Rote Currywurst mit Pommes Frites [13.08.2015]

Da mich heute weder die Angebote an der Asia-Thai-Theke noch die Farfalle mit Auberginenragout bei Vitality noch die Cannelloni mit Fleischfüllung, Bechamelsauce und mit Käse gratiniert bei Globetrotter heute sonderlich reizten, war die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region alternativlos. Auch wenn ich nach der Bratwurstschnecke am Montag damit schon zum zweiten Mal diese Woche Bratwurst zu mir nahm. Ich entschied mich dabei für die rote Variante, die etwas würziger zu sein versprach als die weiße und garnierte die Wurst mit etwas des bereit stehenden Currypulvers und die Pommes mit einer extra Portion Ketchup. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke.

Curried fried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Die angenehm große Wurst war wie erwartet schön würzig und schien nach Debrecziner Art hergestellt zu sein. Leider war die warme Currysauce zwar etwas zu süß geraten, aber noch absolut essbar. Volle Punktzahl kann ich hier aber nicht geben. Und auch die mit reichlich Petersilie versetzte Gemüsemischung aus orangen und gelben Möhren, Zuckerschoten und kleinen Spargelstücken war leicht zerkocht, weswegen ich hier ebenfalls etwas abziehen muss. Dafür gab es an den knusprigen und heißen Pommes Frites nichts auszusetzen. Zugegebenermaßen kein leichtes, aber geschmacklich durchaus akzeptables Mittagsmahl.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag die Currywurst natürlich ganz wie erwartet mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf dem ersten Platz. Den Asia-Gerichten gebührt heute der zweite Platz, gefolgt von den Cannelloni auf Platz drei und den Farfalle mit Auberginenragout schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Currysauce: +
Pommes Frites: ++
Mischgemüse: +

Weiße Currywurst mit Pommes Frites [28.08.2014]

Nachdem ich gestern bereits Asiatisch gespeist hatte, wollte ich heute nicht gleich wieder an der Wok-Theke zuschlagen. Daher ließ ich die dortigen Angebote einfach mal außen und wandte meine Aufmerksamkeit der westlichen Küche zu, wo das Ebly-Gemüserisotto auf mediterrane Art im Bereich Vitality. Das sah auch nicht übel aus, aber ich verspürte doch etwas Appetit auf Fleisch. Und wäre bei der Gebratene Hähnchenbrust mit Tomate und Mozzarella gratiniert, dazu Tagliatelle mit Tomatensauce ais der Sektion Globetrotter nicht so mickrig gewesen, hätte ich vielleicht hier zugegriffen, so aber wählte ich schließlich die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region. Dabei entsprach “rot” einer Bockwurst (Berliner Variante) und “weiß” einer Bratwurst () und ich entschied mich dabei für die Bratwurst, auf die man die gewünschte Menge Currypulver selbst streuen musste. Außerdem durfte natürlich etwas Ketchup auf den Pommes nicht fehlen. Und obwohl das mit Sicherheit kein leichtes Mittagsgericht war, konnte ich es doch nicht lassen, das Ganze noch mit einen kleinen Becher Walnussmousse aus dem heutigen Dessert-Angebot zu ergänzen.

Currywurst mit Pommes Frites / Curried sausage with french fries

Die Pommes Frites waren außen schön knusprig und innen noch etwas weich, so wie es sein sollte. Und dieses Mal waren sie sogar ein mit etwas Salz versehen, so dass ich nur noch wenig nachwürzen musste. Zur überaus großzügigen Portion Pommes gab es eine ebenfalls angenehm große, mit Curryketchup und -pulver garnierte, feine Bratwurst, die sich zwar als nicht mehr ganz heiß erwies, aber noch genügend Temperatur besaß dass ich hier auf einen Punktabzug verzichten kann. Das luftig-lockere, nicht zu süße Walnuss-Mousse schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Wie es bei einem solchen Angebot nicht anders zu erwarten war, lag die Currywurst heute natürlich mit großem Vorsprung vor allen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach kam lange nichts, bevor schließlich die Hähnchenbrust auf Platz zwei folgte, knapp dahinter die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und das Ebly-Gemüserisotto auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++
Walnuss-Mousse: ++

Gebackener Seehecht in Sesam-Curry-Kruste mit Reis & Currysauce [30.07.2014]

Am heutigen Mittwoch, inzwischen ja mein traditioneller Fischgerichte-Tag, fand sich mit einem Gebackenen Seehecht in der Sesamcurry-Kruste mit Reis und Currysauce im Bereich Vitality endlich mal wieder ein Gericht auf der Speisekarte, das zumindest meines Wissens bisher so noch nicht serviert worden war. Und ich liebe es ja immer mal wieder was neues auszuprobieren, daher brauchte ich nicht lange zu überlegen wo ich heute zuschlagen würde. Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich daher, dass außerdem noch Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region, 1/2 Grillhendel mit Pommes Frites bei Globetrotter sowie Asiagemüse mit Erdnußsauce nach Peking-Art und Gaeng Pad Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai- bzw. Woktheke zur Auswahl standen. Zum Fischgericht, das übrigens heute zusätzlich sehr schön mit einigen getrockneten Blüten garniert wurde, nahm ich mir noch ein Schälchen Mischgemüse aus dem zusätlichen Gemüseangebot und ein Becherchen eines Desserts, das mit Orangencreme bezeichnet wurde.

Seehecht in Sesam-Curry-Kruste mit Reis & Currysauce / Hake in sesame curry crust with rice & curry sauce

Trotz der zwei Stückchen Aprikose, die mit der Currysauce serviert wurden, erwies sich sie Sauce als etwas herber und nicht so fruchtig wie ich sie erwartet hatte und ich meinte sogar eine leicht bittere Note darin zu schmecken. War nicht ganz mein Geschmack, daher muss ich hier leider ein wenig in der Wertung abziehen. Der locker-körnige Reis war natürlich vollkommen in Ordnung, da kann man ja nicht allzu viel falsch machen und auch der gebackene Seehecht gab eigentlich keinen signifikanten Grund zu irgendwelcher Kritik, auch wenn ich eine wirklich “Kruste” und auch den Curry etwas vermisste, denn die mit Sesam garnierte Seite war zwar etwas fester als die anderen Flächen, aber krustig war sie nicht. Geschmeckt hat das sehr feine, weiße Fleisch aber natürlich dennoch sehr gut. Und das Gemüse aus orangen und gelben Möhren, Zuckerschoten, Erbsen und Spargelspitzen erwies sich heute endlich mal wieder als einwandfrei und nicht abgestanden oder zerkocht. Das als Orangencreme bezeichnete Dessert erwies sich schließlich als angenehm schaumiges Blutorangen-Mousse und gab auch keinerlei Grund zu Beschwerden. Abgesehen von der Sauce also mal wieder ein sehr gelungenes Mittagsgericht.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, sah man sofort dass es heute das 1/2 Grillhendel mit Pommes war, das den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf Platz zwei sah ich heute die Asia-Gerichte, die noch etwas häufiger gewählt worden waren als die somit drittplatzierten Ramschwammerl mit Semmelknödel. Der Seehecht mit Sesamcurrykruste belegte schließlich den vierten Plat aber wirklich nur sehr knapp hinter dem Pilz-Semmelknödel.

Mein Abschlußurteil:
Seehecht: ++
Currysauce: +
Reis: ++
Gemüsemix: ++
Blutorangen-Mousse

Kürbiscremesuppe & Hähnchenfilet “indisch” mit Mandelreis [15.08.2013]

Heute hätte ich zwar Alternativ auch eine Portion Spaghetti con Crema di Spinaci bekommen können, doch ich entschied mich für das aus meiner Sicht eindeutig besser klingende Hähnchenfilet “indisch” mit Mandelreis, das mit einer Kürbiscremesuppe und einem frischen Blattsalat serviert wurde. Als Nachtisch lag noch eine Päckchen Prinzenrolle Minis bei.

Kürbiscremesuppe & Hähnchenfilet "indisch" mit Mandelreis

Die Kürbiscremesuppe war zwar wieder recht dünn, aber geschmacklich gab es an der cremigen und gehaltvollen Suppenzubereitung soweit nichts auszusetzen. Einzig die Tatsache dass Kürbis kein typisches Gemüse für Mitte August ist ließ darauf schließen, dass es sich hier wohl um eine Fertigsuppe handeln musste. Das Highlight war aber eindeutig das zarte und saftige Stück gebratenen Hähnchenfilets in seiner würzig-fruchtigen Sauce, die mit einigen Aprikosenstückchen versehen war. Gemeinsam mit dem angenehm bissfest gekochten und mit Mandelstückchen garnierten Reis ein wirklicher Genuss. Hätte zwar gerne etwas mehr Sauce sein können, aber wenn man sie sich einteilte reichte sie gerade so. Und etwas Gemüse wäre natürlich noch ganz nett gewesen, aber notfalls tat es hier auch das Schälchen frischen Blattsalats, dem eine großzügige Portion eines Essig-Öl-Dressings beilag. Abgesehen von der etwas dünnen Suppe gab es da wirklich nichts zu meckern.

Mein Abschlußurteil:
Kürbiscremesuppe: +
Hähnchenfilet “indisch”: ++
Mandelreis: ++
Frischer Blattsalat mit Essig-Öl-Dressing: ++

Hähnchenbrust in Knusperpanade & fruchtiger Currysauce [10.06.2013]

Mein erster Blick galt auch heute dem leichten vegetarischen Gericht in Form eines Pikanten Bohnengulasch, der wie üblich in der Sektion Vitality angeboten wurde. Doch irgendwie ähnelte mir das Gericht zu sehr dem Pikanten Kartoffelgulasch, den ich erst letzte Woche Donnerstag verzehrt hatte, dachte sogar kurzzeitig an eventelle Resteverwertung. Daher sah ich mich erst einmal weiter um. Ein Asia-Thai-Gericht hatte ich ja erst am Freitag gehabt und weder die Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen noch das Nua Pad Pram Hoi – Rinfdleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce konnten mich so recht davon überzeugen, heute hier erneut zuzuschlagen. Blieben noch die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter und das Fleischpflanzel mit Spargelgemüse in Rahm und Salzkartoffeln bei Tradition der Region. Und obwohl Spargel gut klang, schien mir die eher kleine Menge am Fleischpflanzerl-Gericht es nicht zu rechtfertigen, dieses Angebot der eindeutig leichteren Hähnchenbrust vorzuziehen. Dazu nahm ich mir noch ein kleines Schälchen Mischgemüse aus dem heutige Gemüseangebot, auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Hähnchenbrust in fruchtiger Currysauce / Chicken breast in fruity curry sauce

Unter einem dünnen Stück saftiger Hähnchenbrust, welches mir ein wenig so erschien als wäre es fertig mit der Panade eingekauft worden, fand sich eine mit Wildreis versetzte, angenehm große Portion Reis, garniert mit einer leicht pikante und leicht fruchtigen Currysauce. Vom Hocker riss mich keine der Komponenten und einzig am Reis kann ich keinerlei Kritik üben. Bei der Hähnchenbrust in seiner abblätternden Panade reicht es gerade noch so aus, dass es zu keinen Abzügen in der Bewertung kommt, die Sauce hätte aber eindeutig etwas mehr Curry und Fruchtigkeit vertragen können. Und auch dem Gemüse aus Erbsen, Möhren, grünenn Bohnen und kleinen Stückchen vom Blumenkohl merkte man heute zu sehr an, dass es wohl über einen längeren Zeitraum offen unter einer Wärmelampe gelegen hatte. Insgesamt war alles zwar in Ordnung, mehr aber auch leider nicht. Im Nachhinein gesehen wäre das Fleischpflanzerl wohl die kulinarisch klügere Wahl gewesen.
Dennoch belegte die Hähnchenbrust mit Currysauce heute zweifellos den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch die Beobachtung der anderen Esser aufstellte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich aber nur sehr knapp gegen das Fleischpflanzerl mit Spargelgemüse auf Platz drei behaupten konnten. Einen guten, aber dennoch vierten Platz belegte schließlich der vegetarische Bohnengulasch.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Currysauce: +
Reis: ++
Gemüsemix: ++