Posts Tagged ‘cranberries’

Geschmortes Krokodilgulasch mit Champignons & Cranberrys [25.06.2018]

Monday, June 25th, 2018

Diese Woche wartete unser Betriebsrestaurant mit einem kleinen Australien-Special auf und eröffnete den Reigen an exotischen Gerichten von Down Under mit einem Geschmortes Krokodilgulasch mit Champignons und Cranberrys, dazu Parpadelle und gehobelten Parmesan. Wäre da nicht der (bereits reduzierte) Preis vom 8,68 Euro pro Portion gewesen, hätte ich natürlich bedenkenlos zugegriffen, denn ich probiere ja gerne mal etwas neues und außergewöhnliches. Hinzu kam, dass man mit einem Schwabenteller – Minutensteak vom Schwein mit Schwammerlsauce und Röstzwiebeln, dazu Käsespätzle im Abschnitt Tradition der Region eine wirklich verlockend klingende und aussehende Alternative bot. An den ansonsten ebenfalls auf der Tageskarte befindlichen Spinat-Frischkäsetortellini mit Tomatensugo bei Globetrotter oder den Asia-Wok-Angeboten wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Kokosmilchsoße und rotem Thaicurry hatte ich allerdings weniger Interesse. Letztlich siegte aber doch meine Neugier und mein Bestreben, meinen Lesern hier hin und wieder auch mal exotisches zu bieten, die mich dann doch zum Krokodilgulasch greifen ließ.

Braised  crocodile goulash with mushrooms & cranberries / Geschmortes Krokodilgulasch mit Champignons & Cranberrys Australian Week

Es ist nun bereits etwas mehr acht Jahre her, dass ich im thailändischen Restaurant Rim Wang in Karlsruhe mal Känguru probiert hatte und mir gesagt hatte, dass ich Krokodil auf “später mal” verschiebe. Dass es dann so lange dauern würde, hatte ich nicht gedacht, aber heute war es nun endlich soweit: Ich verzehrte das erste Mal bewußt das Fleisch eines Reptils – denn selbst von den Gurkenkrokodilen auf den elterlichen Buffets meiner Kindheit hatte ich früher die Finger gelassen, da ich keine Salatgurken mochte. 😉 Und bevor die Frage aufkommt: Nein, ich habe bisher auch noch nie Schildkröte oder ähnliches probiert, nicht mal in Suppenform. Die Konsistenz der recht grob geschnittenen, mageren Fleischwürfel war ein wenig faserig, aber dennoch erwies es sich als angenehm saftig und besaß einen wohlschmeckendes Aroma. Die Marmorierung zog sich dabei von hell bis hin zu einem rotbraun.

Braised  crocodile goulash - Close up / Geschmortes Krokodilgulasch - Nahaufnahme

Ich würde nicht sagen, dass es nach Hähnchen, Rind oder Schwein schmeckte, es besaß irgendwie seinen eigenen, angenehmen Geschmack. Und auch was die Menge anging konnte man nicht meckern, man hatte hier wirklich nicht gegeizt – was bei dem Preis aber auch eine Frechheit gewesen wäre. 😉 Angerichtet war das Fleisch in einer mild-würzigen, mit Möhrenscheiben und ganzen kleinen Dosen-Champignons versetzten Sauce, der einige ebenfalls darin verarbeitete Cranberries noch zusätzlich eine leicht süße Note gaben. Das ganze war keine gourmettechnische Höchstleistung, aber geschmacklich in Ordnung und ließ – trotz des reichlich hinzugefügten Parmesans – dem Krokodilfleisch genügend Raum sich geschmacklich entfalten zu können. Die Entscheidung es mit Bandnudeln wir den Parpadelle zu kombinieren erwies sich aber als nicht ganz so glücklich, denn zum aufrollen auf die Gabel sind diese zu breit und will man sie nur aufnehmen, sind sie meist so lang, dass sie durch ihr Eigengewicht wieder von der Gabel rutschen. Bleibt also nichts anderes, als sie in mundgerechte Stücke zu zerschneiden und dann mit der Gabel aufzuspießen, was natürlich etwas mehr aufwand beim Verzehr bedeutet. Das aber nur am Rande erwähnt. Insgesamt war ich mit dem Krokodilgulasch letztlich doch zufrieden und bereute die Entscheidung dazu, endlich mal echtes Reptil zu probieren nicht.
Wie nicht anders erwartet, konnte sich das Krokodil auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute natürlich aufgrund seiner Exotik und des Preises nicht durchsetzen. Der Schwabenteller konnte sich hier mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten unangefochten Platz eins sichern, gefolgt von den für ein vegetarisches Gericht ebenfalls sehr beliebten Spinat-Frischkäsetortellini auf dem zweiten Platz. Erst auf dem dritten Platz kam schließlich das Krokodil, dass sich aber nur knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Krokodilgulasch mit Champignons & Cranberrys: ++
Parpadelle: ++
Parmesan: ++

Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Pommes Frites [18.06.2018]

Monday, June 18th, 2018

Obwohl der Gemüsestrudel mit Ratatouille und Quarkdip im Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch nicht schlecht aussah, fand der Hauptentscheidungskampf, zu welchem Gericht ich greifen sollte zwischen dem Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren und Pommes Frites bei Globetrotter und dem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus der Sektion Tradition der Region statt. Obwohl ebenfalls nicht uninteressant schafften es die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratenes Hühnerfleisch mit asiatischem Gemüse in Kokosmilch und rotem Thaicurry oder Gebackene Frühlingsrollen nicht in die engere Auswahl. Und eigentlich hätte ich ja eher zum Fleischpflanzerl greifen müssen, da ich ja erst vor etwas mehr als zwei Wochen ein Kotelett der gleichen Art hier verzehrt hatte und das letzte Fleischpflanzerl mit Röstkartoffeln schon deutlich länger her war. Aber mir lag der Appetit dann doch mehr nach Kotelett, wobei die Pommes Frites mit Sicherheit auch ihren Teil zu dieser Entscheidung beitrugen. Dazu gab es noch eine Zitronenecke für das Kotelett und etwas Ketchup für die Fritten von einer anderen Theke, an der man sich damit in Selbstbedienung versorgen konnte. Meine anschließende Suche nach einem passenden Salat oder Gemüse verlief aber leider erfolglos.

Baked pork chop with cranberries & french fries / Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Pommes Frites

Das Kotelett dass man mir servierte war zwar etwas dunkel geraten, aber das sollte sich nicht als Nachteil erweisen, sondern erwies sich sogar als genau richtig, denn die dünne Panade war dadurch schön knusprig geraten. Und auch am zarten und angenehm magere Schweinefleisch gab es nichts auszusetzen, vor allem wenn man es vor dem Verzehr noch zusätzlich mit Zitronensaft und Preiselbeeren garnierte. Im Gegensatz zum Kotelett waren die Pommes aber mal wieder etwas blass geraten und hätten gerne eine bis zwei Minuten länger frittiert werden können – ihre Knusprigkeit lag gerade so an der Grenze des akzeptablen. Hinzu kam, dass man sie dieses Mal etwas versalzen hatte, was den Genuss dann tatsächlich etwas minderte. Essbar und genießbar, aber leider mit ein klein wenig zu viel Natriumchlorid, was der Ketchup nur bedingt kompensieren konnte. Aber dennoch keine schlechte Wahl, ich war zwar nicht hundertprozentig Zufrieden, bereute meine Entscheidung aber auch nicht.
Bei den anderen Gästen herrschte auch eine kleine Vorliebe für das Kotelett, wodurch es mit einem knappen Vorsprung sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber das Fleischpflanzerl folgte eng auf und belegte einen guten Platz zwei. Den dritten Platz konnte sich die Asia-Gerichte erkämpfen, aber ihr Vorsprung vor den ebenfalls gern gewählten Gemüsestrudel, der somit Platz vier belegte, war nur marginal.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekotelette: ++
Preiselbeeren: ++
Pommes Frites: +

Gebackenes Schweinekotelett mit Preiselbeeren & Pommes Frites [30.05.2018]

Wednesday, May 30th, 2018

Obwohl mit Kabeljau auf sizilianische Art mit Kartoffelwürfeln, Kirschtomaten und Kapern im Abschnitt Vitality ein überaus verlockendes Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war und auch der Frische Sommersalat mit Kürbiskernen, Kräuterbaguette und American Dressing, dazu gebackene Chicken Wings bei Tradition der Region deutlich gesünder klang, entschied ich mich heute doch recht schnell für das Gebackene Schweinekotelett mit Preiselbeeren und Pommes Frites bei Globetrotter. Fisch hatte ich ja schon gestern und so der Salat-Liebhaber war ich ja noch nie gewesen. Die Asia-Wok-Theke hatte mit Gebratener Eierreis mit Gemüse und Massamansauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce heute nichts interessantes zu bieten. Zum Kotelette gab es noch Zitronenecken und auf den Pommes Frites durfte natürlich der Ketchup nicht fehlen.

Baked pork chop with cranberries & french fries / Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Pommes Frites

Der Knochen des Kotelett zog sich zum Glück nicht komplett über die linke Seite, auch wenn es zuerst den Eindruck gemacht hatte. Somit war die Ausbeute an Fleisch des etwa fingerdicken Stück mageren Schweinefleischs erfreulich gut. Und auch geschmacklich gab es nichts daran auszusetzen, vor allem wenn man es mit Zitronensaft und Preiselbeeren kombinierte. Die Pommes Frites waren einigermaßen knusprig und gut gewürzt, auch wenn ich das Pech gehabt hatte die letzten Reste aus der Schale zu bekommen, kurz bevor frische Waren geliefert wurde. Aber da steckt man eben nicht drin. Insgesamt keine leichte Kost, aber dafür schmackhaft und sättigend. Ich war zufrieden.
Ganz so klar wie erwartet war der Vorsprung des Kotelett heute nicht. Es konnte sich zwar dennoch den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, aber sowohl der Sommersalat als auch der Kabeljau waren ihm sehr eng auf den Fersen, wobei das Grünzeug mit Chicken Wings den zweiten und das sizilianische Fischgericht den dritten Platz belegte. Auf dem vierten Platz folgten die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Kotelett: ++
Preiselbeeren: ++
Pommes Frites: ++

Backhendl mit Preisselbeeren & lauwarmen Kartoffelsalat [07.02.2018]

Wednesday, February 7th, 2018

Mein erster Gedanke war heute zwar gewesen, beim Mexikanische Tortillawrap mit Wildlachswürfel mit Sauce Bernaise und kleinem Salat aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, doch die Realität, sprich das angebotene Gericht, entsprach dann doch nicht ganz meinen Erwartungen. Daher wich ich kurzentschlossen auf das Backhendl mit Preisselbeeren und lauwarmen Kartoffelsalat bei Tradition der Region aus, denn die Spinat-Ricottacanneloni mit Tomatensauce und Bechamel überbacken bei Globetrotter sah ich ebenso wenig als tragbare Alternative wie die Asia-Thai-Angebote wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse und Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce. An der Gemüsetheke gab aber es leider keine passende Gemüsbeilage und einen Salat zum Kartoffelsalat hielt ich für unpassend.

Fried chicken with cranberries & lukewarm potato salad / Backhendl mit Preisselbeeren & lauwarmen Kartoffelsalat

Ich hatte ja in diesem Beitrag aus dem Hospital vor etwa einer Woche mal erwähnt, dass es nie warmen Kartoffelsalat in unserem Betriebsrestaurant gibt. Kaum bin ich zurück, serviert man doch tatsächlich warmen Kartoffelsalat – als würde jemand lesen war ich schreibe. Aber das wird wohl eher ein Zufall sein. 😉 Und ich muss sagen, dass dieser warme Kartoffelsalat, der auf süddeutsche Art mit Gemüsebrühe und einem Spritzer Essig angemacht war, eine Sättigungsbeilage ist an die ich mich noch mehr gewöhnen könnte als die kalte Variante. Sehr lecker, hoffentlich war das keine Eintagsfliege. Aber auch das Backhendl selbst war überaus gut gelungen, denn die dünne Panade erwies sich als angenehm knusprig und das große Stück Hühnerbrustfilet im Inneren als saftig und zart. Beträufelt mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke(n) und garniert mit etwas von der recht süßen, aber leckeren Preiselbeermarmelade mit Fruchtstückchen ein wirklicher Genuss. Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass ich ein Stück erwischt hatte, das am oberen Ende etwas knuspriger als nötig geworden war. Das war etwas Pech bei der Ausgabe, denn die Gäste vor mir hatten Stücke ohne diesen kleinen Makel erhalten. Aber darüber sehe ich heute mal großzügig hinweg.Insgesamt war ich wirklich zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Backhendl heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Platz zwei konnte sich mit knappen Vorsprung der Tortillawrap sichern, der aber nur um eine Haaresbreite vor den Spinat-Ricotta-Tortellini lag, die heute in kleinen Auflaufformen serviert wurden und daher leicht zu identifieren waren. Die Asia-Gerichte landeten somit schließlich nur auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Backhendl: ++
Preiselbeeren: ++
Lauwarmer Kartoffelsalat: ++

Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Bratkartoffeln [20.02.2017]

Monday, February 20th, 2017

Hätte ich nicht am Wochenende ein Indisches Fruchtcurry mit Basmati zubereitet, hätte ich wohl heute in unserem Betriebsrestaurant zur Gebratenen Hähnchenbrust in Tikka-Masalasauce und Basmatireis aus dem Abschnitt Globetrotter gegriffen. So aber musste wollte ich etwas Abwechslung auf meinem Ernährtungsplan und überlegte daher zuerst, ob ich beim Griechischen Wrap mit mediterranem Gemüse und Fetakäse, dazu Joghurtdip und gemischter Salat bei Vitality oder gar den Gebackenen Frühlingsrollen oder Gang Gai Mai – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce an der Asia-Thai-Theke zugreifen sollte, entschied mich letztlich aber dann doch für das Gebackene Schweinekotelett mit Preiselbeeren und Bratkartoffeln aus dem Bereich Tradition der Region. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Blumenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Baked breaded pork chop with cranberries & roast potatoes / Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Bratkartoffeln

Zum Glück war der Knochen des etwa männerhand-großen Koteletts nicht allzu groß geraten, so dass sich die Ausbeute an verwertbaren mageren Schweinefleischs als recht ergiebig erwies. Allerdings war das Fleisch leider etwas trocken geraten – trotz Panade. Dazu passten gut die angerösteten kleinen Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage, die bis auf eine oder zwei Ausnahmen aus noch genügend Biss besaßen. An den Preiselbeeren muss ich allerdings etwas Kritik ausüben, denn nicht nur dass die Portion viel zu groß im Verhältnis zu den anderen Komponenten war – worüber ich noch hätte hinweg sehen können. Sie waren auch viel zu süß und überzuckert. Da kann ich keine volle Punktzahl geben. Dennoch ein absolut akzeptables Hauptgericht. Der Blumenkohl schließlich war zwar etwas abgekühlt, aber sehr gut mit Salz, Pfeffer und etwas Chili abgeschmeckt, so dass ich hier von einem Abzug in der Wertung absehen kann.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute zwar, wie nicht anders erwartet, die Hähnchenbrust mit Tikka-Masala-Sauce vorne, aber das Kotelett war ihm eng auf den Fersen und konnte sich einen guten zweiten Platz sichern. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte schließlich der griechische Wrap.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekotelett: +
Preiselbeeren: +
Bratkartoffeln: ++
Blumenkohl: ++