Curry-Bratwurst mit Bratkartoffeln [23.01.2009]

Bei böigen, teilweise stürmischen Wetter und leichtem Nieselregen begaben wir uns auch heute mal wieder in die Maarweg-Kantine, wo man uns auch heute wieder eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Speisen darbot. So standen heute “Frische Reibekuchen mit Apfelkompott, dazu Schwarzbrot und Butter”, “Große Curry-Bratwurst mit Curry-Ketchup-Sauce, dazu Krautsalat in Joghurtsauce und Pommes Frites”, “Paniertes Seelachsfilet mit Safran-Sahne-Sauce, dazu Broccoliröschen und Butter-Spaghetti” und schließlich noch “Schweinefilet am Stück gebraten mit Pfifferling-Rahm-Sauce, dazu grüne Bohnen mit Speck und Thymian-Kartoffeln” und auf der Sonderangebotstafel “Ungarischer Gulasch mit Nudeln” zur Auswahl. Am reizvollsten klang zwar wohl das Schweinefilet, aber ich wählte dennoch die Curry-Bratwurst, die ich mir jedoch mit Bratkartoffeln anrichten ließ und den Krautsalat gegen einen Kirschkompott austauschte. Ich hatte Glück, denn gerade kam eine frische Ladung Bratkartoffeln aus der Küche und so war sichergestellt dass meine Sättigungsbeilage einigermaßen heiss ware. Vor der Kasse stand außerdem noch eine Dose mit Currypulver, mit dem ich mir meine Bratwurst samt Currysauce garnierte. Die Gesamtkosten lagen schließlich bei 5,10 Euronen.

Curry-Bratwurst mit Bratkartoffeln

War zwar nichts besonderes, aber für Kantinenverhältnisse doch ganz gut gelungen. Alle Komponenten des Hauptgerichtes waren noch schön heiß – was ja leider hier nicht selbstverständlich ist. Bratkartoffeln waren recht gut angebraten, aber leider fand ich die Kartoffelstücke selbst etwas zu groß geraten. Auch hätte etwas mehr Zwiebeln sowie Speck dem ganzen gut getan. Das machte sie zwar nicht gerade schlecht, aber ich mag Bratkartoffeln eben eher in schmalen Scheiben. Zwiebeln, Speck und am besten noch etwas Ei – so sollten Bratkartoffeln sein. Aber man kann halt nicht alles haben. Letztlich denke ich aber, das sie Bratkartoffeln ein sehr guter Ersatz für die Pommes Frites. Das Kirschkompott schließlich war ebenso wie am Mittwoch aus dem Post von gestern von guter Qualität – man hatte jedoch die Sahne gegen Vanillesauce und die Mandelsplitter durch kleine Nüsse ersetzt. Außerdem fanden sich drei Weintrauben auf dem Dessert, von denen die hellen Trauben jedoch meiner Meinung nach noch etwas zu frisch und dadurch etwas zu fest und sauer. Alles in allem aber mehr als genug für ein ausgewogenes Mittagsmahl dem als einziges etwas Gemüse fehlte. Aber was für Gemüse sollte schon zu Currywurst mit Bratkartoffeln passen.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurst: +
Currysauce: +
Bratkartoffeln: +/-
Kirschkompott: +

Kurztest Hardy’s Curry Wurst

Im Rewe entdeckte ich vor einigen Tagen beim Einkaufen ein weiteres Produkt, gut in meine Fertigcurrywurst-Testreihe passen sollte: Die “Hardy’s Curry Bratwurst” der Hardy Remagen GmbH & Co.KG aus dem in der Nähe von Köln gelegenen Ort Hürth. Der Preis lag wenn ich mich recht entsinne bei 1,49 €uronen.
Somit steigt die Anzahl der getesteten Currywurst-Zubereitungen nach

schon auf insgesamt fünf.

Bei der vorliegenden Currywurst handelt es sich um die eher um Ruhrgebiet verbreitete Variante, die entgegen der aus dem Berliner Raum stammenden Zubereitung mit Brühwurst aus Bratwurst hergestellt wird. Damit gehört sie gleichen Gruppe der Redlefsen Currywurst und der Currywurst mit Pommes der Firma Quisit, die ebenfalls aus Bratwurst hergestellt waren.
Wie bei fast Schalen-Currywürsten, die Quisit Version mit Pommes sei an dieser Stelle ausgeklammert, findet sich hinter dem hinteren Label ein kleiner Holzpieker und ein Tütchen Currypulver zur nachträglichen Garnierung.

Was beim abziehen des Rückenlabels negativ auffiel war die Tatsache, daß man hier die Klebemasse über die komplette hintere Seite des Labels verteilt hatte, was zur Folge hatte, daß das Currypulver an diesem festklebte.

Diese Tatsache wurde noch dadurch verschlimmert, dass in Folge die eine Seite des Currypulvertütchens mit Klebemasse verschmiert war und dadurch beim hantieren unangenehm an den Fingern klebte.

Kommen wir aber nun zur Zubereitung. Zur Auswahl standen zum einen die Mikrowelle mit 2 Minuten bei 600 Watt und zum anderen ein Wasserbad mit 15 Minuten Zubereitungszeit. Da field die Wahl nicht schwer – Zeitmässig lag die Mikrowelle einfach vorne.
Doch vorher mußte das Frontlabel noch einige Male durchstochen werden, um dem bei der Erhitzung entstehenden Druck ein Ventil zu bieten.

Dann ging es ab in die Mikrowelle – wie bereits erwähnt für 2 Minuten bei 600 Watt.

Nach dem zwei Minuten hatte ich dann eine gut erhitzte Curryketchup-Bratwurstscheiben-Mischung

bei der nur noch die das Currypulver fehlte, das ich sogleich aufstreute.

Somit war die Zubereitung abgeschlossen – Gesamtdauer liegt bei max. drei bis vier Minuten – schneller noch als eine Fünf-Minuten-Terrine.

Nun ging es an den Verzehr. Mein erster Eindruck war es, dass die Wurststücke recht bissfest waren – aber von der auf dem Frontdeckel angegebenen “…knusprig gebraten…” war nichts zu bemerken. Wie damals bei der Redlefsen Curry-Bratwurst hätte auch bei der Variante von Hardy etwas mehr Eigengeschmack meiner Meinung nach gut getan. Die Sauce, wohl eine Art Ketchup, war soweit in Ordnung, hätte aber etwas würziger sein können, trotz des Currypulvers. Des weiteren war das Verhältnis Sauce zu Wursteinlage wohl etwas falsch bemessen, denn obwohl ich viel Sauce mit den einzelnen Wurststücken verzehrte, war am Ende noch viel zu viel Sauce übrig.

Werfen wir abschließend gleich einmal einen Blick auf die Nährwerte. Auf der Umverpackung waren die durchschnittlichen Werte für 100g angegegeben, ich habe in der rechten Spalte diese Zahlen auf die Portionsgröße von 220g hochgerechnet.

Nährwerte:
  100g 220g
Brennwert: 801 kj
191 kcal
1762,2 kj
420,2 kcal
Eiweiß: 7g 15,4g
Fett: 14g 30,8g
Kohlehydrate: 8g 17,6g

War letztlich zwar in Ordnung, aber ist eindeutig nicht der absolute Favorit unter den bisher getesteten Convenience Food Currywurstzubereitungen. Die Wurstkonsistenz lässt mich hier sogar noch einen halben Punkt weniger als für die Redlefsen Currywurst zu geben. Aber ich gebe natürlich zu bedenken, daß diese Beurteilung teilweise auf meinen subjektiven Eindrücken und eigenen Vorlieben basiert.

Meine Wertung: 1_5 MG

Kurztest iss was! CurryMax

Heute Abend kam ich endlich dazu, einmal die bereits seit längerem in meinem Kühlschrank lagernde Portion “iss was! CurryMax” zu testen – ein weiteres Me-Too-Produkt zum Meica CurryKing – das ich im hiesigen Kaufland in Köln Ehrenfeld entdeckt habe. Somit steigt die Anzahl der getesteten Currywurst-Produkte schon mal auf vier:

und ich bin mal gespannt was ich noch so finde.
Hersteller ist gem. Packungsbeschriftung die Firma Rügen Feinkost aus 18574 Garz und wenn ich mich nicht irre wohl eine Hausmarke des Kaufland.

Wie bereits bei den meisten anderen Produkte dieser Art findet sich auch hier auf der Rückseite eine abziehbare Lasche.

Darunter findet sich – wie sollte es auch anders sein – ein Tütchen Currypulver und ein verpackter Holzpikser zum Verzehr.

Für die Zubereitung stellt der Hersteller zwei Wege zur Auswahl: Zum einen die Erhitzung in leicht siedendem Wasser über 10-12 Minuten oder aber in der Mikrowelle nach mahrfachem durchstechen der Abdeckfolie für 2-3 Minuten. Wer mich kennt, weiß natürlich daß meine Wahl auf die Mikrowelle fiel.

Nach zweieinhalb Minuten mikrowellenbestrahlung erhielt ich schließlich eine Portion erhitzter Bockwurst in Curryketchup.

Fehlte nur noch das Currypulver – dann konnte es an den Verzehr gehen.

Kalorienangeben konnte ich keine auf der Verpackung finden – daher kann ich darüber hier leider keine Angaben machen.
Geschmacklich war dieses Portion Convinience Food dann leider eher eine Enttäuschung: Es war zwar essbar, aber die Wurststückchen hatten eine leicht gummiartige Konsistenz und der Sauce fehlte irgendwie der Pepp – da half auch das Currypulver nicht viel. Zur Entschuldigung sei noch zu erwähnen, daß die Speise morgen abgelaufen wäre und mein Urteil daher nicht unbedingt als repräsentativ gelten muß. Aber ich war alles andere als begeistert und werde mir diese Speise wohl nicht noch einmal holen. War bisher die meiner persönlichen Meinung nach schlechteste Me-Too-Implementierung des CurryKing.

Nachtrag:
Ein weiterer Kritikpunkt, den ich hier noch nachschieben möchte ist die etwas zu dünn geratene Schale, die ziemlich instabil erschien und bei unvorsichtiger Handhabung ein verschütten des Inhaltes nach sich ziehen könnte.

Zum Glück ist mir das nicht passiert – aber die Gefahr besteht eindeutig.
Meine Wertung:

Kurztest Quisit Currywurst & Pommes

Quisit ist nach kurzem Studium der Rückseite der Umverpackung eine Marke des Unternehmens Vion Convenience GmbH. Der Preis lag bei teGut lag bei 1,99 €uronen pro Schale.

Bei der Wurst handelt es sich um Bratwurst, begraben unter einer ziemlich großen Menge Curryketchups. Currypulver wie zum Beispiel beim Meica Curry King oder der Redlefsen Curry Bratwurst war leider keines beigelegt. Die Pommes sind durch die Zubereitung in der Mikrowelle zwar etwas brauner geworden, aber natürlich waren sie weiterhein etwas matschig. Das habe ich aber auch nichts anders erwartet von Pommes Frites, die man in der Mikrowelle zubereitet. Außerdem fehlte etwas Salz – dieses war zwar in der Schale vorhanden, aber nicht gut auf den Pommes verteilt. Für Convenience Food war es aber in Ordnung, jedoch ziehe ich eine frisch zubereitete Currywurst von der Bude natürlich jederzeit vor.

Nährwerte für ein eine Schale
(350g)
Brennwert: 2593 kj
620 kcal
Eiweiß: 14,3g
Kohlehydrate: 69,5g
Fett: 31,5g

Meine Wertung: 2 Punkte

Kurztest Redlefsen Curry-Bratwurst

Beim Einkaufsbummel durch einen Herkules-Lebensmittelmarkt entdeckte ich mal wieder etwas im Kühlregal, was mir nach Material für einen Test aus sah: Die Curry Bratwurst der Firma Redlefsen. Der Preis war, wenn ich mich recht entsinne, 1,19 Euronen.

Dem Aufmerksamen Leser wird sofort eine Ähnlichkeit mit dem bereits vor einiger Zeit getesteten Meica Curry King auffallen. Ein Me-Too Produkt ? Oder nur zufällige Ähnlichkeit? Wir werden sehen.
Beim Umdrehen der Packung entdeckte ich, daß sich im hinteren Bereich ein Fach befand. Kam mir schon einmal sehr bekannt vor.

Wie nicht anders erwartet fanden sich hier – oh wunder – ein Holzgäbelchen und ein Päckchen Currypulver. Im Gegensatz zum Produkt der Firma Meica war die abdeckende Klebefolie jedoch hier durchgehend mit Klebemittel beschmiert, woraus resultierte daß das Currypäckchen an ihr festklebte und sich nur mit etwas Gewalt von ihr lösen lies. Zum Glück blieb es dabei unbeschädigt.

Da ich in der Anleitung nichts davon las, daß man die Folie bei Verwendung in der Mikrowelle anstechen solle, versuchte ich es erst einmal ohne das hinzufügen von Löchern in der Folie. Das Result zeigte sich bereits nach nur ca. 30 Sekunden: Die abdeckende Folie begann sich stark zu wölben und die Schale verformte sich unter dem sich aufbauenden Druck – was mich dazu bewog sofort die Zubereitung zu unterbrechen.

Ich fabrizierte also mit Hilfe des Holzgäbelchens einige Löcher in der Folie um den Druck zu mindern.

Das verhinderte zwar nicht daß sich die Folie nach erneutem Einstellen in die Mikrowelle wieder wöbte, aber die Gefahr einer Sauerei innerhalb des o.g. Küchengerätes war gebannt. Nach den in der Zubereitungsbeschreibung vorgeschlagenen 2 Minuten Zubereitungszeit entnahm ich die Schale und entfernte die (durchlöcherte) Abdeckfolie.

Wie der aufmerksame Beobachter spätestens jetzt deutlich erkennen kann besteht der signifikanter Unterschied zwischen den Produkten von Meica und Redlefsen: Während Meica mit Bock-/Kochwurst arbeitet, scheint die Firma Redlefsen echte Bratwurst zu verwenden. Die Abbildung sowie die Aufschrift auf der oberen Folie hatte es mich zwar bereits beinahe vermuten lassen, aber nun hatte ich Sicherheit. Man kann also höchstens von einem ähnlichem Produkt, nicht aber von so etwas wie einem Plagiat sprechen.
Nun fehlte nur noch eine Zutat: Das Currypulver.

Ich öffnete also das Tütchen an der vorgesehenen Einrißkante und begann damit, das Pulver auf die aufgewärmte Wurst-Ketchupsauce-Mischung zu streuen.

Die Menge war gut bemessen und reichte aus um die Wurst-Sauce-Mischung ausreichend zu bedecken.
Als letztes folgte der Geschmackstest. Ich persönlich fand die Würstchenscheiben zwar in Ordnung, aber hätte ihnen etwas mehr Eigengeschmack mit Sicherheit gut zu Gesichte gestanden. Im Gesamturteil kann sich dieses Bequemlichkeits-Nahrungsmittel (convenience-food) durchaus mit dem ähnlichen Curry King messen. Allerdings habe ich dieses Produkt bisher bei keiner anderen Lebensmittelgroßhandelkette entdecken können.
Mein Urteil: vier von sechs punkten