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Digitale Bohème light

Mittwoch, Februar 28th, 2007

Smartphone-Division

Mit dem dem Mobiltelefon in einer Kneipe im WLAN surfen – Fluch oder Segen? Zwar praktisch beim Bierchen seine Email zu lesen oder seine eBay-Auktionen überprüfen zu können, aber ich empfand es eher als Gesprächskiller während eines gemütlichen Abends – aber bin wahrscheinlich nur neidisch weil mein Mobiltelefon das (noch!) nicht kann und das Notebook mit dem Apfel mir dann doch zu sperrig war um damit im Lokal rumzusitzen. 😉

Bohemia – [2/2] – Pilsen & Chomutov

Dienstag, Januar 9th, 2007

Wie bereits im vorherigen Post erwähnt führte uns, das sind der von mir sehr geschätzte Herr Gonzo und meine Wenigkeit, unser weiterer Weg von Karlsbad nach Plzeň (Pilsen). Die Strecke führte uns aus Karlsbad heraus, um einen Stausee herum und schließlich durch die ziemlich verneblete Bergstraßen in Richtung Süden.


Nebel auf der Straße in Richtung Pilsen

Die Fahrt war bei Leibe kein Zuckerschlecken, denn nicht nur daß es teilweise sichtweiten unter 100 Meter zu beklagen gab, nein, es tauchten auch immer wieder Fußgänger oder Radfahrer am Rande der Straße auf – mitten im Nirgendwo. All dieser Widerigkeiten zum Trotz erreichten wir nach fast 80km die Randbezirke der Stadt Pilsen, vor allem bekannt durch das angeblich dort erfundene Bier Pilsener Brauart – und ware erstmal etwas ernüchtert. Im Gegensatz zu Karlsbad bot sich der erste Eindruck hier eher als typische Stadt des früheren Ostblockes mit einigen Neuerungen des Westens, welche sich vor allem durch eine ziemlich riesige McDonalds Filiale gleich am Ortseingang manifestierte. Doch als wir in Richtung des Zentrums fuhren, besserte sich das Bild rasch. Am nám Republica, wohl „Platz der Republik“, mit seiner alles beherrschenden Bartholomäuskirche, deren Kirchturm mit 102,3 Metern der höchste Tschechiens ist, parkten wir das Auto und machten uns auf eine erste Erkundungstour.

Bartholomäuskirch - Pilsen
Bartholomäuskirche in Pilsen

Ich muß dazu erwähnen daß niemand von uns Beiden jemals zuvor in Pilsen gewesen war, so daß es vollkommen neues Terrain für uns werden sollte. Bald fanden wir ein kleines Café mit dem vielversprechenden Namen „Eurocafé“ und entschieden, dort erst einmal ein koffeinhaltiges Heißgetränk zu uns zu nehmen. War zwar nett eingerichtet, dennoch sprach die junge Bedienung trotz des Namens weder deutsch noch englisch, so daß wir einige Mühe hatten, uns dort etwas zu bestellen. Dabei sei erwähnt daß sie uns bei dem Wort Kaffee zwei Optionen anbot, die eine irgend etwas mit „..presso“ und etwas anderes, daß ich hier leider nicht mehr wiedergeben kann. Ich wählte die …presso Variante und mein Begleiter die andere, die sich dann als ein (in der Tschechei im übrigen gar nicht so unüblichen) Kaffee nach, wie wir sagen „türkischer Art“ – sprich heißes Wasser direkt auf den Kaffee gegeben, herausstellte. Ich wiederum bekam einen Filterkaffee. Wer also kein Kaffepulver im Kaffee mag, sollte immer auf etwas bestehen, das mit …presso endet.
Nach dem Besuch in besagtem Eurokaffee, wo wir uns von einer des Englischen mächtigen anderen Bedienung den Weg hatten weisen lassen, begaben wir uns in eine „Internet Kaverna“ – eine Art Internetladen im zweiten Stockwerk eines bereits älteren Gebäudes, mieteten einen der dortigen PCs (WLAN war nicht möglich, daher mußten wir unsere mitgebrachten Notebooks eingepackt lassen) und nutzen Google, um uns erst einmal ein paar Infos und mögliche Unterkunftsmöglichkeiten in Pilsen zu besorgen. Mit diesen Infos machten wir uns wieder auf den Weg, beschlossen aber vorher noch in einigen Hotels nach den Preisen zu fragen. Da sich jedoch alle als zu Teuer für unser kleines Budget herausstellten und wir auch irgendwie keine anderen Pensionen fanden, suchten wir schließlich die im Internet ergoogelte Pension Antica auf und mieteten uns dort für umgerechnet 25 Euro (ohne Frühstück) für die Nacht ein. Die Wirtin, eine ältere Tschechin, sprach zwar kaum deutsch geschweige denn englisch, dennoch konnten wir schnell mit ihr Handeleinig werden.


Pension Antica – Pilsen

Schließlich holten wir das Auto vom Markplatz, luden unser Gepäck ab und machten erst einmal eine kleine Pause in unseren Zimmern, die wirklich nichts besonderes waren, jedoch über Satelliten-TV (u.a. mit deutschen Sendern) und – wie wir leider erst viel zu spät als wir gerade wieder aufbrechen wollten feststellten – über Internetzugang in Form eines herumliegenden RJ45 Ethernetkabels verfügten.


Zimmer – Pension Antica – Pilsen

An dieser Stelle sei noch erwähnt: Die Wirtin in ihrem gebrochenen Deutsch hatte irgend etwas von „Tzaptzarap“ und deutschen Autos erzählt – daher war mir von diesem Zeitpunkt an bereits etwas mulmig und ich befürchtete, daß man in mein kleines Jabbamobil einbrechen oder es gar stehlen könne. Eine Befürchtung, die sich zum Glück als unbegründet herausstellte – aber bei den vielen Geschichten die man hört erschienen solche Befürchtungen im osteuropäischen Ausland durchaus nicht von der Hand zu weisen.
Bevor es dann wieder nach draußen ging, ging es dann erst einmal zum Abendbrot in die an die Pension angeschlossene Pizzeria. “ Da fahren die Beiden nach Tschechien und essen Italienisch.“, mögen jetzt einige denken – nun ja. Mag komisch klingen, dennoch hatte es sich gelohnt. Beide entschieden wir uns für eine Calzone und (natürlich) ein lokales Bier Pilsener Brauart.
Entgegen dessen was ich von hier gewohnt bin, stellte sich die Calzone als ein Stück gefüllten Teiges mit einem Klecks Käse obenauf heraus.


Pizza Calzone aus der Pizzeria in der Pension Antica

Gefüllt war das ganze mit einer durch Pepperonischoten ziemlich scharfen Füllung – sehr sehr lecker muß ich hier mal sagen, auch wenn ich eine Calzone eher als komplett überbackene Klapp-Pizza gewohnt bin. 😉
Schließlich machten wir uns wieder auf den Weg, um das Nachtleben von Pilsen etwas zu erkundigen. Hierzu sei bereits im Vorraus zu erwähnen, daß dieser Ort im Gegensatz zu Karlsbad nicht unbedingt eine Touristenstadt ist, vor allem nicht Anfang Januar. Dennoch waren wir frohen Mutes etwas passendes zu finden und begaben uns auf die Suche. Extrem viele Bars und Kneipen waren so genannte „Herna Bars“ – scheinbar so etwas wie eine Spielhalle mit Kneipenbetrieb. Nichts für uns – aber trotzdem fanden wir einige nette Lokaliäten und suchten nach einer kleinen Bestandsaufnahme im Vorraus einen Irish Pub mit Namen „Zachs Pub„, der in einem kleinen Hinterhof in der Straße Kollerova gelegen war.


Zach’s Pub – Pilsen

Nicht daß man nach Tschechien fahren müsste, um einen Irish Pub zu besuchen, dennoch stellte sich unsere Wahl als sehr gut heraus, denn wir nahmen hier Kontakt zu einem der Einheimischen auf, der uns (in fast akzentfreiem und fließendem englisch) einige Tipps für den weitere Abend gab. Des weiteren erfuhren wir, daß die Pilsener Uni eine Partnerschaft mit der Jenenser besitzt.
Nächster Anlaufpunkt war ein Jazzclub in einem Keller, der sich jedoch als zu überfüllt herausstellte, so daß wir schnell weiter zogen. Ich will das ganze jetzt hier nicht zu sehr ausdehnen, neben besagtem Jazzclub seien aber vor allem noch der „21 Club“ erwähnt und empfohlen, der sich in der selben Straße, Prokopova genannt, befindet wie unsere Pension.

21 Club Pilsen 21 Club Pilsen
Links: Leuchtreklame Club 21 – Rechts: Bemalte Häuserfront Club 21

Am nächsten Morgen checkten wir kurz vor 10.00 Uhr aus der Pension auf und begaben uns zum Frühstück ins Café Mastanska Besada Café an der Straße Smetanovy sady am Rande eines kleinen Parkes.

Pilsen Park in Pilsen
Park in der Innenstadt von Pilsen
Martinu Kopeckému ...
Links: Standbild von Martinu Kopeckému – Rechts : Wetterstation(?)
Mastanska Besada - Building Mastanska Besada - Pilsen
Häuserfront des Café Mastanska Besada – Pilsen

Wir hatten dieses bereits am Vortag entdeckt und es schon zu diesem Zeitpunkt als perfekten Ort für unser Frühstück auerkoren. Alleine das Innere des Cafés ist den Besuch wert und die Preise sind, wie überall in Tschechien, sehr annehmbar.

Mastanska Besada Pilsen Mastanska Besada Pilsen
Inneneinrichtung Mastanska Besada – Pilsen

Nach einem ausgedehnten Frühstück und einige Tassen Kaffee später machten wir uns dann wieder auf die Straße und verließen Pilsen.

Synagoge Pilsen
Straße in Pilsen mit Synagoge

Über Karlsbad fuhren in Richtung Chomutov, wo wir dann noch einmal kurz Rast machten. Chomutov (Komotau) selbst erschien mir persönlich eher eine Industriestadt, die vor allem durch den Braunkohletagebau, mindestens zwei große Kraftwerke und vielen Plattenbauten geprägt wird.

Coal power plant near Chomutov Chomutov
Links: Kohlekraftwerk Chomutov – Rechts: Ortsschild Chomutov

Leider fehlte uns die Zeit, hier noch die Innenstadt zu besichtigen – daher kann ich nicht sagen ob sich der Besuch dort lohnt. Erwähnen möchte ich noch unseren Besuch bei einem der vielen Marktstände zwischen Chomutov und der Grenze. Diese sind beherrscht von Vietnamesen, die neben Zigaretten auch (gefälschte?) Markenkleidung zu Dumpingpreisen verkaufen. Na ja, Zigaretten kann man sich ja mal eine Stange mitnehmen, aber mir erschienen diese Leute eher unsympathisch, gerade weil sie ihre Kunden zum Kauf weiterer Waren zu nötigen versuchten.
Über den Grenzübergang Reitzenhain südlich von Karl-Marx-Stadt Chemnitz erreichten wir schließlich wieder die Bundesrepublik.


Grenzübergang Reitzenhain

Als kleines Fazit muß ich sagen: Ein wirklich interessanter Besuch unseres südöstlichen Nachbarlandes – könnte man durchaus öfters machen. Gerade weil die Entfernung ja nun wirklich nicht so riesig ist. Landschaftlich glichen die von uns besuchten Gebiete zwar in weiten Teilen den deutschen Mittelgebirgen, aber gerade die Städte und Dörfer mit sind nicht nur architektonisch reizvoll.

Digital Bohéme in real Bohemia – [1/2] – Karlsbad

Montag, Januar 8th, 2007

Kurzfristig entschlossen begaben Herr Gonzo und ich uns am Samstag morgen auf die Reise ins schöne Böhmen. Gegen 9:00 Uhr verließen wir Jena und erreichten um etwa 11.40 Uhr den Grenzübergang bei Selb.

Grenzübergang Selb
Grenzübergang Selb

Zum Grenzübertritt reichten unsere Personalausweise – denn auch wenn der Euro in Tschechien noch nicht die dort gültige Tschechische Krone ersetzt hat, so gehört dieser ehemalige Ostblockstaat doch zur europäischen Union und ein simples vorzeigens der Ausweise gegenüber den im übrigen eher gelangweilt in ihren Häuschen sitzenden Zollbeamten der deutschen und tschechischen Seite genügte für die Einreise. Somit erreichten wir das, was wir scherzhaft als „das Mexico für Deutsche“ bezeichnet hatten: Die Tschechische Republik. 😉
Ein weiteres Stündchen Autofahrt über die gar nicht mal so schlechten Straßen in Tschechien kamen wir schließlich in Karlovy vary (Karlsbad) an. Das Wetter war zwar nicht gerade das Beste, es war bedeckt, aber zumindest regnete es nicht. Nachdem wir uns einen Parkplatz gesucht hatten und nach kurzem organisieren der lokalen Währung einen Parkschein an einem der Automaten gelöst hatten, machten wir uns auf den Weg, die Kurstadt ein wenig zu erkunden.
Wie in vielen Städten in Böhmen fallen dem Besucher als erstes die vielen wirklich schönen, wenn auch teilweise etwas verfallenen Jugendstilhäuser auf. Mein letzter Besuch in Tschechien, genau genommen in Prag, liegt ja schon viele Jahre zurück, es muß wohl Anfang der 90er Jahre gewesen sein. Damals hatte mich die Architektur auch schon sehr fasziniert. Hier in Karlsbad, welches wir damals beim letzten Ausflug nur kurz für einen Zwischenstop besucht hatten, wiederholte sich diese Erfahrung.

Einkaufsstraße in Karlsbad Verfallen
Links: Einkaufsstraße in Karlsbad – Rechts: Verfallenes Gebäude
Karlsbad McDonalds
McDonalds in Karlsbad

Eine neue Erfahrung jedoch waren die riesigen Massen an Touristen aus Russland, die wir Karlsbad vorfanden.
Liegt wohl daran (vermute ich mal) daß gerade Urlaubssaison dort ist – auf jeden Fall erschien es mir, daß dort mehr Russen als Deutsche herumliefen. Denen soll wohl auch schon, wie ich im Nachhinein hörte, ein großer Teil der Hotels dort gehören. Störte nicht wirklich, fiel mir nur so auf.

Russischer Laden
Russischer Laden in Karlsbad

An einem Schloss nahe eines Glasobelisken, der scheinbar ein beliebtes Fotomotiv der russischen Touristen war, mir aber absolut nichts sagte, bogen wir rechts ab.

Schloss Glasobelisk
Links: Schloss in Karlsbad – Rechts: Glasobelisk

Über eine kleine Steigung und gelangten schließlich zu einer der wohl insgesamt 19 Quellen der Stadt, gelegen innerhalb einer Kollonade am Rande eines Parkes (die wie ich bei meinen Recherchen zu diesem Post feststellte passenderweise den Namen „Parkkollonade“ trägt 😉 )

Kurhaus Parkkollonade
Links: Blick aufs Kurhaus Karlsbad – Rechts: Parkkollonade
Statue Parkkollonade Pagode Parkkollonade
Links: Statue Parkkollonade – Rechts: Pagode Parkkollonade

Nachdem wir diese Kollonade durchquert hatten, erreichten wir die eigentliche Innenstadt oder auch den Kurbezirk von Karlsbad, welcher in der Mitte durch einen kleinen Fluß durchschnitten war. Fußgängerbrücken ermöglichten jedoch problemlos das überwechseln von der einen auf die andere Seite.
Damit kamen wir zum meiner Meinung nach schönsten Teil der Stadt mit einigen weiteren Kollonaden, Pavillions und eng aneinander gebauten Häusern rund um den im Zentrum fließenden Fluß.

Altstadt Karlsbad & Mühlbrunnenkollonade Kurhaus
Links: Altstadt Karlsbad und Mühlbrunnenkollonade – Rechts: Kurhaus
Colored Maria Magdalena Kirche
Links: Malerischer Kanal in Karlsbad – Rechts: Maria Magdalena Kirche
Marktkollonade
Markskollonade

Nach vielen Laufkilometern bekamen wir langsam Hunger und sahen uns nach einer entsprechenden Lokalität um, die preislich und vom Angebot her unseren Ansprüchen entsprach. Nach einigen Fehlversuchen stießen wir in einer Seitengasse auf das Restaurant „U Svejka“ – angelehnt an die Geschichte vom braven Soldat Schwejk (oder Schweijk) – von denen es im übrigen in jeder größeren tschechischen Stadt ein (meist touristisch geprägtes) Restaurant zu geben scheint. Die Innenräume waren eng, aber sehr gemütlich. Was mir auffiel, war, daß sobald einer der größeren Tische frei wurde, die Bedienungen ein „reserviert“-Schild darauf stellten, wohl um zu verhindern das sich zwei Mann Gruppen an die großen Tische setzen.

U Svejka
Figur vor dem U Svejka Karlsbad
U Svejka - Interior U Svejka
Links: Interior U Svejka – Rechts: U Svejka Eingang

Gonzo und ich fanden einen netten zwei-Mann-Tisch und entschieden uns nach kurzer Durchsicht der mehrsprachigen Karte beide für den „Böhmischen Teller“ mit drei Sorten Fleisch, böhmischen Knödeln sowie Weiß- und Rotkraut.

Böhmischer Teller
Böhmischer Teller – U Svejka

Für 106 Böhmische Tschechische Kronen, umgerechnet bei einem Wechselkurs von 1:26 zum Euro gerade mal etwas mehr als 4 Euro bekamen wir eine wirklich riesige Portion mit der sogar ich gegen Ende kämpfen mußte – und das will schon was heißen… 😉 Ansonsten waren die Bedienungen trotz einigen Stresses recht nett und des weiteren mindestens dreisprachig, also deutsch, russisch und natürlich tschechisch. Kann man sehr empfehlen für Besucher in Karlsbad.
Gut gesättigt setzten wir unseren Weg nun fort und folgten dem Fluß noch bis zum bekannten Grandhotel Pupp.

Grandhotel Pupp Grandhotel Pupp
Grandhotel Pupp – Karlsbad

Von dort aus ging es dann nicht mehr weiter und wir machten uns auf der anderen Seite auf den Rückweg. Unsere Suche nach einem Cafe welches uns zusagte schlug dabei, trotz einiger Umwege leider fehl, dennoch gelang es uns, einige weitere schöne Stellen der Altstadt von Karlsbad zu entdecken.

Theaterhaus Karlsbad Haus Atlantic
Links: Theaterhaus Karlsbad – Rechts: Haus Atlantic (Hotel)
Telegraf Stairs
Links: Telegraf – Rechts: Treppen

Schließlich rang ich mich noch einmal dazu durch, das Heilwasser an einer der Quellen zu versuchen. Dazu erwarb ich mir (auch als Andenken) eine jener Tassen mit „Trinkgriff“ zum, meiner Meinung nach vollkommen überteuerten Preis von 170 Kronen (ca. 6,50 Euro). Die billigeren gefielen mir halt noch weniger. Aber wenn man schon mal in Karlsbad ist.


Andenken-Tasse aus Karlsbad

Herr Gonzo berichtete, daß es ihm von dem Wasser mal schlecht geworden ist, daher waren meine Erwartungen eher niedrig. Bekam dann aber zum Glück keine Probleme durch den Genuß. Es schmeckte metallisch und leicht säuerlich und war handwarm – na ja, wenns schön macht. Mein Fall ist es auf jeden Fall nicht. 😉


JaBB trinkt Heilwasser in Karlsbad

Nächste Überlegung war es, ob wir hier in Karlsbad blieben oder weiter nach Plzeň (Pilsen) fahren (welches einer Verwechslung einer Straßennummer mit einer Kilometerangabe nur 20 Kilometer entfernt sein sollte). Wir entschieden uns für die Weiterfahrt, stellten dann zwar fest daß es doch wohl ca. 80 km sein sollen, folgtem dem Weg aber trotzdem weiter. Um diesen Post nicht zu sehr aufzublähen, berichte ich darüber in Teil zwei meines kleinen Berichtes. Stay tuned…