Return to the Caribbean – Fahrt zur Playa La Ensenada [21.10.2018]

Heute war der letzte volle Tag, den ich in der Dominikanischen Republik verbringen konnte, morgen startet bereits mein Rückflug. Da wollten wir natürlich noch einmal etwas besonderes zu unternehmen und hatte uns entschlossen nach Westen zu fahren, wo einen Strand nördlich von Punta Rucia, die Playa La Ensanada, besuchen wollten. Eine Fahrt von etwas mehr als zwei Stunden – glaubte ich blauäugig – doch ich hatte die Straßenverhältnisse mal wieder weit überschätzt. Als wir mit vollem Auto (ein Fahrer, meine Begleitung, vier (!) ihrer Nichten und meine Wenigkeit) kurz vor halb zehn endlich aufbrachen, war ich noch zuversichtlich und wir kamen bis kurz hinter der Ortschaft Imbert, westlich von Puerto Plata etwas im Inland gelegen, auch gut durch, denn die Straßen waren noch einigermaßen gut.

Good roads near Imbert

Doch das wurde bald erheblich schlechter. Zum Teil fehlte komplett der Straßenbelag und wir kamen nur in Schrittgeschwindigkeit voran,

No Pavement / Kein Straßenbelag

hinzu kamen zahlreiche teilweise riesige Schlaglöcher, denen wir ständig ausweichen mussten damit es nicht die Achse unseres kleinen Autos zerriss wenn wir rein fuhren,

Bump holes / Schlaglöcher

nur mit wackeligen Stahlplatten ausgelegte Behelfsbrücken,

Metal plate bridge / Metallplatten-Brücke

und in fast jeder Ortschaft diese vermaledeiten Betonschwellen zur Verkehrsberuhigung vor Schulen und öffentlichen Einrichtungen, die wir ebenfalls größtenteils nur mit Schrittgeschwindigkeit überqueren konnten, wollten wir uns nicht die Ölwanne abreißen. Ich verfluchte mich Innerlich ein wenig, warum ich zu geizig war die paar Euro für einen SUV oder Jeep als Mietwagen für einen Tag ausgegeben zu haben – damit wären wir deutlich schneller voran gekommen.
An einigen dieser Bremsschwellen warteten – trotz des heutigen Sonntages – Schüler in Schuluniform und Plakaten und baten die bremsenden Autofahrer um eine kleine Spende für die Verbesserung ihrer Schulen. Die ersten beiden Mal gab ich noch etwas, aber irgendwann nach dem vierten oder fünften Mal nahm es dann doch überhand.
Der Positive Teil daran war aber, dass man bei angenehmen, nicht zu heißen Wetter viel von der schönen Landschaft genießen konnte, in dem sich die malerischen bunten und teilweise windschiefen Hütten der ärmeren Einheimischen wunderbar einfügten.

04-Hütte

Hütte 2

Außerdem schien der Sonntag bei der Landbevölkerung Waschtag zu sein, überall sah man auf Hecken und Zäunen vor und neben den Häusern die Wäsche der jeweiligen Familien in der Sonne trocknen.

Washing day / Waschtag

Als wir endlich an der Playa La Ensenada ankamen, war es bereits 13:00 Uhr und die Fahrt war anstrengend gewesen, wir waren dreieinhalb Stunden unterwegs gewesen und hatten uns eimal sogar etwas verfahren. Die Nichten waren aber frohen Mutes endlich am Strand angekommen zu sein und stürmten bereits los, während wir noch die Sachen packten und uns vom Parkplatz unter einem schattenspendenden Baum ebenfalls auf den Weg machten.
Es war zwar einiges am Strand los, aber ich sah keinerlei “Gringos” wie mich, die meisten der Gäste hier schienen eher einheimische zu sein. Im hinteren Bereich des Strandes reihte sich ein kleines Restaurant in einer zusammengezimmert wirkenden Hütte an das nächste, davor waren lange Reihen von Tischen mit großen Sonnenschirmen aufgespannt, unter denen Tische zum sitzen einluden.

Playa La Ensenada, - Promenade

Playa La Ensenada - Promenade 2

Sofort bestürmten uns hier, mit Speisekarten wedelnd, die Restaurantbetreiber oder deren Angestellten und forderten uns auf doch an ihren Tischen Platz zu nehmen, wobei sie auf Spanisch die Vorzüge ihrer Lokalität anpriesen. Doch meine Begleiterin, die bereits vor längerem einmal hier gewesen war, ignorierte diese Zurufe konsequent und steuerte ganz zielgenau die Hütte Nummer 17 an, das Restaurant Doña Niurka (Frau Niurka) an, das sie wohl von ihrem letzten Besuch her kannte.

Restaurant Doña Niurka - Playa La Ensenada

Nachdem wir uns einen Platz gesucht, ausgeruht und etwas mit gekühlten Getränken erfrischt hatten, kam ein mit Schwimmreifen bepackter Verkäufer vorbei und die Mädchen bestürmten uns sofort, dass sie unbedingt einen solchen brauchen würden. Und bei gerade mal 150 Pesos, nicht mal drei Euro, pro Stück machten wir ihnen die Freude und kauften den drei jüngeren je einen, die Ältere verzichtete.

Schwimmreifen

Während die Kleinen im Wasser plantschten, machte ich mich auch daran den Strand etwas zu erkunden. Das Besondere an der Playa La Ensenada ist, dass sich vor dem Strand geschätzt ein Kilometer in den Ozean hinein eine flache Sandbank erstreckt, auf der man weit ins wunderbar warme Meer laufen kann ohne je tiefer als bis zur Brust im Wasser zu stehen. Etwas ähnliches hatte ich bisher nur bei meinen beiden Ausflügen nach Saona an der Südküste der Dominikanischen Republik – hier im Januar 2017 und hier zu Ostern 2018 erlebt – aber man hatte mit dem Boot hinfahren müssen.

Playa La Ensenada  - Ocean view

Playa La Ensenada

Playa La Ensenada

Playa La Ensenada Playa La Ensenada - Strand an der Bucht

Direkt hinter dem Strand erstreckte sich über fast die komplette Breite ein schmaler Hain schattenspendender Bäume, unter denen man wunderbar sitzen oder liegen konnte, ohne sich gleich einen Sonnenbrand zu holen.

Playa La Ensenada - Shady trees / Schattige Bäume Playa La Ensenada - Trees at the beach / Bäume am Strand

Playa La Ensenada - Shady trees / Schattige Bäume 2

Dann war es endlich an der Zeit etwas feste Nahrung zu sich zu nehmen. Wir ließen die Speisekarte des Restaurants kommen, die sich aber als recht übersichtlich erwies.

Speisekarte

Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für die Langosta al ajillo, also einen Languste mit Knoblauch. Und die beleibte Wirtin, vielleicht besagte Doña Niurka, rief mich wenig später an die Hütte, um mir “meine” Languste aus den frischen Tieren am Tresen auszusuchen.

Langosto - Dona Nurka - Playa La Ensenada

Ich entschied mich für das zweite Tier von Rechts, es schien mir was Größe und Zustand anging am passendsten.
Die Zubereitung zog sich allerdings etwas hin, wir mussten über eine halbe Stunde auf unsere Gerichte warten, die dann aber alle auf einmal serviert wurden. Neben meiner Languste gab es mehrmals Fisch, eine Krabbe und Pollo frito, also frittiertes Hähnchen – denn die Kinder, meine Begleitung und der Fahrer hatten natürlich auch Hunger.

Langosta de ajillo - Donna Nurka - Playa La Ensenada

Dazu gab es eine riesige Schale mit frittierten Kochbananen-Scheiben (Plataños) und einer Art Polenta-Taschen.

Platano y Polenta - Donna Nurka - Playa La Ensenada

Außerdem scharfe Sauce, Ketchup, Limonen und ander Würzmittel. Und es schien allen zu schmecken. Auch meine Languste mit dem kräftigen, aber nicht zu dominanten Knoblaucharoma und ihrem zarten, saftigen Fleisch ließ nichts zu wünschen übrig.
So zog sich der Nachmittag dahin und ich wagte es sogar, einige hundert Meter weit ins Meer hinaus zu laufen, wobei ich tatsächlich nie tiefer als bis zur Brust einsank. Fotos gibt es davon aber keine, ich wollte meinen Fotoapparat dann doch nicht mit ins Wasser nehmen. 😉
Die Sonne war bereits am Untergehen und die meisten der Budenbetreiber waren am Zusammenpacken, als wir nach 17:30 Uhr schließlich aufbrechen und auf den Rückweg machen zu mussten. Der Weg hierher war zwar beschwerlich gewesen, aber es hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

Playa La Ensenada @ dusk

Playa La Ensenada @ dusk 2

Beim nächsten Mal – und das gibt es bestimmt – miete ich mir aber lieber ein geländefähiges Fahrzeug oder lass mich mit dem Boot vor die Küste fahren – mit diesem kleinen Auto mache ich den Weg nur unter Protest noch einmal. Obwohl der Rückweg etwas schneller vonstatten ging und wir nur etwas mehr als zweieinhalb Stunden brauchten. Zuhause angekommen gab es – mal wieder – Pizza für alle zum Abendessen – Massenkompatibel nur mit Salami und Schinken belegt.

Pizza for Dinner

Doch damit sollte der Abend noch nicht zu Ende sein. Wir trödelten aber etwas und machten uns erst kurz vor Mitternacht auf dem Weg, noch einmal auszugehen. Unser erster Weg führte uns nach Puerto Plata, wo die erste Location jedoch vollkommen überlaufen war. An der zweiten Location war nichts los und in die Disco an der Ocean World in Puerto Plata ließ man nach 0:30 Uhr keine neuen Gäste mehr herein. Wir versuchten es noch mal an einem anderen Club am Playa Dorada Resort, aber auch hier war kaum etwas los. Nach geschätzt 60km Fahrt nach sowie kreuz und quer durch Puerto Plata wollten wir schon aufgeben – keiner von uns kam leider auf die Idee wieder ins Kviar am Be Live Marien zu gehen, wo wir ja eine gute Zeit erlebt hatten. Also fuhren wir die dreißig Kilometer in die andere Richtung bis Sosua und gingen zuerst kurz in Golden Reef Casino, das wir ja bereits vom Anfang meiner Reise kannten. Hier konnte nun endlich meine kleine Abschiedsparty steigen. Als es dort leerer wurde, zogen wir weiter und landeten schließlich im Casino der Playa Chiquita im Nordwesten von Sosua,

25-Casino-Playa-Chiquita

das ebenfalls über eine kleine Disco verfügt. Und hier ging noch einmal die Party richtig los.

Disco at Casino - Playa Chiquita - Sosua

Um 4:00 Uhr früh ging dann aber auch hier die Musik aus und das Licht an – es war Zeit nach Hause zurückzukehren. So endete meine letzte Nacht im Oktober in der Dominikanischen Republik doch noch erfolgreich und zufriedenstellend.

Return to the Caribbean – Be Live Marien All Inklusive [13. – 16.10.2018]

Am Samstag entschlossen wir uns kurzfristig dazu, dass wir uns ein paar Tage All Inklusive Urlaub gönnen sollten. Bei der Suche nach einer passenden Location bei booking.com stieß ich dabei auf das Be Live Marien Resort in Puerto Plata, dass drei Tage für knapp 200 Euro bot. Ich war schon häufiger an diesem Resort, das an der Costa Dorada direkt neben der Haupteinfallstraße nach Puerto Plata liegt, vorbei gefahren, hatte ihm aber wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Be Live Marien - Puerto Plata

Persönlich bin ich ja, ich weiß gar nicht warum, kein so großer Freund von All Inklusive Urlaub, denn ich möchte lieber Land und Leute kennenlernen als mit anderen Touristen auf hermetisch abgeriegelten Geländen zu hocken. Außerdem gehe ich bei All Inklusive gern davon aus, dass man beim Essen nicht gerade die hochwertigsten Gerichte serviert – ich glaube ich habe da zu viele Folgen Achtung Kontrolle mit den Hoteltesterinnen auf Kabel 1 geguckt, wo man ja gerade das vorgeführt bekommt. 😉 Doch ich sollte dieses Mal endgültig eines besseren belehrt werden.
Zwar hätten wir bereits ab 15:00 Uhr Ortszeit einchecken können, kamen aber erst gegen 16:00 Uhr an. Ich hatte zwar bereits auf booking.com reserviert, musste den Aufenthalt aber direkt vor Ort bezahlen – dafür erhielten wir zwei Schlüsselkarten für unser Zimmer im Gebäude 9, zwei Ausleihkarten für Handtücher und farbige Bändchen um die Handgelenke gebunden, die uns als Gäste markierten.

Be Live Marien Puerto Plata - Key & Towel Cards

Anschließend wurden unser kleiner Koffer auf eine Art Golfmobil verladen, das uns samt Gepäck bis vor das Gebäude fuhr in dem unser Zimmer lag. Und der Strand war nur einen Steinwurf entfernt.

Be Live Marien Puerto Plata - Gästehaus / Guest  house

Als wir das Zimmer betraten, entgingen wir aber nur knapp einem Kälteschock, denn die Klimaanlage lief auf vollen Touren und hatte den Innenraum auf 17 oder 18 Grad heruntergekühlt. Das klingt nicht kühl, aber wenn man aus dem 32 Grad heißen Außenbereich kommt, ist es schon sehr deutlich zu spüren. Und die Klimaanlage lief dauerhaft, während alle anderen elektrischen Geräte inklusive des Lichts durch das Einstecken einer der Schlüsselkarten in einen Slot neben der Tür aktiviert wurden. Und was wir als Zimmer sahen gefiel uns schon mal sehr gut: Ein großes Doppelbett,

Be Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Bett / Room - Bed Be Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Eingangsbereich / Room - Entrance
Links: Doppelbett – Rechts: Eingangsbereich

Tisch, Sofa, Sideboard mit Fernseher, eine kleine Kaffemaschine mit Wasser im Eingangsbereich

Be Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Schreibtisch & Fernseher / Room - Desk & TV Be Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Kaffemaschine / Room - Coffeemaker
Rechts Tisch mit Fernseher – Links: Kaffemaschine & Wasser

sowie ein kleines, aber komfortabel eingerichtets Bad mit Waschbecken, Dusche mit Warmwasser und abgetrennter Toilette.

Be Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Bad / BathroomBe Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Toilette / Room - ToiletBe Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Dusche / Room - Shower
Oben links: Badezimmer – Oben rechts: Toilette – Unten: Dusche

Außerdem verfügte das Zimmer noch über eine kleine ebenerdige Terrasse mit Holztisch und zwei Stühlen, davon habe ich aber leider keine Fotos.
Nachdem wir uns ein wenig eingelebt und eingerichtet hatten, machten wir uns auf den Weg ins Buffet-Restaurant, vorbei am inzwischen verwaisten großzügigen Pool – es dämmerte inzwischen.

Be Live Marien Puerto Plata - Pool bei Dämmerung / Pool at dawn

Etwas ärgerlich waren die Souvenirverkäufer, die auf dem letzten Wegstück vor dem Restaurant lauerten und versuchten den hungrigen Touristen ihren Krimskrams anzudrehen. Doch meine einheimische Begleitung wimmelte diese glücklicherweise schnell ab – außerdem erwies es sich, dass sie nur Abends hier hockten und der Weg morgens und mittags frei war. Schließlich erreichten wir das offene Buffet-Restaurant und wurden direkt hinter dem Eingang begrüßt und bekamen einen Tisch zugewiesen.

Be Live Marien Puerto Plata - Buffet Restaurant - Eingangsbereich / Entry area

Rechts und Links eines breiten Mittelbereichs befanden sich zahlreiche Tische für verschiedene Gruppengrößen vom Pärchen bis zur Großfamilie, da erschien es schon sinnvoll die Belegung zu steuern und den Gästen keine freie Platzwahl zuzumuten.
Der Mittelbereich schließlich wurde durch mehrere Theken ausgefüllt, die den Gästen ein umfangreiches Speiseangebot offerierten. Es gab Brot und Brötchen, warmes Fleisch, Gemüse und Beilagen, Salate, Aufschnitt wie Wurst und Käse, Süßspeisen, Früchte und vieles mehr. Außerdem lag im hinteren Bereich eine offene Küche, an der zwei Köche wechselnde frisch zubreitete Gerichte anboten – aber das sollte ich leider erst am nächsten Morgen entdecken. An einer kleinen Seitentheke gab es außerdem verschiedene Pizzen zur Auswahl.

Be Live Marien Puerto Plata - Buffet Restaurant

Be Live Marien Puerto Plata - Buffet Restaurant - Innenbereich  / Internal room

Und das was in den Warmhaltetheken auf die Gäste wartet sah wirklich überaus verlockend aus und wurde außerdem ständig aufgefüllt, so dass sich nie der Eindruck von leeren Schalen bot.

Be Live Marien Puerto Plata - Buffet Restaurant - Buffet

Ich entschied mich recht spontan für Kartoffeln, Würstchen, karibisches Rindfleisch, Bohnen, Möhren und etwas das wie Kasseler aussah.

Be Live Marien Puerto Plata - Dinner from Buffet

Und ich musste an dieser Stelle meine voreingenommene Meinung, All Inklusive Touristen würde nur minderwertiges Essen angeboten endgültig revidieren, denn dass was hier angeboten wurde war frisch, hochwertig und überaus lecker – und außerdem war die Auswahl wirklich riesig. Ich konnte gar nicht genug Hunger mitbringen, um auch nur einen Bruchteil davon probieren zu können.
Während wir am Tisch saßen uns speisten – die Getränke wie Wasser, Fruchtsäfte, Limonade oder Bier wurden vom aufmerksamen Personal am Tisch serviert und regelmäßig nachgefüllt – machte sich etwas mit lauter Maunzen neben mir bemerkbar: Eine kleine Restaurantkatze, die einige Minuten bei mir versuchte etwas Essen zugeworfen zubekommen und sogar am Stuhl hochsprang, dann aber die Sinnlosigkeit einsah und munter an den nächsten Tisch weiterzog und von neuem begann sich mit Miauen bemerkbar zu machen.

Be Live Marien Puerto Plata - Restaurantkatze / Restaurant cat

Nach dem Essen begaben wir uns erst einmal zurück aufs Zimmer – und ich döste nach all der Hitze und dem Essen leider recht schnell ein.
Am nächsten Morgen schliefen wir lang und gingen erst nach 9 Uhr zum Frühstück – dieses Mal ohne auf dem Weg von Souvenirverkäufern belästigt zu werden. Jetzt, bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen konnten wir auch die gepflegte Hotelanlage in ihrer Gänze bewundern. Ein paar Wölkchen am Himmel verhinderten, dass die Sonne bereits jetzt zu sehr brannte.

Be Live Marien Puerto Plata - Hotelanlage / Hotel facility Be Live Marien Puerto Plata - Hoteanlage 2 / Hotel facility 2

Nachdem wir im Buffet-Restaurant wieder einen Tisch zugewiesen bekommen hatten, machte ich mich daran das Angebot des Morgens etwas zu erkunden. Dabei entdeckte ich dass an der Küchentheke im hinteren Bereich frische Omelettes zubereitet wurden – versehen mit den Zutaten die man zuvor an einer kleinen Seitentheke auswählen konnte. Es gab Tomaten, Pilze, Jalapenos, Zwiebeln, gewürfelte Würstchen und einiges mehr.

Be Live Marien Puerto Plata - Omlett-Zutaten / Omelette ingredients

Da brauchte ich nicht lange zu überlegen und entschied mich mir ein individuelles Omelett mit ein paar Zutaten zubereiten zu lassen.

Be Live Marien Puerto Plata - Küchentheke / Kitchen counter

Dazu gesellten sich noch gebratene Wurstscheiben – ich glaube eine Art Salami -, Würstchen und gebackene Bohnen in Sauce.

Be Live Marien Puerto Plata - Omlette, Würstchen & Bohnen zum Frühstück / Omelette, sausages & beans for breakfast

Danach hatte ich noch etwas Appetit und sah mich mal der Theke mit den Gebäckstücken um, die ich mit etwas frischem Obst kombinierte.

Be Live Marien Puerto Plata - Gebäck & Obst / Pastry & fruits

Nach dem Frühstück wollten wir dann zum Strand, uns vielleicht dort massieren lassen.

Be Live Marien Puerto Plata - Blick in Strand / View towards the beach

Doch mit der Massage wurde es leider nichts, denn diese Dienstleistung ist am Strand nur für VIP-Gäste in einem abgegrenzten Bereich verfügbar – alle anderen müssen dazu ins Spa gehen. So teilten uns zwei Arbeiter mit, die hier Blätter rechten – es ist schon Vorteilhaft wenn man eine Einheimische als Begleitung hat. 😉 Ich als deutscher Gringo hätte sie mit meinen eingeschränkten Sprachkenntnissen nicht fragen können. Also versuchten wir und einfach nur am Strand zu vergnügen. Die meisten Liegen im Schatten waren zu dieser Tageszeit aber leider bereits belegt. Hinzu kam dass der stetige Wind vom Meer den feinen Strandsand durch die Luft blies und es auch keinerlei Service für Otto Normalgast am Strand gab – nicht mal Getränke. Daher zogen wir uns nach etwas mehr als einer halben Stunde doch lieber an den Pool zurück, denn hier gab es mehr Schatten und kostenlose Getränke en masse.

Be Live Marien Puerto Plata - Swimmingpool Be Live Marien Puerto Plata - Swimmingpool 2
Be Live Marien Puerto Plata - Palmen / Palms Be Live Marien Puerto Plata - Swimmingpool 3
Am Swimmingpool

Die begehrtesten Liegen waren natürlich auch hier bereits belegt – wahrscheinlich seit dem frühen Morgen, man kennt dass ja von anderen Hotelanlagen in denen sich die Gäste den Wecker auf 5:30 stellen, damit sie ihr Handtuch schon mal vorsorglich auf die Liege legen können bevor sie weiter schlafen. 😉 Aber es gab auch genügend anderen Plätze, an denen man es sich gutgehen lassen konnte – so zum Beispiel nahe einer kleinen Bar, an der es alles kostenlos gab, was die Kehle begehrte.
Bald war es auch schon wieder an der Zeit für das Mittagessen. Zum Glück brauchten wir nur über die Brücke in der Mitte des Pools zu laufen und waren schon gleich im Buffet-Restaurant, wo uns wieder ein umfangreiches Angebot verschiedenster Gerichte erwartete.

Be Live Marien Puerto Plata - Mittagsangebot / Lunch offerings

Kroketten, aus denen kleine Krebs- oder Krabbenscheren ragten weckten dabei mein besonderes Interesse. Dazu gesellten sich ein paar Chicken Nuggets, Oktopus in Kokosmilch-Sauce, Gemüse und Bohnenreis auf meinen Teller.

Be Live Marien Puerto Plata - Krebskroketten, Hähnchen Tintenfisch & Bohnenreis / Crab croquettes, chicken, octopus & bean rice

Als Nachtisch gab es noch etwas frisches Obst, das ich aber nicht extra im Lichtbild festhielt.
Nach etwas mehr Zeit am Pool entschieden wir uns, dem Spa einen Besuch abzustatten, um die am Strand nicht angebotene Massage nachzuholen. Leider sind Massagen nicht im All Inklusive Angebot inbegriffen, aber mit etwa 30 Euro für eine halbe Stunde waren die Preise noch erträglich. Dazu buchten wir uns noch eine Stunde im Jakuzi. Ich werde davon – ich hoffe verständlich – aber keine Bilder hier veröffentlichen. Die älteren weiblichen Masseusen waren dabei aber sehr professionell und bestimmt auch dafür ausgebildet – etwas dass ich bei den Massagen, die hier am Strand von angeboten werden, etwas bezweifle. Und auch die Jakuzi erwiesen sich trotz der Hitze des hiesigen Wetters als überaus angenehm.
Anschließend war es zwar schon spät, aber es gab noch immer frischen Abendessen im Buffetrestaurant. An der Küchentheke, an der ich morgens mein Omelette bekommen hatte, briet man am Abend Rinderbraten oder Langostinis, kleine Langusten. Ich entschied mich für den innen zart rosa erscheinenden Rinderbraten, etwas Hähnchen, Tomatenreis und Gemüse.

Be Live Marien Puerto Plata - Rinderbraten, Hähnchen & Tomatenreis / Roast beef, chicken & tomato rice

Sehr lecker, vor allem der Rinderbraten war wunderbar zart und saftig. Aber auch bei den anderen Komponenten gab es nichts auszusetzen. Zum Nachtisch holte ich mir noch etwas Vanille- und Schokoeis aus einer Kühltruhe, die ich heute leider erst entdeckt hatte.
Beim Abendessen entschieden wir, unseren Aufenthalt, der eigentlich Morgen hätte enden sollen um einen weiteren Tag zu verlängern. Dazu gingen wir zur Rezeption, die jedoch so fair war uns mitzuteilen dass es billiger wäre, wenn wir die Verlängerung über booking.com buchen würden. Also taten wir dies und zahlten noch einmal hundert Euro für zwei Personen. Den Abend ließen wir am Pool ausklingen, bei ein paar kostenlosen Bierchen der Marke Presidente und etwas Cuba Libre.
Der nächste Tag startet natürlich wieder mit einem ausgiebigen Frühstück im Buffet-Restaurant. Natürlich ließ ich mir wieder ein Omelette mit selbst gewählten Zutaten frisch zubereiten.

Be Live Marien Puerto Plata - Making omelettes

Dazu gesellten sich gebratene Wurststückchen, Speckstreifen, ein Stück gebackener Polenta, ein Stück gebratener Käse sowie einige Baked Beans in Tomatensauce.

Be Live Marien Puerto Plata - Breakfast

Den Rest des angebrochenen Vormittags verließen wir unser kleines Paradies für kurze Zeit, da wir sicher gehen wollte dass sich um den kleinen Hund meiner Begleitung auch richtig gekümmert wurde – außerdem hatten wir ein schlechtes Gewissen ihn so lange in fremder Betreuung zurückgelassen zu haben. Doch wie sich herausstellte war alles in Ordnung und zum Mittagessen waren wir wieder zurück im Be Live Hotel Resort.
An der Küchentheke wurden dieses Mal – unter anderem – frische Fleischfrikadellen für Hamburger gebraten. Da konnte ich nicht Nein sagen, denn ich liebe diese Dinger ja – leider. Dazu nahm ich mir noch zwei Käsekroketten, das reichte dann auch fürs Mittagessen. Die Frikadelle erwies sich als wundbar locker und saftig, ein wahrer Genuss, nur das Sesambrötchen war leider etwas labberig.

Be Live Marien Puerto Plata - Hamburger & Cheese rolls

Den Nachmittag verbrachten wir wieder größtenteils am Pool, um zum Abendessen wieder ins Buffet-Restaurant zurückzukehren. Das ständig wechselnde Angebot war auch dieses Mal wieder überaus verlockend und abwechslungsreich,

Be Live Marien Puerto Plata - Lunch offerings

aber ich entschied mich dieses Mal dazu, auch mal den Pizzen von der kleinen Seitentheke eine Chance zu geben

Be Live Marien Puerto Plata - Pizza counter

und nahm mir je ein Stück mit Schinken, Pepperoni-Salami und Gemüsebelag. Nur von der Magherita ganz links ließ ich die Finger. Insgesamt keine leichte Kost, doch überaus lecker muss ich sagen.

Be Live Marien Puerto Plata - Pizza for dinner

Erst als ich die Pizzen bereits auf den Teller geladen hatte, entdeckte ich dass man auch frische Paella an der Küchentheke zubereitet. Großen Appetit hatte ich nicht mehr, aber eine kleine Portion inklusive kleinem Langostini wollte ich dann doch probieren.

Be Live Marien Puerto Plata - Paella

Nicht schlecht die Paella Valencia mit Fisch, Meeresfrüchten, Hühnchen und – so meinte ich zu sehen – sogar etwas Kaninchen. Ich persönlich hätte sie vielleicht noch etwas kräftiger gewürzt, aber sie war auch so ganz in Ordnung.
Nach etwas “Vorglühen” an der Poolbar begaben wir uns am fortgeschrittenen Abend in die Kleine Disco/Bar nahe der Rezeption, wo sich auch anderen Gäste bereits zum feiern eingefunden hatten und zu lokaler und internationaler Musik das Tanzbein schwangen.

Be Live Marien Puerto Plata - Disco/Bar

Die Stimmung war gut, es war bereits nach Mitternacht und der kostenlose Alkohol wurde in großen Mengen genossen, aber auch nicht die Riesenparty. Also entschlossen wir uns dazu in die vor dem Resort angesiedelten Disco & Casino Kivar weiter zu ziehen. Als wir ankamen hielt sich die Gästezahl noch in Grenzen,

Kviar Disco & Casino - Costa Dorada

aber je später der Abend wurde, desto mehr Leute aus den umliegenden Ferienresorts strömten in den Club. Und das, obwohl man hier für Getränke zahlen musste. Es muss schließlich gegen 3:00 Uhr Nachts gewesen sein, als wir schließlich endlich in unser Zimmer zurückkehrten – was für ein Abend.
Schließlich brach unser letzter Tag im Be Live Collections Marien in Puerto Plata an. Obwohl es am Vortag spät geworden war, waren wir schon kurz vor 10:00 Uhr wieder wach und begaben uns zwecks eines letzten Frühstücks ins Buffet-Restaurant. Ich hatte ja vorgeschlagen, um einen weiteren Tag zu verlängern, aber meine Begleitung äußerste ernsthafte Sorgen dass wir bei dem guten Essen am Ende nur noch herausgerollt werden könnten – daher hatten wir uns doch zur Abreise entschieden. Also gab es nur noch ein allerletztes Mal frisches Omelette, Grillkäse & Würstchen zum Frühstück.

Be Live Marien Puerto Plata - Breakfast - Omlette, sausages & cheese

Danach packten wir zusammen, räumten wir das Zimmer und checkten aus. Und nicht nur wegen des guten Essens erwies sich unsere Entscheidung als gut, denn es begann gerade jetzt zu regnen und sollte auch den ganzen Tag mehr oder weniger stark anhalten. Wir hätten also wenig dort tun können. So endeten also schließlich unsere vier Tage im Paradies das wirklich exzellenten All Inklusive Resorts Be Live Collections Marien in Puerto Plata. Aber bestimmt werden wir irgendwann hierher (oder ein ähnliches All Inklusive Hotel) zurückkehren – so viel steht fest.