Posts Tagged ‘curry sauce’

Chicken Curry Pizza mit Ananas & roter Zwiebel – das Kurzrezept

Dienstag, März 16th, 2021

Nach meiner überaus leckeren Salami-Paprika-Zwiebel-Pizza hatte ich mich auf die Suche nach interessanten neuen, gerne auch exotischen Pizzabelägen gemacht und war dabei auf eine Übersicht gestoßen, welche Pizzen in welchen Ländern zu den beliebtesten zählen (Quelle). In einigen Ländern zählte dazu die Chicken Curry Pizza, die ich allein schon vom Namen her interessant fand, aber gibt es erstaunlich wenige Rezepte dazu im Netz, jedoch bietet die Discounter-Kette Kaufland auf ihrer Webseite ein solches und genau das versuchte ich heute mal zuzubereiten. Das Ergebnis war eine wirklich leckere Pizza-Variante mit exotischem und auch sehr mächtigen Belag. Dabei musste ich aber feststellen dass die dortigen Mengenangaben nicht ganz praktikabel sind, vor allem die Menge der Sauce ist viel zu groß, reicht aber nur mit Mühe für 2 Pizzen. Daher hier nun das nach meinen Erfahrungen konsolidierte Rezept für genau ein Blech dieser schmackhafte exotische Pizza-Variante. 😉

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

  • 300g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Rolle Pizzateig (400g)
  • 150g Creme fraiche
  • 120ml Kokosmilch
  • 1 kleine Dose Ananas (ca. 230g)
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 30ml Ananassaft (aufgefangen aus der Dose)
  • 3 Teelöffel Currypulver
  • Salz & Pfeffer zum abschmecken
  • 200g Pizzakäse (z.B. geriebenen Mozzarella)
  • Evtl. Chiliflocken & 1-2 Frühlingszwiebeln zum garnieren
  • Beginnen wir also damit die Hähnchenbrust zu waschen, trocken zu tupfen, in kleine Stücke zu schneiden und diese dann mit Salz und Pfeffer zu würzen.
    01 - Dice chicken / Hähnchenbrust würfeln 02 - Season diced chicken with salt & pepper / Hähnchenbrust mit Salz & Pfeffer würzen

    Außerdem gießen wir die Ananasscheiben in ein Sieb ab und fangen dabei den Saft auf, den wir später noch brauchen werden. Ich verwendete eine große Dose, aber das ist viel zu viel, selbst wenn man sie großzügig verwendet bleibt etwa die Hälfte übrig, daher empfehle ich die Verwendung einer kleinen Dose.
    03 - Drain pineapple / Ananas abtropfen lassen

    Nun erhitzen wir etwas Öl in einer Pfanne, geben die Hähnchenbrustwürfel hinein, braten sie scharf für 5-6 Minuten an
    04 - Put diced chicken in pan / Hähnchenbrust in Pfanne geben 05 - Fry diced chicken / Hähnchenbrustwürfel anbraten

    und entnehmen sie dann wieder um sie bei Seite zu stellen und ein wenig abkühlen zu lassen.
    06 - Put diced chicken aside / Hähnchenbrustwürfel bei Seite stellen

    Außerdem schälen wir die rote Zwiebel, schneiden sie in Ringe und würfeln die abgetropften Ananasscheiben.
    07 - Cut red onion in rings / Rote Zwiebel in Ringe schneiden 08 - Dice pineapple / Ananas würfeln

    Dann können wir uns der Currysauce zuwenden. Dazu geben wir die Creme fraiche in eine Schüssel, addieren die Kokosmilch,
    09 - Put creme fraiche in bowl / Creme fraiche in Schüssel geben 10 - Add coconut milk / Kokosmilch hinzufügen

    gießen etwas vom aufgefangenen Ananassaft aus der Dose hinzu (zuerst nur wenig, damit es nicht zu dünnflüssig wird, wir können später bei Bedarf noch mehr hinzufügen), streuen die drei Teelöffel Curry ein
    11 - Add pinapple juice / Ananassaft-addieren 12 - Add curry / Curry einstreuen

    und verrühren dann alles gründlich miteinander, wobei wir es mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf auch gern etwas mehr Curry abschmecken.
    13 - Mix well / Gründlich verrühren 14 - Taste with salt & pepper / Mit Salz & Pfeffer abschmecken

    Während der Ofen dann auf 200 Grad vorheizt, entrollen wir den fertig gekauften Pizzateig auf einem Backblech, bestreichen ihn großzügig mit unserer Currysauce, streuen etwa 2/3 des Käses darüber,
    15 - Spread curry sauce on pizza dough / Pizzateig mit Currysauce bestreichen 16 - Dredge with grated cheese / Mit geriebenen Käse bestreuen

    verteilen dann unsere Toppings aus angebratenen Hähnchenwürfeln, Ananas und Zwiebel darauf und bestreuen alles mit dem Rest des Käses.
    17 - Add chicken, pinapple & onion / Mit Hähnchen, Ananas & Zwiebel auflegen 18 - Dredge with more cheese / Mit mehr Käse bestreuen

    Das so bestückte Backblech wandert dann für ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.
    19 - Bake in oven / Im Ofen backen

    Sobald der Käse geschmolzen ist und eine schön goldbraune Farbe angenommen hat, können wir das Blech mit der Pizza auch schon wieder entnehmen und lassen es für vielleicht 5-6 Minuten ruhen, damit sich der Belag etwas setzen und festigen kann
    20 - Chicken Curry Pizza (with pineapple & onion / mit Ananas & Zwiebel) - Finished baking / Fertig gebacken

    bevor wir die Pizza schließlich in vier gleich große Teile zerschneiden und mit Chiliflocken sowie vielleicht ein paar Frühlingszwiebel-Ringen garniert servieren und genießen können.
    21 - Chicken Curry Pizza (with pineapple & onion / mit Ananas & Zwiebel) - Served / Serviert

    Der Belag erwies sich als wirklich sehr mächtig gewrden, was sowohl den immer noch recht großen Hähnchenbrustwürfeln und den Ananasstücken zuzuschreiben war, die maßgeblich dessen Dicke beeinflusste. Aber lecker war er alle mal, die Kombination aus exotisch-pikanter Currysauce, saftigen Hähnchenbrustwürfeln und fruchtiger Ananas mit viel Käse erwies sich als überaus gelungen und harmonierte gut miteinander. Aufgewertet wurde das ganz noch durch die leichte Schärfe der Chiliflocken, die ich spontan nach dem Backen noch aufgestreut hatte und welche die Kombination sehr gelungen abrundete. Allerdings hatte ich – das gebe ich gerne zu – etwas zu viel Käse verwendet, bestimmt 300g, was zur Folge hatte das mit beim Backen teile des Belags regelrecht vom Teig gelaufen waren. Im hiesigen Rezept habe ich die Menge daher deutlich reduziert und das wird auf jeden Fall auch ausreichen. Alles in allem aber eine sehr empfehlenswerte Zusammenstellung, die mal etwas von der sonst üblichen italienischen Pizza mit Tomatensauce abweicht, aber dennoch Parallelen zur hier bekannten Pizza Hawaii aufweist. 😉 Mit hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt.

    22 - Chicken Curry Pizza (with pineapple & onion / mit Ananas & Zwiebel) - Side view / Seitenansicht

    Eventuell könnte man aber noch ein wenig an der Currysauce feilen, die mit einer Standard-Currymischung, Salz und Pfeffer zwar schon einmal schön würzig war, aber bestimmt mit zusätzlichen Gewürzen wie Kreuzkümmel, Kardamom oder vielleicht etwas Schärfe aus Chilis auch noch verfeinert werden könnte. Meine Variante war leider etwas dünn geraten, da ich wie im zugrunde liegenden Rezept (Link oben) fast die dort empfohlene Menge von 100ml Ananas-Saft verwendet habe, was allerdings sich als deutlich zu viel erwies. Und beim Backen verfestigt sich die Currysauce leider nur minimal, daher empfehle ich beim anrühren darauf zu achten, dass sie noch eine einigermaßen dickflüssige Konsistenz beibehält. Außerdem wäre es eine Überlegung das Hähnchen wie z.B. bei diesem Pizza-Rezept zu kochen und mit zwei Gabeln zu zerrupfen, dann wären die Stücke deutlich kleiner und der Belag vielleicht nicht ganz so mächtig.
    Eine weitere interessante Variante wäre es, das Hähnchen vor dem Anbraten z.B. in Joghurt zu marinieren, das würde das Fleisch noch einmal deutlich zarter machen und vielleicht, je nach Würzung der Joghurtmarinade noch einen zusätzlichen Geschmacksaspekt addieren. Mal schauen, vielleicht präsentiere ich ja bald mal eine Variation dieses einfachen aber leckeren Pizza-Rezepts…

    Guten Appetit

    Für PInterest:
    Chicken Curry Pizza mit Ananas & roter Zwiebel

    Farm Wrap Chicken Curry [03.10.2019]

    Donnerstag, Oktober 3rd, 2019
    Farm Wrap Chicken Curry

    Am heutigen Tag der Deutschen Einheit war mir nicht nach kochen, denn es war kalt, verregnet und mich plagte eine leichte Erkältung. Daher begnügte ich mich mit einem Tortilla Wrap der Firma Farm Wrap in „Geschmacksrichtung“ Chicken Curry zum Mittagessen. Ich hatte diese ja bereits als Pulled Pork in Honig-Senf-Sauce, Chicken Kale (Hähnchen mit Grünkohl), Sweet Chili und Chicken Teriyaki und Roasted Chicken getestet, daher durfte natürlich auch diese Ausführung nicht fehlen. Dabei hatte ich wirklich steif und fest geglaubt ich hätte sie schon mal dabei gehabt, aber ich habe im Blog keinen Post darüber gefunden – wahrscheinlich hatte ich sie mal ohne Beitrag probiert, das kann mal passieren. Ich werde wohl langsam alt… 😉
    Wie dem auch sei: Die mit 2,99 Euro recht kostspielige 200g Packung mit zwei Wraps besteht aus Weizentortillas (50%), Hähnchenbrustfilet (15%), Endivien- und Radicchio-Salat sowie einer eingedickten Curry-Sahne-Sauce. Leider bestand auch hier, wie üblich, das untere Drittel fast nur aus Tortilla und der bis dorthin gelaufenen Currysauce, aber das lässt sich bei der Wickeltechnik die hier verwendet wurde und bei der untere Teil nach innen eingeschlagen wird wohl nicht anders machen. Ich habe auch schon Wraps gesehen, bei denen die Füllung bis unten durch geht, aber die sind dann meist in Alufolie eingewickelt und das ist natürlich nicht sonderlich umweltfreundlich. Gut, diese Wraps werden auch in einer durchsichtigen Plastik-Umverpackung verkauft, also reden wir nicht weiter drüber. Mir haben die in Tortillas verpackten Hähnchenbrustfilet-Stücke mit Salat und Currysauce auf jeden Fall sehr gut geschmeckt und reichten vollkommen aus, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. Passte also…

    Currywurst mit Pommes Frites [29.08.2019]

    Donnerstag, August 29th, 2019

    Einmal in der Woche kann man sich ja mal was gönnen dachte ich so bei mir, als ich das heutige Angebot unseres Betriebsrestaurants betrachtete. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce die man bei Vital anbot sahen zwar zugegebenermaßen auch nicht allzu schlecht aus, aber mehr lag mir der Geschmack nach der Currywurst (rot oder weiß) + drei Komponenten nach Wahl, die man bei Daily anbot – auch wenn sie mit 6,30 Euro kein billiger Spaß war. An den Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Veggie oder den Asia-Wok-Angeboten wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Massamansauce hatte ich weniger Interesse. Also wurde es letztlich die Currywurst, in weißer Ausführung, die auf meinem Tablett landete. Dazu gesellte sich etwas Currypulver auf der Wurst, etwas Ketchup auf den Fritten und ein kleiner Krautsalat aus dem heutigen Angebote der Salattheke. Eigentlich hätte ich mir sogar noch ein Dessert oder eine Vorsuppe nehmen können, denn es war ja von drei Komponenten die Rede, doch dazu fehlte mir dann doch der Appetit.

    Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

    Obwohl frische Pommes aus der Küche gekommen waren als ich in der Warteschlange an der Theke gestanden hatte, waren die Fritten die ich bei mir auf dem Teller fand nicht gerade die frischesten und heißesten. Wahrscheinlich hatte ich die Reste der alten, bereits etwas abgestandenen Pommes erhalten. Außerdem fehlte Salz, was normalerweise kein Problem gewesen wäre, doch auch der Salzstreuer an unserem Tisch war nicht auffindbar und am Nebentisch sah ich ebenfalls keinen. Ich hoffe es handelt sich hier nur um einen Zufall und sie haben jetzt nicht auch noch die Salzstreuer wegrationalisiert. oO Mit etwas Ketchup garniert aber dennoch eine akzeptable Sättigungsbeilage.
    An der weißen Currywurst, im Grunde genommen eine feine Bratwurst, war aber wie meist sehr gut gelungen.

    Curried sausage - Lateral cut / Currywurst - Querschnitt

    Ich mag das Brät zwar gerne noch etwas gröber, aber insgesamt handelte es sich um eine schmackhafte und gut gewürzte Wurst. In Kombination mit der heiß servierten, leicht pikanten Currysauce und dem Currypulver ein sehr gelungener Genuss. Und auch am einfachen Krautsalat, diesmal ohne Kümmelsamen, gab es nichts auszusetzen. Er ergänzte das Gericht gelungen um etwas Gemüse, das ja sonst in der Regel fehlt und war außerdem im Preis inbegriffen. Satt geworden bin ich alle mal, soviel steht fest.
    Natürlich erfreute sich die Currywurst, bevorzugt in der roten Variante, heute größtem Zuspruch unter den anderen Gästen und konnte sich mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Schinkennudeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und knapp dahinter den vegetarischen Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat auf Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Bratwurst: ++
    Currysauce: ++
    Pommes Frites: +
    Krautsalat: ++

    Currywurst & Pommes Frites [03.07.2019]

    Mittwoch, Juli 3rd, 2019

    Heute hatte ich mal wieder richtig großen Hunger, eine Eigenschaft die mir während der heißen Tage in den vorherigen Wochen etwas verloren gegangen war. Daher brauchte ich, als ich sah dass es im Abschnitt Daily der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants heute eine Currywurst mit hausgemachter Currysauce und zwei Beilagen, dazu eine Tagessuppe oder ein Dessert gab, nicht lange zu überlegen und griff bei diesem Angebot zu. Natürlich wurde das Gericht mit Pommes Frites angeboten, außerdem stand ein winziges Salatschälchen mit Blattsalat bereit, von denen ich mir eines nahm und an der Salattheke mit Balsamico-Dressing garnierte. Außerdem bestreute ich mir die Wurst mit zusätzlichem Currypulver, gab Ketchup über die Fritten und es gesellte sich noch ein Becherchen Erdbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot dazu. Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich also noch, dass es bei Vital heute eine Gebratene Forelle „Balkan Art“ mit Rosmarinkartoffeln gab, außerdem bei Veggi mit Ruccola garnierte Spaghetti all Arrabiatta mit Grana Padano angeboten wurde und in den Woks an der Asia-Theke heute Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernauce auf Interessenten warteten.

    Curried bratwurst & french fries / Currywurst & Pommes Frites

    Zum Salat gibt es schon mal nur wenig zu berichten, es handelte sich halt um kleingeschnittene, noch recht knackige und frische Salatblätter meist von Eisbergsalat, dem das leicht säuerliche Balsamico-Dressing erst den richtigen Geschmack gab. Etwas langweilig, aber ok. Bei der Wurst hatte es heute, entgegen zu früher, keine Auswahl zwischen weißer und roter Variante gegeben, stattdessen waren nur die rote Variante ausgegeben worden, also eine Art gebratene Brühwurst, die sich aber als recht gut gelungen herausstellte. Und die Pommes Frites wiederum erwiesen sich, soweit sie nicht durch Ketchup oder warme Currysauce sowieso schon aufgeweicht waren, als recht labberig und wenig knusprig. Ich hatte aber auch keine hohen Erwartungen an dieses Gericht gestellt, daher war ich auch nicht enttäuscht. Currywurst mit Pommes ist nun mal ein typisches Kantinen-Fastfood-Gericht. Die fruchtige, sahnige und nicht zu süße Erdbeercreme wäre letztlich nicht mehr notwendig gewesen, aber geschadet hat sich letztlich auch nicht wirklich.
    Dass die Currywurst natürlich den größten Zuspruch unter den anwesenden Gästen gefunden hatte und sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sicherte brauche ich wohl kaum extra zu erwähnen. Um den Platz zwei lieferten sich die Asia-Gerichte mit den Spaghetti ein knappes Rennen, das meiner Meinung nach die Spaghetti knapp für sich entscheiden konnten und die Asia-Gerichte somit auf Platz drei verwiesen. Die Forelle folgte auf einem guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Braturst: ++
    Currysauce: ++
    Pommes Frites: +/-
    Salat: +
    Erdbeercreme: ++

    Currywurst mit Pommes Frites [04.06.2019]

    Dienstag, Juni 4th, 2019

    Am heutigen Dienstag kam ich endlich wieder dazu, in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Nach fünf Tagen Abstinenz durch das verlängerte Wochenende und den Restevebrauch gestern war mir auch tatsächlich danach – trotz der Hitze die uns derzeit hier heimsucht. Deswegen haderte ich auch etwas mit mir, ob ich wirklich bei der Currywurst mit zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert bei Daily zugreifen sollte, die natürlich mit Pommes Frites serviert wurde. Außerdem sollte es einen kleinen Gurkensalat dazu geben, der mir aber nicht so zusagte. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Vital waren auf jeden Fall nichts für mich, aber ich hätte mich vielleicht mit dem Pikanten Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Veggie anfreunden können. Oder mit dem Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce, der neben Gebratenem Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Aber letztlich wurde es dann dann doch wieder die Currywurst. Dazu kamen noch schön viel Currypulver aus dem bereitstehenden Streuer, Ketchup auf die Pommes und, da ich den Gurkensalat verschmähte, etwas Erbsen und Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke. Zuerst wollte man mir das Gemüse an der Theke dann zwar berechnen, aber als ich auf den Verzicht auf den Gurkensalat hinwies, war man so kulant auf eine extra Bepreisung zu verzichten.

    Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

    Ich hatte das Pech, die letzten Reste der Pommes aus der aktuellen Wärmeschale bekommen zu haben, kurz bevor frische Fritten aus der Küche kamen. Daher waren die Kartoffelstäbchen nicht mehr ganz so knusprig wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte, aber sie waren noch akzeptabel – vor allem mit viel Ketchup und/oder der heißen Currysauce. Die Wurst selbst – ich hatte mich für die rote Variante entschieden, welche eher einer Brühwurst glich – gab ebenfalls keinen Grund zur Kritik. Sie war saftig, mild würzig und außen angenehm knackig. Über die Tatsache dass sie an einigen Stellen aufgeplatzt war, mal abgesehen von den Einschnitten auf der Oberseite, konnte man hinwegsehen. Das passiert beim anbraten eben manchmal. Beim Gemüse kann ich allerdings keinesfalls volle Punktzahl geben, denn sie waren merklich abgestanden und nur noch etwas mehr als handwarm. Passte aber dennoch erstaunlich gut zur Currywurst mit Pommes. Auch wenn ich mit dem Kichererbsencurry bestimmt leichter unterwegs gewesen wäre, bereute ich meine Entscheidung für die Currywurst letztlich nicht.
    Wie nicht anders erwartet war die Currywurst natürlich bei den anderen Gästen mit Abstand das am häufigsten gewählte der Gerichte und konnte sich mit klarem Vorsprung Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, insbesondere den Seelachs, das sich mit kleinem, aber klaren Vorsprung gegen die Schinkennudeln durchsetzen konnte, die somit Platz drei belegten. Knapp dahinter folgte das Kirchererbsencurry auf einem guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Currywurst: ++
    Currysauce: ++
    Pommes Frites: +
    Erbsen & Möhren: +

    Putensteak „Riz Casimir“ mit Currysauce & Reis [18.03.2019]

    Montag, März 18th, 2019

    Als ich die heutige Tageskarte unseres Betriebsrestaurants im Intranet las, hatte ich eigentlich überlegt mich mit einem Leberkäsbrötchen zu begnügen, denn es gab nichts was mich unmittelbar reizte. Auf die „Penne Rigate mit Kürbisbolognese und Grana Padano bei Vitality hatte ich wenig Lust und auch der Gemischte Frühlingssalat mit gebackenem Camenbert und Preisselbeeren bei Tradition der Region schien mir weniger das richtige. Einzig das Gebratene Putensteak „Riz casimir“ in fruchtiger Currysoße und Langkornreis bei Globetrotter kam vielleicht in Frage. Oder notfalls auch die Gebackenen Frühlingsrollen oder das Gebratene Hühnerfleisch mit Gemüse in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke. Letztlich ließ ich aber doch zum Einkehr im Betriebsrestaurant überreden und griff zum Riz Casimir, es erschien mir das akzeptabelste aller Gerichte.

    Turkey steak "riz casimir" with fruity curry sauce & rice / Putensteak "Riz casimir" in fruchtiger Currysoße & Langkornreis

    Und die Wahl war gar nicht mal so schlecht. Ich hätte zwar das magere und saftige Putensteak nicht gerade auf den Reis sondern daneben platziert, aber in Kombination mit der fruchtigen, mit Obststückchen versehenen und dabei trotzdem leicht pikanten Currysauce und dem lockeren Langkornreis als Sättigungsbeilage ergab sich ein wirklich schmackhaftes Gericht mit eindeutig exotischem Touch – auch wenn wir ja spätestens seit der Schweizer Woche hier im Betriebsrestaurant wissen, dass es sich eigentlich um eine Erfindung der Schweizer Restaurantkette Mövenpick aus dem Jahre 1952 handelt. Aus den heutigen Gerichten habe ich aus meiner Sicht auf jeden Fall die beste Wahl getroffen und war damit auch überaus zufrieden.
    Bei Blick auf die Tabletts der anderen Gäste sah es zuerst so aus als würde die vegetarische Kürbisbolognese heute das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen, doch zuletzt verschoben sich die Vorlieben dann doch noch einmal und der Riz Casimir konnte das Nudelgericht überholen um sich diesen Platz zu sichern. Somit folgte die Kürbisbolognese also auf Platz zwei, gefolgt von Camembert mit Salat auf dem dritten Platz und schließlich den Asia-Gerichten auf einem guten Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Putensteak: ++
    Fruchtige Currysauce: ++
    Langkornreis: ++

    Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce [22.05.2018]

    Dienstag, Mai 22nd, 2018

    Hätte ich an diesem Dienstag nicht Appetit auf Fleisch verspürt, hätte ich vielleicht überlegt, bei den zuzugreifen, die heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurden – auch wenn aktuell ja eigentlich keine Kürbissaison ist. So aber blieben noch die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce mit Country Potatoes bei Globetrotter, die Bratwurstschnecke auf Sauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region oder der Gebackener Seelachs mit Gemüse in süss-sauer Soße, der neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Einen kurzen Moment tendierte ich zwar noch zum Seelachs, griff aber letztlich dann doch zur Hähnchenbrust. An Salat- oder Gemüsetheke entdeckte ich aber leider nichts, was unmittelbar dazu gepasst hätte.

    Crispy chicken breast with fruity curry sauce / Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce

    Was die Hähnchenbrust anging hatte man mit dem Attribut „Knusper“ heute wirklich nicht übertrieben, denn die Panade erwies sich tatsächlich als überaus knusprig, wobei die Hähnchenbrust im Inneren angenehm saftig und zart geblieben war. Die Currysauce wiederum war nicht ganz so fruchtig, obwohl man kleine Stücke aus einem Fruchtsalat darin fand. Sie war zwar geschmacklich in Ordnung, hätte aber entweder fruchtiger oder etwas pikanter sein können – so erwies sie sich als eher langweilig. Und auch die Country Potatoes hätte für meinen Geschmack etwas knuspriger sein können, ich fand sie heute leider zum Teil etwas matschig. Und an der Sauce alleine kann es nicht gelegen haben, dazu lagen sie nicht lange darin und hätten sich in dieser kurzen Zeit nicht vollsaugen können. Aber es waren noch genügend knusprige Kartoffelspalten dabei, dass ich von einem Punktabzug absehen kann. Nicht perfekt, aber ein immer wieder gern genommener Klassiker in unserem Betriebsrestaurant.
    Da schienen mir auch die anderen Gäste zuzustimmen, denn die Hähnchenbrust in Knusperpanade war mit einem deutlichen Vorsprung vor allen anderen Gerichten das wohl am häufigsten gewählte Angebot heute und landete somit auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor der Bratwurstschnecke auf dem dritten Platz und den knapp dahinter folgenden Nudeln mit Kürbisbolognese auf Platz vier, die sich für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich großem Zuspruch erfreute.

    Mein Abschlußurteil:
    Hähnchenbrust: ++
    Currysauce: +
    Country Potatoes: ++

    Hähnchenbrust Riz Casimir [09.03.2018]

    Freitag, März 9th, 2018

    Zum Abschluss der Schweizer Woche in unserem Betriebsrestaurant hatte man mit Hähnchenbrust „Riz Casimir“ mit Langkornreis und Mandeln ein Gericht auf die Speisekarte aufgenommen, dass mit seiner Kombination aus exotischen Früchten und geschnetzeltem Fleisch eigentlich gar nicht vermuten lässt, dass es sich hier etwas handelt dass in der Eidgenossenschaft erfunden wurde. Doch es tauchte der Legende nach das erste Mal im Jahr 1952 auf der Menukarte eines schweizer Mövenpick-Restaurant auf. Vermutlich liegt ihm allerdings ein indisches Rezept zu Grunde, der Name erinnert ja auch stark an Reis Kashmir. Aber auch das Gebratene Thunfischsteak mit Blattspinat und Meerrettichsauce, dazu Bandnudeln bei Globetrotter besaß einen gewissen Reiz – auch wenn ich ja bekanntlicherweise kein großer Freund von Meerrettich bin. Am Milchreis mit heißen Kirschen und Zimt-Zucker bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Angeboten wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich jedoch kein näheres Interesse. Letztlich blieb ich also beim Riz Casimir, dazu gab es noch ein Schälchen Bulgursalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

    Riz Casimir

    Im Gegensatz zum originalen Rezept für Riz Casimir war bei diesem Gericht das Fleisch nicht geschnetzelt worden, viel mehr hatte man eine ganze Hähnchenbrust-Hälfte gebraten und sie in die Mitte eines Kranzes aus Langkornreis platziert, um sie anschließend mit der Currysauce mit Stücken von Pfirsich und Banane, zwei Peperonici sowie einigen Mandeln zu garnieren. Im Gegensatz zur Poulardenbrust von gestern war das Geflügelfleisch aber dieses Mal angenehm saftig geblieben und außerdem auch schön mager und zart. Dazu passte gut die leicht pikante und fruchtige Currysauce mit ihren zahlreichen Fruchtstückchen. Die beiden Peperonici, eingelegte milde Peperoni, fügten dem Gericht eine leichte pikante Note hinzu, die schließlich durch den leicht nussigen Mandelgeschmack sehr gelungen abgerundet wurde. Nicht unbedingt ein Gericht, das ich der schweizer Küche zugeordnet hätte, aber sehr lecker. Ein schöner Abschluss der Schweizer Woche. Dazu passte erstaunlich gut der leicht tomatig-fruchtige, mit kleinen Gemüsestückchen von Zucchini und Paprika vermischte Bulgursalat, der mit einer zusätzlichen Zitronen- oder Limonennote angenehm aufwarten konnte.
    Bei den anderen Gästen war der Zuspruch zum Thunfischsteak mit kleinem Vorsprung am höchsten, daher gebührt ihm wohl der erste Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Aber der Riz Casimir folgte knapp dahinter auf Platz zwei. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich der Milchreis.

    Mein Abschlußurteil:
    Hähnchenbrust: ++
    Frucht-Currysauce: ++
    Langkornreis: ++
    Bulgurslat: ++