Posts Tagged ‘curry sauce’

Farm Wrap Chicken Curry [03.10.2019]

Thursday, October 3rd, 2019
Farm Wrap Chicken Curry

Am heutigen Tag der Deutschen Einheit war mir nicht nach kochen, denn es war kalt, verregnet und mich plagte eine leichte Erkältung. Daher begnügte ich mich mit einem Tortilla Wrap der Firma Farm Wrap in “Geschmacksrichtung” Chicken Curry zum Mittagessen. Ich hatte diese ja bereits als Pulled Pork in Honig-Senf-Sauce, Chicken Kale (Hähnchen mit Grünkohl), Sweet Chili und Chicken Teriyaki und Roasted Chicken getestet, daher durfte natürlich auch diese Ausführung nicht fehlen. Dabei hatte ich wirklich steif und fest geglaubt ich hätte sie schon mal dabei gehabt, aber ich habe im Blog keinen Post darüber gefunden – wahrscheinlich hatte ich sie mal ohne Beitrag probiert, das kann mal passieren. Ich werde wohl langsam alt… 😉
Wie dem auch sei: Die mit 2,99 Euro recht kostspielige 200g Packung mit zwei Wraps besteht aus Weizentortillas (50%), Hähnchenbrustfilet (15%), Endivien- und Radicchio-Salat sowie einer eingedickten Curry-Sahne-Sauce. Leider bestand auch hier, wie üblich, das untere Drittel fast nur aus Tortilla und der bis dorthin gelaufenen Currysauce, aber das lässt sich bei der Wickeltechnik die hier verwendet wurde und bei der untere Teil nach innen eingeschlagen wird wohl nicht anders machen. Ich habe auch schon Wraps gesehen, bei denen die Füllung bis unten durch geht, aber die sind dann meist in Alufolie eingewickelt und das ist natürlich nicht sonderlich umweltfreundlich. Gut, diese Wraps werden auch in einer durchsichtigen Plastik-Umverpackung verkauft, also reden wir nicht weiter drüber. Mir haben die in Tortillas verpackten Hähnchenbrustfilet-Stücke mit Salat und Currysauce auf jeden Fall sehr gut geschmeckt und reichten vollkommen aus, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. Passte also…

Currywurst mit Pommes Frites [29.08.2019]

Thursday, August 29th, 2019

Einmal in der Woche kann man sich ja mal was gönnen dachte ich so bei mir, als ich das heutige Angebot unseres Betriebsrestaurants betrachtete. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce die man bei Vital anbot sahen zwar zugegebenermaßen auch nicht allzu schlecht aus, aber mehr lag mir der Geschmack nach der Currywurst (rot oder weiß) + drei Komponenten nach Wahl, die man bei Daily anbot – auch wenn sie mit 6,30 Euro kein billiger Spaß war. An den Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Veggie oder den Asia-Wok-Angeboten wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Massamansauce hatte ich weniger Interesse. Also wurde es letztlich die Currywurst, in weißer Ausführung, die auf meinem Tablett landete. Dazu gesellte sich etwas Currypulver auf der Wurst, etwas Ketchup auf den Fritten und ein kleiner Krautsalat aus dem heutigen Angebote der Salattheke. Eigentlich hätte ich mir sogar noch ein Dessert oder eine Vorsuppe nehmen können, denn es war ja von drei Komponenten die Rede, doch dazu fehlte mir dann doch der Appetit.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Obwohl frische Pommes aus der Küche gekommen waren als ich in der Warteschlange an der Theke gestanden hatte, waren die Fritten die ich bei mir auf dem Teller fand nicht gerade die frischesten und heißesten. Wahrscheinlich hatte ich die Reste der alten, bereits etwas abgestandenen Pommes erhalten. Außerdem fehlte Salz, was normalerweise kein Problem gewesen wäre, doch auch der Salzstreuer an unserem Tisch war nicht auffindbar und am Nebentisch sah ich ebenfalls keinen. Ich hoffe es handelt sich hier nur um einen Zufall und sie haben jetzt nicht auch noch die Salzstreuer wegrationalisiert. oO Mit etwas Ketchup garniert aber dennoch eine akzeptable Sättigungsbeilage.
An der weißen Currywurst, im Grunde genommen eine feine Bratwurst, war aber wie meist sehr gut gelungen.

Curried sausage - Lateral cut / Currywurst - Querschnitt

Ich mag das Brät zwar gerne noch etwas gröber, aber insgesamt handelte es sich um eine schmackhafte und gut gewürzte Wurst. In Kombination mit der heiß servierten, leicht pikanten Currysauce und dem Currypulver ein sehr gelungener Genuss. Und auch am einfachen Krautsalat, diesmal ohne Kümmelsamen, gab es nichts auszusetzen. Er ergänzte das Gericht gelungen um etwas Gemüse, das ja sonst in der Regel fehlt und war außerdem im Preis inbegriffen. Satt geworden bin ich alle mal, soviel steht fest.
Natürlich erfreute sich die Currywurst, bevorzugt in der roten Variante, heute größtem Zuspruch unter den anderen Gästen und konnte sich mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Schinkennudeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und knapp dahinter den vegetarischen Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +
Krautsalat: ++

Currywurst & Pommes Frites [03.07.2019]

Wednesday, July 3rd, 2019

Heute hatte ich mal wieder richtig großen Hunger, eine Eigenschaft die mir während der heißen Tage in den vorherigen Wochen etwas verloren gegangen war. Daher brauchte ich, als ich sah dass es im Abschnitt Daily der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants heute eine Currywurst mit hausgemachter Currysauce und zwei Beilagen, dazu eine Tagessuppe oder ein Dessert gab, nicht lange zu überlegen und griff bei diesem Angebot zu. Natürlich wurde das Gericht mit Pommes Frites angeboten, außerdem stand ein winziges Salatschälchen mit Blattsalat bereit, von denen ich mir eines nahm und an der Salattheke mit Balsamico-Dressing garnierte. Außerdem bestreute ich mir die Wurst mit zusätzlichem Currypulver, gab Ketchup über die Fritten und es gesellte sich noch ein Becherchen Erdbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot dazu. Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich also noch, dass es bei Vital heute eine Gebratene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln gab, außerdem bei Veggi mit Ruccola garnierte Spaghetti all Arrabiatta mit Grana Padano angeboten wurde und in den Woks an der Asia-Theke heute Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernauce auf Interessenten warteten.

Curried bratwurst & french fries / Currywurst & Pommes Frites

Zum Salat gibt es schon mal nur wenig zu berichten, es handelte sich halt um kleingeschnittene, noch recht knackige und frische Salatblätter meist von Eisbergsalat, dem das leicht säuerliche Balsamico-Dressing erst den richtigen Geschmack gab. Etwas langweilig, aber ok. Bei der Wurst hatte es heute, entgegen zu früher, keine Auswahl zwischen weißer und roter Variante gegeben, stattdessen waren nur die rote Variante ausgegeben worden, also eine Art gebratene Brühwurst, die sich aber als recht gut gelungen herausstellte. Und die Pommes Frites wiederum erwiesen sich, soweit sie nicht durch Ketchup oder warme Currysauce sowieso schon aufgeweicht waren, als recht labberig und wenig knusprig. Ich hatte aber auch keine hohen Erwartungen an dieses Gericht gestellt, daher war ich auch nicht enttäuscht. Currywurst mit Pommes ist nun mal ein typisches Kantinen-Fastfood-Gericht. Die fruchtige, sahnige und nicht zu süße Erdbeercreme wäre letztlich nicht mehr notwendig gewesen, aber geschadet hat sich letztlich auch nicht wirklich.
Dass die Currywurst natürlich den größten Zuspruch unter den anwesenden Gästen gefunden hatte und sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sicherte brauche ich wohl kaum extra zu erwähnen. Um den Platz zwei lieferten sich die Asia-Gerichte mit den Spaghetti ein knappes Rennen, das meiner Meinung nach die Spaghetti knapp für sich entscheiden konnten und die Asia-Gerichte somit auf Platz drei verwiesen. Die Forelle folgte auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Braturst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +/-
Salat: +
Erdbeercreme: ++

Currywurst mit Pommes Frites [04.06.2019]

Tuesday, June 4th, 2019

Am heutigen Dienstag kam ich endlich wieder dazu, in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Nach fünf Tagen Abstinenz durch das verlängerte Wochenende und den Restevebrauch gestern war mir auch tatsächlich danach – trotz der Hitze die uns derzeit hier heimsucht. Deswegen haderte ich auch etwas mit mir, ob ich wirklich bei der Currywurst mit zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert bei Daily zugreifen sollte, die natürlich mit Pommes Frites serviert wurde. Außerdem sollte es einen kleinen Gurkensalat dazu geben, der mir aber nicht so zusagte. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Vital waren auf jeden Fall nichts für mich, aber ich hätte mich vielleicht mit dem Pikanten Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Veggie anfreunden können. Oder mit dem Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce, der neben Gebratenem Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Aber letztlich wurde es dann dann doch wieder die Currywurst. Dazu kamen noch schön viel Currypulver aus dem bereitstehenden Streuer, Ketchup auf die Pommes und, da ich den Gurkensalat verschmähte, etwas Erbsen und Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke. Zuerst wollte man mir das Gemüse an der Theke dann zwar berechnen, aber als ich auf den Verzicht auf den Gurkensalat hinwies, war man so kulant auf eine extra Bepreisung zu verzichten.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Ich hatte das Pech, die letzten Reste der Pommes aus der aktuellen Wärmeschale bekommen zu haben, kurz bevor frische Fritten aus der Küche kamen. Daher waren die Kartoffelstäbchen nicht mehr ganz so knusprig wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte, aber sie waren noch akzeptabel – vor allem mit viel Ketchup und/oder der heißen Currysauce. Die Wurst selbst – ich hatte mich für die rote Variante entschieden, welche eher einer Brühwurst glich – gab ebenfalls keinen Grund zur Kritik. Sie war saftig, mild würzig und außen angenehm knackig. Über die Tatsache dass sie an einigen Stellen aufgeplatzt war, mal abgesehen von den Einschnitten auf der Oberseite, konnte man hinwegsehen. Das passiert beim anbraten eben manchmal. Beim Gemüse kann ich allerdings keinesfalls volle Punktzahl geben, denn sie waren merklich abgestanden und nur noch etwas mehr als handwarm. Passte aber dennoch erstaunlich gut zur Currywurst mit Pommes. Auch wenn ich mit dem Kichererbsencurry bestimmt leichter unterwegs gewesen wäre, bereute ich meine Entscheidung für die Currywurst letztlich nicht.
Wie nicht anders erwartet war die Currywurst natürlich bei den anderen Gästen mit Abstand das am häufigsten gewählte der Gerichte und konnte sich mit klarem Vorsprung Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, insbesondere den Seelachs, das sich mit kleinem, aber klaren Vorsprung gegen die Schinkennudeln durchsetzen konnte, die somit Platz drei belegten. Knapp dahinter folgte das Kirchererbsencurry auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +
Erbsen & Möhren: +

Putensteak “Riz Casimir” mit Currysauce & Reis [18.03.2019]

Monday, March 18th, 2019

Als ich die heutige Tageskarte unseres Betriebsrestaurants im Intranet las, hatte ich eigentlich überlegt mich mit einem Leberkäsbrötchen zu begnügen, denn es gab nichts was mich unmittelbar reizte. Auf die “Penne Rigate mit Kürbisbolognese und Grana Padano bei Vitality hatte ich wenig Lust und auch der Gemischte Frühlingssalat mit gebackenem Camenbert und Preisselbeeren bei Tradition der Region schien mir weniger das richtige. Einzig das Gebratene Putensteak “Riz casimir” in fruchtiger Currysoße und Langkornreis bei Globetrotter kam vielleicht in Frage. Oder notfalls auch die Gebackenen Frühlingsrollen oder das Gebratene Hühnerfleisch mit Gemüse in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke. Letztlich ließ ich aber doch zum Einkehr im Betriebsrestaurant überreden und griff zum Riz Casimir, es erschien mir das akzeptabelste aller Gerichte.

Turkey steak "riz casimir" with fruity curry sauce & rice / Putensteak "Riz casimir" in fruchtiger Currysoße & Langkornreis

Und die Wahl war gar nicht mal so schlecht. Ich hätte zwar das magere und saftige Putensteak nicht gerade auf den Reis sondern daneben platziert, aber in Kombination mit der fruchtigen, mit Obststückchen versehenen und dabei trotzdem leicht pikanten Currysauce und dem lockeren Langkornreis als Sättigungsbeilage ergab sich ein wirklich schmackhaftes Gericht mit eindeutig exotischem Touch – auch wenn wir ja spätestens seit der Schweizer Woche hier im Betriebsrestaurant wissen, dass es sich eigentlich um eine Erfindung der Schweizer Restaurantkette Mövenpick aus dem Jahre 1952 handelt. Aus den heutigen Gerichten habe ich aus meiner Sicht auf jeden Fall die beste Wahl getroffen und war damit auch überaus zufrieden.
Bei Blick auf die Tabletts der anderen Gäste sah es zuerst so aus als würde die vegetarische Kürbisbolognese heute das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen, doch zuletzt verschoben sich die Vorlieben dann doch noch einmal und der Riz Casimir konnte das Nudelgericht überholen um sich diesen Platz zu sichern. Somit folgte die Kürbisbolognese also auf Platz zwei, gefolgt von Camembert mit Salat auf dem dritten Platz und schließlich den Asia-Gerichten auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Fruchtige Currysauce: ++
Langkornreis: ++

Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce [22.05.2018]

Tuesday, May 22nd, 2018

Hätte ich an diesem Dienstag nicht Appetit auf Fleisch verspürt, hätte ich vielleicht überlegt, bei den zuzugreifen, die heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurden – auch wenn aktuell ja eigentlich keine Kürbissaison ist. So aber blieben noch die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce mit Country Potatoes bei Globetrotter, die Bratwurstschnecke auf Sauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region oder der Gebackener Seelachs mit Gemüse in süss-sauer Soße, der neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Einen kurzen Moment tendierte ich zwar noch zum Seelachs, griff aber letztlich dann doch zur Hähnchenbrust. An Salat- oder Gemüsetheke entdeckte ich aber leider nichts, was unmittelbar dazu gepasst hätte.

Crispy chicken breast with fruity curry sauce / Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce

Was die Hähnchenbrust anging hatte man mit dem Attribut “Knusper” heute wirklich nicht übertrieben, denn die Panade erwies sich tatsächlich als überaus knusprig, wobei die Hähnchenbrust im Inneren angenehm saftig und zart geblieben war. Die Currysauce wiederum war nicht ganz so fruchtig, obwohl man kleine Stücke aus einem Fruchtsalat darin fand. Sie war zwar geschmacklich in Ordnung, hätte aber entweder fruchtiger oder etwas pikanter sein können – so erwies sie sich als eher langweilig. Und auch die Country Potatoes hätte für meinen Geschmack etwas knuspriger sein können, ich fand sie heute leider zum Teil etwas matschig. Und an der Sauce alleine kann es nicht gelegen haben, dazu lagen sie nicht lange darin und hätten sich in dieser kurzen Zeit nicht vollsaugen können. Aber es waren noch genügend knusprige Kartoffelspalten dabei, dass ich von einem Punktabzug absehen kann. Nicht perfekt, aber ein immer wieder gern genommener Klassiker in unserem Betriebsrestaurant.
Da schienen mir auch die anderen Gäste zuzustimmen, denn die Hähnchenbrust in Knusperpanade war mit einem deutlichen Vorsprung vor allen anderen Gerichten das wohl am häufigsten gewählte Angebot heute und landete somit auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor der Bratwurstschnecke auf dem dritten Platz und den knapp dahinter folgenden Nudeln mit Kürbisbolognese auf Platz vier, die sich für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich großem Zuspruch erfreute.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Currysauce: +
Country Potatoes: ++

Hähnchenbrust Riz Casimir [09.03.2018]

Friday, March 9th, 2018

Zum Abschluss der Schweizer Woche in unserem Betriebsrestaurant hatte man mit Hähnchenbrust “Riz Casimir” mit Langkornreis und Mandeln ein Gericht auf die Speisekarte aufgenommen, dass mit seiner Kombination aus exotischen Früchten und geschnetzeltem Fleisch eigentlich gar nicht vermuten lässt, dass es sich hier etwas handelt dass in der Eidgenossenschaft erfunden wurde. Doch es tauchte der Legende nach das erste Mal im Jahr 1952 auf der Menukarte eines schweizer Mövenpick-Restaurant auf. Vermutlich liegt ihm allerdings ein indisches Rezept zu Grunde, der Name erinnert ja auch stark an Reis Kashmir. Aber auch das Gebratene Thunfischsteak mit Blattspinat und Meerrettichsauce, dazu Bandnudeln bei Globetrotter besaß einen gewissen Reiz – auch wenn ich ja bekanntlicherweise kein großer Freund von Meerrettich bin. Am Milchreis mit heißen Kirschen und Zimt-Zucker bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Angeboten wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich jedoch kein näheres Interesse. Letztlich blieb ich also beim Riz Casimir, dazu gab es noch ein Schälchen Bulgursalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Riz Casimir

Im Gegensatz zum originalen Rezept für Riz Casimir war bei diesem Gericht das Fleisch nicht geschnetzelt worden, viel mehr hatte man eine ganze Hähnchenbrust-Hälfte gebraten und sie in die Mitte eines Kranzes aus Langkornreis platziert, um sie anschließend mit der Currysauce mit Stücken von Pfirsich und Banane, zwei Peperonici sowie einigen Mandeln zu garnieren. Im Gegensatz zur Poulardenbrust von gestern war das Geflügelfleisch aber dieses Mal angenehm saftig geblieben und außerdem auch schön mager und zart. Dazu passte gut die leicht pikante und fruchtige Currysauce mit ihren zahlreichen Fruchtstückchen. Die beiden Peperonici, eingelegte milde Peperoni, fügten dem Gericht eine leichte pikante Note hinzu, die schließlich durch den leicht nussigen Mandelgeschmack sehr gelungen abgerundet wurde. Nicht unbedingt ein Gericht, das ich der schweizer Küche zugeordnet hätte, aber sehr lecker. Ein schöner Abschluss der Schweizer Woche. Dazu passte erstaunlich gut der leicht tomatig-fruchtige, mit kleinen Gemüsestückchen von Zucchini und Paprika vermischte Bulgursalat, der mit einer zusätzlichen Zitronen- oder Limonennote angenehm aufwarten konnte.
Bei den anderen Gästen war der Zuspruch zum Thunfischsteak mit kleinem Vorsprung am höchsten, daher gebührt ihm wohl der erste Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Aber der Riz Casimir folgte knapp dahinter auf Platz zwei. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich der Milchreis.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Frucht-Currysauce: ++
Langkornreis: ++
Bulgurslat: ++

Currywurst & Pommes Frites [07.12.2017]

Thursday, December 7th, 2017

Einen kurzen Moment überlegte ich zwar, ob ich bei den Penne Rigate mit Kürbisbolognese und Parmesan aus dem Abschnitt Vitality zugreifen sollte. Aber irgendwie stand mir der Geschmack nach Fleisch und der leckere Geruch der Currywurst rot oder weiß mit Pommes frites der durch die Räume unseres Betriebsrestaurants zog war einfach zu verlockend für mich. Der Hackfleischspieß mit Gemüsesalsa und Reis sowie die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Rindfleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Also griff ich zur Currywurst, und das obwohl ich gestern ja bereits mit den Nürnbergern bereits einmal Bratwürste zu Mittag gehabt hatte. Auf die Pommes kam natürlich Ketchup und über die Wurst samt heißer Currysauce streute ich noch ausgiebig Curry aus dem bereit stehenden Streuer. An Gemüse- und Salattheke konnte ich aber leider keine passende Beilage entdecken, daher ließ ich sie heute mal weg.

Curried fried sausage with french dries / Currywurst mit Pommes Frites

Ich hatte mich dieses Mal für die weiße Wurst-Variante entschieden, also eine fein gekutterte Rostbratwurst, deren Brät mit Gewürzen und Kräutern überaus schmackhaft abgeschmeckt war. Dazu die heiße, mit Zwiebelstückchen versetzte Currysauce in Kombination mit dem selbst aufgebrachten Currypulver machte eine wirklich leckere Currywurst daraus. Und auch an den Pommes gab es dieses Mal nichts auszusetzen, denn sie waren weder abgekühlt noch versalzen, sondern schön heiß und knusprig so wie es sein sollte. Definitiv kein leichter Genuss, aber ich gönn es mir einfach mal.
Natürlich lag die Currywurst auch bei den anderen Gästen mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, gefolgt von der Kürbis-Bolognese auf dem dritten Platz und den Asia-Gerichten ganz knapp dahinter auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++