“Kuhfladen auf Heu”

Unter dem Begriff “Kuhfladen auf Heu” verbirgt sich ein Rindermettsteak mit Röstzwiebeln in Pilzsauce an Pommes Frites. Habe ich auf der Friedrichshütte zwischen Bebra Stadtteil Weiterode und Stadtteil Iba probiert und für gut befunden. Ein saftiges Hacksteak, viel viel Zwiebeln und knusprige Pommes – nicht gerade ein Diätmenu, aber für den hungrigen Wanderer genau das richtige.

Chili con Carne – selbst gemacht

Heute hab ich mal wieder gekocht – auf die genaue bildliche Dokumentation habe ich jedoch verzichtet, da dies Gericht fast genau dem hier bereits vorgestellten Rezept entspricht. Nur auf die Kartoffeln habe ich verzichtet und mir die Knoblauchpaste mit Chilis gespart. Statt dessen habe das Knoblauch und drei trockene Chilis direkt in die Masse gegegeben, das gab auch eine gute Würze – ist auf jeden Fall wieder schön scharf und gleichzeitig etwas fruchtig im Geschmack geworden – so mag ich Chili con Carne. Das ist mal nicht so eine Suppe mit Hackfleisch, Mais und Kidneybohnen, wie sie sonst so häufig hier als Chili verkauft wird. 😉

Sangeet in München [Qype]

MuenchenEssen & TrinkenRestaurantsIndisch

Gestern bin ich mit zwei Kollegen chinesischer Herkunft in München angekommen und wollte noch etwas essen gehen. Mit Hilfe meiner iPhone App “AroundMe” stieß ich auf das Sangeet und konsultierte darauf hin Qype um die bisherigen Beurteilungen zu begutachten. Nachdem ich die durchgehend positiven Bewertungen gelesen hatte, entschieden wir uns dafür dort zu Abend zu essen. Freundlich wurden wir von einem Kellner mit Turban begrüßt und an unseren Platz geführt – trotz späteren Dienstag Abends waren doch relativ viele Tische besetzt.

Sangeet München

Ein Blick in die Speisekarte zeigte, dass die Preise für die exklusive Lage nahe des Odeonsplatzes angemessen waren: Sie gingen in etwa bei 10 bis 11 Euro los. Das Angebot war reichlich, ohne allzu überladen zu wirken: Einige indische Vorspeisen und viele verschiedene Gerichte nach Art des Fleisches bzw. Vegetarisch sortiert. Wir fanden Fisch, Huhn, Lamm-, Rind- und Schweinefleischgerichte sowie noch ein Angebot an verschiedenen Biryanis.

Speisekarte Sangeet

Neben einigen Gerichten fanden sich zwischen ein und fünf Chilischoten-Symbole, welche die Schärfe der Gerichte anzeigten. Ich entschied mich für das mit zwei Chilischoten markierte “Chicken Nilgiri” – einem Gericht mit Huhn, Rahmspinat, Chili, Safran und Kokos. Als Vorspeise wählten wir für alle überbackenes Naan. Hätten wir gewusst dass es auch ohne diese Bestellung einen Korb hauchdünnes Fladenbrot mit vier Saucen (mild, süß, leicht und sehr scharf) gab, hätten wir wohl darauf verzichtet.

Vorspeise mit 4 Saucen

An dieser Stelle sei noch vermerkt dass der Ober stets freundlich und aufmerksam war, ohne dabei jedoch auch nur einen Moment aufdringlich zu wirken. Er beriet wo es notwendig war und war auch gern zu einem kurzen Smalltalk bereit – ein sehr positives und lobenswertes Verhalten.
Nach recht kurzer Wartezeit wurden schließlich unsere Speisen in kleinen Messingtöpfen serviert – dazu gab es einen großen Teller mit Basmatireis für alle.

Chicken Nilgiri

Obwohl ich ein mit nur zwei Chilischoten markiertes Gericht gewählt hatte, musste ich schnell feststellen dass Schärfe hier wirklich ernst genommen wurde – nicht an europäische Geschmäcker angepasst wie man es so oft in indischen Restaurants erlebt. Und trotz des Tatsache dass ich scharf mag, kam ich bei meinem Chicken Nilgiri wirklich leicht ins Schwitzen. Also Vorsicht: Scharf heißt im Sangeet wirklich scharf – sogar sehr scharf. Ich möchte nicht wissen was das mit fünf Chilischoten markierte Chicken Madras auf meiner Zunge hervorgerufen hätte.
Alles in allem kann ich das Sangeet nur empfehlen. Die Preise für ein Abendessen sind zwar nichts für den kleinen Geldbeutel, aber für einen Liebhaber der indischer Küche ist dieses Restaurants nach meinem aktuellen Kenntnisstand eindeutig eine der ersten Adressen in München. Beide Daumen hoch!

Mein Beitrag zu Sangeet – Ich bin JaBB – auf Qype

Kurztest Indian Biryani Rice

Nicht das ich wieder vom kochen abgekommen wäre, aber in meinem Küchenschrank fand sich noch eine Fertiggerichte-Packung die ich schon seit längerem testen wollte. “Indian Biryani Rice” der thailändischen Firma Globo Food Ltd. hatte ich im Jenaer teGut im Regal mit den Asiatischen Zutaten entdeckt. Für 1,99 Euronen, so dachte ich, konnte man das ruhig mal mitnehmen – vor allem weil ich ja ein großer Freund von indischen Nahrungsmitteln und vor allem von Biryani bin.

01 - Verpackung vorne 02 - Verpackung hinten

Und die Zubereitung erschien gemäß der Anleitung recht simpel. Doch erst einmal werfen wir einen Blick auf den Inhalt der Packung.

03 - Inhalt

Ganz unten findet sich trockener Reis, darüber eine kleine Pappschale zum Abmessen von 140ml Wasser, außerdem drei Päckchen mit Rosinen, Kokospulver und Biryani-Paste sowie eine Plastikgabel.
Für die Zubereitung messen wir zuerst einmal das Wasser mit Hilfe des beigelegten Mess-Schale ab und geben es auf den Reis.

04 - Wasser

Dann verschließen wir die Verpackung wieder und stellen sie für 2 Minuten bei mittlerer Stufe (200-250 Watt) in die Mikrowelle.

05 - in Mikrowelle

Auf den nun angekochten Reis geben wir dann den Inhalt der drei beigelegten Tütchen – sprich das Kokospulver, die Biryani-Paste und die Rosinen – auf den Reis

06 - Würzen

und vermischen alles gut miteinander.

07 - Mischen

Es folgen zwei weitere Minuten auf mittlerer Stufe in der Mikrowelle und schon sind wir fertig mit unserem Biryani.

08 - fertig gekocht

Geschmacklich fand ich es recht gelungen. Das Gericht gut heiß geworden und schmeckte sogar recht scharf und irgendwie “indisch”. Ich fand die Sauce aber doch minimal zu süß gewürzt. Die Portionsgröße war ebenfalls in Ordnung – zumindest für einen mittelgroßen Hunger war es vollkommen ausreichend. Und sah man auf die Zutatenliste, fanden sich dort dann doch einige mit E beginnende und mit einer Zahl endende Zutaten – bei einem ungekühlt gelagerten Lebensmittel aber mit Sicherheit nichts ungewöhnliches. Dafür ist das ganze aber glutenfrei – falls jemanden so etwas interessiert. Leider gab es keinerlei Angaben zu den Nährwerten auf der Verpackung – daher fällt dieser Teil hier heute mal weg. Aber das Preis-Leistungsverhältnis stimmte hier durchaus, so fand ich zumindest. Wenn ich mal keine Zeit fürs richtige kochen haben sollte, wäre dieses Fertiggericht durchaus etwas, was ich mir mal eben schnell zubereiten würde. Mir hats auf jeden Fall für ein Fertiggericht recht gut geschmeckt.

Meine Wertung: 2,5 MG

Gemüsecouscous mit Bratwurstklößchen – das Rezept

Heute kochen wir einmal etwas mit nordafrikanischen Touch: Gemüsecouscous mit Bratwurstklösschen.
Was brauchen wir dazu ?

Eine rote Paprika
01 - Zutat rote Paprika

Eine kleine Zuchini
02 - Zutat Zuchini

Zwei grobe Bratwürste (die hier in Thüringen gar nicht mal so einfach zu kriegen sind)
03 -  Zutat grobe Bratwürste

Eine Kaffeetasse Couscous
04 - Zutat Couscous

Eine Zehe Knoblauch
05 - Zutat Zehe  Knoblauch

Eine kleine Zwiebel
10 - Zutat kleine Zwiebel

1 – 1,5 Esslöffel Tomatenmark
06 - Zutat Tomatenmark

Paprikapulver, Pfeffer, Salz und Organo
07 - Gewürze
Einen Esslöffel Butter
08 - Zutat Butter

Einen Würfel klare Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe

und optional etwas Harissa (wenn man es scharf mag)
11 - Zutat Harissa (optional)

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst zerschneiden wir Paprika, Zuchini und die Zwiebel in kleine Würfel.
12 - Gemüse zerkleinern

Dann reiben wir das Knoblauch in Salz. Habe ich um ehrlich zu sein noch nie vorher gemacht, aber ich denke das die hier gezeigte Vorgehensweise die richtige ist: Man zerschneidet die Zehe in kleine Stücke, gibt etwas Salz hinzu und zerreibt das ganze mit einer großen Messerklinge zu einer Paste.
12 - Knoblauch in Salz reiben
Nun geben wir etwas Öl in einen Topf
13 - Öl in Topf geben
und dünsten die Zwiebeln darin an.
14 - Zwiebeln andünsten

Anschließend geben wir die Knoblauchpaste und das Tomatenmark in den Topf und lassen es etwas mitdünsten.
15 -  Knoblauch & Tomatenmark hinzugeben

Es folgen nun die Paprika- und Zuchiniwürfel.
16 - Paprika & Zuchini einfügen

Das ganze löschen wir nun mit ca. 250ml Wasser ab
17 - mit Wasser ablöschen

und geben den Würfel mit Gemüsebrühe hinzu.
18 - Gemüsebrühe hinzugeben

Als nächstes befreien wir die Bratwürste von ihrer Pelle
19 - Bratwurst von Pelle befreien

und formen aus der Füllung kleine Klößchen, die wir in den Topf geben.
20 - Bratwurstklösschen formen
Anschließend würzen wir die Masse mit Salz, Pfeffer, Oregano und Paprikapulver.
21 - Salzen 22 - Pfeffern 23 - mit Oregano würzen 24 - Paprikapulver

Das ganze lassen wir dann für 15 – 20 Minuten köcheln.
25 - Köcheln lassen

In der Zwischenzeit können wir uns schon mal um das Couscous kümmern. Dazu bringen wir etwas Wasser mit Salz in einem kleinen Topf zum kochen, geben eine Kaffeetasse trockenes Coucous hinzu und lassen es kurz aufkochen. Dann schalten wir die Platte aus, lassen die Masse für ca. 1 Minute quellen und geben dann die Butter hinzu, die wir gut unterrühren.
26 - Couscous kochen

Das fertige Couscous mischen wir dann unter die Gemüse-Klößchen-Masse.
27 - Couscous untermischen

Dann können wir das ganze ein erstes mal abschmecken und ggf. nachwürzen.
28 - Abschmecken

Bei Bedarf – ich mag es ja bekanntlichermaßen scharf – kann man das ganze nun mit etwas Harissa-Paste verfeinern. Ein bis Zwei Teelöffel sollten aber reichen – denn das Zeug ist wirklich heftig. 😉
29 - mit Harissa nachwürzen
Nachdem wir es dann noch für 5- 10 Minuten haben köcheln lassen, vor allem um die Flüssigkeit noch etwas verdunsten zu lassen, sind wir fertig und können das Gericht servieren.
Gesamtzubereitungszeit betrug etwa 30 – 45 Minuten.
30 - Fertiges Gericht

Geschmackstechnisch war es wirklich mal wieder sehr gut gelungen. Das Gemüse war trotz meiner Befürchtungen nicht zu zerkocht und die Harissa-Paste gab dem ganzen eine angenehme Schärfe. Was ich allerdings nicht bedacht hatte war, wie stark das Couscous im Wasser aufgehen würde. Die Menge die ich gekocht hatte war weitaus mehr als ein einzelner auf einmal verzehren kann. Somit habe ich für heute Abend oder morgen noch eine annehmbare Menge übrig. Von der Zubereitung her ist es nicht allzu kompliziert und lässt sich nach abkühlen mit Sicherheit auch für ein bis maximal zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren und in der Mikrowelle wieder erhitzen. Ich war von dem Ergebnis auf jeden Fall sehr begeistert.

Meine Wertung: 3 MG