Pastinaken-Pfannkuchen mit Schnittlauch – das Rezept

Da hatte ich doch tatsächlich noch zwei Pastinaken vom letzten Sonntag übrig die auch noch vollkommen in Ordnung waren. Daher entschloss ich mich dazu diese heute zu verarbeiten. Bei der Suche nach einer passenden Zubereitungsart stieß ich auf die Idee, Puffer, Pfannkuchen, Datschi, Detscher oder Reibekuchen daraus zu machen – die Bezeichnung hängt dabei von der Gegend ab aus der man stammt. 😉 Das erschien mir sehr verlockend, also machte ich mich daran die verbliebenen Pastinaken auf diese Weise zu verarbeiten und das Ergebnis war mal wieder sehr gelungen. Daher möchte ich es nicht versäumen das Rezept hier vorzustellen.

Für 2 Portionen benötigen wir:

350-400g Pastinaken
01 - Zutat Pastinaken

1 Bund Schnittlauch
02 - Zutat Schnittlauch

3 Eier
03 - Zutat Eier

2 kleine oder 1 großes altbackenes Brötchen
04 - Zutat Brötchen

1 mittlere Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

2-3 EL Butterschmalz
06 - Zutat Butterschmalz

1 TL mildes Curry
07 - Zutat mildes Curry

Außerdem:
Salz und Pfeffer zum würzen
ggf. Semmelbrösel zum binden
etwas lauwarmes Wasser

Zuerst schneiden wir das Brötchen in Würfel
08 - Brötchen würfeln

und weichen es in etwas lauwarmen Wasser ein.
09 - Brötchen einweichen

Während die Brötchenwürfel einweichen waschen und schälen wir unsere Pastinaken
10 - Pastinaken schälen

und reiben sie grob
12 - Pastinaken grob reiben

Ich hatte dazu die Küchenreibe genommen, wer eine Küchenmaschine hat die so grobe Stücke hinbekommt kann natürlich auch diese verwenden.
13 - Pastinaken gerieben

Außerdem schälen wir unsere Zwiebel und schneiden sie in kleine Würfel.
11 - Zwiebel würfeln

Dann zerlassen wir ca. 1 EL Butterschmalz in einer Pfanne
14 - Butterschmalz zerlassen

schwitzen die Zwiebelwürfel darin glasig an
15 - Zwiebeln anschwitzen

und fügen dann die geriebenen Pastinaken hinzu, die wir für einige Minuten kräftig anbraten.
16 - Pastinaken mit anbraten

Dann geben wir alles in eine Schüssel und lassen es etwas abkühlen.
17 - abkühlen lassen

In der Zwischenzeit können wir das Schnittlauch waschen und fein schneiden.
18 - Schnittlauch schneiden

Anschließend geben wir zu unserer Zwiebel-Pastinaken-Mischung unsere Eier
19 - Eier rein

die vorher gut ausgedrückten Brötchenwürfel
20 - Semmel ausdrücken und dazu

sowie das Schnittlauch,
21 - Schnittlauch addieren

verrühren alles gut miteinander
22 - verrühren

und würzen es dabei mit Curry, Salz und Pfeffer.
23 - würzen

Ggf. kann man außerdem noch einige Semmelbrösel unterrühren, um den Teig besser zu binden.

Nun erhitzen wir wieder etwas Butterschmalz in der Pfanne
24 - Butterschmalz erhitzen

und formen dann mit angefeuchteten Händen einige Fladen, die wir kräftig zuerst von der einen
25 - Pastinaken-Puffer / Parsnip pancakes - braten I

und dann von der anderen Seite kräftig anbraten.
26 - Pastinaken-Puffer / Parsnip pancakes - braten II

Dabei sollte man immer darauf achten, dass genügen Butterschmalz in der Pfanne ist, d.h. ggf. noch einmal etwas nachlegen wenn es zu wenig wird.

Anschließend können wir die Pastinaken-Pfannkuchen sofort servieren – am besten mit einem leckeren Dip. Ich entschied ich dabei für etwas Kräuterquark.
27 - Pastinaken-Puffer / Parsnip pancakes - serviert

Ich fand dass sich der Geschmack doch deutlich von dem regulärer Kartoffel-Reibekuchen unterschied, denn die Puffer erwiesen sich als zwar leicht süßlich aber mit kräftigem Aroma was wohl auch dem vorherigen kurzen anbraten gemeinsam mit dem Zwiebeln zu verdanken war. Dabei passte das Schnittlauch meiner Meinung nach wunderbar zur Gesamtkomposition und die Gewürze, allem voran der Curry dem die Puffer wohl auch ihren leichten Gelbton zu verdanken hatten, rundeten den geschmacklichen Gesamteindruck schließlich ab.

28 - Pastinaken-Puffer / Parsnip pancakes - CloseUp

Zwar handelte es sich hier um ein vegetarisches Gericht, aber durch das anbraten mit Butterschmalz kommen wir auf einen Kalorienwert von insgesamt ca. 1200kcal, das wären bei zwei Portionen 600kcal pro Portion, den Dip wie bei mir der Kräuterquark dabei nicht einberechnet. Bewegt sich aber wie ich finde noch absolut im Rahmen eines einigermaßen leichten Gerichtes. Wer auf Fleisch nicht verzichten mag, kann z.B. noch ein paar Schinkenwürfel mit anbraten und in den Teig geben – ein Gedanke mit dem ich zwar auch gespielt, mich dann aber dagegen entschieden hatte. In der Summe kann ich das heutige Kochexperiment auf jeden Fall mal wieder als vollen Erfolg verbuchen – eine sehr leckere Alternative zum Standard-Kartoffelpuffer.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Gaeng Massaman Nua [23.09.2011]

Während mich der traditionell-regionale Apfelstrudel mit Vanillesauce und der Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce heute nicht sonderlich ansprachen, stand im Bereich Vitality mit einem Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren ein durchaus interessantes Gericht auf der regulären Speisekarte – ein Gericht dass ich so oder in fast gleicher Form hier, hier, hier und hier schon einmal mit Genuss verzehrt hatte. Dann aber fiel mir ein dass ich diese Woche noch nicht ein Mal an der Asia-Thai-Theke zugeschlagen hatte. Gut, die Gebackene Ananas und Banane zu der wie üblich eine Art Honig serviert wurde, war eindeutig nichts für mich, aber sowohl der Gebackene Fisch mit frischem Gemüse in süßer Chili-Sauce als auch das Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry erschienen durchaus verlockend. Nach kurzem überlegen entschied ich mich schließlich für das Rindfleischgericht zu dem ich mir neben dem Reis und dem Glückskeks noch einen Becher weißer Mousse Chocolate von der Dessert-Theke nahm. Außerdem hatte man dieses mal kleinere Teller für die Asia-Gerichte ausgelegt – somit hatte man endlich mehr Platz auf dem Tablett.

Gaeng Massaman Nua

Leider entsprach meine heutige Gericht nicht dem was ich sonst von der Asia-Thai-Theke gewohnt bin. Die Fleischstreifen waren etwa zur Hälfte ziemlich zäh und nur schwer zu beißen. Und auch das Gemüse, das heute aus Paprika, Zucchini, Frühlingszwiebeln, Brokkoli, Salat, Möhren, Erbsen und Kartoffel bestand, kam nicht ganz ohne Kritik weg, denn sowohl ein Stück Zucchini, ein Stück Brokkoli und ein Kartoffelwürfel waren scheinbar nicht lange genug gekocht und erwiesen sich als viel zu bissfest als dass ich es verzehren konnte und wollte. An der leicht scharfe Sauce, sämigen Sauce und dem Reis gab es aber nichts auszusetzen und auch das luftig-lockere Mousse Chocolate erwies sich als gute Wahl.
Beim allgemeinen Kantinenpublikum schien heute eher das Putensteak in Honig-Pfeffersauce den größten Zuspruch zu finden, denn es landete meiner Meinung nach mit knappen Vorsprung vor dem Seelachs auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf Platz drei folgten die Asia-Gericht und auf Platz vier der Apfelstrudel. Im Nachhinein gesehen wäre wohl auch für mich entweder der asiatische Chili-Fisch oder aber das Putensteak die beste Wahl gewesen – aber da steckt man halt voerher nicht drin. In der Regel sind die Asia-Gerichte ja auch sehr absolut ok, nur heute hatte ich eben mal daneben gegriffen…

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Massaman Nua: +/-
Reis: ++
Weißes Mousse Chocolate: ++

Süßkartoffel-Spinat-Curry mit Kokosmilch – das Rezept

Bei solchem Wetter wie seit einigen Tagen in weiten Teilen Deutschlands herrscht, war mir nach etwas leichtem und fruchtigen Gericht. Da ich noch einige Süßkartoffeln vorrätig hatte, entschied ich mich gestern dazu ein vegetarisches Curry aus Süßkartoffeln und Blattspinat zuzubereiten, das ich mit Kokosmilch garnierte und noch mit ein wenig normalen Kartoffeln und Möhren ergänzte. Gemeinsam mit einer ausgewogenen Kombination aus verschiedenen mehr oder minder exotischen Gewürzen ergab das ganze auch ohne Fleisch ein wirklich leckeres und leichtes Gericht.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

550 – 600g Süßkartoffeln
01 - Zutat Süßkartoffeln

250g Blattspinat
02 - Zutat Blattspinat

250 – 300g Kartoffeln – festkochend
03 - Zutat Kartoffeln

200 – 250g Möhren
04 - Zutat Möhren

1 große Gemüsezwiebel
05 - Zutat Zwiebel

2-3 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch

zum Würzen: 3/4TL Kreuzkümmel, 1/2TL schwarzer Pfeffer, 1/3TL Koriander gemahlen, 1/3TL Kardamom gemahlen, 1/4TL Nelken gemahlen, 1/3 TL Zimt
07 - Zutat Gewürze

220ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

ca. 100ml Kokosmilch
09 - Zutat Kokosmilch

außerdem etwas Ghee oder Butter zum anbraten sowie ggf. etwas Salz

Zuerst schneiden wir Süßkartoffeln, Möhren, Kartoffeln in Würfel und hacken die Zwiebeln.
10 - Zutaten schneiden

Anschließend erhitzen wir Ghee oder Butterschmalz in einem großen Topf und rösten die Gewürze darin an bis sie man den Geruch deutlich wahrnehmen kann,
11 - Gewürze anrösten

dann geben wir Knoblauch und Zwiebeln hinzu und dünsten sie glasig an.
12 - Zwiebeln und Knoblauch andünsten

Es folgen nun Süßkartoffeln, Möhren und Kartoffeln, die wir für drei bis vier Minuten bei gelegentlichem Rühren mit anbraten
13 - Gemüse kurz anbraten

bevor wir alles mit Gemüsebrühe
14 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

und der Kokosmilch aufgießen.
15 - Kokosmilch beigeben

Für ca. sieben bis acht Minuten lassen wir alles auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln,
16 - köcheln

dann rühren wir den Blattspinat unter und lassen es kurz aufkochen bevor wir es für weitere fünf Minuten köcheln lassen. Dabei können wir den Blattspinat unbesorgt auch noch gefroren mit ins Gericht geben.
17 - Spinat unterrühren

Schließlich probieren wir unsere Kreation
18 - Probieren

und würzen es ggf. mit Pfeffer und mit Salz nach.
19 - Nachwürzen

Sobald alle Gemüsekomponenten gut durchgekocht sind, können wir das Gericht vom Herd nehmen und umgehend servieren.
20 - Yam spinach curry with coco milk - Fertiges-Gericht

Das Ergebnis war ein leicht süßliches und dennoch angenehm würziges Gericht, das mit seiner exotischen Gewürzmischung genau richtig für das aktuelle Wetter zu sein schien. Vor allem die Kombination aus Süßkartoffeln und Blattspinat gab dem Gericht dabei meiner Meinung nach den gewissen Touch.

21 - Yam spinach curry with coco milk - CloseUp

Im Originalrezept war zwar kein Salz vorgesehen gewesen, aber beim probieren fand ich dass etwas davon nicht schaden konnte. Ansonsten fand ich die Gewürzmischung in den hier angegebenen Mengen genau richtig abgewogen. Auch wenn ich zu Beginn ein paar Bedenken gehabt hatte und daran gedacht habe das ganze noch mit etwas Fleisch wie z.B. Hähnchenbrust zu ergänzen – bin aber froh es nicht getan zu haben. Das hätte den Geschmack wahrscheinlich sogar verdorben. Es gab nichts daran auszusetzen – und heute kann ich auch schon sagen dass man dieses Gericht ohne Probleme im Kühlschrank aufbewahren und wieder aufwärmen kann, ohne dass es zu geschmacklichen Einbußen kommt. Kann diese Zubereitung vorbehaltlos gerade für die warme Jahreszeit weiter empfehlen.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Lauch-Quiche – das Rezept

Heute kam ich beim wälzen meiner Rezeptsammlung auf die Idee, mal eine Lauch-Quiche zuzubereiten, eine Spezialität der französischen Küche aus dem Raum Lothringen. Das Rezept klang lecker und ich hatte sogar noch eine Stange Lauch im Kühlschrank. Und kompliziert war das Ganze auch nicht sonderlich. Die französische Bezeichnung Quiche wurde um 1845 von dem elsässischen Wort Kiche, bzw. Kueche abgeleitet, das dem deutschen Wort Kuchen entspricht. Normalerweise werden solche Quiches in runden Tarteformen zubereitet, ich entschied mich jedoch abweichend davon eine kleine Eckige Auflaufform zu verwenden, da ich hier nur eine kleine Variante zubereiten wollte.

Was braucht man also für 2 Portionen?

Für den Teig

120g Mehl
01 - Zutat Mehl

1 Ei
02- Zutat Eier

40g Butter
03 - Zutat Butter

1/4 TL Salz
04 - Zutat Salz

Für die Füllung:

1 große Stange Lauch
05 - Zutat Lauch

100-110g Speck
06 - Zutat Speck

1 weiteres Ei
02- Zutat Eier

1 Becher Saure Sahne (200g)
07 - Zutat Saure Sahne

außerdem zum Würzen Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Curry sowie etwas Öl zum anbraten.

Zuerst fertigen wir den Teig. Dazu mischen wir das Mehl mit Butter einem Ei und Salz und kneten alles gut durch.
08 - Vermengen

Den fertigen Teig stellen wir dann abgedeckt für ca. eine Stunde in den Kühlschrank.
09 - Teig stehen lassen

Inzwischen können wir die Stange Lauch gründlich waschen
10 - Lauch waschen

und schneiden sie in Ringe.
11 - Lauch schneiden

Den Speck schneiden wir wenn nötig noch etwas kleiner und braten ihn mit etwas Öl in einem kleinen Topf an. Ich ergänzte dabei den Speck noch einige Bacon-Streifen die ich von hier noch übrig hatte und die aufgebraucht werden mussten.
12 - Speck anbraten

Ist alles gut durchgebraten, fügen wir die Lauchringe hinzu,
13 - Lauch hinzufügen

würzen alles mit Salz, Pfeffer und etwas Curry
14 - Würzen

und lassen es auf niedriger Stufe für etwa zehn Minuten vor sich hin köcheln.
15 - Köcheln

Aus Saurer Sahne, dem zweiten Ei, Salz und Pfeffer fertigen wir nun den Guss für unser Quiche
16 - Saure Sahne mischen

wobei ich – abweichend vom Ursprungsrezept – noch etwas frisch geriebene Muskatnuss hinzufügte.
17 - Mit Muskatnuss würzen

Nun können wir den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, dann den Teig auch aus dem Kühlschrank nehmen und ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn ausrollen
18 - Teig ausrollen

um ihn dann in eine kleine Auflaufform zu geben.
19 - Teig in Form geben

Auf diesen Teigboden geben wir dann die Mischung aus Lauch und Speck, wobei wir aber darauf achten das wenige an Flüssigkeit, dass sich angesammelt hat, nicht mit in die Auflaufform zu füllen, sondern belassen es im Topf.
20 - Mit Lauch-Speck-Gemisch belegen

Schließlich übergießen wir das Ganze mit dem gewürzten Guss aus Saurer Sahne.
21 - Mit Saurer Sahne begießen

Von dem so entstandenen Lauch-Speck-Kuchen
22 - Bedeckt

schneiden wir nun noch die zu weit überstehenden Teigränder ab
23 - Teig abschneiden

und geben die Auflaufform dann in den inzwischen vorgeheizten Backofen, wo wir es für ca. 45 Minuten backen.
24 - In Ofen

Ist alles gut überbacken, entnehmen wir die Auflaufform
24 - Lauch-Quiche - Fertig gebacken

und teilen sie mit einem passenden Werkzeug in passende Portionen auf.
25 - Lauch-Quiche - Teilstück

Sehr lecker muss ich zugeben. Der Teig war zwar meiner Meinung nach etwas trockener geworden als ich es ursprünglich beabsichtigt hatte – hier hätte ein weitere Ei mit Sicherheit nicht schlecht gewesen – aber die Füllung aus Lauch und Speck und der Guss aus Saurer Sahne in Kombination mit den verwendeten Gewürzen war ein wahrer Genuss.

26 - Lauch-Quiche - CloseUp

Zuerst hatte ich ja noch überlegt gewürfelte Zwiebeln mit dem Speck anzubraten, doch es erwies sich als weise Entscheidung dies nicht getan zu haben. Die Würzung erwies sich auch so als absolut ausreichend. Auf der anderen Seite gab die zusätzliche Verwendung von Muskatnuss dem Guss eine wirklich sehr angenehme Note. Für mein erstes Quiche war ich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden – einzig an dem Teig muss ich noch etwas arbeiten – hier wäre die Verwendung von Blätter- statt Mürbeteig auch noch eine interessante Variante. Werde in Zukunft mit Sicherheit weitere Kochexperimente in diese Richtung unternehmen. Ich hoffe dem Einen oder Anderen mit diesem Rezept eine interessante Anregung gegeben zu haben.

Guten Appetit

Hähnchen mit gelben Thai-Curry & Kokosmilch [14.03.2011]

Heute bot die reguläre Küche irgendwie kein Gericht an, das mich sonderlich begeistern konnte. Die Spiralnudeln in Paprikaragout waren mir trotz Aufwertung mit einigen Fetawürfeln etwas zu schlicht, der Abgebräunte Leberkäse mit Spiegeleiund Kartoffelsalat bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie der Griechische Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki bei Globetrotter erschienen mir beide zu Kalorienreich. Also legte ich meinen Hauptaugenmerk heute auf die asiatische Theke und entdeckte gleich mehrere Gerichte die mich reizten. Was die Nährwerte angeht wären die Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia-Thai-Gemüse nach Namainh-Art mit Sicherheit am besten gewesen, aber mir war dann doch etwas mehr nach einem Fleischgericht. Das Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman-Curry, welches ich hier übrigens schon mal probiert hatte, klang schon mal ganz gut, aber noch mehr reizte mich das Hähnchen mit frischem Gemüse, gelben Thai-Curry und Kokosmilch. Also entschied ich mich für dieses Gericht, zu dem wie immer eine Schalre Reis kam, die ich mir mit einem großzügigen Löffel süß-scharfer Chilisauce garnierte.

Hähnchen mit Thai-Curry & Kokosmilch

Neben reichlich panierter, zwar recht groß geratener, aber dafür angenehm zarter und saftiger Hähnchenfleischstückchen fanden sich wie üblich auch eine bunte Auswahl verschiedener Gemüsesorten – darunter Kohl, Sprossen und Möhren, Frühlingszwiebeln. Aber das wirklich leckere an dem Ganzen war die leicht scharfe, fruchtige Sauce aus Kokosmilch und gelben Thai-Curry. Insgesamt erwies das Gericht als eine sehr gute Wahl – ich war sehr zufrieden.
Und auch die anderen Kantinengäste schienen die Asia-Gerichte heute den anderen Angeboten vorzuziehen, ich würde diesen daher heute zumindest meines Eindrucks nach den ersten Platz zubilligen. Auf Platz zwei und recht eng auf folgte aber schon das Gyros mit Pommes Frites und den dritten Platz belegte der Leberkäse. Auf dem vierten Platz folgten schließlich die Spiralnudeln. Bis auf den leichten Vorsprung der Asia-Gerichte vor dem Gyros kein sonderlich verwunderliches Ergebnis und es bestätigte mich in meiner Entscheidung. Bei Asia-Gerichten kann man aber auch nur wenig falsch machen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen mit gelben Thai-Curry: ++
Reis: ++