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Hähnchenbrust mit Curry-Kokossauce [23.09.2013]

Monday, September 23rd, 2013

Wie Montags fast üblich verspürte ich auch heute keine große Lust auf Asia-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnußsauce nach Shanghai Art oder Curry Gai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai-Curry und verschiedenem Gemüse. Also wandte ich mich den regulären Gerichten zu, wo erst einmal das “Caponata die metazane” – CousCous Gemüsepfanne im Bereich Vitality meine Aufmerksamkeit erregte. Die Zubereitung mit verschiedenen Gemüsesorten und etwas Sour Cream sah nicht übel aus, aber erwies sich für meinen Geschmack als etwas zu Olivenlastig, daher sah ich mich erst einmal weiter um. Im Bereich Tradition der Region, der diese Woche in Wies’n umbenannt wurde, gab es einen Deftiges Rindersaftgulasch mit Butternudeln, wobei der Gulasch wirklich sehr gut aussah, aber die Beilage in Form der Butternudeln aus Rigatoni nicht so das richtige erschien. Blieb also noch die Gebratene Hähnchenbrust mit Curry-Kokossauce und Reis, die heute bei Globetrotter den Speiseplan zierte. Das erschien mit akzeptabel, also griff ich hier zu und ergänzte das Gericht noch durch einen kleinen Becher eines nicht näher definierten Desserts.

Hähnchenbrust mit Curry-Kokossauce / Chicken breast with curry coconut sauce

Entgegen meiner Befürchtung erwies sich das überaus groß geratene Stück gebratener Hähnchenbrust als angenehm zart und saftig und auch am mit einigen Mandelscheibchen versehenen, lockeren Reis gab es nichts auszusetzen. Die Curry-Kokossauce war aber nicht ganz das, was ich mir erwartet hatte, denn sie erwies sich als relativ lasch und der Kokos darin kam trotz der aufgestreuten Raspeln so gut wie gar nicht zur Geltung. Sie war Genießbar, aber so etwas habe ich auch schon mal besser erlebt – daher muss ich hier etwas in der Wertung abziehen. Der Nachtisch schließlich erwies sich als Aprikosenpudding, den man mit einer halbierten Weintraube und einer Scheibe Pfirsich garniert hatte. Bin zwar eher ein Fan von Quark als von Pudding, aber was den fruchtigen, nicht zu süßen Geschmack anging gab es hier nichts zu meckern.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lieferten sich der Rindersaftgulasch und die Hähnchenbrust heute ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und meiner Meinung nach konnte die Hähnchenbrust diesen Wettkampf knapp für sich entscheiden und den Gulasch auf Platz zwei verdrängen. Die Asia-Gerichte landeten danach auf einem guten dritten Platz und die Caponata, die übrigens ein süßsaures Gemüsegericht aus der sizilianischen Küche umschreibt, belegte schließlich Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Curry-Kokossauce: +
Reis: ++
Aprikosenpudding: ++

Pangasiusfilet mit Curry-Kokossauce [18.02.2011]

Friday, February 18th, 2011

Heute standen mal wieder eine breite Auswahl an interessanten Speisen auf dem Plan, die mich interessierten. Gut, die Gebackene Ananas und Banane die bei den Asia-Gerichten sowie der Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt-Zucker aus dem Bereich Tradition der Region waren nicht unbedingt interessant, aber das Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce von der Asia-Theke klang schon mal gut. Ebenso verhielt es sich mit dem Feinen Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality und dem Gebratenen Pangasiusfilet auf buntem Reis mit Curry-Kokossauce bei Globetrotter. Und obwohl ich diese Woche bereits am Mittwoch Fisch verzehrt hatte, entschied ich mich nach kurzem überlegen dann auch heute für das Fischgericht in Form des Pangasiusfilet. Das liegt aber auch daran dass der Putenbraten, den ich übrigens hier, hier, hier, hier und hier in fast gleicher Form schon einmal versucht hatte, meiner Meinung nach nicht ganz so ansehnlich wirkte – das Auge isst ja mit. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Götterspeise mit Vanillesauce von der Desserttheke.

Pangasiusfilet in Curry-Kokossauce / Pangasius filet with curry coco sauce

Zu einer Portion Reis, die zusätzlich mit einigen Karottenstiften versehen war – ob man das nun als “bunt” bezeichnen kann sei mal so dahingestellt – fanden sich auf dem Teller noch ein annehmbar großes, panierten Filetstück glücklicherweise vollkommen grätenfreien und angenehm zarten Fischs in einer leicht knusprigen, dünnen Panade sowie die leicht fruchtige, gut gewürzte Sauce aus Curry und Kokos. Leicht exotisch und sehr lecker muss ich sagen, obwohl ich feststellen muss dass sich der Eigengeschmack bei Pangasius im Vergleich zu anderen Fischsorten wirklich in Grenzen hält. Zum Abschluß gab es schließlich noch den kleinen Becher Wackelpudding bzw. Götterspeise in Geschmacksrichtung Kirsche, der zwar nichts besonderes war (wie es bei Götterspeise nun mal so ist) und sich auch nur mit Mühe mit der dünnen Vanillesauce vermengen ließ. In Zukunft werde ich im Bereich Nachtisch dann wohl doch lieber auf die bewährten Joghurts, Quarks, Mousses oder Grießpuddings zurückgreifen, so etwas liegt mit im Bereich der Nachspeisen dann doch mehr.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala rangierte beim Kantinenpublikum heute das Pangasiusfilet heute dann auch ganz oben mit und schlug zumindest meiner Meinung nach noch knapp den Putenbraten, der somit auf Platz zwei kam. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Speisen und auf dem vierten Platz der Kaiserschmarrn. Hinzu kamen die üblich Salatschüssel-Esser, nur Sushi konnte ich heute keines entdecken. Ich muss mich echt mal informieren ob es sich bei diesem japanischen Fischgericht um ein tägliches Angebot handelt, denn probieren möchte ich es schon irgendwann einmal.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Curry-Kokossauce: ++
Reis: ++
Götterspeise mit Vanillesauce: +