Currywurst & Pommes

Gestern Abend habe ich tatsächlich mal wieder gesündigt. Beim Hoffest der Metzgerei Degenhardt in Bebra-Breitenbach gönnte ich mir gestern Abend eine Currywurst mit Pommes Frites. Eine schöne grobe nordhessische Currywurst aus frischer Hausschlachtung mit ein paar knusprig frittierte Pommes mit Paprika-Salz-Würzung sin wirklich hin und wieder mal sehr lecker und die 21 WW-ProPoints die so etwas hat konnte ich noch problemlos verschmerzen, da ich auf Frühstück verzichtet und nur recht minimal zu Mittag gegessen hatte. Ich hoffe die Waage wird es mir verzeihen… 😉

“Kuhfladen auf Heu”

Unter dem Begriff “Kuhfladen auf Heu” verbirgt sich ein Rindermettsteak mit Röstzwiebeln in Pilzsauce an Pommes Frites. Habe ich auf der Friedrichshütte zwischen Bebra Stadtteil Weiterode und Stadtteil Iba probiert und für gut befunden. Ein saftiges Hacksteak, viel viel Zwiebeln und knusprige Pommes – nicht gerade ein Diätmenu, aber für den hungrigen Wanderer genau das richtige.

Chili con Carne – selbst gemacht

Heute hab ich mal wieder gekocht – auf die genaue bildliche Dokumentation habe ich jedoch verzichtet, da dies Gericht fast genau dem hier bereits vorgestellten Rezept entspricht. Nur auf die Kartoffeln habe ich verzichtet und mir die Knoblauchpaste mit Chilis gespart. Statt dessen habe das Knoblauch und drei trockene Chilis direkt in die Masse gegegeben, das gab auch eine gute Würze – ist auf jeden Fall wieder schön scharf und gleichzeitig etwas fruchtig im Geschmack geworden – so mag ich Chili con Carne. Das ist mal nicht so eine Suppe mit Hackfleisch, Mais und Kidneybohnen, wie sie sonst so häufig hier als Chili verkauft wird. 😉

Sangeet in München [Qype]

MuenchenEssen & TrinkenRestaurantsIndisch

Gestern bin ich mit zwei Kollegen chinesischer Herkunft in München angekommen und wollte noch etwas essen gehen. Mit Hilfe meiner iPhone App “AroundMe” stieß ich auf das Sangeet und konsultierte darauf hin Qype um die bisherigen Beurteilungen zu begutachten. Nachdem ich die durchgehend positiven Bewertungen gelesen hatte, entschieden wir uns dafür dort zu Abend zu essen. Freundlich wurden wir von einem Kellner mit Turban begrüßt und an unseren Platz geführt – trotz späteren Dienstag Abends waren doch relativ viele Tische besetzt.

Sangeet München

Ein Blick in die Speisekarte zeigte, dass die Preise für die exklusive Lage nahe des Odeonsplatzes angemessen waren: Sie gingen in etwa bei 10 bis 11 Euro los. Das Angebot war reichlich, ohne allzu überladen zu wirken: Einige indische Vorspeisen und viele verschiedene Gerichte nach Art des Fleisches bzw. Vegetarisch sortiert. Wir fanden Fisch, Huhn, Lamm-, Rind- und Schweinefleischgerichte sowie noch ein Angebot an verschiedenen Biryanis.

Speisekarte Sangeet

Neben einigen Gerichten fanden sich zwischen ein und fünf Chilischoten-Symbole, welche die Schärfe der Gerichte anzeigten. Ich entschied mich für das mit zwei Chilischoten markierte “Chicken Nilgiri” – einem Gericht mit Huhn, Rahmspinat, Chili, Safran und Kokos. Als Vorspeise wählten wir für alle überbackenes Naan. Hätten wir gewusst dass es auch ohne diese Bestellung einen Korb hauchdünnes Fladenbrot mit vier Saucen (mild, süß, leicht und sehr scharf) gab, hätten wir wohl darauf verzichtet.

Vorspeise mit 4 Saucen

An dieser Stelle sei noch vermerkt dass der Ober stets freundlich und aufmerksam war, ohne dabei jedoch auch nur einen Moment aufdringlich zu wirken. Er beriet wo es notwendig war und war auch gern zu einem kurzen Smalltalk bereit – ein sehr positives und lobenswertes Verhalten.
Nach recht kurzer Wartezeit wurden schließlich unsere Speisen in kleinen Messingtöpfen serviert – dazu gab es einen großen Teller mit Basmatireis für alle.

Chicken Nilgiri

Obwohl ich ein mit nur zwei Chilischoten markiertes Gericht gewählt hatte, musste ich schnell feststellen dass Schärfe hier wirklich ernst genommen wurde – nicht an europäische Geschmäcker angepasst wie man es so oft in indischen Restaurants erlebt. Und trotz des Tatsache dass ich scharf mag, kam ich bei meinem Chicken Nilgiri wirklich leicht ins Schwitzen. Also Vorsicht: Scharf heißt im Sangeet wirklich scharf – sogar sehr scharf. Ich möchte nicht wissen was das mit fünf Chilischoten markierte Chicken Madras auf meiner Zunge hervorgerufen hätte.
Alles in allem kann ich das Sangeet nur empfehlen. Die Preise für ein Abendessen sind zwar nichts für den kleinen Geldbeutel, aber für einen Liebhaber der indischer Küche ist dieses Restaurants nach meinem aktuellen Kenntnisstand eindeutig eine der ersten Adressen in München. Beide Daumen hoch!

Mein Beitrag zu Sangeet – Ich bin JaBB – auf Qype

Kurztest Indian Biryani Rice

Nicht das ich wieder vom kochen abgekommen wäre, aber in meinem Küchenschrank fand sich noch eine Fertiggerichte-Packung die ich schon seit längerem testen wollte. “Indian Biryani Rice” der thailändischen Firma Globo Food Ltd. hatte ich im Jenaer teGut im Regal mit den Asiatischen Zutaten entdeckt. Für 1,99 Euronen, so dachte ich, konnte man das ruhig mal mitnehmen – vor allem weil ich ja ein großer Freund von indischen Nahrungsmitteln und vor allem von Biryani bin.

01 - Verpackung vorne 02 - Verpackung hinten

Und die Zubereitung erschien gemäß der Anleitung recht simpel. Doch erst einmal werfen wir einen Blick auf den Inhalt der Packung.

03 - Inhalt

Ganz unten findet sich trockener Reis, darüber eine kleine Pappschale zum Abmessen von 140ml Wasser, außerdem drei Päckchen mit Rosinen, Kokospulver und Biryani-Paste sowie eine Plastikgabel.
Für die Zubereitung messen wir zuerst einmal das Wasser mit Hilfe des beigelegten Mess-Schale ab und geben es auf den Reis.

04 - Wasser

Dann verschließen wir die Verpackung wieder und stellen sie für 2 Minuten bei mittlerer Stufe (200-250 Watt) in die Mikrowelle.

05 - in Mikrowelle

Auf den nun angekochten Reis geben wir dann den Inhalt der drei beigelegten Tütchen – sprich das Kokospulver, die Biryani-Paste und die Rosinen – auf den Reis

06 - Würzen

und vermischen alles gut miteinander.

07 - Mischen

Es folgen zwei weitere Minuten auf mittlerer Stufe in der Mikrowelle und schon sind wir fertig mit unserem Biryani.

08 - fertig gekocht

Geschmacklich fand ich es recht gelungen. Das Gericht gut heiß geworden und schmeckte sogar recht scharf und irgendwie “indisch”. Ich fand die Sauce aber doch minimal zu süß gewürzt. Die Portionsgröße war ebenfalls in Ordnung – zumindest für einen mittelgroßen Hunger war es vollkommen ausreichend. Und sah man auf die Zutatenliste, fanden sich dort dann doch einige mit E beginnende und mit einer Zahl endende Zutaten – bei einem ungekühlt gelagerten Lebensmittel aber mit Sicherheit nichts ungewöhnliches. Dafür ist das ganze aber glutenfrei – falls jemanden so etwas interessiert. Leider gab es keinerlei Angaben zu den Nährwerten auf der Verpackung – daher fällt dieser Teil hier heute mal weg. Aber das Preis-Leistungsverhältnis stimmte hier durchaus, so fand ich zumindest. Wenn ich mal keine Zeit fürs richtige kochen haben sollte, wäre dieses Fertiggericht durchaus etwas, was ich mir mal eben schnell zubereiten würde. Mir hats auf jeden Fall für ein Fertiggericht recht gut geschmeckt.

Meine Wertung: 2,5 MG