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Pikantes Kichererbsencurry – Resteverbrauch [29.11. – 03.12.2020]

Thursday, December 3rd, 2020

Mein Pikantes Kichererbsencurry mit Pute hat doch etwas länger gehalten als ich gedacht hätte, denn ich konnte insgesamt doch tatsächlich 6 mal davon zehren. Neben dem Tag an dem ich es gekocht hatte konnte ich davon am Sonntag (29.11.2020),
Chickpea Curry - Leftovers I / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch I
am Montag (30.11.2020),
Chickpea Curry - Leftovers II / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch II
am Dienstag (01.12.2020),
Chickpea Curry - Leftovers III / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch III
am Mittwoch (02.12.2020)
Chickpea Curry - Leftovers IV / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch IV
sowie am heutigen Donnerstag (03.12.2020) davon essen – wobei ich zugeben muss dass die Portionen keine echten “Männerportionen” waren. 😉 Aber ich brauch im durch Corona verursachten Homeoffice irgendwie nicht mehr so viel Nahrung…
Chickpea Curry - Leftovers V / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch V
Nur beim Reis wurde es vor allem gegen Ende etwas knapp, aber es reichte glücklicherweise gerade so. Geschmacklich gab es aber auf jeden Fall keine Einbußen, das selbst gemachte Garam Masala erfüllte weiterhin seinen Zweck und gab dem Gericht ein wundervolles Aroma. Nur das Putenfleisch in der letzten Portion heute erschien mir etwas faseriger und trockner, aber gut war es allemal noch. Damit habe ich dann erst mal genug Kichererbsencurry für die nächste Zeit gegessen – so lecker es auch bis zum Schluss war. Morgen muss ich also dann wieder kochen – mal sehen was ich so an Rezepten finde…

Pikantes Kichererbsencurry mit Pute – das Rezept

Saturday, November 28th, 2020

Zu den Zeiten in denen unser Betriebsrestaurant noch regulär geöffnet war, also vor Beginn der Covid-19-Krise die das aktuelle Jahr 2020 so maßgeblich beeinflusst hat, gehörte das Pikante Kichererbsencurry ja zu einem meiner Lieblingsgerichte, daher wollte ich mich heute mal daran wagen, dieses Gericht in leicht abgewandelter Form selbst nachzukochen. Zumal ich noch mehrere Dosen Kichererbsen vorrätig hatte, die dringend mal verbraucht werden mussten. Für dieses Rezept hatte ich bereits im Vorfeld selbst Garam Masala hergestellt, ich hatte mir heute vormittag noch schnell frische Möhren und Frühlingszwiebeln besorgt und mir dabei auch noch etwas Putenfleisch eingepackt, das ich in diesem Gericht verarbeiten wollte. Normalerweise ist dieses Gericht zwar vegetarisch, aber ich bin einfach ein zu großer Fleisch-Fan als dass ich ganz darauf verzichten wollte. 😉 Ansonsten müsste der Version aber dem gleichen, was auch so in unserem Betriebsrestaurant serviert worden ist. Dieses Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für das Kichererbsencurry

  • 150g Möhren (1 große oder 2 kleine Möhren)
  • 4-5 Frühlingszwiebeln
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 450g Putenfleisch
  • 500g Tomaten in Stücken
  • 400ml Kokosmilch
  • 2 Dosen Kichererbsen (400g – 265g Abtropfgewicht)
  • 3 Teelöffel Garam Masala
  • 3-4 Teelöffel Curry
  • Chiliflocken, Salz & Pfeffer
  • Als Sättigungsbeilage

  • 240g (Basamti-)Reis
  • 700ml Wasser
  • 1 Esslöffel Butter
  • 3 Teelöffel Salz
  • Vor dem eigentlichen kochen steht natürlich, wie üblich, die Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Möhre(n) und würfeln sie,

    01 - Peel carrot / Möhre schälen 02 - Dice carrot / Möhre würfeln

    waschen die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,

    03 - Cut scallions in rings / Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden

    schälen die Zwiebel und schneiden sie in halbe Spalten,

    04 - Cut onion in stripes / Zwiebel in Spalten schneiden

    schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen,

    05 - Mince garlic / Knoblauch-zerkleinern

    schälen den Ingwer und reiben ihn fein

    06 - Peel ginger / Ingwer schälen 07 - Grate ginger / Ingwer reiben

    und lassen die Kichererbsen abtropfen.

    08 - Drain chickpeas / Kichererbsen abtropfen lassen

    Außerdem waschen wir das Putenfleisch, tupfen es trocken, schneiden es in Streifen und würzen sie von allen Seiten mit Salz und Pfeffer.

    09 - Cut turkey in stripes / Putenfleisch in Streifen schneiden 10 - Season turkey stripes with pepper & salt / Putenstreifen mit Salz & Pfeffer würzen

    Anschließend können wir mit der eigentlichen Zubereitung des Gerichts beginnen. Dazu erhitzen wir etwas Öl oder besser Butterschmalz in einer Pfanne,

    11 - Heat ghee in pan / Butterschmalz in Pfanne erhitzen

    geben die gewürzten Putenstreifen hinein

    12 - Put turkey stripes in pan / Putenstreifen in Pfanne geben

    und braten sie scharf über einige Minuten rundherum an, so dass etwas Röstaromen entstehen können.

    13 - Sear turkey stripes / Putenstreifen scharf anbraten

    Nachdem wir die Putenstreifen dann wieder entnommen und bei Seite gestellt haben

    14 - Put turkey stripes aside / Putenstreifen bei Seite stellen

    geben wir die Zwiebelspalten in die Pfanne, dünsten sie kurz an,

    15 - Add onion to pan / Zwiebelspalten in Pfanne geben 16 - Braise onion / Zwiebelspalten andünsten

    addieren dann die Möhrenwürfel, um sie ebenfalls für 1-2 Minuten anzudünsten.

    17 - Add diced carrots / Möhrenwürfel addieren 18 - Braise diced carrots / Möhrenwürfeln mit andünsten

    und tun das gleiche mit den Frühlingszwiebel-Ringen.

    19 - Add scallions / Frühlingszwiebeln dazu geben 20 - Braise scallions / Frühlingszwiebeln andünsten

    Schließlich geben wir auch den geriebenen Ingwer und das zerkleinere Knoblauch in die Pfanne,

    21 - Put grated ginger in pan /  Geriebenen Ingwer in Pfanne geben 22 - Add garlic / Knoblauch addieren

    dünsten auch dies wiederum für 1-2 Minuten mit an,

    23 - Braise ginger & garlic / Ingwer & Knoblauch andünsten

    löschen dann alles mit den Tomaten sowie der Kokosmilch ab.

    24 - Deglaze with tomatoes / Mit Tomaten ablöschen 25 - Add coconut milk / Kokosmilch addieren

    und verrühren alles gründlich miteinander um es kurz aufkochen zu lassen.

    26 - Scramble & bring to ab boil / Verrühren & aufkochen lassen

    Parallel geben wir 700ml Wasser in einen Topf und beginnen es zum kochen zu bringen.

    27 - Heat water in pot / Wasser in Topf erhitzen

    Nun geben wir die abgetropften Kichererbsen in die Pfanne,

    28 - Add chickpeas / Kichererbsen hinzu geben

    verrühren sie und lassen sie für ca. 10 Minuten auf reduzierter Stufe köcheln.

    29 - Scramble chickpeas & let simmer / Kichererbsen verrühren & köcheln lassen

    Danach geben wir das Garam Masala sowie den Curry hinzu,

    30 - Add Garam Masala / Garam Masala einstreuen 31 - Add curry / Curry dazu geben

    und verrühren alles um etwas weiter köcheln zu lassen.

    32 - Stir & let simmer / Verrühren & köcheln lassen

    Spätestens jetzt sollte auch das Wasser für den Reis kochen, so dass wir es mit drei Teelöffeln Salz versehen und den Reis darin auf reduzierter Stufe kochen können. Da ich Basmati mit Wildreis gewählt hatte sollte das bei mir 14-16 Minuten dauern.

    33 - Salt water / Wasser salzen 34 - Cook rice / Reis kochen

    Während der Reis kocht, geben wir nun die zuvor angebratenen Putenstreifen zurück in die Pfanne

    35 - Add turkey stripes / Putenstreifen dazu geben

    und schmecken dann alles mit einer großzügigen Portion Chiliflocken sowie etwas Salz und Pfeffer ab.

    36 - Season with chili flakes / Mit Chiliflocken würzen 37 - Taste with pepper & salt / Mit Pfeffer & Salz abschmecken

    Schließlich lassen wir alles weiter auf reduzierter Stufe vor sich hin köcheln und dabei ein wenig reduzieren – das intensiviert auch den Geschmack.

    38 - Let simmer / Köcheln lassen

    Sobald der Reis dann fertig gekocht ist, gießen wir ihn in ein Sieb, lassen ihn abtropfen,

    39 - Drain rice in sieve / Reis im Sieb  abtropfen lassen

    geben ihn dann zurück in den Topf auf der ausgeschalteten Kochplatte, wo wir ihn für 2-3 Minuten ausdampfen lassen

    40 - Put rice back in pot / Reis zurück in Topf geben

    und verfeinern ihn dabei noch mit einem Esslöffel Butter, den wir hinzu geben und unter rühren schmelzen lassen.

    41 - Refine rice with butter / Reis mit Butter verfeinern

    Anschließend können wir das fertige Gericht auch schon servieren und genießen. Vielleicht garnieren wir es dabei mit ein paar Frühlingszwiebel-Ringen.

    43 - Chickpea Curry with turkey - Served / Kichererbsen-Curry mit Pute - Serviert

    Was den Geschmack anging war ich dem “Original” aus unserem Betriebsrestaurant sehr nahe gekommen und hatte es für mein persönliches Gusto sogar noch übertroffen. Das ist natürlich kein allzu großes Kunststück, wenn man es selbst abschmeckt, aber ich denke auch die Verwendung des selbst hergestellten Garam Masala trug nicht unmaßgeblich zu dazu bei. Der Geschmack war wirklich angenehm intensiv und so wie ich es von einem indischen Curry-Gericht auch erwarten würde. Die angebratenen Putenstreifen erwiesen sich schließlich als nette Beigabe und sorgten vielleicht auch für einen etwas erhöhten Sättigungsfaktor, das Gericht wäre aber mit Sicherheit auch ohne sie zu einem Erfolg geworden. Ich war mit dieser ersten Variante des Kichererbsen-Curry auf jede Fall sehr zufrieden.

    44 - Chickpea Curry with turkey - Side view / Kichererbsen-Curry mit Pute - Seitenansicht

    Ich habe allerdings während meiner Recherchen auch Varianten mit Spinat und/oder Kartoffeln oder Süßkartoffeln entdeckt, was mir auch recht reizvoll erscheint. Sollte ich das Gericht also noch mal kochen, werde ich es wahrscheinlich dahingehend variieren. Vielleicht lasse ich dann sogar den Reis weg. Mal schauen. Sollte es dazu kommen, werde ich hier natürlich darüber berichten.

    Guten Appetit

    Pikantes Kichererbsencurry

    Currywurst mit Pommes Frites [27.01.2020]

    Monday, January 27th, 2020

    Mein ursprünglicher Plan war es heute gewesen, beim Marokkanischen Kichererbseneintopf mit Rindfleisch aus dem Abschnitt Vital der heutigen Tageskarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, doch als ein Kollege marrokanischer Herkunft anmerkte, dass dies wenig mit der echten Küche dieses Landes zu tun hat, kamen mir meine Zweifel. Die Gebackene Polentataschen mit Ratatouille und Quarkdip bei Veggie lagen zu nahe an den Kartoffel-Frischkäsetaschen, die ich vor kurzem hier verzehrt hatte und auf Asia-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Putenfleisch mit Thaigemüse und rotem Curry hatte ich keine Lust. Blieb also nur noch die Currywurst (rot oder weiß) mit Curryketchup + drei Komponeten nach Wahl aus dem Abschnitt Daily. Pommes, sogar hausgemachte, hatte ich zwar auch erst gestern gehabt, aber sie sind nun mal eine Beilage die eigentlich immer geht – zumindest bei mir. 😉 Also reihte ich mich in die dortige Warteschlange ein. Leider waren die “weißen” Würste aus, also blieb nichts übrig als eine “rote” zu nehme – obwohl ich die weißen eigentlich vorziehe. Dann garnierte das erhaltene Gericht noch mit Currypulver und etwas Ketchup und machte mich dann auf die Suche nach weiteren Komponenten, wobei ich nicht sicher war ob Currypulver und Ketchup als Komponenten zählen?! Könnte ja sein, denn dann wäre mein Limit voll gewesen. Aber das erübrigte sich dann eh, da es weder an der Gemüsetheke noch an der Salattheke etwas gab, was zur Currywurst zu passen schien. Aber ein Becherchen Kirschjoghurt aus dem heutigen Nachtisch-Angebot gesellte sich noch zum Hauptgericht auf dem Tablett und ich zahlte am Ende “nur” die üblichen 6,30 Euro.

    Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

    Die Fritten waren zwar ok, aber zum einen waren sie leider nicht mehr ganz heiß und knusprig, zum anderen fehlte wie üblich etwas an Salz. An hausgemachte Pommes kommt so etwas eh nicht ran, aber für Kantinenfritten waren sie in Ordnung, wenn auch perfekt. Und die Wurst besaß ebenfalls ihre Schwächen: Ihre Haut war irgendwie sehr “zäh” und ließ sich eher zerreißen als dass man sie schneiden konnte. Am besten war es, mit dem Messer in die bereits eingeschnittenen Stellen (schwach auf der linken Seite der Wurst zu sehen) zu drücken und den Brät zu durchtrennen, wobei die Schale mit einriss. Mit einem scharfen Steakmesser wäre schneiden wohl noch möglich gewesen, aber mit diesen nur wenig geschärften Standard-Messern war kein Durchkommen. Bei der “roten” Currywurst handelt es sich übrigens um eine Brühwurstvariante, während die weiße einer sehr feinen Bratwurst ähnelt – und ich stamme nun mal aus einer Brat-Currywurst-Gegend, daher war die Wurst eh nur eine Notlösung. Die warme, mit Zwiebeln versetzte Currysauce gab aber keinen Grund zur Kritik, sie passte wie immer wunderbar. Im Nachhinein gesehen hätte ich dem Marrokanischen Kichererbseneintopf wohl doch eine Chance geben sollen, aber ich war auch nicht vollkommen unglücklich mit meiner Wahl. Letztlich ein gutes Mittelmaß, ich habe schon bessere aber auch schon schlechtere Currywürste hier gehabt.
    Trotz all meines Gemeckers auch hohem Niveau war die Currywurst auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala natürlich ganz weit vorne und konnte sich mit großem Vorsprung den ersten Platz sichern. Danach kam lange nichts, bevor sich der Kichererbseneintopf schließlich auf dem zweiten Platz etablieren konnte. Die Asia-Gerichte konnten sich danach den dritten Platz sichern, lagen aber wirklich eine Haarebreite vor den Polentataschen, die somit auf Platz vier landeten.

    Curry-Gnocchi mit Lauch & Shrimps – ein ReCook

    Friday, September 20th, 2019

    Heute hatte ich mir im Internet ein schönes Rezept zum kochen herausgesucht, das genau mein Geschmack zu sein schien: Curry-Gnocchi mit Lauch & Shrimps. Also schaute ich was ich noch da habe, machte mir eine Einkaufsliste und ging zum nahen Supermarkt um die fehlenden Zutaten zu besorgen. Als ich dann zu Hause ankam, die Zutaten eingeräumt hatte und anschließend zufällig die Startseite meines Blogs im Browser offen hatte, traf es mich wie ein Schlag: Ich hatte dieses Rezept vor etwas mehr als einem Jahr schon einmal zubereitet, damals als Gnocchi-Lauch-Pfanne mit Curry-Garnelen. Na ja, bei 600 Rezepten die ich in den letzten Jahren gekocht habe kann das schon einmal passieren. 😉 Also ist dies ein Re-Cook, bei dem ich die Zutaten und Mengen nur minimal verändert habe. Hinzu kam, dass ich beim Einkauf nicht aufgepasst hatte und anstatt Natur-Shrimps marinierte Shrimps nach Art der Provence gekauft hatte. Aber das tat dem leckeren Ergebnis glücklicherweise keinen Abbruch. Daher werde ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, das Rezept hier noch einmal in verkürzter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir für 2-3 Portionen?

  • 500g Gnocchi
  • 1 große oder 2 kleine Stange(n) Lauch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 250g TK-Shrimps
  • 2-3 Teelöffel Curry
  • 1 kräftigen Schuss trocknen Weißwein
  • 200ml Sahne
  • 100ml Gemüsebrühe
  • etwas Butter zum braten
  • Salz, Pfeffer und evtl. Chiliflocken zum würzen
  • Wir würfeln also die Zwiebel, zerkleinern die Knoblauchzehe und schneiden den Lauch in halbe Ringe. Außerdem lassen wir die Tiefkühl-Shrimps bei Zimmertemperatur langsam auftauen.
    Anschließend erhitzen wir etwas Butter in einer Pfanne,
    01 - Butter in Pfanne erhitzen / Heat up butter in pan

    geben die Gnocchi hinein um sie goldbraun anzubraten
    02 - Gnocchi goldbraun anbraten / Fry gnocchi

    und entnehmen sie dann wieder, um sie vorerst bei Seite zu stellen.
    03 - Gnocchi beiseite stellen / Put gnocchi aside

    Unter Zugabe von evtl. noch etwas Butter oder Öl geben wir nun Zwiebel, Lauch und Knoblauch in die Pfanne
    04 - Zwiebel, Knoblauch & Lauch in Pfanne geben / Put onion, garlic & leek in pan

    und dünsten sie für einige Minuten an
    05 - Andünsten / Braise

    bevor wir dann auch die hoffentlich aufgetauten Shrimps dazu geben
    06 - Shrimps in Pfanne geben / Put shrimps in pan

    und mit anbraten bis sie zart rosa geworden sind.
    07 - Shrimps anbraten / Fry shrimps

    Das Ganze bestreuen wir dann mit 2-3 Teelöffeln Curry – gerne auch etwas mehr – und dünsten den Curry kurz mit an, bis sich sein Geruch entfaltet.
    08 - Mit Curry bestreuen / Dredge with curry

    Nun geben wir einen kräftigen Schuss Weißwein hinzu, lassen ihn fast komplett einkochen
    09 - Schuss Weißwein dazu geben / Add some white wine

    und fügen dann auch die Sahne
    10 - Sahne dazu geben / Add cream

    sowie die Gemüsebrühe hinzu, die wir gründlich mit dem restlichen Pfanneninhalt verrühren
    11 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable broth

    und kurz aufkochen lassen, wobei wir die Sauce auch gleich mit etwas Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken.
    12 - Aufkochen & mit Salz & Pfeffer abschmecken / Bring to a boil & taste with salt & pepper

    Dann brauchen wir nur noch die zuvor goldbraun angebratenen Gnocchi in die Lauch-Shrimps-Currysauce zu geben,
    13 - Gnocchi in Sauce geben / Put gnocchi in sauce

    sie mit dieser zu verrühren und alles für einige Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln zu lassen bis die Gnocchi wieder heiß sind.
    14 - Verrühren & Köcheln lassen / Stir & let simmer

    Anschließend können wir das fertige Gericht – vielleicht mit etwas Petersilie und Parmesan garniert – sofort servieren und genießen.
    15 - Curry Gnocchi with leek & shrimps - Served / Curry-Gnocchi mit Lauch & Shrimps - Serviert

    Lecker wie auch beim letzten Mal kann ich da nur sagen. Die Shrimps waren schön knackig, die Sauce mit ihrem Curry-Aroma wunderbar würzig und auch der Lauch passte wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ein klein wenig schmeckte man die Kräuter der Provence, die als Marinade an den Shrimps gehaftet hatte heraus, aber auch sie störten absolut nicht, sondern harmonierten sogar wunderbar mit dem dominierenden Curry. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments, auch wenn das Gericht in ähnlicher Form hier schon mal vorgestellt worden war. Aber so was passiert eben mal – Hauptsache ist ja dass es schmeckt. 😉

    16 - Curry Gnocchi with leek & shrimps - Side view / Curry-Gnocchi mit Lauch & Shrimps - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Currywurst mit Pommes Frites [29.08.2019]

    Thursday, August 29th, 2019

    Einmal in der Woche kann man sich ja mal was gönnen dachte ich so bei mir, als ich das heutige Angebot unseres Betriebsrestaurants betrachtete. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce die man bei Vital anbot sahen zwar zugegebenermaßen auch nicht allzu schlecht aus, aber mehr lag mir der Geschmack nach der Currywurst (rot oder weiß) + drei Komponenten nach Wahl, die man bei Daily anbot – auch wenn sie mit 6,30 Euro kein billiger Spaß war. An den Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Veggie oder den Asia-Wok-Angeboten wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Massamansauce hatte ich weniger Interesse. Also wurde es letztlich die Currywurst, in weißer Ausführung, die auf meinem Tablett landete. Dazu gesellte sich etwas Currypulver auf der Wurst, etwas Ketchup auf den Fritten und ein kleiner Krautsalat aus dem heutigen Angebote der Salattheke. Eigentlich hätte ich mir sogar noch ein Dessert oder eine Vorsuppe nehmen können, denn es war ja von drei Komponenten die Rede, doch dazu fehlte mir dann doch der Appetit.

    Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

    Obwohl frische Pommes aus der Küche gekommen waren als ich in der Warteschlange an der Theke gestanden hatte, waren die Fritten die ich bei mir auf dem Teller fand nicht gerade die frischesten und heißesten. Wahrscheinlich hatte ich die Reste der alten, bereits etwas abgestandenen Pommes erhalten. Außerdem fehlte Salz, was normalerweise kein Problem gewesen wäre, doch auch der Salzstreuer an unserem Tisch war nicht auffindbar und am Nebentisch sah ich ebenfalls keinen. Ich hoffe es handelt sich hier nur um einen Zufall und sie haben jetzt nicht auch noch die Salzstreuer wegrationalisiert. oO Mit etwas Ketchup garniert aber dennoch eine akzeptable Sättigungsbeilage.
    An der weißen Currywurst, im Grunde genommen eine feine Bratwurst, war aber wie meist sehr gut gelungen.

    Curried sausage - Lateral cut / Currywurst - Querschnitt

    Ich mag das Brät zwar gerne noch etwas gröber, aber insgesamt handelte es sich um eine schmackhafte und gut gewürzte Wurst. In Kombination mit der heiß servierten, leicht pikanten Currysauce und dem Currypulver ein sehr gelungener Genuss. Und auch am einfachen Krautsalat, diesmal ohne Kümmelsamen, gab es nichts auszusetzen. Er ergänzte das Gericht gelungen um etwas Gemüse, das ja sonst in der Regel fehlt und war außerdem im Preis inbegriffen. Satt geworden bin ich alle mal, soviel steht fest.
    Natürlich erfreute sich die Currywurst, bevorzugt in der roten Variante, heute größtem Zuspruch unter den anderen Gästen und konnte sich mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Schinkennudeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und knapp dahinter den vegetarischen Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat auf Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Bratwurst: ++
    Currysauce: ++
    Pommes Frites: +
    Krautsalat: ++

    Blumenkohl-Linsen-Pfanne – Resteverbrauch II

    Tuesday, August 6th, 2019
    Cauliflower lentil fry - Leftovers II / Blumenkohl-Linsen-Pfanne - Resteverbrauch II

    Wegen Terminen die ich wahrnehmen musste hatte ich heute einen Tag Homeoffice eingelegt, da lag es natürlich nahe dass ich die letzten Reste meiner weiterhin überaus leckeren Blumenkohl-Linsen-Pfanne verbrauchte. Sieht nicht mehr besonders toll aus, ich weiß, aber geschmeckt hat es weiterhin sehr gut und der Blumenkohl besaß sogar teilweise noch richtig Biss.
    Wäre ich ins Betriebsrestaurant gegangen, hätte ich dort wahrscheinlich beim Großen Salatteller mit gebratenen Hähnchenbruststreifen und Baguette aus dem Abschnitt Vital zugegriffen, obwohl die Gnocchi mit Pesto in Tomatensauce und Grana Padano bei Veggie auch nicht schlecht klangen, aber Gnocchi sind ja auch irgendwie Pasta und davon halte ich mich ja gerade etwas fern. Und die Gebratene Hähnchenbrust Tikka Masala + drei Komponeten nach Wahl (Sättingungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat 180gr) bei Daily hatte ich schon so oft, dass sie mir ein wenig zum Halse raushängt. Aber vielleicht hätte ich sie, auch wenn mit Reis serviert wurde, in Betracht gezogen. Zu Gebratenem Gemüse in roter Currysauce an der Asia-Wok-Theke hätte ich mich nach mehreren Tagen Blumenkohl-Linsen-Pfanne wohl nicht hinreißen lassen, höchstens der Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce wäre vielleicht noch in Frage gekommen. Aber mein Favorit wäre, zumindest theoretisch, der Salatteller gewesen – aber ich hatte ja wie gesagt noch mein Selbstgekochtes und das reichte mir vollkommen aus. 😉

    Blumenkohl-Linsen-Pfanne – Resteverbrauch [05.08.2019]

    Monday, August 5th, 2019
    Cauliflower lentil fry - leftovers / Blumenkohl-Linsen-Pfanne - Reste

    Wie inzwischen schon üblich wenn ich am Wochenende viel gekocht habe, hatte ich mir auch heute für das Mittagessen Reste mit an die Arbeit genommen, um genau zu sein von meiner Blumenkohl-Linsen-Pfanne mit Petersilienjoghurt vom Sonntag. Und das obwohl ich wusste dass man in unserem Betriebsrestaurant heute bei Vital das von mir sehr geschätzte Chili con Carne mit Baguette anbot. Eventuell hätte ich mich dort aber auch mit der Schupfnudelpfanne mit Kohl, Karotten und Apfelwürfeln aus dem Abschnitt Veggie anfreunden können – natürlich vorausgesetzt sie wäre nicht zu trocken gewesen. Und das Gebratenes Putensteak mit Waldpilzsauce + drei Komponeten nach Wahl (Sättingungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat 180gr) bei Daily, das wahrscheinlich mit Spätzle serviert wäre mir ein wenig zu kostspielig gekommen. An der Asia-Wok-Theke gab es außerdem Gebackene Frühlingsrollen und Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in süß-saurer Sauce, aber ich mag die aktuelle Variante der süß-sauren Sauce nicht so sonderlich, also wäre das auch nichts für mich gewesen. Aber das sind sowieso nur theoretische Überlegungen, denn ich hatte ja meine Blumenkohl-Linsen-Pfanne, die auch aufgewärmt noch ein wirklicher lecker war. Nur das Putenfleisch erschien mir etwas trockener als gestern, aber das minderte den Genuss nur minimal. Mir hat es auf jeden Fall geschmeckt. 🙂

    Blumenkohl-Linsen-Pfanne mit Petersilien-Joghurt – das Rezept

    Sunday, August 4th, 2019

    Auch wenn ich noch etwas von meinem Quark-Auflauf mit frischen Himbeeren von gestern übrig hatte, lag mir der Appetit heute doch eher nach einem kräftigeren Gericht. Und in weiser Voraussicht hatte ich dazu natürlich auch bereits eingekauft, denn ich hatte mir ein Rezept für eine Blumenkohl-Linsen-Pfanne herausgesucht. Ursprünglich handelte es sich dabei um ein vegetarisches Low Carb Gericht, das ohne Fleisch auskam und mit seiner Sauce aus Petersilien-Joghurt klang es eigentlich auch ganz lecker, aber ich konnte es nicht lassen mir an der Fleischtheke doch noch ein Stück Putenfilet mitzunehmen, um das Gericht damit noch ein wenig aufzuwerten. Und das Ergebnis erwies sich als überaus gut gelungen, daher möchte ich es nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

  • 1 kleiner Blumenkohl (800-900g mit Strunk – Effektiv 500g Blumenkohl)
  • 3 mittlere Möhren (ca. 250g)
  • 1 mittlere Zucchini
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 200g rote Linsen
  • 3 Esslöffel Currypulver
  • 2-3 Esslöffel Pflanzenöl
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 200g Griechischer Naturjoghurt
  • etwas Salz & Pfeffer
  • Vor dem Kochen steht natürlich wie immer das leidige Vorbereiten der einzelnen Zutaten. Wir schälen also unsere Möhren
    01 - Möhren schälen / Peel carrots

    und schneiden sie in mundgerechte Würfel,
    02 - Möhren würfeln / Hackle carrots

    entfernen den Strunk an unserem Blumenkohl
    03 - Strunk vom Blumenkohl entfernen / Remove stalk from cauliflower

    und zerteilen ihn in kleine Röschen,
    04 - Blumenkohl in Röschen zerteilen / Cut cauliflower in florets

    und waschen die Zucchini, um sie in Scheiben zu schneiden.
    05 - Zucchini in Scheiben schneiden / Cut zucchini in stripes

    Außerdem zupfen wir die Blättchen der zuvor gewaschenen Petersilie von den Stielen, zerkleinern sie gründlich
    06 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

    und schälen die Zwiebel um sie anschließend zu würfeln.
    07 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Zuletzt schneiden wir noch das Putenfilet in mundgerechte Streifen
    08 - Putenfilet in Streifen schneiden / Cut turkey filet in stripes

    und würzen die Streifen von allen Seiten mit Salz und Pfeffer.
    09 - Putenfilet mit Salz & Pfeffer würzen / Season turkey with salt & pepper

    Dann endlich können wir mit der eigentlichen Zubereitung beginnen. Dazu erhitzen wir zwei Esslöffel Öl in einer größeren Pfanne,
    10 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

    geben die Putenfilet-Stücke hinein,
    11 - Putenfilet in Pfanne geben / Put turkey filet in pan

    braten sie rundherum von allen Seiten an
    12 - Putenfilet rundherum anbraten / Fry turkey filet all around

    und entnehmen es erst einmal wieder, um es bei Seite zu stellen.
    13 - Putenfilet entnehmen & bei Seite stellen / Remove turkey filet & put aside

    Unter Zugabe von etwas mehr Öl geben wir dann die Zwiebelwürfel,
    14 - Zwiebelwürfel in Pfanne geben / Put diced onion in pan

    die Möhrenwürfel
    15 - Möhren addieren / Add carrots

    sowie den Blumenkohl in die Pfanne
    16 - Blumenkohl dazu geben / Add cauliflower

    und dünsten ihn für 3-4 Minuten unter gelegentlichem Wenden an.
    17 - Gemüse anbraten / Braise vegetables

    Anschließend geben wir die Linsen hinzu,
    18 - Linsen addieren / Add lentils

    addieren die Zucchini-Scheiben,
    19 - Zucchini in Pfanne geben / Pur zucchini in pan

    bestreuen alles mit dem Currypulver
    20 - Mit Curry bestreuen / Dredge with curry

    und dünsten alles für eine bis zwei weitere Minuten mit an, damit das Currypulver sein Aroma etwas entfalten kann.
    21 - Verrühren &  andünsten / Stir & braise

    Das Ganze löschen wird dann mit der Gemüsebrühe ab,
    22 - Mit Gemüsebrühe ablösche / Deglaze with vegetable broth

    verrühren es gründlich, lassen es kurz aufkochen
    23 - Verrühren & aufkochen lassen / Stir & bring to a boil

    und geben ihm dann zehn bis zwölf Minuten um auf leicht reduzierter Stufe vor sich hin köcheln zu können. Die erst Hälfte der Zeit lassen wir es dabei geschlossen köcheln, die andere Hälfte offen.
    24 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

    In der Zwischenzeit geben wir die Petersilie zum griechischen Joghurt
    25 - Petersilie in Joghurt geben / Put parsley in yoghurt

    und verrühren beides gründlich miteinander.
    26 - Gründlich vermengen / Mix well

    Natürlich sollten wir dabei auch nicht vergessen, den Pfanneninhalt hin und wieder umzurühren, damit nichts anbrennen kann und das Gemüse gleichmässig gar wird.
    27 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

    Kurz vor Garende geben wir dann auch die Putenfilet-Stücke zum Gemüse in die Pfanne,
    28 - Putenfilet addieren / Add turkey filet

    verrühren alles miteinander und lassen das Fleisch wieder heiß werden.
    29 - Verrühren & heiß werden lassen / Stir & let get hot

    Dann können wir noch den Petersilienjoghurt dazu geben,
    30 - Petersilienjoghurt dazu geben / Add parsley yoghurt

    ihn gründlich mit dem restlichen Pfanneninhalt verrühren
    31 - Petersilienjoghurt unterheben / Stir in parsley yoghurt

    und das Gericht noch einmal final mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    32 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    Anschließend können wir das Gericht unmittelbar servieren und genießen.
    33 - Cauliflower letil fry with parsley yoghurt & turkey stripes - Served / Blumenkohl-Linsen-Pfanne mit Petersilienjoghurt & Putenstreifen - Serviert

    Die Kombination aus Blumenkohl, Linsen, Möhren und Zucchini in einer cremigen Joghurt-Curry-Sauce erwies sich auch ohne viele Kohlehydrate als geschmacklich überaus gut gelungen. Hätte ich geahnt wie lecker Blumenkohl mit Linsen schmeckt, hätte ich so etwas mit Sicherheit schon viel früher ausprobiert. Und auch die Möhren passten sehr gut zu dieser Kombination, während ich die Zucchini zwar nicht störend, aber auch nicht unbedingt als notwendig erachtete. Das gleiche gilt auch für das eigentlich nur prophylaktisch hinzugefügte Putenfilet, das zwar prinzipiell ganz gut in die Zubereitung passte, aber ich sie mir auch gut ohne Fleischeinlage hätte vorstellen können. Der frische Geschmacks des Joghurts mit seiner Petersilien-Einlage rundete das Ganze geschmacklich schließlich sehr gelungen ab. Sollte ich mich dazu entscheiden das Gericht noch einmal zu kochen, werde ich es wahrscheinlich rein vegetarisch zubereiten.

    34 - Cauliflower letil fry with parsley yoghurt & turkey stripes - Side view / Blumenkohl-Linsen-Pfanne mit Petersilienjoghurt & Putenstreifen - Seitenansicht

    Guten Appetit