Currywurst mit Pommes Frites [23.03.2017]

Auch wenn die Gebackenen Polentataschen mit Ratatouille und Kräuterdip bei Vitality und vor allem der Französische Zwiebelkuchen mit Speck und gemischten Salat im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants durchaus eine akzeptable Alternative gewesen wären und ich wohl auch mit den Asia-Thai-Angeboten wie Tofu gebacken mit Bratgemüse in Koriandersauce und vor allem Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce hätte leben können, griff ich letztlich doch wieder zur altbewährten, aber leider auch etwas kalorienreichen Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites aus dem Bereich Tradition der Region, wobei ich mich für die rote Variante entschied, also eine Art Dbereziner, nicht die klassische Rostbratwurst, die man hier als weiß bezeichnet. Passendes Gemüse fand ich aber keins und auch an der Salattheke entdeckte ich leider nichts passendes. Aber etwas Ketchup auf den Pommes Frites durfte natürlich nicht fehlen.

Curried fried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

An den Pommes Frites fehlte zwar mal wieder etwas Salz, aber davon abgesehen gab es nichts weiter zu kritisieren. Die Wurst war heiß, würzig und saftig, die heiße Currysauce, die mit Zwiebelstückchen versetzt war und die ich mir noch zusätzlich mit Currypulver garniert hatte, war fruchtig und würzig und die Pommes Frites knusprig und frisch. Ein sehr leckeres, aber leider eben auch nicht gerade leichtes Mittagsgericht. Ich war aber dennoch zufrieden.
Natürlich lag die Currywurst auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala weit vorne und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber der Zwiebelkuchen war ihr doch enger auf den Fersen als ich gedachte hatte und konnte sich einen guten Platz zwei sichern, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und den Polentataschen schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rote Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++

Hähnchenbrust in Knusperpanande mit fruchtiger Currysauce & Country Potatoes [07.03.2017]

Diese Woche scheint man nicht sehr kreativ in unserem Betriebsrestaurant zu sein, denn mit Schweinegeschnetzelten “Zurcher Art” mit hausgemachten Röstis stand im Abschnitt Tradition der Region der heutigen Speisekarte wieder ein sehr ähnliches Geschnetzeltes-Gericht auf der Speisekarte, dass sich nur in der Zugabe von Champignons statt Paprika und den zwei etwas größeren und scheinbar tatsächlich handgemachten Röstis vom Angebot des Vortages unterschied. Hätte ich nicht gestern bereits Geschnetzeltes gegessen, hätte ich vielleicht sogar hier zugegriffen, so aber sah ich mich erst einmal weiter um und entdeckte mit einer Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce und Country Potatoes im Bereich Globetrotter auch gleich das richtige. Da konnte mich auch das Angebot bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebackenes Seelachsfilet in Austernsauce nicht mehr von abbringen. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke.

Crispy chicken breast with fruity curry sauce & potato wedges / Hähnchenbrust in Knusperpanande mit fruchtiger Currysauce & Country Potatoes

Die große panierte Hähnchenbrust erinnerte mich sofort an das Wiener Backhendl, das hier ebenfalls von Zeit zu Zeit serviert wird. Aber selbst wenn es sich hier um das selbe Grundprodukt handelt, erwies sich das zarte und saftige Hähnchenbrustfilet in seiner tatsächlich angenehm knusprigen Panade auch in Kombination mit der etwas dünnen, aber angenehm fruchtigen Currysauce mit einigen Fruchtstückchen sowie garniert mit dem Saft der beiliegenden Zitronenscheibe als überaus lecker. Normalerweise hat man ein solches Gericht bisher immer mit Reis serviert, aber auch auch in Verbindung mit den heißen und außen schön knusprigen Kartoffelecken bzw. Country Potatoes erwies sich das Gericht als sehr gelungen. Und auch die noch einigermaßen heiße Kombination aus Erbsen sowie orangen und gelben Möhren passte sehr gut dazu. Eine gute Entscheidung, ich war sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich die Hähnchenbrust großer Beliebtheit und konnte sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung vor dem Zurcher Geschnetzelten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Nach dem Geschnetzelten auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und auf Platz vier schließlich das Vitality.Gericht.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust mit Knusperpanande: ++
Frucht-Currysauce: ++
Country Potatoes: ++

Currywurst mit Pommes Frites [26.01.2017]

Eigentlich sah ja der Französische Zwiebelkuchen mit Speck, dazu gemischter Salat, den man heute im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants anbot durchaus verlockend aus und ich war ernsthaft am überlegen, ob ich nicht hier zugreifen sollte. Die Farfalle mit Tomaten-Zucchiniragout und Parmesan bei Vitality sowie die Asia-Thai-Angebote wie Taohoo Tod – Tofu gebacken mit Bratgemüse in Koriandersauce oder Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse lockten mich immerhin nicht besonders. Aber dann fiel ich doch auf die gute alte Currywurst mit Pommes Frites zurück, die man heute bei Tradition der Region anbot. Dazu kam noch etwas Ketchup auf die Pommes, etwas Currypulver (ja, das musste man sich selbst aufstreuen) sowie ein Schälchen Erbsen und Pariser Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Die Pommes Frites, die sich in einer großzügigen Portion auf dem Teller fanden, waren schon mal schön frisch, knusprig und auch ausreichend gesalzen. Gemeinsam mit dem Ketchup und der warmen, wenn auch sehr dünnen Currysauce, in der sich einigen Zwiebelstückchen fanden, sehr lecker. Die Wurst selbst allerdings war oben leider aufgeplatzt und die Ränder der dadurch abstehenden Schale waren ziemlich hart gebraten, was den Genuss insgesamt etwas trübte. Daher muss ich hier leider einen kleinen Punktabzug vornehmen. Ebenso trifft es heute die Erbsen und Möhren, die zwar nicht zerkocht, aber trotz der Tatsache dass sie unter einer Wärmelampe gelagert worden waren bereits fast kalt waren. Dennoch insgesamt ein überaus akzeptables Gericht.
Und natürlich hatte auch der Gros der anderen Gäste heute – wie nicht anders zu erwarten – bei der Currywurst zugeschlagen und diesem Gericht somit mit unangefochten großen Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschert. Von denen, die nicht zur Currywurst gegriffen hatten, hatten die meisten wohl beim Zwiebelkuchen zugeschlagen, womit dieser auf Platz zwei landete. Den dritten Platz hatten die Asia-Gerichte inen und Platz vier belegten die vegetarischen Farfalle mit Tomaten-Zucchiniragout.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: +
Currysauce: +
Pommes Frites: ++
Erbsen & Möhren: +

Hähnchenbrust in fruchtiger Currysauce mit Reis [19.12.2016]

Auch wenn die Gerichte des heutigen Montags auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants durchgehend “alte Bekannte” waren, besaßen sie doch alle ihren gewissen Reiz. Die Spaghetti mit Balsamicolinsen bei Vitality waren mit 534kcal eine recht leichte Alternative, aber ich hatte erst Wochenende mehr als genug Nudeln, daher ließ ich sie mal außen vor. Und so etwas wie der Abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei, Bratensauce und Röstkartoffeln aus dem Abschnitt Tradition der Region hatte ich in letzter Zeit etwas zu häufig. Blieben also noch die Hähnchenbrust in fruchtiger Currysauce mit Basmatireis bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse. Und da die Hähnchenbrust mit Currysauce am Verlockendsten aussah und ich auch schon länger keinen Reis mehr gehabt hatte, griff ich schließlich bei diesem Gericht zu.

Chicken breast in fruity curry sauce & rice / Hähnchenbrust in fruchtiger Currysauce & Reis

Und ich hatte eine wirklich gute Wahl getroffen, denn die Hähnchebrust war angenehm zart und saftig, die dickflüssige, mit Paprikastückchen versetzte Currysauce erwies sich nicht nur als fruchtig, sondern auch als überaus pikant – was ich als sehr lecker empfand. Und auch am leicht klebrigen Basamtireis gab es nichts auszusetzen. Ich war sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich die Hähnchenbrust in Currysauce große Beliebtheit, so dass dieses Gericht mit einem leichten Vorsprung vor dem ebenfalls sehr gern gewählten Leberkäse den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier kamen kurz dahinter die Spaghetti mit Balsamicolinsen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Currysauce: ++
Basmatireis: ++

Kabeljaufilet an grünem Spargel mit Orangen-Curry-Sauce – das Rezept

Da aktuell ja die Spargelsaison im vollen Gange ist, wollte ich natürlich nicht darauf verzichten das eine oder andere Gericht damit zuzubereiten. Da ich ja am Freitag im Betriebsrestaurant mit dem Fisch etwas enttäuscht worden war, schien es mir recht und billig, den Spargel heute mit etwas Fisch zu kombinieren. Dazu hatte ich mir frischen Kabeljau an der Fischtheke im Supermarkt meines Vertrauens besorgt, was zwar kein billiger Spaß war, aber das war es mir wert. Diesen kombinierte ich mit grünem Spargel, filetierter Orange und einer Curry-Orangensauce zu einem überaus leckeren Gericht. Das zugehörige Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag einmal in der gewohnten Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

500g grüner Spargel
01 - Zutat grüner Spargel / Ingredient green asparagus

2 Kabeljau-Filets (á ca. 150-180g)
02 - Zutat Kabeljau-Filet / Ingredient cofish filet

1 Orange
03 - Zutat Orange / Ingredient orange

1/2 Bund Schnittlauch
04 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

1/2 Esslöffel Curry
05 - Zutat Curry / Ingredient curry

1/2 Esslöffel Zucker
06 - Zutat Zucker / Ingredient sugar

einige Spritzer Zitronensaft
07 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

40g Butter
08 - Zutat Butter / Ingredient butter

100g Creme fraiche
09 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

Beginnen wir damit, und um den Spargel zu kümmern. Wir waschen in gründlich, trocknen ihn,
10 - Spargel waschen / Wash asparagus

schneiden die holzigen Enden ab,
11 - Holzige Enden abschneiden / Cut woody ends

schälen das unterste Drittel
12 - Spargel schälen / Peel asparagus

und schneiden den Spargel dann in 3-4 cm lange Stücke.
13 - Spargel in Stücke schneiden / Cut aspargus in pieces

Außerdem zerteilen wir unsere Kabeljau-Filets,
14 - Kabeljaufilet zerteilen / Cut codfish

beträufeln sie von beiden Seiten mit etwas Zitronensaft
15 - Kabeljau mit Zitronensaft beträufeln / Sprinkle codfish with lemon juice

und würzen sie, ebenfalls von beiden Seiten, mit Salz und Pfeffer.
16 - Kabeljau mit Pfeffer& Salz würzen / Season codfish with pepper & salt

Anschließend schneiden wir die beiden Enden unserer Orange ab,
17 - Orange beschneiden / Cut orange

legen sie in einen Teller um den austretenden Saft aufzufangen und schneiden rundherum die Schale ab,
18 - Orange schälen / peel orange

um sie dann zu filetieren, indem wir die Schnitzen nah an der Haut spitzwinklig heraus schneiden.
19 - Orange filetieren / Fillet orange

Aus dem restlichen Fruchtkörper pressen wir den verbliebenen Saft in den Teller.
20 - Orangesaft auspressen / Squeeze orange juice

Nachdem wir dann einen größeren Topf mit Wasser zum Kochen des Spargels aufgesetzt haben
21 - Wasser für Spargel aufsetzen / Bring water for asparagus to a boil

schmelzen wir 30g der Butter in einem kleineren Topf,
22 - Butter in kleinem Topf schmelzen / Melt butter in small pot

streuen den halben Esslöffel Zucker ein,
23 - Zucker einstreuen / Add sugar

lassen diesen etwas karamellisieren,
24 - Zucker karamellisieren lassen / Let sugar caramelize

streuen dann auch den Curry ein
25 - Curry einstreuen / Add curry

und löschen schließlich alles mit dem aufgefangenen Orangensaft ab.
26 - Mit Orangesaft ablöschen / Deglaze with orange juice

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es salzen,
27 - Wasser salzen / Salt water

etwas Butter und eine Prise Zucker einstreuen
28 - Butter & Zucker hinzufügen / Add butter & sugar

und den Spargel darin für 8 bis 10 Minuten kochen können.
29 - Spargel kochen / Cook asparagus

Dann geben wir auch die Creme fraiche zu unserer Sauce
30 - Creme fraiche hinzufügen / Add creme fraiche

und verrühren alles gründlich – am besten mit einem Schneebesen damit nichts klumpt.
31 - Gründlich verrühren / Mix well

Außerdem stellen wir einen Teller in den Backofen und lassen diesen auf 75 Grad aufheizen, so dass der Teller vorgewärmt wird.
32 - Teller im Ofen vorheizen / Preheat dish in oven

In einer Pfanne erhitzen wir außerdem die verbliebene Butter
33 - Butter in Pfanne erhitzen / Heat up butter in pan

und braten unseren Kabeljau von jeder Seite für etwa drei Minuten an.
34 - Kabeljau braten / Fry cod

Nachdem wir dann das Schnittlauch gewaschen und in Röllchen geschnitten
35 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

sowie den Spargel abgeschüttet haben
36 - Spargel abtropfen lassen / Drain asparagus

können wir das Gericht mit den filetierten Orangen anrichten, mit Schnittlauch garnieren und servieren. Dazu passt Baguette.
37 - Codfish with green asparagus in orange-curry-sauce - Served / Kabeljau mit grünem Spargel in Orangen-Currysauce - Serviert

Leider war mir das Kabeljau-Filet beim braten etwas zerfallen, aber das minderte glücklicherweise den Genuss nicht im geringsten. Die Kombination aus zarten und saftigem Kabeljau mit zartem grünen Spargel und würzig-fruchigter Curry-Orangensauce war zugegebenermaßen einfach, aber überaus lecker. Ich war überaus zufrieden mit der Auswahl des Rezeptes. Und den verbliebenen Rest der Sauce lässt sich nach dem Verzeher dann wunderbar mit einem Stück frischen Baguettes vom Teller wischen. 😉

38 - Codfish with green asparagus in orange-curry-sauce - Side view / Kabeljau mit grünem Spargel in Orangen-Currysauce - Seitenansicht

Guten Appetit