Forelle Müllerin mit Kartoffeln und Salbeibutter & Erbsencremesuppe [15.02.2013]

Zwar klangen sowohl die bei Vitality angebotenen Truthahnspitzen in Chilisugo mit chinesischen Glasnudeln als auch das neben den für Freitag üblichen Gebackenen Ananas und Banane an der Asia-Thai Theke angebotene Gung Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit grünem Pfeffer und Gemüse nach Thai China Art in Hoi Sin Sauce überaus verlockend, aber ich wollte auch das heutige, dritte Fischgericht in Folge nicht verpassen und die Gebratene Forelle “Müllerin Art” mit Kartoffeln und Salbeibutter aus der Sektion Globetrotter erschien es mir auch durchaus wert. Einzig etwas Gemüse fehlte in der eigentlichen Zubereitung, was ich aber an der Gemüsetheke – leider kostenpflichtig – ändern konnte. Außerdem entschloss ich mich dazu, die Erbsencremesuppe aus dem täglichen Suppen mal zu versuchen und das heutige Mittagsmahl danach mit einem Becherchen Weißen Schokolademousses abzuschließen. Zugegebenermaßen keine leichte Kost, aber ich gönnte mir dies heute einfach mal. Den Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region schloss ich aus der Wahl schon von vornherein aus, denn Süßspeisen sind als Hauptgang (mit wenigen Ausnahmen) nun mal nichts für mich.

Forelle Müllerin mit Kartoffel und Salbeibutter & Erbsencremesuppe / Trout meunière with potatoes and sage butter & pea cream soup

Die Erbsencremesuppe, die ich als Vorsuppe genoss, war zwar nur mild gewürzt und eher spärlich mit ganzen Erbsen und einigen Karottenstreifen versehen, aber geschmacklich fand ich sich durchaus gelungen und für ein Entrée auch mehr als ausreichend. Das Hauptgericht stach natürlich vor allem durch seine zarten, saftigen, grätenfreien und mit Haut gebratenen Forellenfilets hervor, die sich sogar im Doppelpack auf dem Teller befanden. Darauf hatte man ein Stück Tomate und eine Scheibe Zitrone mitgebacken, was von der Idee her zwar nicht nur visuell, sondern auch geschmacklich ein guter Ansatz gewesen ist, aber man hätte sie nicht überlappen dürfen wie es hier der Fall war – denn das Stückchen Tomate dass mit der Zitrone zusammen gebacken worden war fand ich um ehrlich zu sein kaum noch genießbar. Einzeln gab es jedoch nichts daran auszusetzen. Neben zahlreichen kleinen Salzkartoffeln fand sich auf dem Teller außerdem noch eine Kelle einer Sauce mit Salbeibutter, die das Hauptgericht geschmacklich wie ich fand sehr gut abrundete. Und auch beim Gemüse, das aus einigen Stückchen Broccoli mit Mandeln sowie einem bunten Gemüsemix mit Mais, Kidneybohnen, Paprikastreifen, Erbsen, Blumenkohl und etwas Knollensellerie zusammengesetzt war, ergab eine meiner Meinung nach überaus gelungene Addition zum Hauptgericht und reichte mehr als aus, um meinen Bedarf an Gemüse zumindest etwas zu stillen. Das Weiße Schokoladenmousse, das mit einer Cocktailkirsche und einigen Milch-Schokoladensplittern garniert war, erwies sich zwar für ein Mousse als recht bissfest, aber was den Geschmack anging war auch an ihm kein wirklich relevanter Kritikpunkt zu finden. Somit konnte ich auch heute überaus zufrieden mit meiner mittäglichen Essensauswahl sein – nur an die verzehrten Kalorien möchte ich lieber nicht denken. 😉
Und auch bei den anderen Gästen war die Forelle Müllerin Art heute sehr beliebt und meiner Beobachtung nach gelang es ihr auch, den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu erlangen. Bei Platz zwei konnte ich ein enges Rennen zwischen den Truthahnspitzen in Chilisugo und den Asia-Gerichten erkennen, ich würde aber sagen dass das Geflügelgericht dies knapp für sich entscheiden konnte und die Asia-Gerichte somit auf einen sehr guten Platz drei verdrängte. Auf Platz vier folgte schließlich der Kaiserschmarrn mit Apfelmus. Abschließend bleibt nur noch zu hoffen, dass es sich bei den Truthahnspitzen in Chilisugo mit Mienudeln um kein einmaliges Angebot handelte, denn ich würde dieses Gericht schon mal gerne probieren.

Mein Abschlußrteil:
Erbsencremesuppe: ++
Forelle “Müllerin Art”: ++
Salbeibutter-Sauce: ++
Kartoffeln: ++
Gemüsemix: ++
Weißes Schokoladenmousse: ++

Putensteak in Honig-Pfeffersauce & Kartoffelgestampftes [25.01.2013]

Am heutigen Freitag fiel mir die Wahl recht leicht, denn die Entscheidung musste nur zwischen dem Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce mit Kartoffelgestampften und den Asia-Gerichten, primär dem Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, sowie einem unangekündigten Zusatzangebot in Form von Reisfleisch mit Paprika getroffen werden. Die Gebackenen Ananas und Banane, die ebenfalls dort angeboten wurden kamen für mich ebenso wenig als Hauptspeise in Frage wie die 4 Stück Marillenknödel auf Vanille-Mohnsauce bei Tradition der Region oder die Gebackene Scholle mit Zitronenecke, Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter. Letzteres vor der Salatgurken im Kartoffelsalat – wenn es nicht unbedingt sein muss verzichte ich gerne auf dieses Gemüse. Nach kurzem Abwägen fiel meine Entscheidung dann schließlich auf das Putensteak, dass ich mir trotz der Stücke von Knollensellerie und Möhren im Kartoffelgestampften noch mit einem zusätzlichen Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke sowie einem kleinen Becherchen Brombeerjoghurt aus dem Dessertangebot ergänzte. Bei 514kcal für das Hauptgericht war ich der Meinung mir das noch leisten zu können. 😉

Putensteak in Honig-Pfeffer-Sauce & Kartoffelgestampftes / Turkey steak with honey pepper sauce & mashed potatoes

Das ausreichend gewürzte und gebratene Putensteak hätte zwar gerne etwas größer sein können, dafür wartete es aber mit angenehm zarten und saftigen Fleisch auf, das geschmacklich sehr gut mit der scharfen und gleichzeitig leicht süßlichen, mit einigen Zwiebelstückchen versehenen hellen Sauce harmonierte. Als Sättigungsbeilage lag eine großzügige Portion grob gestampfter Kartoffeln mit Stücken von Möhren und Knollensellerie bei, die ebenfalls sehr gut mit den anderen Zutaten zusammenpasste. Und obwohl man dem Mischgemüse aus Mais, Erbsen, Kidneybohnen, grünen Bohnen, Möhren, Paprikastückchen und wieder etwas Knollensellerie etwas anmerkte, dass es einige Zeit unter einer Wärmelampe gelagert worden war, gab es geschmacklich ebenfalls nichts daran auszusetzen und bildete eine überaus passende Gemüsebeilage zum Hauptgericht. Zum Abschluss gab es schließlich den – für Joghurt typisch – etwas dünnflüssigen, dafür aber nur maßvoll gesüßte und sogar mit einigen Fruchtstückchen versehenen Brombeerjoghurt, an dem ich ebenfalls keinerlei Anlass zur Kritik fand. Insgesamt erwies sich also auch das heutige Mittagsmahl mal wieder als sehr gelungen – ein wirklich schmackhafter und nicht allzu schwerer Wochenabschluss.
Als ich den Blick über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, zeigte sich schnell dass ich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebheitsskala ohne jeden Zweifel dem Schollenfilet mit Kartoffel-Gurkensalat zubilligen muss. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, gefolgt vom Reisfleisch und dem Putensteak gemeinsam auf Platz drei. Auf Platz vier folgten schließlich die Marillenknödel.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes: ++
Mischgemüse: ++
Brombeerjoghurt: ++

Hähnchen mit Polentafüllung an Paprika-Kartoffelspalten – das Rezept

Ich habe ja schon viel verschiedene Gerichte mit Geflügel gekocht und dabei vor allem Hähnchenbrust und Schenkel verwendet, aber noch nie hatte ich mich daran gewagt ein ganzes Tier zu verarbeiten. Daher hatte ich mir für diesen Samstag in den Kopf gesetzt, dieses Versäumnis nun endlich zu korrigieren. Meine Wahl fiel dabei auf ein Rezept für ein mit Polenta und Mais gefülltes Hähnchen, das ich mit einigen in Paprika und Knoblauch gewendete Backofenkartoffeln zum heutigen Gericht ergänzte. Und auch wenn sich Aufwand als etwas größer erwies, war das Ergebnis die Mühe auf jeden Fall wert gewesen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept in üblicher Form hier einmal kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für ein Gericht (ca. 3-4 Portionen)?

1 Hähnchen (küchenfertig – 1 bis 1,2kg)
01 - Zutat Hähnchen / Ingredient chicken

Für das Hähnchen und die Füllung

100g Polenta
02 - Zutat Polenta / Ingredient polenta

1 mittelgroße Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 Dose Mais (300g Füllgewicht)
04 - Zutat Mais / Ingredient corn

1/2 Bund Petersilie
05 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

250ml Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1 Hühnerei (Größe S)
07 - Zutat Ei / Ingredient egg

1 EL Rapsöl (oder ein anderes neutrales Pflanzenöl)
08 - Zutat Rapsöl / Ingredient rapeseed oil

1 TL Speisestärke
10 - Zutat Speisestärke / Ingredient starch

2 EL Kochsahne (fettreduziert)
09 - Zutat Kochsahne / Ingredient cooking cream

etwas naturtrüben Apfelsaft
11 - Zutat Apfelsaft / Ingredient apple juice

sowie Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen

Für die Kartoffelspalten

750g festkochende Kartoffeln (größere Exemplare)
12 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

3 Zehen Knoblauch
13 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 EL Paprikapulver – edelsüß
14 - Zutat Paprikapulver edelsüß / Ingredient paprika

2 EL Olivenöl
15 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir also damit, die Füllung für das Hähnchen vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und zerkleinern sie – wahlweise mit dem Messer oder einer Küchemaschine.
16 - Zwiebel zerkleinern / Grind onion

Dann erhitzen wir den Esslöffel Rapsöl in einem kleinen Topf
17 - Rapsöl erhitzen / Heat up oil

und dünsten die zerkleinerte Zwiebel darin kräftig an.
18 - Zwiebel anschwitzen / Braise onions lightly

Dann gießen wir die Gemüsebrühe hinzu
19 - Gemüsebrühe hinzu gießen / Add vegetable stock

und lassen sie kurz aufkochen
20 - Aufkochen lassen / Bring to a boil

um dann nach und nach unter ständigen rühren die Polenta einzustreuen.
21 - Polenta einrühren / Stir in polenta

Das ganze lassen wir dann auf reduzierter Stufe bei regelmäßigen umrühren etwa acht bis neun Minuten vor sich hin köcheln
22 - Köcheln lassen / Simmer

wobei wir es gleich ein wenig mit Pfeffer und Salz abschmecken.
23 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Während die Polenta vor sich hin köchelt, waschen wir die Petersilie
24 - Petersilie waschen / Clean parsley

zupfen die Blättchen von den Stilen
25 - Blättchen abzupfen / Pick leaves

und zerkleinern diese dann.
26 - Petersilie zerkleinern / Grind parsley

Am Ende des Garprozesses rühren wir schließlich die Petersilie in die Polenta und nehmen den Topf von der Platte, um ihn etwas abkühlen zu lassen.
27 - Petersilie einrühren / Fold in parsley

Während die Polenta abkühlt, lassen wir den Mais abtropfen
30 - Mais abtropfen lassen / Drain corn

und schälen wir die Kartoffeln
28 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

um sie sie dann in etwa 2-3 Zentimeter große Stücke zu schneiden.
29 - Kartoffeln zerkleinern / Cut potatoes

Ist die Temperatur der Polenta dann etwas herunter gegangen, fügen wir den Mais hinzu
31- Mais addieren / Add corn

und rühren das Hühnerei unter.
32 - Ei unterrühren / Mix in egg

Dann ist es an der Zeit, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen und beginnen. Anschließend waschen wir das Hähnchen von innen und außen gründlich ab, trocknen es mit Küchentüchern
33 - Hähnchen gründlich waschen / Wash chicken thorougly

und reiben es dann von sowohl von außen als auch von Innen mit Salz und Paprikapulver ein.
34 - Mit Salz & Paprikapulver einreiben / Rub with salt and paprika

Anschließend verschließen wir die Halsöffnung mit einem Zahnstocher,
35 - Hals mit Zahnstocher verschließen / Seal throat with toothpick

geben die Polenta in einen Einweg-Spritzbeutel
36 - Spritzbeutel befüllen / Fill piping bag

und befüllen dann das Innere unseres Hähnchens mit soviel Polenta wie möglich. Den Rest stellen wir bei Seite.
37 - Hähnchen füllen / Stuff chicken

Dann verschließen wir auch die untere Öffnung des Hähnchens mit einigen Zahnstochern
38 - Mit Zahnstochern verschließen / Seal with toothpicks

und binden die Schenkel mit etwas Küchengarn zusammen.
39 - Schenkel zusammen binden / Tie legs

Ist das erledigt, geben wir das Hähnchen mit der Brust nach unten in eine passende Auflaufform und gießen 220ml Wasser hinzu
39 - Wasser hinzu gießen / Add water

und schieben die Form dann auf der untersten Schiene in unseren vorgeheizten Backofen.
40 - In Backofen schieben / Put in oven

Während das Hähnchen für 30 Minuten im Ofen backt, können wir uns weiter um die Sättigungsbeilage kümmern. Dazu schälen wir die Knoblauchzehen und zerkleinern sie sehr fein
41 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

und geben den Knoblauch dann mit den Kartoffeln und zwei Esslöffeln Olivenöl in eine Schüssel
42 - Knoblauch & Öl zu Kartoffeln geben / Add garlic and oil to potatoes

würzen alles mit dem Esslöffel Paprikapulver sowie Salz und Pfeffer
43 - Mit Pfeffer, Salz & Paprika würzen / Taste with salt, pepper & paprika

und vermischen alles gründlich miteinander damit alles gut mit Öl und Gewürzen bedeckt wird.
44 - Gut vermengen / Mix well

Die so vorbereiteten Kartoffelstücke verteilen wir dann auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
45 - Auf Backblech verteilen / Spread on baking tray

Nach 30 Minuten im Ofen entnehmen wir die Auflaufform mit dem Hähnchen
46 - Hähnchen aus dem Ofen entnehmen / Take chicken from oven

und bepinseln es gründlich mit dem Apfelsaft
47 - Mit Apfelsaft bestreichen / Brush with apple juice

wobei wir es wenden und auf den Rücken drehen. Gegebenenfalls können wir auf dieser Seite jetzt noch etwas Paprikapulver uns Salz hinzu geben.
48 - Hähnchen wenden / Flip chicken over

Dann reduzieren wir die Temperatur unseres Backofens auf 180 Grad und geben das Hähnchen zurück hinein
49 - Zurück in den Ofen / Back to oven

um dann das Blech mit den Kartoffelstücken auf die mittlere Schiene ebenfalls in den Ofen zu schieben und für weitere 30 Minuten zu backen.
50 - Kartoffelblech einschieben / Add baking tray with potatoes

Die verbliebene Polenta geben wir nun in eine kleine Auflaufform
51 - Rest Polenta in Auflaufform geben / Put remaining polenta to casserole

und schieben sie 10 Minuten nach dem Hähnchen ebenfalls in den Ofen, um sie für mindestens 20 bis 25 Minuten mit zu garen.
52 - Polenta mit backen / Bake polenta

Sind die 30 Minuten verstrichen, entnehmen wir die Auflaufform mit dem Hähnchen erneut, betten das Tier auf ein Stück Alufolie um,
53 - Hähnchen in Alufolie legen / Put chicken in tin foil

Formen eine kleine Schale um die Flüssigkeit des Hähnchens aufzufangen und legen es dann, nachdem wir etwas Platz geschaffen haben, auf das Blech mit den Kartoffelstückchen.
54 - Hähnchen auf Blech geben / Add chicken to tray

Den Bratensud aus der Auflaufform füllen wir dann in eine kleine Pfanne oder einen Topf um und erhitzen ihn.
55 - Bratensud erhitzen / Heat up brew

Außerdem vermengen wir die Speisestärke mit drei Esslöffeln lauwarmen Wassers – dadurch verhindern wir die Bildung von Klümpchen –
56 - Speisestärke verrühren / Stir starch

und rühren dann zuerst die beiden Esslöffel Kochsahne
57 - Sahne hinzufügen / Add cream

sowie die aufgelöste Speisestärke mit in den Sud ein.
58 - Stärke beigeben / Add starch

Das Ganze lassen wir dann einige Minuten vor sich hin köcheln
59 - köcheln lassen / simmer

und schmecken es dabei noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.
60 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken

Schließlich können wir das Backblech mit dem Hähnchen und den Kartoffelspalten entnehmen, die Zahnstocher und das Küchengarn vorsichtig entfernen
61 - Backblech entnehmen / Remove baking tray

und unser Hähnchen servieren.
62 - Hähnchen mit Polentafüllung an Paprika-Kartoffelspalten / Chicken stuffed with polenta on paprika potato wedges - serviert

63 - Hähnchen mit Polentafüllung an Paprika-Kartoffelspalten / Chicken stuffed with polenta on paprika potato wedges - serviert - CloseUp

Nun brauchen wir das Tier nur noch zu tranchieren und es mit den Kartoffelspalten, ein wenig Polentafüllung sowie etwas der aus dem Bratensud hergestellten Sauce in Portionen aufteilen.
64 - Hähnchen mit Polentafüllung an Paprika-Kartoffelspalten / Chicken stuffed with polenta on paprika potato wedges - Portion serviert

Ich hatte mich für ein Stückchen Hähnchenbrust und einen der eher kleinen Schenkel entschieden, die sich beide als angenehm zart und saftig sowie sehr gut gewürzt erwiesen. In Kombination mit der überaus leckeren Bratensauce, den knusprigen Kartoffelspalten und der würzigen Polentafüllung ergab sich ein überaus gelungenes und schmackhaftes Gericht, das den etwas größeren Aufwand bei seiner Zubereitung mehr als wert gewesen war.

65 - Hähnchen mit Polentafüllung an Paprika-Kartoffelspalten / Chicken stuffed with polenta on paprika potato wedges - Portion-CloseUp

Bei der Berechnung der Nährwerte tat ich mir heute etwas schwer, denn ich konnte nicht genau bestimmen wie viel des Hähnchens aus Fleisch und wie viel Knochen waren. Daher lasse ich diesen Punkt heute mal außen vor, möchte aber anmerken dass ich durch den nur sparsamen Einsatz von Öl sowohl bei den Kartoffelspalten als auch bei dem Hähnchen sicher bin, dass die Kalorien absolut im akzeptablen Rahmen für ein Hauptgericht bewegten. Somit bleibt mir nichts weiteres zu sagen, als noch einmal meine ausdrückliche Empfehlung für dieses leckere Rezept auszusprechen – es lohnt sich wirklich. 😉

Guten Appetit

Lomo Salteado con choclo [08.11.2012]

Auch zum heutigen Donnerstag stand mit, als aus der Küche Ecuadors stammend, ein Lomo Salteado con choclo – Rindfleischstreifen mit Tomaten-Zwiebelgemüse, Maiskolben und Wedges im Bereich Globetrotter wieder ein überaus verlockend klingendes Gericht auf der Karte, das ich nicht versäumen wollte. Damit kamen der Pikante Bohnengulasch bei Vitality, das Zusatzangebot in Form eines Schnitzel “Wiener Art” mit Kartoffelsalat oder die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region heute ebenso wenig für mich in Frage wie die Asiatischen Gerichte in Form eines Gebratenen Curry-Gemüses nach Thai-Art oder eines Gaeng Dang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry. Zu dem ecuadorianischen Gericht gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Limetten-Mousse von der Dessert-Theke auf mein Tablett.

Lomo Salteado con choclo

Das kleine Stück wohl gekochten Maiskolbens erwies sich schon mal als ganz lecker, auch wenn es sich mit Messer und Gabel schwer verzehren ließ – aber nahm man die Hände zur Hilfe funktionierte es recht gut. Dazu gab es eine meiner Meinung nach etwas klein, aber gerade noch ausreichend große Portion Rindergeschnetzeltes in einer fruchtig-scharfen Sauce, in der sich außer den angekündigten Tomaten und Zwiebeln auch einige Streifen Paprika fanden. Bis auf die etwas schärfere Würze entdeckte ich aber keinen besonders erwähnenswerten Unterschied zu einem regulären Rindergeschnetzelten – was nicht bedeuten soll das es schlecht schmeckte, aber ich hatte mir etwas mehr erwartet. Da ich meine wahrscheinlich übersteigerten Erwartungen natürlich schlecht in die Note einfließen lassen kann, gibt es natürlich keinerlei Punktabzug. Und auch die knusprigen, noch sehr heißen Kartoffelspalten bzw. Wedges gaben keinerlei Grund zur Kritik. Gemeinsam mit dem süßlich-sauren Limetten-Mousse ergab alles somit ein durchaus schmackhaftes und durchaus gelungenes Mittagsmahl.
Und auch bei den anderen Kantinengästen lagen die ecuadorianischen Rindfleischstreifen heute am höchsten in der Gunst und belegten somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Ihr folgten die Asia-Gerichte auf Platz zwei, aber eng gefolgt vom auch heute sehr populären Schnitzels auf Platz drei, den Käsespätzle auf Platz vier und dem vegetarischen Bohnengulasch auf einem guten fünften Platz. Damit scheint aber die nur drei Tage währende, südamerikanische Woche scheinbar schon vorüber – morgen habe ich nichts in dieser Richtung mehr auf der Karte entdecken können. Aber das muss noch nichts heißen – ich lass mich einfach mal überraschen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Rindfleischstreifen mit Tomaten-Zwiebelgemüse: ++
Maiskolben: ++
Kartoffel-Wedges: ++
Limetten-Mousse: ++

Chili con Carne & Baguette [01.10.2012]

Während die Asia-Thai-Küche zum heutigen Wochenanfang mit Gerichten wie Pad Pak Raum Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Knoblauch in Soja Sauce oder Gai Pad Bai Krapao – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum lockte, standen auf der Speisekarte der regulär-westlichen Küche ein Champignongulasch auf Vollkornspaghetti bei Vitality, ein Chili con Carne mit Baguette bei Tradition der Region und schließlich eine Gebratene Hähnchenbrust in Zwiebel-Sannesauce und Penne Rigate bei Globetrotter auf der Speisekarte. Zwar hätte die Hähnchenbrust mit Sicherheit besser in die regionale Küche gepasst und das Chili zu Globetrotter, aber das sollte meine Entscheidung für eines meiner absoluten Lieblingsgerichte nicht beeinflussen: Ich wählte natürlich das Chili con Carne, dass ich mir noch mit einem kleinen Becherchen einer nicht näher definierten Süßspeise von der Dessert-Theke ergänzte.

Chili con Carne & Baguette

In einer fruchtigen und tatsächlich auch ein wenig scharfen Tomatensauce fanden sich wie üblich krümelig angebratenes Rinderhack, Kindeybohnen, rote Paprika und Mais, also wie üblich leider – zumindest meiner Meinung nach – die absolute Minimalausstattung für ein gelungenes Chili. Natürlich kommt eine solche Zubereitung nicht an ein selbst gemachtes Chili heran, aber für ein Betriebsrestaurant konnte man diese Version als durchaus gelungen bezeichnen. Ich war zumindest zufrieden und sah keinen Grund nicht die volle Punktzahl zu vergeben. Und auch der Nachtisch, der sich als Vanillemousse mit einer Garnitur aus Sauerkirsche und Schokoflocken herausstellte, gab keinen Grund zur Kritik und erfüllte vollends meine Erwartungen.
Und sah man sich auf den Tabletts der anderen Kantinengäste um, konnte man erkennen dass das Chili sich auch sonst einer großen Beliebtheit erfreute und ohne jeden Zweifel heute Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten heute die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt von der Hähnchenbrust in Zwiebel-Sahnesauce auf Platz drei. Platz vier belegte, wie für vegetarische Gerichte meist üblich, der Champignongulasch.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Vanillemousse: ++