Chili con Carne & Baguette [16.01.2014]

Heute machte mir unser Betriebsrestaurant mal wieder ein Angebot, das ich unmöglich ablehnen konnte, denn es fand sich im Bereich Globetrotter mal wieder mein hoch geschätztes Chili con Carne mit Baguette auf dem Speiseplan. Da konnten weder der Champignongulasch mit Vollkornspaghetti bei Vitality noch der Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und Krautsalat bei Tradition der Region meine Meinung umstimmen. Einzig das Gebackene Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, das neben Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, wäre theoretisch noch eine Alternative gewesen. Aber eben nur Theoretisch. 😉 Zum Chili gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Mandarinenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Chili con Carne & Baguette

Zwar bestand die Zubereitung wie üblich nur aus den (meiner Meinung nach) Minimalzutaten wie krümelig angebratenem Rinderhackfleisch, roten Kidneybohnen, Mais, Zwiebeln und Tomaten, aber diese waren heute mit einer angenehmen leichten Schärfe zubereitet, die geschmacklich wie ich fand wunderbar mit der fruchtigen Note der Tomaten harmonierte. Ich persönlich würde ja noch Paprika und einige Erbsen vielleicht sogar etwas geraspelte Zartbitterschokolade mit hinzu geben – aber das trifft wohl nicht unbedingt den Allgemeingeschmack. Zum Chili gab es wie üblich eine Scheibe Baguette, die dieses Mal nicht nur schön groß geraten war, sondern sich auch als überaus frisch erwies. Ich konnte insgesamt also auch heute sehr zufrieden mit dem Hauptgericht sein, das ich mit dem kleinen Becherchen mild gesüßtem, fruchtigen Mandarinenjoghurt abschloss.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Chili heute ganz weit vorne, aber wenn man genauer hinsah musste man erkennen, dass es noch um Haaresbreite vom Schweinebraten in Dunkelbiersauce überholt wurde, welcher sich somit den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sicherte und das Chili auf einen sehr guten zweiten Platz verdrängte. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und Platz vier belegte, wie nicht anders zu erwarten, das vegetarische Angebot in Form des Champignongulasch mit Vollkornspaghetti.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Mandarinenjoghurt: ++

Hähnchenkeule mit Kartoffel-Maispüree & Rotweinjus [09.12.2013]

Auch am heutigen Montag überlegte ich zwar kurz, ob ich an der Asia-Thai-Theke zuschlagen sollte, wo heute u.a. Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnußsauce nach Shanghai-Art und Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse auf der Speisekarte standen, dann aber entschied ich mich doch dagegen und wandte mich der regulären Küche zu. Dort waren die Spaghetti mit Auberginenragout aus dem Bereich Vitality nichts für mich – ich bin kein großer Freund von Auberginen – aber sowohl die Gebratene Hähnchenkeule mit Kartoffel-Maispüree und Rotweinjus bei Globetrotter als auch der Gulaschsuppeneintopf mit Champignons, Paprikastreifen und Kartoffelwürfeln, dazu Bauernbrot bei Tradition der Region erschienen mir beide recht verlockend. Nach kurzem Abwägen entschied ich schließlich, dass die Hähnchenkeule heute wohl die beste Wahl wäre. Da, abgesehen vom Mais im Kartoffelpüree, wie üblich kein Gemüse dabei war, ergänzte ich das Gericht noch durch etwas Mischgemüse aus dem heutigen Gemüseangebot und komplettierte alles noch mit einem Becherchen Kokos-Mousse von der Dessert-Theke.

Hähnchenkeule mit Kartoffel-Maispüree und Rotweinjus

Die Hähnchenkeule erschien zwar im ersten Moment etwas mickrig und hätte gerne noch etwas dunkler sein können, aber sowohl die Menge von verwertbaren Fleisch als auch die Qualität erwies sich als durchaus akzeptabel. Und auch die Mischung aus Kartoffelpüree mit angenehm knackigen Maiskörnern, die man als Sättigungsbeilage zur Seite gestellt hatte erwies sich als überaus schmackhaft. Komplettiert wurde das Ganze durch die würzige, dunkle Sauce mit der leichten Rotweinnote. Am eigentlichen Hauptgericht gab es also nichts auszusetzen. Vom Gemüsemix aus Möhren, Blumenkohl und Broccoli wurde ich heute aber leider sehr enttäuscht, denn es war nicht nur fast kalt, sondern vor allem der Broccoli erschien mir auch nicht lange genug gedünstet und etwas zu bissfest. Dafür konnte mich der mit einer einer halben Scheibe Kiwi und einigen Schokostreuseln garnierte, luftig-lockere Kokos-Mousse aber glücklicherweise wieder etwas entschädigen.
Und auch bei den anderen Gästen lag heute die Hähnchenkeule am höchsten in der Gunst und belegte den ersten Platz der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts gesehen zu haben als der knapp dahinter auf Platz drei folgende Gulaschsuppeneintopf. Platz vier belegte schließlich wie übliche das vegetarische Gericht, das heute durch die Spaghetti mit Auberginenragout repräsentiert wurde.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
Rotweinjus: ++
Kartoffel-Maispüree: ++
Gemüse-Mix: +/-
Kokos-Mousse: ++

Iglo Hähnchen-Paella [23.11.2013]

Hähnchen-Paella / Chicken paella

Heute verspürte ich keine große Lust groß zu kochen, daher entschied ich mich dazu mir eine Iglo Hähnchen-Paella zuzubereiten – ein TK-Fertiggericht das ich ja in diesem Kurztest schon einmal ausführlicher berichtet hatte. Und auch über drei Jahre nach diesem ersten Test kann ich das Ergebnis von damals nur bestätigen. Allerdings hätte man die Zwiebeln und die Hähnchenfilet-Stücke meiner Meinung nach etwas feiner schneiden können – aber das hatte glücklicherweise keinerlei Einfluss auf den geschmacklichen Gesamteindruck.

Kürbis-Gemüseeintopf [12.11.2013]

Neben den wirklich verlockend aussehenden Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter fanden sich heute gleich zwei Eintöpfe auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants: Zum einen ein Gratinierter Kürbis-Gemüseeintopf bei Vitality und zum anderen ein Erbseneintopf mit Kartoffelwürfel, Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region. Außerdem wurden noch Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art sowie Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten. Kurz überlegte ich zwar, beim asiatischen Fischgericht zuzugreifen, dann jedoch schwenkte ich doch auf den mit 416kcal angenehm leichten Kürbis-Gemüseeintopf, dessen Gratinierung aus einem mit Käse überbackenen Stück Baguette bestand. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Birnenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Kürbis-Gemüseeintopf / Pumpkin vegetable stew

Nach der Enttäuschung mit der Gnocchipfanne von gestern erwies sich dieser Eintopf als wirklicher Lichtblick. Neben gewürfeltem Hokkaidokürbis und kleinen Salzkartoffeln fanden sich in der mit einigen Kräutern und sehr würzig geratenen Flüssigkeit auch Mais, Paprika in grün und rot sowie wohl auch etwas Knollensellerie. Auch ohne Fleisch ein sehr leckeres Gericht. Einzig das recht hart gebackene Scheibchen Baguette mit Käse ließ etwas zu wünschen übrig. Dafür war aber der kleine Becher mit zahlreichen Fruchtstückchen versehene und mit einem Stück Orange und einer Scheibe Kiwi garnierte Birnenquark wieder voll nach meinem Geschmack. Ich war heute endlich mal wieder vollends zufrieden.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnten sich heute, ganz wie erwartet, die Spaghetti Bolognese mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten behaupten. Am zweitliebsten war zu den Asia-Gerichten gegriffen worden, gefolgt vom Erbseneintopf mit Wiener Würstchen auf Platz drei. Auf einem guten, aber vierten Platz kam schließlich – wie meist üblich – das vegetarische Gericht in Form des Kürbis-Gemüseeintopfs.

Mein Abschlußurteil:
Kürbis-Gemüseeintopf: ++
Gratiniertes Baguette: +/-
Birnenquark: ++

Spirelli-Topf “Mexico” – das Rezept

Irgendwie hatte ich heute mal wieder Lust auf Spirelli-Topf, einem Rezept das ich bereits seit meiner Kindheit liebe und das ich auch hier und hier schon einmal vorgestellt hatte. Dabei kam mir der Gedanke, mal eine eine neue Variante auszuprobieren und so entstand schließlich dieser Spirelli-Topf “Mexico” mit Kidney-Bohnen, Mais, Erbsen und etwas Paprika. So entstand ein Gericht, das sich als eine weitere, überaus schmackhafte Variante herausstellte – daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept einmal in gewohnter Form hier vorzustellen.

Was benötigen wir also für ca. 4-5 Portionen?

400g Spiralnudeln
01 - Zutat Spiralnudeln / Ingredient fusilli

1 mittelgroße Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 Zehe Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

500g Hackfleisch halb & halb
04 - Zutat Hackfleisch / Ingredient ground meat

500ml Rinderbrühe
05 - Zutat Rinderbrühe / Ingredient beef broth

3 Esslöffel Senf – mittelscharf
06 - Zutat Senf / Ingredient beans

1 Dose Kidneybohnen (400g – 250g Abtropfgewicht)
07 - Zutat Kidneybohnen / Ingredient kidney beans

1 Dose Mexiko-Mix (- aus Mais, Erbsen und Paprika – Alternativ: nur Mais)
08 - Zutat Mexiko-Mix / Ingredient Mexico-Mix

2 Esslöffel Olivenöl
07 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Maggi Gewürzmischung Nr. 5 – für Hackfleisch
09 - Zutat Maggi Würzmischung 5 / Ingredient Maggi Season Mix No. 5

1 Becher Saure Sahne (200g)
10 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der Zutaten. Dies geht heute glücklicherweise recht schnell, denn wir brauchen nur die Zwiebel zu abzuziehen und zu würfeln
11 - Zwiebel würfeln / Dice onion

die Zehe Knoblauch zu schälen und zu zerkleinern
12 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

und die Kidneybohnen und den Mexiko-Mix im Sieb abtropfen zu lassen.
13 - Gemüse abtropfen lassen / Drain Vegetables

Dann kenn es auch schon mit der Zubereitung losgehen. Dazu erhitzen wir die beiden Esslöffel Olivenöl in einem größeren Topf
14 - Öl erhitzen / Heat up oil

und schwitzen Zwiebel und Knoblauch darin glasig an.
15 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic

Anschließend geben wir das Hackfleisch hinzu und braten es krümelig an
16 - Gehacktes anbraten / Roast ground meat

wobei wir es mit Salz und Pfeffer
17 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

sowie der Maggi Würzmischung Nr. 5 würzen.
18 - Mit Würzmischung 5 würzen / Season with Maggi No. 5

Außerdem geben wir die drei Esslöffel Senf hinzu.
19 - Senf hinzufügen / Add mustard

Ist das Hackfleisch gut durchgebraten, löschen wir alles mit der Rinderbrühe ab
20 - Mit Rinderbrühe aufgießen / Drain beef broth

und geben dann die Nudeln hinein.
21 - Nudeln hinzufügen / Add noodles

Das Ganze lassen wir nun für 20 bis 25 Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es gelegentlich umrühren.
22 - Köcheln / Simmer

Nach etwa zehn Minuten geben wir dann auch das inzwischen abgetropfte Gemüse hinzu
23 - Gemüse hinzufügen / Add vegetables

und verrühren es gut mit Nudeln und Hackfleisch.
24 - Vermengen / Mix

Kurz vor Garende probieren wir unsere Kreation und schmecken sie gegebenenfalls noch einmal mit den Gewürzen ab.
25 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasoning

Sind die Nudeln dann bissfest durchgekocht, stellen wir die Platte aus und nehmen den Topf herunter, bevor wir die Saure Sahne hinzufügen
26 - Saure Sahne hinzufügen / Add sour cream

und gut mit dem Gericht verrühren.
27 - Saure Sahne unterheben / Fold in sour cream

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
28 - Spirelli-Topf "Mexico" - Serviert / Served

Der Spirelli-Topf ist ja schon in seinem Grundrezept ohne Gemüse ein wirklich sehr leckeres Gericht. Ergänzt man ihn aber noch mit Kidneybohnen, Mais, Erbsen und kleinen Paprikastücken, erweist er sich als fast noch größerer Genuss wie ich feststellen durfte. Allerdings muss man dann auch mit den Gewürzen etwas großzügiger umgehen, damit er den typischen Geschmack entwickelt – daher hatte ich ja in weiser Voraussicht noch einen zusätzlichen Esslöffel Senf mit hinzu gegeben.

29 - Spirelli-Topf "Mexico" - Seitenansicht / Side view

Ein einfaches und schnell zuzubereitendes, aber immer wieder leckeres Gericht, dass ich nicht nur den Freunden der schnellen Küche erneut wärmstens ans Herz legen kann.

Guten Appetit