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Backhendl mit Preisselbeeren & lauwarmen Kartoffelsalat [07.02.2018]

Mittwoch, Februar 7th, 2018

Mein erster Gedanke war heute zwar gewesen, beim Mexikanische Tortillawrap mit Wildlachswürfel mit Sauce Bernaise und kleinem Salat aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, doch die Realität, sprich das angebotene Gericht, entsprach dann doch nicht ganz meinen Erwartungen. Daher wich ich kurzentschlossen auf das Backhendl mit Preisselbeeren und lauwarmen Kartoffelsalat bei Tradition der Region aus, denn die Spinat-Ricottacanneloni mit Tomatensauce und Bechamel überbacken bei Globetrotter sah ich ebenso wenig als tragbare Alternative wie die Asia-Thai-Angebote wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse und Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce. An der Gemüsetheke gab aber es leider keine passende Gemüsbeilage und einen Salat zum Kartoffelsalat hielt ich für unpassend.

Fried chicken with cranberries & lukewarm potato salad / Backhendl mit Preisselbeeren & lauwarmen Kartoffelsalat

Ich hatte ja in diesem Beitrag aus dem Hospital vor etwa einer Woche mal erwähnt, dass es nie warmen Kartoffelsalat in unserem Betriebsrestaurant gibt. Kaum bin ich zurück, serviert man doch tatsächlich warmen Kartoffelsalat – als würde jemand lesen war ich schreibe. Aber das wird wohl eher ein Zufall sein. 😉 Und ich muss sagen, dass dieser warme Kartoffelsalat, der auf süddeutsche Art mit Gemüsebrühe und einem Spritzer Essig angemacht war, eine Sättigungsbeilage ist an die ich mich noch mehr gewöhnen könnte als die kalte Variante. Sehr lecker, hoffentlich war das keine Eintagsfliege. Aber auch das Backhendl selbst war überaus gut gelungen, denn die dünne Panade erwies sich als angenehm knusprig und das große Stück Hühnerbrustfilet im Inneren als saftig und zart. Beträufelt mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke(n) und garniert mit etwas von der recht süßen, aber leckeren Preiselbeermarmelade mit Fruchtstückchen ein wirklicher Genuss. Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass ich ein Stück erwischt hatte, das am oberen Ende etwas knuspriger als nötig geworden war. Das war etwas Pech bei der Ausgabe, denn die Gäste vor mir hatten Stücke ohne diesen kleinen Makel erhalten. Aber darüber sehe ich heute mal großzügig hinweg.Insgesamt war ich wirklich zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Backhendl heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Platz zwei konnte sich mit knappen Vorsprung der Tortillawrap sichern, der aber nur um eine Haaresbreite vor den Spinat-Ricotta-Tortellini lag, die heute in kleinen Auflaufformen serviert wurden und daher leicht zu identifieren waren. Die Asia-Gerichte landeten somit schließlich nur auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Backhendl: ++
Preiselbeeren: ++
Lauwarmer Kartoffelsalat: ++

Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Bratkartoffeln [20.02.2017]

Montag, Februar 20th, 2017

Hätte ich nicht am Wochenende ein Indisches Fruchtcurry mit Basmati zubereitet, hätte ich wohl heute in unserem Betriebsrestaurant zur Gebratenen Hähnchenbrust in Tikka-Masalasauce und Basmatireis aus dem Abschnitt Globetrotter gegriffen. So aber musste wollte ich etwas Abwechslung auf meinem Ernährtungsplan und überlegte daher zuerst, ob ich beim Griechischen Wrap mit mediterranem Gemüse und Fetakäse, dazu Joghurtdip und gemischter Salat bei Vitality oder gar den Gebackenen Frühlingsrollen oder Gang Gai Mai – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce an der Asia-Thai-Theke zugreifen sollte, entschied mich letztlich aber dann doch für das Gebackene Schweinekotelett mit Preiselbeeren und Bratkartoffeln aus dem Bereich Tradition der Region. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Blumenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Baked breaded pork chop with cranberries & roast potatoes / Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Bratkartoffeln

Zum Glück war der Knochen des etwa männerhand-großen Koteletts nicht allzu groß geraten, so dass sich die Ausbeute an verwertbaren mageren Schweinefleischs als recht ergiebig erwies. Allerdings war das Fleisch leider etwas trocken geraten – trotz Panade. Dazu passten gut die angerösteten kleinen Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage, die bis auf eine oder zwei Ausnahmen aus noch genügend Biss besaßen. An den Preiselbeeren muss ich allerdings etwas Kritik ausüben, denn nicht nur dass die Portion viel zu groß im Verhältnis zu den anderen Komponenten war – worüber ich noch hätte hinweg sehen können. Sie waren auch viel zu süß und überzuckert. Da kann ich keine volle Punktzahl geben. Dennoch ein absolut akzeptables Hauptgericht. Der Blumenkohl schließlich war zwar etwas abgekühlt, aber sehr gut mit Salz, Pfeffer und etwas Chili abgeschmeckt, so dass ich hier von einem Abzug in der Wertung absehen kann.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute zwar, wie nicht anders erwartet, die Hähnchenbrust mit Tikka-Masala-Sauce vorne, aber das Kotelett war ihm eng auf den Fersen und konnte sich einen guten zweiten Platz sichern. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte schließlich der griechische Wrap.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekotelett: +
Preiselbeeren: +
Bratkartoffeln: ++
Blumenkohl: ++

Saftiges Hirschgulasch mit Preiselbeerbirne, Rosenkohl & gebratenen Serviettenklößen [24.11.2016]

Donnerstag, November 24th, 2016

Auch heute gab es mit einem Saftigen Hirschgulasch mit Preisebeerbirne, Rosenkohl und gebratenen Serviettenklößen im Bereich Tradition der Region ein Wildgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Aber es gab einige interessante Alternativen, wobei ich vor allem die Gebratene Maispoularde mit Meerretichspinat, Pfifferlingrahmsauce und Tagliatelle bei Globetrotter, das meine Aufmerksamkeit erregte. Das Hausgemachte Rösti mit Ratatouille und Sauce Bernaise bei Vitality war auch relativ interessant, aber ich nahm es ebenso wenig in die nähere Auswahl wie das Zusatzangebot in Form einer Lasagne Bolognese oder die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce bzw. Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassoße. Da das Gulasch mit 4,50 Euro nicht erheblich teurer als die regulären Gerichte, fiel meine Wahl schließlich auf dieses Angebot – und das obwohl die Warteschlange hier am längsten war. Aber was tut man nicht alles für ein leckeres Mittagsmahl.

Juicy venison goulash with cranberry pear, brussels sprouts & fried dumplings / Saftiges Hirschgulasch mit Preiselbeerbirne, Rosenkohl & gebratenen Serviettenklößen

Das Gulasch war auf jeden Fall schon einmal sehr gut gelungen, denn das Fleisch war tatsächlich wie angekündigt wunderbar saftig und die cremige, dickflüssige Sauce war angenehm würzig. Und auch am knackigen Rosenkohl gab es nichts auszusetzen. Die halbe Dosenbirne mit ihrer Garnitur aus Preiselbeermarmelade war mit ihrer Süße eine gelungene Ergänzung zum Gulasch. Einzig die Serviettenknödel ließen ein wenig zu Wünschen übrig, denn sie waren relativ hart gebraten und bereits etwas abgekühlt. Dazu sei aber auch gesagt, dass ich hier das Pech hatte, die letzten Reste aus einer Schale bekam, kurz bevor eine neue Ladung aus der Küche eintraf. Das ist Zufall, aber volle Punktzahl kann ich hier nicht geben. In der Summe aber dennoch ein überaus gelungenes Gericht, mit dem ich sehr zufrieden war.
Wie aufgrund meiner Anmerkung mit der langen Schlange vielleicht bereits denkbar war, lag das Hirschgulasch auf auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins. Auf dem zweiten Platz folgte die Maispoularde, den dritten Platz konnten die Asia-Gerichte für sich einnehmen. Die Lasagne sah ich auf Platz vier liegen und mit knappen Abstand dahinter folgte schließlich der vegetarische Röste mit Ratatouille auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Preiselbeerbirne: ++
Rosenkohl: ++
Serviettenknödel: +

Schweineschnitzel „Wiener Art“ mit Kartoffelsalat & Preiselbeeren [05.02.2016]

Freitag, Februar 5th, 2016

Da ich bereits am Mittwoch auf das sonst übliche Fischgericht verzichtet hatte, wäre es am heutigen Freitag eigentlich an der Zeit gewesen, endlich mal bei diesem wichtigen Eiweißlieferanten zuzugreifen. Und mit Rotbarsch mit Kartoffel-Olivenkruste dazu Zitronensauce und Salzkartoffeln fand im Bereich Vitality ein Gericht, das recht gut klang und sogar – zumindest meines Wissens nach – Premiere hatte, sprich das erste Mal serviert wurde. Doch ich hatte etwas Bedenken wegen der Oliven in der Kruste, die nicht gerade zu meinem Lieblingsgemüse zählen. Und mit einem Schweineschnitzel „Wiener Art“ mit Kartoffelsalat und Preiselbeeren fand sich eine im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte eine durchaus interessante Alternative. An den Quarkpfannkuchen mit Waldbeeren bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce hatte ich kein Interesse. Also griff ich zum Schnitzel und ergänzte es noch mit einem Becherchen Waldbeerenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork escalope "Vienna style" with potato salad & cranbeeries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Kartoffelsalat & Preiselbeeren

Das Schnitzel war wirklich überaus großzügig Portioniert, war jedoch an den äußeren Rändern leider etwas trocken geraten (wogegen auch der Saft aus der beigelegten Zitronenecke wenig half) und bestand teilweise kaum auf Fleisch, sondern nur aus Panade. Im inneren Bereich Bereich fand sich aber dennoch mehr als ausreichend viel dünn geklopftes, zartes Schnitzelfleisch, das ich mir zusätzlich noch mit der beigefügten Preiselbeermarmelade garnierte. Aber volle Punktzahl kann ich da dennoch nicht geben. Die Portion des nach süddeutscher Art angemachten Kartoffelsalats war dafür etwas kleiner bemessen, aber aufgrund der Größe des Schnitzels war mit dies auch mehr als nur Recht, denn ich bin auch so überaus satt geworden. Den kleinen Becher der fruchtigen und cremigen Quarkzubereitung mit Waldbeerenaroma hätte es danach eigentlich nicht mehr bedurft, aber ich wollte ihn natürlich nicht verkommen lassen, daher schloss er das großzügig portionierte Mittagsmahl schließlich schmackhaft ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass sich auch hier das Schnitzel überaus großer Beliebtheit erfreute und sich somit mit großem Vorsprung Platz eins auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte der Rotbarsch mit Kartoffel-Olivenkruste, die aber nur einen knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten aufzeigten. Die Quarkpfannkuchen folgten schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: +
Kartoffelsalat: ++
Preiselbeeren: ++
Waldbeerenquark: ++

Schweinelende in Brie-Sahne-Sauce mit Gnocchi & Preiselbeer-Birnen – das Rezept

Samstag, November 22nd, 2014

Beim Brie handelt es sich um einen französischen Weichkäse mit weißem Edelschimmel aus der Region Seine-et-Marne in der ÃŽle-de-France, den man nicht ohne Grund als „König aller Käse“ bezeichnet. Leider wird er daher auch häufig kopiert, nur die beiden Sorten Brie de Meaux und den Brie de Melun genießen hier noch Ursprungsschutz. Das war auch einer der Gründe, weshalb ich für mein heutiges Rezept zu originalem Brie de Meaux griff, der meiner Schweinelende mit Brie-Sahne-Sauce mit Gnocchi & Preiselbeer-Birnen mit seinem nussig-würzigen Aroma das gewisse etwas geben sollte. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn das Ergebnis war mal wieder ein überaus schmackhaftes und gelungenes Gericht, dessen Zubereitung sich außerdem auch noch als relativ simpel herausstellte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

220-250g Brie
01 - Zutat Brie / Ingredient brie cheese

400g Schweinelende
(gerne auch etwas mehr)
02 - Zutat Schweinelende / Ingredient pork loin

500g Gnocchi
(Ich griff zu Ware aus dem Kühlregal)
03 - Zutat Gnocchi / Ingredient gnocchi

1/2 Bund Petersilie
04 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

250ml Sahne
05 - Zutat Sahne / Ingredient cream

150ml Milch
06 - Zutat Milch / Ingredient milk

1 Eigelb
07 - Zutat Eigelb / Ingredient egg yolk

1 Esslöffel Instant-Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient instant vegetable stock

4-6 halbe Birnen aus der Dose
09 - Zutat Birnen / Ingredient peaches

4-6 Teelöffel Preiselbeeren (Glas)
10 - Zutat Preiselbeeren / Ingredient cranberries

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir heute mal damit, die Petersilie zu waschen, trocken zu schütteln,
11 - Petersilie waschen / Wash parsley

die Blättchen von den Stielen zu zupfen
12 - Blättchen von Stielen zupfen / Pick leaflets

und diese schließlich gründlich zu zerkleinern.
13 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

Anschließend halbieren wir unseren Brie-Käse
14 - Brie halbieren / Halve brie cheese

und schneiden die einige Hälfte in kleine Würfel.
15 - Eine Hälfte des Brie würfeln / Dice one half of brie cheese

Außerdem können wir jetzt auch schon beginnen, den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen.

Dann geben wir die 250ml Sahne und die 100ml Milch in ein Gefäß,
16 - Milch & Sahne in GefaÌˆß geben / Mix milk & cream

geben das Eigelb
17 - Eigelb hinzufügen / Add egg yolk

3/4el der zerkleinerten Petersilie (den Rest halten wir zum garnieren zurück),
18 - Petersilie addieren / Add parsley

den gewürfelten Brie-Käse
19 - Gewürfelten Brie hinein geben / Add diced brie cheese

sowie einen Esslöffel Gemüsebrühe hinzu,
20 - Gemüsebrühe hinein tun / Add instant vegetable stock

verrühren alles gut miteinander
21 - Gründlich verrühren / Mix well

und schmecken es dabei auch gleich mit Salz und Pfeffer ab, wobei wir mit dem Salz allerdings sparsam umgehen sollten.
22 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Nun geben wir die ungekochten Gnocchis in eine größere Auflaufform,
23 - Gnocchi in Auflaufform geben / Put gnocchi in casserole

gießen unsere zuvor hergestellte Käse-Sahnemischung darüber
24 - Sahnemischung über Gnocchi gießen / Put cream mix on gnocchi

so dass die Gnocchi nicht ganz bedeckt sind
25 - Gnocchi knapp bedeckt / Gnocchi barely covered

und schieben sie dann für ca. 15 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.
26 - Im Ofen backen / Bake in oven

In der Zwischenzeit putzen wir die Schweinelende, schneiden sie in ungefähr gleich große Medaillons
27 - Schweinefilet in Medaillons schneiden / Cut pork loin to medaillons

und geben diese ohne Fett in eine heiße Pfanne
28 - Schweinemedaillons ohne Fett in Pfanne geben / Fry pork medaillons without fat in pan

um sie darin rundherum anzubraten. Keine Angst, auch wenn Schweinefilet mager ist, tritt noch genug natürliches Fett aus um ein anbraten zu verhindern.
29 - Schweinemedaillons rundherum anbraten / Roast pork medaillons

Nach einer Viertelstunde entnehmen wir schließlich die Auflaufform
30 - Auflaufform aus Ofen entnehmen / Take casserole from oven

und verrühren den Inhalt erst einmal gründlich
31 - Inhalt verrühren / Mix content

um anschließend die angebratenen Schweinemedaillons hinzu zu geben.
32 - Schweinemedaillons hinzu geben / Add pork medaillons

Dann legen wir die abgetropften Birnenhälften mit der Schnittseite nach oben darauf,
33 - Birnenhälften auflegen / Add half peaches

verteilen zwischen ihnen den restlichen Brie-Käse, den wir dazu in Streifen schneiden,
34 - Restlichen Brie zwischen Birnen verteilen / Put on remaining brie cheese

und geben dann jeweils einen Teelöffel Preiselbeeren in die Vertiefungen der Birnen.
35 - Preiselbeeren auf Birnen verteilen / Spread cranberries on peaches

Das Ganze schieben wir dann noch einmal für zehn weitere Minuten in den Ofen.
36 - Weiter im Ofen backen / Continue bake in oven

Nachdem wir das Gericht dann wieder entnommen haben, lassen wir es noch einmal für ca. fünf Minuten ruhen
37 - Pork loin in brie sauce with gnocchi, peaches & cranberries - Finished baking / Schweinelende in Brie-Sahne-Sauce mit Gnocchi, Birnen & Preiselbeeren - Fertig gebacken

38 - Pork loin in brie sauce with gnocchi, peaches & cranberries / Schweinelende in Brie-Sahne-Sauce mit Gnocchi, Birnen & Preiselbeeren - Servierfertig - Closeup

bevor wir es schließlich servieren und genießen können.
39 - Pork loin in brie sauce with gnocchi, peaches & cranberries - Served / Schweinelende in Brie-Sahne-Sauce mit Gnocchi, Birnen & Preiselbeeren - Serviert

Ich hatte ja zuerst befürchtet dass ich zu viel Sauce hergestellt hatte, aber diese hatte sich glücklicherweise durch das Garen im Ofen so weit reduziert, dass Menge nun genau passte. Und auch was den Geschmack anging wurde ich nicht enttäuscht, denn der Brie hatte ihr eine deftig-würzige, überaus leckere geschmackliche Note verpasst, die wunderbar sowohl zu den zarten und saftigen Schweinemedaillons und den Gnocchi passte. Und die leichte Süße der Birnen und Preiselbeeren bildete einen überaus schmackhaften und gelungenen Gegenpol dazu, der dem Gericht sozusagen den letzten Schliff gab. Ich war mit dem Ergebnis mal wieder überaus zufrieden.

40 - Pork loin in brie sauce with gnocchi, peaches & cranberries / Schweinelende in Brie-Sahne-Sauce mit Gnocchi, Birnen & Preiselbeeren - CloseUp

Das so ein Gericht kein leichter Genuss sein würde, war mir bei all dem Käse, den Gnocchi und der Sahne bereits von Anfang an klar gewesen. Und meine Berechnung der Nährwerte dieses Rezeptes gab mir da auch recht, denn ich erreichte einen Wert von etwa 2300kcal für die gesamte Zubereitung, also ca. 767kcal pro Portion bei drei Portionen. Da half es auch nicht viel, dass ich zu magerer Lende gegriffen und diese sogar ohne Fett angebraten hatte. Aber als Hauptgericht, das man so mit Sicherheit nicht jeden Tag isst, halte ich das dennoch für noch absolut vertretbar.

Guten Appetit

Wildschweingulasch mit Preiselbeeren & Spätzle [05.12.2013]

Donnerstag, Dezember 5th, 2013

Auch heute stand meine Entscheidung für das richtige Mittagessen sehr schnell fest, denn mit Wildschweingulasch mit Preiselbeeren und Kräuterspätzle stand in der Sektion Tradition der Region ein Angebot auf der Karte, das ich unmöglich ablehnen konnte. Einzig das Gebackene Seelachsfilet mit verschiednem Gemüse in Erdnußsauce, das neben Tahoo Tad – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersoße und Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, ließ mich kurz in meiner Entscheidung wanken. Das Rührei mit Spinat und Salzkartoffeln bei Vitality und das Putensteak „Hawaii“ mit fruchtiger Currysauce und Mandelreis bei Globetrotter ließen mich hingegen kalt. Zum Wildschweingulasch gesellte sich schließlich noch eine Schale Mischgemüse von der Gemüsetheke und ein Becherchen Limonen-Joghurt-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Wildschweingulasch mit Preiselbeeren & Spätzle / Boar goulash with cranberries & spaetzle

Gut, beim Servieren des Wildschweingulasch hätte sich die zuständige Thekenfachkraft zwar auch etwas mehr Mühe geben können, aber dafür kann das Gericht ja nichts. Dafür erwiesen sich aber die recht zarten, saftigen und mageren Wildschweingulasch-Würfel in der dunklen, würzigen Sauce als geschmacklich überaus gelungen, einzig etwas feiner hätte man sie gerne Würfeln können. Und auch an den mit Kräutern versetzten Spätzle gab es wenig zu meckern, wohin gegen sich die Preiselbeeren deutlich zu süß erschienen – das kenne ich aus eigenem Einkauf und Erfahrung anders, eindeutig ein Billigprodukt. Und auch an der Mischung aus gedünstetem Blumenkohl, Broccoli und Möhren musste ich einige Abstriche machen, denn das Gemüse hatte bereits etwas unter dem Aufenthalt unter den Wärmelampen gelitten. Dafür entschädigte mich aber das Mousse mit seinem Limonengeschmack und der cremigen Joghurtnote wieder etwas. Insgesamt konnte ich mit meiner Wahl dennoch zufrieden sein.
Beim Kampf um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute der Wildschweingulasch und das Putensteak ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach das Putensteak knapp für sich entscheiden konnte und das Gulaschgericht auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf einem ebenfalls guten dritten Platz folgten die Asia-Gerichte, die sich aber auch nur mit knappen Vorsprung gegen die für ein vegetarisches Gericht ebenfalls sehr gern genommenen Rührei mit Spinat und Kartoffeln durchsetzen konnte. Im Gegensatz zu gestern also eine sehr breite Streuung der Geschmäcker.

Mein Abschlußurteil:
Wildschweingulasch: ++
Preiselbeeren: +
Kräuterspätzle: ++
Gemüse: +
Limonen-Joghurt-Mousse: ++

Hähnchen-Sauerbraten mit Cranberries & Spätzle – das Rezept

Sonntag, November 27th, 2011

Nach meiner guten Erfahrung mit dem Rindersauerbraten, den ich vor einigen Wochen gekocht hatte entschied ich mich heute dazu ein ähnliches Rezept mit Hähnchenbrust zuzubereiten. Jedoch war ich mir unsicher was ich als Sättigungsbeilage verwenden sollte. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich schließlich dazu, selbst gemachte Spätzle oder besser Knöpfle dazu zu reichen. Alternativ wären natürlich auch Klöße oder Kartoffelbrei denkbar gewesen, aber irgendwie war mir heute nach Spätzle.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

250-300g Hähnchenbrust
01 - Zutat Hähnchenbrust

Für die Marinade:

etwas Suppengemüse in Form von Petersilie, Möhren, Lauch und Knollensellerie
02 - Zutat Suppengemüse

1 Stange Stauensellerie
05 - Zutat Stangensellerie

200ml trockener Weißwein
100ml Weißweinessig
03 - Zutat Weißwein & Weißweinessig

9 schwarze Pfefferkörner & 2 Lorbeerblätter
04 - Zutat Pfeffer & Lorbeerblätter

1 kleine Zwiebel
06 - Zutat Zwiebel

Außerdem benötigen wir noch:

1 Scheibe Pumpernickel
07 - Zutat Pumpernickel

1 Handvoll getrocknete Cranberries
08 - Zutat Cranberries

1 EL Balsamico
09 - Zutat Balsamico

1 EL Mehl
10 - Zutat Mehl

250ml Geflügelbrühe
11 - Zutat Geflügelbrühe

sowie etwas Olivenöl zum braten
Salz und Pfeffer zum würzen

Für die Spätzle (Knöpfle) brauchen wir:

250g Weizenmehl (Typ 405)
12 - Zutat Mehl

3 Eier
13 - Zutat Eier

3/4 TL Salz
14 - Zutat Salz

125ml Wasser
15 - Zutat Wasser

Das Geflügelfleisch müssen wir bereits am Vortag marinieren, denn es sollte mindestens 24 Stunden eingelegt werden. Dazu geben wir Weißwein, Weißweinessig, die Petersilie, die Pfefferkörner und die Lorbeerblätter in einen Topf, lassen es aufkochen und dann für ca. 5 Minuten köcheln.
16 - Marinade kochen

Während die Marinade köchelt, können wir schon einmal das Gemüse zubereiten indem wir es waschen, schälen und grob zerkleinern.
17 - Gemüse zerkleinern

Nachdem die Marinade gekocht ist, stellen wir sie von der Platte und lassen sie abkühlen. Während sie dies tut waschen wir die Hähnchenbrust, tupfen sie trocken und zerteilen sie einmal längs.
18 - Hähnchenbrust zerteilen

Anschließend legen wir die Geflügelstücke in ein verschließbares Behältnis und bedecken sie mit dem zerkleinerten Gemüse.
19 - Hähnchenbrust und Gemüse in Schüssel geben

Sobald die Flüssigkeit einigermaßen abgekühlt ist, übergießen wir Fleisch und Gemüse damit, verschließen das Behältnis und stellen es für mindestens 24 Stunden in den Kühlschrank.
20 - Mit abgekühlter Marinade übergießen

Ein Tag später:
Bevor wir uns um die anderen Bestandteile kümmern, können wir schon einmal den Spätzleteig vorbereiten. Dazu geben wir Mehl, Eier, Salz und Wasser in eine Schüssel,
21 - Zutaten in Schüssel geben

und verrühren alles so lange
22 - verrühren

bis ein einheitlicher, leicht blasiger Teig entstanden ist. Diesen stellen wir abgedeckt bei Seite.
23 - Spätzle-Teig

Nun können wir uns der Hähnchenbrust zuwenden. Dazu gießen wir die Marinade ab und fangen dabei das Gemüse mit einem Sieb auf.
24 - Marinade und Gemüse abgießen

Anschließend nehmen wir die Hähnchenbrust, tupfen sie leicht ab und würzen sie von allen Seiten mit Pfeffer und Salz.
25 - Hühnerbrust Pfeffern und Salzen

In einer Pfanne erhitzen wir etwas Olivenöl und braten die marinierten Stücke darin rundherum kräftig an.
26 - Hühnerbrust anbraten

Dann entnehmen wir das Fleisch, legen es zur Seite und geben das abgetropfte Gemüse in die Pfanne um es für ca. 7-8 Minuten anzudünsten
27 - Gemüse anbraten

wobei wir es mit einem Esslöffel Mehl bestäuben das wir unterheben.
28 - Mit Mehl bestäuben

Das angebratene Gemüse geben wir dann in einen Topf oder Bräter und gießen es mit der Hühnerbrühe
29 - Mit Geflügelbrühe aufgießen

und der aufgefangenen Marinade auf.
30 - Marinade dazu gießen

Die angebratene Hühnerbrust legen wir anschließend zurück in die Flüssigkeit
31 - Hähnchenbrust in Topf geben

und lassen alles kurz aufkochen um es dann für etwa 30 Minuten auf mittlerer Stufe weiter köcheln zu lassen.
32 - Aufkochen lassen

Während das Fleisch köchelt, können wir uns den Spätzle zuwenden. Dazu bringen wir in einem weiteren Topf kräftig gesalzenes Wasser zum kochen
33 - Wasser zum kochen bringen

und hobeln dann unseren Spätzleteig hinein. Wer keinen Spätzlehobel besitzt kann den Teig auch auf einem Brettchen verteilen und mit einem Messer kleine Fäden des Teigs ins Wasser schaben – dabei entstehen dann die eher längeren Spätzlenudeln während die Methode mit dem Hobeln eher die kürzere Knöpfle-Variante ergibt.
34 - Spätzle ins Wasser hobeln

Sobald die Knöpfle oben auf dem Wasser schwimmen, können wir sie mit einer Kelle abschöpfen und warm stellen.
35 - Spätzle abschöpfen

Nach einer halben Stunde wenden wir uns dann wieder dem Hähnchen-Sauerbraten zu, bröseln das Pumpernickel hinein – das bindet die Sauce –
36 - Pumpernickel hinein bröseln

und geben auch die Cranberries hinzu.
37 - Cranberries addieren

Außerdem rühren wir noch den Balsamico unter und lassen dann alles für sieben bis acht Minuten weiter köcheln.
38 - Balsamico einrühren

Nachdem wir unsere Kreation dann kurz probiert haben, wobei wir vor allem testen ob das Gemüse gut durchgekocht ist,
39 - Probieren

können wir alles auch schon servieren und genießen.
40 - Hähnchen-Sauerbraten / Marinated chicken breast - Serviert

Das Ergebnis war mal wieder sehr lecker wie ich feststellen durfte. Die süßlich-saure, dickliche Sauce mit dem reichlichen Gemüse und den Cranberries harmonierte Geschmacklich wunderbar mit der marinierten, saftigen und zarten Hähnchenbrust. Gemeinsam mit den frisch zubereiteten Knöpfle ergab das Ganze ein gelungenes und wirklich schmackhaftes Mittagsgericht.

41 - Hähnchen-Sauerbraten / Marinated chicken breast - CloseUp

Was die Kalorien angeht liegt diese Zubereitung mit 1500kcal für alles, das entspricht 750kcal pro Portion auch noch im absolut akzeptablen Bereich. Der Gros dieses Wertes entfällt dabei im übrigen auf die Spätzle. Wer es also noch leichter haben will kann hier gerne zu einer Alternative greifen. Ansonsten gibt es zu dem Gericht eigentlich nicht mehr viel zu sagen und mir fällt auch nichts ein was ich hätte anders oder besser machen können. Also bleibt mir nur noch zu sagen:

Guten Appetit