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Griechisches Knoblauch Zitronenhähnchen aus dem Air Fryer – das Rezept

Donnerstag, Februar 17th, 2022

Da ich gerade in einem neuen Umfeld zu arbeiten angefangen habe fehlt mir in der Woche ein wenig die Zeit für umfangreiche Kochaktionen da ich viel neues lernen muss. Daher wollte ich mal eine neue Art der Zubereitung ausprobieren, sozusagen eine Kombination aus frisch zubereitetem ohne viel Aufwand aus dem Air Fryer und einer Sättigungsbeilage aus einem Quasi-Fertiggericht. Bei letzterem fiel meine Wahl auf den Ben’s (früher Uncle Ben’s) 2-Minuten Reis in „Geschmacksrichtung“ Djuvec-Reis, eine Art der schnellen Reiszubereitung die ich sowie mal ausprobieren wollte. 😉 Das marinieren nimmt zwar einige Zeit in Anspruch, aber der Arbeitsaufwand insgesamt hält sich wirklich in Grenzen und das Ergebnis ist überaus lecker, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

  • 320-350g Hähnchenteile mit Haut
  • Für die Marinade

  • 1 Bio-Zitrone (Saft & Schale)
  • 3-4 Zehen Knoblauch
  • 1 gehäufter Esslöffel Oregano
  • 1 Esslöffel Weißweinessig
  • 1,5 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Kräutersalz
  • 1 Teelöffel frisch gemahlener Pfeffer
  • Als Sättigungsbeilage

  • 1 Beutel Ben’s Djuvec-Reis (250g)
  • Die Hähnchenteile sollten mindestens 30 Minuten, besser aber noch über Nacht, marinieren. Daher sollten wir bereits am Vorabend vor der eigentlichen Zubereitung die Marinade vorbereiten und das Geflügel darin einlegen.
    Dazu waschen wir die Bio-Zitrone, trocknen sie, reiben die oberste Schicht ihre Schale ab,
    01 - Grate lemon peel / Zitronenschale abreiben

    pressen die Zitrone anschließend aus und geben den Saft zu den Zesten der Schale,
    02 - Squeeze lemon juice / Zitronensaft auspressen 03 - Put lemon juice in bowl / Zitronensaft in Schale geben

    pressen die Knoblauchzehen hinzu, streuen den Esslöffel Oregano ein,
    04 - Squeeze garlic / Knoblauch dazu pressen 05 - Add oregano / Oregano einstreuen

    geben den Teelöffel Kräutersalz hinzu, addieren den Esslöffel Weißweinessig,
    06 - Add herb salt / Kräutersalz hinzufügen 07 - Add white wine vinegar / Weißweinessig addieren

    streuen den frisch geriebenen Pfeffer ein, geben die beiden Esslöffel Olivenöl in unsere Schale
    08 - Add pepper / Pfeffer dazu geben 09 - Add olive oil / Olivenöl hinzufügen

    und verrühren dann alles gründlich miteinander.
    10 - Mi well / Gründlich verrühren

    Dann legen wir die Hähnchenteile – ich hatte knochenlose Hähnchenschenkel gekauft, die im Angebot gewesen waren – in einen verschließbaren Beutel, gießen die Marinade hinzu,
    11 - Put chicken in bag / Hähnchenteile in Beutel legen 12 - Add marinade / Marinade dazu geben

    drücken die verbleibende Luft aus dem Beutel, verschließen ihn und massieren dann die Marinade für einige Minuten in das Fleisch ein.
    13 - Remove air from bag / Luft aus Beutel drücken 14 - Rub in marinade / Marinade einmassieren

    Das so präparierte Hähnchen lassen wir dann über Nacht im Kühlschrank durchziehen und marinieren.

    Am nächsten Tag beginnen wir die eigentliche Zubereitung damit, die Heißluftfritteuse für 5 Minuten vorzuheizen,
    15 - Pre-Heat air fryer / Heißluftfritteuse vorheizen

    dann legen wir den Korb der Heißluftfritteuse mit etwas Backpapier aus, nehmen die Hähnchenteile aus der Marinade um sie mit der Hautseite nach unten hinein zu legen und für insgesamt 20 Minuten bei 190 Grad zu frittieren.
    16 - Put marinated chicken in air fryer / Mariniertes Hähnchen in Air Fryer legen 17 - Twenty minutes at 190 degrees / Zwanzig Minuten bei 190 Grad

    Nach etwa der Hälfte der Zeit nehmen wir den Frittierkorb kurz aus dem Gerät und drehen die Hähnchenteile mit der Hautseite nach oben, damit diese schön knusprig werden kann.
    18 - Flip chicken / Hähnchen wenden

    Kurz bevor das Hähnchen fertig ist, nehmen wir den Instant-Reis zur Hand. Ich hatte mich wie bereits einleitend erwähnt hatte ich mir dazu 2-Minuten Djuvec Reis von Ben’s besorgte, deren 250g Päckchen bei mir 1,79 Euro gekostet hatte.
    19 - Bens Djuvec Reis - Package Back / Packung vorne 20 - Bens Djuvec Reis - Package back / Packung hinten

    Für die Zubereitung gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen 2 Minuten in der Mikrowelle bei 700 Watt oder 3 Minuten im Top unter Zugabe von etwas Wasser. Ist zeitmäßig kein großer Unterschied, aber ich entschied mich einfach für die Mikrowelle. Dazu lockern wir den Reis im Beutel mit den Händen auf, reißen den Beutel rechts und links ein Stück ein und erhitzen alles wie gesagt für 2 Minuten auf maximaler Stufe.
    21 - Heat rice in microwave / Reis in Mikrowelle erhitzen

    Sobald die marinierten Hähnchenteile nach 20 Minuten ebenfalls fertig sind, lassen wir sie auf etwas Küchenpapier abtropfen
    22 - Drain chicken / Hähnchen abtropfen lassen

    und servieren sie dann gemeinsam mit dem Djuvec-Reis, einer Scheibe Zitrone und vielleicht etwas Sour Cream oder Tzatziki zum dippen (nicht im Bild).
    23 - Greek lemon garlic chicken (Air fryer) - Served / Griechisches Knoblauch-Zitronenhähnchen (Air Fryer) - Serviert

    Das Hähnchen mit seiner knusprig frittierten Haut und dem wunderbar zarten Fleisch, in das die Aromen von Zitrone, Knoblauch und Oregano gut eingezogen waren, erwies sich schon mal als überaus gut gelungen. Ich hatte mir davon eineinhalb Stücke, also etwa 175g aufgetischt, was in Kombination mir den gerade Mal 125g Djuvec-Reis eine kleine, aber gerade ausreichende Portion ergab. Für einen Fertig-Reis aus der Mikrowelle erwies sich auch der Djuvec-Reis als recht gut gelungen. Nur mild gewürzt, aber doch angenehm fruchtig – auch wenn die Menge an Paprika und vor allem Erbsen im Verhältnis auf die Gesamtmasse des Reis eher als „homöopathisch“ zu bezeichnen wäre. 😉 Da hat man mal wieder an der teuersten Zutat gespart vermute ich. Aber wenn es schnell gehen soll ist so ein Instant-Mikrowellen-Reis durchaus eine Alternative – auch wenn 125g pro Portion als Sättigungsbeilage etwas sparsam kalkuliert ist. Für den großen Hunger würde ich aus der Gesamtmenge eher eine einzelne Portion machen. Aber da es für mich zwei Tage reichen sollte begnügte ich mich mir dieser Menge die man auch als größere „Kinderportion“ bezeichnen könnte.
    Erst beim Verzehr stellte ich fest, dass hier noch irgend eine Sauce fehlte – zum Glück hatte ich noch etwas Tzatziki im Kühlschrank von dem ich mir zwei bis drei Esslöffel noch auf den Teller kredenzte und das natürlich wunderbar zu griechischem Knoblauch-Zitronenhähnchen passte.

    24 - Greek lemon garlic chicken (Air fryer) - Side view / Griechisches Knoblauch-Zitronenhähnchen (Air Fryer) - Seitenansicht

    25 - Greek lemon garlic chicken (Air fryer) - CloseUp / Griechisches Knoblauch-Zitronenhähnchen (Air Fryer) - Nahaufnahme

    Guten Appetit

    Griechische Bifteki mit Tzaziki & Djuvecreis [05.03.2019]

    Dienstag, MĂ€rz 5th, 2019

    Nachdem ich gestern wegen verschiedenen Terminen Homeoffice gemachte hatte und auf Gerichte wie Rindergeschnetzeltes „Stroganoff“ mit Spätzle oder Gebratene Hähnchenbrust in Tikka-Masalasauce und Basmatireis verzichten musste während ich mich zu Hause mit Resten vom Wochenende begnügte, hatte ich heute nun wieder Gelegenheit unser Betriebsrestaurant zu besuchen. Von der heutigen Tageskarte reizten mich besonders die Griechische Bifteki mit Tzaziki und Djuvecreis bei Globetrotter sowie die Bratwurstschnecke auf Weinsauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree im Abschnitt Tradition der Region. Gut, der Pikatene Bohnengulasch bei Vitality klang auch nicht schlecht, aber er bestand leider fast ausschließlich aus grünen Stangenbohnen. Hätte man was die Bohnen angeht etwas mehr auf die Vielfalt geachtet und mehr weiße, rote und vielleicht schwarze Bohnen mit hinein getan, hätte ich ihn vielleicht in Betracht gezogen, aber so konnte ich mich nicht so recht dafür begeistern. Von den Asia-Wok-Angeboten wäre zwar nicht der Gebratener Tofu mit
    frischem Gemüse in Erdnußsauce
    , vielleicht aber der Gebackener Tintenfisch mit frischem Gemüse in Tomatensauce in Betracht gekommen, denn Tintenfisch mit Tomatensauce hatte ich als Asia-Gericht noch nicht versucht. Doch letztlich fiel meine Wahl auf die Bifteki, denn die Bratwurstschnecke sah leicht verschrumpelt aus. Krautsalat entdeckte ich an der Salattheke leider keinen und auch an der Gemüsetheke gab es nichts passendes dazu, also blieb es letztlich beim Hauptgericht. Aber zumindest konnte ich mir die Bifteki noch mit einigen frischen Zwiebelringen garnieren.

    Greek bifteki with tzatziki & tomato rice / Griechische Bifteki mit Tzaziki & Djuvecreis

    Der mit Paprikastückchen und Erbsen versetzte Tomatenreis war heute zwar etwas locker geworden, was die Aufnahme mit der Gabel erschwerte, aber geschmacklich war er meiner Meinung nach sehr gut gelungen und kombinierte seine Funktion als Sättigungsbeilage mit einem angenehm fruchtigen Tomatenaroma. Und auch die mit kleinen Fetastückchen versetzten Rindfleischfrikadellen, die Bifteki, erwiesen sich als locker, saftig und gut gewürzt. Dazu passten sehr gut die knackigen frischen Zwiebelringe und das mit Gurkenstreifen versetzte, würzige Tzatziki. Ein Klassiker unseres Betriebsrestaurants, an dem es auch dieses Mal nichts auszusetzen gab.
    Beim Kampf um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala hatte heute die Bratwurstschnecke die Nase vorn und konnte sich diese Auszeichnung holen. Die eigentlich vom Betriebsrestaurant favorisierten Bifteki, die man an der großen Einzeltheke servierte, landeten nur auf dem zweiten Platz. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und der Bohnengulasch lag knapp dahinter auf dem vierten Platz.

    Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis [29.11.2018]

    Donnerstag, November 29th, 2018

    Für den heutigen Donnerstag fanden sich mal wieder zwei Gerichte auf der Speisekarte, die mein näheres Interesse weckten. Zum einen die altbewährten Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Tomatenreis bei Globetrotter, zum anderen ein Hirschgulasch mit Preisselbeeren und Spätzle bei Tradition der Region. Das Pikantes Kichererbsencurry mit Reis bei Vitality wäre außerdem noch eine leichte, fleischlose Alternative gewesen. Selbst mit dem Gebratenen Hühnerfleisch mit Gemüse in Massaman- Currysauce, das gemeinsam mit Gebackener Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, hätte ich wahrscheinlich gut leben können, aber Bifteki und Hirschgulasch blieben meine Favoriten. Und obwohl der Hirschgulasch mit Sicherheit die kulinarisch hochwertigere Alternative gewesen wäre, fiel meine Wahl schließlich doch auf die Bifteki. Spätzle hatte ich erst am Montag gehabt, mir lag der Appetit mehr nach Reis. 😉

    Bifteki with fresh onion, tzatziki & tomato rice / Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis

    Beim servieren hatte sich die Thekenkraft heute leider keine besondere Mühe gegeben, das ganze hatte eher an die Essenausgabe an einer Gulaschkanone bei der Bundeswehr erinnert ;-), aber was sich da auf dem Teller fand war geschmacklich mehr als nur akzeptabel. Vor allem der Tomaten- bzw. Djuvec-Reis war meiner Meinung nach heute besonders gut gelungen. Nicht nur dass er eine angenehm fruchtige Note besaß und mit reichlich Gemüse wie Paprika und Erbsen versehen war, auch die Konsistenz erwies sich heute als überaus cremig. Dazu gab es genau drei mit etwas Feta versetzte Rindfleischfikadellen, die Bifteki, die von ihrer Beschaffenheit ebenfalls angenehm locker, dabei aber gut und gehaltvoll gewürzt waren. Eine großzügige Portion eines ein wenig dünn, aber gut geratenen Tzatzikis sowie knackige frische rohe Zwiebeln rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab.
    Bei meinem üblichen Rundblick über die Tabletts der anderen Gäste kristallisierte sich auch schnell heraus, dass sich die Bifteki heute mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte un erst auf dem dritten Platz den Hirschgulasch. das Kichererbsencurry folgte schließlich auf einem guten Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Bifteki: ++
    Frische Zwiebeln: ++
    Tzatziki: +
    Tomatenreis: ++

    Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis [23.07.2018]

    Montag, Juli 23rd, 2018

    Obwohl mich die Zwei Paar Schweinswürstl auf Sauerkraut mit Semmel aus dem Abschnitt Tradition der Region der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch reizte, entschied ich mich letztlich doch für den altbekannten Klassiker Bifteki mit Tzaziki und frischen Zwiebeln, dazu Djuvecreis, den man heute bei Globetrotter anbot. Leider entdeckte ich zu spät, dass man an der Asia-Wok-Theke heute neben Gebackenen Frühlingsrollen mit sweet Chilisauce und Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in grünem Thai Curry und Kokosmilch heute auch ein Gericht mit gebackener Ente anbot, sonst hätte ich vielleicht auch Ente gewählt – aber dazu war es bereits zu spät- Die vegetarischen Spaghetti mit mediterranem Gemüse bei Vitality sahen schließlich zwar gut aus, aber kamen für mich nicht in die nähere Auswahl. Und zum Glück gab es haute auch noch Krautsalat an der Salattheke, der natürlich wunderbar zu den Bifteki passte – also fand auch noch ein Schälchen davon einen Platz auf meinem Tablett.

    Bifteki with tzatziki, fresh onions & tomato rice / Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis

    Ich mag es zwar, wenn Frikadellen wie die Bifteki nicht zu fest gebacken sind, aber heute waren sie mir schon fast wieder zu locker und fielen teilweise regelrecht auseinander wenn man mit der Gabel in sie hinein stach. Geschmacklich waren die mit Feta versetztem Rindfleischfrikadellen letztlich in Ordnung, auch wenn sie für meinen Geschmack noch einen kleinen Deut kräftiger hätten gewürzt sein können. Aber da gab es ja zum Glück noch die frischen Zwiebeln und das Kräuter-Tzatziki, mit dem man sich das Fleisch nach belieben garnieren konnte. Im sehr lockerenDjuvec-Reis mit seinem leicht tomatigen Aroma fand sich schließlich noch ein wenig Gemüse in Form von Erbsen und sehr grob zerkleinerten Zwiebeln. Eine schmackhafte und passende Sättigungsbeilage. Und auch der knackige und sehr lecker angemachte Krautsalat passte gut ins geschmackliche Gesamtkonzept des Gerichts. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
    Um den heutigen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen die Schweinswürstl und die Bifteki heute sehr eng beieinander, ich meinte jedoch letztlich etwas mehr Würstchen gesehen zu haben, womit die Bifteki heute nur Platz zwei belegen konnten. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und knapp dahinter auf Platz vier schließlich die Spaghetti mit Gemüse.

    Mein Abschlußurteil:
    Bifteki: +
    Tzatziki: ++
    Djuvec-Reis: ++
    Krautsalat: ++

    Griechische Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis [13.03.2018]

    Dienstag, MĂ€rz 13th, 2018

    Obwohl mich zumindest visuell der Gebackener Camembert mit Preiselbeeren und Baguette, dazu frischer Frühlingssalat aus dem Abschnitt Tradition der Region der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants eigentlich mehr ansprach, fiel ich doch in mein altes Muster zurück und griff zu einem der Klassiker der hiesigen Küche, dem Griechische Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Djuvecreis aus der Sektion Globetrotter. Aber auch den Griechischer Gemüseeintopf mit Hirtenkäse und Oliven bei Vitality nahm ich zumindest kurz in Augenschein, während ich mit Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke weniger anfangen konnte. Wenn es unbedingt von der Woktheke hätte sein müssen, wäre hier mit Sicherheit Pia Pad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce meine erste Wahl gewesen. Aber das ist alles natürlich nur graue Theorie, denn ich hatte mich ja wie bereits erwähnt für die Bifteki entschieden, auch wenn ich damit das dritte Mal hintereinander Reis zum Mittag aß. Krautsalat gab es dazu an der Salattheke leider keinen, obwohl gerade dieser wunderbar gepasst hätte. Und auch an der Gemüsetheke entdeckte ich nichts, was ich als passend erachtet hätte. Also blieb ich beim „nackten“ Hauptgericht ohne weitere Beilagen.

    Greek Bifteki with fresh onions, tzatziki & tomato rice / Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis

    Mit kam es zumindest so vor, als wirkten die drei mit Feta versetzten Rinderhack-Frikadellen, die Bifteki, heute etwas blasser als sonst. Aber sie erwiesen sich auch dieses Mal wieder als angenehm locker, saftig und vor allem gut gewürzt und gehaltvoll im Fleischgeschmack. Wäre es nach mit gegangen, hätten sie noch etwas länger gebraten werden können und somit mehr Röststoffe entwickeln, aber es ging schmeckte auch so. Garniert mit frischen Zwiebelnringen und dem in mehr als ausreichender Menge beiliegenden, aber wie üblich leider nur sehr knoblaucharmen Tzatziki ein wahrer Genuss. Und auch am angenehm tomatig-fruchtigen Djuvecreis, in dem sich neben Erbsen auch kleine Stücke von roter Paprika fanden, gab es nichts auszusetzen, auch wenn mir hier die Menge etwas mickriger als üblich vorkam. Aber alles in allem reichte es aus um satt zu werden. Eine gute Wahl.
    Bei meine Blick auf die anderen Tische und Gäste erkannte ich heute aber schnell, dass es wohl der Camembert war der sich der größten Beliebtheit erfreute und somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala unangefochten für sich beanspruchen konnte. Erst auf dem zweiten Platz folgten die Bifteki, Platz drei belegten die Asia-Gericht und mit geringem Abstand folgte schließlich der vegetarische griechische Gemüsetopf.

    Mein Abschlußurteil:
    Bifteki: ++
    Frische Zwiebeln: ++
    Tzatziki: ++
    Djuvecreis: ++

    Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis [07.11.2017]

    Dienstag, November 7th, 2017

    Hätte ich heute auf Eintöpfe Appetit verspürt, hätte ich mich am Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen gütlich tun können, der in Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde und der als „All you can eat“ Angebot mit unlimitierten Nachschlag angeboten wurde. Und Pilzliebhaber konnten sich an den Gnocchi mit Austernpilzen, Egerelingen und Spinat gütlich tun, die als vegetarisches Angebot im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte zu finden waren. Außerdem gab es als nich angekündites Zusatzangebot einen Feuerspieß mit Paprikasauce und Pommes Frites und an der Asia-Thai-Theke wurden Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Gebackener Seelachs mit Gemüse in Kokosmilchsauce feil geboten. Doch ich entschied mich letztlich ganz traditionell und griff bei Hausgemachten Bifteki mit Tzaziki frisch Zwiebeln und Djuvecreis im Abschnitt Globetrotter zu einem Klassiker unseres Betriebsrestaurants. Leider gab es gerade heute keinen Krautsalat an der Gemüsetheke, daher wich ich auf Rote Beete Salat aus.

    Bifteki with fresh onions, tzatziki & tomato rice / Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis

    Ganz so klassisch war das Gericht dann doch nicht, denn man hatte sich entschlossen bei den Bifteki mal neue Wege zu versuchen. Anstatt von mehreren kleinen Frikadellen wie bei früheren Angebote wie hier oder hier hatte man dieses mal ein einzelner großes, mit Schafskäse versetztes Hackfleischlaibchen zubereitet. Doch leider mit leichten Mängeln, denn es war wohl etwas zu lang gebraten worden und dadurch außen sehr „knusprig“ geraten. Außerdem fand sich das Feta nur im Zentrum der Riesenfrikadelle, nicht wie sonst im gesamten Fleischteig verteilt. Der Ansatz ist auf jeden Fall gut, aber an der Umsetzung müsste man noch etwas arbeiten, vor allem an der Dauer des anbratens. Am leicht fruchtigen Djuvecreis mit Tomatenstückchen gab es aber ebenso wenig etwas auszusetzen wir an der einfachen Tzatziki-Zubereitung. Und auch der mit Apfelstückchen versetzte Rote Beete Salat passte erstaunlich gut dazu.
    Mit einem knappen Vorsprung gelang es heute dennoch, dem Kartoffeleintopf mit Wienern die Bifteki zu überrunden und den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich zu sichern – auch wenn ich nicht beobachten konnte dass jemand das Angebot des kostenlosen Nachschlags wirklich nutzte. Nach den somit zweitplatzierten Bifteki folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und die Gnochi mit Pilzen und Spinat auf Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Bifteki: +
    Tzatziki: ++
    Djuvecreis: ++
    Rote Beete Salat: ++

    Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Djuvecreis [04.09.2017]

    Mittwoch, Oktober 4th, 2017

    Ich war heute zu Anfang versucht, bei den Spaghetti Vongole mit würziger Tomatensauce und fritierten Muscheln aus dem Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen. Doch ich hatte in letzter Zeit recht viel Pastagerichte verzehrt, daher ließ ich dieses Angebot sowie auch die ebenfalls überaus verlockend aussehenden Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln außen vor und wählte mich, nachdem ich mich auch gegen Glasnudeln mit asiatsichem Gemüse in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Spezialsauce von der Asia-Thai-Theke entschieden hatte schließlich die Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Djuvecreis, die heute bei Globetrotter auf der Speisekarte zu finden waren. Leider gab heute keinen Krautsalat an der Salattheke und auch an der Gemüsetheke sah ich nichts passendes, daher blieb es heute nur beim Hauptgericht.

    Cevapcici with fresh onions, ajvar & tomato rice / Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar & Djuvecreis

    Zwar handelet es sich bei diesem Gericht um eines der regelmäßig wiederkehrenden Standardspeisen auf der Speisekarte, aber das ist ja nichts schlechtes, so lange einige Wochen dazwischen liegen. Und auch heute konnte ich nichts schlechtes darüber sagen. Weder die lockeren, saftigen und gut gewürzten Cevapacici-Hackfleischröllchen noch das milde Ajvar waren irgendwie schlecht. Nur beim leicht fruchtigen Tomatenreis vermisste ich Erbsen sowie Tomaten- und Paprikastückchen, die meiner Meinung nach einen Djuvecreis ausmachen. Die frischen und knackigen Zwiebeln rundeten das Ganze schließlich sehr gelungen ab. Ich war zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
    Und auch bei den anderen Gästen lagen die Cevapcici heute hoch im Kurs und konnten sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Käsespätzle, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und nur ganz knapp danach kamen schließlich die Spaghetti Vongole auf Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Cevapcici: ++
    Zwiebeln: ++
    Ajvar: ++
    Djuvecreis: +

    Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar & Djuvecreis [21.12.2016]

    Mittwoch, Dezember 21st, 2016

    Heute gab es gleich wieder mehrere „alte Bekannte“ auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mein Interesse weckten. Zum einen war da der Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Jasminreis im Abschnitt Vitality, die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region und schließlich Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar & Djuvecreis im Abschnitt Globetrotter. Alles drei interessante Angebot, die mich gar nicht erst über die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder das Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke nachdenken ließ. Letztlich ließ ich das Auge entscheiden und hier lagen die Cevapcici ein klein wenig vor dem leicht trocken erscheinenden Seelachsfilet. Also landeten letztlich diese Hackfleischröllchen auf meinem Tablett.

    Cevapcici with fresh onions, ajvar & tomato rice / Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar & Djuvecreis

    Die offensichtlich aus Rinderhackfleisch hergestellten Cevapcici hergestellten waren zwar strukturell recht fest geraten, aber sie erwiesen sich dennoch als angenehm saftig und würzig. Vor allem in Kombination mit dem fruchtigen, aber leider nur milden Ajvar mit seinem kräftigen Paprikageschmack und natürlich den knackigen, frischen Zwiebeln. Der Djuvecreis, in dem sich sporadisch Paprkastreifen und Erbsen fanden, hätte wiederum ein klein wenig fruchtig-tomatiger sein können, aber er war dennoch sehr schmackhaft und bildete eine gelungene Sättigungsbeilage. Ich war mit meiner Wahl auch heute sehr zufrieden.
    Und auch beim Rennen um den Spitzenplatz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen die Cevapcici heute deutlich vorne, auch wenn die Käsespätzle auf dem zweiten Platz und die Asia-Gerichte auf Platz drei ein enges Verfolgerfeld bildeten. Das Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud belegte schließlich einen guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Cevapcici: ++
    Zwiebeln: ++
    Ajvar: ++
    Djuvecreis: ++