Indisches Blumenkohl-Kartoffel-Curry – das Rezept

Nach einem Wochenende Abstinenz vom Kochen sollte die Küche am heutigen Samstag nicht wieder kalt bleiben. Und ein passendes Rezept war schnell gefunden – das heißt gefunden hatte ich es schon vor längerem, nur eben noch nicht gekocht: Das Indische Blumenkohl-Kartoffel-Curry. Doch das sollte sich heute nun ändern. Einen Moment überlegte ich zwar noch, ob ich zu dem ursprünglich vegetarischen Rezept noch etwas Hähnchenbrust oder ähnliches addieren sollte, entschied mich aber dann dagegen. Und das Ergebnis zeigte mir mal wieder, dass man auch ohne Fleisch wirklich sehr leckere Rezepte zaubern kann – daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Ganze hier mal in gewohnter Form kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

450g Blumenkohl (Ich wählte TK-Ware, frischer ist aber auf jeden Fall vorzuziehen)
01 - Zutat Blumenkohl / Ingredient coliflower

450g festkochende Kartoffeln
02 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

2 mittlere Zwiebeln
03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 grüne Chilischote
05 - Zutat grüne Chili / Ingredient green chili

250ml Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

200ml Kokosnussmilch
07 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

1 TL Senfkörner
08 - Zutat Senfkörner / Ingredient mustard seeds

1 TL Kreuzkümmel (gehäuft)
09 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

2 TL Madras-Curry (gehäuft)
10 - Zutat Madras-Curry / Ingredient madras curry powder

1 EL Olivenöl
11 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

4-5 Stiele Koriander
12 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

1/2 Zitrone
13 - Zutat Zitrone / Ingredient lemon

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebeln und würfeln sie fein (wozu ich meine kleine Küchenmaschine verwendete – geht aber natürlich auch mit dem Messer),
14 - Zwiebeln zerkleinern / Shred onions

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen,
15 - Knoblauch zerkleinern / Cut garlic

schälen die Kartoffeln
16 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und schneiden sie in 2,5 bis 3 cm lange Würfel
17 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

und entkernen schließlich noch die Chili und schneiden sie in kleine Stücke.
18 - Chili zerkleinern / Mince green chili

Bei Verwendung von frischem Blumenkohl müssen wir diesen natürlich an dieser Stelle noch waschen und in kleine Röschen zupfen – da ich aber wie zu Beginn erwähnt ja auf TK-Ware zurückgriff fiel dieser Arbeitsschritt bei mir weg.

Dann bringen wir den Esslöffel Olivenöl in einem größeren Topf auf Betriebstemperatur, geben die zerkleinerten Zwiebeln und den Knoblauch hinein
19 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

und dünsten alles unter gelegentlichem rühren für 2 bis 3 Minuten auf niedriger Stufe darin an bis sie leicht gebräunt sind.
20 - gelegentlich rühren / stir

Anschließend geben wir den Blumenkohl
21 - Blumenkohl hinzugeben / Add coliflower

und die Kartoffeln mit in den Topf, schalten ihn hoch auf mittlere Stufe
22 - Kartoffeln addieren  / Add potatoes

und braten beides für einige Minuten im Topf mit an.
22 - Kartoffeln addieren  / Add potatoes

Dann geben wir die Senfkörner, den Kreuzkümmel und das Madras-Curry mit in den Topf
24 - Mit Gewürzen versehen / Add spices

geben die zerkleinerte Chili mit hinzu
25 - Grüne Chili hinzugeben / Add green chili

und lassen alles für 2-3 weitere Minuten anbraten, wobei wir es schon mal ein wenig mit Salz und Pfeffer würzen.
26 - Anbraten und mit Salz & Pfeffer würzen / Roast and taste with salt & pepper

Anschließend gießen wir die Gemüsebrühe
27 - Gemüsebrühe aufgießen / Add vegetable stock

und die Kokosmilch hinein
28 - Kokosmilch hinzufügen / Add coconut milk

und lassen alles kurz aufkochen bevor wir es offen für ca. 20 Minuten auf mittlerer Stufe bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln lassen.
29 - Aufkochen & köcheln lassen / Boil up and simmer

In der Zwischenzeit können wir dann auch unseren Koriander waschen, trocken schütteln und zerkleinern
30 - Koriander zerkleinern / Hash coriander

sowie unsere Zitrone auspressen.
31 - Zitrone auspressen / Squeeze lemon

Kurz vor Garende geben wir ein bis eineinhalb Esslöffel Zitronensaft mit in unser Curry und verrühren es gut.
32 - Mit Zitronensaft würzen / Taste with lemon juice

Nach etwa zwanzig Minuten des Köchelns probieren wir dann unsere Kreation, wobei wir auch prüfen ob die Kartoffeln richtig durch sind,
33 - Probieren / Try

und stimmen dann alles geschmacklich ggf. noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.
34 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste

Zum Schluss stellen wir dann die Platte aus, heben den zerkleinerten Koriander unter
35 - Koriander unterheben / Fold in coriander

und können unser Gericht dann sogleich servieren.
36 - Indisches Blumenkohl-Kartoffel-Curry / Indian coliflower potato curry - Serviert

Auch wenn der Blumenkohl – es war eben TK-Ware und kein frischer – etwas mehr zerfallen war als ich es ursprünglich beabsichtigt hatte, erwies sich das Ergebnis als sehr gelungene Curryzubereitung. Die Kombination aus Madras-Curry, Kreuzkümmel und Senfkörnern gaben dem Ganzen eine fruchtig-würzige, kräftige Note, die durch die leichte Schärfe der grünen Chili wunderbar ergänzt und mit der leichten Koriander-Note und dem Zitronensaft geschmacklich schließlich interessant abgerundet wurde. Auch ohne Fleisch ein wirklich sehr leckeres und vor allem sättigendes Mittags- oder Abendgericht, das relativ schnell zuzubereiten ist.

37 - Indisches Blumenkohl-Kartoffel-Curry / Indian coliflower potato curry - CloseUp

Und auch was die Nährwerte angeht kann sich das Gericht absolut sehen lassen. Meiner Kalkulation nach kommt das gesamt Gericht auf gerade mal 750kcal, das bedeutet bei zwei Portionen haben wir gerade mal 375kcal pro Portion, teilt man das Ganze auf 3 Portionen auf kommen wir sogar auf traumhafte 250kcal pro Portion. Und dabei erwies sich das Gericht als wirklich überaus sättigend wie ich feststellen durfte. Aber nicht nur Leuten die auf ihr Gewicht achten müssen kann ich das Gericht wärmstens ans Herz legen, jedem Freund er indischen Küche wird es wird das Gericht bestimmt wunderbar schmecken.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Madras Fisch-Curry – das Rezept

Heute war mir mal nach Fisch. Daher entschloss ich mich dazu, endlich mal das Rezept für das Madras Fisch-Curry auszuprobieren, das bei mir noch rum lag. Da ich auch schon länger nichts indisches geschweige den indisch angehauchtes gekocht hatte, kam mir die Gelegenheit natürlich gerade recht. Die Zubereitung las sich im ersten Moment recht simpel, aber die Tücke liegt hier im Detail. Doch dazu später mehr, wenden wir uns nun der Zubereitung zu.

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

400g Fischfilet nach Wahl – ich entschied mich für Seelachs den ich noch vorrätig hatte
01 - Zutat Seelachs / Ingredient coalfish

1 kleiner Apfel – säuerliche Sorte
02 - Zutat Apfel / Ingredient apple

2-3 TL Madras-Curry – wenn das nicht im Haus ist, geht notfalls auch gewöhnliches Curry-Pulver, aber ich finde diesen einfach würziger
03 - Zutat Madras-Curry / Ingredient Madras curry powder

1 kleine Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

125ml Fleischbrühe
05 - Zutat Fleischbrühe / Ingredient meat stock

1-2 EL Mehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

200g Saure Sahne
07 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

etwas Zitronensaft
08 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

eine Sättigungsbeilage nach Wahl – ich entschied mich für Basmati-Reis
09 - Zutat Basmati Reis / Ingredient basmati rice

sowie etwas Ghee, Butter oder Olivenöl zum anbraten
und bei Bedarf etwas hellen Soßenbinder

Während der Fisch auftaut – ich nahm die Auftaustufe meiner Mikrowelle zur Hilfe – bereiten wir wie üblich die anderen Zutaten vor. Wir schälen und würfeln also die Zwiebel,
10 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen auch den Apfel,
11 - Apfel schälen / Peel apple

vierteln ihn, entfernen die Kerne und schneiden ihn ebenfalls in mundgerechte Würfel.
12 - Apfel würfeln / Dice apple

Sobald das Fischfilet gut angetaut ist, schneiden wir dieses auch in Würfel – wobei dies leichter geht wenn der Fisch noch leicht gefroren ist –
13 - Seelachs würfeln / Dice coalfish

und beträufeln die Würfel dann mit dem Zitronensaft und salzen sie etwas. Dies lassen wir für mindestens 10 Minuten einwirken.
14 - Salzen und mit Zitronensaft beträufeln / Salt and sprinkle with lemon juice

In der Zwischenzeit können wir das Mehl und das Currypulver in eine kleine Schüssel oder einen Teller geben
15 - Curry zu Mehl geben / Add curry to flour

und vermengen alles gut miteinander.
16 - Curry und Mehl vermengen / Mix curry and flour

Ist der Zitronensaft gut in die Fischwürfel eingezogen, wenden wir diese in der Mehl-Curry-Mischung. Das ist, wie sich herausstellte, eine ziemlich umständliche Aktion, zumal das Mehl dabei an den Fingerspitzen neigt zu verklumpen. Hier muss ich mir mal eine andere Verfahrensweise überlegen – evtl. kann man sie ja mit einem feinen Sieb bestäuben. Aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.
17 - Fisch in Mehl-Curry-Mischung wälzen / Turn fish in flour curry mix

In einer größeren Pfanne erhitzen wir dann etwas Ghee oder Öl und braten die panierten Fischwürfel rundherum an. Da wir sie nach dem Anbraten wieder entnehmen, können wir hier gerne auch Portionsweise vorgehen.
18 - Fisch anbraten / Fry fish

Im verbliebenen Bratenfett (sollte keines mehr übrig sein geben wir noch etwas frisches dazu) dünsten wir dann zuerst die Zwiebeln an
19 - Zwiebeln andünsten / Stew onion

und geben wenig später auch die Apfelwürfel hinzu. Alles lassen wir für ca. 5 Minuten bei gelegentlichem Wenden in der Pfanne sanft bruzzeln
21 - Apfelwürfel mit dünsten / stew apple dices.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Reis aufzusetzen und nach Packungsanleitung zuzubereiten.
20 - Reis kochen / Cook rice

Sind Apfel und Zwiebel gut angedünstet, gießen wir den Pfanneninhalt mit der Fleischbrühe auf
22 - Mit Fleischbrühe aufgießen / Pour meat stock

geben die Saure Sahne hinzu, verrühren alles gut miteinander
23 - Saure Sahne addieren / Add sour cream

und würzen es mit einem Teelöffel Madras-Currypulver, bei Belieben aber auch gerne etwas mehr.
24 - Mit Curry würzen / Taste with curry

Das Ganze lassen wir dann kurz aufkochen und für mindestens 2-3 Minuten leise vor sich hin köcheln
25 - aufkochen lassen / boil up

bevor wir dann auch die bereits angebratenen Fischwürfel wieder hinzu geben
26 - Fisch hinzufügen / Add fish

und dann weiter köcheln lassen bis die Sauce etwas andickt. Gegebenenfalls können wir hier aber auch gerne etwas hellen Soßenbinder zur Hilfe nehmen.
27 - Köcheln lassen / simmer

Sobald der Reis dann fertig, können wir das Gericht auch sogleich servieren und genießen.
28 - Madras Fisch-Curry / Madras fish curry - Serviert

Auch wenn das panieren der Fischstücken durchaus etwas mehr Aufwand bedeutet, so hatte sich dieser aber geschmacklich auf jeden Fall gelohnt. In ihrer durch das Currypulver leicht scharfen und würzigen Panade ergaben die Fischwürfel gemeinsam mit den Apfelwürfeln, die dem Ganzen eine fruchtige Komponente gaben, ein leckeres und pikantes Currygericht dem man seine indische Note nicht verkennen konnte. Zwar ist Seelachs nicht gerade ein Fisch der in der dortigen Zubereitung üblich ist, aber wer es noch authentischer haben will kann natürlich auch auf eine eher dort heimische Sorte zurückgreifen – ich denke da zum Beispiel an Pangasius. Und der Basmatireis gab dazu eine mehr als passende Sättigungsbeilage ab.

29 - Madras Fisch-Curry / Madras fish curry - CloseUp

Bei der Berechnung der Nährwerte kam ich dabei auf ca. 1200kcal für die komplette Zubereitung inkl. des Reis, das entspricht 600kcal pro Portion. Für ein so sättigendes Hauptgericht wie dieses ein absolut akzeptabler Wert wie ich finde. Hatte nicht gedacht dass man mit nur einer Gewürzmischung, dem fruchtig-pikanten Madras-Curry, ein so leckeres Gericht zaubern kann. Muss mich bei Gelegenheit wirklich mal nach weiteren Zubereitungen damit umsehen – das heutige Kochexperiment hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht. 😉

Guten Appetit

Gai Pad Prik King [01.03.2012]

Zwar bot die reguläre Küche heute mit Pikantes Bohnengulasch bei Vitality, einem Schweinebraten mit Biersauce und Semmelknödel in der Abteilung Tradition der Region sowie einem Rindergeschnetzelten “Stroganoff” im Reisrand als Globetrotter-Angebot durchgehend interessante und ansprechende Gerichte, doch irgendwie hatte ich heute mal Lust auf etwas von der Asia-Thai-Theke. Dort fand sich neben dem Gebratenem Curry-Gemüse auf Thai-Art mit dem Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry auf gleich etwas, das mir zusagte. Dazu noch eine Schüssel Reis und ein Glückskeks und fertig war mein heutiges Mittagsgericht.

Gai Pad Prik King

Gemeinsam mit der für asiatische Gerichte typischen Gemüsemischung, die heute aus Möhrenscheiben, Paprika, Blumenkohl, Zucchinischeiben, Kohl und Curryblättern bestand, fanden sich in einer Sauce aus Kokosmilch und rotem Curry zahlreiche zarte und saftige Hähnchenfiletstücken in der Zusammenstellung, die sich als leicht scharf herausstellte. Wie immer sehr lecker wie ich mal wieder feststellen konnte, gemeinsam mit dem Reis, den ich wie immer mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab sich ein schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht. Ich war sehr zufrieden.
Bei den anderen Kantinengästen waren die Vorlieben heute so weit gestreut dass es mir wirklich schwer fiel eine klare Beliebtheitsskala aufzustellen. Ich würde aber fast dazu neigen, sowohl dem Rindergeschnetzelten “Stroganoff” und dem Schweinebraten mit Biersauce beiden den ersten Platz zuzubilligen. Obwohl es zuerst nach einem knappen Sieg für den Schweinebraten aussah, konnte ich bei einem genaueren Blick etwa gleich viele Tabletts erkennen auf denen ein Teller Rindergeschnetzeltes ruhte. Auf Platz drei kamen, auch sehr knapp hinter den beiden anderen Gerichten, dann die Asia-Gerichte und wieder nur sehr knapp dahinter auf Platz vier schließlich der Bohnengulasch. Wie gesagt: Die Vorlieben waren heute sehr breit gestreut, was ja eher selten der Fall ist. Aber das wird wohl die Ausnahme bleiben denke ich mal.

Mein Abschlußurteil:
Gai Pad Prik King: ++
Reis: ++

Kochbananen-Shrimps-Eintopf – das Rezept

Eigentlich wollte ich dieses Gericht schon kurz vor Weihnachten kochen und hatte mir extra Kochbanenen besorgt, doch da diese noch grün waren und ich für das Gericht reife benötigte, ließ ich sie fertig reifen. Heute – es ist Heilige drei Könige, ein Feiertag hier in Bayern – war es nun endlich soweit und es wurde auch höchste Zeit dass endlich mal verbrauchte. Die Kochbanane, auch Gemüsebanane, Mehlbanane, Pisanfeige oder Plantan genannt, zählt ja in vielen Teilen von Afrika, Asien und Südamerika zu den Grundnahrungsmitteln und nimmer dort die selbe Rolle ein wie hier die Kartoffel. Sie ist weniger süß und enthält deutlich mehr Stärke als die sonst hier bekannte Obstbanane. Ich kann bereits jetzt sagen dass es sich bei diesem Gericht kulinarisch wirklich um ein sehr interessantes Erlebnis handelte, doch mehr dazu später.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

2-3 reife Kochbananen (ca. 500 – 600g)
01 - Zutat Kochbananen

200g Shrimps
02 - Zutat Shrimps

1 mittlere Möhre
03 - Zutat Möhre

1 große Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

1 Lorbeerblatt
05 - Zutat Lorbeerblatt

125ml Hühnerbrühe
06 - Zutat Hühnerbrühe

100ml Milch
07 - Zutat Milch

10g Butter
08 - Zutat Butter

1 EL Currypulver
09 - Zutat Currypulver

sowie Pfeffer und Salz
10 - Zutat Pfeffer und Salz

Wie immer beginnen wir damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und zerteilen sie in feine Würfel,
11 - Zwiebel würfeln

schälen die Möhre und schneiden sie sie in dünne Scheiben
12 - Karotte schneiden

und schälen auch die Kochbananen um sie in etwas dickere Scheiben zu schneiden. Wir ich feststellen musste lassen sich Kochbananen etwas schwerer Schälen als normale Obstbananen, aber ich habe es letztlich natürlich dennoch hinbekommen. 😉
13 - Kochbanenen zerteilen

Nun zerlassen wir in einem etwas größeren Topf die Butter
14 - Butter zerlassen

und dünsten unsere Zwiebelwürfel darin glasig an.
15 - Zwiebel glasig andünsten

Dann folgen die Kochbananen-Scheiben und das Lorbeerblatt
16 - Kochbananen und Lorbeerblatt hinzu

die wir mit dem Currypulver bestäuben und für ein bis zwei Minuten bei gelegentlichem Wenden schmoren lassen.
17 - Mit Currypulver bestäuben

Dann geben wir die Möhre hinzu
18 - Karotten rein

und gießen alles mit der Hühnerbrühe auf
19 - Mit Hühnerbrühe aufgießen

um es dann bei geschlossenem Deckel für ca. 20 Minuten auf mittlerer Stufe schmurgeln lassen und ab und zu umrühren damit nichts anbrennt.
20 - Geschlossen köcheln lassen

Anschließend gießen wir die Milch auf und lassen es noch einmal fünf Minuten köcheln
21 - Milch dazu geben

bevor wir die Shrimps ebenfalls hinzu geben und es noch einmal fünf bis sechs Minuten köcheln lassen.
23 - Shrimps unterheben

Dabei können wir es auch gleich mit Pfeffer und Salz würzen
22 - Würzen

und probieren.
24 - Probieren

Damit ist das Gericht auch schon fertig und wir können es servieren und genießen.
25 - Kochbananen-Shrimps-Eintopf / Plantain shrimps stew - Serviert

Obwohl deutlich weniger süß als die Obstbanane besaß auch die Gemüsebanane eine gewisse süße so dass ich das Ergebnis fast als ein geschmacklich sehr interessantes und ungewohntes Crossover zwischen Hauptgericht und Süßspeise bezeichnen möchte. Die Würze des Curry und die knackigen Shrimps rundeten dabei das Gericht wie ich fand wunderbar ab. Und auch die Möhrenscheiben waren entgegen meinen zuerst gehegten Bedenken gut durchgekocht. Für den europäischen Gaumen war das Gericht zwar etwas ungewohnt, aber durchaus lecker und gelungen wie ich fand.

26 - Kochbananen-Shrimps-Eintopf / Plantain shrimps stew - CloseUp

Mit etwa insgesamt 1000kcal für den ganzen Topf, also 500kcal pro Portion, erwies sich das Gericht auch als angenehm leicht obwohl es sich als sehr sättigend herausstellte. Der Gros der Nährwerte fiel dabei übrigens mit ca. 700kcal tatsächlich auf die Kochbananen zurück, was wohl auch mit ihrem hohen Stärkegehalt zusammenhängt. Zwar wird die Kochbanane eindeutig nicht die Kartoffel in meiner Küche ersetzen, aber als kleiner Ausflug in die ausländische Küche eignet sie sich durchaus. Die 2,50 Euro die ich für dieses Gemüse bezahlt habe, haben sich auf jeden Fall gelohnt und mir einen interessanten neun Geschmack nahegebracht.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Weichweizen-Paella mit Shrimps, Muscheln & Rotbarsch – das Rezept

Am heutigen Sonntag war mir der Appetit nach etwas mit Fisch und Meeresfrüchten und daher entschloss ich mich dazu mal eine Paella zu machen. Jedoch keine gewöhnliche Paella mit Reis sondern eine Variation mit Weichweizen, auch Ebly genannt. Neben reichlich Gemüse fügte ich außerdem Rotbarschfilet, Muscheln und Shrimps mit hinzu. Zwar war ich nicht sicher ob das Ganze gelingen würde, da ich hier einfach verschiedene Rezepte die in diese Richtung gingen nach eigenem Gutdünken kombinierte, doch das Ergebnis konnte ich einfach nur als sehr gelungen bezeichnen – daher möchte ich es nicht versäumen das so entstandene Rezept Rezept hier kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

125-150g Weichweizen (Ich hatte noch welchen im Kochbeutel vorrätig)
01 - Zutat Weichweizen

200-250g Rotbarschfilet
02 - Zutat Rotbarschfilet

100g Shrimps (Garnelen)
03 - Zutat Shrimps

1 kleine Dose Muscheln in Knoblauchsauce (115g)
04 - Zutat Muscheln in Knoblauchsauce

1 kleine Zucchini
05 - Zutat Zucchini

2 kleine oder 1 große Möhre
06 - Zutat Möhren

1 kleine Paprika
07 - Zutat Paprika

1 kleine Zwiebel
09 - Zutat Zwiebel

1 kleine Dose Champignons (200g)
08 - Zutat Champignons

1 kleine Dose Brechbohnen (200g)
10 - Zutat Brechbohnen

zum Würzen Salz, Curry, Pfeffer und Zitronensaft
11 - Zutat Gewürze

sowie etwas Olivenöl zum anbraten

Zuerst kochen wir nun den Weichweizen gemäß Packungsbeschreibung in etwas Salzwasser.
12 - Weichweizen kochen

Während dieser kocht, wenden wir uns dem Gemüse zu und bereiten es vor. Dazu schälen wir die Möhren
13 - Karotte schälen

und raspeln sie mit Hilfe einer Küchenreibe (oder Maschine) sehr fein.
14 - Karotte fein reiben

Die Zucchini waschen wir und raspeln sie etwas grober.
15 - Zucchini grob reiben

Außerdem entkernen wir die Paprika und schneiden sie klein,
16 - Paprika fein würfeln

würfeln die Zwiebel sehr fein
17 - Zwiebel fein würfeln

und vierteln oder halbieren, je nach Größe, die Champignons.
18 - Champignons vierteln

Sobald der Weichweizen fertig gekocht ist, befreien wir ihn aus dem Kochbeutel und stellen ihn erst einmal bei Seite.
19 - Weichweizen beiseite legen

Außerdem zerteilen wir das Rotbarschfilet in mundgerechte Stücke und bestreuen es mit etwas Salz sowie einem Spritzer Zitronensaft.
20 - Fisch würfeln und Salzen

In einer großen Pfanne schwitzen wir nun die Zwiebelstücke mit etwas Olivenöl an
21 - Zwiebeln anschwitzen

und geben dann die Paprikastücke hinzu, die wir einige Minuten mit anbraten.
22 - Paprika mit anbraten

Anschließend geben wir die grob gerieben Zucchini
23 - Zucchini addieren

und die fein geriebenen Möhren mit in die Pfanne.
24 - Karotten hinzu geben

Wenig später folgen die Champignons
25 - Champignons rein

und die Brechbohnen.
26 - Bohnen dazu

Alles lassen wir nun einige Minuten gut durchbraten und würzen es dabei mit Pfeffer, Salz und Curry.
27 - Würzen

Schließlich geben wir noch den Weichweizen hinzu
28 - Weichweizen beigeben

und vermengen diesen gut mit dem Gemüse. Dann drehen wir die Platte auf eine niedrige Stufe herunter.
29 - Gut verrühren

In einer weiteren, kleineren Pfanne braten wir nun die Muscheln in etwas Öl an und gießen dabei etwas der Knoblauchmarinade aus der Dose mit hinzu.
30 - Muscheln anbraten

Dann geben wir das Rotbarschfilet
31 - Rotbarsch mit rein

und wenig später auch die Shrimps mit hinzu.
32 - Shrimps dazu

Beim braten entsteht etwas Flüssigkeit in der Pfanne und wir braten unter gelegentlichem Umrühren nun alles
33 - Flüssigkeit entsteht

bis diese Flüssigkeit vollständig eingekocht ist.
34 - Flüssigkeit eingekocht

Dann geben wir Fisch und Meeresfrüchte zu der Weichweizen-Gemüse-Mischung
35 - Meeresfrüchte hinzu geben

und heben es unter, wobei wir die Pfanne wieder auf eine mittlere Stufe hochschalten.
36 - Gut unterheben

Anschließend probieren wir alles
38 - probieren

und schmecken es noch einmal mit Salz, Pfeffer, Curry und einem Spritzer Zitronensaft ab.
37 - nachwürzen

Dann bleibt nichts mehr zu tun als das Gericht zu servieren.
39 - Weichweizen-Paella / Soft wheat paella - Serviert

Eine wirklich sehr gelungene Paella wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Die Mischung aus Fisch und Meeresfrüchten harmonierte Geschmacklich wie ich fand wunderbar mit den verwendeten Gemüsesorten und natürlich dem Zartweizen als Sättigungsbeilage. Abgerundet wurde alles schließlich durch Salz, Pfeffer und natürlich vor allem dem Curry und dem Spritzer Zitronensaft.

40 - Weichweizen-Paella / Soft wheat paella - CloseUp

Ein wirklich leckeres und auch recht schnell zubereitetes Gericht, das mit ca. 1200kcal für alles, also 600kcal pro Portion auch absolut im Rahmen für einen leichten Mittags- oder Abendgenuss ist.

In diesem Sinne: Guten Appetit