dinner layers IX
17.01.2012 20:55 dinner, kulinarisches6 Kommentare
Die heutige Zusammenstellung (jeweils auf Sandwichbrot):
- Oben: Kochschinken auf Kräuterfrischkäse
- Mitte: Rindersalami auf Emmentaler
- Unten: Hähnchenbrust auf Irish mild Käse
[Part I] [Part II] [Part III] [Part IV] [Part V] [Part VI] [Part VII] [Part VIII]
Tags: abendbrot, beef salami, cheese, chicken breast, cream cheese, dinner, dinner layers, emmentaler, essen, food, ham, hühnchenbrust, irish mild, Käse, kochschinken, kräuterfrischkäse, rindersalami, Salami, sandwichtbrot, weißbrot
Kartoffel-Paprika-Pfanne mit Schnittlauch und Schmelzkäse – das Rezept
15.01.2012 19:14 kochexperimente, kulinarisches2 Kommentare
Mein heutiges Gericht war eher aus der Not heraus geboren dass ich noch viel Kartoffel und Paprika übrig hatte und diese ungern wegwerfen sondern viel lieber in einem Gericht verarbeiten wollte. Also entschied ich mich dazu, heute mal eine Kartoffel-Paprika-Pfanne zuzubereiten und ergänzte diese mit einigen anderen Gemüsesorten sowie Schmelzkäse, Schnitzelfleisch und Schnittlauch. Das Ergebnis war ein leckeres und nicht allzu kompliziert zuzubereitendes Mittagsgericht dass ich hier nun kurz vorstellen möchte.
Für 2-3 Portionen benötigen wir:
600-650g Kartoffeln – festkochende Sorte

2 mittlere Paprika (rot & grün)

170g Schmelzkäse – ich wählte eine leichtere, fettreduzierte Zubereitung

sowie ggf. etwas Salz & Pfeffer zum abschmecken
Fangen wir damit an die Kartoffeln als Pellkartoffeln zu kochen.

Während diese Kochen können wir uns dem Gemüse zuwenden und es vorbereiten. Wir waschen also die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,

entkernen die Paprika und zerteilen sie in Streifen

und waschen schließlich das Fleisch, tupfen es trocken und schneiden es dann ebenfalls in Streifen. Zu lange Streifen halbieren wir dabei noch einmal.

Sobald die Kartoffeln gut durchgekocht sind, gießen wir sie ab und lassen sie etwas abkühlen so dass wir sie anfassen können,

und schneiden sie dann in dickere Scheiben wobei wir größere Scheiben ebenfalls noch einmal halbieren.

In einer größeren Pfanne zerlassen wir anschließend etwa die Hälfte des Butterschmalz

und braten die Kartoffeln – gerne Portionsweise – rundherum an.

Dann stellen wir diese bei Seite und braten das Fleisch kräftig an,

entnehmen es und braten dann die Paprikastreifen an bis sie Farbe annehmen.

Und auch die Frühlingszwiebeln braten wir zuletzt noch einzeln an und stellen sie ebenfalls zur Seite.

Sind alle Komponenten angebraten, gießen wir die Gemüsebrühe in die wieder leere Pfanne,

und lassen ihn schmelzen, verrühren ihn und lassen die Mischung kurz aufkochen.

Jetzt können wir die Erbsen hinzu geben

und alles mit der Speisestärke binden. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, wir sollten diese fein zerstreuen und gleich verrühren damit die Stärke nicht klumpt.

Als nächstes können wir die angebratenen Kartoffeln,

sowie die Fleischstreifen zurück in die Pfanne,

verrühren alles gut miteinander und lassen es für weitere fünf bis sieben Minuten köcheln.

In der Zwischenzeit können wir das Schnittlauch waschen, trocken schütteln, mit dem Messer zerschneiden

und dann zum restlichen Pfanneninhalt hinzufügen und verrühren. Ein wenig davon behalten wir dabei jedoch zum garnieren zurück.

Nun ist es an der Zeit unsere Kreation zu probieren.

Zwar würzt der Schmelzkäse recht gut, aber ich fand dennoch das etwas Pfeffer und vor allem etwas Salz hier nicht schaden konnte.

Damit ist unser Gericht auch schon fertig und wir können es mit dem verblieben Schnittlauch garniert servieren.

Dafür dass dieses Gericht nur als Resteverwertung gedacht war erwies es sich als wirklich sehr leckere Zubereitung. Durch das vorherige anbraten der Gemüsekomponenten, vor allem der Kartoffeln und des Paprikas, hatten sich schmackhafte Röstaromen entwickelt die dem Ganzen eine zusätzliche Geschmackskomponente gab. Aber Hauptgeschmacksträger war natürlich der Schmelzkäse, bei dem ich eine leichteren Zubereitung gewählt hatte was den Geschmack aber meiner Meinung nach nicht negativ beeinflusste.
Insgesamt komme ich für diese Zubereitung auf 2300kcal, das entspricht 767kcal pro Portion. Das ist zwar nicht wenig, aber für ein Hauptgericht absolut akzeptabel wie ich finde. Die Kombination aus Kartoffeln und Paprika kann man ja als klassisch bezeichnen, ein einfaches und nicht allzu aufwendig zuzubereitende Mahlzeit. Ich war mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments auf jeden Fall sehr zufrieden.
Guten Appetit

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Pizza Conchita – das Rezept
14.01.2012 19:19 kochexperimente, kulinarisches10 Kommentare
Schon länger geisterte mir der Gedanke im Kopf herum die Pizza Conchita (hatte ich hier übrigens schon mal vorgestellt), ein Produkt einer in Deutschlang sehr verbreiteten Pizzaliefer-Franchise-Kette mal selbst zu machen – eine Pizzavariante aus BBQ-Sauce, gebratenem Rinderhack, roten Zwiebeln, Bacon (Frühstücksspeck) und Mozzarella die ich sehr schätze. Und heute kam ich nun endlich mal dazu mich dieser Aufgabe zu stellen. Zwar ist mir der selbst gemachte Teig nicht ganz so gelungen wie ich es ursprünglich geplant hatte – ich hätte ihn gerne etwas dünner gehabt – aber das Grundrezept müsste stimmen, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Ganze hier mal kurz vorzustellen. Wer es unkomplizierter will kann ja gerne auf einen Fertigteig aus dem Kühlregal zurückgreifen.
Was brauchen wir also für 2 Portionen?
Für den Teig:
300g Mehl – ich wählte dieses mal 505er Mehl, es geht aber auch Sorte 405

10-12 g Hefe (Ich nahm 20g, aber das ist zu viel und lässt den Teig zu sehr aufgehen wie ich finde)

Für den Belag:
1/2 Flasche BBQ-Sauce – ich wählte die gute, etwas teurere Jack Daniels Smooth Original

7-8 Streifen Bacon / Frühstücksspeck

sowie Pfeffer und Salz zum würzen.
Beginnen wir damit den Teig vorzubereiten. Dazu löschen wir den braunen Zucker im lauwarmen Wasser auf und bröseln dann die Hefe hinein. Alles verrühren wir gut und lassen es für 7-10 Minuten ruhen damit der Hefepilz mit dem Zucker, der seine Nahrung bildet, reagieren kann.

Mehl und Hartweizengrieß mischen wir dann miteinander,

gießen die Mischung aus Hefe, Zucker und Wasser hinein

und verkneten es dann zu einem Rohteig, den wir noch einmal ein paar Minuten abgedeckt stehen lassen.

Anschließend geben wir auch das Olivenöl, Pizzagewürz und Salz mit hinein

und kneten alles noch einmal für ein paar Minuten durch. Ich nahm dieses Mal die Hände, dies geht wie ich fand in diesem Fall besser als der Knethaken.

Die so entstandenen Teigkugel, die sich übrigens gut den Wänden des Behälters lösen lassen muss,

lagern wir nun abgedeckt für 30 Minuten an einem warmen Ort damit er aufgehen kann. Ich hatte den Backofen kurz mit 70 Grad warm werden lassen und dann ausgeschaltet um den Teig dort zu lagern – diese Methode hatte sich bewährt.

In der Zwischenzeit können wir ja das Hackfleisch in einer Pfanne krümelig anbraten und es dabei mit Pfeffer und Salz kräftig würzen.

Sobald es gut durch ist, aber noch bevor es zu dunkel wird, entnehmen wir das Hackfleisch der Pfanne und lassen die beim Braten entstandene Flüssigkeit in einem Sieb abtropfen – denn diese können wir auf der Pizza nicht brauchen.

Außerdem schälen wir noch die Zwiebel und schneiden sie in Ringe.

Ist der Pizzateig dann gut aufgegangen

kneten wir ihn noch einmal gut durch

und teilen ihn in zwei Portionen.

Außerdem können wir jetzt auch den Backofen auf 225 Grad vorheizen.
Jede Portion rollen wir dünn aus

um sie dann mit einer großzügigen Portion BBQ-Sauce zu bestreichen.

Anschließend kommt eine Schicht Hackfleisch darauf

welche wir zuerst mit Zwiebelringen

und abschließend mit Mozzarelle belegen, den wir dazu natürlich in Scheiben schneiden.

Ist der Backofen aufgeheizt, geben wir unsere Pizza auf der mittleren Schiene hinein und lassen es für 20-30 Minuten fertig backen. In der Zwischenzeit können wir die zweite Pizza vorbereiten.

Sobald der Mozzarella beginnt an den Spitzen braun zu werden, können wir die Pizza dann entnehmen und die andere hinein geben.

Ich hatte diese ohne Pizzablech gemacht, was den Teig nicht so stark hatte hochgehen lassen wie die Variante mit Blech.

Auch wenn, wie ich einleitend ja bereits erwähnt hatte, der Teig dieses Mal eindeutig etwas zu viel Hefe abbekommen hatte und daher etwas zu stark hochgegangen war, so entsprach der Belag jedoch genau dem war ich von einer Pizza Conchita erwarte: Leicht würziges Rinderhack in einer rauchigen BBQ-Sauce mit reichlich Zwiebelringen und leicht gewellten Speckstreifen. Alles schließlich noch überbacken mit etwas Mozzarella. Sehr lecker kann ich da nur sagen – auch wenn es ziemlich mächtig war wie ich feststellen musste.
Über die Kalorien möchte ich heute mal lieber nicht nachdenken – aber da es sich bei der Pizza um das einzige war was ich heute verzehrte – von etwas probieren des angebratenen Hackfleisches mal abgesehen – sollte ich die Gesamtbilanz durch mein heutiges Kochexperiment nicht allzu sehr verrissen haben.
Mir hat meine eigene Variante der Pizza Conchita auf jeden Fall sehr gut gemundet. Mit dem richtigen Teig sollte es dem Original natürlich noch näher kommen.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Maultaschen-Gemüse-Pfanne mit Speck – das Rezept
8.01.2012 17:22 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Die Idee etwas mit Maultaschen zu machen geisterte mir schon länger im Kopf herum, aber es gab immer so viele andere Rezepte dass ich nie dazu gekommen bin. Doch heute wollte ich das endlich mal nachholen. Zur Einschränkung muss ich aber sagen dass ich die hier verwendeten Maultaschen nicht selber gemacht, sondern im Kühlregal des Supermarkts meines Vertrauens fertig gekauft habe – aber so etwas selber zu machen sei jedem freigestellt, ich werde mich bestimmt auch irgendwann mal dran versuchen. Ansonsten sei noch anzumerken dass ich bei der Wahl der Pfannengröße die Menge der Zutaten etwas unterschätzt habe, aber zum Glück ist ja alles noch einmal gut gegangen und ich habe alles hinein bekommen.
Außerdem war das Ergebnis wirklich sehr lecker wie ich feststellen durfte. Daher möchte ich das Rezept hier mal kurz in gewohnter Form vorstellen.
Was benötigen wir also für 2 Portionen?
6 Maultaschen (fertig gekauft oder selbst gemacht) – ich wählte eine vorgefertigte Sorte mit Gemüsefüllung

Salz und weißer Pfeffer zum würzen

sowie etwa 100-150ml Gemüsebrühe. Da ich meine gekauften Maultaschen in Gemüsebrühe kochen musste verwendete ich etwas von dieser.
und etwas Olivenöl zum braten
Zuerst kochen wir unsere Maultaschen nach Packungsbeschreibung – bei mir war das wie bereits erwähnt in Gemüsebrühe.

Während die Maultauschen kochen, brausen wir unsere Champignons ab,

Dann schneiden wir die Champignons in Scheiben oder Vierteln bzw. Achteln sie,

zerteilen die Lauchstange in Ringe,

schälen die Möhre und schneiden sie in Stifte

und entkernen die Paprika und schneiden sie ein Streifen oder Würfel.

Sind die Maultaschen fertig, entnehmen wir sie dem Topf, lassen sie kurz etwas abkühlen und halbieren oder vierteln sie dann.

Nun erhitzen wir etwas Öl in einer Pfanne und braten die Maultaschen rundherum darin an. Dann entnehmen wir sie und stellen sie bei Seite.

In dem noch heißen Fett können wir nun den Speck auslassen und etwas anbraten,

und wenig später auch die Paprika hinzu zu geben. Beides lassen wir für einige Minuten mitbruzzeln und Farbe annehmen.

und die Champignons, die wir beides einige Minuten ebenfalls anbraten lassen

und dann mit 100 – 150ml Gemüsbrühe aufgießen.

Das Ganze lassen wir kurz aufkochen und würzen es dabei gleich mit Salz und weißem Pfeffer um es dann für sieben bis acht Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln zu lassen und dabei gelegentlich umrühren.

Nun fügen wir unsere Maultaschen wieder hinzu und lassen es für weitere sieben bis acht Minuten köcheln.

In der Zwischenzeit können wir ja unser Schnittlauch waschen, trocken schütteln und zerschneiden.

Zum Abschluss stellen wir die Platte aus, fügen die Creme fraiche

und verrühren es gut mit dem restlichen Pfanneninhalt.

Und fertig ist unsere Maultaschen-Gemüse-Pfanne, die wir sogleich servieren und genießen können.

Ein wirklich sehr leckeres und gelungenes Gericht wie ich schnell feststellen durfte. Durch die kräftige Eigenwürze der Maultaschen und der Gemüsebrühe war die Zugabe von Salz und Pfeffer nur in geringen Mengen notwendig gewesen. Gemeinsam mit der Creme fraiche und dem Schnittlauch eine überaus schmackhafte und sehr sättigende Kreation. Einzig die Maultaschen hätten wohl besser geviertelt statt nur halbiert werden sollen, aber es ging natürlich auch so und dies hatte keinerlei Einfluss auf den Geschmack.
Mit 1700kcal für die ganze Pfanne, also 850kcal pro Portion, erreichte der Rezept einen guten Mittelwert was die Nährwerte angeht. Ein großer Teil der Kalorien ist dabei auf die Maultaschen mit 600kcal zurückzuführen. Lässt man den Speck weg kann man hier übrigens noch mal insgesamt 380kcal sparen, ich hatte diesen aber noch im Kühlschrank gehabt und musste ihn dringend verbrauchen, daher hatte ich ihn hier mit verarbeitet. Das “Originalrezept” war fleischlos gewesen. Aber ich bereute die Entscheidung nicht – aber das muss jeder selbst entscheiden.
Guten Appetit

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Szegediner Gulasch & Fächerkartoffeln – das Rezept
7.01.2012 19:51 kochexperimente, kulinarisches2 Kommentare
Heute war mir mal nach einem Szegediner Gulasch – auch als Krautfleisch bekannt. Beim Fleisch gibt es sowohl Rezepte mit Rind- als auch Schweinefleisch, da ich aber bisher noch keinen Gulasch vom Schwein zubereitet hatte, entschied ich mich für mageres Schweinefleisch von der Schulter. Als Sättigungsbeilage werden zwar normalerweise Salzkartoffeln oder Weißbrot, in Tschechien auch gerne mal Knödel serviert, hier wich ich aber mal etwas von der Tradition ab und entschied mich Fächerkartoffeln mit Kräuterbutter und Knoblauch dazu zu reichen – ein Rezept das schon seit längerem bei mir herum geisterte und das ich nun endlich mal testen wollte. Hier war zwar etwas mehr Timing als sonst angesagt, aber die Zubereitung ist zeitlich wunderbar gelungen und erwies sich als wahrer Genuss so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte das Rezept hier kurz vorzustellen.
Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?
Für die Fächerkartoffeln:
6-8 große Kartoffeln – festkochende Sorte

sowie etwas Salz
Für den Szegediner Gulasch:
550-600g mageres Schweinefleisch

1 große oder 2 kleine Zwiebeln (ca. 250g)

500g Sauerkraut – küchenfertig

sowie etwas Butterschmalz zum anbraten
und ggf. etwas Wasser zum nachgießen
Beginnen wir nun damit, die Fächerkartoffeln vorzubereiten da diese am längsten brauchen. Dazu schälen wir erst einmal unsere rohen Kartoffeln

und schneiden sie vorsichtig zu etwa 2/3teln im Abstand von einigen Millimetern ein so dass kleine Fächer entstehen. Diese legen wir auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Dann schälen wir die Knoblauchzehen und schneiden sie in sehr dünne Scheiben

um dann die Kartoffeln alle paar Einschnitte mit einem solchen Scheibchen Knoblauch zu spicken.

Abschließend salzen wir die Kartoffeln, bestreichen sie mit etwa der Hälfte der Kräuterbutter, also ca. 25-30g und beginnen dann den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen.

Während der Backofen vorheizt wenden wir uns den Zutaten für den Gulasch zu. Wir beginnen am besten mit dem Fleisch, das wir abwaschen, trocken tupfen und dann in mundgerechte Würfel – ca. 2x2cm – schneiden.

Die Zwiebel, schälen wir, halbieren sie und schneiden sie in dünne Ringe, die wir bei großen Zwiebeln noch einmal halbieren.

Des weiteren schälen wir auch die Knoblauchzehen und zerhacken sie.

Sobald der Ofen aufgeheizt ist schieben wir dann die Fächerkartoffeln auf mittlerer Schiene hinein.

In einer großen Pfanne oder einem Topf zerlassen wir nun etwas Butterschmalz

und braten dann die Schweinefleischwürfel darin kräftig von allen Seiten an. Dabei entsteht zwar etwas Flüssigkeit, die verdunstet aber auch wieder – also keine Sorge.

Ist das Fleisch gut durchgebraten, stellen wir auf die Platte auf mittlere Stufe herab, gießen wir den Rotwein auf

und lassen ihn einreduzieren bis das Fleisch wieder zu braten beginnt.

Nun geben wir Zwiebeln und Knoblauch hinzu

und lassen sie glasig andünsten. Aber bitte hier vorsichtig sein damit nichts anbrennt.

Sind die Zwiebeln gut angedünstet, gießen wir die Gemüsebrühe hinein und lassen alles kurz aufkochen.

Gleichzeitig gießen wir das Sauerkraut ab

und fügen es dann in die Pfanne hinzu

Den Pfanneninhalt würzen wir dann mit dem Lorbeerblatt, dem TL Kümmel und den zwei TL Paprikapulver.

Anschließend addieren wir die passierten Tomaten

bevor wir alles noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Ganze muss jetzt ca. 45 Minuten schmoren wobei wir es natürlich gelegentlich umrühren.
Sind die Kartoffeln etwa eine dreiviertel Stunde im Ofen, entnehmen wir das Blech kurz und streichen die andere Hälfte der Kräuterbutter darauf um sie dann noch einmal für ca. 30 Minuten weiter zu backen.

Sollte sich die Flüssigkeit in der ersten haben Stunde zu sehr reduzieren, gießen wir außerdem zwischendurch etwas Wasser nach.

Außerdem können wir zwischendurch natürlich auch mal probieren und wenn notwendig noch Pfeffer und Salz hinzugeben.

Nach ca. 45 Minuten schalten wir dann die Platte aus oder auf die niedrigste Stufe herab, fügen den Sauerrahm hinzu

und heben ihn unter die Sauerkraut-Fleisch-Masse.

Zur etwa gleichen Zeit müssten auch unsere Fächerkartoffeln fertig sein, die wir nun entnehmen und den Backofen abschalten.

Nun können wir unser Gericht sofort servieren und genießen.

Sehr lecker wie ich feststellen durfte. Nicht nur dass der Szegediner Gulasch mit seinem gut durchgekochten Sauerkraut, den zarten Fleischwürfeln und der gut abgestimmten Würzung mehr als gelungen zu bezeichnen war – nein – auch die Fächerkartoffeln erwiesen sich als überaus passende Sättigungsbeilage zu Gerichten wieder Art. Dabei gaben ihnen die kleinen, eingelegten Knoblauchscheibchen ein angenehmes, aber nicht allzu kräftiges Knoblaucharoma. Der kleine Mehraufwand hatte sich hier auf jeden Fall gelohnt wie ich fand. Nur mit dem Salz hätte ich an den Kartoffeln etwas großzügiger sein können, aber das liess sich mit Hilfe eines Salzstreuers schnell und unkompliziert beheben.
Von den Kalorienwerten erwies sich der Szegediner Gulasch mit einem Gesamtwert von c. 1700kcal pro Pfanne, also ca. 567kcal pro Portion auch als angenehm leicht – hier zeichnete es sich aus dass ich Saure Sahne mit nur 11% Fett und mageres Schweinefleisch verwendet hatte. So eine Fächerkartoffel mit Kräuterbutter macht diese Ersparnis aber schnell wieder wett. Eine dieser Kartoffeln hat laut meiner Berechnung fertig gebacken ca. 180kcal, das macht bei drei Kartoffeln noch mal 540kcal dazu. Das war mir der Genuss aber alle Male Wert. Ich hoffe mit diesem Rezept dem einen oder anderen eine Anregung gegeben zu haben und wer nicht so viel Aufwand betreiben will dem sei gesagt: Normale Salzkartoffeln tun es hier natürlich auch
In diesem Sinne: Guten Appetit

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