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Seelachs mit Röstkartoffeln, Remoulade & Gurkensalat [14.06.2019]

Friday, June 14th, 2019

Diesen Freitag erwies sich die Wahl des richtigen Mittagsmahls in unserem Betriebsrestaurant mal wieder als fast Alternativslos für mich. Die Zwei Wollwürste mit Bratensauce und Kartoffelsalat bei Daily waren nichts für mich, denn ich mag keine Wollwürste, die Gefüllten Pfannkuchen mit heißen Kirschen und Schlagsahne bei Veggi wären etwas für einen Nachtisch, nicht aber ein Hauptgericht gewesen und das San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce als Resteverbrauch an der Asia-Wok-Theke erschien mir auch nicht das richtige. Einzig mit dem Feng shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch hätte ich mich vielleicht anfreunden können, hätte mein Geschmack heute nach einem vegetarischen Gericht gelegen. So aber blieb nur noch der Gebackener Seelachs mit Röstkartoffeln, Remoulade und Gurkensalat, dazu Dessert oder Suppen aus dem Bereich Daily. Dass man die ursprünglich angebotenen Röstkartoffeln wie man sie auf dem Foto auf dem Bildschirm am Eingang gezeigt hatte inzwischen durch Country Potatoes ersetzt hatte, kam mir dabei nicht ungelegen.

Coalfish with roast potatoes, remoulade & cucumber salad / Seelachs mit Röstkartoffeln, Remoulade & Gurkensalat

Ich bin zwar kein so großer Fan von Gurkensalat, wollte ihm heute aber mal eine Chance geben. Leider bestätigte sich meine Annahme, dass ich mich mit rohen Gurkenscheiben wohl nie anfreunden werde, auch wenn sie in einem Dill-Essig-Öl-Dressing angemacht sind. Kann man essen, muss man aber nicht. Das Stück Seelachsfilet sah in seiner dünnen, aber knusprigen Panade etwas verwachsen aus, aber das Fischfilet im Inneren erwies sich erneut als anaganehm zart, saftig und grätenfrei. Garniert mit Zitronensaft aus der beiliegenden Zitronenecke und der würzigen Remoulade wirklich lecker. Und zum Glück hatte man dieses Mal mit Remoulade nicht gegeizt, denn sie eignete sich auch wunderbar dazu die ebenfalls knusprigen Country potatoes damit zu garnieren – ohne wäre das Gericht insgesamt etwas trocken gewesen. Bis auf den Gurkensalat, was aber eher an meiner eigenen Vorliebe lag, also ein gelungenes, wenn auch nicht perfektes Gericht. Vielleicht hätte irgend eine Sauce noch für etwas mehr Pfiff sorgen können, aber ich hätte spontan jetzt auch keine Idee was für eine. Noch einmal Dill-Sahnesauce wie am Mittwoch wäre ja langweilig gewesen.
Es waren zwar, wie Freitags häufig, nicht allzu viele Gäste anwesend als wir das Betriebsrestaurant besuchten, aber ich konnte dennoch erkennen dass sich der Seelachs wohl am besten verkauft hatte und sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz sah ich die Wollwürste, die sich aber wiederum nur knapp gegen die ebenfalls gern gewählten und somit drittplatzierten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Die gefüllten Pfannkuchen folgten, wiederum mit nur geringen Abstand, auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Remoulade: ++
Country Potatoes: ++
Gurkensalt: +/-

Holzfällersteak mit glasierten Zwiebeln [23.05.2018]

Thursday, May 23rd, 2019

Nach drei Tagen Pause aufgrund zu vielen Resten kam ich am heutigen Donnerstag endlich wieder dazu, unserem Betriebsrestaurant einen Besuch abzustatten. Zuerst fiel mir dabei natürlich das Chili con Carne mit Baguette im Abschnitt Vital (Was immer es dort zu suchen hatte?) ins Auge. Aber ich Hackfleisch in Tomatensauce, ob nun mit oder ohne Bohnen und Mais, hatte ich in den letzten Tagen wirklich genug gehabt. Die Pilzpfanne mit Lauch und
Kartoffeln
aus dem Veggie-Bereich wäre eine leichte Alternative gewesen, aber sie sah mit ihren ganzen kleinen Salzkartoffeln nicht sonderlich ansprechend aus. Daher überlegte ich kurz, ob ich nicht bei der Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in Masamansauce, die neben Gebackenen Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, doch irgendwie sah das Gebratenes Holzfällersteak mit glasierten Zwiebeln und zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert aus der Sektion Daily, das mit Country Potatoes, grünen Bohnen und einer BBQ-Sauce serviert wurde, dann doch zu verlockend aus, so dass ich letztlich dort zugreifen musste. Und um das erweiterte Angebot mal gänzlich auszutesten, nahm ich mir auch noch ein kleines Dessert in Form eines Gläschens Cappucino-Creme mit auf das Tablett. Und der Preis blieb mit 4,41 Euro tatsächlich der selbe. Alternativ hätte ich wohl auch eine der Tagessuppen, es gab Pfannkuchensuppe und Spargelcremesuppe, nehmen können, aber mein Hunger war dann doch nicht so riesig.

Pork steak with glazed onions / Holzfällersteak mit glasierten Zwiebeln

Das Schweinesteak, das sich unter einem großzügigen Haufen wunderbar weich gedünsteten und glasierten Zwiebeln fand, erwies sich als nicht das allergrößte und war auch etwas stärker durchwachsen als normal, geschmacklich gab es aber nichts daran auszusetzen – vor allem wenn man es noch zusätzlich mit der rauchig-würzigen, heißen BBQ-Sauce kombinierte. Die grünen Bohnen waren dazu eine überaus gut passende Gemüsebeilage, aber leider bereits ein bisschen abgekühlt, was den Genuss leicht trübte. Und auch die heißen und außen schön knusprigen Country Potatoes fügten sich wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition ein. Der mit einem Tupfer Sahne und einer Schoko-Kaffeebohne garnierte Becher der luftig-lockeren, nicht zu süßem Cappucino-Creme schloss das Mahl gelungen ab. Eine gute Wahl und wunderbar geeignet mich nach der langen Abstinenz wieder an das Betriebsrestaurant zu gewöhnen. 😉
Die anderen Gäste schienen mir da zuzustimmen, denn das Holzfällersteak war auch beim heutigen Rennen um Platz eins eindeutig der große Favorit und konnte sich diese Position mit klarem Vorsprung sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich das Chili con Carne und die Asia-Gerichte – insbesondere die Ente – ein knappes Rennen. Letztlich setzte sich aber das Chili durch und verwies die Asia-Gerichte somit auf einen guten dritten Platz. Die Pilzpfanne belegte schließlich einen guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällesteak: ++
Glasierte Zwiebeln: ++
BBQ-Sauce: ++
Grüne Bohnen: +
Country Potatoes: ++
Cappucino-Creme: ++

Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatos [05.07.2019]

Tuesday, May 7th, 2019

Heute hatte ich zwei Favoriten auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Zum einen das Rinderhacksteak mit Tomate und Speck gratiniert, dazu Gemüsesalsa und Country Potatos aus dem Abschnitt Globetrotter, zum anderen das Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren und Bratkartoffeln bei Tradition der Region. Die Spaghetti Pesto Genovese bei Vitality oder die Asia-Wok-Gerichte wie Pla Rad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce und Gebratener Tofu mit frischem Gemüse in Kokosmilch und grünem Thai-Curry schienen mir weniger interessant. Zuerst tendierte ich dabei zwar zum Kotelette, aber die Bratkartoffeln sahen mir dabei eher wie Röstkartoffeln aus, also angebratene kleine ganze Salzkartoffeln, ich mag Bratkartoffeln lieber in Scheiben geschnitten wie z.B. hier, aber das habe ich schon lange nicht mehr gesehen – wahrscheinlich zu aufwändig. 🙁 Außerdem sah das Kotelette auch nicht so verlockend aus. Daher schwenkte ich doch noch kurzentschlossen auf das Rinderhacksteak um, da konnte man meiner Meinung nach wenig falsch machen.

Salisburs steak with salsa & potato wedges / Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatos

Der Andrang an der Hacksteak-Theke war heute etwas größer, so dass es selbst bei zwei Thekenfachkräften welche die Gerichte im Teamwork servierten zu leichten Staus kam. Für besonders hübsche Präsentation gab es da natürlich keine Zeit, daher sah es auf dem Teller etwas chaotisch aus. Obwohl, wenn man genauer überlegt geben sich viele der Thekenkräfte auch dann beim Servieren keine Mühe, wenn man der einzige Gast dort ist. 😉 Aber von der Präsentation mal abgesehen schien ich gut gewählt zu haben. Das Hacksteak erwies sich als schön locker, angenehm saftig und gut gewürzt. Außerdem hatte man das ganze mit einer Scheibe Käse, einer Tomatenscheibe und einem kleinen Streifen geräucherten Specks überbacken, was zwar nicht unbedingt notwendig war, der Hacksteak aber eine angenehme zusätzliche fruchtig-würzige Geschmacksnote gab. Unter dem Steak verbarg sich eine große Portion der Gemüsesalsa, die sich als fruchtig-pikant erwies und außerdem mit reichlichen Kräutern gewürzt schien. Einziger kleiner Wermutstropfen war, dass man in der Salsa scheinbar “nur” TK-Gemüse aus geriffelt geschnittenen Möhrenscheiben, Erbsen, grünen Bohnen, Blumenkohl verwendet hatte. Eine kleine Überraschung waren dabei aber die kleinen Ananas-Würfeln, die man zusätzlich in die Sauce getan hatte und die ihr eine umso exotischere Note gaben. Fand ich, trotz des TK-Gemüses, sehr gelungen. Und auch an den Country Potatoes mit ihrem knusprigen äußeren und dem weichen Inneren gab es nichts auszusetzen, auch wenn einige von ihnen schnell in der Salsa durchweichten, was den Genuss etwas minderte, aber wirklich nur minimal. Insgesamt also eine gute Wahl, ich bereute meine Entscheidung nicht.
Damit schien ich auch der Allgemeinen Gusto zu entsprechen, denn das Rinderhacksteak war bei den anderen Gästen heute äußerst beliebt und konnte sich mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der heutigen Beliebtheitsskala sichern. Das Kotelette sah ich auf dem zweiten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei. Die Spaghetti Pesto Genovese, die man zusätzlich mit Kirschtomaten garniert hatte, belegten schließlich einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Gemüsesalsa: ++
Country Potatoes: ++

Australian roasted Skewer – Grillspieß vom Krokodil, Känguru & australischen Rind [26.03.2019]

Tuesday, March 26th, 2019

Heute war es wieder so weit: Die Australische Woche in unserem Betriebsrestaurant stand wieder vor der Tür. Bereits letztes Jahr hatte man die Gäste ja mit einige mehr oder weniger australischen, aber eindeutig sehr exotischen Gerichten verwöhnt und das schien man in 2019 wiederholen zu wollen. Neben Gebratene Hähnchenbrust in Zwiebel-Sahnesauce und Kroketten in der Abschnitt Tradtion der Region, einer Lasagne Bolognese mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter sowie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Massamansauce oder Gebackener Seelachs mit Gemüse in Massamansauce an der Asia-Wok-Theke bot man im Rahmen der Australischen Woche 2019 heute einen Australian Roastet Skewer – Grillspieß vom Krokodil, Känguru und australischem Rind mit fruchtiger Pfeffersauce, Rosmarinkartoffeln und Avocado-Quarkdip an. Wäre ich kein Mitarbeiter der Firma hätte ich dafür 9,60 Euro löhnen müssen, aber so sollte das Gericht “nur” 6,72 Euro kosten, was gerade noch akzeptabel war. Außerdem möchte ich meinen Lesern ja auch hin und wieder mal etwas bieten, was vom üblichen Betriebsrestaurant-Trott etwas ablenkt. Also griff ich beim Grillspieß zu.

Australian Roastet Skewer with kangaroo, crocodil & australian beef with fruity pepper sauce & rosemary potatoes & avocado curd dip / Grillspieß vom Känguru, Krokodil & australischem Rind mit fruchtiger Pfeffersauce, Rosmarinkartoffeln & Avocado-Quark-Dip

Bei den Rosmarin-Kartoffeln schien man einfach die Country-Potatoes von gestern mit etwas Rosmarin zubereitet zu haben, was mich etwas enttäuscht – zumal einige der Kartoffelschnitten bereits etwas matschig oder bereits zermanscht waren, aber das war glücklicherweise der einzige relevante Kritikpunkt. Am Grillspieß, dem wichtigsten Bestandteil des Gerichts. selbst gab es aber nichts auszusetzen. Getrennt von Scheiben von roter Paprika, Zwiebel oder Zucchini war er mit drei Fleischsorten bestückt: die hellere war dabei wohl das Krokodil, das zwar zart, aber ein klein wenig trockener als die anderen Sorten daher kam. Tatsächlich ein wenig wie Hähnchen. Die dunklere, etwas faserige aussehende Sorte war dann wohl das Känguru und das dunkle, massiver aussehende schließlich das Rind. Leider war der Spieß vor allem an den äußeren Seiten nicht mehr hundertprozentig heiß, aber darüber konnte man hinwegsehen. Das Fleisch selbst war durchgehend angenehm zart und von guter Qualität. Außerdem hatte man auch bei der Menge nicht gegeizt und er schien wirklich gegrillt worden zu sein, denn das Fleisch besaß ein angenehmes Röstaroma. Garniert war das ganze mit einer süß-scharfen, mit grünen Pfefferkörnern versetzten Sauce, die ein wenig an verdünntes Chutney erinnerte und geschmacklich sehr gut dazu passte. Außerdem gab es einen kalt servierten Quark-Dip mit deutlichem Avocado-Aroma, der sich sowohl zum garnieren der Fleischstücke als auch der Kartoffelspalten wunderbar eignete. Insgesamt ein sehr leckeres Gericht mit eindeutig exotischer Note, für das ich gerne mal etwas mehr als üblich bezahlt habe. Hat sich aus meiner Sicht wirklich gelohnt.
Auch bei den anderen Gästen lag der australische Grillspieß recht hoch in der Gunst, wurde aber von der Lasagne dann doch noch leicht überrundet, womit er sich hinter dieser somit auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala als erstplatzierten Nudelgericht nur mit dem zweiten Platz begnügen musste. Knapp dahinter folgte auf Platz drei Hähnchenbrust mit Zwiebel-Sahnesauce und auch die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz lagen eng auf. Das war zumindest der Eindruck während meines Aufenthalts im Speisesaal, aber bei einem so knappen Ergebnis kann sich die Wertung natürlich jederzeit zu Gunsten des einen oder anderen Gerichts verschoben haben.

Mein Abschlußurteil:
Australian roasted skewer: ++
Fruchtige Pfeffersauce: ++
Avocado-Quark-Dip: ++
Rosmarin Potato Wedges: +

Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei & Country Potatoes [25.03.2019]

Monday, March 25th, 2019

Die heutige Tageskarte unseres Betriebsrestaurants wartete was die Gerichte anging mal wieder mit vielen alten Bekannten auf. So lockte man im Abschnitt Vitality mit Gemüsestrudel mit Ratatouille und Quarkdip, einem leichteren vegetarischen Gericht mit dem ich schon gute Erfahrungen gemacht habe. Bei Tradition der Region stand Abgebräunter Leberkäs mit Spiegel und Bratkartoffeln auf der Karte, allerdings hatte man als ich ankam die Bratkartoffeln durch Country Potatoes ersetzt, was ich allerdings nicht allzu schlimm fand. Und auch den Paprikarahmgulasch mit Butternudeln gab es, in abgewandelter Form wie hier schon häufiger. Allerdings bin ich kein so großer Fan von Butternudeln, daher ließ ich ihn mal außen vor. An der Asia-Wok-Theke gab es schließlich die für Montags üblichen Gebackenen Frühlingsrollen sowie Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Erdnußsauce. Aber ich hatte mich bereits längst für den Leberkäse entschieden.

Bavarian meat loaf with fried egg & potato wedges / Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei & Country Potatoes

Das Eigelb des kleinen, aber ausreichenden Spiegeleis war leider nicht mehr flüssig, was ich etwas bedauerte, denn ich liebe es das Ei anzuschneiden und das Eigelb über den Leberkäse laufen zu lassen. Doch dieser Spaß blieb mir heute leider verwehrt. Dafür war der Leberkäse heute wirklich mal kräftig abgebräunt, was für zusätzliche leckere Röstaromen sorgte. Eine großzügige Portion knuspriger und heißer Country Potatoes bildete dazu eine durchaus passende Sättigungsbeilage. Mal was anderes als die sonst üblichen Röst- oder Bratkartoffeln. Und die einigermaßen dickflüssige, kräftige und mit einigen Kümmelsamen versetzte Bratensauce sorgte schließlich dass das Gericht insgesamt nicht zu trocken war. Das einzige was im Nachhinein fehlte war eine Gemüse- oder Salatbeilage, aber da hatte ich leider nichts aus meiner Sicht passendes entdecken können. Insgesamt mal wieder ein sehr gelungenes Gericht, ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Und auch der Zuspruch der anderen Gäste für den Leberkäse war heute sehr groß, so dass sich dieses Angebot mit großem Vorsprung den ersten Platz auf Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die sich aber nur knapp gegen den Paprikarahmgulasch durchsetzen konnte, der somit Platz drei belegte. Last but not least folgte der Gemüsestrudel auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Spiegelei: +
Bratensauce: ++
Country Potatoes: ++

Gebackene Calamari mit Country Potatoes & Remoulade [08.03.2019]

Friday, March 8th, 2019

Am heutigen Freitag brauchte ich nicht lange zu überlegen, denn es standen mal wieder Gebackene Calamari mit Country Potatoes und Remoulade im Abschnitt Globetrotter auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Die einzige zu berücksichtigende Alternative wäre eine Geschmorte Hähnchenkeule mit
Tomatensauce und Reis
bei Vitality gewesen, doch das erschien mir nicht interessant genug um von meinen geliebten Calamari abzuweichen. Die Asia-Wok-Angebote wie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce oder Gebratene Mie-Nudeln mit frischem Gemüse und süß-saurer Sauce sowie die Süßspeise bei Tradition der Region, heute Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker, kamen für mich nicht in die nähere Auswahl. Also landeten die Calamari auf meinen Tablett, zu denen ich mir noch zwei der heute recht klein geratenen Zitronenspalten nahm, die an der Ausgabetheke bereit standen. Aufgrund der Portionsgröße verzichtete ich auf zusätzlichen Salat oder Gemüse. Einzig wenn Krautsalat in der Salattheke angeboten worden wäre, hätte ich vielleicht zugegriffen. Aber leider war davon keine Spur zu entdecken.

Baked calamari with country potatoes & remoulade / Gebackene Calamari mit Country Potatoes & Remoulade

Die Portion war, Wie so häufig an Freitagen, auch heute wirklich riesig geraten. Wir mutmassten dass es wegen der Wochenendpendler die bereits am Donnerstag nach Hause fahren, Homeoffice machen und dann nicht mehr in unserem Betriebsrestaurant essen, einen Überschuss an Essen gibt, der einfach zu größeren Portionen führt. Auch wenn das für hungrige Esser von Vorteil ist, wäre es doch wirtschaftlicher einfach weniger zuzubereiten, denn dass am Freitag weniger Gäste kommen ist ja ein Dauerzustand. Aber das nur am Rande erwähnt.
Die Calamari waren auch heute mal wieder sehr gut gelungen. Unter einem dünnen Hülle aus knusprigen Teig fand sich angenehm viel zartes und saftiges Tintenfischfleisch. Garniert mit Zitronensaft und der würzigen Remoulade sehr lecker. An den ebenfalls angenehm knusprigen Country Potatoes gab es ebenfalls nichts auszusetzen. Allerdings war das Gericht trotz Zitronensafts und Remoulade insgesamt etwas trocken, zumal man bei der Remoulade nicht ganz so großzügig wie bei Calamari und Potatoes gewesen war. Bei dieser Kombination ist das aber auch kaum anders möglich, man kann Calamari ja schlecht mit Bratensauce servieren. 😉 Daher bin ich der Meinung, dass die Kombination mit Kartoffelsalat deutlich besser passt, da der Salat durch sein Dressing etwas mehr Feuchtigkeit ins Gericht bringt. Röstkartoffeln sind aber auch noch akzeptabel. Insgesamt war ich aber mit dem Gericht zufrieden, auch wenn ich nicht alle Country Potatoes verzehren konnte – die Portion war selbst für einen guten Esser wie mich zu mächtig.
Bei dem heutigen Angebot war es nicht verwunderlich, dass die Calamari mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landeten. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die sich aber nur ganz knapp gegen die Hähnchenkeule behaupten konnte, welche somit auf Platz drei landete. Der Milchreis folgte schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Country Potatoes: ++
Remoulade: ++

Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Counry Potatoes [6.11.2018]

Tuesday, November 6th, 2018

Heute war mal so wieder ein Tag, an dem es wenig Alternativen für mich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gab. Am ehesten wäre vielleicht nocht der Putenrollbraten mit Nudel, den man als Zusatzangebot aufgenommen hatte, eine ebensolche gewesen. Aber die Mexikanischen Chililinsen mit Reis bei Vitality waren ebenso wenig etwas für mich wie wie der Paprikagulasch vom Schwein mit Butternudeln bei Tradition der Region oder der Gebratener Tofu mit Gemüse und grünem Thaicurry in Kokosmilchsauce an der Asia-Wok-Theke. Wäre die neue süß-saure Sauce nicht so deutlich schlechter als die vorher verwendete, hätte ich vielleicht noch den Gebackener Fisch mit Gemüse in süß-sauer Sauce in Betracht ziehen können, so aber blieb mir letztlich doch nichts anderes als mal wieder zum altbewährten und bereits häufig verzehrten Rinderhacksteak mit Tomate und Speck gratiniert, dazu Gemüsesalsa und Country Potatos zu greifen, das im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde.
Doch die Sorgen um die Essensauswahl war nicht das allerschlimmste, viel mehr Probleme bereitete heute die ungewöhnlich große Anzahl von Besuchern in unserem Betriebsrestaurant. Als wir ankamen, war der Speisesaal proppevoll und es gab schon keine frischen Tabletts mehr für die ständig neu herein strömenden Gäste. Ich war schon drauf und dran mir ein gebrauchtes Tablett aus einem der Rückgabewagen zu holen, also endlich eine Ladung frisch gespülter Tabletts herein gebracht wurde. So konnte ich mir endlich mein Rinderhacksteak holen und ergänzte es noch mit etwas Rotkrautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke. Trotz der großen Anzahl an Gästen hatten wir dann aber zumindest mit dem Sitzplatz etwas Glück, denn es wurde in der Nähe etwas frei als wir suchend durch den Raum streiften und wir waren schnell genug uns die Plätze zu ergattern – leider keine Selbstverständlichkeit mehr in letzter Zeit. Keine Ahnung was da gerade los ist – vielleicht eine Schulung mit vielen zusätzlichen Gästen…

Salisbury steak with vegetable salsa & potato wedges / Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatoes

Das Rinderhacksteak selbst war wie üblich wunderbar saftig und locker, dabei gut gewürzt und außen auch noch ein klein wenig knusprig angebraten. Natürlich handelete es sich um ein maschinell vorgeformtes Industrieprodukt, da bin ich mir ziemlich sicher, aber dennoch ein überaus schmackhaftes Stück Fleisch. Darunter verbarg sich die heute leider etwas klein geratene Portion der Gemüsesalsa aus verschiedenen Gemüsesorten wie Paprika, Zwiebeln, Möhren und Kidneybohnen in einer fruchtigen, leicht pikanten Tomatensauce. Diese eignete sich sowohl zum garnieren des Hacksteaks als auch für die wunderbar knusprigen Kartoffelspalten mit ihrem weichen Inneren. Um echte Kartoffeln handelte es sich hier aber nicht, dazu erinnerte das Innere zu sehr an Kartoffelbrei. Ich vermute mal dass auch hier eine industriell hergestellte krokettenartige Sättigungsbeilage in Kartoffelspalten-Form anwendung fand. Dazu passte dann auch erstaunlich gut der leicht säuerlich eingelegte, schön knackige Salat aus dünn geschnittenen Rotkohlstreifen.
Und auch die anderen Gäste hatten heute vermehrt dem Rinderhacksteak zugesprochen, was diesem Gericht einen unangefochtenen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Putenrollbraten, der sich knapp gegen die somit drittplatzierten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Der Paprikaschweinegulasch belegte den vierten Platz und die vegetarischen Chililinsen folgten schließlich auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Gemüsesalsa: ++
Country Potatoes: ++
Rotkrautsalat: ++

Holzfällersteak mit geschmorten Zwiebeln & Kartoffelecken [17.09.2018]

Monday, September 17th, 2018

Als ich mich heute zwecks Mittagsessen in unsere Betriebsrestaurant begab, war ich noch etwas hin und her gerissen zwischen dem Holzfällersteak vom Schwein mit geschmorten Zwiebeln und Kartoffelecken bei Tradition der Region und dem Rindersaftgulasch mit Maronen und Butternudeln bei Globetrotter. Die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Frühlingsröllchen und Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Spezialsoße oder der Curryreis mit Zucchini – Karottenragout im Abschnitt Vitality der Speisekarte konnte mich heute nicht wirklich begeistern. Eigentlich wäre der Rindersaftgulasch zwar etwas exklusiver gewesen, da dieses Gericht deutlich seltener auf der Speisekarte zu finden war, aber letztlich fiel meine Wahl schließlich doch auf das Holzfällersteak, denn es sah einfach besser aus. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Tomaten-Couscous-Salat auf dem heutigen Angebot der Salattheke.

Pork steak with braised onions & potato wedges / Holzfällersteak vom Schwein mit geschmorten Zwiebeln & Kartoffelecken

Lieder hatte ich zwar an der Ausgabetheke eines der kleineren Steaks erwischt, die Fleischmenge des leicht durchwachsenen, aber ansonsten dennoch einigermaßen zarten und saftigen Schweinesteaks reicht dennoch vollkommen aus. Zumal die Portion der knusprigen, wenn auch leider ganz leicht übersalzenen Kartoffelecken auch überaus großzügig bemessen war. Gemeinsam mit den schön weich geschmorten Zwiebeln und der leicht würzigen, aber auch mal wieder recht dünnen Bratensauce, ohne die das Gericht insgesamt allerdings wohl zu trocken gewesen wäre, ein sehr leckeres Hauptgericht. Der tomatige Coucous-Salat und den zahlreichen Gemüsestückchen von Zucchini, Paprika und Tomate erwies sich an sich ebenfalls als sehr lecker und gut gelungen, aber er passte wie ich feststellen musste dann doch weniger zu einem gegrillten oder gebratenen wie dem Steak. Die Röstaromen harmonierten nicht so ganz mit der fruchtigen Note des Couscous.Für sich gesehen waren beide Komponenten aber einwandfrei, daher möchte ich hier keinen Punktabzug vornehmen. Insgesamt auf jeden Fall ein schmackhaftes, wenn auch nicht gerade leichtes Mittagsgericht – -ich war auf jeden Fall mit meiner Wahl des Hauptgerichts sehr zufrieden und kann auch den Coucous-Salat weiter empfehlen – nur eben nicht für gegrillte Gerichte wie dieses.
Von den anderen anwesenden Gästen hatten ebenfalls ein großer Anteil beim Holzfällersteak zugegriffen, weswegen diesem Angebot heute zweifelsfrei der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala gebührt. Um den zweiten Platz lieferten sich der Rindersaftgulasch und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach knapp die Asia-Gerichte für sich entscheiden konnten und den Gulasch mit Maronen und Butternudeln somit auf einen guten dritten Platz verdrängten. Auf Platz vier folgte schließlich Curryreis mit Zucchini-Karottenragout.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Geschmorte Zwiebeln: ++
Bratensauce: +
Kartoffelecken: ++
Coucous-Salat: ++