Calamari-Risotto mit eingelegten Tomaten & Basilikum – das Rezept

Wie ich ja bereits mehrfach in verschiedenen Beiträgen erwähnt habe bin ich ein großer Freund von Tintenfisch in allen möglichen Formen. Beim Kochen bin ich damit bisher leider wenig in Berührung gekommen, sieht man von fertig gekauften, frittierten Tintenfischringen oder TK-Meeresfrüchte-Mischungen mal ab. Das wollte ich nun endlich mal ändern. Zwar hatte ich keine frischen Calmare an der Fischtheke bekommen, jedoch gab es tiefgefrorene ganze Tiere, also griff ich zu diesen. Beim heutigen Rezept hatte ich mich für ein Risotto mit Calamari und in Öl eingelegten Tomaten entschieden, das zwar etwas mehr Aufwand und viel Aufmerksamkeit bei der Zubereitung benötigte, aber das war es mir auf jeden Fall wert – zumal das Ergebnis zu einem der besten Risottos zählte das ich seit langem verzehrt habe. Daher möchte ich es natürlich auch nicht versäumen, die Zubereitung hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

400g Tintenfische (Calamari)
01 - Zutat Calamari / Ingredient calamari

160g Risottoreis
02 - Zutat Risottoreis / Ingredient risotto rice

100ml trockener Weißwein
03 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

500ml Fischfond
04 - Zutat Fischfond / Ingredient fish stock

2 Schalotten (ca. 100 – 110g)
05 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

50g Tomaten, eingelegt in Öl
06 - Zutat Tomaten in Öl / Ingredient tomatoes in oil

1 bis 2 Zehen Knoblauch (Je nach eigenem Geschmack)
07 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

25 – 30g Parmesankäse
08 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan

2 gehäufte EL Quark (Sahnequark)
09 - Zutat Quark / Ingredient curd

3 EL Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

etwas frisches Basilikum (ca. 2 Stiele)
11 - Zutat Basilikum / Ingredient basil

sowie Salz und Pfeffer zum würzen
eventuell etwas Zitronensaft

Verwenden wir tiefgefrorene Tintenfische, beginnen wir damit sie sanft im warmen Wasserbad aufzutauen. Von der Verwendung der Auftaustufe der Mikrowelle sollte man hier auf jeden Fall absehen.
12 - Tintenfisch auftauen / Defrost calamari

Außerdem lassen wir die in Öl eingelegten Tomaten etwas abtropfen.
13 - Tomaten abtropfen lassen / Drain tomatoes

Des weiteren können wir die Zeit nutzen, unsere Schalotten zu schälen und fein zu würfeln
14 - Schalotten würfeln / Dice shallots

sowie den Knoblauch zu schälen und fein zu zerkleinern. Beides stellen wir dann zu kochen bereit.
15 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Sind die Calmare dann aufgetaut, geben wir sie in ein Sieb und lassen sie etwas abtropfen.
16 - Calmare abtropfen lassen / Drain calamari

Während die Calmare abtropfen, können wir unseren Fischfond in einen kleinen Topf – am besten mit Griff zum gießen – geben, kurz aufkochen und dann warm halten.
17 - Fischfond aufkochen und warm stellen / Boil up fish stock and keep warm

Dann nehmen wir unsere Calmare und schneiden die Tuben in Ringe. Ob wir diese geschlossen lassen oder sie aufschneiden damit lange Streifen entstehen bleibt jedem dabei selbst überlassen – ich mischt beide Varianten einfach mal.
19 - Tuben in Ringe schneiden / Cut tubes in rings

Innerhalb der Tuben können wir auch bei bereits gereinigten Tintenfischen immer noch auf Reste von Chitin stoßen – das sind kleine durchsichtige Stücke die sich ein wenig wie Plastik anfühlen – diese sollten wir natürlich komplett entfernen.
21 - Chitin entfernen / Remove chitin

Die Tentakel, die sich übrigens ganz einfach und fast von selbst aus den Tuben lösen lassen, zerkleinern wir ebenfalls etwas. Ich war zuerst unschlüssig ob ich sie mit verarbeiten soll oder nicht, aber wie ich herausfand sind sie ohne Einschränkung genießbar und mancherorts sogar eine Delikatesse. Einzig das kleine “Glibberstück” – hier im Bild rechts vom Messer – habe ich dann letztlich entfernt und entsorgt.
20 - Fangarme zerkleinern / Cut tentacles

In einem großen Topf oder einer Pfanne geben wir dann zwei Esslöffel Olivenöl und erhitzen sie auf Arbeitstemperatur
22 - Öl erhitzen / Heat up oil

um darin zuerst die gewürfelten Schalotten
23 - Schalotten andünsten / Braise shallots lightly

und wenig später auf das zerkleinerte Knoblauch glasig anzudünsten.
24 - Knoblauch mit dünsten / Add garlic

Nach einigen Minuten geben wir dann auch den Risotto-Reis hinzu
25 - Reis addieren / Add rice

und dünsten ihn auf mittlerer Stufe für etwa eine Minute mit an.
26 - Reis andünsten / Toast rice

Dann gießen wir die 100ml Weißwein hinzu und lassen ihn komplett einkochen.
27 - Weißwein aufgießen / Infuse white wine

Es folgen ca. 150ml unseres warmgehaltenen Fischfonds
29 - Fischfond hinzufügen / Add fish stock

in dem wir den Reis nun über ca. 20 Minuten bei häufigen umrühren bissfest gar kochen
28 - Einkochen lassen / Boil down

wobei wir nach und nach immer wieder etwas Fischfond nachgießen, damit der Reis nicht anbrennt. Sollte der Fond irgendwann ausgehen, kann man notfalls auch mit warmen Wasser nachhelfen.
31 - Fond nachgießen / Repour fish stock

Während der Reis kocht braten wir mit dem verbliebenen Esslöffel Olivenöl unsere Tintenfische kurz an und stellen sie dann bei Seite. Dabei sollten wir hier wirklich nur kurz braten, da sie bei zu langem braten zu zäh werden können – so hatte ich es zumindest in Vorfeld gelesen.
30 - Tintenfisch anbraten / roast calamari gently

Außerdem können wir unsere eingelegten Tomaten in Streifen schneiden
18 - Tomaten in Streifen schneiden / Cut tomatoes in stripes

und den Parmesan fein reiben.
32 - Parmesan reiben / Grind parmesan

Ist der Reis nach etwas zwanzig Minuten gar, geben wir die Tomatenstreifen
33 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

sowie die angebratenen Tintenfische hinzu,
34 - Tintenfisch addieren / Add calamari

Vermischen alles gut miteinander und lassen es für weitere sieben bis acht Minuten bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln.
35 - Köcheln lassen / Simmer

In dieser Zeit können wir auch unser Basilikum waschen, trocken schütteln und in feine Streifen schneiden.
36 - Basilikum in Streifen schneiden / Cut basil in stripes

Nach den sieben bis acht Minuten des vor sich hin köchelns geben wir dann auch den geriebenen Parmesan hinzu,
37 - Parmesan unterheben / Fold in parmesan

addieren die beiden Esslöffel Quark,
38 - Quark hinzufügen / Add curd

verrühren alles gut miteinander
39 - Gut verrühren / Stir well

und schmecken es schließlich noch mit Salz und Pfeffer ab.
40 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Abschließend brauchen wir nur noch alles mit dem geschnittenen Basilikum garnieren und können es dann gleich servieren.
42 - Calamari-Risotto mit eingelegten Tomaten & Basilikum /  Risotto calamari with tomatoes & basil - Serviert

Wie bereits einleitend erwähnt denke ich, dass dies zu einem der besten Risottos gehört, die ich seit langem verzehrt habe. Die Mischung aus festen, aber nicht zähen Tintenfisch, in Weißwein angedünsteten, bissfest gesottenen Risotto-Reis, fruchtigen Tomatenstreifen und der Garnitur aus frischem Basilikum gaben dem mit sahnigem Quark und würzigen Parmesan verfeinerten Gericht einen unvergleichlich schmackhaftes Aroma. Garnierte man es noch mit ein paar Spritzern Zitronensaft ließ diese Zubereitung wirklich keinerlei Wünsche offen.

43 - Calamari-Risotto mit eingelegten Tomaten & Basilikum /  Risotto calamari with tomatoes & basil - CloseUp

Werfen wir wie üblich zum Abschluß noch einen Blick auf die Nährwerte: Meiner Berechnung nach liegt die gesamt Zubereitung bei etwa 1200kcal, dass heißt auf drei Portionen berechnet kommen wir auf 400kcal pro Portion, auf zwei Portionen berechnet – aber das wären wirklich ziemlich große Portionen – lägen wir bei 600kcal pro Portion. Den größten Posten nimmt dabei der Reis mit seinen ca. 550kcal insgesamt ein, die restlichen Zutaten fallen dabei kaum ins Gewicht. Für ein so leckeres, sättigendes und reichhaltiges Gericht halte ich diese Werte aber für mehr als akzeptabel.
BTW: Mit dem Grün des Basilikum, dem Weiß des Reis sowie der Tintenfische und dem Rot des Tomaten im Gericht haben wir übrigens die Nationalfarben Italiens, womit es über die Herkunft des Rezeptes wohl keinerlei Zweifel mehr geben dürfte. 😉

In diesem Sinne: Guten Appetit

Nachtrag 23. Oktober 2012: Heute habe ich die Reste des Calamari-Risotto aufgewärmt und verzehrt und muss sagen, dass auch es auch zwei Tage nach der Zubereitung und zwischendurch gekühlt im Kühlschrank aufbewahrt ein wahrer Genuss ist. Die Struktur war zwar etwas fester geworden als frisch nach er Zubereitung, dennoch kann ich das Gericht vorbehaltlos zum späteren Verzehr freigeben.

Sellerie-Apfel-Pizza mit Schinken – das Rezept

Bei der Suche nach Rezepten, in denen ich mein restliches eingefrorenes Stangensellerie verbrauchen könnte stieß ich auf ein Rezept, das mich alleine wegen seiner Kombination von Zutaten schon reizte: eine Sellerie-Apfel-Pizza mit Kochschinken. Auf die Idee Stangensellerie mit Äpfeln zu kombinieren war ich noch nie gekommen, das Ganze klang aber deswegen nicht weniger schmackhaft, daher entschied ich mich schließlich dazu mich an diesem Rezept mal zu versuchen. Zwar sollte hier auch eine nicht unerhebliche Menge Senf mit im Spiel sein und ich bin normalerweise ja kein großer Freund davon, doch meine Neugier überwog schließlich dieser kleinen Abneigung – und ich bin froh das Gericht ausprobiert zu haben, denn das Ergebnis war wirklich sehr gelungen und extrem schmackhaft. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept hier mal in üblicher Form kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 4 kleine Pizzen?

300g Vollkorn-Weizenmehl
01 - Zutat Vollkornmehl / Ingredient whole grain flour

350g Magerquark
02 - Zutat Magerquark / Ingredient curd

100ml Milch
03 - Zutat Milch / Ingredient milk

5 EL Olivenöl
04 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1/2 TL Salz
05 - Zutat Salz / Ingredient salt

3 TL Backpulver
06 - Zutat Backpulver / Ingredient baking powder

2 kleine Äpfel (insgesamt ca. 250g)
07 - Zutat Äpfel / Ingredient apples

180g Stangensellerie (das entspricht etwa zwei bis drei Stielen)
08 - Zutat Sellerie / Ingredient celery

120g Kochschinken (4 Scheiben)
09 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

5 EL grobkörniger Senf
10 - Zutat grobkörniger Senf / Ingredient coarse-grained mustard

100g geriebenen Emmentaler Käse
11 - Zutat Emmentaler / Emmenthal cheese

1 Bund Schnittlauch
12 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

Beginnen wir nun mit der Zubereitung und geben das Mehl, 180g vom Quark, die Milch, den halben TL Salz, das Backpulver sowie 4 der 5 EL Öl in eine große Schüssel
13 - In Schüssel geben / Put into bowl

und verarbeiten alles mit den Knethaken unseres Mixers zu einem glatten Teig, den wir abgedeckt bei Seite stellen.
14 - Teig kneten / Knead dough

Anschließend waschen wir unsere Äpfel, vierteln sie und entfernen die Kerne
15 - Äpfel vierteln und entkernen / Quarter and remove core

um sie dann in dünne Scheiben zu schneiden.
16 - Äpfel in Scheiben schneiden / Cut apples in slices

Außerdem schneiden wir unseren Stangensellerie in kurze, etwa 1 cm große Stücke. Sollten wir frisches Sellerie verwenden, müssen wir dieses natürlich vorher noch waschen.
17 - Sellerie zerkleinern / Cut celery

Den verbliebenen Esslöffel Olivenöl geben wir nun in eine Pfanne
18 - Öl in Pfanne geben / Put oil in pan

und braten unser Sellerie darin für etwa zwei bis drei Minuten an.
19 - Sellerie anbraten / Roast celery

Nach etwa der Hälfte der Zeit können wir auch unsere Apfelscheiben mit in die Pfanne geben und etwas mit braten. Anschließend nehmen wir es von der Platte uns lassen es etwas abkühlen.
20 - Äpfelscheiben mit braten / Roast apple slices

Die restlichen 170g Quark vermengen wir dann gründlich mit den 5 Esslöffel unseres grobkörnigen Senf und salzen es dabei etwas,
21 - Quark & Senf verrühren / Mix curd & mustard

außerdem halbieren wir noch unsere Schinkenscheiben.
24 - Schinken halbieren / Cut ham

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt unseren Backofen auf 225 Grad vorzuheizen.

Dann ist es an der Zeit, unseren Teig in vier gleich große Portionen zu teilen
22 - Teig aufteilen / Divide dough

und ihn dann erst einmal zwei der Portionen auf einer bemehlten Arbeitsfläche auszurollen. Leider passen immer nur zwei Pizzen gleichzeitig auf ein normales Backblech, daher müssen wir die anderen beiden Teigstücke erst einmal zwischenlagern.
23 - Teig ausrollen / Roll out dough

Die Teigfladen geben wir dann mit etwas Backpapier auf ein Backblech und bestreichen sie großzügig mit unserer Senf-Quark-Mischung
2 5 -Mit Senf-Quark-Mischung bestreichen / Cover with mustard curd mix

auf die wir dann die angebratenen Apfelscheiben und Selleriestückchen verteilen
26 - Mit Sellerie und Apfel belegen / Seize with celery & apple slices

und sie mit jeweils zwei halben Schinkenscheiben belegen
27 - Schinken addieren / Add ham

um die dann abschließend noch mit dem geriebenen Emmentaler zu bestreuen.
28 - Mit Käse aufstreuen / Add cheese

Ist unser Backofen dann vorgeheizt, schieben wir unser Blech auf der untersten Schiene hinein und lassen die Pizzen dort für 15 bis 20 Minuten backen.
29 - Auf unterster Schiene backen / Bake

In der Zwischenzeit können wir die anderen beiden Teigstücke ausrollen, auf ein weiteres Stück Backpapier geben und wie zuvor gezeigt belegen.
30 - Weitere Pizzen belegen

Außerdem können wir auch noch das Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in Röllchen schneiden.
31 - Schnittlauch schneiden / Cut chives

Sind unsere ersten beiden Pizzen dann fertig gebacken, ziehen wir sie samt des Backpapiers vom Backblech und geben die nächsten beiden Pizzen darauf um sie ebenfalls zu backen.
32 - Fertig gebacken / Finished baking

Die fertigen Pizzastücke brauchen wir nun nur noch großzügig mit dem Schnittlauch zu garnieren
33 - Mit Schnittlauch garnieren / Garnish with chives

und können sie dann sofort servieren und genießen.
34 - Sellerie-Apfel-Pizza mit Kochschinken / Celery apple pizza with ham - Serviert

Ich hatte natürlich befürchtet dass der Geschmack zu sehr durch den Senf dominiert wird, aber diese Befürchtung erwies sich glücklicherweise als grundlos. Es waren eher die schmackhafte Kombination aus Sellerie, Äpfeln und Schinken die das Gericht geschmacklich bestimmten, der Aufstrich aus Quark und Senf gab diesen Komponenten nur noch die richtige Würze. Und auch den dünnen und knusprigen Quark-Öl-Vollkornteig fand ich sehr gelungen – er passte mit seinem leicht kräftigen Gusto wie ich fand wunderbar zu der mit Käse überbackenen Komposition aus Schinken, Apfelscheiben und Sellerie.

35 - Sellerie-Apfel-Pizza mit Kochschinken / Celery apple pizza with ham - CloseUp

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Rezeptes: Meiner Berechnung nach liegen alle Komponenten zusammen bei ca. 2400kcal, aufgeteilt auf vier Pizzen kommen wir also genau auf 600kcal pro Pizza und Portion. Bei einem Quark-Öl-Teig hätte ich auch nichts niedrigeres erwartet, auch wenn er mit Magerquark und Vollkornmehl gemacht wurde. Für ein Hauptgericht aber ein absolut akzeptabler Wert wie ich finde. Insgesamt fand ich das Rezept sehr wohlschmeckend und kann wirklich meine Empfehlung für diese Zubereitung aussprechen – die Kombination von Apfel und Sellerie mag zwar im ersten Moment ungewöhnlich klingen, aber es lohnt sich auf jeden Fall, das Ganze mal auszuprobieren.

Guten Appetit

Gaeng Dang Nua [15.03.2012]

Obwohl heute mal wieder ein Pikantes Kichererbsencurry auf indische Art mit Basamtireis im Bereich Vitality auf der Speisekarte stand – die traditionell-regionale Krautroulade mit Specksauce und Kartoffelpüree sowie das Gyros vom Schwein mit Tatziki und Zwiebeln und Pommes Frites bei Globetrotter erschienen mir beide eindeutig zu kalorienreich – entschied ich mich doch am heutigen Donnerstag dazu, an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen. Dort fand sich neben dem dem vegetarischen Gebratenem Curry-Gemüse nach Thai-Art auch ein Gaeng Dang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry. Denn ich hatte zwar schon viele Gerichte die mit Gaeng (was auf thailändisch einfach Curry bedeutet) beginnen hier probiert, aber laut meiner Recherche hier im Blog war noch nie ein Gaeng Dang Nua dabei gewesen. Dazu gab es wie üblich eine Schüssel Reis, einen Glückskeks und schließlich noch ein kleines Becherchen Mandarinenquark von der Dessert-Theke.

Gaeng Dang Nua

Was die wie üblich sehr reichhaltige Gemüsemischung anging, musste ich gleich zu beginn feststellen dass diese heute ziemlich Stangensellerie-lastig geraten war. Zwar fanden sich auch viele andere Sorten wie Möhren, Zucchini, Curryblätter, Bambussprosse, Paprika und Kohl in der wirklich gut scharf geratenen, dunklen Sauce, aber die Stücke der Stangensellerie dominierten eindeutig. Aber natürlich gab es auch wieder reichlich recht zartes, sehr flach geschnittenes Rindfleisch, das wie ich fand geschmacklich sehr gut mit der scharfen Sauce und der Selleriedominanz harmonierte. Gemeinsam mit dem Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab alles somit mal wieder ein sehr gelungenes Mittagsgericht, das ich schließlich mit dem mit reichlich Fruchtstücken sowie einen Knusperflocken versehenen Mandarinenquark abschloss.
Bei den anderen Kantinengästen lag die Vorliebe aber mal wieder, ganz wie zu erwarten war, natürlich bei den Gyros mit Pommes Frites, die mit nicht einholbaren Vorsprung den ersten Platz auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala belegten. Auf Platz zwei folgte schließlich die Krautroulade, die wie ich fand mit sehr knappen Vorsprung die Asia-Gerichte in ihrer Beliebtheit übertrumpften und somit auf Platz drei verdrängten. Das Kichererbsencurry landete schließlich auf einem guten, aber dennoch vierten Platz. Warum die Asia-Gerichte von ihrem sonst meist erreichten zweiten in letzter Zeit immer häufiger auf den dritten Platz verdrängt werden ist mir hierbei allerdings vollkommen unklar, denn meiner Meinung nach hat sich weder in Geschmack noch in der sonstigen Qualität irgend etwas im Vergleich zu früher verändert. Ich vermute mal dass es sich hier um saisonale Schwankungen handelt – wenn sich diese Verschiebung wieder normalisieren sollte werde ich natürlich hier darüber berichten.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Dang Nua: ++
Reis: ++
Mandarinenquark: ++

Vanillequark, Clementine & Banane

Vanillequark, Clementine & Banane

Nachdem das Wochenende sich bis einschließlich Samstag eher regnerisch und bewölkt gegeben hatte, hatte seit Gestern nun wieder eine Wetterbesserung eingesetzt so dass ich zwar bei kühlen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt aber angenehm wärmenden Sonnenschein meinen heutigen Weg zur S-Bahn und vom Zielbahnhof dann zur Arbeit antreten konnte. Der heutige Frühlingsanfang war deutlich zu spüren. Und das schöne ist dass dieses Wetter sich bei steigenden Temperaturen wohl die nächsten Tage halten wird. Bleibt zu hoffen dass sich dieses Wetter bis ins Wochenende hinein so fortsetzen wird, denn so lange ich arbeite habe ich ja leider wenig davon.

Weihenstephan Frischer Vanillequark - Content

Nachdem ich am Schreibtisch angekommen war, stellte ich mir dort wie üblich einen kleinen Morgensnack zusammen den ich nebenher verzehren konnte. Dabei fiel meine Wahl heute auf etwas Obst in Form einer Banane und einer Clementine sowie einem 150g Becher Weihenstephan Frischer Vanillequark, der mit 146kcal pro 100g bzw. 219kcal pro Becher nicht gerade leicht ausfiel, sich dafür aber wie gewohnt sehr lecker erwies. Dieser mit 28% Joghurt verfeinerte Speisequark ist geschmacklich zwar auch nur mit Vanillearome und Vanillepulver behandelt sowie einigen Färbemittel aus Kürbis und Karotte in die richtige Farbe gebracht, aber dennoch kommt das ziemlich nah an das heran was ich mir unter einem guten Vanillequark vorstelle. Mal schauen ob ich irgendwo ein vergleichbares “Bio-” Produkt finde, dann werde ich mal vergleichen ob und wie man es natürlicher machen kann.

Guten Appetit

Danone Quark-Joghurt-Creme, Apfel Ambrosia, Clementine & Banane

Danone Quark-Joghurt-Creme, Apfel Ambrosia, Clementine & Banane

Auch heute gestaltete der Morgen mit etwa -3 Grad kühl und frostig. Zum Glück blieb es trocken und ich kam mit kalten Händen, aber ansonten unbeschadet mit der pünktlich fahrenden S-Bahn und nach einem kurzen Spaziergang am Schreibtisch an. Dort begann ich nach der üblichen Begrüßung der anderen Kollegen und einer Prüfung meiner E-Mails damit, mir einen kleinen Morgensnack zusammenzustellen. Heute bestand dieser aus einer Clementine, einer Banane, einem Apfel der Sorte Ambrosia – einer süß-saftigen und aromatischen Sorte, die ich noch nicht kannte – sowie einem 180g Becher Danone Quark-Joghurt-Creme in Geschmacksrichtung Pfirsich. Mit 191kcal pro Becher bewegte sich diese angehnehm cremige und weiche Mischung aus Quark und Joghurt zum Glück nährwerttechnisch absolut noch im aktzeptablen Bereich – trotz der etwas erhöhten Bechergröße.
Danone Quark-Joghurt-Creme - Content
Dabei war die Konsistenz der Zubereitung angenehm fest und mit reichlich Fruchtstücken versetzt. Das ganze sah natürlich nicht ganz so schön stylisiert wie auf der Deckelabbildung aus, aber ich fand es kam nah dran. Eine sehr leckere Milchspeisenzubereitung, die ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

Guten Appetit