab.
26 - würzen

Zum Schluß fügen wir noch einen guten Schuß Käse hinzu, lassen ihn schmelzen und mit dem Rest eine Verbindung eingehen. Auch hier das Abschmecken nicht vergessen, vor allem da der Käse ebenfalls gut nachwürzt.
27 - Käse beigeben

Nachdem alles gut zusammen eingekocht ist, können wir das Gericht servieren.
28 - Puten-Kartoffel-Pfanne mit Paprika & Käse - Fertiges Gericht

Auch wenn der Käse geschmacklich einen guten Teil des Geschmacksspektrums dominierte – hier hätte ich vielleicht etwas sparsamer damit umgehen sollen – kamen auch das Paprikapulver, der Pfeffer, das Salz und das Paprika ganz gut zur Geltung. Gemeinsam mit dem saftigen Putenbrustfilet und den Kartoffeln ein wirklich gelungenes und sehr sättigendes Pfannengericht.

29 - CloseUp

Diese Puten-Kartoffel-Pfanne mit Paprika und Käse war wirklich mehr als gelungen muss ich sagen und wird mit Sicherheit einen festen Platz in meiner Rezeptsammlung bekommen. Wie bereits einleitend erwähnt kann man statt Saurer Sahne auch normale Sahne verwenden können. Eine weitere Option wäre der Verzicht auf zusätzlichen Käse gewesen, dann hätte man aber kräftiger würzen müssen. Zusätzlich wäre das marinieren des Putenbrustfilets noch eine Option gewesen. Es gibt also einige Variationsmöglichkeiten – mal schauen ob ich die eine oder andere nicht demnächst mal ausprobieren werde. 😉

Gemüsecouscous mit Bratwurstklößchen – das Rezept

Heute kochen wir einmal etwas mit nordafrikanischen Touch: Gemüsecouscous mit Bratwurstklösschen.
Was brauchen wir dazu ?

Eine rote Paprika
01 - Zutat rote Paprika

Eine kleine Zuchini
02 - Zutat Zuchini

Zwei grobe Bratwürste (die hier in Thüringen gar nicht mal so einfach zu kriegen sind)
03 -  Zutat grobe Bratwürste

Eine Kaffeetasse Couscous
04 - Zutat Couscous

Eine Zehe Knoblauch
05 - Zutat Zehe  Knoblauch

Eine kleine Zwiebel
10 - Zutat kleine Zwiebel

1 – 1,5 Esslöffel Tomatenmark
06 - Zutat Tomatenmark

Paprikapulver, Pfeffer, Salz und Organo
07 - Gewürze
Einen Esslöffel Butter
08 - Zutat Butter

Einen Würfel klare Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe

und optional etwas Harissa (wenn man es scharf mag)
11 - Zutat Harissa (optional)

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst zerschneiden wir Paprika, Zuchini und die Zwiebel in kleine Würfel.
12 - Gemüse zerkleinern

Dann reiben wir das Knoblauch in Salz. Habe ich um ehrlich zu sein noch nie vorher gemacht, aber ich denke das die hier gezeigte Vorgehensweise die richtige ist: Man zerschneidet die Zehe in kleine Stücke, gibt etwas Salz hinzu und zerreibt das ganze mit einer großen Messerklinge zu einer Paste.
12 - Knoblauch in Salz reiben
Nun geben wir etwas Öl in einen Topf
13 - Öl in Topf geben
und dünsten die Zwiebeln darin an.
14 - Zwiebeln andünsten

Anschließend geben wir die Knoblauchpaste und das Tomatenmark in den Topf und lassen es etwas mitdünsten.
15 -  Knoblauch & Tomatenmark hinzugeben

Es folgen nun die Paprika- und Zuchiniwürfel.
16 - Paprika & Zuchini einfügen

Das ganze löschen wir nun mit ca. 250ml Wasser ab
17 - mit Wasser ablöschen

und geben den Würfel mit Gemüsebrühe hinzu.
18 - Gemüsebrühe hinzugeben

Als nächstes befreien wir die Bratwürste von ihrer Pelle
19 - Bratwurst von Pelle befreien

und formen aus der Füllung kleine Klößchen, die wir in den Topf geben.
20 - Bratwurstklösschen formen
Anschließend würzen wir die Masse mit Salz, Pfeffer, Oregano und Paprikapulver.
21 - Salzen 22 - Pfeffern 23 - mit Oregano würzen 24 - Paprikapulver

Das ganze lassen wir dann für 15 – 20 Minuten köcheln.
25 - Köcheln lassen

In der Zwischenzeit können wir uns schon mal um das Couscous kümmern. Dazu bringen wir etwas Wasser mit Salz in einem kleinen Topf zum kochen, geben eine Kaffeetasse trockenes Coucous hinzu und lassen es kurz aufkochen. Dann schalten wir die Platte aus, lassen die Masse für ca. 1 Minute quellen und geben dann die Butter hinzu, die wir gut unterrühren.
26 - Couscous kochen

Das fertige Couscous mischen wir dann unter die Gemüse-Klößchen-Masse.
27 - Couscous untermischen

Dann können wir das ganze ein erstes mal abschmecken und ggf. nachwürzen.
28 - Abschmecken

Bei Bedarf – ich mag es ja bekanntlichermaßen scharf – kann man das ganze nun mit etwas Harissa-Paste verfeinern. Ein bis Zwei Teelöffel sollten aber reichen – denn das Zeug ist wirklich heftig. 😉
29 - mit Harissa nachwürzen
Nachdem wir es dann noch für 5- 10 Minuten haben köcheln lassen, vor allem um die Flüssigkeit noch etwas verdunsten zu lassen, sind wir fertig und können das Gericht servieren.
Gesamtzubereitungszeit betrug etwa 30 – 45 Minuten.
30 - Fertiges Gericht

Geschmackstechnisch war es wirklich mal wieder sehr gut gelungen. Das Gemüse war trotz meiner Befürchtungen nicht zu zerkocht und die Harissa-Paste gab dem ganzen eine angenehme Schärfe. Was ich allerdings nicht bedacht hatte war, wie stark das Couscous im Wasser aufgehen würde. Die Menge die ich gekocht hatte war weitaus mehr als ein einzelner auf einmal verzehren kann. Somit habe ich für heute Abend oder morgen noch eine annehmbare Menge übrig. Von der Zubereitung her ist es nicht allzu kompliziert und lässt sich nach abkühlen mit Sicherheit auch für ein bis maximal zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren und in der Mikrowelle wieder erhitzen. Ich war von dem Ergebnis auf jeden Fall sehr begeistert.

Meine Wertung: 3 MG

Weckewerk – inkl. Rezept [08.11.2008]

Weckewerk mit Nüsschensalat

Heute mittag gab es bei mir mal Weckewerk – eine Spezialität aus Nordhessen – die aus Gehacktes, gekochten Schwarten und Fleischbrühe vom Schwein hergestellt und mit eingeweichtem Brötchen (hessisch auch “Wecke” genannt, daher der Name) – gestreckt wird. Eigentlich wurde diese Speise einmal erdacht um die beim Schlachten anfallenden Schwarten verwerten zu können und galt lange als “Arme-Leute-Essen”. Heute jedoch zählt man es als Spezialität zu den lokalen Delikatessen.
In Nordhessen bekommt man bei jedem Metzger die Grundsubstanz “Weckewerk” – verlässt man diese Region jedoch, muß man sich selbst behelfen und sie herstellen. Dazu benötigen wir:

  • 250g Weißbrot oder Brötchen (altbacken)
  • 1l Fleischbrühe
  • 500 – 1000g Restfleisch (Schwarten etc.) vom Schwein oder Gehacktes und Schwarten (gekocht)
  • 250g Zwiebel
  • 50g Salz
  • 1TL Pfeffer
  • 1TL Majoran
  • optional 1TL Kümmel (ich mache keinen rein – aber in einigen Gegenden gehört der dazu)

Man lässt also das Brötchen in der aufgelösten Fleischbrühe aufquellen und dreht währenddessen das gekochte Fleisch, die gekochten Schwarten und die Zwiebeln durch einen Fleischwolf und vermischt sie gut. Das ganze schmeckt man mit den Gewürzen ab und lässt es in einem Topf unter ständigen Rühren aufkochen.

Bei fertig gekauftem Weckewerk vom nordhessischen Metzger gehe ich in der Regel so vor:

  • altes Brötchen einweichen
  • Das Weckewerk im Verhältnis 2 zu 1 (2/3 Weckewerk, 1/3 Gehacktes) mit normalen Schweinegehacktes vermischen
  • Mit etwas Wasser in einen Topf geben und aufkochen – ggf. Wasser nachgießen um breiige, aber nicht zu feste Konsistenz zu erreichen
  • Das eingeweichte Brötchen ausdrücken und in die Masse hineinkrümeln

Bei selbst hergestelltem kann man aber darauf verzichten.

Gereicht werden dazu Pell- oder Salzkartoffeln und ein Nüsschen-Salat (in anderen Regionen auch unter Rapunzel- oder Feldsalat bekannt), der mit etwas Schmand, Zwiebel, Essig, Pfeffer und Salz angemacht wird.
Ich persönlich gebe das Weckewerk gerne auf die zerdrückten Kartoffeln und vermenge es dann beim Essen damit. Sehr sehr lecker muß ich sagen.

Das ganze ist eigentlich schnell gemacht, schmeckt sehr lecker und eignet sich bei kühler Lagerung auch zum Aufwärmen oder nach dem Abkühlen im Kühlschrank in Scheiben schneiden und anbraten. Ich habe gelesen, daß man es früher sogar über 2 Stunden einkochte und einlagerte, dies aber selbst noch nie praktiziert.
Guten Appetit!