Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Curry-Ananas-Sauce & Reis [22.06.2015]

Heute war mal wieder einer dieser Montage, an dem kein Angebot in unserem Betriebsrestaurant besonders hervor stach – viel mehr fanden sich ausschließlich Standardgerichte auf der Speisekarte. Zum einen waren da das Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten, mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Gang Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifewn gebraten in roter Currysauce an der Asia-Thai-Theke, zum anderen Curryreis mit Zucchini-Karottenragout bei Vitality, eine Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Curry-Ananassauce und Reis bei Globetrotter und ein Pikantes Würst’l Gulasch mit Kartoffelwürfeln und Paprikastreifen bei Tradition der Region. In die nähere Auswahl kamen bei mir heute die Hähnchenbrust und der Wurstgulasch, wobei ich nach kurzem Abwägen dem exotischen Geflügelgericht den Vorzug gab. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießbrei mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Crispy chicken breast with curry pineapple sauce & rice / Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit  Curry-Ananas-Sauce & Reis

An dem angenehm groß geratenen Stückchen zarter Hähnchenbrust in seiner wie versprochen knusprigen Panade gab es schon mal nichts auszusetzen, es entsprach in allen Aspekten meinen Erwartungen, und auch der lockere Langkornreis war heiß und gut durchgekocht, ohne dabei zu hart oder zu weich zu sein. Das einzige was etwas enttäuschte war leider die Sauce, denn sie war heute eher fad geworden und man musste schon genau hin schmecken, um das Curryaroma wahrnehmen zu können. Da halfen auch die spärlich darin verteilten Stücke von Dosenananas wenig. Einziger sinnvoller Zweck der Sauce war also letztlich das binden des Reis, damit er beim Verzehr nicht von der Gabel rutschte. Am nicht zu süßen Grießbrei mit Vanillearoma samt seiner roten, mit zahlreichen Fruchtstücken versehenen Beerengrütze gab es aber wiederum keine Beschwerden.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch das Beobachten der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, lag die knusprige Hähnchenbrust dennoch vorne und konnte sich mit kleinem, aber klar erkennbaren Vorsprung vor dem Würstelgulasch den ersten Platz sichern. Dem somit zweitplatzierten Würstelgulasch folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei und schließlich der vegetarische Curryreis mit Zucchini-Karottenragout auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust in Knusperpanade: ++
Curry-Ananassauce: +/-
Reis: ++
Grießbrei mit roter Grütze: ++

Rosinenlauch aus dem Ofen mit Cashewkernen & Cranberries – das Rezept

Wie man ja nicht erst seit meinen Überbackenen Lachstangen mit Erbsenreis weiß, bin ich ein großer Fan von Lauchgerichten aller Art. Daher zögerte ich nicht lange, das kürzlich entdeckte Rezept für Rosinenlauch aus dem Ofen mit Cashewkernen und Cranberries gleich einmal auszuprobieren. Die Kombination von Lauch und Rosinen konnte ich mir von Anfang an als überaus schmackhaft vorstellen und wie sich herausstellte passten auch die Cashewnüsse und der Guss aus Eiern und Ziegenmilch wunderbar in die geschmackliche Gesamtkombination. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, dieses Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

4 dünne Stangen Lauch / Porree (ca. 900-1000g)
01 - Zutat Lauch / Ingredient leeks

40g Rosinen
02 - Zutat Rosinen / Ingredient raisins

20g Cranberries
03 - Zutat Cranberries / Ingredient cranberries

40ml Madeira (Portugiesischer Likörwein)
06 - Zutat Madeira (Likörwein) / Ingredient madeira wine

2 Hühnereier (Größe M)
04 - Zutat Eier / Ingredient eggs

125ml Ziegenmilch
05 - Zutat Ziegenmilch / Ingredient goat milk

50ml Sahne
08 - Zutat Sahne / Ingredient cream

50g Cashew-Nüsse
07 - Zutat Cashewnüsse / Ingredient cashew nuts

1 gehäufter Esslöffel Curry
09 - Zutat Curry / Ingredient curry

1 Esslöffel Butter
10 - Zutat Butter / Ingredient butter

sowie etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Wir beginnen damit, einen größeren Topf mit Wasser für das Blanchieren des Lauch aufzusetzen.
11 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to a boil

Anschließend trennen wir die Wurzelenden der Lauchstangen ab
12 - Wurzelenden des Lauch abtrennen / Cut roots from leeks

und entfernen auch das obere, dunkle grün. Da die Länge des hellgrünen Teils des Lauchs variieren kann, sollten wir hier jede Stange einzeln kürzen.
13 - Dunkelgrünen Teil das Lauch wegschneiden / Cut dark green part of leeks

Die verbliebenen Porree halbieren wir nun
14 - Lauch längs halbieren / Half leeks lengthways

und schneiden sie in gleichmässige Stücke von etwa 10cm Länge. Sollte dabei “Verschnitt” entstehen, diesen nicht wegwerfen – wir können auch ihn verwenden.
15 - Lauch auf gleichmässige Länge schneiden / Cut leeks on uniform length

Nun waschen wir das Lauch gründlich – wir wollen ja keinen Sand im Essen haben – und lassen ihn dann im Sieb abtropfen.
16 - Lauch waschen / Wash leeks

Außerdem weichen wir Rosinen und Cranberries in den 40ml Madeira ein
17 - Rosinen & Cranberries in Madeire einweichen / Soak raisins & cranberries in madeira wine

und zerkleinern die Cashew-Nüsse grob.
18 - Cashewnüsse grob zerkleinern / Hackle cashew nuts

Sobald das Wasser dann kocht, geben wir einen Teelöffel Salz hinein
19 - Wasser salzen / Salt water

und blanchieren darin unser Lauch für 4-5 Minuten
20 - Lauch blanchieren / Blanch leeks

um es anschließend in einem Sieb abtropfen und etwas abkühlen zu lassen.
21 - Lauch abgießen & abtropfen lassen / Drain leeks

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, mit dem Vorheizen des Backofens auf 200Grad zu beginnen.

Dann geben wir die Ziegenmilch und die Sahne in ein passendes Behältnis, z.B. eine Schüssel,
22 - Ziegenmilch & Sahne in Schüssel geben / Put goat milk & cream in bowl

schlagen die beiden Eier hinein
23 - Eier dazu geben / Add eggs

und verquirlen alles gründlich miteinander
24 - Gründlich verrühren / Mix well

wobei wir es auch gleich kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
25 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss abschmecken / Taste with salt, pepper & nutmeg

Nachdem wir dann eine Auflaufform mit etwas Butter gefettet haben
26 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

legen wir das blanchierte Lauch hinein,
27 - Lauch in Auflaufform legen / Put leeks in casserole

verteilen die Milch-Ei-Mischung gleichmäßig darüber
28 - Lauch mit Ei-Milch-Mischung übergießen / Drain egg milks mix on leeks

und schieben die Auflaufform dann für 25 – 30 Minuten in den Ofen.
29 - Lauch im Ofen backen / Bake leeks in oven

In der Zwischenzeit rösten wir die grob zerkleinerten Cashewnüsse ohne Fett unter häufigem rühren an, bis sie anfangen leicht zu duften. Aber vorsicht: Werden sie zu braun, können sie einen leicht bitteren Geschmack annehmen.
30 - Cashewnüsse ohne Fett anrösten / Roast cashew nuts without fat

Sobald die Cashewnüsse duften, geben wir den Esslöffel Butter hinzu,
31 - Butter hinzufügen / Add butter

lassen ihn schmelzen
32 - Butter schmelzen lassen / Let butter melt

und bestäuben dann alles mit dem Esslöffel Currypulver
33 - Mit Curry bestäuben / Dredge with curry

den wir kurz mit anrösten, damit sich die Geschmacksstoffen entfalten können.
35 - Curry anrösten / Braise curry

Das Ganze löschen wir dann mit den Rosinen und Cranberries samt ihrer Einweichflüssigkeit, dem Madeira, ab
36 - Mit Madeira & Rosinen ablöschen / Deglaze with madeira & raisins

und lassen den Madeira etwas einkochen. Anschließend nehmen wir die Pfanne von der Kochplatte.
37 - Madeira einkochen lassen / Let madeira reduce

Ist die Ei-Milch-Masse in der Auflaufform nach 25 bis 30 Minuten gestockt, entnehmen wir diese temporär aus dem Ofen,
38 - Auflaufform aus dem Ofen entnehmen / Take casserole from oven

verteilen die Rosinen, Cranberries und Cashewnüsse darüber
39 - Pfanneninhalt über Lauch verteilen / Spread pan content on leeks

und backen alles für weitere fünf Minuten im Ofen.
40 - Weiter im Ofen backen / Continue to bake in oven

Danach brauchen wir die Auflaufform nur erneut aus dem Ofen zu holen
41 - Raisin leeks with cashew nuts & cranbeeries - Finished baking / Rosinenlauch mit Cashewnüssen & Cranberries - Fertig gebacken

42 - Raisin leeks with cashew nuts & cranbeeries - Finished baking / Rosinenlauch mit Cashewnüssen & Cranberries - Fertig gebacken - CloseUp

und können das Gericht unmittelbar servieren und genießen. Dazu gab es bei mir eine kleine Baguettestange, alternativ wären aber auch Salzkartoffeln dankbar.
43 - Raisin leeks with cashew nuts & cranbeeries - Served / Rosinenlauch mit Cashewnüssen & Cranberries - Serviert

Das Lauch bildete gemeinsam mit der gut gewürzten Ziegenmilch-Ei-Masse, der leichten Süße der in Madeira eingeweichten Beeren und der nussig-würzigen Note der in Curry geschwenkten Cashewkerne ein sehr gelungenes geschmackliches Gesamtbild. Und dabei erwies sich das Gericht auch noch als angenehm sättigend. Dieses Rosinenlauch aus dem Ofen ist also nicht nur für eingeschworene Lauch-Fans ein sehr empfehlenswertes Rezept.

44 - Raisin leeks with cashew nuts & cranbeeries - Side view / Rosinenlauch mit Cashewnüssen & Cranberries - Seitenansicht

Werfen wir abschließend – wie üblich – noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Und die sind dieses Mal überaus gut geraten, denn meiner Kalkulation nach kommt die gesamte Auflaufform mit Rosinenlauch auf gerade mal etwa 1200kcal, bei drei Portionen kommen wir also auf 400kcal pro Portion, bei vier Portionen sogar nur auf 300kcal. Dazu kommt natürlich noch der Wert für die Sättigungsbeilage nach Wahl. Eine Baguettestange wie ich sie hatte dürfte dabei etwa mit 150kcal pro Stück zu Buche schlagen, wählt man 200g Kartoffeln pro Portion kommt man ebenfalls auf zusätzlich noch einmal etwa 150kcal. Damit landen wir also bei 550kcal für die “große” und 450kcal für die “kleine” Portion. Da kann man wirklich nicht meckern.

Guten Appetit

Rogan Josh – Indisches Lammcurry mit roten Linsen & Joghurt [31.03.2015]

Als ich heute entdeckte, dass mit Rogan Josh – Indisches Lammcurry mit roten Linsen,Joghurt und Basm da gewesenesatireis im Bereich Globetrotter ein neues Gericht auf der Speisekarte stand, stand meine Entscheidung für dieses Gericht eigentlich schon fest. Zumal ich Currygerichte im Allgemeinen und Lamm im Speziellen sehr schätze. Von dieser Wahl konnten mich weder die Farmkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse bei Vitality, noch die 6 Stück Nürnberger Rostbratwürste mit Bratensauce, Sauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gaing Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grüner Curry Sauce oder Pla Pad Pef – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse abbringen. Zum Lammcurry gesellte sich noch ein Becherchen Waldbeerenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Rogan Josh - Indian lamb curry with red lentils & yoghurt / Indisches Lammcurry mit roten Linsen & Joghurt

Die Zubereitung aus Lamm, roten Linsen und einer sehr gelungenen, leicht scharfen Gewürzmischung in einer schmackhaften Joghurtsauce war schon einmal überaus gut gelungen und auch das Verhältnis von Sauce zu Fleisch war gut abgemessen. Über die Tatsache dass sich einige ganze Nelken darin fanden konnte ich daher großzügig hinweg sehen. Leider enttäuschte aber der Basmati-Reis heute aber etwas, denn er war etwas trocken geraten – vermutlich hatte er zu lange offen in der Wärmetheke gestanden. Außerdem war etwas zu viel Reis für etwas zu wenig Lammcurry auf dem Teller. Mit letzterem konnte ich zwar Leben, aber volle Punktzahl kann ich dem Reis dennoch nicht geben. Am kleinen Becher nicht zu süßer Waldpudding mit seiner Garnitur aus dunklen Schokostreuseln gab es aber wiederum nichts auszusetzen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das Rogan Josh – natürlich mit etwas gelungenerem Reis – in Zukunft häufiger auf unserer Speisekarte findet.
Sah man sich auf im Schankraum um, erkannte man schnell dass es heute aber doch die Nürnberger Rostbratwürste waren, die sich mit knappen, aber klar ersichtlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Den zweiten Platz belegte das Lammcurry, gefolgt von den Asia-Gerichten auf einem guten dritten Platz. Die Farmerkartoffel belegte – wie bei vegetarischen Angeboten üblich – auch heute nur Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rogan Josh: ++
Basmati-Reis: +/-
Waldbeerenpudding: ++

Puten-Reisauflauf “Simbali” – das Rezept

Auf meiner ständigen Suche nach neuen und interessanten Geschmackserlebnissen bin ich mit dem Puten-Reisauflauf “Simbali” endlich mal wieder fündig geworden, denn er kombiniert auf überaus gelungene Art den exotischen Geschmack von Banane, Mandel und Curry mit dem Aroma von angerösteten Zwiebeln, Pute und Reis. Klingt im ersten Moment tatsächlich ungewöhnlich, aber es lohnt sich wirklich diese Zusammenstellung mal auszuprobieren. Ich jedenfalls war mit dem Ergebnis überaus zufrieden und möchte daher natürlich nicht versäumen, dieses Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

200g Langkornreis
01 - Zutat Langkornreis / Ingredient rice

350g Putensteak
02 - Zutat Putensteaks / Ingredient turkey steaks

2 mittlere Zwiebeln
03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

400ml Wasser
04 - Zutat Wasser / Ingredient water

1 Dose Mais (265g Abtropfgewicht)
05 - Zutat Mais / Ingredient corn

1-2 Bananen
06 - Zutat Banane / Ingredient banane

2 Esslöffel Mandelstifte
07 - Zutat Mandelstifte / Ingredient almond tacks

1 Teelöffel Curry
08 - Zutat Curry / Ingredient curry

1 Messerspitze Zimtpulver
09 - Zutat Ingwerpulver / Ingredient cinnamon powder

50g Butter
10 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Glas trockener Weißwein
(Ich griff zu Chardonnay)
11 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

Einige Spritzer Zitronensaft (ca. 1 Teelöffel)
12 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

15g gehobelte Mandeln
13 - Zutat Mandeln (gehobelt)  / Ingredient shaved almonds

100g geriebenen Gouda
14 - Zutat geriebener Gouda / Ingredient grated gouda cheese

sowie etwas Salz
und etwas Butter oder Öl zum Fetten der Auflaufform

Nachdem wir einen Topf mit den 400ml Wasser für den Reis zum Kochen aufgesetzt haben
15 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to a boil

ziehen wir erst einmal die beiden Zwiebeln ab und schneiden sie in dünne Ringe.
16 - Zwiebeln in Ringe schneiden / Cut onion in rings

Außerdem waschen wir die Putensteaks
17 - Putensteaks waschen / Wash turkey steaks

und schneiden sie in mundgerechte Streifen.
18 - Putensteaks in Streifen schneiden / Cut turkey steaks in stripes

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit einem Teelöffel Salz versehen
19 - Wasser salzen / Salt water

und den Reis hinein geben können
20 - Reis hinzufügen / Add rice

um ihn dann bei geschlossenem Deckel für 20 Minuten auf niedrigster Stufe garen zu lassen.
21 - Reis geschlossen garen / Cook rice closed

Dann lassen wir den Reis in einem Sieb abtropfen
22 - Mais abtropfen lassen / Drain corn

und schälen die Banane, um sie in Scheiben zu schneiden.
23 - Banane in Scheiben schneiden / Cut banana in slices

Sobald der Reis gar ist, lassen wir ihn offen ausdampfen und stellen ihn bei Seite.
24 - Reis ausdampfen lassen / Vapor rice

In einer größeren Pfanne zerlassen wir anschließend die Butter
25 - Butter in Pfanne zerlassen / Melt butter in pan

und geben die Putensteak-Streifen hinein,
26 - Putenstreifen hinzufügen / Add turkey stripes

um sie rundherum anzubraten
27 - Putenstreifen rundherum anbraten / Fry turkey stripes

und dann wieder entnehmen, um sie auch bei Seite zu stellen.
28 - Putenstreifen entnehmen / Remove turkey stripes

Zum verbliebenen Bratfett in der Pfanne geben wir nun die Zwiebelringe
29 - Zwiebelringe in Pfanne geben / Add onions rings

und braten sie goldbraun an, so dass Röstaromen entstehen. Das dauert etwas, also einfach Geduld haben.
30 - Zwiebelringe goldbraun anbraten / Brown onion rings

Haben die Zwiebeln den gewünschten Bräunungsgrad erreicht, geben wir die Mandelstifte hinzu
31 - Mandelstifte hinzufügen / Add almonds

bestäuben alles mit dem Teelöffel Curry,
32 - Mit Curry bestäuben / Dredge with curry

der Messerspitze Zimtpulver
33 - Zimtpulver addieren / Add cinnamon powder

sowie einigen Spritzern Zitronensaft
34 - Spritzer Zitronensaft dazu / Add lemon juice

und braten die Gewürze zusammen mit Zwiebeln und Mandeln kurz weiter an
35 - Gewürze andünsten / Braise seasonings

bevor wir die Bananenscheiben hinzu geben, ebenfalls kurz von beiden Seiten braten
36 - Bananenscheiben hinein geben / Add banana slices

und schließlich den abgetropften Mais addieren.
37 - Mais hinzufügen / Add corn

Wir vermengen nun alles miteinander, salzen alles ein wenig, braten es für zwei bis drei Minuten gemeinsam weiter
38 - Vermengen & andünsten / Mix & braise lightly

bevor wir schließlich auch die Putenstreifen wieder mit in die Pfanne geben, alles wieder verrühren
39 - Putenstreifen wieder in Pfanne geben / Add turkey stripes to pan

und schließlich mit dem trockenen Weißwein ablöschen. Wer ohne Wein kochen will, kann hier ersatzweise auch Gemüsebrühe verwenden.
40 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

Nun lassen alles für fünf bis sechs Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln
41 - Verrühren & köcheln lassen / Mix & let simmer

und geben dann den zuvor gekochten Reis mit in die Pfanne
42 - Reis dazu geben / Add rice

Alles gut vermischen, den Reis noch für einige weitere Minuten mit anbraten und dann können wir die Platte ausstellen und die Pfanne herunter nehmen.
43 - Vermischen / Mix

Nachdem wir mit dem Vorheizen des Backofens auf 225 Grad begonnen haben, fetten wir eine Auflaufform aus,
44 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

füllen unsere Reismischung hinein,
45 - Reismischung hinein geben / Add rice mix

streichen alles glatt,
46 - Glatt streichen / Flatten

streuen zuerst ein paar gehobelte Mandeln
48 - Gehobelte Mandeln aufstreuen / Add shaved almons

und abschließend den geriebenen Gouda darüber.
49 - Mit Gouda bestreuen / Dredge with gouda

Sobald der Ofen Betriebstemperatur erreicht hat, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für ca. 10 Minuten.
50 - Im Ofen überbacken / Gratinate in oven

Ist der Käse zerlaufen, können wir die Auflaufform wieder entnehmen
51 - Fertig überbacken / Gratinated

und das Gericht auch unmittelbar servieren und genießen.
52 - Turkey rice casserole "Simbali" - Served / Puten-Reisauflauf "Simbali" - Serviert

Ich hatte ja erst befürchtet, dass das Gericht so ohne jegliche Sauce etwas trocken werden könnte, doch das stellte sich glücklicherweise als Fehleinschätzung heraus. Viel mehr erwies sich der Reisauflauf mit seiner Kombination von Curry, den angerösteten Zwiebeln, Mandeln, einer leichte Note von Zimt und Banane sowie natürlich Putenstreifen und Reis als überaus saftige, leckere und geschmacklich sehr gelungene Offenbarung. Dabei waren die Röstzwiebeln glücklicherweise nicht zu dominant geraten, sondern passten sich wunderbar in die Gesamtkomposition der verschiedenen Zutaten und Gewürze ein. Und auch der mild würzige Gouda, mit dem das ganze überbacken war, passte sehr gut dazu. Sehr lecker muss ich sagen – ich glaube ich hole mir sogar noch einen kleinen Nachschlag wenn ich mit diesem Beitrag fertig bin. 😉

53 - Turkey rice casserole "Simbali" - Side view / Puten-Reisauflauf "Simbali" - Seitenansicht

Werfen wir abschließend noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Berechnung nach liegt die gesamt Zubereitung bei ca. 2300kcal, aufgeteilt auf vier Portionen kommen wir also auf einen Wert von 575kcal pro Portion. Das ist zugegebenermaßen deutlich weniger als ich ursprünglich aufgrund der vielen Butter und des ganzen Käses angenommen hatte. Für ein Hauptgericht ist das meiner Meinung nach sogar ein überaus guter Wert. Also bleibt mir nichts weiter zu sagen, als abschließend noch einmal meine Empfehlung für dieses Rezept auszusprechen – es lohnt sich wirklich ausprobiert zu werden.

Guten Appetit

Curry-Hähnchenschenkel in Apfelsauce – das Rezept

Heute wollte ich mal wieder etwas exotischeres Zubereiten und entschied mich dazu, mich mal an Curry-Hähnchenschnenkeln in Apfelsauce zu versuchen. Das Ganze ist zwar denkbar einfach, aber ein Gericht muss ja nicht immer kompliziert sein, um ein leckeres und schmackhaftes Gericht zu liefern. Und das zeigt sich wunderbar bei diesem Rezept, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, dieses hier einmal kurz in der gewohnten Art und Weise vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

2 Hähnchenschenkel
01 - Zutat Hähnchenschenkel / Ingredient chicken legs

1 mittelgroßer Apfel
(Ich griff zu Jonagold, denkbar wäre aber auch Golden Delicious)
02 - Zutat Apfel / Ingredient apple

1 mittlere Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 leicht gehäufter Esslöffel Curry
04 - Zutat Curry / Ingredient curry

1 Esslöffel Mehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

1 Esslöffel Tomatenmark
05 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

250ml Hühnerbrühe
07 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken stock

einige Spritzer Zitronensaft
08 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

125g Basmati-Reis
09 - Zutat Basmatireis / Ingredient basmati rice

sowie eine Prise Zucker
und etwas Butter oder Butterschmalz zum braten

Beginnen wir damit, die Hähnchenschenkel gründlich zu waschen und trocken zu tupfen
10 - Hähnchenschenkel waschen / Wash chicken legs

um sie dann rundherum mit Salz und ein wenig von dem Curry einzureiben.
11 - Hähnchenschenkel mit Salz & Curry einreiben / Rub chicken legs with salt & curry

Außerdem ziehen wir die Zwiebel ab, würfeln sie
12 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und schälen den Apfel
13 - Apfel schälen / Peel apple

um ihn dann mundgerechte Stücke zu schneiden.
14 - Apfel würfeln / Dice apple

In einer Pfanne erhitzen wir dann etwas Butter oder Butterschmalz auf leicht erhöhter Stufe,
15 - Butterschmalz erhitzen / Melt ghee

geben die Hähnchenschenkel hinein
16 - Hähnchenschenkel einlegen / Add chicken legs

und braten sie für je 4-5 Minuten von beiden Seiten an
17 - Hähnchenschenkel beidseitig anbraten / Braise chicken legs from both sides

um sie dann wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
18 - Hähnchenschenkel entnehmen / Remove chicken legs

Im verbliebenen Bratenfett dünsten wir dann die gewürfelte Zwiebel an
19 - Zwiebel andünsten / Braise onion lightly

und fügen wenig später die Apfelstücke hinzu
20 - Apfelstücke addieren / Add apple pieces

um sie ebenfalls für einige Minuten mit anzubraten.
21 - Apfelstücke anbraten / Braise apple pieces

Nun geben wir den Esslöffel Tomatenmark in die Pfanne
22 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

verteilen dieses etwas
23 - Tomatenmark verteilen / Spread tomato puree

und bestäuben alles mit dem verbliebenen Curry
24 - Curry einstreuen / Add curry

sowie dem Esslöffel Mehl
25 - Mit Mehl bestäuben / Dredge with flour

und dünsten alles kurz mit in der Pfanne an
26 - Mehl & Curry anbraten / Braise flour & curry

um es letztlich mit der Hühnerbrühe abzulöschen.
27 - Mit Hühnerbrühe ablöschen / Deglaze with chicken stock

Nachdem wir alles miteinander verrührt haben, geben wir die Hähnchenschenkel in die Sauce,
28 - Hähnchenschenkel einlegen / Add chicken legs

schalten die Platte auf eine niedrige Stufe und lassen alles für 45 Minuten geschlossen schmoren.
29 - Hähnchenschenkel geschlossen schmoren / Stew chicken legs closed

Zwischendurch wenden wir die Hähnchenschenkel einige Male in der Sauce.
30 - Hähnchenschenkel zwischendurch wenden / Turn chicken legs from time to time

Etwa nach der Hälfte der Zeit, setzen wir einen Topf mit Wasser für den Reis auf, bringen dieses zum kochen,
31 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to boil

versehen es mit einem Teelöffel Salz
32 - Wasser salzen / Salz water

und kochen darin schließlich den Reis gemäß Packungsbeschreibung.
33 - Basmati-Reis kochen / Cook basmati rice

Kurz vor Garende entnehmen wir noch einmal kurz die Hähnchenschenkel aus der Pfanne und schmecken die Sauce final mit einigen Spritzern Zitronensaft und einer Prise Zucker ab.
34 - Mit Zitronensaft & Zucker abschmecken / Taste with lemon juice & sugar

Sobald der Reis fertig ist, lockern wir diesen etwas mit einer Gabel auf und geben dann etwas Butter hinein, die wir im heißen Reis schmelzen lassen. Das rundet meiner Meinung nach den Geschmack des Reis sehr gelungen ab.
35 - Butter in Reis schwenken / Melt butter in rice

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
36 - Curry chicken leg in apple sauce - Served / Curry-Hähnchenschenkel in Apfelsauce - Serviert

Die Sauce alleine war schon ein wahrer Traum und kombinierte überaus gelungen die Süße des Apfels mit der Würze des Curry und der fruchtigen Note aus dem Tomatenmark. Aber auch die Hähnchenschenkel mit ihrem zarten Fleisch und der leicht knusprigen Haut ließen aus meiner Sicht nichts zu wünschen übrig. Eventuell hätte ich die Schenkel noch kurz im Ofen backen können, damit die Haut noch knuspriger wird, aber letztlich schmeckte es auch so wunderbar. Dass der Reis eine überaus passende Sättigungsbeilage war, brauche ich wohl kaum noch hinzuzufügen.

37 - Curry chicken leg in apple sauce - Side view / Curry-Hähnchenschenkel in Apfelsauce - Seitenansicht

Schauen wir nun noch einmal kurz auf die Nährwerte dieses Gerichts. Die Hähnchenschenkel samt ihrer Sauce liegen dabei meiner Kalkulation nach bei 1000kcal, also 500kcal pro Portion, dazu kommen noch einmal je 100kcal für den Reis womit wir letztlich bei einer Summe von 600kca pro Portion landen. Dabei sind das allerdings nur Annährungswerte, da sich die Fleischausbeute pro Hähnchenschenkel natürlich immer etwas unterscheidet. Für ein Hauptgericht ist das aber auf jeden Fall ein absolut akzeptabler Wert. Und aus meiner Sicht gibt es an diesem Rezept auch nichts mehr dran zu verbessern.

Guten Appetit