Posts Tagged ‘currywurst’

Kurztest Hardy’s Curry Wurst

Sunday, October 19th, 2008

Im Rewe entdeckte ich vor einigen Tagen beim Einkaufen ein weiteres Produkt, gut in meine Fertigcurrywurst-Testreihe passen sollte: Die “Hardy’s Curry Bratwurst” der Hardy Remagen GmbH & Co.KG aus dem in der Nähe von Köln gelegenen Ort Hürth. Der Preis lag wenn ich mich recht entsinne bei 1,49 €uronen.
Somit steigt die Anzahl der getesteten Currywurst-Zubereitungen nach

schon auf insgesamt fünf.

Bei der vorliegenden Currywurst handelt es sich um die eher um Ruhrgebiet verbreitete Variante, die entgegen der aus dem Berliner Raum stammenden Zubereitung mit Brühwurst aus Bratwurst hergestellt wird. Damit gehört sie gleichen Gruppe der Redlefsen Currywurst und der Currywurst mit Pommes der Firma Quisit, die ebenfalls aus Bratwurst hergestellt waren.
Wie bei fast Schalen-Currywürsten, die Quisit Version mit Pommes sei an dieser Stelle ausgeklammert, findet sich hinter dem hinteren Label ein kleiner Holzpieker und ein Tütchen Currypulver zur nachträglichen Garnierung.

Was beim abziehen des Rückenlabels negativ auffiel war die Tatsache, daß man hier die Klebemasse über die komplette hintere Seite des Labels verteilt hatte, was zur Folge hatte, daß das Currypulver an diesem festklebte.

Diese Tatsache wurde noch dadurch verschlimmert, dass in Folge die eine Seite des Currypulvertütchens mit Klebemasse verschmiert war und dadurch beim hantieren unangenehm an den Fingern klebte.

Kommen wir aber nun zur Zubereitung. Zur Auswahl standen zum einen die Mikrowelle mit 2 Minuten bei 600 Watt und zum anderen ein Wasserbad mit 15 Minuten Zubereitungszeit. Da field die Wahl nicht schwer – Zeitmässig lag die Mikrowelle einfach vorne.
Doch vorher mußte das Frontlabel noch einige Male durchstochen werden, um dem bei der Erhitzung entstehenden Druck ein Ventil zu bieten.

Dann ging es ab in die Mikrowelle – wie bereits erwähnt für 2 Minuten bei 600 Watt.

Nach dem zwei Minuten hatte ich dann eine gut erhitzte Curryketchup-Bratwurstscheiben-Mischung

bei der nur noch die das Currypulver fehlte, das ich sogleich aufstreute.

Somit war die Zubereitung abgeschlossen – Gesamtdauer liegt bei max. drei bis vier Minuten – schneller noch als eine Fünf-Minuten-Terrine.

Nun ging es an den Verzehr. Mein erster Eindruck war es, dass die Wurststücke recht bissfest waren – aber von der auf dem Frontdeckel angegebenen “…knusprig gebraten…” war nichts zu bemerken. Wie damals bei der Redlefsen Curry-Bratwurst hätte auch bei der Variante von Hardy etwas mehr Eigengeschmack meiner Meinung nach gut getan. Die Sauce, wohl eine Art Ketchup, war soweit in Ordnung, hätte aber etwas würziger sein können, trotz des Currypulvers. Des weiteren war das Verhältnis Sauce zu Wursteinlage wohl etwas falsch bemessen, denn obwohl ich viel Sauce mit den einzelnen Wurststücken verzehrte, war am Ende noch viel zu viel Sauce übrig.

Werfen wir abschließend gleich einmal einen Blick auf die Nährwerte. Auf der Umverpackung waren die durchschnittlichen Werte für 100g angegegeben, ich habe in der rechten Spalte diese Zahlen auf die Portionsgröße von 220g hochgerechnet.

Nährwerte:
  100g 220g
Brennwert: 801 kj
191 kcal
1762,2 kj
420,2 kcal
Eiweiß: 7g 15,4g
Fett: 14g 30,8g
Kohlehydrate: 8g 17,6g

War letztlich zwar in Ordnung, aber ist eindeutig nicht der absolute Favorit unter den bisher getesteten Convenience Food Currywurstzubereitungen. Die Wurstkonsistenz lässt mich hier sogar noch einen halben Punkt weniger als für die Redlefsen Currywurst zu geben. Aber ich gebe natürlich zu bedenken, daß diese Beurteilung teilweise auf meinen subjektiven Eindrücken und eigenen Vorlieben basiert.

Meine Wertung: 1_5 MG

Kurztest iss was! CurryMax

Thursday, September 4th, 2008

Heute Abend kam ich endlich dazu, einmal die bereits seit längerem in meinem Kühlschrank lagernde Portion “iss was! CurryMax” zu testen – ein weiteres Me-Too-Produkt zum Meica CurryKing – das ich im hiesigen Kaufland in Köln Ehrenfeld entdeckt habe. Somit steigt die Anzahl der getesteten Currywurst-Produkte schon mal auf vier:

und ich bin mal gespannt was ich noch so finde.
Hersteller ist gem. Packungsbeschriftung die Firma Rügen Feinkost aus 18574 Garz und wenn ich mich nicht irre wohl eine Hausmarke des Kaufland.

Wie bereits bei den meisten anderen Produkte dieser Art findet sich auch hier auf der Rückseite eine abziehbare Lasche.

Darunter findet sich – wie sollte es auch anders sein – ein Tütchen Currypulver und ein verpackter Holzpikser zum Verzehr.

Für die Zubereitung stellt der Hersteller zwei Wege zur Auswahl: Zum einen die Erhitzung in leicht siedendem Wasser über 10-12 Minuten oder aber in der Mikrowelle nach mahrfachem durchstechen der Abdeckfolie für 2-3 Minuten. Wer mich kennt, weiß natürlich daß meine Wahl auf die Mikrowelle fiel.

Nach zweieinhalb Minuten mikrowellenbestrahlung erhielt ich schließlich eine Portion erhitzter Bockwurst in Curryketchup.

Fehlte nur noch das Currypulver – dann konnte es an den Verzehr gehen.

Kalorienangeben konnte ich keine auf der Verpackung finden – daher kann ich darüber hier leider keine Angaben machen.
Geschmacklich war dieses Portion Convinience Food dann leider eher eine Enttäuschung: Es war zwar essbar, aber die Wurststückchen hatten eine leicht gummiartige Konsistenz und der Sauce fehlte irgendwie der Pepp – da half auch das Currypulver nicht viel. Zur Entschuldigung sei noch zu erwähnen, daß die Speise morgen abgelaufen wäre und mein Urteil daher nicht unbedingt als repräsentativ gelten muß. Aber ich war alles andere als begeistert und werde mir diese Speise wohl nicht noch einmal holen. War bisher die meiner persönlichen Meinung nach schlechteste Me-Too-Implementierung des CurryKing.

Nachtrag:
Ein weiterer Kritikpunkt, den ich hier noch nachschieben möchte ist die etwas zu dünn geratene Schale, die ziemlich instabil erschien und bei unvorsichtiger Handhabung ein verschütten des Inhaltes nach sich ziehen könnte.

Zum Glück ist mir das nicht passiert – aber die Gefahr besteht eindeutig.
Meine Wertung:

Kurztest Quisit Currywurst & Pommes

Monday, December 3rd, 2007

Quisit ist nach kurzem Studium der Rückseite der Umverpackung eine Marke des Unternehmens Vion Convenience GmbH. Der Preis lag bei teGut lag bei 1,99 €uronen pro Schale.

Bei der Wurst handelt es sich um Bratwurst, begraben unter einer ziemlich großen Menge Curryketchups. Currypulver wie zum Beispiel beim Meica Curry King oder der Redlefsen Curry Bratwurst war leider keines beigelegt. Die Pommes sind durch die Zubereitung in der Mikrowelle zwar etwas brauner geworden, aber natürlich waren sie weiterhein etwas matschig. Das habe ich aber auch nichts anders erwartet von Pommes Frites, die man in der Mikrowelle zubereitet. Außerdem fehlte etwas Salz – dieses war zwar in der Schale vorhanden, aber nicht gut auf den Pommes verteilt. Für Convenience Food war es aber in Ordnung, jedoch ziehe ich eine frisch zubereitete Currywurst von der Bude natürlich jederzeit vor.

Nährwerte für ein eine Schale
(350g)
Brennwert: 2593 kj
620 kcal
Eiweiß: 14,3g
Kohlehydrate: 69,5g
Fett: 31,5g

Meine Wertung: 2 Punkte

Kurztest Redlefsen Curry-Bratwurst

Tuesday, May 29th, 2007

Beim Einkaufsbummel durch einen Herkules-Lebensmittelmarkt entdeckte ich mal wieder etwas im Kühlregal, was mir nach Material für einen Test aus sah: Die Curry Bratwurst der Firma Redlefsen. Der Preis war, wenn ich mich recht entsinne, 1,19 Euronen.

Dem Aufmerksamen Leser wird sofort eine Ähnlichkeit mit dem bereits vor einiger Zeit getesteten Meica Curry King auffallen. Ein Me-Too Produkt ? Oder nur zufällige Ähnlichkeit? Wir werden sehen.
Beim Umdrehen der Packung entdeckte ich, daß sich im hinteren Bereich ein Fach befand. Kam mir schon einmal sehr bekannt vor.

Wie nicht anders erwartet fanden sich hier – oh wunder – ein Holzgäbelchen und ein Päckchen Currypulver. Im Gegensatz zum Produkt der Firma Meica war die abdeckende Klebefolie jedoch hier durchgehend mit Klebemittel beschmiert, woraus resultierte daß das Currypäckchen an ihr festklebte und sich nur mit etwas Gewalt von ihr lösen lies. Zum Glück blieb es dabei unbeschädigt.

Da ich in der Anleitung nichts davon las, daß man die Folie bei Verwendung in der Mikrowelle anstechen solle, versuchte ich es erst einmal ohne das hinzufügen von Löchern in der Folie. Das Result zeigte sich bereits nach nur ca. 30 Sekunden: Die abdeckende Folie begann sich stark zu wölben und die Schale verformte sich unter dem sich aufbauenden Druck – was mich dazu bewog sofort die Zubereitung zu unterbrechen.

Ich fabrizierte also mit Hilfe des Holzgäbelchens einige Löcher in der Folie um den Druck zu mindern.

Das verhinderte zwar nicht daß sich die Folie nach erneutem Einstellen in die Mikrowelle wieder wöbte, aber die Gefahr einer Sauerei innerhalb des o.g. Küchengerätes war gebannt. Nach den in der Zubereitungsbeschreibung vorgeschlagenen 2 Minuten Zubereitungszeit entnahm ich die Schale und entfernte die (durchlöcherte) Abdeckfolie.

Wie der aufmerksame Beobachter spätestens jetzt deutlich erkennen kann besteht der signifikanter Unterschied zwischen den Produkten von Meica und Redlefsen: Während Meica mit Bock-/Kochwurst arbeitet, scheint die Firma Redlefsen echte Bratwurst zu verwenden. Die Abbildung sowie die Aufschrift auf der oberen Folie hatte es mich zwar bereits beinahe vermuten lassen, aber nun hatte ich Sicherheit. Man kann also höchstens von einem ähnlichem Produkt, nicht aber von so etwas wie einem Plagiat sprechen.
Nun fehlte nur noch eine Zutat: Das Currypulver.

Ich öffnete also das Tütchen an der vorgesehenen Einrißkante und begann damit, das Pulver auf die aufgewärmte Wurst-Ketchupsauce-Mischung zu streuen.

Die Menge war gut bemessen und reichte aus um die Wurst-Sauce-Mischung ausreichend zu bedecken.
Als letztes folgte der Geschmackstest. Ich persönlich fand die Würstchenscheiben zwar in Ordnung, aber hätte ihnen etwas mehr Eigengeschmack mit Sicherheit gut zu Gesichte gestanden. Im Gesamturteil kann sich dieses Bequemlichkeits-Nahrungsmittel (convenience-food) durchaus mit dem ähnlichen Curry King messen. Allerdings habe ich dieses Produkt bisher bei keiner anderen Lebensmittelgroßhandelkette entdecken können.
Mein Urteil: vier von sechs punkten

Kurztest – Meica Curry King

Sunday, January 28th, 2007

Der King lebt – nun das erste mal auch bei mir. Ob es sich jedoch beim Curry King der Firma Meica wirklich um ein empfehlenswertes Produkt handelt, wird sich im Laufe dieses Teste herausstellen.

Mit 1,79 Euronen bewegt sich der Preis eher im oberen Bereich von dem was ich bereit bin für ein Fertiggericht von dieser Größe auszugeben. Früher gab es den Pack zum selben Preis wohl in der Größe von 200g, aber auch mit den 220g heute ist es recht teuer.
Dreht man die Packung nun um, findet man dort die Anleitung für die Zubereitung – zur Wahl stehen für mich die Erhitzung im Wasserbad oder das Erhitzen in der Mikrowelle.

Gleich für welche Methode man sich entscheidet – man sollte an dieser Stelle nicht vergessen den Aufkleber auf der Rückseite abzuziehen und die dort befindlichen Zugaben zu entnehmen.

Hier finden sich eine verpackte Holzgabel und ein Päckchen sog. Spezial-Curry.
Ich brauchte nicht lange zu überlegen welche Form der Zubereitungsart ich wählen sollte – wozu habe ich denn eine Mikrowelle. 😉
Für diese Form der Zubereitung wird angegeben, man habe die Abdeckfolie mehrfach einzustechen. Also tat ich dies ca. vier bis fünf mal an verschiedenen Stellen.

Anschließend wanderte die so behandelte Packung für genau 2 Minuten in die Mikrowelle. Nach Abschluß des Aufwärmprozesses erhielt ich eine Schale mit in Scheiben geschnittenen Bockwürsten in einer ketchupartigen Soße.

Unter dem Begriff Currywurst versteht man ja, abhängig von der Gegend in der man sich aufhält, etwas anderes. In meiner Heimatgegend kenne ich sie eher aus Bratwurst gefertigt. Zum Beispiel in Berlin versteht man darunter eher eine Brühwurst oder Bockwurst wie hier vorliegend – wobei es da dann sogar noch die Unterscheidung zum einen zwischen “Currywurst mit” (mit Darm) oder “Currywurst ohne” (ohne Darm) kennt und zum andere zwischen Brühwürsten aus Rind- statt Schweinefleisch gibt. Im Ruhrgebiet wiederum ist die Currywurst wie ich es auch kenne aus zerschnittener Bratwurst gefertigt. Im Münsterland soll es sogar eine Variante aus Jäger- oder Zigeunerwurst geben. Warum sich Meica (eigentlich “Ammerländische Fleischwarenfabrik Fritz Meinen GmbH & Co. – jedoch der Werbespruch “Ammerländische Fleischwarenfabrik Fritz Meinen GmbH & Co. macht das Würstchen hätte sich wohl nie durchgesetzt… ), deren Firmensitz in Edewecht westlich von Bremen befindet, nun für diese Variante entschieden hat, hat wohl eher mit den Schwierigkeiten der Konservierung von zubereiteter Bratwurst zu tun.
Aber ich schweife ab. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, ich hatte den CurryKing also in der Mikrowelle erhitzt und nun fehlte nur noch eine Zutat: Der Spezial-Curry, den ich ja vorhin von der Rückseite entnommen hatte. Also öffnete ich die Packung und streute den Curry auf die Wurst-Ketchup-Mischung.

Die Menge des beigelegten Currypulvers stellte sich entgegen meiner Erwartung als mehr als Ausreichend heraus. Am Ende des nicht einmal 5 Minuten dauernden Zubereitungsprozesses hatte ich nun also meine erste Meica Curry King vor mir.

Auf der Packung fehlen die Angaben zu den Nährwerten, ich wurde jedoch nach einiger Suche auf der Webseite von Meica fündig. Leider sind die Angaben dort für 100g, wir haben hier aber 220g – daher habe ich mir mal die Mühe gemacht, es für den geneigten Leser hier auszurechnen:

Nährwerte für 220g
Brennwert: 2063 kj
492,8 kcal
Eiweiß: 19,8g
Kohlehydrate: 24,2g
Fett: 25,2g

Geschmacklich war es dann ebenfalls aktzeptabel – leider fehlt mir der Vergleich zu anderen Currywürsten aus Bock-/Brühwurst, aber auch mit dieser Zubereitungsform könnte ich mich durchaus arrangieren. Die zwei Minuten in der Mikrowelle hatten die Masse ausreichend erhitzt, der Ketchup war etwas dünn und etwas zu viel – hier empfiehlt sich vielleicht noch eine oder mehr Scheiben Brot, um die Reste der Ketchup-Soße aus der Schale zu entnehmen. Alternativ könnte man sie auch auslöffeln, das bleibt jedoch jedem selbst überlassen… *g*
Mein Fazit zu diesem Test: Zwar ist der Preis von 1,79 Euronen für die Menge von 220g recht hoch und auch die Kalorienzahlen sind, bezogen auf die Menge, nicht gerade ermutigend, trotzdem konnte der Curry King geschmacklich wirklich positiv überraschen. Natürlich liegt es mir fern, das ganze mit einer Imbissbuden-Version zu vergleichen, aber nach meinen jetzigen Erkenntnissen kann ich es durchaus empfehlen.
Meine Wertung: