Überbackenes Lendenfilet auf Blattspinat

Dieses Jahr wichen wir einmal vom sonst üblichen traditionellen Weihnachtsessen in Form von Würstchen mit Kartoffelsalat ab und probierten mal etwas neues für unseren Heiligabend. Dabei fiel die Wahl auf ein Rezept aus kleinen Lendenfilets, gebettet auf Blattspinat und überbacken mit einigen Scheiben Camembert.
Man nehme 1 Packung TK-Blattspinat, den wir in einer ausgefettete Auflaufform auslegen. 1-2 große Zwiebel würfeln, dünsten und darüber verteilen. Anschließend werden drei Schweinelenden angebraten angebraten und darüber gelegt. Wir pressen dann zwei Knoblauchzehen, vermischen sie mit einem Becher Sahne und einem Becher Schmand, würzen das ganze mit Salz Pfeffer und Muskatnuss, geben noch einige grüne Kräuter (TK-Ware) dazu, verrühren das ganze gut und übergießen den Inhalt der Auflaufform damit.

Vor dem backen
Rohform vor dem Backen

Für 40 Minuten wird alles dann bei 180 Grad im Backofen gegart. Abschließend belegen wir alles mit einigen Scheiben Camembert oder Gouda und überbacken es noch einmal für 15 Minuten.

Belegt mit Camembert Belegt mit Gouda
Links: Belegt mit Camembert – Rechts: Belegt mit Gouda
Lendenfilet auf Blattspinat mit Camembert überbacken / Tenderloin filet on leaf spinach covered with camembert Lendenfilet auf Blattspinat mit Gouda überbacken / Tenderloin filet on leaf spinach covered with gouda

Dazu passt Wildreis, man kann es aber auch mit Kräuterbutterscheiben servieren.

Lendenfilet mit Blattspinat und Wildreis

Als Nachtisch entschieden wir uns für einen Zimtstern – sternförmige Vanille-Eiscreme mit einem Herz aus Apfelsorbet und bestreut mit Zimt.

Zimtstern

Alles zusammen sehr lecker muss ich sagen – es hat allen wunderbar gemundet. Kann diese Zubereitung vorbehaltlos weiter empfehlen.

Eine Stunde ICE-Verspätung & Bacon Cheeseburger

Gestern habe ich mich mal wieder auf den Weg nach Frankfurt begeben, und das trotz des Risikos der Verspätung mit der ich bei diesem Wetter natürlich rechnen musste. Und bereits in der S-Bahn auf dem Weg zum Hauptbahnhof München begann es damit etwas später zu werden. Grund war ein Notarzteinsatz in einer S-Bahn vor uns an der Haltestelle Leuchtenbergring, was dazu führte dass wir acht Minuten später am Hauptbahnhof ankamen. Normalerweise hätte ich noch aber immer fünfzehn Minuten bis zur Abfahrt meines ICE gehabt. Normalerweise – doch wenn ich wirklich geglaubt hatte dass mein Zug bei dem bisschen Schneefall pünktlich fahren würde, hatte ich mich natürlich geschnitten. Eine nicht näher definierte Verspätung waren für den Zug aus Essen angekündigt, der in München dann zu meinem ICE geworden wäre.

Verspätung ICE München-Frankfurt

Also tummelte ich mich am Gleis herum und hoffte darauf, dass der Zug möglichst bald kommen würde. Leider waren die Ansagen sehr ungenau und durchmischt mit Ankündigungen für andere Züge die folgen oder am gegenüberliegenden Gleis fuhren. Ein Reisender chinesischer Herkunft fragte mich auf Englisch ob ich mehr wüsste und wann der Zug nun kommen würde. Ich teilte ihm mit was ich aus den meist nur in Deutsch durchgeführten Ansagen heraus gehört hatte. Daraus entwickelte sich ein nettes Gespräch und wir unterhielten uns bis der Zug mit schließlich etwa 50 Minuten Verspätung eintraf – allerdings kam nur einer von den geplanten zwei Zugteilen an. Zum Glück war es der Zugteil in dem ich meine Reservierung hatte, denn aufgrund der Menschenmassen die am Bahnsteig warteten rechnete ich mich einem ziemlich überfüllten ICE. Komischerweise war dem nicht so und einige der Sitzplätze blieben sogar noch frei. Der Rest der Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse, auch wenn wir noch zehn weitere Minuten Verspätung hinzu kamen. Mit auf die Minute genau einer Stunde Verspätung kamen wir schließlich in Frankfurt am Main Hauptbahnhof an – gerade rechtzeitig dass ich meine S-Bahn gerade noch vor meiner Nase wegfahren sehen konnte.

Eisig am HBF Frankfurt

Das hieß etwa dreißig Minuten Wartezeit bis die nächste S-Bahn kam. Ich beschloss diese Zeit mit einer kleinen Zwischenmahlzeit zu überbrücken. Da ich nur noch wenig Bargeld im Portemonaie und keine Lust hatte, die hohen Gebühren an den EC-Automaten am Bahnhof zu zahlen, entschied ich mich dazu einen Bacon Cheeseburger bei Burger King zu erwerben.

Burger King Bacon Cheeseburger

Für einen Preis von gerade mal 1,50 Euro finde ich diese Dinger doch recht lecker – auch wenn ich an die Kalorien nicht denken möchte. Insbesondere die gelbliche Sauce hat es mir angetan – würde gerne wissen woraus die ist. Aber Einkaufen konnte ich vergessen, die letzten Läden machen um 22:00 Uhr zu und ganz ohne Abendessen wollte ich dann doch nicht sein. Das ist halt das Kreuz wenn man nur am Wochenende zu Hause ist, da kann man keine große Vorratshaltung betreiben, sonst verdirbt zu viel. Aber das wird sich ja bald ändern…
Schließlich kam die S-Bahn und ich konnte in der Wärme des Wagons den Rest meines Weges zurücklegen. Die Fahrt war wirklich kein Vergnügen gewesen, aber ich war froh als ich endlich zu Hause war.

Vier-Gänge-Menu im Restaurant 181 first – Olympiaturm München

Gestern Abend begaben wir uns in das 181 Meter hoch gelegene Restaurant 181 first im Münchner Olympiaturm, um dort zu Abend zu speisen.

Der Olympiaturm wurde 1965 bis 1968 errichtet. Als der Münchner Stadtrat am 29. Januar 1964 zusammen mit der Deutschen Bundespost beschloss, war er noch als reiner Fernsehturm gedacht und sollte den Fernmeldeturm der Oberpostdirektion München als Grundnetzsender ablösen. Nachdem das Olympische Komitee jedoch am 26 April 1966 beschloss, dass die Olympischen Sommerspiele 1972 in München stattfinden sollten, entschied man sich dazu, den Turm in das nun zu errichtende Olympiagelände zu integrieren und der das nun Olympiaturm genannte Gebäude wurde zum Wahrzeichen der Anlage und dieser Spiele.

Olympiaturm München

Nachdem wir geparkt und unsere Eintrittkarten erhalten hatten, begaben wir uns zu einem der beiden Hochgeschwindigkeitsfahrstühlen, die uns mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7 Meter pro Sekunde auf die Restaurantetage in 181 Meter Höhe brachte. Die Fahrstühle werden dabei von einem Angestellten bedient, der Besucher braucht sich um nichts weiter zu kümmern.

Eingang Olympiaturm
Eingangsbereich Olympiaturm

Eintrittskarte Olympiaturm
Eintrittskarte

Als ich das erste Mal aus dem still stehenden Mittelteil auf die sich drehende Ringeebene trat, wurde mir schon etwas anders. Zwar dreht sich das Restaurant nur sehr langsam, eine komplette Umrundung dauert nach Angabe einer der Servicekräfte genau 49 Minuten, aber der menschliche Körper bemerkt schon, dass man sich auf einer beweglichen Scheibe befindet. Das Restaurant zeichnet sich übrigens als Inspired by Otto Koch aus, jedoch kocht der berühmte Fernsehkoch hier wohl nicht selber, sondern dient nur als Patron.

Restaurant 181 - Eingangsbereich
Eingangsbereich Restaurant 181

Wir folgten dem Angestellten nun bis zu unseren Plätzen und ließen uns dort nieder. Wenig später gab es als Aperitif Blätterteigstangen mit Speck, die mit etwas Sour Cream zum bestreichen serviert wurden.

Blätterteigstangen
Blätterteigstangen mit Speck
Blätterteigstangen mit Speck

Ein angenehm leichter Genuss aus haudünnen, knusprigen und vor allem noch warmen Blätterteig, den wir uns als Entrée natürlich schmecken ließen.
Danach wurden kleine Brötchen gemeinsam mit gesalzener Butter gereicht, welche die Zeit bis zum ersten Gang überbrücken sollten.

Mini-Brötchen Gesalzene Butter
Links: Mini-Brötchen – Rechts: Gesalzene Butter mit Restaurant-Logo

Dass es sich hier um knackig frische Brötchen handelte und die Butter genau die richtige Konsistenz zum Streichen hatte, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Doch das war natürlich nur der Anfang.
Der erste richtige Gang dieses Vier-Gänge-Menues bestand aus Geräuchter Entenbrust mit Orangenchicorée und Feldsalat.

Geräucherte Entenbrust mit Orangenchicorée und FeldsalatEntenbrust mit Orangenchicorée und Feldsalat

Gemeinsam mit den kalt servierten Entenbruststreifen fand sich ein wohl in Orangensauce eingelegter Streifen knackigen Chicorées sowie in einer Schale aus dünnen Knusperteig angemachter frischer Feldsalat mit Balsamicoessig-Dressing.
Nach kurzer Pause, die wir nutzen konnten um die Vorspeise zu verdauen und mit einem guten trockenen Rotwein abzurunden, folgte nun der nächste Gang in Form eines Garnelenspießes auf Blattspinat und Champagnersauce.

Garnelenspieß auf Blattspinat und Champagnersauce
Garnelenspieß auf Blattspinat und Champagnersauce

Blattspinat mit schaumig geschlagener Champagnersauce ist ja alleine schon ein wahrer Genuss. Aber ergänzt durch einem Spieß mit zwei großen knackigen Garnelen erwies sich das ganze als wahrlich Traumhaft.
Es verging wieder einige Zeit, dann wurde der Hauptgang serviert: Angus Rinderfilet mit Kohlrabigemüse, Kartoffelgratin und Trüffeljus

Angus Rinderfilet mit Kohlrabigemüse, Kartoffelgratin & Trüffeljus
Angus Rinderfilet mit Kohlrabigemüse, Kartoffelgratin und Trüffeljus

Ich hatte mich für Medium gebratenes Fleisch entschieden. Und bereits beim ersten Bissen war ich begeister. In meinem Leben habe ich ja schon viel Rindfleisch in allen möglichen Zubereitsungsarten verzehrt, aber ich habe wohl noch niemals ein so zartes Rinderfilet essen dürfen. Das normale Speisemesser glitt durch die beiden Filetstreifen wie durch dünner Papier und das feinst strukturierte Fleisch zerging angenehm auf der Zunge. Dazu passte geschmacklich das Trüffeljus, ein Extrakt von stark reduzierter Saft aus Wasser, Trüffelextrakten und Salz. Und auch weder an dem knackigen Kartoffelgratin und dem mit einem Brokkoliröschen garnierten Kohlrabigemüse gab es absolut nichts auszusetzen.
Nun ließen wir dieses wirklich gelungene Gericht wieder etwas setzen und genossen den Abend und die wunderbare Aussicht über das nächtliche München. Leider zog inzwischen etwas Nebel auf, so dass wir nicht mehr ganz so weit sehen konnten. Fotografieren war durch die stark spiegelnden Fenster leider nicht ohne weiteres Möglich.
Zum Abschluß des vier Gänge Menus folgte nun noch der Nachtisch, der aus einem Mandel-Pralinenmousse mit Gewürzorange und Punchsorbet bestand.

Mandel-Pralinenmousse mit Gewürzorange und Punchsorbet

Ein wirklich sehr hochklassiges Mousse, das wahrlich auf der Zunge zerging. Und auch das Punchsorbet, das in Form einer Kugel Eiscreme serviert wurde, erwies sich als wunderbar lecker. Nur die Gewürzorange hätte ich hier aus der Gerichtsbeschreibung vielleicht weggelassen, da das winzige Stückchen ja mehr Zierde als wirkliche Zutat war. Dennoch wie alle anderen Gerichte zuvor war natürlich auch dieses visuell einwandfrei angerichtet.
Nun begann der Abend langsam auszuklingen. Ich wollte aber natürlich den Olympiaturm nicht verlassen, ohne zumindest ein Mal oben auf den den drei Aussichtsplattformen gewesen zu sein. Die unterste der drei Plattformen ist geschlossen und mit bietet einen windgeschützten Rundblick über München. Die nächste Etage besteht aus einem durch ein hohes Gitter abgesicherten, offenen Etage. Über einige Treppen kann man aber noch eine Etage höher steigen und hat von dort einen absolut ungetrübten Blick über München. Leider hatten wir nicht viel davon, da sich inzwischen ein so dichter Nebel gebildet hatte, der uns kaum 200 Meter weit blicken ließ. Schade eigentlich – aber ich werde mit Sicherheit nicht das letzte Mal hier oben gewesen sein.
Abschließend kann ich nur noch sagen, dass das Restaurant 181 first im Münchner Olympiaturm eindeutig war kulinarischen Genuss angeht zu den besten Adressen zählt. Die hier gebotene Qualität toppt eindeutig meinen bisherigen Favoriten, das Hammersteins in Köln. Über die Preise kann ich nur leider keine Auskunft erteilen – ich bin aber sicher dass so ein Menu jeden Euro wert ist.

Kurztest Frosta Bratkartoffel Hähnchen Pfanne

Vor kurzem entdeckte ich im Tiefkühlregal bei Rewe ein weiteres Frosta Produkt, dass ich bisher noch nicht kannte. Ob es sich bei der Frosta Bratkartoffel Hähnchen Pfanne, die ich für 3,49 Euro erwarb allerdings wirklich um ein wirklich neues Produkt handelte oder ob es vielleicht einfach nur neu in das Sortiment des Supermarktes aufgenommen worden war kann ich nicht sagen – die Aufschrift “Neu” oben rechts in der Ecke bestärkt mich aber in dieser Vermutung.

01 - Frosta Bratkartoffel Hähnchen Pfanne - Packung vorne
Packung vorne

02 - Frosta Bratkartoffel Hähnchen Pfanne - Packung hinten
Packung hinten

Woraus besteht dieses Tiefkühl-Fertiggericht also? Zum einen natürlich aus Kartoffeln, die laut Herstellerangabe ca. 35% des Gerichtes ausmacht. Außerdem gelbe und rote Paprika (ca. 22%), marinierte und vorgegarte Hähcnehbrust-Filets (ca. 14%), Broccoli (ca. 13%) und die restlichen 16 % Prozent setzen sich aus Zwieben, Sonnenblumenöl, Butter, Speisesalz, Knoblauch, Muskat & Pfeffer zusammen. Natürlich alles wie bei Frosta gewohnt ohne Aromen, Geschmacksverstärkern, Emulgatoren, gehärtete Fette, modifizierte Stärken und Stabilisatoren. Wie ich lesen durfte verzichtet der Hersteller sogar auf die sogenannten “natürliche Aromen” – was ja gemäß EU-Verordnung noch zulässig wäre. Das freute mich natürlich zu hören.
Für die Zubereitung geben wir nun zuerst 2 Esslöffel Öl in eine Pfanne.

03 - Öl in Pfanne
Öl in Pfanne geben

Anschließend fügen wir den noch gefrorenen Beutelinhalt hinzu

04 - Beutelinhalt in Pfanne
Beutelinhalt in Pfanne geben

und erhitzen alles auf höchster Stufe.

05 - erhitzen
Erhitzen

Leider schweigt sich der Hersteller hier aus, für wie lange man das ganze erhitzen soll. Ich verließ mich hier wie immer auf mein Bauchgefühl und schaltete die Platte herunter auf mittlere Stufe, als alles gut aufgetaut zu sein schien. Auf mittlerer Stufe garen wir alles dann für weitere 9 bis 11 Minuten.

07 - Zehn Minuten
06 - garen
Für 10 Minuten garen

Der Geruch von Zwiebeln und Knoblauch stieg mir in die Nase, während ich das Gericht bei gelegentlichem Wenden fertig garte. Nachdem die Kartoffelscheiben nach den 10 Minuten einigermaßen gebräunt und das Öl aufgesogen war, schien mir das Gericht fertig und ich konnte es servieren.

08 - Frosta Bratkartoffel Hähnchen Pfanne - Fertiges-Gericht
Fertiges Gericht

Die Kartoffelscheiben waren zwar noch etwas weich, hier hätten bestimmt einige Minuten mehr nicht geschadet. Das Hähnchenfilet erwies sich stellenweise zwar als ganz leicht trocken, aber bei Geflügel ist das ja leider nie ganz auszuschließen. In Kombination mit den Broccoliröschen und den Paprikastückchen sowie den Gewürzen erwies sich schließlich aber auch dieses Fertiggericht als wirklich sehr schmackhafte Kreation. So ein 500g Beutel reicht übrigens genau für eine gute Portion.

Werfen wir schließlich wie immer noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 403 kj
96 kcal
2016 kj
480 kcal
Eiweiß: 5,8g 29,0g
Fett: 3,5g 17,5g
Kohlehydrate: 10,3g 51,5g
BE: 0,9 4,5

Das entspricht 13 WW ProPoints, dazu müssen wir aber noch die beiden Esslöffel a 12g pro EL Öl berechnen, was ca 212kcal oder 6 WW ProPoints entspricht. Insgesamt kommen wir also auf 692kcal oder 19 WW ProPoints. Aber auch dass bewegt sich wie ich finde noch im Rahmen.

09 - Frosta Bratkartoffel Hähnchen Pfanne - CloseUp

Insgesamt erwies sich auch diese Frosta-Kreation aus meiner Sicht mal wieder als wirklich gelungenes Fertiggericht. Zwar hätten die Kartoffelscheiben wie ich weiter oben erwähnte etwas knuspriger sein können, aber hier möchte ich die Schuld nicht unbedingt auf den Hersteller schieben, da ich meine dass ich durch längeres Braten hier bestimmt ein besseres Ergebnis erreicht hätte.

Meine Wertung: 3 MG

Kurztest Hasa Italissimo Speciale Pizza

In den Tiefen meines Gefrierfaches schlummerte noch etwas, dass ich mir vor einiger Zeit im hiesigen teGut für 1,99 Euro zum Testen erworben hatte: Pizza Italissimo Speciale der Firma Hasa. Mit der Firma Hasa GmbH aus Burg war ich vor einiger Zeit schon einmal in Berührung gekommen, als ich die vom Feinsten Gourmet Pizza Hähnchen Spargel getestet hatte – sie stellt offensichtlich bevorzugt die Hausmarken TK Ware für teGut her. Bei der Sorte hatte ich wieder auf die Speciale Variante zurückgegriffen, jene Sorte mit Salami und Schinken, die ich auch bei den meisten vorherigen Tests gewählt hatte – so ist eine Vergleichbarkeit meiner Meinung nach besser gewährleistet. Aber genug der Vorrede, kommen wir nun zum Produkt: Der Hasa Pizza Italissimo Speciale.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Vollmundig wir auf der Packung aus allen Rohren des Marketing-Bla-Blas geschossen und man spricht davon dass man die Pizza auf italienischen Marmor gebacken hat, der Teig ohne Zusatzstoffe, alles ohne Geschmacksverstärker und die Sauce aus 100% sonnengeküssten Tomaten hergestellt wurde. Ob man eine Pizza nun auf italienischem Marmor oder nordhessischen Buntsandstein (;-)) backt halte ich zum Beispiel für irrelevant, das die angebliche Nichtverwendung von Aromen und Geschmacksverstärkern dank der unklaren gesetzlichen Definition dieser Stoffe nur bedingt der Wahrheit entspricht ist mir spätestens seit dem Lesen von Thilo Bodes Die Essensfälscher sowie Presseartikeln wie diesem bei Spiegel.de bewusst und auch eine Gewächshaustomate wird durch das Glasdach von der Sonne “geküsst”. Aber das sind natürlich alles nur Mutmaßungen, ich bin aber eben was solche Aussagen angeht vorsichtig.
In der Pappverpackung findest sich wie üblich die vorgebackene, tiefgefrorene Pizza in Schutzfolie eingepackt.

03 - Pizza in Folie
Pizza in Folie

Die Folie ließ sich leicht aufreißen und entfernen. Vor mit lag nun der eigentlich 23 Zentimeter durchmessende und 350g schwere Pizza-Rohkörper, überzogen mit einer dünnen Schicht Eiskristalle.

04 - Pizza gefroren
Pizza gefroren

Wieder musste ich entdecken dass sich die Pizza etwas durchgebogen hatte, ein Effekt den ich schon häufiger bei verschiedenen Tiefkühlpizzen beobachtet hatte. Aber Erfahrungsgemäß nivellierte sich diese Verformung beim backen, von daher sah ich das als nicht allzu kritisch an.

05 - Pizza durchgebogen
Pizza – durchgebogen

Für die Zubereitung muss der Backofen auf 200 Grad vorgeheizt (Heißluft 180 Grad / Gas Stufe 4-5) und anschließend die Pizza dann für 12 bis 14 Minuten auf einem Gitterrost in den Ofen geschoben werden.

06 - im Ofen
Pizza im Ofen

Ich verließ mich dabei natürlich wir üblich mehr auf mein Auge als auf die Angaben und holte mir die Pizza aus dem Ofen, als sie mir visuell fertig erschien.

07 - Pizza fertig

Geschmacklich fand ich das ganze auch recht gelungen. Neben fünf großen Chorizo-Salamischeiben und etwas Schinken fanden sich auch noch reichlich Paprikawürfel sowie fein gewürfelte Zwiebeln auf dem Pizzakörper. Was den Belag insgesamt anging war ich schon mal recht zufrieden, auch wenn sich die Salamischeiben mal wieder recht schlecht schneiden ließen und ich aufpassen musste, nicht die Salami auf der Pizza hin und her zu schieben, wenn ich sie zerteilen wollte. Beim Boden schließlich musste ich einige Abstriche in Kauf nehmen, denn leider musste ich feststellen dass der Rand extrem hart geworden war, so dass ich mich teilweise dazu entschloss ihn zu entfernen und nicht mit zu essen – ob man dies Ergebnis durch kürzere Backzeit variieren kann ist mir nicht bekannt. Der Rest war aber ansonsten angenehm knusprig geworden.

08 - Pizza angeschnitten
Pizza angeschnitten

Werfen wir aber auch nun natürlich auch noch einen Blick auf die Nährwerte, die auf der Seite in sehr minimaler Form aufgedruckt waren:

Nährwerte:
  100g 350g
(Pizza)
Brennwert: 999 kj
238 kcal
39 kj
826 kcal
Eiweiß: 12,3g 43,05g
Fett: 9,0g 31,5g
Kohlehydrate: 26,9g 94,15g

Das entspricht 22 WW ProPoints, ein absolut durchschnittlicher Wert für eine solche Pizza.
Vom Preis-Leistungsverhältnis fand ich die Pizza absolut in Ordnung – einzig das Problem mit dem zu harten Rand war etwas ärgerlich. Prinzipiell aber durchaus eine Pizza, die man sich mal kaufen kann.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 2 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 2 von3 Sternen