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Dönerteller mit Pommes Frites & Salat [22.08.2014]

Friday, August 22nd, 2014
Dönerteller mit Pommes Frites & Salat / Kebap dish with french fries & salad

Heute fiel das Mittagessen leider aus. Daher habe ich mir am Abend mal einen Dönerteller mit Pommes und Salat gegönnt, erworben für 6,50 Euro bei Euro-Döner. Ein schönes Detail: Man hatte den Salat separat in eine zweckentfremdete Burger-Schachtel gepackt und nicht mit auf den Hauptteller getan, um damit Zutaten zu sparen. Das Dönerfleisch war gut durch, wenn es auch für meinen Geschmack sich noch etwas länger hätte am Spieß drehen können – aber am frühen Abend zur Stoßzeit des Dönerverkaufs ist das wohl nicht ohne weiteres Möglich. Und auch die mit Gewürzsalz garnierten, frisch frittierten Pommes Frites ließ ebenso wenig etwas zu wünschen übrig wie das milde, mit einigen Kräutern versetzte Tzatziki. Dazu gab es einen mit Salatsauce garnierte Zusammenstellung aus Eisbergsalat, Krautsalat, Zwiebeln, Tomaten & Gurken. Ein einfacher, bodenständiger Dönerteller an dem es nichts zu meckern gab. Ich zumindest war damit mehr als zufrieden.
Allerdings sollte es die Ausnahme bleiben, dass ich gleich zwei Tage hintereinander Gerichte mit Fritten zu mir nehme – aber manchmal geht es halt nicht anders.

King’s Döner im Döner King’s

Saturday, July 21st, 2012

Es muss schon eine Ewigkeit her sein dass ich mir das letzte Mal eines der beliebtesten Fastfood-Gerichte der Deutschen gegönnt habe: Den Döner Kebab. Das wollte ich heute mal wieder ändern.
Der Begriff Döner Kebap definiert im türkischen ja eigentlich nur drehendes Grillfleisch, wobei das Grillen am senkrechten Spieß wie es hier in Deutschland als Inbegriff des Döners Kebabs (oder umgangssprachlich einfach Döner) vor allem im anatolischen Raum der Türkei bereits lange Tradition hat. Ausgehend von Berlin, wo irgendwann Anfang der 70er Jahre der erste Döner Kebap angeboten worden sein soll, verbreiteten sich dieses Gericht bald über ganz Deutschland und wurde schon bald durch Dinge wie Dürüm Döner (gerollter Döner), Lahmacun (türkische Pizza), Pide, Falafel und weitere Gerichte der nahöstlichen Küche ergänzt. Und nicht nur in Deutschland ist das mit durchschnittlich 615kcal nicht gerade leichte Gericht aus dem Fastfood-Angebot heute nicht mehr wegzudenken, auch in anderen europäischen Ländern wie Frankreich, den Benelux-Ländern, Großbritannien oder Italien findet dieses Gericht in den letzten Jahren immer mehr Freunde. Dabei ist Deutschland aber mit seiner Dichte an Döner Kebab Imbissbuden immer noch Spitzenreiter – in Berlin, das auch als Döner-Hauptstadt Deutschlands gilt, gibt es zum Beispiel alleine 1300 Dönerbuden, deutlich mehr als im türkischen Istanbul.
Da ich gerade mal wieder in Nordhessen unterwegs bin, wollte ich dem King’s Kebabhaus oder Döner King’s (stilecht mit grammatikalisch falschem Apostroph) in der Bahnhofstraße in Bebra mal eine Chance geben.

King's Kebabhaus

Aus dem Angebot der üblichen Fladenbrot-Döner und Dönerteller mit Pommes trat beim Lesen der Angebotstafel dabei vor allem der King’s Döner im Fladenbrot heraus, denn neben Dönerfleisch, Salat, Rotkohl, Zwiebel, Tomate, Tzatziki, Ezme (einer scharfen, türkischen Würzpaste) und Schafskäse war sollten hier auch Pommes mit verarbeitet werden. Döner-Teller mit Pommes Frites sind ja bekannt, aber im Fladenbrot verarbeitet war mir dies neu. Und für gerade mal 4 Euro konnte man da nicht viel falsch machen. Allerdings verzichtete ich auf die Ezme. Nach der Bestellung wurden unsere Gerichte hinter der Theke des kleinen, mit nur zwei Tischen ausgestatteten Imbissraumes frisch zubereitet und eingepackt, so dass wir es in den eigenen vier Wänden genießen konnten. Und tatsächlich: Es wurde eine nicht unbeträchtliche Menge frisch frittierter Pommes Frites mit in das Fladenbrot getan.

King's Döner im Fladenbrot mit Pommes Frites

King's Döner

Und ich musste feststellen, dass es sich hier um eine wirklich sehr interessante und vor allem Schmackhafte Variation des Standard-Döners handelt. Zuerst hatte ich ja befürchtet, dass die Kombination von zwei Sättigungsbeilagen – nämlich Fladenbrot und Pommes Frites – das Ganze zu mächtig machen würde, doch das stellte sich glücklicherweise als voreilig heraus. Viel mehr ergänzten sich Rotkohl, Salat, Zwiebeln und Tzatziki geschmacklich wunderbar mit den Pommes und dem mageren Fleisch im hauchdünnen, knusprig aufgebackenen Pitabrot. Eine überaus interessante Variante, die ich absolut weiterempfehlen kann.
Wie ich im Rahmen der Recherche für diesen Beitrag des weiteren feststellte, ist die Beigabe von Pommes Frites zum Döner Kebab in Ländern wie Frankreich oder Großbritannien weitaus mehr verbreitet. In Frankreich lässt man dafür prinzipiell aber den Rotkohl weg und in der britischen Variante werden die Fritten mit Essig garniert. In Italien wiederum wird der Döner Kebab traditionell mit Mais und Oliven serviert. In der Türkei ist der Döner im Fladenbrot übrigens lange Zeit unbekannt gewesen, hier war eher die Variante des Dürüm Döner verbreitet, aber auch hier findet dieses Gericht nicht nur in den Tourismusgebieten wie an der türkischen Riviera immer mehr Freunde unter den Einheimischen. Somit mausert sich der Döner Kebab im Fladenbrot, ob nun mit oder ohne Pommes Frites, zum deutsch-türkischen Exportschlager. Daran konnten auch Rinderwahnsinn und Gammelfleisch-Skandal wenig ändern…

Kurztest Abbelen’s umgedrehter Döner

Sunday, July 18th, 2010

Gestern entdeckte ich im hiesigen teGut ein neues Fertigprodukt der Firma Abbelen, das sich meiner Meinung nach zu testen Wert erschien: Abbelen’s umgedrehter Döner, ein Mikrowellen-Döner aus Geflügelfleisch zum Preis von 1,99 Euro.

01 - Abbelen's umgedrehter Doener

Ich habe ja schon viele Fertiggerichte getestet, aber ein Dönergericht war bisher noch nicht darunter gewesen – das machte mich natürlich Neugierig. Was hat es also damit auf sich.

02 - Packung vorne
Verpackung vorne

03 - Packung hinten
Verpackung hinten

Unter der Papierbanderola findet sich eine Plastikschale, in dem sich von einer Folie bedeckt der eigentliche Döner befindet. Leider war dieser offensichtlich etwas verrutscht.

04 - Doener verrutscht
Döner – verrutscht

Doch das ließ sich nach entfernen der Fole leicht korrigieren.

05 - Doener korrigiert
Döner – korregiert

Für die Zubereitung wird die Schale mit dem Döner für eineinhalb Minuten in die Mikrowelle.

06 - In Mikrowelle
Döner in Mikrowelle

Anschließend ist das ganze aufgewärmt und leider zu heiß um ihn direkt aus der Schale zu nehmen.

07 - Doener fertig in Schale
Döner fertig in Schale

Ich wartet also ein paar Minuten bis ich endlich die Schale wie in der Zubereitungsbeschreibung umdrehen und den Fertigdöner entnehmen konnte.

08 - Doener in Hand

Nun können wir auch anhand der Schale sehen, wie die Zubereitung des Fertigdöners von statten geht. Im inneren der Schale befindet sich ein kleines Fach, in dem Wohl die Fleisch-Saucen-Zubereiung aufbewahrt wurde. Darum gestülpt befand sich das Brot.

09 - Schale
Die Döner-Schale

Leider war das Brot etwas eingerissen, daher war es nicht möglich es nur aus der Hand zu essen. Also nahm ich mir einen Teller als Unterlage.

10 - Doener auf Teller
Abbelen’s umgedrehter Döner – fertig

Natürlich fehlten Salat, Tomaten, Zwiebeln, diese hätten eine längere Aufbewahrung im Kühlschrank wohl auch kaum überstanden. Viel mehr bestand der Döner ausschließlich aus Brot, Fleisch und einer Würzsauce. Geschmacklich waren Fleisch und Sauce durchaus aktzeptabel. Einzig das Brot war etwas schlabberig geraten wie ich fand – aber bei einem Fertiggericht kann man natürlich auch kein frisch gebackenes Fladenbrot erwarten.

Werfen wir noch kurz einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 200g
(Portion)
Brennwert: 851 kj
202 kcal
1702 kj
404 kcal
Eiweiß: 15g 30g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
6g
0,6g
12g
1,2g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
22g
5,5g
44,0g
11,0g
Ballaststoffe: 1,9g 3,8g
Natrium: 0,7g 1,4g

Das entspricht 11 WW ProPoints.
Nichts außergewöhnliches, aber durchaus genießbar wie ich fand und auch am Preis-Leistungsverhältnis gab es nichts zu meckern. Natürlich ist ein frisch zubereiteter Döner vorzuziehen, ist aber keine Dönerbude in der Nähe kann man auch gerne mal zum Fertigdöner greifen. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG

Doener Kebap [18.06.2009]

Thursday, June 18th, 2009

Heute war wieder Aufstehen um 6:00 und Abfahrt um 7:00 Uhr angesagt – unser Ziel war wieder (vorerst zum letzten Mal) Karlsruhe. Leider war das dortige Betriebsrestaurant wegen einer internen Veranstaltung heute geschlossen, aber man hatte die Leute dort nicht vergessen und etwas außerhalb einen Döner- und einen Bratwurststand aufgebaut, um die Leute um die Mittagszeit mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Ich entschied mich für den Döner Kebap – für den ich gerade einmal einen Euro löhnen musste.

Doener Kebap

Und trotz des unschlagbar günstigen Preises war das ganze wirklich lecker. Das Fleisch war noch schön heiß und nicht zu fettig, der Salat war frisch und das Brot schön knusprig – wenn auch nur wie in Dönerständen üblich aufgebacken. Dazu gab es eine leicht knoblauchhaltige Sauce mit Kräutern, die gut zum Rest passte und bei der man nicht gefahr lief, hinterher von den anderen Schulungsteilnehmern wegen zu heftiger Geruchsbelästigung gemieden zu werden. 😉
Wir mussten zwar im Stehen essen – aber in der Summe ein günstiges, schneller und leckeres Fast-Food Mittagessen. Und nach den beiden letzten Tagen, die meinen Geldbeutel ja doch etwas mehr belastet hatten, eine nette Erholung.

Mein Abschlußurteil:
Döner Kebap: ++

Dönerteller mit Pommes [30.05.2009]

Saturday, May 30th, 2009

Heute gabs mal Fastfood zum Mittag, einen Dönerteller mit Pommes vom bereits hier einmal vorgestellten Imbiss Spezial.

Dönerteller mit Pommes

Und ich muß zugeben: Es war mehr als nur in Ordnung. Das Fleisch war gut gewürzt und recht fettarm und die Pommes Frites waren noch schön heiß und knusprig. Das Tztaziki, wohl eine Hausproduktion, war aber etwas ungewohnt, denn man hatte irgendwelche Kräuter mit eingemischt und die Gurken in winzig kleine Streifen zerschnitten, die zwar gut dazu passten, aber sie wie feucht Bindfäden aus der restlichen Masse zogen und eine gewissen Kleckergefahr in sich bargen. Alles in allem aber ein durchaus empfehlenswertes Dönermenu.

Mein Abschlußurteil:
Dönerfleisch: ++
Pommes Frites: ++
Tzatziki: +