Rinderhacksteak “Mexico” mit BBQ-Sauce & Country Potatoes [05.04.2016]

Hätte ich nicht gestern bereits Reis gegessen, hätte ich vielleicht beim Chicken Tikka Masala mit Reis aus dem Abschnitt Globetrotter entschieden oder mich vielleicht für eines der Asia-Gerichte wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse (das ebenfalls mit Reis serviert wurde) entschieden. Doch so blieben nur noch das Rinderhacksteak “Mexico” mit Gemüse gratiniert, dazu BBQ-Sauce und Country Potatoes in der Sektion Tradition der Region, der Gebackene Tofu mit Ingwer-Currygemüse bei Vitality sowie das heutige Zusatzangebot in Form eines Schweinesteaks mit Tomaten und Käse gratiniert, dazu Pommes Frites. Sowohl das Schweinesteak als auch das Rinderhacksteak klangen irgendwie verlockend, doch letztlich war es wohl die Tatsache, dass ich gestern bereits ein Steak vom Schwein verzehrt hatte, die mich dazu bewog beim Rinderhacksteak zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Milchreis mit Kirschen, Zucker und Zimt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Salisbury steak "Mexico" with BBQ sauce & country potatoes / Rinderhacksteak "Mexico" mit BBQ-Sauce & Country Potatoes

Das Rinderhacksteak selbst war gut gewürzt, saftig und noch schön heiß, allerdings waren Mais und Kidneybohnen, die man gemeinsam mit Käse zum überbacken verwendet hatte, ein klein wenig ausgetrocknet. Dennoch eine überaus gelungene Version des mexikanischen Rinderhacksteaks, denn das gratinieren war gemeinsam mit der rauchigen BBQ-Sauce eine interessante Alternative zur sonst verwendeten Gemüsesalsa wie zum Beispiel hier, hier oder hier. Die Country Potatoes unterschieden sich heute auch von der sonst servierten Variante, denn die mit Schale frittierten Kartoffelspalten waren dieses Mal nur mit Salz und nicht wie sonst auch zusätzlich noch mit Paprika gewürzt, was mich nicht weiter gestört hätte. Aber leider waren sie heute nicht ganz so knusprig wie ich es sonst gewohnt bin, sondern eher etwas matschig. Daher muss ich hier leider einen kleinen Punktabzug vornehmen. Am nicht zu süßen Milchreis mit Kirschen und Zimt gab es aber wiederum nichts auszusetzen.
Das vordere Feld beim heutigen Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala wurde heute von drei Gerichten beherrscht. Sowohl das gratinierte Schweinesteak als auch das indische Chicken Tikka Masala sowie das Rinderhacksteak lieferten sich ein sehr knappes Kopf-an-Kopf-Rennen und ich musste meine Blicke etwas länger als sonst schweifen lassen sowie die leeren Tabletts in den Rückgabewagen hinzuziehen, um zu einer Entscheidung zu kommen. Danach gebührt dem Schweinesteak heute der erste Platz, aber nur mit einem sehr knappen Vorsprung vor dem Rinderhacksteak auf Platz zwei. Und auch der Abstand zum drittplatzierten Chicken Tikka Masal war nur sehr gering. Auf dem vierten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz fünf das vegetarische Tofu.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsegratiniertes Rinderhacksteak: ++
BBQ-Sauce: ++
Country Potatoes: +
Milchreis mit Kirschen, Zucker & Zimt: ++

Entenkeule mit Bayrisch Kraut & Kartoffelknödel [14.10.2015]

Eigentlich wollte ich heute ja, wie Mittwochs meist üblich, mal wieder beim Fischgericht zugreifen und mit einem Gedünsteten Kabeljau nach “Espanyol Art” mit Knoblauchkartoffeln stand im Bereich Vitality auch ein überaus aktzeptables Angebot auf der Speisekarte. Der “Schwabenteller” – Zwei Minutensteaks mit Käsespätzle, Schwammerlsauce und Röstzwiebeln bei Tradition der Region, die Cannelloni in Tomatensauce und mit Bechamel überbacken sowie die Asia-Thai-Gerichten wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Massaman-Sauce oder Rindfleisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi-Sin-Sauce waren zwar ebenfalls in Ordnung, aber nicht dazu geeignet mich von meiner Entscheidung für den Fisch abzubringen. Doch als ich mich dem Speisesaal nährte, kroch mir schon bald ein Geruch in die Nase, der mich etwas vermuten ließ. Und ich lag richtig, denn zusätzlich zu den bereits genannten Gerichten hatte man außerplanmässig eine Gebackene Entenkeule mit Bayrisch Kraut und Kartoffelknödel auf die Speisekarte gesetzt hatte. Und dieses Gericht brachte mich dann doch dazu, von meinem ursprünglichen Plan abzuweichen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Johannisbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Duck leg with bavarian cabbage & potato dumpling / Entenkeule mit Bayrisch Kraut & Kartoffelknödel

Die angenehm groß geratene Keule bzw die äußere Haut war zwar recht knusprig geworden, aber die Ausbeute an Fleisch war sehr gut und dieses Fleisch erwies sich auch als angenehm saftig. Und auch die Haut war zum größten Teil verzehrbar. Die Sauce war wiederum leider sehr etwas geraten, ein Problem auf das ich hier öfters stoße, aber die Menge war gut auf die Portionsgröße abgemessen. Dennoch muss ich hier einen kleinen Punktabzug vornehmen. Der Kartoffelknödel war auch nicht sonderlich groß, war aber qualitativ absolut in Ordnung und reichte als Sättigungsbeilage völlig aus. Beim Bayrisch Kraut war man schließlich etwas kreativ vorgegangen, denn neben dem sonst üblichen mit Kümmel gewürzten, grob geschnittenen Weißkraut fanden sich auch andere Zutaten wie zum Beispiel Lauch darin verarbeitet, die ein wenig an die Zutaten von der Asia-Theke erinnerten. Aber das machte das Gericht natürlich nicht schlechter, daher kann ich auch hier volle Punktzahl geben. Beim Dessert in Form des Johannisbeercreme wiederum kann ich so nachsichtig sein, denn ihm obwohl sie schön luftig und cremig zubereitet war, fehlte es mal wieder ein wenig am Aroma. Da halfen auch die wenigen eingerührten Fruchstücke nur bedingt. Daher gibt es hier schließlich noch einen kleinen Abzug in der Wertung.
Bei den anderen Gästen lag heute aber mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten der Schwabenteller am höchsten in der Gunst konnte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern. Auf Platz zwei folgte aber schon die Entenkeule, den dritten Platz belegten die Cannelloni und den vierten Platz schienen sich heute die Asia-Gerichte und der Kabeljau zu teilen.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Sauce: +
Bayrisch Kraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Johannisbeercreme: +

Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat [07.08.2015]

Wie für den Freitag üblich stand mit einem Gebackenen Seelachsfilet mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat auch heute wieder ein weiteres Fischgericht auf dem Speiseplan und da weder mit dem Gegrillten Putensteak mit Tomaten-Lauchrisotto und Broccoli bei Vitality, noch mit dem Zusatzangebot Spaghetti Bolognese mit Parmesan, der Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Gerichten wie Gebackene Ananas und Banane und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer irgend etwas anderes verlockendes auf der Speisekarte zu finden war, griff ich mal wieder zum Seelachsfilet. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Kirschcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked coalfish with remoulade & potato-cucumber-salad / Gebackener Seelachs mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat

Einleitend möchte ich noch erwähnen, dass heute recht wenig los war, so dass die Thekenfachkraft an der Ausgabetheke für das Seelachsfilet die Zeit genutzt hatte, bereits einige Teller mit Kartoffel-Gurkensalat, Remoulade und einem Stück Zitrone vorzubereiten, so dass er als es hektischer wurde nur noch das Seelachsfilet addieren brauchte und den Teller sofort rausgeben konnte. Das war zwar prinzipiell keine schlechte Idee, hatte aber den großen Nachteil dass Remoulade und Salat ineinander verliefen, was dann nicht mehr ganz so schön aussah. Außerdem hätte die Zitronenecke sich am Rande weitaus besser gemacht, da man sich so weniger die Hände mit Kartoffelsalat einschmierte, wenn man vor dem Verzehr den Saft über dem Fisch verteilte. Aber das nur am Rande erwähnt. Kommen wir nun zum eigentlichen Gericht: Das angenehm große Seelachsfilet mit seiner knusprigen Panade war zwar saftig und auch frei von Gräten, die Qualität des Fisches erschien mir aber nur knapp über Mittelmaß. Außerdem war er an den schmalen Enden auch etwas zu hart gebacken, so dass ich hier einen kleinen Punktabzug nicht absehen kann. Und auch der Kartoffelsalat mit seinen viel zu vielen Salatgurkenscheiben erschien mir heute deutlich flüssiger als sonst und war nicht ganz so wie ich ihn in Erinnerung hatte. Auch hier kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Einzig die Remoulade war so wie immer. Und selbst das Dessert ließ heute zu wünschen übrig, denn von dem Kirscharoma merkte man trotz einiger eingemischter Fruchtstücke kaum etwas, da halfen auch die ausgefeilte Garnitur aus Keks, Schokoröllchen und frischen Johannisbeeren wenig. Schade, aber nicht zu ändern. Aber es wird mit Sicherheit auch wieder bessere Angebote geben. Dennoch musste ich mir hinterher noch ein einen Becher Eis mit Cassis-, Tiramisu und Zitronengeschmack gönnen, um mich das eher mittelmäßige Mittagessen auszugleichen.

Eisbecher

Bei Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala behaupteten heute das Seelachsfilet und die Spaghetti das vordere Spitzenfeld, wobei sich der Fisch mit knappen Vosprung durchsetzen und die Nudeln auf einen guten zweiten Platz verweisen konnte. Auch Platz drei folgten die Asia-Gerichte, knapp gefolgt vom Putensteak auf dem vierten Platz und schließlich der Dampfnudel auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: +
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: +
Kirschcreme: +/-
Eisbecher: ++

Polentaschnitte auf Ratatouillegemüse [28.02.2013]

Die heutigen Asia-Gerichte in Form von Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art oder Gaeng Dang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem rotem Curry klangen zwar ganz gut, aber ich entdeckte neben den Fleischcannelloni mit Tomatensauce und Käse gratiniert bei Tradition der Region und dem Rinderbraten in Rotweinsauce und Butternudeln bei Globetrotter heute auch mal wieder Gebackene Polentaschnitte mit feinem Ratatouillegemüse bei Vitality. Dieses vegetarische Gericht hatte mich noch nie enttäuscht und erschien mit 490kcal auch angenehm leicht. Da erschien mir auch das kleine Becherchen Zitronen-Limonen-Mousse mit Joghurt von der Dessert-Theke noch vertretbar.

Polentaschnitte auf Ratatouillegemüse / Polenta slices on ratatouille vegetables

Auf einer fruchtigen und leicht pikant gewürzten Mischung aus Zucchini, Auberginen, Zwiebeln, Möhren, Tomaten und Paprika in Tomatensauce fanden sich zwei in dünner Panade gebackener Schnitten, in denen sich neben der bereits erwähnten Polenta in der Mitte auch eine dünne Schicht leicht würzigen Blattspinats fand.

Polentaschnitte - Querschnitt / Polenta slice - cross section

Ein leichtes und schmackhaftes Gericht, das alle meine Anforderungen an ein leckeres Mittagsmahl erfüllt. Der kleine Becher mit einem Stück – Schoko-Minze und einer Cocktailkirsche garnierten Zitronen-Limonen-Mousse, das nicht nur luftig locker, sondern durch den Joghurt auch als angenehm cremig erwies, schloss das heutige Mittagsmahl schließlich gelungen ab.
Um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala der angebotenen Gerichte lieferten sich heute der Rinderbraten in Rotweinsauce und die Cannelloni ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches meiner Meinung nach der Rinderbraten schließlich für sich entscheiden konnte. Nach den Cannelloni auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei und die Polentaschnitte schließlich auf Platz vier. Hier also auch heute keine Überraschungen, die Platzverteilung entsprach ziemlich genau den bisherigen Erfahrungswerten.

Mein Abschlußurteil:
Polentschnitten: ++
Ratatouillegemüse: ++
Zitronen-Limonen-Mousse: ++

Zucchinipuffer mit Broccoli & Tomate [10.01.2012]

Die Angebote erschienen mir auf den ersten Blick heute mal wieder eher durchwachsen. Interessant erschien mir auf den ersten Blick das Fischfilet gebacken mit verschiedenem Gemüse in Tomatensauce, das heute neben dem Kia Mian Min – Gebratene Chinanudeln mit Eier nach Sijan Art und einem Nua Pad King – Rindfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Gegen drei Mal Fisch hintereinander hätte ich nichts gehabt, aber ich sollte noch etwas besseres entdecken. Die Spaghetti “Pesto Genovese” mit Kirschtomaten und Parmesan bei Globetrotter klang schon mal sehr gut, während das Fleischpflanzerl mit Kartoffelpüree in Zwiebelsauce bei Tradition der Region sich zwar gut anhörte, ich es aber als zu kalorienreich ansah und aus Erfahrung wusste, dass das hiesige Kartoffelpüree für meinen Geschmack etwas zu dünn geriet. Aber da waren ja glücklicherweise auch noch die Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomate in der Sektion Vitality, das mir sowohl verlockend als mit 430kcal auch angenehm leicht erschien. Da gönnte ich mir sogar mein erstes Dessert dieses Jahr, einen kleinen Becher Johannisbeerquark.

Zucchinipuffer mit Tomaten & Broccoli / Zucchini pancakes with tomatoes & broccoli

Ein Gericht dieser Art hatte ich hier, hier, hier und hier schon mal probiert und war trotz der Einfachheit des Gerichtes immer sehr zufrieden damit gewesen. Doch heute sollte ich leider etwas enttäuscht werden. Zwar gab es an der fruchtigen, mit zahlreichen Stückchen und einigen Kräutern versehenen Tomatensauce und den blanchierten und mild gewürzten Broccoli nichts auszusetzen, aber die Zucchinipuffer waren heute was ihre Konsistenz angeht leider misslungen. Die Pfannkuchen-Fladen, die wohl aus Zucchini und Kartoffeln hergestellt worden sind, waren einfach zu dick geraten und zu kurz gebraten. Dadurch waren sie schlabberig geworden und zerfielen ziemlich leicht, was den Genuss etwas schmälerte. Geschmacklich waren die Puffer zwar so weit in Ordnung, aber für eine volle Punktzahl reicht es heute einfach nicht aus. Der kleine Becher mit zahlreichen Früchten versehene Johannisbeerquark entschädigte mich aber abschließend wieder etwas mit dem heutigen Mittagsmahl.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute nicht wie ich zuerst vermutet hatte das Fleischpflanzerl auf Platz eins, sondern wurde unerwarteterweise in seiner Beliebtheit noch von den Spaghetti “Pesto Genovese” leicht übertroffen. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich die Zucchinipuffer – dieses Mal meiner Meinung nach verdient.