Rückkehr nach Puerto Plata [08.01.2017]

Wir hatten zuerst überlegt, von Bayahibe weiter nach Punta Cana an die Ostküste der Dominikanischen Republik zu fahren. Doch das Wetter sollte sich eintrüben und es war Regen angekündigt, daher entschlossen wir uns kurzfristig dazu, erst einmal nach Puerto Plata zurückzukehren. Doch zuerst einmal wollten wir Frühstücken und heute hatten wir mehr als genug Zeit dazu. Unsere Wahl fiel schließlich auf das La Marina, eine Bar mit Restaurant, in der gestern die erwähnte Quinceañera stattgefunden hatte.

140 - Bar Restaurante La Marina - Bayahibe

Neben dem üblichen Kaffee wählte ich heute mal wieder Huevos Revueltos, also Rühreier, die ich mir heute mit Bacon zubereiten ließ – alles zum Preis von 350 Pesos. Sie wurden wenig später mit etwas frisch zubereiteten Toastbrot serviert.

141 - Huevos Revueltos con bacon - La Marina - Bayahibe

Nach dem Frühstück packten wir die letzten Sachen zusammen und begaben uns an einen kleinen Platz, an dem Public Taxis in Form von Kleinbussen in Richtung La Romana abfuhren. Als unser Kleinbus voll besetzt war ging es auch schon los und die Fahrt bis La Romana mit zahlreichen Zwischenstops, an denen Fahrgäste ein- oder ausstiegen, verlief vollkommen Ereignislos. Am Parque Central Duarte in La Romana stiegen wir schließlich aus und überquersten die Straße, um dort auf den nächsten Bus zu warten, der uns weiter in Richtung Santo Domingo bringen sollte. Gegenüber des Parks ragte die Iglesia Santa Rosa de Lima in die Höhe, direkt daneben war das Ayuntamiento de La Romana, das Rathaus, zu sehen.

142 - Iglesia Santa Rosa de Lima - La Romana

143 - Ayuntamiento de La Romana

Meine Begleitung entschloss sich dazu, an einigen Verkaufsständen vor der Kirche noch Erfrischungen und Snacks zu kaufen, bevor der Bus abfuhr.

144 - Verkaufsstände - La Romana

Sie hielt sich noch dort auf, als bereits alle anderen Fahrgäste eingestiegen waren und der Bus sich in Bewegung setzte – es war etwa 12:45 Uhr. Laut rief ich “STOP!” und der Fahrer reagierte glücklicherweise, so dass sie noch zusteigen und wir die Fahrt gemeinsam fortsetzen konnten.
Im Westen von La Romana hielt der kleine Bus im Hof eines Gebäudes der Firma Sichoem – dem Betreiber dieser Buslinie – wo wir in einen größeren Bus umstiegen, welcher uns endgültig bis Santo Domingo bringen sollten.

144a - Sichoem - La Romana 01 144b - Sichoem - La Romana 02

Mit einigen Zwischenstops benötigte der Bus für die etwa 150 Kilometer von La Romana bis Santo Domingo ungefähr eineinhalb Stunden, so dass wir schließlich gegen 14:30 Uhr im Norden des Stadtteils San Francisca inmitten von zahlreichen Marktständen aus dem Bus stiegen und in eines der dort wartenden Taxis wechselten.

145 - Ankunft in Santo Domingo
Überquerung des Rio Ozama

146 - Umstieg in Santo Domingo
Umstieg in Santo Domingo

Dieses Taxi brachte uns zum zentralen Busbahnhof von Caribe Tours, von wio wir nach Puerto Plata weiter reisen wollten. Nach Erwerb der Tickets blieb noch etwas Zeit, die wir nutzten indem wir uns in die Cafeteria im ersten Obergeschoss des Busbahnhofs begaben und einen Snack zu uns nahmen.

147 - Cafeteria - Busbahnhof Caribe Tours - Santo Domingo 148 - Theke - Cafeteria - Busbahnhof Caribe Tours - Santo Domingo
Caferia – Busbahnhof Caribe Tours – Santo Domingo

Ich entschied mich für einen Cheeseburger mit Pommes Frites, der mit Coca Cola serviert wurde und 180 Pesos kosten sollte.

149 - Cheeseburger & Pomme Frites - Busbahnhof Caribe Tours - Santo Domingo

Natürlich ist das Fast Food, aber der Burger war reichlich belegt und das Fleisch-Patty erwies sich als angenehm saftig. Einzig den Käse hätte ich mir angeschmolzen gewünscht, aber man kann ja nichts alles haben.

150 - Cheeseburger Querschnitt - Cafeteria Busbahnhof Santo Domingo

Um 15:00 Uhr verließ unser große, voll klimatisierte Reisebus von Caribe Tours schließlich Santo Domingo und fuhr mit Zwischenstops La Vega und Santiago de la Caballeros nach Puerto Plata, wo wir gegen 18:45 Uhr schließlich ankamen. Vom Busbahnhof aus wählten wir wieder ein Public Taxi, das uns nach Hause brachte.

151 - Busbahnhof Puerto Plata

Etwas später am Abend gönnten wir uns dann schließlich noch etwas weiteres Fast Food in Form von etwas Pizza

152 - Pizza for Dinner

aber die Reisestrapazen hatten deutliche Spuren hinterlassen, so dass wir uns noch vor Mitternacht zur Bettruhe begaben.

Bayahibe und Ausflug auf die Insel Saona [07.01.2017]

Es war so gegen 9:00 Uhr morgens, als wir unsere kleine Ferienhütte neben dem Hotel Bayahibe verließen, um uns eine Bar oder ein Café zum Frühstücken zu suchen.

110 - Hotel Bayahibe

Doch noch bevor wir etwas fanden, wurden wir von einem Mann angesprochen, der uns eine Tour auf die Insel Saona verkaufen wollte. Normalerweise bin ich ja kein Freund davon, solche Dinge einfach auf der Straße zu kaufen, doch dieses Mal ließ ich mich dennoch breit schlagen und wir erwarben zwei Tickets für einen solchen Ausflug zum Preis von 1.600 Pesos pro Person, also ca. 32 Euro. Darin inbegriffen waren die Anreise mit dem Boot sowie alle Getränke, ein Mittagessen auf der Insel und natürlich die Rückreise nach Bayahibe. Nach dem Erwerb erhielten wir die Tickets, die uns in Form von Armbändern um die Handgelenke geklebt wurden.

20160107Armband-Ausflug-Saona

Jetzt blieb uns aber nur noch wenig Zeit zum Frühstücken, denn wir mussten erst einmal ein paar Sachen zusammenpacken für den Strandaufenthalt. Danach versuchten wir noch, in einem Café etwas zu Essen zu bekommen, doch die Bedienung war einfach zu behäbig, so dass wir ohne Essen schließlich zum Abfahrtsort am Strand von Bayahibe gingen. Hier warteten bereits Menschenmassen von einheimischen und ausländischen Touristen, die offensichtlich das selbe Ziel hatten.

112 - Wartende Touristen - Bayahibe 111 - Abfahrt am Strand von Bayahibe

Der Einheimische, der uns die Tickets am verkauft hatte, erkannte uns sofort wieder und winkte uns heran, so dass wir schon bald auf eines der Schnellboote steigen konnten, die uns aus dem Hafen hinaus fuhren. Ich nahm zuerst an, dass wir die komplette Tour mit dem Schnellboot fahren würden, doch das Boot brachte uns nur etwa einen Kilometer aufs offene Meer, wo ein großer Katamaran auf uns wartete, in den wir umstiegen.

113 - Fahrt zum Katamaran
Auf dem Schnellbott

Der Kapitän des Bootes war ein großer, breit gebauter dunkelhäutiger Einheimischer (oben auf dem Bild stehend zu sehen), der sich uns unter dem Namen “Black and White” vorstellte und uns ein paar wenige Verhaltensregeln für das Schiff gab, bevor sich dieses schließlich mit Motorantrieb in Richtung Süden in Bewegung setzte. In der Mitte des Schiffes befand sich eine Bar, an der Bier, Rum, Cola und andere alkoholische und nicht-alkoholische Getränke kostenlos ausgeschenkt wurden, während aus den Lautsprechern einheimische Musik tönte. Es war inzwischen kurz nach 10:00 Uhr.

114 - Auf dem Katamaran

Ich hatte aufgrund der Menschenmassen am Strand ja befürchtet, dass wir in vollkommen überfüllten Booten nach Saona geschippert werden würde, doch die Anzahl von Personen pro Boot hielt sich wie man auf dem Foto sieht in Grenzen und wir hatten genug Platz, um die Fahrt zu genießen. So fuhren wir also an der Küste der Halbinsel entlang

117 - An der Küste entlang 03
116 - An der Küste entlang  02 115 - An der Küste entlang  01

während uns die Crew mit Getränken versorgte und teilweise auch zum tanzen animierte. So stelle ich mir Urlaub vor. 🙂

118 - Party auf dem Katamaran 01

119 - Party auf dem Katamaran 02

Gegen 12:00 Uhr erreichten wir schließlich die Insel Saona und gingen vor ihrer Küste vor Anker. Mehrere Schnellboote kamen von der Küste, um uns zum Strand zu bringen.

118 - Erreichen des Insel Saona

120a - Fahrt zum Strand

Dort rief uns noch einmal ein Mann aus der Crew des Katamarans zusammen und erklärte uns, dass es ab ca. 13:00 Uhr Mittagessen an den überdachten Sitzgelegenheiten im hinteren Bereich des Strandes geben würde und man sich an der kleinen blauen Bar im Vordergrund mit Freigetränken versorgen könne.

121 - Am Strand von Saona

Also zogen wir uns auf ein paar freie Liegen zurück und entspannten erst einmal etwas, bis es schließlich Essen geben sollte. Natürlich tummelten sich auch hier Verkäufer für handgemachten Schmuck, Zigarren und ähnliches, aber sie waren bei weitem nicht so aufdringlich und häufig, wie an anderen Stränden wie in Sosua oder Boca Chica.
Gegen kurz nach eins begaben wir uns schließlich zur Essensausgabe, wo sich aber bereits eine lange Schlange gebildet hatte.

122 - Schlange zur Essensausgabe

Aber diese bewegte sich relativ schnell voran und nachdem wir uns mit Papiertellern und Plastikbesteck versorgt hatten, ließen wir uns von den Servicekräften an der kleinen Ausgabetheke die Teller mit allem voll Laden, was diese so anbot. Es gab Spaghetti, Reis, verschiedene Fleischsorten und Karotffelpüree mit Möhren.

123 - Buffet am Stand von Saona

An einer zweiten Theke konnte man sich in Selbstbedienung außerdem mit Weißbrot, verschiedenen Salaten und Obst in Form von Ananas versorgen.

124 - Buffet am Strand von Saona 02

Das waren jetzt natürlich keine kulinarischen Highlights, aber für einen Strandausflug wie diesen vollkommen angemessen.
Nach dem Essen blieben uns noch etwa eineinhalb Stunden, um weiter am Strand zu relaxen und ggf. auch mal ins kristallblaue, angenehm warme Wasser zu gehen. Dabei konnten wir uns weiterhin mit freien Getränken an der Bar versorgen. Von ein paar dunklen Wolken, die zeitweise vorbei zogen, ließen wir uns nicht verdrießen.

125 - Am Strand von Saona 02 127 - Am Strand von Saona 04

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Am Strand von Saona


Um kurz nach 15:00 Uhr machten wir uns schließlich auf den Rückweg, dieses Mal aber nicht mit Katamaran, sondern mit dem Schnellboot. Dabei machten wir noch einen kleinen Zwischenstopp an einer Sandbank, wo wir vom Boot in das gerade einmal hüfttiefen Wasser steigen konnten.

129 - An der Sandbank 01
130 - An der Sandbank 02 131 - An der Sandbank 03
Auf der Sandbank

Nach einer halben bis dreiviertel Stunde Aufenthalt ging es schließlich weiter und zurück nach Los Melones / Bayahibe, wo uns das Schnellboot im Hafen wieder bis nah an den Strand brachte. Es war inzwischen etwa 16:45 Uhr.

132 - Zurück im Hafen von Bayahibe

Nun gingen wir zurück in unsere kleine Ferienhütte, wo wir erst uns einmal frisch machten. Außerdem hatte der Fahrtwind des Bootes die Frisur meiner Begleitung ziemlich durcheinander gebracht, so dass diese erst einmal für über eine Stunde in einen nahen Friseursalon verschwand, um sich dort die Haare richten zu lassen.
Erst später am Abend, es war inzwischen bereits gegen 21:00 Uhr, konnten wir uns dazu durchringen, noch einmal aufzubrechen und uns eine nette Location zum Abendessen zu suchen. Nachdem wir einige Zeit durch Bayahibe gelaufen waren, fiel unsere Wahl schließlich auf das kleine Restaurant Mare Nuestro direkt neben dem Capitan Kidd, das wir ja gestern Abend beehrt hatten. Das kleine zweistöckige Holzgebäude mit großer Dachterrasse sprach uns einfach am meisten an.

133 - Restaurant Mare Nuestro

134 - Restaurant Mare Nuestro 02
Lounge & Restaurante Mare Nuestro

Zuerst suchten wir uns einen Platz im Erdgeschoss, doch hier schien sich keiner um uns kümmern zu wollen. Wir wollten schon wieder gehen, als uns ein Angestellter aus einem kleinen Küchenfenster zurief, dass nur auf der Dachterrasse bedient würde. Also begaben wir uns nach oben und fanden trotz vieler Gäste dort glücklicherweise noch einen freien Platz mit wunderbaren Blick auf den nahen Hafen von Bayahibe.

135 - Im Restaurant Mare Nuestro 136 - Blick auf den Hafen von Los Melones - Restaurant Mare Nuestro

Gegenüber des Restaurants fand zur gleichen Zeit eine große Party statt, wie man mir erzählte handelte es sich dabei um eine sogenannte Quinceañera, eine Feier die in vielen lateinamerikanischen Ländern zum 15ten Geburtstag eines Mädchens üblich ist und den Übergang der Gefeierten vom Kind zur jungen Frau darstellt. Das Ganze war wirklich prachtvoll und pompös gestaltet und ich hatte so etwas noch nie vorher gesehen, daher erwähne ich es einfach mal in diesem Beitrag.

139 - Quinceanera
Quinceañera auf der anderen Straßenseite

Ganz wie der Name des Restaurants vermuten ließ, war die Karte sehr stark Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchte ausgelegt. Vor allem die Variationen von Pasta mit unterschiedlichsten Fisch- und Meeresfrüchten umfasste gleich mehrere Seiten. Noch während wir das umfangreiche Angebot studierten und versuchten unsere Wahl zu treffen, brachte man uns zwei Bruschetta als kleine kostenlose Vorspeise.

137 - Bruschetta - Restaurant Mare Nuestro

Ich entschied mich schließlich für die Spaghetti con Langosta zum Preis von 800 Pesos, während meine Begleitung die Spaghetti con Camarónes wählte. Ich hatte ja erwartet dass man die Langosta, also den Hummer, einfach in der Sauce verarbeitet haben würde. Doch als das Gericht schließlich serviert wurde, wurde ich eines besseren belehrt.

138 - Spaghetti Langosta - Restaurant Mare Nuestro

Auf einer großen Portion Spaghetti mit einer Tomaten-Meeresfrüchte-Sauce thronten zwei kleine halbierte, gegrillte Hummer, bei denen ich nun selbst mit Messer und Gabel das zarte Hummerfleisch aus ihrer Schale befreien musste. Zum Glück brachte die Bedienung dazu noch einen zusätzlichen Teller, denn hätte ich das auf den Spaghetti versucht, wäre es wahrscheinlich zu einer Sauerei gekommen. 😉
Im Verzehr war das Gericht also etwas aufwändiger, aber es lohnte sich alle Mal, denn frisches Hummerfleisch gilt nicht umsonst als Delikatesse. Der Saft einiger Spalten von Limonen, die ich mir noch bringen ließ, rundeten das ganze Geschmacklich schließlich sehr gelungen ab.
Wir gingen anschließend noch einmal ein Stück nach Bayahibe hinein und genossen in einer Bar an der Straße noch ein großes Presidente-Bier, bevor wir schließlich in unsere Ferienhütte zurückkehrten und uns zu Bett begaben. Nach dem erlebnisreichen Tag waren wir schnell eingeschlafen.

Weiterreise nach Los Melones / Bayahibe [06.01.2017]

Heute wollten wir nun weiterreisen, waren uns jedoch zuerst über unser nächstes Ziel uneinig. Ursprünglich war es geplant, weiter in den etwa 53 Kilometer entferneten Ort Constanza zu fahren, der noch höher auf 1.200 Meter liegt und damit ein noch deutlich kühleres Klima als im 600 Meter hoch gelegenen Jarabacoa bietet. Jetzt im Winter dürften die Temperaturen dort kaum 20 Grad überschreiten – doch sowohl mir als auch meiner Begleitung war jetzt doch wieder mehr nach Wärme. Also beschlossen wir, das eigentlich übernächste Ziel, Bayahibe, einfach vorzuziehen und bereits heute in Richtung der westlichen Südküste aufzubrechen.
Doch erst mussten wir uns einmal für die Reise stärken und dazu war das im Zimmerpreis inbegriffene Frühstück im Restaurant des Hotels Brisas del Yaque II bestens geeignet.

81 - Restaurant Brisas del Yaque

Heute entschied ich mich neben dem Kaffee mal für Huevos Revueltos con Vegetales, also Rührei mit Gemüse, das mit Toastbrot, Butter und Mangomarmelade serviert wurde.

82 - Huevos Revueltos con Vegetales - Restaurant Brisas del Yaque

An der Rezeption hatten wir außerdem erfahren, dass Jarabacoa entgegen unserer vorherigen Annahme doch über einen Busbahnhof der Firma Caribe Tours verfügt – wir konnten also auf diesem Weg über La Vega in die insgesamt ca. 150 Kilometer entfernte Hauptstadt Santo Dominigo gelangen und von dort unsere Reise nach Bayahibe, unserem nächsten Ziel, fortsetzen. Und das für gerade mal 250 Pesos pro Person, also etwa fünf Euro – deutlich günstiger als mit dem Taxi wie bei der Anreise.

83 - Caribe-Tours nach La Vega
Im Bus Jarabacoa nach Santo Domingo

Die Fahrt bis La Vega zog sich aufgrund der kurvenreichen Strecke aber ziemlich dahin und da wir ja vor der Abreise noch packen mussten, waren wir erst gegen 13:30 Uhr am Busbahnhof abgefahren und erreichten gegen 14:15 Uhr schließlich La Vega, wo der Bus einen kurzen Zwischenstop einlegte. Wir brauchten aber glücklicherweise nicht umzusteigen.

84 - Zwischenstop in La Vega
Zwischenstop in La Vega

Die Fahrt im voll klimatisierten Bus verlief vollkommen ereignislos. Vorbei an weiten Feldern sowie durch kleine oder größere Siedlungen ging es über die Autopista Duarte Non-Stop weiter nach Santo Domingo. Ich versuchte ein wenig zu dösen, spielte am Mobiltelefon, redete oder starrte aus dem Fenster.

85 - Se Vende - South of Bonao 86 - Reiter - South of Bonao
Links: Se Vende – Rechts: Reiter
Beide Bilder aufgenommen südlich des Ortes Bonao

Es war also bereits 16:15 Uhr, als wir nach einem kleinen Zwischenstop im Norden der Hauptstadt schließlich am Terminal des Haupt-Busbahnhofs von Caribe Tours in Santo Domingo ankamen.

87 - Plaza Caribe - Santo Domingo

88 - Terminal Caribe Tours - Santo-Domingo
Am Busbahnhof in Santo Domingo

Dort nahmen wir uns ein Taxi und fuhren etwa 12 bis 15 Minuten durch Santo Domingo bis zu einem Ort an dem eine weitere Buslinie startet, die uns in die westlich gelegene Stadt Romana bringen sollte und passenderweise Expreso Romana hieß. Neben den Busfahrkarten für 150 Pesos pro Person versorgten wir uns dort auch mit ein paar Snacks in Form von konisch geformten frittierten Fleischstückchen.

89 - Fleichbällchen 90 - Fleischbällchen - angebissen

Nach einem letzten Zwischenstop im Osten von Santo Domingo

92 - Expreso Romano

ging es dann mit dem mittelgroßen Bus in einem ziemlichen Höllentempo über die Autovia del Este vorbei am Flughafen und dem in diesem Beitrag von mir bereits vorgstellten Boca Chica in Richtung Romana. Feste Haltestellen gab es jetzt scheinbar nicht mehr, viel mehr hielt der Fahrer dort, wo ihn die Fahrgäste darum baten – zum Beispiel vor einer Tankstelle, am Tor einer Ferienanlage, in der die Damen die Ausstiegen scheinbar arbeiteten, oder auch mal irgendwo am Rande der Autovia.

91 - Auf dem Weg nach Romana

Schließlich erreichten wir Romana und was nun folgte, war ein ziemliches Chaos, das ich als Europäer und nur rudimentär der Sprache Spanisch fähiger Gringo kaum alleine geschafft hätte. Wir stiegen irgendwo am Rande von Romana aus und winkten dort ein Public Taxi in Form eines Kleinbusses heran. Der Helfer des Fahrers warf unseren Koffer einfach auf das Dach, während wir mit offener Tür in dem vollkommen überfüllten Fahrzeug quer durch die Stadt heizten. Mit 50 Pesos pro Person unschlagbar günstig. Irgendwo mitten in der Stadt wollte uns der Helfer dann aussteigen lassen, doch von dort fuhren gar keine weiteren Wagen in die Richtung in die wir eigentlich wollten. Also fuhren wir weiter bis zu einem weiteren Parkplatz ganz im Osten von Romana, an dem wiederum weitere Kleinbusse warteten. Nach dem Umsteigen bei Dunkelheit und umgeben von teilweise ziemlich zwielichtigen Gestalten ging es dann in einem vollkommen überfüllten Kleinbus für noch einmal 100 Pesos weiter in Richtung unseres eigentlichen Zieles Los Melones oder auch Bayahibe. Auf Google Maps, Bing Maps oder Apple Maps gab es auf jeden Fall keine Ortschaft mit dem Namen Bayahibe, aber ich fand später heraus dass beide Ortschaften offensichtlich identisch waren. Bei Dunkelheit kamen wir schließlich in Los Melones aka. Bayahibe an und stiegen dort aus. Es war inzwischen inzwischen 19:30 Uhr.

93 - Ankunft in Los Melones - Bayahibe

Jetzt ging es daran, eine Unterkunft zu finden – und das um diese fortgeschrittene Uhrzeit. Wäre es nach mir gegangen, hätte ich im bereits im Vorfeld ein Zimmer gebucht – aber die Uhren ticken hier in der Dominikanischen Republick ja bekanntlich anders und meine Begleitung war der Meinung gewesen, dies wäre nicht notwendig. Und als wir im ersten Hotel abgewiesen wurden – ich war müde und verschwitzt von der Reise und entsprechend knatschig – unkte ich bereits dass wir wohl auf der Straße schlafen müssten. Doch da war ich wohl mal wieder zu pessimistisch gewesen, denn bereits im nächsten Hotel, dem Hotel Bayahibe, waren wir erfolgreich und erhielten dort nicht nur ein Zimmer, sondern eine kleine Ferienhütte mit Bad und Veranda – und das für den Preis von gerade mal 1500 Pesos pro Nacht, also 30 Euro.

94 - Ferienhütten - Hotel Bayahibe
Ferienhütte mit Veranda

Die Hütte war zwar klein und bestand aus einem Hauptraum mit einem großen Bett, einem kleinen Bett, einem Schrank, Kühlschrank, Spiegel und Fernsehen sowie einem kleinen Bad mit Toilette und Dusche – und was brauch man schon mehr für einen Strand-Kurzurlaub an der Südwestküste der Dominikanischen Republik – zumal die Dusche sogar Warmwasser bot, was in günstigeren Unterkünften hier eher Luxus ist. Ich stelle da keine allzu hohen Ansprüche. 😉

95 - Schlafraum - Ferienhütte - Hotel Bayahibe 96 - Schlafraum -  Ferienhütte - Hotel Bayahibe 02

97 - Bad - Ferienhütte - Hotel Bayahibe 98 - Schlafraum Ferienhütte - Hotel Bayahibe-03

Ich zumindest war mit der Unterkunft sehr zufrieden.
Nachdem wir uns etwas eingerichtet hatten und einer Dusche, um Schmutz und Schweiß der Reise abzuwaschen, verschlossen wir die Hütte und machten uns daran, Bayahibe etwas zu erkunden. Als erstes stießen wir dabei auf einen kleinen Park, der ebenso wie der Park im Zentrum von Jarabacoa mit zahlreichen LED-Lichtern um die Bäume bunt illuminiert war – allerdings noch eine ganze Ecke hübscher gelungen als dort – wobei der See in der Mitte, der die Lichter reflektierte, nicht ganz unschuldig daran war.

99 - Parque illuminiert - Bayahibe 100 - Parque illuminiert 02 - Bayahibe
101 - Feliz Navidad - Bayahibe 102 - Parque illuminiert 03 - Bayahibe
Park in Bayahibe – Illuminiert

Inzwischen machte sich auch der Hunger bei uns Bemerkbar und wir machten uns auf die Suche nach einem Ort, um diesen zu stillen.. Und da wir außer dem Frühstück und den popeligen Fleischbällchen in Santo Domingo seit einigen Stunden nichts mehr gegessen hatten, war der Appetit entsprechend groß. Aber ebenso groß war die Auswahl an Restaurants und Imbissen in Bayahibe.

103 - Restaurante Bamboo Beach - Bayahibe

104 - Fontoni Pizzas - Bayahibe

Direkt am Meer gelegen lag uns der Appetit natürlich nicht gerade nach Steak oder Pizza, sondern nach Fisch. Und da wurde uns das Capitan Kidd empfohlen, welches sich zwar als Restaurante & Pizzeria bezeichnete, aber über ein umfangreiche Fischkarte und außerdem auch über Plätze direkt am Strand verfügte – und das mitten in Bayahibe nur wenige hundert Meter von unserer Unterkunft entfernt.

105 - Restaurante Pizzeria Capitan Kidd
Restaurante & Pizzeria Capitan Kidd

10 6 - Laguna - Restaurante Pizzeria Capitan Kidd
Laguna am Strand des Capitan Kidd

Ich entschied mich für ein Mero al limone, einen Zackenbarsch in Limonensauce, zu dem ich mir – mal wieder – Pommes Frites servieren ließ. Wir mussten etwas warten, denn es war viel los und die Servicekräfte entsprechend beschäftigt, aber schließlich man überbrückte die Wartezeit mit kostenlosen geröstetem, mit Olivenöl beträufeltem Weißbrot, das man noch warm am Tisch servierte.

107 - Geröstetes Brot / Toast bread - Restaurante Pizzeria Capitan Kidd

Schließlich wurden aber auch die Hauptgerichte gebracht und ich war mit dem was ich da bekam wirklich überaus zufrieden.

108 - Mero al limone - Restaurante Pizzeria Capitan Kidd

Das Fischfilet vom Zackenbarsch war nicht nur angenehm groß, saftig und vollkommen grätenfrei, auch die cremige Sauce mit ihrer leichten, aber nicht zu dominanten Limonen-Note passte gut ins geschmackliche Gesamtkonzept. Dazu hatte ich mir, wie bereits erwähnt, Pommes Frites bestellt, die auf einem separaten Teller serviert worden waren.

109 - Pommes Frites - Restaurante Pizzeria Capitan Kidd

An den heißen, knusprigen und gut, aber nicht übermässig gesalzenen Pommes Frites gab es ebenfalls nichts auszusetzen, einen besonderen Augenmerk möchte ich aber auf den – leider nicht auf dem Foto gezeigten, weil erst später nachbestellten – Ketchup wenden. Hier handelte es sich um das übersüsste Zeug dass man im Supermarkt erhält, sondern offensichtlich um ein selbst hergestellte Variante. Allein die Konsistenz war großartig und der fruchtige, natürliche Geschmack gab einen weiteren Hinweis auf seine natürliche Herkunft.
Nach dem Essen begaben wir uns zurück in die Ferienhütte und waren auch schon bald eingeschlafen – die leicht strapaziöse Reise hatte letztlich doch ihre deutlichen Spuren an uns hinterlassen. Vor allem nachdem wir so gut gespeist hatten…

Reiten, Saltos de Baiguate & Bergrestaurant [05.01.2017]

Der heutige Tag begann für uns um kurz nach 8:30 Uhr. Die Sonne war bereits über dem Städtchen Jarabacoa im Mittelegebirge der Dominikanischen Republik aufgegangen und sendete ihre warmen Strahlen aus, um die Kühle der Nacht zu vertreiben.

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Blick über Jarabacoa

Nach einer kurzen Morgentoilette begaben wir uns in das Restaurant des Hotels Brisas del Yaque II, um dort unser im Zimmerpreis inkludiertes Frühstück einzunehmen. Ein wirklich sehr schönes Restaurant in Form einer offenen, von Pflanzen umrankten Terasse mit rustikalem Innendesign und einigen Werken lokaler Künstler an den Wänden. Sehr heimelig – gefiel mir sehr gut und ich ärgerte mich ein wenig, dass wir nicht schon gestern Abend hier gespeist hatten.

39 - Restaurant Brisas del Yaque 40 - Restaurant Brisas del Yaque 02
Restaurant Brisas del Yaque II

Die Karte der Frühstücksgerichte war zwar übersichtlich, aber einigermaßen vielseitig, denn es gab Sandwich, Toast, Pfannkuchen, Eier und Früchte zur Auswahl.

41 - Restaurant Brisas del Yaque - Breakfast-Menu

Ich entschied mich für das Sandwich Jamon y Queso, das sich ganz oben auf der Liste befand. Dazu gab es natürlich einen schönen schwarzen Kaffee, den man hier übrigens in einer Flatrate servierte – d.h. es wurde kostenlos nachgeschenkt so oft man wollte.

41 - Sandwich Jamon y Queso - Restaurant Brisas del Yaque
43 - Sandwich Jamon y Queso - Closeup - Restaurant Brisas del Yaque

Mit gleich mehreren Schichten aus gekochtem Schinken (Jamon), Käse (Queso) und frischen Tomaten war das Sandwich wirklich reichlich belegt. Sehr lecker.
Außer uns waren nur noch zwei weitere Gäste – offensichtlich amerikanische – im Restaurant. An der Rezeption hatte man uns auch erzählt, dass jetzt am Jahresanfang nur wenige Gäste nach Jarabacoa kamen.
Nach dem Frühstück riefen wir uns ein Taxi, das uns für 400 Pesos zu unserem ersten Ziel des Tages bringen und dort später wieder abholen sollte. Aus Erfahrung wussten wir: Am besten verhandelt man mit dem Fahrer vor Antritt der Fahrt über den Preis, dann ist man vor Überraschungen und unerwarteten Preiserhöhungen gefeit. Wir wurden uns aber schnell einig und das Taxi brachte uns schließlich in die nördlichen Außenbezirke von Jarabacoa, wo die erste Aktivität des Tages anstand: Ein Ausritt auf Pferden.

44 - Caballos se rentan

46 - River & horse

Weitere Preisverhandlungen waren hier nicht notwendig, denn die Kosten für einen Ausritt waren klar auf der Tafel mit der Aufschrift “Caballos se rentan” (Pferde zu vermieten) zu lesen: 500 Pesos die Stunde, also etwa zehn Euro. Das war mir der Spaß alle mal wert. Also machten sich die Mitarbeiter gleich daran, einige der am Gebäude wartenden Tiere zu satteln.

45 - Pferde werden gesattelt

Ich hatte seit über zehn Jahren kein Pferd mehr geritten – den letzten Ausritt hatte ich meines Wissens Anfang bis Mitte der 2000er Jahre irgendwo in der Nähe von San Francisco gemacht, aber es gelang mir dennoch ohne Probleme, mich in den Sattel zu schwingen und auch auf dem Pferd zu halten – auch wenn die Steigbügel etwas klein für meine großen Füße erschienen. Vom eigentlichen Ausritt, der zuerst über schmale Feldwege am Fluss entlang und später auch über asphaltierte Straßen führte, habe ich leider keine Fotos machen können – ich war zu sehr damit beschäftigt das schmal gebaute, braun-weiße Pferd in Zaum zu halten, das mich aber sicher und ohne Zwischenfälle den ganzen Weg trug.

47 - On the horse 47a - On the horse-02

Erst am Ende des Ausritts ließen wir uns von einem der Pferdeführer am Rande eines Flusses ein paar Erinnerungsfotos schießen. Die Tour hatte zwar nicht ganz eine Stunde, sondern nur 50 Minuten gedauert, aber auf eine Diskussion mit den Pferdeleuten verzichteten wir dennoch. Das hätte nichts gebracht. 😉
Nach dem Ausritt brachte uns das Taxi, wie abgesprochen, zurück ins Hotel, wo wir uns erst einmal frisch machten und dann einen kleinen Spaziergang durch Jarabacoa bei Tageslicht begannen. Letztlich landeten wir an dessen Ende wieder im Parque Juan Pablo Duarte, den ich ja schon im gestrigen Beitrag aufgrund seiner nächtlichen Illumination erwähnt hatte.

48 - Parque Juan Pablo Duarte Jarabacoa

Während wir auf einer Bank saßen und etwas entspannten, wurden wir mehrere Male von verschiedenen “Guides” angesprochen, die uns Touren zu einem oder beiden der beiden Wasserfälle Saltos de Jimenoa und Saltos de Baiguate in der Nähe von Jarabacoa anboten. Dabei waren auch Angebote für mehrtägige Touren in die Berge mit Übernachtung im Zelt oder Motorraddtouren. Aber die Preise waren recht gesalzen, und begannen bei 3.500 bis 4.000 Pesos, also 70 bis 80 Euro. Es reizte zwar mich schon, zumindest einen dieser Wasserfälle zu besuchen, aber das musste doch auch billiger gehen.
Wir gingen also zurück zum Hotel und die Dame an der Rezeption empfahl uns, einfach eines der lokalen Taxis zu nehmen, das uns angeblich sehr nah an einen der Wasserfälle, den Saltos de Baiguate, heran bringen könnte. Und von dort aus könnten wir dann zu Fuß zu diesem laufen. Und das für einen Bruchteil des Preises, den die Guides verlangt hatten. Das nahmen wir natürlich gerne in Anspruch und ließen uns ein solches Taxis rufen.
Nach etwas zähen Verhandlungen – der Fahrer wollte zuerst deutlich mehr für seine Dienste haben, da er mich offensichtlich als Gringo, also Fremden, identifiziert hatte und das Alleine schon in den Augen vielen Einheimischer Reichtum bedeutet – einigten wir uns schließlich auf 400 Pesos und der Fahrer würde sogar am Zielort auf uns warten, um uns später wieder zurück zum Hotel zu bringen.
Diesmal ging es in den Osten der Stadt, wo wir bald die asphaltierten Straßen verließen und über teilweise überflutete Feldwege in eher gemächlichen Tempo unserem Ziel entgegen fuhren.

49 - Durch die Pampa

Dabei passierten wir neben Feldern – Jarabacoa ist ja ein vor allem durch den Ackerbau geprägtes Gebiet – auf einige kleine Siedlungen oder einzeln stehende Gebäude.

50 - Felder nahe Jarabacoa 02 51 - Felder nahe Jarabacoa

Nach 20 bis 30 Minuten Fahrt erreichten wir schließlich ein offensichtlich leerstehendes, grünes Gebäude, vor dem ein Schild prangte, dass auf Spanisch verkündete dass ab hier keine Motorfahrzeuge mehr zugelassen sind.

52 - Prohibido el paso en motores

Nachdem wir ausgestiegen waren, löste sich aus dem Schatten des Gebäudes ein einheimischer Junge im violetten Anorak, der sich uns für 50 Pesos, etwa einen Euro, als Fremdenführer anbot. Für diesen Preis ließen wir ihn gewähren und den Weg zeigen – auch wenn ich mir sicher bin dass wir diesen auch ohne ihn gefunden hätten. Hinter dem Gebäude begann ein Feldweg,

53 - Feldweg zum Saltos Baiguate 54a - Weg durchs Dickicht

der aber bald in einen befestigten Weg aus dem hier so beliebten Gußbetons überging. Hier und da waren noch Reste von Erdrutschen auf dem Weg zu sehen, die man aber größtenteils bei Seite geräumt hatte.

54 - Betonweg zum Salto Baiguate

55 - Little Guide

Auf der Häflte des Weges kam uns ein junges Pärchen entgegen, das kurz stoppte als wir passierten und den Jungen fragte, was er hier mache – er hätte doch Geld bekommen um auf das Auto der Beiden aufzupassen. Doch der Kleine winkte nur ab und ging weiter – scheinbar ein schlauer junger Geschäftsmann, der sich keine Gelegenheit entgehen ließ. 😉 Der Mann ließ es glücklicherweise darauf beruhen.
Zwischen den Blättern des umgebenden Waldes sahen wir am Hang ein Gebäude und unser junger Fremdenführer erklärte uns, dass es sich dabei um ein etwas kostspieligeres Restaurant handelte, von dem aus man einen wunderbaren Blick über das Tal hätte.

56 - Gebäude am Berg
Restaurant am Berg

Daher fiel der Entschluss, heute Abend dort zu speisen – nach all dem Fast Food der letzten Tage wollte ich mal wieder etwas hochwertigeres zu mir nehmen.
Schließlich erreichten wir eine baufällig wirkende Treppe, die uns hinunter zum Fluß und zum eigentlichen Wasserfall führen sollte.

57 - Stairs to Saltos de Baiguate

Ein wirklich hübscher Wasserfall, der sich da in das kleine Tal ergoss – ich machte einige Fotos und Panoramaaufnahmen der Umgebung.

58 - Salto Baiguate 01

59 - Panorama Salto Baiguate

60 - Salto Baiguate 02

Unser junger Begleiter hatte sich am Fuß der Treppe sofort seines Anoraks entledigt und durch das nicht sonderlich tiefe Wasser am Fuß des Wasserfalls auf die andere Seite des Flusses begeben, wo eine weitere kleine Gruppe von Besuchern badete. Der junge Einheimische kletterte auf den Felsen und führte einige waghalsige Sprünge in der Becken unterhalb des Wasserfalls durch, was vor allem von der anderen Reisegruppe bestaunt und wohl auch mit ein paar Pesos entlohnt wurde.

60b - Klippenspringer 02 60a - Klippenspringer 01

Schließlich kletterten wir wieder die Stufen hinauf und oben angekommen entschlossen wir uns dazu, noch zu erkunden was hinter dem Wasserfall lag – denn der Weg führte nach der Treppe noch weiter am Ufer entlang.

61 - Oberhalb des Saltos de Baiguate

62 - Oberhalb des Saltos de Baiguate

63 - Oberhalb des Saltos de Baiguate
Oberhalb des Saltos de Baiguate

Nach wenigen hundert Metern erreichten wir einen kleinen Betonsockel, auf den eine Treppe führte und sich zwei große Stellräder befanden.

64 - Sperrwerk am Oberlauf Salto Baiguate

Sah alles etwas verrostet aus – was bei dem feuchtheißen Klima aber auch nicht verwunderlich ist – aber schien noch benutzt zu werden, denn die Stellräder waren mit recht neu aussehenden Schlössern und Ketten gesichert. Scheinbar konnte man bei niedrigem Wasserstand von hier aus den Wasserfall in Betrieb halten, indem man über eine Schleuse etwas mehr Wasser aus dem Oberlauf abließ.

65 - Salto Baiguate - Auf dem Sperrwerk 01 66 - Salto Baiguate - Auf dem Sperrwerk 02

Mit etwas Klettern wäre man von hier aus zwar auf einen Trampelpfad gelangt, der uns hinter dieser Schleuse noch weiter am Fluss entlang in den Dschungel geführt hätte, doch wir entschlossen uns dazu, den Rückweg anzutreten. Wieder am Parkplatz angekommen stellten wir zufrieden fest: Der Taxifahrer döste im Schatten eines großen Baumes im Auto. Anstandslos brachte er uns – vorbei an weiteren Anbaufläuchen rund um Jarabacoa – zurück ins Hotel.

67 - Near Jarabacoa 68 - Near Jarabacoa
Am östlichen Stadtrand von Jarabacoa

Am Abend schließlich machten wir uns auf den Weg in das Restaurant am Berg, das wir auf dem Weg zum Wasserfall gesehen hatten. Wir hatten uns inzwischen ein wenig erkundigt und herausgefunden, dass es sich hier um einen Teil der Anlage Jamaca de Dios handelte, das nicht nur dieses Restaurant mit Namen Aroma de la Montaña, sondern auch am Berg gelegene Villen und Häuschen zum Mieten oder auch kaufen umfasste. Auf jeden Fall eine sehr exklusive Adresse hier in Jarabacoa und genau das richtige, um den heutigen Tag erfolgreich abzuschließen.
Ein Taxi brachte uns für wiederum 400 Pesos bis zum Restaurant, wobei wir eine bewachte Sicherheitsschleuse passierten, an welcher der Taxifahrer eine Tafel erhielt, die aussagte dass seinen Wagen bis zum Restaurant zugelassen ist. Da er diese aber beim rausfahren wieder hätte abgeben müssen, befürchteten der Fahrer aber Probleme beim späteren Abholen, denn ohne Fahrgäste wäre er vielleicht nicht herein gekommen. Daher erklärte sich der bereits ältere Taxifahrer bereit, einfach im Wagen zu warten bis wir mit dem Essen fertig sind. Eine nette Geste. Nach einigen Minuten Fahrt über schmalen Straßen am Berg und vorbei an vereinzelt stehenden prachtvollen kleinen Villen und Wohnhäusern erreichten wir schließlich das Restaurant.

69 - Restaurant Jamaca de Dios - Jarabacoa
Vor dem Restaurant Aroma de la Montaña – Jamace de Dios

Eine Empfangsdame nahm sich unserer an und fragte uns, wo wir sitzen wollten: Draußen auf der Terrasse, im oberen oder im unteren Bereich des Gebäudes. Da es aufgrund eines kräftigen Windes auf der Terasse wohl auf Dauer zu kalt geworden wäre und es oben bereits recht überfüllt war, blieben wir letztlich also im Erdgeschoss, in dem wir aber fast die einzigen Gäste waren.

70 - Restaurant Jamaca de Dios - Jarabacoa
Erdgeschoss des Restaurant Aroma de la Montaña – Jamaca de Dios

Man brachte uns auch sogleich die Speisekarten und fragte uns nach ersten Getränkewünschen. Ich wählte erst einmal einen Fruchtpunsch und bevor ich meine Entscheidung traf was ich essen wollte, begab ich mich draußen auf die mehrstöckige Terrasse und machte ein paar Aufnahmen der Lichter von Jarabacoa zu machen, die unten im Tal funkelten.

71 - Jarabacoa@Night

72 - Jarabacoa@Night 02
Jarabacoa bei Nacht

73 - Auf der Terrasse des Jamaca de Dios / On the platform of Jamaca de Dios
Restaurant Aroma de la Montaña – Jamaca de Dios – von der Terrasse aus gesehen

Natürlich sollte es zum Essen auch einen guten Rotwein geben und ich wählte einen 2014er Condado Real Tempranillo, der mit stolzen 1000 Pesos pro Flasche in der Weinkarte zu finden war.

74 - Condado Real 2014

Ein klein wenig säuerlicher als ich ihn mir gewünscht hätte, aber dennoch angenehm fruchtig und trocken – eine mehr als nur passable Entscheidung.
Als kleines Entrée entschieden wir uns für Weißbrot mit Käse, Pan y queso und bekamen zwei aufgetoastete Brötchen und etwas angeschmolzenen geriebenen Hartkäse, der geschmacklich etwas an Parmesan erinnerte.

75 - Pan & queso / Weißbrot & Parmesan

War als Einstieg in Ordnung – in deutschen Restaurants bekommt man ja auch meist nur kleine Baguettscheiben mit etwas Butter.
Für den Hauptgang hatte ich mich für ein 320g schweres Filete de ternera al montaña con salsa de piementa, also ein Rindersteak mit Pfeffersauce – Medium gebraten – zu dem ich ein paar Pommes Frites orderte und auch nach einer akzeptablen Zeit an den Tisch gebracht bekam. Den Preis von 800 Pesos, also etwa 16 Euro war natürlich deftig.

76 - Filete de ternera con salsa de pimienta

78 - Filete de ternera - Lateral cut

Obwohl man sich beim Anrichten deutlich Mühe gegeben hatte, fand ich die Portion Pommes Frites recht mickrig geraten. Aber das wurde durch das riesige und genau richtig Medium durchgebratene, wunderbar zarte und saftige Steak in seiner würzigen Pfeffersauce ein wenig ausgeglichen.
Meine Begleitung hatte zu etwas noch teureren gegriffen: einer Langosta al plancha, einem gegrillten Hummer, der mit Kartoffeln und einem Schälchen Pilz-Sahnesauce serviert wurde. Mit 1200 Pesos, also 24 Euro, eines der teuersten Einzelgerichte auf der Karte – aber ich hatte es ja so gewollt und sie aufgefordert mal richtig zuzugreifen.

77 - Langosta al plancha con papas

Zum Abschluss gab es – für mich – schließlich noch einen kleinen Espresso. Außerdem luden wir den noch immer wartenden Taxifahrer auf einen Kaffee ein, den er an der Theke zu sich nahm – denn das Essen hatte etwas länger gedauert als ursprünglich erwartet.

79 - Kaffee Espresso

Anschließend ging es mit dem Taxi zurück zum Hotel – doch es war gerade erst kurz nach 21:00 Uhr und damit noch zu früh um ins Bett zu gehen. Also begaben wir uns noch einmal ins hoteleigene Restaurant und orderten dort aus der gut sortierten Weinkarte noch ein weiteres Fläschchen Rotwein, einen Herederos del Marques de Riscal aus dem Jahre 2012, der aber mit 1200 Pesos pro Flasche noch etwas teurer war – aber man gönnt sich ja sonst nichts. 😉

80 - Herederos del Marques de Riscal 2012

Ich habe mal im Internet recherchiert und gesehen, dass der Ladenpreis für diesen Wein in Deutschland bei 17 Euro pro Flasche liegt – also sind 24 Euro in einem guten Restaurant nicht ungewöhnlich. Und ich muss außerdem sagen, dass dieser Tropfen jeden Euro seines Preises absolut wert war – mit seinem fruchtig-würzigen Geschmack einer der besten Weine die ich seit langem getrunken hatte. Danach ging es aber schließlich endgültig zu Bett – es war ein langer Tag gewesen.

Reise nach Jarabacoa [04.01.2016]

Am heutigen Mittwoch wollten wir uns auf eine kleine, mehrtägige Tour begeben und ein paar andere Ecken der Dominikanischen Republik erkunden. Nach – mal wieder – einer Catibia-Teigtasche, die heute mit Rührei gefüllt war, zum Frühstück

22 - Catibia

gingen wir mit unserem bereits am Vortag gepackten Koffer zur Straße und versuchten ein Public Taxi anzuhalten. Ein Public Taxis ist in hier in der Dominikanischen Republik in der Regel ein Personenkraftwagen, der immer die selbe Strecke zwischen zwei größeren Orten hin und her fährt und dabei jeden an der Strasse aufliest, der ein entsprechendes Zeichen gibt. Dabei werden die verfügbaren Plätze bis aufs größtmögliche Maß ausgenutzt, so dass letztlich meist zwei Personen auf dem Beifahrersitz und vier Personen auf dem Rücksitz sitzen, Kinder werden dabei oft noch zusätzlich auf dem Schoß transportiert. Also nichts für Leute mit Berührungsängsten, dabei aber mit Preisen zwischen umgerechnet 50 Cent bis einem Euro unschlagbar günstig – wenn auch nicht sonderlich sicher, da anschnallen in solchen Autos nicht vorgesehen ist. Dieses Public Taxis sollte uns nach Sosua bringen sollte, von wo der Bus des lokalen Busreise-Anbieters Caribe-Tours startete. Die Hauptniederlassung für die Region ist zwar in Puerto Plata, aber Sosua lag deutlich näher – so zumindest die Theorie. Doch das finden eines Public Taxis mit genügend freien Plätzen dauerte länger als erwartet, so dass wir zwar nach Sosua gelangten, der Bus aber bereits abgefahren war. Entweder wir warteten also in Sosua auf den nächsten Bus, was mindestens eine Stunde dauern sollte oder wir fanden einen Weg schnell nach Puerto Plata zu gelangen und dabei den Bus zu überholen, um dort schließlich noch zuzusteigen. Also hielten wir ein leeres Public Taxis auf der Gegenstrecke an und zahlten umgerechnet etwa 4-5 Euro für die Exklusivnutzung, wodurch uns der Fahrer Nonstop direkt zum Caribe-Tours Busbahnhof in Puerto Plata bringen sollte – eine Strecke von 25 bis 30 Kilometern. Und wir überholten unterwegs zwar einen gelben Caribe-Tours Bus auf der Strecke, doch das war offensichtlich nicht derjenige, den wir verpasste hatten. Somit mussten wir dennoch eine dreiviertel Stunde in Puerto Plata warten, bis wir schließlich endlich in den Bus in Richtung der Stadt La Vega im Inland – unserem ersten Zwischenziel – steigen zu können.

23 - Caribe Tours - Puerto Plata

Das Ticket bis dorthin – eine Strecke von etwa 150km – war mit gerade 200 dominikanischen Pesos, also etwa 4 Euro, angenehm günstig – und das für eine bequeme Reise im voll klimatisierten, modernen Reisebus, der sogar mit mit WiFi-Zugang ausgestattet war.

24 - Ticket Caribe Tours Puerto Plata - La Vega

In einem Kiosk am Busbahnhof hatte ich mir noch ein mit Hähnchen und Käse belegtes Sandwich als Wegzehrung gekauft, welches ich gegen 13:30 Uhr schließlich kurz vor dem Erreichen der Stadt Santiago de la Caballeros, etwa 70 Kilometer südwestlich von Puerto Plata, als kleines Mittagsmahl gönnte.

25 - Chicken Sandwich

In Santiago hielt der Bus an zwei Stellen und durchquerte dabei die halbe Stadt, bevor er sich schließlich auf den Weg machte, die restlichen 70 Kilometer bis La Vega zurückzulegen.

26 - Gorilla - Santiago de la Cabelleros

In La Vega stiegen wir aus und hatten ursprünglich vor, wieder mit einem Public Taxi bis zu unserem heutigen Endziel, der Stadt Jarabacoa, weiter zu reisen. Es war etwa 15:45 Uhr. Doch wir hatten Probleme ein solches zu finden, dass die gewünschte Strecke bediente, daher griffen wir letztlich auf einen “normalen” Taxifahrer zurück, den wir am Busbahnhof von La Vega trafen und der uns für 600 Pesos, also umgerechnet etwa 12 Euro, die restlichen 27 Kilometer fahren wollte. Das war natürlich weitaus bequemer, daher akzeptierten wir schließlich diesen Preis. Ein weiterer Vorteil war, dass der Taxifahrer uns auch gleich einige Hinweise für geeignete Hotels in dieser Stadt gab. Nach einer guten halben Stunde Fahrt – es war inzwischen viertel nach Vier, erreichten wir die Stadt schließlich.

27 - Policia Nacional - Jarabacoa

Die Stadt Jarabacoa mit ihren 56.000 Einwohnern liegt auf der Höhe von 600 Metern und bietet ein deutlich kühleres Klima als die Orte im Tiefland oder gar an der Küste. Die Gegend ist weniger touristisch geprägt, lebt größtenteils vom Obst- und Gemüseanbau und ist vor allem bei wohlhabenderen Dominikanern beliebt – sie wird aufgrund ihrer bergigen Lage auch als die “Schweiz der Dominikanischen Republik” bezeichnet.
Wir hatten uns schließlich für das Hotel Brisas del Yaque II an der Calle Indepencia, das uns vor allem wegen seiner Sicherheit und seines Komforts empfohlen worden war.

28 - Hotel Brisas del Yaque II - Jarabacoa

29 - Hotel Brisas del Yaque II

Durch ein bewachtes Tor betraten wir einen kleinen Hof, an dessen Ende wir links ein anscheinend flacher Bau, das Hotel, und eine mit Pflanzen umwachsene, offene Halle, das zugehörige Restaurant, sehen konnten. An der Rezeption erfuhren wir schließlich dass der Zimmerpreis bei 2068 Pesos pro Nacht, umgerechnet 41 Euro, lag. Dabei war, was für dominikanische Verhältnisse ungewöhnlich ist, ein Frühstück im hoteleigenen Restaurant inbegriffen. Die meisten Hotels, die nicht explizit für Touristen ausgelegt waren, boten nur Unterkunft ohne jegliche Verpflegung. Das erste Zimmer was wir gezeigt bekamen, lag jedoch mit dem Fenster zur Hauptstraße, was durch die auch hier reichlich vorhandenen Motorräder eine unangenehme Geräuschkulisse befürchten ließ. Daher entschieden wir uns für ein anderes Zimmer mit Fenster zur Rückseite des Hotels.

30 - Zimmer - Hotel - Jarabacoa - Bett
Bett – Hauptraum

32 - Fernseher - Hotel - Jarabacoa 31 - Bad - Hotel Brisas del Yaque II - Jarabacoa
Links: Fernsehschrank – Rechts: Bad mit Dusche, Toilette & Waschbecken

Neben einem ländlich-rustikal ausgestatteten Hauptraum mit großem Bett, Lampen in Fackelform an den Wänden einem Fernsehschrank und natürlich Klimaanlage bestand das Zimmer auch aus einem kleinen Bad mit Waschbecken, Toilette und Dusche, die sogar Warmwasser bot – was hier im Lande leider kein Standard ist. Für unseren Aufenthalt mehr als ausreichend wie ich fand.
Während wir uns duschten und etwas von den Strapazen der Reise erholten, recherchierte ich ein wenig wo wir zu Abend essen könnten und fand in der Nähe des Hotels neben einer Sushi-Bar auch das Restaurant La Tinaja, das über mehrere gute Bewertungen bei Google verfügte. Das Hotel verfügte zwar über ein eigenes Restaurant, aber wir wollten die Gelegenheit auch gleich nutzen, die Stadt ein wenig zu Fuß zu erkunden.
Das Restaurant fanden wir nach kurzem Nachfragen schließlich zwischen einigen Geschäften, wo es jedoch nicht klar als solches erkennbar war, da es über keinerlei erkennbare Schilder oder Aushänge verfügte, sondern sich einfach als offene Fläche im Erdgeschoss eines Gebäudes darstellte. Es war ja Mittwoch, mitten in der Arbeitswoche für die Einheimischen, daher waren nur wenige Plätze besetzt. Aus der ausschließlich spanischen Karte wählte ich schließlich etwas, das ich eindeutig erkannte: einen Quesadilla Grande für 280 Pesos, also ca. 5,60 Euro. Das Essen wurde auch schnell serviert, während unsere Getränke etwas auf sich warten ließen und auf erneute Nachfrage erst kurz vor dem Essen an den Tisch gebracht wurden.

33 - Quesadilla - Restaurant La Tinaja - Jarabacoa

Der Quesadilla aus Hähnchenfleisch, Käse, Paprika, Advocado und Tomaten erwies sich als überaus lecker und schien wirklich frisch aus dem Ofen gekommen zu sein – so heiß wie er war als man ihn auf einem Brettchen vor mich stellte. Sehr lecker und seinen Preis wirklich wert. Das einzige was ich vermisste, waren ein Salsa- und Sour Cream Dip, wie ich es von anderen Quesadilla-Varianten her kannte.
Nach dem Abendessen, es Dämmerte bereits, erkundeten wir weiter die Stadt und stießen dabei mitten zwischen den Häuserblöcken auf einen kleinen Park, dem Parque Central Jarabacoa oder Parque Juan Pablo Duarte (nach einem der Landesväter), dessen Bäume mit zahlreichen Lichtern festlich geschmückt waren – eine hier in der Dominikanischen Republik scheinbar zur Weihnachtszeit übliche vorgehensweise.

34 - Park@Night - Jarabacoa

35 - Park@Night 02 - Jarabacoa

In einer kleinen offenen Bar am Rande des Parks, in dem außer uns nur zwei andere Gäste saßen, gönnten wir uns noch ein lokales Bier, ein Presidente, und genossen den angenehm warmen, aber sehr ruhige Abend in der Stadt Jarabacoa. Es waren nur wenige Leute unterwegs und nur hin und wieder knatterte mal ein Motorrad und noch seltener fuhr ein Auto vorbei.

36 - Streets of Jarabacoa by night

Danach ging es zurück ins Hotel und bald waren wir schon eingeschlafen. Denn morgen hatten wir viel vor…