Return to the Caribbean – Abschied & Rückreise [22. – 23.10.2018]

Heute war es leider soweit: Die 14 Tage meines Urlaubs waren vorbei und ich musste zurück ins herbstliche Deutschland mit seinen guten Straßen, dem gewohnten Essen und der melodischen Sprache, die ich so sehr viel besser verstehe als das hiesige Spanisch oder gar Kreolisch. Aufgrund unser doch etwas längerern Abschiedparty gestern, standen wir erst recht spät auf. Zum letzten Mal für die nächste Zeit stellte sich meine Begleitung und kochte noch einmal etwas für uns. Es gab etwas Schweinefleisch in einer leicht pikanten Zwiebelsauce, selbst zubereiteten Kartoffelsalat mit Möhren und gekochten Eiern sowie reichlich Reis.

Dominican pork with rice & potato salad / Dominikanisches Schweinefleisch mit Reis & Kartoffelsalat

Eigentlich hatten wir noch überlegt, für einige Zeit an den Strand in Sosua zu fahren, doch es waren Gäste gekommen die mich ebenfalls verabschieden wollten und ich packte noch nebenher die letzten Sachen zusammen, so dass letztlich keine Zeit mehr blieb bevor ich mich gegen 17:15 Uhr zum Aerodom, dem internationalen Flughafen Gregorio Luperon nahe Puerto Plata mit seiner einzelnen Start- und Landebahn fahren ließ.

Aerodom

Obwohl es noch zwei Stunden bis Abflug um 19:15 Uhr waren, hatte sich bereits eine lange Schlange vor dem Condor-CheckIn gebildet.

Waiting line - Condor CheckIn - Aerodom Puerto Plata

Einen Zusatzschalter gab es für die Premium-Klasse hier leider nicht, nur für die Business-Klasse, ich musste also leider warten, was etwa zwanzig Minuten dauerte. Zumindest wurde Economy-Gäste auch am Business-Schalter bedient, wenn kein Fluggast dieser Kategorie da war, dadurch ging es nicht ganz so langsam voran.
Nachdem ich meinen Koffer eingecheckt und mein Boarding-Ticket erhalten hatte, ging es noch daran das blauen Formular auszufüllen, den man bei der Ein- und Ausreise abgeben muss. Dann hieß es Abschied nehmen, was wie immer sehr schwer fiel.
Es folgte die Sicherheitskontrolle, die Passkontrolle bei der ich den balauen Beleg abgeben musste und schließlich kam ich in die Abflughalle. Vor dem Fenster auf der anderen Seite wartet bereits der Condor-Flieger, der mich wieder nach Deutschland bringen würde.

Waiting Condor Airplane - Puerto Plata

Das Boarding verlief dieses Mal wieder problemlos und mit nur wenigen Minuten Verspätung rollten wir kurz nach 19:15 Uhr schließlich auf die Startbahn und hoben ab in den inzwischen fast dunklen Himmel. Etwa eine Dreiviertlstunde nach dem Start, um kurz nach acht servierte man uns schließlich das Abendbrot.

Condor - Premium Economy Class - Beef Stroganoff for dinner

Dieses Mal gab es einen Tabouleh Salat mit Räucherlachs, Rindfleischstreifen “Stroganoff” mit Mischgemüse und Paprikakartoffeln, Oreo Käsekuchen, Etwas Käse, Vollkornbrot, Brötchen, etwas Butter und einen Twix Schokoriegel. Und es gab an keiner der Komponenten etwas auszusetzen, alles sehr lecker und mehr als genug um satt zu werden.
Eigentlich wollte ich ja noch einen Film gucken, aber ich muss dann irgendwie eingeschlafen sein und wachte erst wieder auf als wir Irland bereits überflogen hatten und die Essensausgabe mit dem Frühstück gerade durch war.

Reaching Europe with Condor Airlines

Während mein Sitznachbar, ein älterer Herr, munter sein Frühstück verzehrte, sass ich also da und darbte, mich über mich selbst ärgend, vor mich hin. Und keinerlei Stewards oder Stewardessen irgendwo in Sicht. Doch ich hatte Glück, denn wenig später schien ein Mitarbeiter des Flugzeugpersonals meine missliche Lage bemerkt zu haben und reichte mir doch noch mein lang ersehntes Frühstück.

Condor - Premium Economy - Breakfast / Frühstück

Das aufgebackene Brötchen war zwar nicht mehr warm, aber davon mal abgesehen doch ein gutes und umfangreiches Frühstück aus Melonenstückchen, einer kleinen gemischten Aufschnitt- und Käseplatte, einem Erdbeer-Fruchtjoghurt, Marmelade, Vollkornbrot, besagtem Brötchen, Butter und einem Schoko-Muffin. Da konnte man echt nicht meckern. Dazu gab es natürlich einen heißen schwarzen Kaffee.
Etwa eine Stunde später setzten wir schließlich zur Landung auf dem Frankfurter Flughafen an – das Wetter war trüb und leicht nebelig – es war ja Herst in Deutschland.

Landeanflug auf Frankfurt

Das Flugzeug kam wieder auf einer Off-Position, weit abseits vom Terminal, zum stehen und der Flugkapitän verkündete über die Lautsprecheranlage, dass wir noch sitzen bleiben könnten, denn es war leider kein Flughafenmitarbeiter vor Ort, der das neben dem Flughafen wartende Gangway-Fahrzeug an dieses heran fahren könnte. Bis dieser kommt könnte es noch dauern.

Frankfurt Airport - Gangway car

Dennoch waren bereits viele der Fluggäste aufgesprungen und holten bereits ihr Handgepäck aus den Dachfächern. Es sollte aber tatsächlich noch über 10 Minuten dauern, bis endlich mit dem Aussteigen begonnen werden konnte. Etwa zeitgleich mit dem Gangway-Fahrer waren auch drei Busse eingetroffen, die uns nach verlassen des Fliegers in wilder Fahrt quer über das Flughafengelände zum Terminal brachten, wo wir nahe der Passkontrollen und von Bundepolizisten beäugt ins Flughafengebäude gingen. Dank elektronischem Pass ging die letztliche Einreise aber recht schnell, jedoch lag danach noch ein weiterer langer Fußmarsch vor uns, bevor wir schließlich im Untergeschoss das Gepäckband erreichten, an dem etwas unser Gepäck aus den Tiefen des Flughafens kommen sollte.

Frankfurt Airport - Baggage conveyor belt / Gepäckband

Und ich hatte Glück, denn nachdem das Gepäckband endlich angelaufen war, konnte ich bereits beim vierten Koffer der herauf kam mein eigenes Gepäckstück erkennen. Als ich dann durch den grünen Ausgang die Gepäckhalle verlassen wollte, hielt mich einer der Zollbeamten für eine spontane Kontrolle auf – das erste Mal überhaupt seit ich fliege. Doch nach Kontrolle meines Reisepasses, einem kurzen Blick in meinen Rucksack und einigen Fragen ließ er mich weiterziehen und verzichtete auf einen Blick in den Koffer. Jetzt schnell ein neues Feuerzeug gekauft – mein altes musste ich in Puerto Plata abgeben und raus aus dem Terminal, damit ich nach über elf Stunden endlich wieder meinem ungesunden Hobby frönen konnte.
Während ich vor dem Gebäude stand, zückte ich mein Mobiltelefon und prüfte den Fahrplan der Deutschen Bahn nach einer Rückkehrmöglichkeit nach München. Und ich hatte Glück, in etwa zwanzig Minuten fuhr ein ICE vom Fernbahnhof ab, das schaffte ich locker. Nur einen Sitzplatz konnte ich nicht mehr reservieren, das war zu kurzfristig.

Frankfurt Flughafen Fernbahnhof

Doch das war auch gar nicht notwendig gewesen, denn an diesem Montag morgen war der ICE relativ leer und es wurden auch keinerlei Reservierungen angezeigt.
Ein Problem tauchte noch auf, als die Schaffnerin kam und meine ausgedruckte Rail & Fly Fahrkarte kontrollierte, mit der ich ja bereits nach Frankfurt gefahren war: Sie war laut ihrer Aussage storniert worden. oO Das lag wohl daran, das ich vor dem Flug noch einmal eine Umbuchung vorgenommen hatte. Ich kramte also mein Macbook heraus, suchte im Mailprogramm die Mail von Condor und zeigte der Schaffnerin das PDF der neuen Fahrkarte auf dem Display. Nun war sie zufrieden und ich konnte entspannt den Rest meiner Rückreise nach München antreten.

Im ICE nach München

Mit nur fünf Minuten Verspätung erreichten wir um kurz vor halb vier schließlich den Münchner Hauptbahnhof – war jetzt nur noch eine nicht allzu lange S-Bahn-Fahrt von meinem Zuhause entfernt.

Ankunft am Münchener Hauptbahnhof

Und ich war froh, als ich endlich dort ankam – auch wenn die Karibik immer wieder schön ist und ich bestimmt nicht zum letzten Mal dort gewesen bin, ist es zu Hause doch immer noch am allerschönsten – trotz des herbstlichen Wetters. 🙂

Return to the Caribbean – das Vorspiel [07. – 08.10.2018]

Es wurde langsam mal wieder Zeit, der von mir so geschätzten Karibik einen erneuten Besuch abzustatten. Immerhin war es bereits ein halbes Jahr her, dass ich das letzte Mal dort gewesen bin. Leider hatte sich bisher keine Gelegenheit für eine weiteren Besuch dort ergeben, es gab einfach keine Flüge und zwischen Ende Mai und Ende August ist es außerdem selbst für meinen Geschmack dort zu heiß. Und im September habe ich keine freien Flüge gefunden. Daher war es mir erst jetzt, Anfang Oktober vergönnt, endlich wieder in einen Flieger steigen zu können und über den Atlantik zu jetten – zu meinem elften Besuch in diesem Karibikstaat.
Doch bis es wirklich dazu kam, war es noch ein weiter weg. Ich hatte meinen Flug am 8ten Oktober mal wieder bei Condor / Thomas Cook gebucht, das hieß dass der Abflug erneut in Frankfurt stattfinden würde. Obwohl der Start erst um 11:45 Uhr erfolgen sollte, erschien es mir sinnvoll bereits am Vortag nach Frankfurt zu reisen und dort im Hotel zu übernachten, denn eine Zugfahrt von München nach Frankfurt dauert mit dem Zug – wenn alles gut geht – dreieinhalb Stunden und man sollte bei internationalen Flügen ja mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein. Bei Verspätungen seitens der Bahn wäre dass alles recht knapp geworden und ich mag nun mal auf Nummer sicher zu gehen. 😉 Daher startete ich bereits am Sonntag am späten Nachmittag mit gepackten Koffern in Richtung Münchner Hauptbahnhof

01 - Abfahrt - Leuchtenbergring 02 - ICE am Bahnhof München

wo bereits der ICE mit eine für mich reservierten Sitzplatz auf mich wartete. Es war ungefähr halb Sieben Uhr Abends. Und es war gut dass ich reserviert hatte, denn der Zug war stark frequentiert. Von München ging es über Nürnberg, Würzburg und Aschaffenburg bis nach Frankfurt Flughafen Fernbahnhof, wo wir etwa um 22:20 Uhr ankamen.

03 - Frankfurt Flughafen Fernbahnhof 04 - Frankfurt Flughafen Fernbahnhof - Übergang

Vor dem Ausgang des Fernbahnhofs direkt gegenüber von Terminal 1 des Flughafens herrschte reger Betrieb. Überall hatten sich Menschentrauben gebildet, die trotz der späten Uhrzeit – oder gerade deswegen – mehr oder weniger verzweifelt auf eine Shuttle zu ihre Hotel warteten. Und auch ich reihte mich in diese Menge ein, blieb als “alter Hase” – denn ich hatte diese Prozedur mit Shuttle und Hotel ja bereits mehrfach durchlaufen – eher ruhig.

05 - Frankfurt Flughafen - Airport Shuttle

Ich wusste aus einer Mail, die mir das Ibis-Hotel in Kelsterbach, für das ich mich dieses Mal entscheiden hatte, am Vorabend geschrieben hatte, dass ich auf einen weißen Standard-Reisebus mit Aufschrift Marriot Hotel und Ibis Hotels schauen musste. Daher sparte ich es mir, wie die meisten anderen Wartenden etwas panisch zu jedem ankommenden Bus zu laufen, um dann feststellen zu müssen dass es der falsche war. Viel mehr konnte ich entspannt einfach auf den beschriebenen Bus warten und wurde so wenig später – gemeinsam mit anderen Gästen – in mein Hotel gebracht.

06 - Ibis Hotel Kelsterbach

Es war kurz nach 23:00 Uhr als wir dort eintrafen und bis ich endlich die Schlüsselkarte für mein Zimmer in der Hand hielt verging eine weitere Viertelstunde. Dann konnte ich mich auf den Weg durch die etwas steril wirkenden Gänge des Hotels

07 - Ibis-Hotel Kelsterbach - Gang

zu meinem Zimmer, dass sich mal wieder als einfach und funktional erwies – mit Fernsehen und freiem WiFi, jedoch ohne Minibar – aber für eine Nacht und 69 Euro war dies in Ordnung.

08 - Ibis Hotel Kelsterbach - Zimmer - Bett 09 - Ibis Hotel Frankfurt Kelsterbach - Zimmer - Schreibtisch

Eine kleine Überraschung erwartete mich, als ich das Bad inspizierte, denn es handelte sich um eine behindertengerechte Ausführung.

10 - Ibis Hotel Kelsterbach - Zimmer - Bad 11 - Ibis Hotel Kelsterbach - Zimmer - Dusche

Wie man mir wenig später an der Rezeption versicherte wäre dies aber nur ein Zufall gewesen, der Computer hätte einfach ein freies Zimmer zugewiesen.
Ich hatte nach der langen Zugfahrt noch etwas Appetit und glücklicherweise sollte es an der noch geöffneten Bar des Ibis-Hotels – es war inzwischen 23:30 Uhr – noch etwas zu essen geben. Ich bestellte mir ein Panini mit Pulled Pork

13 - Ibis Hotel Kelsterbach - Pulled Pork Panini

und dazu ein schönes kühles Bitburger Pils – mein letztes deutsches Bier für die nächsten Wochen. 😉 Und das Panini erwies sich als wirklich sehr lecker, frisch zubereitet, warm, knusprig und mit einer Portion rauchiger BBQ-Sauce serviert.

12-Ibis Hotel Kelsterbach - Bitburger

Danach ging es unmittelbar ins Bett, nachdem ich mir ein Ticket für den Shuttle zum Flughafen um 9:15 geholt hatte,das hier im Ibis leider mit 3 Euro pro Person kostenpflichtig ist. Ein kleiner Minuspunkt des ansonsten sehr netten Hotels – im NH Hotel war der Transfer zum Airport meines Wissens kostenlos.
Trotz des Bierchens am Vorabend wachte ich erholt und ausgeschlafen am nächsten Morgen rechtzeitig auf, um das mir nach einer Dusche in dieser überaus großzügigen Duschkabine noch ein kleines Frühstück im Hotel zu gönnen.

14 - Ibis Hotel Kelsterbach - Frühstückstheke 15 - Ibis Hotel Kelsterbach - Frühstückstheke-2
Frühstücksraum Ibis-Hotel Kelsterbach

Dieses ist zwar leider nicht im Zimmerpreis inbegriffen, aber mit knapp 10 Euro noch deutlich günstiger als im NH – obwohl ich bestimmt auch hier nicht für den Preis gegessen habe. Aber im Flughafen wäre es bestimmt noch teurer gewesen. Ich gönnte mir letztlich trotz des umfangreichen Angebots mit Brötchen, Aufschnitt, Marmeladen, Müslis und vielem mehr auch nur mein typisches Favoriten-Frühstück in Hotels: Rührei mit Speck und dazu schwarzen Kaffee.

16 - Ibis Hotel Kelsterbach - Frühstück Rührei & Speck / Breakfast - Scrambled egg & bacon

Danach holte ich den Koffer aus dem Zimmer, checkte aus und begab mich zum Shuttle-Bus. Über die eigentliche Reise dann mehr im nächsten Beitrag.

Rückreise & Nordsee Fischburger [10.09.2016]

Am Samstag hatten wir Vormittags noch ein Seminar in den Konferenzräumen des Best Western Hotels Steinsgarten in Gießen, über das ich hier allerdings nicht weiter berichten möchte, da es nichts zur Sache tut. Nach Ende dieses Seminars wurde uns noch eine Kartoffelsuppe mit Brot als kleine Stärkung,

Potato soup / Kartoffelsuppe - Best Western Hotel Steinsgarten - Gießen

dann ging es zum Bahnhof in Gießen, damit wir von dort unsere Rückreise antreten konnten. Nun konnte ich auch das erste Mal einen vollständigen Blick auf das historisch wirkende Bahnhofsgebäude in Sandsteinbauweise mit seinem Uhrenturm werfen, das ich bei unserer Ankunft in Dunkelheit nur am Rande wahrgenommen hatte.

Bahnhof Gießen
Bahnhofsgeböude Gießen

Dort stiegen wir in einen Regionalexpress der uns nach Frankfurt bringen sollte. Und damit es uns nicht zu langweilig wurde, stieg auch gleich eine Gruppe Frauen gemischten Alters mit ein, die offensichtlich auf dem Weg nach Frankfurt waren um dort einen Jungesellinenabschied zu feiern und die auf der glücklicherweise nur leicht verspäteten Fahrt für Stimmung sorgten.
In Frankfurt angekommen, merkten wir dass die Kartoffelsuppe uns wohl nicht bis München satt halten würde, daher schwärmten wir aus um uns hier am Hauptbahnhof noch einmal mit etwas Reiseproviant einzudecken. Ich selbst stattete dazu dem hiesigen Nordsee-Restaurant einen Besuch ab, wo ich mir ein paar Fisch-Burger einpacken ließ. Anschließend ging es zu Gleis 7, wo erstaunlich pünktlich unser ICE nach München eintraf und auch wenig später wieder pünktlich abfuhr.

Am Frankfurter Hauptbahnhof

Doch das sollte nicht so bleiben – die 120 Minuten Verspätung eines von München kommenden ICEs am selben Gleis ließ schon böses ahnen.
Als wir unsere reservierten Sitzplätze eingenommen hatte, machte ich mich sogleich über meine beiden Fischburger von Nordsee her. Als erstes musste ein Backfisch-Baguette für 2,99 Euro dran glauben, das mit etwas Remoulade und einem Salatblatt in einem labbrigen Weißbrot-Baguettebrötchen daher kam.

Nordsee Backfisch-Baguette

Und da ich wusste dass das nicht ganz reichen würde, hatte ich mir außerdem noch einen sogenannten Bremer zum Preis von 1,99 Euro einpacken lassen.

Nordsee Bremer

Die panierte Fischfrikadelle aus verschiedenen gewürzten Fischsorten kam in einem normalen Kaiserbrötchen und war auf einem Salatblatt gebettet und oben mit Ketchup und Röstzwiebeln garniert. Einfach, aber wie ich finde immer wieder lecker.
Als wir schließlich Nürnberg erreichten, bekamen wir per Lautsprecherdurchsage die Mitteilung dass ein Oberleitungsschaden auf der Strecke zwischen Nürnberg und München dazu führen würde, dass der Zug (ohne dortigen Halt) über Augsburg umgeleitet würde, was eine verspätete Ankunft von etwa 40 Minuten bedeuten würde. Na ja, wäre ja auch zu schön gewesen wenn alles pünktlich abgelaufen wäre. So kamen wir also um kurz vor sieben Uhr in München an. Zum Glück erwischte ich auch gleich eine passende S-Bahn um nach Hause zu kommen, so dass der kleine Ausflug nach Hessen letztlich zu einem glücklichen Abschluss kam.

Burger King Long Chicken & Chili Cheese Nuggets [08.09.2016]

Am frühen Abend begab ich mich heute mit einigen Kollegen auf eine kleine Reise mit der deutschen Bundesbahn in Richtung des südlichen Hessens, um morgen einen Termin in Gießen wahrnehmen zu können.

Munich Central Station

Vom Münchner Hauptbahnhof aus ging es um 16:52 Uhr im ICE 528 pünktlich los in Richtung Frankfurt. Leider hatte ich versäumt mich vor der Abfahrt mit ein paar Nahrungsmitteln einzudecken, so dass ich bei der Ankunft nach etwa 3 Stunden am Frankfurter Hauptbahnhof gegen 20:05 Uhr einen gewissen Appetit verspürte. Zum Glück war genügend Zeit, dass ich mich zu einer der zahlreichen Nahrungsmittelprovider begeben konnte und mich für die restliche 40 Minuten Fahrt nach Gießen noch mit ein paar Snacks eindecken konnte. Mein Weg führte mich zu Burger King, wo ich mir neben einem Long Chicken Burger noch ein Tüte mit 6 Chili Cheese Nuggets einpacken ließ. So konnte scchließlich auf dem Weg nach Gießen nicht mehr viel schief gehen. 😉

Burger King Long Chicken

Das Long Chicken bestehend aus einem länglichen, leicht labbrigen Baguettebrötchen in dem sich ein großes Stück panierte gebackenes Hähnchen, etwas Mayonaise und einige Salatblättchen befanden. War zwar kein kulinarisches Highlight, aber es half um den abendlichen Hunger zu stillen.

Burger King Chili Cheese Nugget

Die kleinen Chili Cheese Nuggets, die ich heute übrigens das erste Mal probierte, erwiesen sich wiederum als überaus gut gelungen. Ein würziger, mit zahlreichen kleinen medium-scharfen Jalapeno-Stückchen versetzter Käse, paniert und dann frittiert ergaben einen sehr leckeren Snack, der zwar nicht satt, aber durchaus süchtig machen kann. Über die Kalorien denke ich da mal lieber nicht nach…
Schließlich kamen wir, es war bereits dunkel, am Hauptbahnhof in Gießen an und begaben uns gleich in das Best Western Plus Hotel Steingarten, in dem Zimmer für uns reserviert waren. Das Check-In verlief schnell und unkompliziert, so dass wir uns alsbald auf unsere Zimmer begeben und uns frisch machen konnten.

Single Room - Best Western Hotel Steinsgarten - Gießen 1 Single Room - Best Western Hotel Steinsgarten - Gießen
Zimmer im Best Western Plus Hotel Steinsgarten in Gießen

Zuerst war noch überlegt worden, ob wir das Nachtleben von Gießen etwas erkunden sollten, doch nach und nach sagten alle ab, da sie von der Reise zu müde waren. So blieb letztlich auch ich auf dem Hotelzimmer und ließ den Abend gemütlich ausklingen.

Eine Stunde ICE-Verspätung & Bacon Cheeseburger

Gestern habe ich mich mal wieder auf den Weg nach Frankfurt begeben, und das trotz des Risikos der Verspätung mit der ich bei diesem Wetter natürlich rechnen musste. Und bereits in der S-Bahn auf dem Weg zum Hauptbahnhof München begann es damit etwas später zu werden. Grund war ein Notarzteinsatz in einer S-Bahn vor uns an der Haltestelle Leuchtenbergring, was dazu führte dass wir acht Minuten später am Hauptbahnhof ankamen. Normalerweise hätte ich noch aber immer fünfzehn Minuten bis zur Abfahrt meines ICE gehabt. Normalerweise – doch wenn ich wirklich geglaubt hatte dass mein Zug bei dem bisschen Schneefall pünktlich fahren würde, hatte ich mich natürlich geschnitten. Eine nicht näher definierte Verspätung waren für den Zug aus Essen angekündigt, der in München dann zu meinem ICE geworden wäre.

Verspätung ICE München-Frankfurt

Also tummelte ich mich am Gleis herum und hoffte darauf, dass der Zug möglichst bald kommen würde. Leider waren die Ansagen sehr ungenau und durchmischt mit Ankündigungen für andere Züge die folgen oder am gegenüberliegenden Gleis fuhren. Ein Reisender chinesischer Herkunft fragte mich auf Englisch ob ich mehr wüsste und wann der Zug nun kommen würde. Ich teilte ihm mit was ich aus den meist nur in Deutsch durchgeführten Ansagen heraus gehört hatte. Daraus entwickelte sich ein nettes Gespräch und wir unterhielten uns bis der Zug mit schließlich etwa 50 Minuten Verspätung eintraf – allerdings kam nur einer von den geplanten zwei Zugteilen an. Zum Glück war es der Zugteil in dem ich meine Reservierung hatte, denn aufgrund der Menschenmassen die am Bahnsteig warteten rechnete ich mich einem ziemlich überfüllten ICE. Komischerweise war dem nicht so und einige der Sitzplätze blieben sogar noch frei. Der Rest der Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse, auch wenn wir noch zehn weitere Minuten Verspätung hinzu kamen. Mit auf die Minute genau einer Stunde Verspätung kamen wir schließlich in Frankfurt am Main Hauptbahnhof an – gerade rechtzeitig dass ich meine S-Bahn gerade noch vor meiner Nase wegfahren sehen konnte.

Eisig am HBF Frankfurt

Das hieß etwa dreißig Minuten Wartezeit bis die nächste S-Bahn kam. Ich beschloss diese Zeit mit einer kleinen Zwischenmahlzeit zu überbrücken. Da ich nur noch wenig Bargeld im Portemonaie und keine Lust hatte, die hohen Gebühren an den EC-Automaten am Bahnhof zu zahlen, entschied ich mich dazu einen Bacon Cheeseburger bei Burger King zu erwerben.

Burger King Bacon Cheeseburger

Für einen Preis von gerade mal 1,50 Euro finde ich diese Dinger doch recht lecker – auch wenn ich an die Kalorien nicht denken möchte. Insbesondere die gelbliche Sauce hat es mir angetan – würde gerne wissen woraus die ist. Aber Einkaufen konnte ich vergessen, die letzten Läden machen um 22:00 Uhr zu und ganz ohne Abendessen wollte ich dann doch nicht sein. Das ist halt das Kreuz wenn man nur am Wochenende zu Hause ist, da kann man keine große Vorratshaltung betreiben, sonst verdirbt zu viel. Aber das wird sich ja bald ändern…
Schließlich kam die S-Bahn und ich konnte in der Wärme des Wagons den Rest meines Weges zurücklegen. Die Fahrt war wirklich kein Vergnügen gewesen, aber ich war froh als ich endlich zu Hause war.