Holzfällersteak mit geschmorten Zwiebeln & Kartoffelecken [17.09.2018]

Als ich mich heute zwecks Mittagsessen in unsere Betriebsrestaurant begab, war ich noch etwas hin und her gerissen zwischen dem Holzfällersteak vom Schwein mit geschmorten Zwiebeln und Kartoffelecken bei Tradition der Region und dem Rindersaftgulasch mit Maronen und Butternudeln bei Globetrotter. Die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Frühlingsröllchen und Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Spezialsoße oder der Curryreis mit Zucchini – Karottenragout im Abschnitt Vitality der Speisekarte konnte mich heute nicht wirklich begeistern. Eigentlich wäre der Rindersaftgulasch zwar etwas exklusiver gewesen, da dieses Gericht deutlich seltener auf der Speisekarte zu finden war, aber letztlich fiel meine Wahl schließlich doch auf das Holzfällersteak, denn es sah einfach besser aus. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Tomaten-Couscous-Salat auf dem heutigen Angebot der Salattheke.

Pork steak with braised onions & potato wedges / Holzfällersteak vom Schwein mit geschmorten Zwiebeln & Kartoffelecken

Lieder hatte ich zwar an der Ausgabetheke eines der kleineren Steaks erwischt, die Fleischmenge des leicht durchwachsenen, aber ansonsten dennoch einigermaßen zarten und saftigen Schweinesteaks reicht dennoch vollkommen aus. Zumal die Portion der knusprigen, wenn auch leider ganz leicht übersalzenen Kartoffelecken auch überaus großzügig bemessen war. Gemeinsam mit den schön weich geschmorten Zwiebeln und der leicht würzigen, aber auch mal wieder recht dünnen Bratensauce, ohne die das Gericht insgesamt allerdings wohl zu trocken gewesen wäre, ein sehr leckeres Hauptgericht. Der tomatige Coucous-Salat und den zahlreichen Gemüsestückchen von Zucchini, Paprika und Tomate erwies sich an sich ebenfalls als sehr lecker und gut gelungen, aber er passte wie ich feststellen musste dann doch weniger zu einem gegrillten oder gebratenen wie dem Steak. Die Röstaromen harmonierten nicht so ganz mit der fruchtigen Note des Couscous.Für sich gesehen waren beide Komponenten aber einwandfrei, daher möchte ich hier keinen Punktabzug vornehmen. Insgesamt auf jeden Fall ein schmackhaftes, wenn auch nicht gerade leichtes Mittagsgericht – -ich war auf jeden Fall mit meiner Wahl des Hauptgerichts sehr zufrieden und kann auch den Coucous-Salat weiter empfehlen – nur eben nicht für gegrillte Gerichte wie dieses.
Von den anderen anwesenden Gästen hatten ebenfalls ein großer Anteil beim Holzfällersteak zugegriffen, weswegen diesem Angebot heute zweifelsfrei der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala gebührt. Um den zweiten Platz lieferten sich der Rindersaftgulasch und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach knapp die Asia-Gerichte für sich entscheiden konnten und den Gulasch mit Maronen und Butternudeln somit auf einen guten dritten Platz verdrängten. Auf Platz vier folgte schließlich Curryreis mit Zucchini-Karottenragout.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Geschmorte Zwiebeln: ++
Bratensauce: +
Kartoffelecken: ++
Coucous-Salat: ++

Gratiniertes Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce & Country Potatoes [29.08.2018]

Nach meiner selbst gewählten Zwangspause gestern war es mit heute wieder vergönnt in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Und glücklicherweise fanden sich heute gleich drei Angebote, die mein näheres Interesse weckten. Das Gebackenes Hokifilet auf Fenchelgemüse dazu Salzkartoffeln bei Vitality wäre eigentlich alleine deswegen mal wieder an der Reihe gewesen, weil ich es in der Vergangenheit sehr geschätzt habe und es schon viel zu lange nicht mehr verzehrt hatte. Aber auch das Rinderhacksteak mit Tomate und Käse gratiniert, dazu BBQ-Sauce und Country Potatoes bei Globetrotter und die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region besaßen ihren gewissen Reiz. Da konnten die Asia-Wok-Angebote wie Gebratener Tofu mit verschiedenem Asiagemüse mit Kokosnuß und gelbem Thaicurry oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce leider nicht mithalten – und das obwohl sie heute auf neuen weißen Porzellan- anstatt der alten Glasteller serviert wurden. Da ich heute etwas größeren Appetit verspürte fiel meine Wahl schließlich auf das Rinderhacksteak – und das obwohl es heute leider etwas dunkler als sonst aussah. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Salat aus gekochter roter Beete aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Salisbury steak with BBQ sauce & potato wedesg / Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce & Country Potatoes

Die Country Potatoes erwiesen sich schon mal als sehr gelungen, denn sie waren außen schön heiß und knusprig und innen ebenfalls heiß, aber weich und saftig. Und obwohl es aussah, als hätte man es etwas zu lange gratiniert, erwies sich auch das Rinderhacksteak selbst als durchaus gelungen, denn sein inneres war ebenfalls schön saftig, locker und gut gewürzt – wobei die dünne Tomatenscheibe und das kleine Stück Käse nur marginal zum Geschmackserlebnis beitrugen.

Salisbury steak - Lateral cut / Rinderhacksteak - Querschnitt

Dazu passte natürlich sehr gut die leicht rauchige BBQ-Sauce, die sich sowohl zum garnieren des Steaks als auch der Potatoes wunderbar eignete – leider hatte man hier aber etwas gegeizt und ein wenig mehr davon wäre von Vorteil gewesen. Und auch der leicht säuerlich angemachte Salat aus Streifen von roter Beete passte meiner Meinung nach wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Kein leichter Genuss, aber immer wieder lecker, ich bereute meine Entscheidung nicht.
Wiederholt waren nur relativ wenig Gäste im Speisesaal, während wir unser Mittagsmahl einnahmen. Dennoch darf natürlich die Allgemeine Beliebtheitsskala des Tages nicht fehlen und mir kam es vor, als hätten dabei die Käsespätzle das Rinderhacksteak knapp überholt und sich den ersten Platz gesichert. Aber das somit zweitplatzierte Hacksteak folgte nach nur geringem Abstand. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die wiederum aber auch nur sehr knapp vor dem heutigen Fischgericht in Form des Hokifilets auf Fenchelgemüse lagen.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
BBQ-Sauce: ++
Country Potatoes: ++
Rote Beete Salat: ++

Gebackene Calamari mit Remoulade & Country Potatoes [27.07.2018]

Als ich heute die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants durchsah, war ich etwas hin und hergerissen zwischen dem Klassiker Gebackene Calamari mit Remoulade und Country Potatoes bei Globetrotter und dem Geschmorter Putenrollbraten mit Rahmsauce und Rösti bei Vitality, während mich San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce oder das Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Masamansauce an der Asia-Thai-Theke bzw. die freitägliche Süßspeise bei Tradition der Region, heute ein Apfelstrudel mit Vanillesauce weniger interessierte. Und obwohl ich zuerst zum Putenrollbraten tendierte, der mit seinem Kern aus einer Hackfleisch-Gemüse-Mischung wirklich nicht schlecht aussah, entschied ich mich schließlich doch kurzfristig für die Calamari um – ich bin nun mal ein großer Fan dieser Tintenfischringe.

Baked calamari with remoulade & potato wedges / Gebackene Calamari mit Remoulade & Country Potatoes

Die Portion war schon mal wirklich riesig geraten – eigentlich viel zu viel für einen so heißen und sommerlichen Tag wie heute. Aber die ersten Bissen der Tintenfischringe waren schon einmal ganz gut geraten, später fand ich jedoch einige, bei denen zwar die Schale zwar knusprig war, das innere aber total labbrig, was mir bei Tintenfischringen gar nicht so zusagt, denn ich bevorzuge das Tintenfischfleisch eher fest aber zart. Mit der angenehm würzigen Remoulade und etwas Zitronensaft aus den beiliegenden Zitronenecken waren sie aber genießbar. An den Country Potatoes gab es wiederum nichts auszusetzen, sie waren frisch, heiß und knusprig. Ganz schaffte ich die Portion aber dann doch nicht – es war einfach zu viel.
Wie nicht anders zu erwarten belegten heute natürlich auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala die Calamari den ersten Platz, aber der Putenrollbraten – welcher heute wohl auch für mich die bessere Wahl gewesen wäre – folgte knapp dahinter auf dem zweiten Platz. Platz drei belegten der Apfelstrudel und die Asia-Gerichte folgten schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: +
Remoulade: ++
Country Potatoes: ++

Gratiniertes Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce und Country Potatoes [12.07.2018]

Ich muss wirklich ein wenig an meiner Zurückhaltung was das Essen angeht arbeiten, denn eigentlich wollte ich ursprünglich die Gebackenen Polentaschnitten mit Ratatouille und Quarkdip aus dem Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants wählen. Doch als ich das wunderbar saftige Rinderhacksteak mit Tomate und Speck gratiniert, dazu BBQSauce und Country Potatoes bei Globetrotter sah, entschied ich mich doch noch ganz spontan um und griff zu diesem Gericht – auch wenn es nach der gestrigen Currywurst eine weitere Kalorienbombe zu sein drohte. Da wäre ich sogar mit dem Paprikagulasch vom Schwein mit Butternudeln bei Tradition der Region oder den Asia-Wok-Gerichten wie Gebackene Ananas und Banane mit Honig und Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in Austernsauce besser weg gekommen. Das mit der Ente hatte ich übrigens zu spät entdeckt, als ich das Rinderhacksteak bereits auf dem Tablett hatte, denn sonst hätte ich vielleicht sogar dort bei der Ente an der Wok-Theke zugegriffen. Aber dazu war es nun leider zu spät – denn zurückgeben konnte ich das Rinderhacksteak ja schlecht. An der Salat- oder Gemüsetheke entdeckte ich anschließend leider nichts passendes als Beilage, also blieb es nur beim Hacksteak.

Gratinated salisbury steak with BBQ sauce & potato wedges / Gratiniertes Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce und Country Potatoes

Leider bestätigte sich das, was ich beim servieren bereits an den Country Potatoes meinte gesehen zu haben: Sie waren leicht übersalzen, dafür aber wunderbar knusprig, heiß und scheinbar gerade frisch aus der Küche gekommen, was die etwas höhere Salzmenge zumindest etwas kompensierte. Das Highlight war aber eindeutig das wunderbar saftige, lockere und würzige Rinderhacksteak mit seiner Garnitur aus einem Speckstreifen.

Salisbury steak - Lateral cut / RInderhacksteak - Querschnitt

Gemeinsam mit der würzigen und leicht rauchigen BBQ-Sauce, die in gerade ausreichender Menge als Grundlage auf den Teller aufgebracht worden war und wunderbar sowohl zum Hacksteak als auch zu den Country Potatoes passte. Ich war sehr zufrieden – auch wenn das definitiv kein leichter Genuss war.
Leider war ich heute etwas später als sonst dran, als ich essen ging, daher waren nicht mehr ganz so viel Gäste anwesend wie sonst. Dennoch erschien eindeutig das Rinderhacksteak heute das beliebteste der Gerichte gewesen zu sein und konnte sich somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf em zweiten Platz sah ich den Paprika-Gulasch, aber mit nur hauchdünnem Vorsprung vor den Asia-Gerichten. Auf Platz vier folgte schließlich die vegetarischen Polentaschnitten.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
BBQ-Sauce: ++
Country Potatoes: +

Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce [22.05.2018]

Hätte ich an diesem Dienstag nicht Appetit auf Fleisch verspürt, hätte ich vielleicht überlegt, bei den zuzugreifen, die heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurden – auch wenn aktuell ja eigentlich keine Kürbissaison ist. So aber blieben noch die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce mit Country Potatoes bei Globetrotter, die Bratwurstschnecke auf Sauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region oder der Gebackener Seelachs mit Gemüse in süss-sauer Soße, der neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Einen kurzen Moment tendierte ich zwar noch zum Seelachs, griff aber letztlich dann doch zur Hähnchenbrust. An Salat- oder Gemüsetheke entdeckte ich aber leider nichts, was unmittelbar dazu gepasst hätte.

Crispy chicken breast with fruity curry sauce / Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce

Was die Hähnchenbrust anging hatte man mit dem Attribut “Knusper” heute wirklich nicht übertrieben, denn die Panade erwies sich tatsächlich als überaus knusprig, wobei die Hähnchenbrust im Inneren angenehm saftig und zart geblieben war. Die Currysauce wiederum war nicht ganz so fruchtig, obwohl man kleine Stücke aus einem Fruchtsalat darin fand. Sie war zwar geschmacklich in Ordnung, hätte aber entweder fruchtiger oder etwas pikanter sein können – so erwies sie sich als eher langweilig. Und auch die Country Potatoes hätte für meinen Geschmack etwas knuspriger sein können, ich fand sie heute leider zum Teil etwas matschig. Und an der Sauce alleine kann es nicht gelegen haben, dazu lagen sie nicht lange darin und hätten sich in dieser kurzen Zeit nicht vollsaugen können. Aber es waren noch genügend knusprige Kartoffelspalten dabei, dass ich von einem Punktabzug absehen kann. Nicht perfekt, aber ein immer wieder gern genommener Klassiker in unserem Betriebsrestaurant.
Da schienen mir auch die anderen Gäste zuzustimmen, denn die Hähnchenbrust in Knusperpanade war mit einem deutlichen Vorsprung vor allen anderen Gerichten das wohl am häufigsten gewählte Angebot heute und landete somit auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor der Bratwurstschnecke auf dem dritten Platz und den knapp dahinter folgenden Nudeln mit Kürbisbolognese auf Platz vier, die sich für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich großem Zuspruch erfreute.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Currysauce: +
Country Potatoes: ++