Kurztest Hasa Italissimo Speciale Pizza

In den Tiefen meines Gefrierfaches schlummerte noch etwas, dass ich mir vor einiger Zeit im hiesigen teGut für 1,99 Euro zum Testen erworben hatte: Pizza Italissimo Speciale der Firma Hasa. Mit der Firma Hasa GmbH aus Burg war ich vor einiger Zeit schon einmal in Berührung gekommen, als ich die vom Feinsten Gourmet Pizza Hähnchen Spargel getestet hatte – sie stellt offensichtlich bevorzugt die Hausmarken TK Ware für teGut her. Bei der Sorte hatte ich wieder auf die Speciale Variante zurückgegriffen, jene Sorte mit Salami und Schinken, die ich auch bei den meisten vorherigen Tests gewählt hatte – so ist eine Vergleichbarkeit meiner Meinung nach besser gewährleistet. Aber genug der Vorrede, kommen wir nun zum Produkt: Der Hasa Pizza Italissimo Speciale.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Vollmundig wir auf der Packung aus allen Rohren des Marketing-Bla-Blas geschossen und man spricht davon dass man die Pizza auf italienischen Marmor gebacken hat, der Teig ohne Zusatzstoffe, alles ohne Geschmacksverstärker und die Sauce aus 100% sonnengeküssten Tomaten hergestellt wurde. Ob man eine Pizza nun auf italienischem Marmor oder nordhessischen Buntsandstein (;-)) backt halte ich zum Beispiel für irrelevant, das die angebliche Nichtverwendung von Aromen und Geschmacksverstärkern dank der unklaren gesetzlichen Definition dieser Stoffe nur bedingt der Wahrheit entspricht ist mir spätestens seit dem Lesen von Thilo Bodes Die Essensfälscher sowie Presseartikeln wie diesem bei Spiegel.de bewusst und auch eine Gewächshaustomate wird durch das Glasdach von der Sonne “geküsst”. Aber das sind natürlich alles nur Mutmaßungen, ich bin aber eben was solche Aussagen angeht vorsichtig.
In der Pappverpackung findest sich wie üblich die vorgebackene, tiefgefrorene Pizza in Schutzfolie eingepackt.

03 - Pizza in Folie
Pizza in Folie

Die Folie ließ sich leicht aufreißen und entfernen. Vor mit lag nun der eigentlich 23 Zentimeter durchmessende und 350g schwere Pizza-Rohkörper, überzogen mit einer dünnen Schicht Eiskristalle.

04 - Pizza gefroren
Pizza gefroren

Wieder musste ich entdecken dass sich die Pizza etwas durchgebogen hatte, ein Effekt den ich schon häufiger bei verschiedenen Tiefkühlpizzen beobachtet hatte. Aber Erfahrungsgemäß nivellierte sich diese Verformung beim backen, von daher sah ich das als nicht allzu kritisch an.

05 - Pizza durchgebogen
Pizza – durchgebogen

Für die Zubereitung muss der Backofen auf 200 Grad vorgeheizt (Heißluft 180 Grad / Gas Stufe 4-5) und anschließend die Pizza dann für 12 bis 14 Minuten auf einem Gitterrost in den Ofen geschoben werden.

06 - im Ofen
Pizza im Ofen

Ich verließ mich dabei natürlich wir üblich mehr auf mein Auge als auf die Angaben und holte mir die Pizza aus dem Ofen, als sie mir visuell fertig erschien.

07 - Pizza fertig

Geschmacklich fand ich das ganze auch recht gelungen. Neben fünf großen Chorizo-Salamischeiben und etwas Schinken fanden sich auch noch reichlich Paprikawürfel sowie fein gewürfelte Zwiebeln auf dem Pizzakörper. Was den Belag insgesamt anging war ich schon mal recht zufrieden, auch wenn sich die Salamischeiben mal wieder recht schlecht schneiden ließen und ich aufpassen musste, nicht die Salami auf der Pizza hin und her zu schieben, wenn ich sie zerteilen wollte. Beim Boden schließlich musste ich einige Abstriche in Kauf nehmen, denn leider musste ich feststellen dass der Rand extrem hart geworden war, so dass ich mich teilweise dazu entschloss ihn zu entfernen und nicht mit zu essen – ob man dies Ergebnis durch kürzere Backzeit variieren kann ist mir nicht bekannt. Der Rest war aber ansonsten angenehm knusprig geworden.

08 - Pizza angeschnitten
Pizza angeschnitten

Werfen wir aber auch nun natürlich auch noch einen Blick auf die Nährwerte, die auf der Seite in sehr minimaler Form aufgedruckt waren:

Nährwerte:
  100g 350g
(Pizza)
Brennwert: 999 kj
238 kcal
39 kj
826 kcal
Eiweiß: 12,3g 43,05g
Fett: 9,0g 31,5g
Kohlehydrate: 26,9g 94,15g

Das entspricht 22 WW ProPoints, ein absolut durchschnittlicher Wert für eine solche Pizza.
Vom Preis-Leistungsverhältnis fand ich die Pizza absolut in Ordnung – einzig das Problem mit dem zu harten Rand war etwas ärgerlich. Prinzipiell aber durchaus eine Pizza, die man sich mal kaufen kann.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 2 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 2 von3 Sternen

McDonalds 1955 Burger & Shrimps

Als ich heute – mit ca. 10 Minuten Verspätung – am Münchner Hauptbahnhof ankam, war mir noch irgendwie nach einer kleiner Abendmahlzeit. Dabei fiel meine Wahl auf das McDonalds Restaurant im ersten Untergeschoss des Bahnhofes und dort dann auch zwei der aktuellen Sonderangebote:

McDonalds Shrimps
Erste Komponente meines heutigen zweiteiligen Menus bildeten die Shrimps im Teigmantel, die aktuell zum Preis von 2,75 Euro angeboten werden. Dafür bekommt man ein kleinen Pappschachtel und ein kleines Schälchen Cocktailsauce.

01 - Shrimps Packung

In der Schachtel finden sich die vier frittierten Shrimps im Teigmantel.

02 - Shrimps -Packung offen

Natürlich interessierte mich auch was sich da in dem Teigmantel befand. Ich entfernte daher mal ein Stück des Mantels und schaute mit die Shrimps mal genauer an.

03 - Shrimp einzeln

Für mich sah das ganze wie ein echter Shrimp aus. Ich glaube auch nicht dass sich McDonalds die Blöße geben würde, hier geformtes Fischeiweiß zu verwenden.
Geschmacklich waren sie auch in Ordnung – gemeinsam mit der Cocktailsauce durchaus essbar, auch wenn ich den Teigmantel leicht fettig fand. Dennoch soll so eine Portion nach Angaben des Herstellers gerade mal 195kcal haben – das entspricht 5 WW ProPoints – ich vermute aber mal dass es sich hier um die Werte ohne die Cocktailsauce handelt.

McDonalds 1955 Burger
Ein Burger, der wie im Jahre 1955 gefertigt wirkt klingt durchaus interessant. Dass es sich hier natürlich auch um ein großes Teil Marketing handelt, ist natürlich von Anfang an klar. Für 4,75 Euro, der lt. meiner Recherchen aber nicht Deutschlandweit gleich sein soll, erwarb ich eine große Schachtel aus dünner Pappe, in der sich der eigentliche Burger befinden sollte.

01 - 1955 Burger - Packung

In der Schachtel findet sich nach dem Öffnen der eigentliche Burger. Was gleich auffällt ist die durchaus große Bulette zwischen den Brötchenhälften und ungewöhnlich an zwei Stellen eingeritzt erscheinende Burgerbrötchen.

Für einen Fastfood Burger sah das ganze wirklich durchaus gut aus wie ich fand. Da habe ich schon weitaus schlimmeres gesehen. Natürlich wollte ich nun auch noch mal das ansehen, was sich da zwischen den Brötchenhälften befand.

04 - 1955 Burger - offen

Neben der großen Rindfleischbulette fanden sich zwei Tomatenscheiben, zwei Baconstreifen, einigen kleingeschnittenen Salat und ein paar grob geschnittene Zwiebelstückchen, die wohl karamellisiert waren. Außerdem fand sich auch noch etwas Spezialsauce und Ketchup unter der Bulette – hier nicht im Bild.
Und auch geschmacklich fand ich ihn doch recht gelungen. Die Bulette selbst hatte einiges an Eigengeschmack, was bei McDonalds Produkten leider nicht immer der Fall ist. So Erinnere ich mich da an den “M”, dessen Hackfleischfrikadelle zwar luftig-locker, aber sonst als sehr geschmacksarm erwiesen hatte.

05 - 1955 Burger - angebissen

In der Summe ein wirklich mal sehr empfehlenswerter Burger. Mir zumindest hat er wirklich gut geschmeckt. Mit 688kcal oder 19 WW ProPoints pro Burger ist das ganze natürlich nicht gerade ein leichtes Abendessen – aber ich hatte hier auch eigentlich mit nichts anderem gerechnet und habe es billigend in Kauf genommen. 😉

Tomatencremesuppe & Pfifferling-Lenden-Pfanne

Am Abend verschlug es uns in den Biergarten des Wirtshaus Weissenfelder in Vaterstetten-Weißenfeld nahe München. Sehr schöne Location muss ich sagen, die man durchaus in die gehobene Kategorie einordnen kann. Direkt neben dem Gasthaus einigen Sitzenplätzen im Inneren befindet sich ein mittelgroßer, moderner Biergarten mit umfangreicher Stühlen und Tischen in verschiedenen Größen, die auch für größere Gruppen geeignet ist. Eine Reservierung ist durchaus zu empfehlen, denn diese Lokation scheint auch an Wochentagen gut besucht – wobei ich das nach einem Besuch natürlich nicht sicher sagen kann.
Die aus zwei einseitig bedruckten A4 Blättern bestehende Speisekarte ist zwar übersichtlich, aber die Qualität der Speisen spricht für sich. Nach einigem überlegen entschied ich mich – auch wenn es gegen meine aktuellen Kalorienreduktionsbestrebungen spricht – für ein Abendmenu aus zwei Bestandteilen.
Als Vorspeise wählte ich eine Tomatencremesuppe mit Basilikumblatt und Sahnehaube.

Tomatencremesuppe

Eine sehr gute Wahl wie ich feststellen musste. Keine Tütenware, sondern eine offensichtlich hausgemachte Suppe mit viel Fruchtfleisch und Tomatenstücken darin. Sehr vollmundig im Geschmack und absolut empfehlenswert.
Für das Hauptgericht fiel meine Wahl auf eine Pfanne aus Schweinelende in Pfifferling-Rahm-Sauce mit Spätzle.

Pfifferling-Lenden-Pfanne mit Spätzle

Nach einem vorher servierten Salat aus Karotten, Kraut, Mais, Salatgurke und Tomate in Balsamico-Dressing kam schließlich das Hauptgericht. Die zwei zarten, angenehm großen Stücken Schweinelende waren mit einer Pfifferling-Rahmsauce garniert, die geschmacklich wunderbar zu dem unpaniert gebratenem Schweinefleisch passte. Als Sättigungsbeilage war dem Gericht schließlich noch Spätzle oder besser Knöpfle beigefügt, die eindeutig keine Massenware sondern hausgemacht waren. Sie erwiesen sich als etwas mehr al dente als ein Fertigprodukt und wohl auch mit angebraten, ich fand aber das man sie eindeutig noch vollmundiger als das waren, was man in unserem Betriebsrestaurant serviert. Sehr lecker.
Und was die Preise angeht liegt das ganze gar nicht so hoch über dem Durchschnitt. Das Gasthaus Weissenfelder mit seinem Biergarten und seinen Speisen kann ich auf jeden Fall vorbehaltlos empfehlen.

Kurztest Costa Meeresfrüchtepizza

In den Tiefen meines Tiefkühlfaches fand sich noch etwas, das ich dringend endlich mal verbrauchen musste: Eine weitere Tiefkühlpizza, dieses mal eine Costa Meeresfrüchtepizza der Firma Costa Meeresspezialitäten GmbH & Co. KG aus Emden, erworben im hiesigen tegut Markt zum Preis von 3,29 Euro, was ich für eine Pizza mit Meeresfrüchten aber noch aktzeptabel befand.

01 - Front
Verpackung Vorderseite

02 - Back
Verpackung Rückseite

Das klang wirklich sehr lecker. Laut Packungsangabe sollten sich neben Lachs, Thunfisch und Garnelen auch Spinat, Tomaten Frischkäse, Kapern und Edamer auf dieser Teig aus Weizenmehl befinden. Und die Abbildung verhieß wirklich einen sehr reichhaltigen Belag. Ob hier die Werbung mit der Realität übereinstimmt – was ja häufig leider nicht der Fall ist – werden wir gleich feststellen.
Als erstes musste ich die Pizza natürlich von ihrer Verpackung befreien. Wie üblich befand sich eine in Folie eingepackte Fertigpizza darin.

03 - Pizza in Folie
Pizza in Folie

Diese Folie ließ sich ohne Probleme schnell entfernen und gab den Blick auf die eigentliche, noch tiefgefrorene Pizza frei. Dabei lösten sich zwar ein paar Stücke des Lachs und eine Garnele, diese ließen sich aber ja wieder leicht manuell auf der Pizza platzieren. Und bereits jetzt war ein deutlich fischiger, aber angenehmer Geruch wahrzunehmen.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza – ausgepackt und tiefgefroren

Und wie man sieht kann man den Belag wirklich als sehr reichhaltig bezeichnen. Vor allem von dem Lachs, der lt. Packungsangabe aus Blöcken geschnitten ist, dominierte meiner Ansicht nach, aber auch beim Thunfisch schien man nicht gespart zu haben. Einzig die Garnelen waren nur sehr spärlich vertreten, ich zählte gerade mal fünf Stück. Aber das entsprach auch der Abbildung auf der Verpackung, daher will ich mich hier natürlich nicht beschweren. Prinzipiell war das was die Verpackung zeigte dem Inhalt wirklich sehr ähnlich, aber ein entgültiges Urteil möchte ich erst nach erfolgter Zubereitung abgeben.
Der Durchmesser des Pizzabodens betrug im übrigen ziemlich genau 23,5cm.
Um die Pizza verzehrfertig zu machen, sollte man nun den Backofen – ich besitze ja bekanntlichermaßen einen Elektrischen mit Ober- und Unterhitze – auf 220 Grad vorheizen und den Rost auf den unteren Drittel der Schienen einschieben. Ich habe da leider einen kleinen Fehler gemacht und die mittelere Schiene wie bei so ziemlich allen anderen Pizzen genommen – aber das sollte sich zum Glück nicht negativ auswirken.

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Die Backzeit war auf der Verpackung mit 13-15 Minuten angegeben, ich ließ sie jedoch da sie nach dieser Zeit in der Mitte noch zu weich erschien insgesamt etwa 20 Minuten im Ofen. Was ich nach dieser Zeit aus dem Ofen förderte, sah meiner Meinung nach schon mal wirklich gut aus. Und der angenehme Geruch nach Meeresfrüchten entströmte der Backröhre und machte mir wirklich großen Appetit.

06 Pizza fertig
Pizza – fertig gebacken

Nun ging es an den Verzehr der Pizza. Und ich muss zugeben dass ich sehr begeistert vom Geschmack dieser Fertigpizza war. Die Kapern, denen ich ja bisher eher kritisch gegenüber stand, fielen geschmacklich überhaupt nicht ins Gewicht. Viel mehr war da der deutlich Geschmack nach Meeresfrüchten, wobei natürlich Lachs und Thunfisch dominierten. Das ganze lag auf einer Art Sauerrahm, in den die Blattspinat- und Tomatenstücke recht reichhaltig eingerührt waren, getoppt vom Edamer Käse. Und der Boden war ebenfalls ein Genuß, denn man hatte hier eine Art Mürbeteig verwendete, der vor allem an den sehr schmalen Rändern extrem knusprig geworden war. Dabei war er, der italienischen Zubereitungsmethode entsprechend aber ansonsten angenehm dünn wie man auf folgendem Foto sehen kann.

07 - Pizza angeschnitten
Pizza angeschnitten

Diese Pizza hat wirklich – wohlgemerkt für eine Fertigpizza – sehr gut geschmeckt. Vor allem für die Freunde von Fisch und Meeresfrüchten ein wirklicher Tip.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 390g
(Pizza)
Brennwert: 952 kj
227 kcal
3213 kj
885 kcal
Eiweiß: 9,9g 38,6g
Fett: 11,5g 44,9g
Kohlehydrate: 21,1g 82,3g

Keine Diätspeise, eine Pizza dieser Art entspricht immerhin 25 WW-ProPoints. Da ich aber heute Mittag ja eher kalorienbewußt gegessen habe, bin ich trotz dieser Kalorienbombe tatsächlich noch innerhalb meines Limits geblieben. Und gut geschmeckt hat es außerdem.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Ich kann diese Fertigpizza also vorbehaltlos empfehlen, vorausgesetzt natürlich man mag Meeresfrüchte und Fisch. 😉

Currywurst & Pommes

Gestern Abend habe ich tatsächlich mal wieder gesündigt. Beim Hoffest der Metzgerei Degenhardt in Bebra-Breitenbach gönnte ich mir gestern Abend eine Currywurst mit Pommes Frites. Eine schöne grobe nordhessische Currywurst aus frischer Hausschlachtung mit ein paar knusprig frittierte Pommes mit Paprika-Salz-Würzung sin wirklich hin und wieder mal sehr lecker und die 21 WW-ProPoints die so etwas hat konnte ich noch problemlos verschmerzen, da ich auf Frühstück verzichtet und nur recht minimal zu Mittag gegessen hatte. Ich hoffe die Waage wird es mir verzeihen… 😉