Reise nach Jarabacoa [04.01.2016]

Am heutigen Mittwoch wollten wir uns auf eine kleine, mehrtägige Tour begeben und ein paar andere Ecken der Dominikanischen Republik erkunden. Nach – mal wieder – einer Catibia-Teigtasche, die heute mit Rührei gefüllt war, zum Frühstück

22 - Catibia

gingen wir mit unserem bereits am Vortag gepackten Koffer zur Straße und versuchten ein Public Taxi anzuhalten. Ein Public Taxis ist in hier in der Dominikanischen Republik in der Regel ein Personenkraftwagen, der immer die selbe Strecke zwischen zwei größeren Orten hin und her fährt und dabei jeden an der Strasse aufliest, der ein entsprechendes Zeichen gibt. Dabei werden die verfügbaren Plätze bis aufs größtmögliche Maß ausgenutzt, so dass letztlich meist zwei Personen auf dem Beifahrersitz und vier Personen auf dem Rücksitz sitzen, Kinder werden dabei oft noch zusätzlich auf dem Schoß transportiert. Also nichts für Leute mit Berührungsängsten, dabei aber mit Preisen zwischen umgerechnet 50 Cent bis einem Euro unschlagbar günstig – wenn auch nicht sonderlich sicher, da anschnallen in solchen Autos nicht vorgesehen ist. Dieses Public Taxis sollte uns nach Sosua bringen sollte, von wo der Bus des lokalen Busreise-Anbieters Caribe-Tours startete. Die Hauptniederlassung für die Region ist zwar in Puerto Plata, aber Sosua lag deutlich näher – so zumindest die Theorie. Doch das finden eines Public Taxis mit genügend freien Plätzen dauerte länger als erwartet, so dass wir zwar nach Sosua gelangten, der Bus aber bereits abgefahren war. Entweder wir warteten also in Sosua auf den nächsten Bus, was mindestens eine Stunde dauern sollte oder wir fanden einen Weg schnell nach Puerto Plata zu gelangen und dabei den Bus zu überholen, um dort schließlich noch zuzusteigen. Also hielten wir ein leeres Public Taxis auf der Gegenstrecke an und zahlten umgerechnet etwa 4-5 Euro für die Exklusivnutzung, wodurch uns der Fahrer Nonstop direkt zum Caribe-Tours Busbahnhof in Puerto Plata bringen sollte – eine Strecke von 25 bis 30 Kilometern. Und wir überholten unterwegs zwar einen gelben Caribe-Tours Bus auf der Strecke, doch das war offensichtlich nicht derjenige, den wir verpasste hatten. Somit mussten wir dennoch eine dreiviertel Stunde in Puerto Plata warten, bis wir schließlich endlich in den Bus in Richtung der Stadt La Vega im Inland – unserem ersten Zwischenziel – steigen zu können.

23 - Caribe Tours - Puerto Plata

Das Ticket bis dorthin – eine Strecke von etwa 150km – war mit gerade 200 dominikanischen Pesos, also etwa 4 Euro, angenehm günstig – und das für eine bequeme Reise im voll klimatisierten, modernen Reisebus, der sogar mit mit WiFi-Zugang ausgestattet war.

24 - Ticket Caribe Tours Puerto Plata - La Vega

In einem Kiosk am Busbahnhof hatte ich mir noch ein mit Hähnchen und Käse belegtes Sandwich als Wegzehrung gekauft, welches ich gegen 13:30 Uhr schließlich kurz vor dem Erreichen der Stadt Santiago de la Caballeros, etwa 70 Kilometer südwestlich von Puerto Plata, als kleines Mittagsmahl gönnte.

25 - Chicken Sandwich

In Santiago hielt der Bus an zwei Stellen und durchquerte dabei die halbe Stadt, bevor er sich schließlich auf den Weg machte, die restlichen 70 Kilometer bis La Vega zurückzulegen.

26 - Gorilla - Santiago de la Cabelleros

In La Vega stiegen wir aus und hatten ursprünglich vor, wieder mit einem Public Taxi bis zu unserem heutigen Endziel, der Stadt Jarabacoa, weiter zu reisen. Es war etwa 15:45 Uhr. Doch wir hatten Probleme ein solches zu finden, dass die gewünschte Strecke bediente, daher griffen wir letztlich auf einen “normalen” Taxifahrer zurück, den wir am Busbahnhof von La Vega trafen und der uns für 600 Pesos, also umgerechnet etwa 12 Euro, die restlichen 27 Kilometer fahren wollte. Das war natürlich weitaus bequemer, daher akzeptierten wir schließlich diesen Preis. Ein weiterer Vorteil war, dass der Taxifahrer uns auch gleich einige Hinweise für geeignete Hotels in dieser Stadt gab. Nach einer guten halben Stunde Fahrt – es war inzwischen viertel nach Vier, erreichten wir die Stadt schließlich.

27 - Policia Nacional - Jarabacoa

Die Stadt Jarabacoa mit ihren 56.000 Einwohnern liegt auf der Höhe von 600 Metern und bietet ein deutlich kühleres Klima als die Orte im Tiefland oder gar an der Küste. Die Gegend ist weniger touristisch geprägt, lebt größtenteils vom Obst- und Gemüseanbau und ist vor allem bei wohlhabenderen Dominikanern beliebt – sie wird aufgrund ihrer bergigen Lage auch als die “Schweiz der Dominikanischen Republik” bezeichnet.
Wir hatten uns schließlich für das Hotel Brisas del Yaque II an der Calle Indepencia, das uns vor allem wegen seiner Sicherheit und seines Komforts empfohlen worden war.

28 - Hotel Brisas del Yaque II - Jarabacoa

29 - Hotel Brisas del Yaque II

Durch ein bewachtes Tor betraten wir einen kleinen Hof, an dessen Ende wir links ein anscheinend flacher Bau, das Hotel, und eine mit Pflanzen umwachsene, offene Halle, das zugehörige Restaurant, sehen konnten. An der Rezeption erfuhren wir schließlich dass der Zimmerpreis bei 2068 Pesos pro Nacht, umgerechnet 41 Euro, lag. Dabei war, was für dominikanische Verhältnisse ungewöhnlich ist, ein Frühstück im hoteleigenen Restaurant inbegriffen. Die meisten Hotels, die nicht explizit für Touristen ausgelegt waren, boten nur Unterkunft ohne jegliche Verpflegung. Das erste Zimmer was wir gezeigt bekamen, lag jedoch mit dem Fenster zur Hauptstraße, was durch die auch hier reichlich vorhandenen Motorräder eine unangenehme Geräuschkulisse befürchten ließ. Daher entschieden wir uns für ein anderes Zimmer mit Fenster zur Rückseite des Hotels.

30 - Zimmer - Hotel - Jarabacoa - Bett
Bett – Hauptraum

32 - Fernseher - Hotel - Jarabacoa 31 - Bad - Hotel Brisas del Yaque II - Jarabacoa
Links: Fernsehschrank – Rechts: Bad mit Dusche, Toilette & Waschbecken

Neben einem ländlich-rustikal ausgestatteten Hauptraum mit großem Bett, Lampen in Fackelform an den Wänden einem Fernsehschrank und natürlich Klimaanlage bestand das Zimmer auch aus einem kleinen Bad mit Waschbecken, Toilette und Dusche, die sogar Warmwasser bot – was hier im Lande leider kein Standard ist. Für unseren Aufenthalt mehr als ausreichend wie ich fand.
Während wir uns duschten und etwas von den Strapazen der Reise erholten, recherchierte ich ein wenig wo wir zu Abend essen könnten und fand in der Nähe des Hotels neben einer Sushi-Bar auch das Restaurant La Tinaja, das über mehrere gute Bewertungen bei Google verfügte. Das Hotel verfügte zwar über ein eigenes Restaurant, aber wir wollten die Gelegenheit auch gleich nutzen, die Stadt ein wenig zu Fuß zu erkunden.
Das Restaurant fanden wir nach kurzem Nachfragen schließlich zwischen einigen Geschäften, wo es jedoch nicht klar als solches erkennbar war, da es über keinerlei erkennbare Schilder oder Aushänge verfügte, sondern sich einfach als offene Fläche im Erdgeschoss eines Gebäudes darstellte. Es war ja Mittwoch, mitten in der Arbeitswoche für die Einheimischen, daher waren nur wenige Plätze besetzt. Aus der ausschließlich spanischen Karte wählte ich schließlich etwas, das ich eindeutig erkannte: einen Quesadilla Grande für 280 Pesos, also ca. 5,60 Euro. Das Essen wurde auch schnell serviert, während unsere Getränke etwas auf sich warten ließen und auf erneute Nachfrage erst kurz vor dem Essen an den Tisch gebracht wurden.

33 - Quesadilla - Restaurant La Tinaja - Jarabacoa

Der Quesadilla aus Hähnchenfleisch, Käse, Paprika, Advocado und Tomaten erwies sich als überaus lecker und schien wirklich frisch aus dem Ofen gekommen zu sein – so heiß wie er war als man ihn auf einem Brettchen vor mich stellte. Sehr lecker und seinen Preis wirklich wert. Das einzige was ich vermisste, waren ein Salsa- und Sour Cream Dip, wie ich es von anderen Quesadilla-Varianten her kannte.
Nach dem Abendessen, es Dämmerte bereits, erkundeten wir weiter die Stadt und stießen dabei mitten zwischen den Häuserblöcken auf einen kleinen Park, dem Parque Central Jarabacoa oder Parque Juan Pablo Duarte (nach einem der Landesväter), dessen Bäume mit zahlreichen Lichtern festlich geschmückt waren – eine hier in der Dominikanischen Republik scheinbar zur Weihnachtszeit übliche vorgehensweise.

34 - Park@Night - Jarabacoa

35 - Park@Night 02 - Jarabacoa

In einer kleinen offenen Bar am Rande des Parks, in dem außer uns nur zwei andere Gäste saßen, gönnten wir uns noch ein lokales Bier, ein Presidente, und genossen den angenehm warmen, aber sehr ruhige Abend in der Stadt Jarabacoa. Es waren nur wenige Leute unterwegs und nur hin und wieder knatterte mal ein Motorrad und noch seltener fuhr ein Auto vorbei.

36 - Streets of Jarabacoa by night

Danach ging es zurück ins Hotel und bald waren wir schon eingeschlafen. Denn morgen hatten wir viel vor…

Jahreswechsel in der Dominikanischen Republik [31.12.2016 – 01.01.2017]

Am Abend des Jahreswechsels stärkte ich mich erst einmal mit einem Yaroba, einem in der Dominikanischen Republik typischen Fast Food, bestehend aus frittierten Pommes Frites, die mit krümelig angebratenen Hackfleisch bedeckt und dann – meist in der Mikrowelle – mit Käse überbacken werden. Danach werden sie meist mit Ketchup und Mayo gewürzt. Nicht gerade leichte Kost, aber immer wieder lecker.

10 - Yaroba

Den Jahreswechsel selbst verbrachten wir noch zu Hause, erst danach brachen wir mit einigen Freunden und bekannten in eine Freiluft-Bar auf, um dort den Jahreswechsel noch ein wenig weiter zu feiern. Dazu gibt es jedoch keine Bilder, die ich hier veröffentlichen möchte – ich bitte um Verständnis. 😉
Am ersten Januar ging die Feierei aber weiter. Gegen Mittag fuhren wir noch mal nach Puerto Plata, um dort einige Dinge zu erledigen und besorgten uns dort auch gleich etwas Pizza in der bereits aus der letzten Reise bekannten Pizzeria San Fernando als Mittagsmahl.

11 - Pizza - Pizzaeria San Fernando - Puerto Plata

Außerdem ist es an diesem Tag hier üblich, dass die Kinder neue Kleider geschenkt bekommen und daher an vielen Orten in neuem Shirt, Hose, Kleid und Schuhen herum laufen. Dazu wird bereits ab dem frühen Nachmittag ein mit 8%Vol Alkohol relativ leichter, süßer Rotwein ausgeschenkt, der gekühlt und mit Eiswürfeln versetzt sowohl von den Erwachsenen als auch den Kindern genossen wird. Die Stimmung ist entsprechend ausgelassen und zu den Klängen von Merengue und Bachata-Musik, die überall laut aus den aufgestellten Lautsprechen klingt wird auf viel getanzt und weiter der Jahreswechsel gefeiert. Später werden dann auch härtere Dinge wie Rum (mit oder ohne Cola) ausgeschenkt. Ich hielt mich vorerst aber noch zurück, da ich noch genug vom Vorabend hatte.
Zum Abendbrot gab es schließlich ein paar gebratene Hähnchenteile mit frittierten Bananen.

12 - Chicken & Banana

Erst spät am Abend brachen wir dann schließlich in einen Club im kleinen Ort Cangrejo nahe des Flughafens von Puerto Plata auf, wo wir den Rest des Abend verbringen wollten.

13 - Club Cangrejo

Bei lauter Musik verbrachten wir hier den Abend mit weiteren Presidente-Bier und etwas Rum mit Cola – dazu wurde natürlich auf der in der Mitte des Clubs liegenden, eigentlich ständig stark frequentierten Tanzfläche getanzt.

14 - Dance floor - Club Cangrejo

Eine sehr angenehme Art den Jahreswechsel zu verbringen muss ich sagen – und das bei bis weit nach Mitternacht sommerlichen Temperaturen von über 20 Grad.

Erneuter Aufbruch in die Karibik [30.12.2016]

Wie auch bereits zum letzten Jahreswechsel wollte ich auch diesen Jahreswechsel wieder in der Karibik, besser gesagt in der Dominikanischen Republik verbringen. Doch die Entscheidung war erst recht kurzfristig gefallen, so dass ich – zumindest zu akzeptablen Preisen – nur noch einen Flug bei Air Berlin für den 30. Dezember ab 6:20 Uhr ab München bekommen hatte. So brach ich also am frühen Morgen so gegen 3:30 Uhr bereits auf zur S-Bahn und nahm die S8 in Richtung Flughafen München.

00 - S8 zum Flughafen München

Dort angekommen machte ich mich sogleich auf den Weg zum Eincheck-Tresen von Air Berlin, wobei ich erst einmal durch die größtenteils noch leeren Gänge des Flughafens irren musste um vom S-Bahnhof dorthin zu gelangen.

01 - München Airport 01a - Flughafen München

Doch der Eindruck täuschte, denn dort angekommen hatte sich bereits jetzt eine lange Schlange gebildet hatte. Und nur zwei der zehn Schalter waren geöffnet, was erst einmal Warten bedeutete. Doch schließlich erhielt auch ich meine Bordkarte und begab mich um etwa 6 Uhr schließlich an Bord des Flugzeugs das mich nach Düsseldorf bringen sollte. Im Vergleich zu führeren Flügen, mein letzter war ja im März dieses Jahres gewesen, gab es aber inzwischen keine kostenlose Bordverpflegung auf diesem nicht einmal eine Stunde dauernden Fluges. Es wurden zwar kostenpflichtige Speisen und Getränke angeboten, aber darauf verzichtete ich.

02 - Düsseldorf Airport

Am Flughafen in Düsseldorf begab ich mich zu Gate 44, wo bereits mein Flieger, ein Airbus A330, bereits wartete. Ich musste allerdings noch ein wenig warten, bis ich an Bord gehen konnte.

03 - A330 nach Puerto Plata - Air-Berlin Düsseldorf

Um 9:15 Uhr ging das Boarding endlich los und um 9:45 Uhr hoben wir endlich ab und machten uns auf den circa achtstündigen Flug in Richtung Puerto Plata.

04 - Air-Berlin über Deutschland

Zum Glück wurde auf diesem Langstreckenflug mit der Verpflegung nicht gegeizt und wir erhielten bereits kurz nach dem erreichen der Reiseflughöhe ein paar Rosmarin-Kekse und etwas Kaffee als erste kleinen Snack.

05 - Rosmarinkeks & Kaffee - Air Berlin

Etwa eine Stunde später, es war etwa 11:30 Uhr und ich hatte mir die Zeit mit dem vorzüglichen Filmangebot an relativ aktuellen Kinofilmen des in der Rückenlehne des Vordersitzes integrierten Entertainment-Systems vertrieben, wurde dann schließlich das Mittagessen serviert. Es gab wahlweise irgend eine vegetarische Pasta oder ein Hähncheninnenfilet mit Broccolipüree und Pariser Möhren. Ich wählte natürlich das Geflügel.

06 - Hähncheninnenfilet mit Broccoilipüree - Air Berlin

Dazu gab es noch einen Schokopuddung, zwei Scheiben Käse und ein paar Cräcker sowie Wasser und Getränke nach Wahl. Die Hähnchenbrust war wirklich sehr gut gelungen: zart, saftig und in einer dunklen Balsamicosauce angerichtet. Und obwohl ich zerkleinertes Broccoli nicht gerade als vollwertige Sättigungsbeilage sehe, vermisste ich dennoch keine Kartoffeln oder ähnliches. Gemeinsam mit dem cremigen Schokopudding, dem Käse und den salzigen Crackern ein ausreichend sättigendes Mittagsgericht.
Nach dem Mittagsmahl versuchte ich ein wenig zu schlafen und es gelang mir tatsächlich für etwa zwei Stunden vor mich hin zu dösen – trotz des Fluglärms und der Umgebungsgeräusche. Schließlich vertrieb ich mir noch etwas Zeit mit einem weiterem Film auf dem Unterhaltungssystem und kurz vor Beginn des Landeanfluges auf Puerto Plata

07 - Flug nach Puerto Plata

wurde schließlich noch eine kalte Mahlzeit serviert: Frikadellen mit Nudelsalat, kombiniert einem Stück Apfelstreuselkuchen, etwas Frischkäse und wieder einigen Cräckern.

08 - Frikadellen & Nudelsalat - Air Berlin

Normalerweise bin ich zwar kein so großer Fan von Nudelsalaten, aber diese Kräutern und Öl angemachte sowie mit Paprika und Frühlingszwiebeln erwies sich als überaus schmackhaft und passe gut zu den kleinen, würzigen Frikadellen. Und auch am frisch wirkenden Apfelstreuselkuchen gab es nichts auszusetzen.
Schließlich wurden auch noch die blauen Zollerklärungen ausgeteilt, die wir bei unserer Einreise abzugeben hatten und wir hatten noch genug aus, diese auszufüllen bevor der Flieger schließlich sicher auf dem kleinen Flughafen von Puerto Plata aufsetzte und wir uns zu den Zollkontrollen begaben. Es war etwa 14:30 Uhr Ortszeit.

09 - Anflug auf die Dominikanische Republik

Wie üblich musste ich noch die Touristenkarte für 20 US-Dollar erwerben, eine kurze Passkontrolle über mich ergehen lassen, mein Gepäck holen und schließlich noch die aufdringlichen Kofferträger abwimmeln, die direkt nach den Zollkontrollen auf Kundschaft warteten, dann konnte ich auch schon den Flughafen verlassen, wo ich bereits erwartet wurde und mich auf den Weg zu meiner Unterkunft machen konnte.

Sancocho & die Rückkehr nach Deutschland [15.06.2016]

Heute war es nun also soweit: Nach zweieinhalb Wochen in den Gefilden der karibischen Dominikanischen Republik ging es für mich zurück ins kalte und wie ich gehört hatte verregnete Deutschland. Doch da mein Flieger erst um 15:50 Uhr abheben sollte, blieb am Vormittag noch Zeit, sozusagen ein Abschiedgericht zu kochen. Und es sollte natürlich etwas landestypisches sein, daher fiel die Entscheidung etwas Sanchocho zuzubereiten, einen dominikanischen Eintopf. Bestandteile sind Hähnchen- und Schweinefleisch sowie viele verschiedene Gemüse, darunter Maiskoblen, Cassava (Maniok), Mango, Möhren, Kochbanenen und einiges mehr – wobei die Rezepte je nach Region und Koch natürlich etwas variieren. 😉 Ich habe den Zubereitungsprozess leider nicht vollständig mitbekommen, da ich mit Kofferpacken beschäftigt war, aber es scheint wohl so zu sein, dass man das marinierte Fleisch in einem Topf anbrät und das Gemüse separat kocht und dann wieder etwas abkühlen lässt.

Cooking Sancocho

Anschließend wird etwas Brühe und Scheiben der Maiskolben zum Fleisch hinzugefügt, lässt alles für einige Minuten köcheln, gibt schließlich gibt man auch den Rest des Gemüses hinzu und lässt es weiter köcheln, wobei man alles mit Kräutern und Gewürzen abschmeckt.

Cooking Sancocho

Ganz zum Schluss wurde noch etwas Reis zubereitet und der Eintopf damit serviert – wobei ich das für nicht wirklich notwendig halte da der Eintopf eigentlich an sich schon sehr sättigend ist.

Sancocho & arroz

Sah jetzt nicht so besonders aus, war aber sehr lecker muss ich sagen.
So gestärkt ging es schließlich zum Flughafen, wo ich etwa eindreiviertel Stunde vor dem eigentlichen Abflug ankam. Vor dem bereits geöffneten Schalter von Air Berlin hatte sich eine lange Schlange gebildet, so dass ich einige Zeit warten musste bevor ich einchecken und meinen schweren Hartschalenkoffer aufgeben konnte. Außer den diesem Schalter war in der durch riesige Ventilatoren gekühlten, offenen Abflughalle von Puerto Plata aber wenig los.

Departure gate @ Airport Puerto Plata

Nach dem CheckIn erhielt ich meine Bordkarte und begab mich wenig später zum Sicherheitscheck, wo ich Gürtel und Schuhe ablegen musste und mein Handgepäck noch einmal durchleuchtet wurde. Dann ging es über eine Treppe in den eigentlichen Abflugterminal, wo ich durch die großen Fenster bereits das wartende Flugzeug für meinen Rückflug erblicken konnte.

Air Berlin POP - DUS

Schließlich begann das Boarding, doch ich konnte mir noch etwas Zeit lassen, denn ich gehörte zur Gruppe D, die als letztes an Board gehen würde – dafür aber am Ankunftsort als erstes aus dem Flugzeug kam. Beim Besteigen des Flugzeuges kam es natürlich – wie üblich – zu drängeleien unter den Passagieren. Dabei sollte jeder der öfters fliegt genau wissen, dass das nichts bringt, da sowieso jeder an Board kommt und einen Sitzplatz erhält – vordrängeln ist sinnlos. 😉
Als ich schließlich ebenfalls das Flugzeug betreten durfte und meinen Platz erreichte, erwartete mich dort eine positive Überraschung: Ich war auf einen XL-Platz mit zusätzlicher Beinfreiheit gesetzt worden und das ohne die sonst dafür übliche Gebühr zu zahlen. Darüber dass es nur ein Platz am Gang und nicht am Fenster war, konnte ich geflissentlich hinweg sehe. Bei Nachtflügen gibt es sowieso wenig draußen zu sehen.
Fast pünktlich hob der Flieger von Puerto Plate ab und begab sich auf den fast zehnstündigen Rückflug nach Deutschland, wo unser erstes Ziel Düsseldorf sein würde. Zuerst wurden einige Getränke serviert und nach etwa einer bis eineinhalb Stunden auch die Hauptmahlzeit. Dieses Mal konnte man zwischen vegetarischer Pasta mit Tomatensauce und Rindergeschnetzelten mit Reis wählen. Da fiel mir die Wahl nicht schwer und ich griff zum Rindergeschnetzelten.

Wie sich bereits nach den ersten heraus stellte, eine gute Entscheidung. Das mit Erbsen und Möhren versetzte Rindfleisch war wunderbar zart, mager und gut gewürzt. Und auch der mit etwas Safran und Gewürzen versetzte Reis schmeckte sehr gut. Außerdem fand sich ein Ananas-Mais-Salt mit Öl-Essig-Dressing, ein Stückchen Käsekuchen als Dessert, etwas Mineralwasser sowie einige Cracker auf dem Tablett.
Nach dem Essen war ich noch nicht richtig müde, so dass ich erst zwei relativ aktuelle Kino-Filme (u.a. Star Wars – Das Erwachen der Macht) auf dem Flachbildschirm in der Rückenlehne vor mir guckte, bevor ich schließlich versuchte für einige Stunden zu dösen. Ich wachte noch rechtzeitig wieder auf, um schließlich das “Frühstück” genießen zu können.

Breakfast | Air Berlin

Es gab ein kleiner Brötchen, Schinken, Käse, Butter, einen Joghurt und etwas Orangesaft. Außerdem ließ ich mir einen Kaffee servieren.
Wenig später setzten wir bereits zum Landeanflug auf Düsseldorf an.

Anflug auf Düsseldorf | Air Berlin

Noch etwas verschlafen, denn so richtig tief hatte ich nicht im Flugzeug ruhen können, kämpfte ich mich durch den Düsseldorfer Flughafen zur internationale Passkontrolle, die ich dank des elektronischen europäischen Reispasses aber recht schnell hinter mich brachte und fand mich schließlich an dem Abflugterminal ein, von dem mein finaler Flug von Düsseldorf nach München gehen sollte. Auch hier konnte ich mir wieder Zeit lassen, denn wieder hatte man mich der Gruppe D zugeordnet und ich durfte erst am Ende ins Flugzeug.
Der Flug dauerte etwa eine Stunde und zwischendurch servierte man noch eine aufgewärmte Laugenstange (Alternativ ein Rosinenbrötchen) als kleinen Snack, dazu ließ ich mir Orangensaft und Kaffee geben.

Laugenstange, Kaffee & O-Saft | Air Berlin Flug DUS-MUC

Nach dem Aussteigen dauerte es etwa zehn bis fünfzehn Minuten, bis das Gepäckband anlief und die ersten Gepäckstücke aus den Tiefen des Flughafens darauf ausgespuckt wurden. Mein Koffer war glücklicherweise schon ziemlich am Anfang dabei, so dass ich jetzt nur noch den weiten Weg vom Ankunftsterminal zur S-Bahn zurücklegen und nach Hause fahren musste. Wir schrieben nun bereits den sechzehnten Juni und es muss kurz nach zehn Uhr gewesen sein, als ich schließlich dort ankam. Damit ging ein wundervoller und erlebnisreicher Urlaub leider endgültig zu Ende.

Sightseeing in Santo Domingo [13.06.2016]

Bevor ich gegen 14:00 Uhr den Mietwagen zurückgeben musste, wollte ich natürlich noch etwas von der Hauptstadt der Dominikanischen Republik sehen, daher brachen wir am Vormittag zu einer kleinen Sightseeing-Tour auf, nachdem ich mich zwei Catibias gestärkt hatte – das sind hier weit verbreitete, mit Käse gefüllte und frittierte Teigtaschen.

Catibias for breakfast | Santo Domingo

Erstes Ziel war der Parque Indepencia im kolonialen Nordosten der Stadt, einem Ort an dem man ein wenig in die Geschichte des Inselstaates eintauchen konnte. Der Autoverkehr in der Innenstadt dieser Metropole mit etwa 3 Millionen Einwohner ist natürlich nur dem erfahrenen Autofahrer zu empfehlen, denn es gibt wie bereits erwähnt kaum jemanden, der sich an irgendwelche Verkehrsregeln hält. Doch ich war es ja inzwischen gewohnt, daher erreichte ich unbeschadet das Zentrum und fand sogar in der Nähe meines Zieles einen freien Parkplatz im Schatten einiger Bäume. Von dort aus ging es in Richtung des Parque Indepencia. Wenig später erreichten wir Puerta de la Conde, ein Tor das zu einem alten Fort, dem El Baluarte del Conde gehörte. Hier soll einer der Gründerväter dieses Lande, Francisco del Rosario Sánchez, am 27. Februar 1844 die Unabhängigkeit des Landes proklamiert haben, nachdem das Land viele Jahre vom benachbarten Haiti besetzt gewesen war.

La Puerta del Conde | Parque Indepencia | Santo Domingo
Puerta del Conde

Tritt man durch das Tor, erreicht man einen großen, von Bäumen umgebenen Platz, an dessen Kopfende ein großes Gebäude ins Auge fällt. Bei diesem Gebäude handelt es sich um den Altar de la Patria, den Altar der Gründerväter, in dem die Gebeine der drei Begründer dieses Landes ruhen: Juan Pablo Duarte, Francisco del Rosario Sánchez und Matías Ramón Mella ruhen und das somit ein Nationalheiligtum der Dominikanischen Republik ist. Der Name Duarte dürfte jedem Besucher der Dominkanischen Republik auch schon einmal untergekommen sein, denn es gibt kaum einen Ort, in denen nicht mindestens eine Straße oder ein Platz den Namen dieses Herren trägt.

Altar de la Patria | Parque Independencia | Santo Domingo
Altar de la Patria

Als wir den Innenraum betraten, wurde uns die Erhabenheit dieses Raumes auch sogleich bewusst gemacht, denn eine Person die mit mir hinein gekommen war wurde sogleich von einem der Aufpasser darauf hingewiesen, seine Baseballkappe abzunehmen. In einer runden Grube in der Mitte des Raumes fällt der Blick auf einen marmornen Sakropharg, auf dessen Deckel die Nachnamen der bereits erwähnten Gründerväter in goldenen Lettern geschrieben sind. Außerdem brennt auf seinem Deckel ein ewiges Licht. Soweit ich Erfahrung bringen konnte, hat man die hier befindlichen Gebeine erst lange nach dem Tod dieser Herren hier zusammengeführt, denn der Altar de la Patria wurde erst im Jahre 1976 errichtet.

Grave of Duarte, Sanchez & Mella inside Altar de la Patria | Parque Independencia | Santo Domingo

Wichtigster Bestandteil des Raumes sind aber eindeutig die drei überlebensgroßen Standbilder dieser drei Herren, die man auch als La Trinitaria (Dreifaltigkeit) bezeichnet. Dies war nämlich auch der Name der Organisation, welche sie während der Besatzung ihres Landes gründeten um die Unabhägigkeit zu erlangen.

La Trinitaria | Parque Indepencia | Santo Domingo
La Trinitaria

Über eine Treppe kann man innerhalb des Gebäudes scheinbar auch noch auf eine obere Ebene gelangen, von der man mit Sicherheit einen guten Blick in das Innere gehabt hätte, doch leider war diese zu dem Zeitpunkt in dem ich mich dort aufhielt gesperrt.
Der umgebende Park mit seinen schattenspendenden Bäumen ist auch recht sehenswert, zumal man hier auch noch Reste des alten Forts finden kann, zu dem mal die Puerta del Conde gehört haben muss. Doch wir hielten uns hier nicht mehr allzu lange auf, sondern machten uns daran die gegenüber des Tors liegende Calle EL Conde, eine lange, gerade Straße durch den kolonialen Kern der Stadt zu erkunden.
Gleich am Eingan gebrüßte uns ein metallenes Standbild von Coronle Francisco Alberto Caamaño, einer weiteren nationalen Persönlichkeit der Dominikanischen Republik, der während des Militärputsches von 1965 und der anschließenden us-amerikanischer Intervention (Operation Power Pack) auf Befehl des damaligen US-Präsidenten Lindon B. Johnsons eine wichtige Rolle gespielt hatte.

Coronel Francisco Alberto Caamaño | Calle El Conde @ Santo Domingo
Coronel Francisco Alberto Caamaño

Wir folgten der Straße in Stück hinein in den historischen Stadtkern, vorbei an Wechselstuben, Bars, Restaurants und zahlreichen Geschäften, die aber zu großen Teilen auch jetzt zur Mittagszeit an einem Montag noch geschlossen zu sein schienen.

Calle El Conde | Santo Domingo

Calle El Conde | Santo Domingo
Calle El Conde – Santo Domingo

Ich ahnte auch schon bald, warum sie geschlossen waren: Die Sonne brannte erbarmungslos von senkrecht oben in die Straße hinein, die kaum Schatten bot. Von den wenigen Spaziergängern hier trugen viel Schirme, um sich vor der Hitze zu schützen. Es war einfach zu heiß für weitere Exkursionen, daher entschied ich mich auf halber Strecke dazu diesen Ausflug abzubrechen und erst einmal zum Auto zurückzukehren. Es gab ja auch noch andere Plätze in der Stadt, die es zu erkunden galt.
Als nächstes landeten wir im Stadtteil Villa Francisca etwas nördlich vom alten kolonialen Stadtkern und fanden am dortigen Parque Enriquillo einen Stelle um das Auto zu parken. Im Zentrum des Parks fand sich ein großer steinerner Pavillion mit vergoldetem Dach, in dem wohl gerade eine christliche Veranstaltung statt fand. Ein Prediger rief auf spanisch Sätze mit Dios (Gott) und Jesus in die vor em Pavillion versammelten Menge, bekam von ihnen zustimmendes Raunen und begann schließlich sogar zu singen. Das Ganze erinnerte an die Show eines evangelikalen Wanderprediger in den USA. 😉
Doch wir waren nicht für unser Seelenheil hierher gekommen, sondern um ein schattiges Plätzchen zu finden. Jene Parkbänke, die wirklich im Schatten waren, waren aber bereits durch Einheimische okkupiert, so dass wir uns letztlich auf einigen bemalten Holzstämmen am Rande eines Kinderspielplatzes niederließen. Hier kaufen wir etwas frisches, gekühltes Wasser von einem der zahlreichen Verkäufer die mit lauten “Aqua! Aqua! Aqua!”-Rufen durch den Park liefen und erfrischten uns etwas.

Parque Enriquillo | Santo Domingo

Parque Enriquillo | Santo Domingo

Was mir besonders auffiel waren die großen Scharen an Tauben, die pulkweise durch den Park flogen und immer dort landeten, wo einer der Einheimischen sie grade mit trockenem Reis oder Brotkrumen fütterte, die ebenfalls überall verkauft wurden.

Doves @ Parque Enriquillo | Santo Domingo

Nach etwas Erholung im Schatten machten wir uns daran die Gegend etwas zu erkunden. Die Umgebung um den Park wurde hauptsächlich von Geschäften beherrscht, die Kleidung und Schuhe aus chinesischer Produktion verkauften. Zwischen den geschäftigt umher eilenden Einheimischen liefen Verkäufer umher, die Snacks und Wasserflaschen verkauften und hier und dort stieß man auch mal auf einen Bettler oder eine Bettlerin. Dabei blieb mir vor allem die Begegnung mit einer sehr alten Frau in Erinnerung, die dabei unerwartet aggressiv vorging, sich mir in den Weg stellte und mich sogar versuchte am Arm festzuhalten, als ich ihr auswich. Dabei führte sie die zusammengelegten Finger ihrer anderen Hand zum Mund, um mir zu signalisieren dass sie Hunger habe. Ich gab ihr einige Münzen aus meiner Tasche, worauf hin sie von mir abließ. Normalerweise unterstütze ich ja keine aggressiven Bettler, aber sie tat mir einfach leid.
Ohne Vorwarnung wurden wir etwas später von vollkommen unerwartet herein brechenden Platzregen überrascht, der ohne Vorwarnung über uns herein brach und uns zwang, unter den Markisen der Geschäfte Schutz zu suchen.

Platzregen | Santo Domingo
Platzregen in Santo Domingo

Etwa zehn Minuten lang regnete es wie aus Kübeln, dann hörte der Regen aber ebenso schnell wieder auf und die Wolken lösten sich auf bzw. zogen weiter, worauf hin die Sonne wieder heraus kam. Abkühlung hatte der Regen aber kaum gebracht, nur die Luftfeuchtigkeit noch einmal erhöht – das Wasser in den Straßen begann auch gleich wieder zu verdunsten.
Ich begab mich zurück zum Auto, denn es wurde langsam Zeit für die Rückgabe des Mietwagens. Gerne hätte ich noch mehr gesehen, aber dazu fehlte leider die Zeit. Auf dem Weg zur Mietwagenfirma tankte ich das Auto noch einmal voll, gab es so ab und bekam die 200 US-Dollar Sicherheitsleistung, die vorsorglich auf meine Kreditkarte belastet worden war wieder zurückerstattet. Ein Angestellter der Mietwagenfirma fuhr mich anschlieend sogar noch zu meinem Hotel, so dass ich mir das Geld für ein Public Taxi sparen konnte.
Langsam musste ich dann leider auch schon mit den Vorbereitungen für die Rückreise beginnen. Doch vorher wollte ich mich noch Stärken und daher traf es sich gut, dass man mich eingeladen hatte und bekochen wollte.

Pollo | arroz | bean sauce | ensalada

Das Gericht bestand aus den für dominkanische Verhältnisse üblichen Zutaten wie Reis und gebratenen Hähnchenteilen, die mit einer milden Bohnensauce (links im Bild) sowie einem Salat (oben Links) samt Tomaten-Öl-Dressing (Mitte rechts) serviert wurden.
Nach dieser Stärkung ging es mit einem Taxis zum Busbahnhof am Plaza Caribe, an dem wir ja bereits angekommen waren.

Bus station @ Santo Domingo

An einem der zahlreichen Ticketschalter wurden die Bus-Tickets zum Preis von 320 Pesos pro Stück gekauft, außerdem gab es für 50 Pesos mehr noch die Option mit dem Bus von Puerto Plata bis Sosua weiter zu fahren, die ich dankend nutzte.

Ticket counter | bus station @ Santo Domingo

Die etwa vierstündige Rückreise verlief vollkommen ereignislos, ich konnte im abgedunkelten und voll klimatisierten Bus hin und wieder sogar etwas schlafen. Am Busbahnhof in Puerto Plata angekommen musste ich noch in einen kleineren Bus umsteigen, der mich schließlich bis zu meinem entgültigen Ziel brachte. Nach einer ausgiebigen Dusche ging es ins Bett, wo ich auch schnell einschlief.