Abflug nach Puerto Plata [27.12.2015]

Für den Jahreswechsel 2015/2016 hatte ich mir dieses Jahr etwas besonderes überlegt, denn ich hatte beschlossen dass ich ihn nicht in Deutschland sondern in der Dominikanischen Republik verbringe, wo ich ja bereits im Oktober eine sehr angenehme Woche verbracht hatte. Dieses Mal wollte ich die Erfahrung sogar etwas ausdehnen und hatte für zwei Wochen gebucht. Außerdem hatte ich das Glück, dass ich dieses Mal bei Air Berlin einen Nonstop-Flug von München nach Puerto Plata erwischt hatte. Der Abflug war zwar erst um 10:35 Uhr, aber wie üblich empfahl es sich etwas zwei Stunden am Flughafen zu sein – und dieses Mal war es auch bitter nötig gewesen. Ich hatte zwar bereits per mein CheckIn bereits Online per App auf dem iPhone vorgenommen und hatte bereits meine elektronische Bordkarte, aber ich musste dennoch meinen Koffer am Schalter aufgeben. Nachdem ich mit der S8 den Flughafen erreicht hatte, kam ich schließlich im Schalterbereich A im Terminal an, dort wo ich bei meiner letzten Reise in die Karibik auch den Schalter vorgefunden hatte. Doch wie ich im Auskunftsbereich erfuhr, hatte Air Berlin dieses Mal seine Schlater im Bereich D, was hieß dass ich mit dem schweren Gepäck (gefühlt) fast einen Kilometer bis ans andere Ende der Hallen laufen musste. Und dort hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet, so dass es einige Zeit dauerte, bis ich schließlich endlich meinen Koffer los wurde. Danach musste ich irgendwie in den Abflugbereich kommen und auch an den Sicherheitskontrollen gab es einige riesige Menschentraube, die sich natürlich nicht etwa ordentlich angestellt hatte, sondern wild versuchte durch eines der beiden elektronischen Tore ins Innere des Sicherheitsbereich zu gelangen. Hier hieß es also mal wieder, sich in Geduld zu üben. Wie sagt ein japanisches Sprichwort so schön: Geduld ist die Kunst, nur ganz langsam wütend zu werden. 😉 Schließlich hatte ich aber Passkontrolle und Sicherheitsdurchleuchtung hinter mich gebracht und war im Terminalbereich C, wo ich am Schalter C6 in meinen Flieger gelangen sollte.

Terminalbereich C6 - Airport Munich

Bei Air Berlin (und wahrscheinlich auch bei anderen Airlines) ist es so, dass die Passagiere nach Boardinggruppen A, B, C und D ins Flugzeug gerufen werden. Die Gruppe A ist dabei jene Gruppe, die ganz weit hinten im Flieger sitzen, Gruppe B sitzt im Mittelbereich und die Gruppen C und D schließlich ganz weit vorne. Da ich Online gebucht und die Möglichkeit der freien Sitzwahl gehabt hatte, hatte ich mir den Sitzplatz 01A in der ersten Reihe am linken Fenster sichern können, was größere Beinfreiheit garantierte, aber auch bedeutete dass ich erst mit der letzten Gruppe D ins Flugzeug kam. Dafür würde ich aber am Ankunftsort als einer der Ersten aussteigen können, was die Nachteile des späten Boardings bei weitem aufwog.
Schließlich hoben wir mit nur wenigen Minuten Verspätung vom Münchner Flughafen ab und erhoben uns bei wunderbar klarer Weitsicht in den morgendlichen Himmel über Bayern.

Departure from Munich / Abflug von München

Nachdem wir die Reiseflughöhe von 12000 Metern erreicht hatten, wurde schon bald die erste Mahlzeit des Fluges serviert. Zur Auswahl standen Pasta und Hähnchen, wobei ich mich mal wieder für das Hähnchen entschied, das mit einer Sauce Especial, Blattspinat und gebackenen Kartoffeln serviert wurde. Außerdem gab es ein Stück Käse, einen Muffin und einige salzige Cracker dazu.

Chicken breast with especial sauce, spinach & potatoes / Hähnchenbrust mit Especialsauce, Spinat & Kartoffeln

Die Hähnchenbrust war soweit in Ordung, nicht zu trocken sondern zart und saftig – dazu passte gut die fruchtige und gleichzeitig würzige Sauce, in der sich Paprika, Tomaten und einige Kräuter fanden sowie der mit Zwiebelstückchen versetzte Blattspinat. Einzig bei den wohl gebackenen Kartoffelstückchen gab es anzumerken, dass sie etwas zu weich und labbrig waren – aber bei im Flugzeug aufgewärmten Speisen geht das wohl kaum anders. Der milde Schimmelkäse, die Salzcracker und der mit Mandeln und Apfelstückchen versetzte Muffin rundeten das Mittagsmahl gelungen ab.
Nach dem Essen versuchte ich gleich etwas zu schlafen, was mir aufgrund des Fensterplatzes und der für die Economy-Class ungewöhnlich großen Beinfreiheit auch recht gut gelang – denn ich hatte aus Furcht den Abflug zu verpennen die Nacht zuvor kaum geschlafen. So verdöste ich die meiste Zeit des Fluges und wurde erst wieder richtig wach, als kurz vor der Landung noch eine kalte zweite Mahlzeit serviert wurde. Sie bestand aus kalten Hackbällchen mit Salsa-Zubereitung, einem Blatt Salat, Kartoffelsalat, Cräckern, Schmelzkäse und einem Stück Käsekuchen.

Cold meatballs with potato salad / Kalte Fleischbällchen mit Kartoffelsalat

Der Käsekuchen, der mit Pistazien garniert war, erwies sich für meinen Geschmack zwar als etwas zu süß, davon abgesehen gab es an der Mahlzeit aber nichts auszusetzen.
Danach wurden die üblichen blauen Zettel für die Touristen-Visa ausgeteilt, die wir am Platz aufüllen konnten um uns die Zeit dafür am Flughafen zu sparen. Wenig später setzten wir auch schon zur Landung in Puerto Plata an und das was ich aus dem Flugzeugfenster sah, weckte bereits angenehme Erinnerungen.

Approaching Puerto Plata / Anflug auf Puerto Plata

Approaching Puerto Plata II / Anflug auf Puerto Plata II

Ganz wie erwartet kam ich als einer der Ersten aus dem Flieger und wäre auch unter den ersten an den Zollkontrollen gewesen wenn, ja wenn ich nicht auf die glorreiche Idee gekommen wäre am Flughafen noch Euro in Dominikanische Pesos zu tauschen. Das kostete mich leider so viel Zeit, dass der Vorsprung dahin war und ich mich in die inzwischen gebildete Schlange an den Kontrollen einreihen durfte. Zuerst musste man sich für 10 Dollar die Touristenkarte kaufen, dann ging es zu den Passkontrollen, wo die eine der beiden Visanaträge einkassiert wurde – die andere brauchte man bei der Ausreise – und schließlich konnte man sein Gepäck abholen. Gleich versuchte mich wieder einer dieser aufdringlichen Gepäckträger am Zoll abzugreifen, über die ich ja bereits beim letzten Mal berichtet hatte. Doch dieses Mal wimmelte ich ihn erfolgreich ab und wurde beim verlassen des Terminals bereits erwartet. Von hier aus ging es zur Unterkunft, wo ich erst mal eine dringend benötigte Dusche nahm. Mehr gibt es von diesem Tag eigentlich auch nicht mehr zu berichten…

PS: Leider hatte ich nur eingeschränkte Internet-Verbindung in meinem Urlaubsziel, daher reiche ich die Berichte jetzt einen nach dem anderen nach.

Dominikanische Republik – Tag 8 – die Rückreise [05.10.2015]

Heute war es nun soweit, dass ich meine Rückreis nach Deutschland antreten musste. Ich schlief recht lang und nach einem kurzen Frühstück packte meinen Koffer und machte mich für den Transfer zum Flughafen bereit, der Shuttle-Bus sollte gegen 12:30 Uhr eintreffen. Was blieb war ein letzter Blick aus meinem Hotelfenster

Last view from my Hotel Windows

und ein letzter Blick in den kleinen Raum, der die letzten Tage mein Zuhause hier in der Dominikanischen Republik war.

My Hotel room @ Sosua

Auf ein Mittagessen verzichtete ich – denn ich hoffte ja bald etwas an Bord des Flugzeugs zu bekommen. Bereits um 12:20 Uhr traf schließlich das Shuttle ein – das selbe Modell mit Anhänger das mich bereits bei der Anreise um Hotel gebracht hatte – und wir brachen auch unmittelbar auf zum Abflugbereich des Flughafens Puerto Plata.

At Puerto Plata Airport

At Puerto Plata Airport

Bei der Ankunft waren natürlich sofort die etwas nervigen “Porter”, also Kofferträger, zur Stelle und derjenige der sich auf mich gestürzt hatte ließ sich nicht davon abbringen, meinen einzelnen Rollkoffer die paar Meter bis zum CheckIn-Schalter von Air Berlin zu rollen. Dafür wollte er natürlich sofort “Trink, Trink”, also Trinkgeld haben. Ich drückte ihm 150 Pesos die ich noch übriog hatte in die Hand und ließ es damit bewenden.

Departure hall @ Puerto Plata Airport
Kofferträger (links) am Flughafen Porto Plata

Vor mir waren nur zwei andere Leute und die Aktivitäten am Tresen ließen darauf schließen, dass die es bald mit dem CheckIn losgehen sollte. Ich ließ meine Blicke durch die offene Abflughalle streifen, in denen mehrere riesige, an der Decke montierte Ventilatoren für etwas Abkühlung sorgten.

Departe hall & large fans @ Purto Plata Airport
Abflughalle Porto Plata

Doch als ich dann auf die Anzeigetafel schaute, wurde dort angezeigt dass mein Rückflug nach Düsseldorf, von wo ich meinen Anschlußflug nach München bekommen sollte, sich um 2 Stunden verspäten und erst um 17:30 Uhr (Ortszeit) abheben sollte. Und es war noch nicht mal 13:30 Uhr, das bedeutete dass ich über 4 Stunden hier am Flughafen abhängen musste. Keine tollen Aussichten.

My plane - delayed

Kurz darauf startet der CheckIn am Schalter und ich konnte dieses Mal zumindest einen Fensterplatz ergattern. Aber das war nur ein kleiner Lichtblick. Zum Glück hatte ich – vorsorglich – bereits in Deutschland mein iPad mit etwas aktuellem Filmmaterial bestückt, so dass ich zumindest etwas hatte, was ich tun konnte. Nachdem mein Koffer aufgegeben war und ich meine Bordkarte erhalten hatte, versuchte ich kurz noch etwas Zeit in der Abflughalle tot zu schlagen, doch die Hitze wurde auch hier trotz der Ventilatoren immer schlimmer, so dass ich mich schließlich in den klimatisierten Abflugbereich zurückzog. Die Sicherheitskontrollen waren ziemlich penibel und im Gegensatz zum Abflug in Deutschland galten hier noch die besonders schweren Sicherheitsbestimmungen aus 9/11-Zeiten, was bedeutete dass man keine Flüssigkeiten, Feuerzeuge, Streichhölzer, Nagelknipser oder ähnliches mit ins Flugzeug nehmen durfte. Somit wurde ich hier erst einmal mein Feuerzeug los und musste den letzten Rest des aus dem Hotel mitgebrachten Wassers noch schnell austrinken, bevor ich schließlich in den eigentlichen Abflugbereits gelangte. Die hier spielende Merengue-Band ignorierte ich geflissentlich.
Im oberen Bereich gibt es einen DuFree-Shop, der so eine Art Duty Free Shop simulieren sollte, als ich jedoch auf die Preise schaute war ich etwas erschrocken. Zum Beispiel die Stange Marlboro sollte hier 38 US-Dollar kosten, war zwar immer noch günstiger als in Deutschland ist, aber wäre ich vorher noch in einen der lokalen Supermärkte gegangen, hätte ich sie wohl für etwa die Hälfte dieses Preises erwerben können. Ähnliches galt für alkoholische Getränke wie Rum – aber den hätte man wiederum nicht durch die Sicherheitskontrollen bekommen.
Die erste Zeit des Wartens nutzte ich schließlich, um einen Film auf meinem iPad zu schauen und das half zumindest etwas, die Zeit zu überbrücken. Außerdem gönnte ich mir einen Chicken Wrap für stolze 4,95 US-Dollar an einem der Stände hier.

Chicken wrap @ Puerto Plata Airport

Obwohl in Folie eingewickelt, merkte man dem mit Salat, Tomate, Käse und Frischkäse gefüllten, gerollten Tortillafladen doch an, dass er nicht mehr der frischeste war. Aber da ich ja leider verpasst hatte noch im Hotel zu Mittag zu essen, brauchte ich dringend was zwischen die Zähne.
Draußen hatte sich das Wetter inzwischen verdunkelt und es begann das erste Mal seit ich hier angekommen war, in der Dominikanischen Republik zu regnen. Wäre ich poetisch veranlagt, könnte ich fast annehmen dass das Land darüber weint dass ich gehen muss. 😉 Schließlich trudelte endlich, mitten im Regen, der Flieger ein.

Arrival of my plane home

Und alle standen sie natürlich am Fenster und musste das gerade frisch geparkte Flugzeug erst mal fotografieren. *g*

Everybodys taking photos

Bis zum Boarding dauerte es dennoch über eine weitere halbe Stunde, doch ich hatte doppelt Glück nicht nur als einer der ersten an Bord gehen zu können, sondern auch dass das Flugzeug nicht voll belegt war, so dass die Person die eigentlich neben mit sitzen sollte kurz vor dem Abheben auf eine halb leere Sitzreihe schräg hinter mir umzog, so dass ich beide Sitze während des gesamten Fluges für mich allein haben sollte.
Mit nur ein paar Minuten weiterer Verspätung hoben wir schließlich vom Flughafen ab und stiegen in den noch immer leicht verregneten Himmel über Puerto Plata. Aus dem Fenster konnte ich sogar noch einen letzten Blick auf mein Hotel in Sosua erhaschen. (Pfeil)

Departure from Dominican Republic
Blick auf mein Hotel in Sosua vom Flugzeug aus

Departure from Dominican Republic

Da ich noch nicht Müde war, sah ich mir während der ersten Zeit des Fluges den noch recht neuen Avengers – Age of Ultron an, ein schönes Aktionspektakel bei dem man nicht viel nachdenken musste. Nach nicht ganz einer Stunde wurde schließlich das Abendessen serviert, bei dem man mal wieder zwischen Pasta und Hähnchen wählen konnte. Ich griff auch dieses Mal zum Hähnchen und erhielt neben dem angenehm zarten Hähchen in Sahnesauce mit Gemüse und Kartoffelbrei einen mit Gemüse versetzten, kalt servierten Hirsesalat, ein Brötchen mit Butter und Schmelzkäse, ein Stück Käsekuchen mit Fruchtdecke und ein Döschen Mineralwasser.

Air Berlin airplane dinner

Wohl durch den Transport sah der Schaleninhalt zwar nicht ganz so schön angerichtet aus, aber das überaus große Hähnchenfilet, das fast über die komplette Breits der Schale ging war gemeinsam mit dem sahnigen Kartoffelpürree und den grünen Bohnen, Möhren und Champignons in einer leichten Sahnesauce geschmacklich überaus gut gelungen. Und auch an den anderen Komponenten gab es aus meiner Sicht nichts nennenswertes auszusetzen.
Nachdem ich den Film beendet hatte, hatten wir nicht einmal die Hälfte des Rückfluges zurückgelegt.

Flight plan

Da inzwischen aber glücklicherweise das Licht etwas gedämpft worden war und ich ja zwei Sitze für mich hatte, versuchte ich etwas zu schlafen was mir, von kleinen Unterbrechungen abgesehen, auch recht gut gelang. Wir waren kurz vor der Westküste Irlands, als das Licht in der Kabine wieder etwas heller gemacht wurde und wenig später das Frühstück serviert wurde.

Breakfast @ Air Berlin flight

Dieses Mal gab es neben je einem hellen und einem dunklen kleinen Brötchen zwei Stücke Käse, etwas Schinken und Chorizo-Wurst, ein Schälchen mit Melonenstücken, ein Becherchen Joghurt, Marmelase und etwas Orangensaft. Außerdem wurde natürlich Kaffee ausgeschenkt.
Bis zur Landung in Düsseldorf gelang es mir nach dem Frühstück leider nicht mehr richtig zu schlafen. Man teilte uns aber über die Bordanlage mit, dass alle für Anschlussflüge das Gepäck entsprechend weiter transportiert werden würde.
Nach der Landung musste ich mich im Terminal erst einmal informieren, wo genau mein Anschlussflug abfliegen würde. Doch das war gar nicht so einfach, denn ich fand erst mal nirgendwo einen Info-Schalter. Erst nach einigem herum irren fand ich schließlich einen Informationsstand von Air Berlin, der mich schließlich zum Gate B27 schickte. Dort musste ich dann noch einmal eine halbe bis dreiviertel Stunde warten, bevor auch hier wieder das Boarding begann. Der etwa 50minütige Flug, auf dem Getränke serviert wurden und man zwischen einem Schokoriegel und gesalznen Chips als Snack wählen durfte, verlief ereignislos.
Erst am Gepäckausgabeband in München erwartete mich und einige andere Fluggäste eine böse Überraschung: Unser Gepäck war nicht mit angekommen. Da aber sowohl Reisende die mit mir aus Puerto Plata gekommen waren als auch solche aus Miami und nur aus Duisburg nach München gereiste betroffen waren, kristallisierte sich schnell heraus dass man hier wohl in Düsseldorf Mist gebaut hatte. Es dauerte dennoch eine weitere Stunde, bis ich endlich ein Verlustdokument in den Händen hielt und mich auf den Weg zu S-Bahn machen konnte. Die fehlenden Gepäckstücke sollten uns nach Hause nachgeliefert werden – sollten sie wieder auftauchen – wovon ich doch stark ausgehe – doch vor morgen wird das wohl nichts. Also werde ich heute wohl noch mal aufbrechen müssen, um zumindest die paar Hygieneartikel zu besorgen, die in meinem großen Koffer gewesen waren. Bleibt wirklich zu hoffen, dass die Koffer bis morgen auftauchen.

Dominikanische Republik – Tag 5-7 [02. – 04.10.2015]

Leider hatte ich mir durch irgend etwas wohl eine leichte Magen-Darm-Infektion zugezogen, so dass ich etwa eineinhalb Tage kaum das Hotel verlassen konnte. Doch man war an der Hotelrezeption so nett, mir etwas von einer der hiesige Farmacias (Apotheke) zu besorgen, so dass es mir inzwischen wieder besser geht. Eventuell war die Kokosmilch in Puerto Plata nicht in Ordnung gewesen oder der kleine Schluck Rum auf leeren Magen am selben Tag ist mir nicht bekommen. Wie dem auch sei, in dieser Zeit gibt es wenig neues zu berichten. Ich versuchte mich schließlich am 2ten Tag an etwas Toast und Aufschnitt zum Frühstück

Breakfast - Hotel Sosua by the Sea

und als mir das bekam, wagte ich mich auch zum Mittag ins Restaurant und griff auf der Karte des Tages zum “Hamberger” (so stand es in der Karte), einem Hamburger mit Käse, Bacon, Tomate und Salat (zum selbst belegen) sowie Pommes Frites. Das aufgebackene Brötchen war für meinen Geschmack etwas zu kross gebacken, aber ansonsten war er soweit ok.
Am Nachmittag musste schließlich eine Reisegruppe angekommen sein, denn am Abend gab es Essen a la carte nur noch gegen Aufpreisund man hatte man das bisher ungenutzte Buffet wieder eröffnet. Das war zwar ok, aber nichts im Vergleich zum Essen vorher. Es gab Reis und Kartoffeln als Sättigungsbeilage, verschiedene Gemüse sowie Fisch, Schwein und Hähnchen. Außerdem frisches Obst und Getränke nach Wahl. Ich nahm mir ein paar Kartoffel mit Zwiebeln, ein bisschen Bohnengemüse und etwas Hähnchen, Qualität war eher mittelmäßig die Kartoffeln waren teilweise etwas fest und teilweise sehr bröselig und das Hähnchen war recht trocken.

Buffet Dinner @ Hotel Sosua by the Sea

Am Sonntag schließlich verbrachte ich einen großen Teil des Tages unter einem Sonnenschirm auf einer Liege am Strand von Sosua, wo bei Temperaturen um 34 Grad und kaum einem Wölkchen am Himmel natürlich der Teufel los war.

Sosua Beach

Sosua Beach

Die Liegen sind kostenlos, wenn man Getränke und Essen bei der “Bude”, also dem Hüttchen weiter oben am Strand, bestellt, zu dem diese Liegen gehören. Neben einigen eisgekühlten Erfrischungen gönnte ich mir dabei auch einen Quesadilla con Pollo (mit Hühnchen), der mit frisch zubereiteter Salsa serviert wurde zum Preis von 290 Domininkanischen Pesos, also umgerechnet 5,74 Euro.

Quesadilla @ Sosua beach

Man musste beim Verzehr zwar etwas aufpassen, keinen Sand an sein Essen zu bekommen oder sich mit der Salsa oder etwas der geschmolzenen Käses zu bekleckern, aber davon abgesehen, war der offensichtlich ebenfalls frisch zubereitete Quesadilla, der mit saftigen Hähnchenstücken, Käse, Tomaten, Salat und Guacamole gefüllt war, eine sehr leckere Entscheidung und auch nicht zu schwer für den Tag am Strand.
Natürlich tummeln sich auch am Strand viele Leute, die von frischen Obst über CDs bis hin zu nicht-permanenten Tattoos oder einer Pedi-/Maniküre alles mögliche Verkaufen wollen, doch sie sind wie hier üblich nicht aufdringlich, d.h. wenn man die Hand hebt und den Kopf schüttelt wenn sie sich nähren, trotten sie weiter ohne einen weiter zu belästigen. Das habe ich an anderen Orten auch schon anders erlebt.

Sosua Beach - Vendors / Verkäufer

Kurz bevor ich zurück zum Hotel ging, war es mir schließlich auch noch vergönnt, an meinem letzten vollen Tag in Sosua einen sehr malerischen Sonnenuntergang zu erleben. Wirklich schade dass ich morgen schon abreisen muss.

Sunset at Sosua beach
Sonnenuntergang an Sosua Beach

Ausflug nach Puerto Plata – Dominikanische Republik Tag 4 [01.10.2015]

Nach der weiten Reise nach Samana gestern sollte das Ziel des heutigen Ausflugs etwas näher liegen, denn ich hatte vor mir die etwa 25 Kilometer entfernte Stadt Puerto Plata näher anzusehen. Der Name Puerto Plata (Silberhafen) geht angeblich bereits auf Christoph Columbus zurück, der gegen Ende seiner ersten Reise hier vor Anker ging. Mit ca. 130.000 Einwohnern ist die Stadt gleichzeitig Hauotstadt der gleichnamigen Provinz und beherbergt einen der wichtigsten Häfen der Dominikanischen Republik. Außerdem ist es ein Zentrum des Tourismus im Norden der Insel. Eigentlich waren laut Auskunft meines Reiseleiters nicht genügend Interessenten für eine solche Tour verfügbar gewesen, doch er fand dann doch einen Weg diese Tour möglich zu machen. Daher wunderte es mich nicht, dass mich am Morgen um 7:15 Uhr ein Tourguide an der Rezeption erwartete, der mich – gemeinsam mit einem Fahrer – in einem bereits etwas in die Tage gekommenen Toyota Corolla für diesen Ausflug abholte. Und dann sprang das Auto, als wir losfahren wollten, auch nicht gleich auf Anhieb an. Na das konnte ja lustig werden dachte ich so bei mir. In einer riesigen umzäunten nd bewachten Hotelanlage mit mehreren Hotels und Bungalowdörfern sowie einem riesigen Golfplatz direkt vor den Toren von Puerto Plata, der Playa Dorada, holten wir noch ein junges deutsches Pärchen ab. In einer solchen Anlage, vollkommen abgeschottet vom eigentlichen Leben der Einheimischen, wollte ich ja keinen Urlaub machen – ich fahre in ein Land um es und seine Einwohner kennenzulernen und nicht um mich dort in einen goldenen Käfig einschließen zu lassen – aber das muss natürlich jeder selbst wissen.
Unser erstes Ziel war die Rumfabrik der Firma Brugal am Stadtrand von Puerto Plata.

Rum factory Brugal / Rumfabrik Brugal

Im Inneren der Fabrik, die übrigens nur eine reine Abfüll- und Verpackungsanlage ist – die Destillierung findet an anderen Orten statt – war das fotografieren nicht erlaubt. War aber meiner Meinung nach auch nicht so interessant, denn die Halle die wir besichtigten unterschied sich kaum von einer Anlage in Europa oder Amerika – abgesehen vielleicht von den vielen Ventilatoren, die an den Arbeitsplätzen aufgestellt waren um den wenigen Arbeitern in der teilautomatisierten Anlage bei ihrer Tätigkeit etwas Kühlung zu verschaffen. Nach Besichtigung der Fabrikhalle ging es noch in einen kleinen Verkaufsladen, in dem man uns verschiedene Altersstufen des Rums vorstellte und uns auch eine etwas mehr als fingerhutgroße Menge davon probieren ließ. Ich hatte zwar nicht gefrühstückt, nahm aber dennoch einen kleinen Schluck – was sich als keine gute Entscheidung herausstellen sollte. Aber dazu später mehr.
Nach Besuch der Rumfabrik brachte uns unser Tourguide und sein Fahrer in die engen Gassen der Innenstadt von Puerto Plata, wo wir zuerst ein Schmuckgeschäft mit angeschlossener Werkstatt besichtigten, in dem aus Bernstein und dem nur in der dominikanischen Republik vorkommenden blauen Halbedelstein Larimar Schmuckstücke hergestellt wurden. Ein hier in der dominikanischen Republik lebender Deutscher stellte uns alles kurz vor und anschließend durften wir noch die Werkstatt besichtigen. Letztlich war aber natürlich alles nur eine Verkaufsveranstaltung – und da ich keinerlei Schmuck trage und auch nicht gedenke zu tun war das für mich nur bedingt interessant. Danach ging es noch in eine Zigarrenmanufactur ein paar Häuser weiter, wo sich die selbe Aktion noch einmal mit Zigarren wiederholte. Ein Einheimischer mit Namen Nelson zeigte uns wie Zigarren gedreht wurden und ließ uns an verschiedenen, mit Rotwein, Weißwein oder Rum fermentierten Tabakblättern riechen. Da ich aber auch keine Zigarren rauche und auch niemanden kenne der dies tut, ließen sowohl ich als auch das deutsche Pärchen die Aktion einfach über uns ergehen, verließen den Laden danach aber ohne etwas zu kaufen. Auf Fotos verzichtete ich ebenfalls.
Nächstes Ziel war das auf einem Hügel vor der Hafenbucht gelegene Fortaleza San Felipe del Morro, eine alte spanische Festungsanlage die bereits im 16. Jahrhundert errichtet worden war und zeitweise auch unter der Kontrolle der von Puerto Plata aus agierenden Piraten und Korsaren gestanden hatte.

Fortaleza San Felipe, Puerto Plata
Fortaleza San Felipe del Morro – Puerto Plata

Leider war sowohl der Park als auch die umgebenden Gebäude gerade eine große Baustelle, was bedeutete dass wir irgendwo zwischen Lastern und Bauarbeitern aussteigen mussten um durch die Baustelle hindurch zum Fort zu gelangen. Ein stählerner Aussichtsturm auf einer Erhebung hinter dem Fort war daher leider nicht begehbar.

Observation Tower - Parque San Felipe - Puerto Plata
Aussichtsturm nahe dem Fort

Als wir schließlich am Fort ankamen, erfuhren wir dort dass der zuständige Mitarbeiter noch nicht vor Ort war – was bedeutete das wir erst mal warten mussten. Daher entschlossen wir uns, einen kleinen Spaziergang durch den angrenzenden Park San Felipe zu machen – auch wenn noch hier gebaut wurde.

Parque San Felipe - Puerto Plata Parque San Felipe
Parque San Felipe – Links: Reiterstatue – Rechts: Teil der Baustelle

View to Puerto Plata Am Fortaleza San Felipe del Morro
Parque San Felipe – Links: Blick in die Bucht – Rechts: Hafen von Puerto Plata

Parque San Felipe
Fortaleza San Felipe & Puerto Plata

Ganz unvermittelt entdeckten wir mitten im Park einen in deutsch verfassten Gedenkstein, der an den Flugzeugabsturz von Birgenair 301 vom 6. Februar 1996 vor der Küste von Puerto Plata erinnerte. (Video)

Gedenkstein zum Flugzeugabsturz Birgenair Flug 301 von 1996 - Fortaleza San Felipe del Morro
Gedenkstein zum Absturz von Birgenair 301 (1996)

Als wir uns auf den Rückweg zum Fort machten, traf gerade der zuständige Mitarbeiter ein, so dass wir nun endlich auch das Innere der Festungsanlage in Augenschein nehmen konnte. Doch anstatt einer richtigen Führung drückte man uns am Eingang nur kleine Boxen mit Kopfhörern in die Hand, die uns nach Eingabe einer dreistelligen Zahl etwas zu dem jeweiligen Teil der Festung vorspielen sollte. Ob dazu nun dieser eine Mitarbeiter notwendig gewesen wäre oder ob uns die Boxen auch nicht die beiden Aufpasser die eh schon anwesend gewesen waren hätten geben können sei dabei mal so dahin gestellt. Also machten wir uns auf den Weg erst einmal die Außenanlagen des Forts zu erkunden. Was dabei natürlich nicht so schön erschien, war dass dieses direkt neben den eher unansehnlichen Industrieanlagen des Hafens (sh. folgendes viertes Bild unten rechts) gelegen waren.

Fortaleza San Felipe del Morro Fortaleza San Felipe del Morro

Fortaleza San Felipe del Morro Fortaleza San Felipe del Morro

Im Inneren des zentralen Rundbaus, der in drei Kammern aufgeteilt war, hatte man Vitrinen aufgestellt, in denen verschiedene archäologische Fundstücke aus den verschiedenen Epochen in der Geschichte des Forts ausgestellt waren.

Fortaleza San Felipe del Morro

Einer der Räume war außerdem dem ersten Präsident der Dominikanischen Republik, Juan Pablo Duarte, gewidmet, der nach der Unabhängigkeit des Landes und einem gleich darauf folgenden Militärputsch in dieser Festungsanlage für einige Zeit inhaftiert war.

Fortaleza San Felipe del Morro

Fortaleza San Felipe del Morro

Zuletzt begaben wir uns noch auf die obere Plattform des Rundbaus, wo ein erfrischender Wind für etwas Abkühlung sorgte.

Fortaleza San Felipe del Morro
Auf dem Dach des Fortaleza San Felipe

Damit war die Besichtigung des Fort auch schon beendet und wir machten uns auf den Rückweg zum Auto. Leider mussten wir dazu die komplette Baustelle zu Fuß durchqueren, da es aufgrund des Baustellenverkehrs nur vor der Anlage hatte abgestellt werden können. So bekamen wir aber zumindest noch einen Überblick, welche Teile wir nicht hatten in näheren Augenschein nehmen können – und außer dem bereits erwähnten Aussichtsturm und einem Nebengebäude schien das nicht viel gewesen zu sein.
Vom Fort ging es nun wieder in die Innenstadt von Puerto Plata, wo wir am Parque de la Restauracion, einem Platz in der Innenstadt hielten und ausstiegen. Hier sollten wir die dort befindliche Catedral San Felipe besichtigen. Doch bevor es so weit war, brachte uns unser Tourguide erst einmal zu einem Stand an dem frische Kokosnüsse verkauft wurde, damit wir uns dort mit frischer Kokosmilch erfrischen (und natürlich ein paar Pesos ausgeben) konnten. Doch der Preis von 50 Pesos für eine Kokosnuss, also ca. 1 Euro, hielt sich in Grenzen.

Parque de la Restauracion - Puerto Plata
Parque de la Restauracion – Puerto Plata

Catedral San Felipe - Puerto Plata
Catedral San Felipe – Puerto Plata

Am Eingang zur Catedral San Felipe übergab uns der Tourguide an einen Einheimischen, der uns in gebrochenem Englisch etwas zur Geschichte dieser Kirche erzählen sollte. Und wie wir erfuhren war die nicht allzu lang, denn die ursprüngliche Kathedrale war beim Erdbeben von 2010, das nicht nur Haiti sondern auch in der Dominikanischen Republik gewütet hatte, zerstört worden und dieses Gebäude war ein kompletter Neubau, der erst ein paar Jahre alt war. Im Eingangsbereich waren hinter einer Glasscheibe einige Heiligenstatuen der lokalen Schutzheiligen sowie ein Glas-Sarg mit einer Figur des Leichnams Jesus Christus ausgestellt.

Inside Catedral San Felipe - Puerto Plata Inside Catedral San Felipe - Puerto Plata

Schließlich sahen wir uns noch das Haupt-Kirchenschiff an, in dem neben dem Hauptaltar auch zwei Nebenaltäre beinhaltete, die dem Christuskind (El Ninjo) und dem San Felipe, dem Namensgeber der Kathedrale gewidmet waren.

Inside Catedral San Felipe - Puerto Plata
Hauptraum der Kathedrale

Inside Catedral San Felipe - Puerto Plata
Kirchenfenster über dem Eingang zur Kirche

Zum Abschluss erwartete der einheimische Führer natürlich ein kleines Trinkgeld und ich drückte ihm 100 Pesos in die Hand.
Danach ging es weiter zum “Hausberg” von Puerto Plato, dem Pico Isabel del Torres, der sich 793 Meter über den Meeresspiegel erhebt. Alleine schon die Aussicht, dass es oben auf dem Berg etwa 10-12 Grad kühler als im Tal sein sollte war schon verlockend, aber auch Fahrt mit der 1976 erbauten Seilbahn zum Gipfel hatte natürlich ihren gewissen Reiz.
Im Warteraum vor der Seilbahn erwartete uns – natürlich – auch gleich eine einheimische Band mit offensichtlich selbst gebauten Instrumenten, die sogleich aufspielte als wir eintraten und dafür natürlich einen kleinen Obulus dafür verlangte. Zum Glück kamen wir aber auch gleich an die Reihe, da aktuell nicht viel los war – dennoch ließ ich – gutmütig wie ich bin – auch hier 100 Pesos springen.
Auf der offenen Plattform, von der aus man einen schönen Blick auf den Mount Isabel del Torro hatte, wartete die kleine Kabine bereits auf uns. Und man sah ihr schon an, dass sie mit fast 40 Jahren nicht mehr ganz den aktuellen Standards entsprach – aber sie erschien gut gewartet, also wagten wir die etwa zehn Minuten dauernde Fahrt zum Gipfel.

View to Mount Isabel de Torres / Blick in Richtung Mount Isabel de Torres
Blick in Richtung Mount Isabel del Torro

Cable car to Mount Isabel de Torres / Seilbahn zum Mount Isabel de Torres
Kabine der Seilbahn zum Gipfel des Mount Isabe del Torro

Sitzplätze gab es in der Kabine – außer für den Fahrer selbst – keine, aber zumindest sorgten geöffnete Fenster vorne und hinten in der Kabine für eine angenehme Kühlung während der Fahrt. Dass die Kabine während der Fahrt häufiger hin und her schwankte, versuchte ich geflissentlich zu ignorieren.

View to / Blick auf Mount Isabel de Torres

View from cable car to Puerto Plate / Blick aus der Seilbahn auf Puerto Plata - Mount Isabel de Torres

Cable car station / Seilbahn-Station Statue on Mount Isabel de Torres
Gipfelstation der Seilbahn

Neben dem schönen Blick über Puerto Plata und die Umgebung ist die größte Sehenswürdigkeit auf dem Gipfel natürlich die kleine Nachbildung der Christusstatue Cristo Redentor aus Rio de Janeiro, die hier auf einer kleinen Kuppel thront. Außerdem wurde hier auch eine kleine botanische Parkanlage angelegt, durch die man Spazieren gehen kann. Hier machte sich aber nun endgültig bei mir der auf leeren Magen getrunkene Schluck Rum in Verbindung mit der drückenden Hitze bei mir bemerkbar, so dass ich auf einen größeren Rundgang verzichten musste. Und das obwohl es hier oben tatsächlich deutlich kühler war als unten im Tal.

Statue of Christ our Lord on Mount Isabel de Torres

Statue of Christ our Lord on Mount Isabel de Torres
Christusstatue auf dem Mount Isabel del Torro

View from Mount Isabel / Blick vom Mount Isabel - Puerto Plate

View from Mount Isabel / Blick vom Mount Isabel - Puerto Plata
Blick auf Puerto Plata und Umgebung vom Mount Isabel del Torro

Auf einen Besuch der Kuppel verzichteten wir, denn sie beinhaltet keine Kirche oder ähnliches, sondern nur Verkaufsstände für Souvenirs – und darauf hatten weder ich noch das deutsche Pärchen das mit mir reiste keine Lust.
Also machten wir uns nach etwas 40-45 Minuten Aufenthalt wieder auf den Weg zurück zur Seilbahn und fuhren zurück ins Tal.

Cable car - Mount Isabel - Puerto Plata

Damit war die Tour auch schon beendet und man brachte uns zurück in unsere Hotels.
Für die 46 US-Dollar welche die Tour gekostet hatte war sie soweit in Ordnung gewesen, auch wenn viele Teile etwas Chaotisch und nur bedingt durchorganisiert gewirkt hatten. Außerdem waren natürlich die eingebauten Verkaufveranstaltungen für Schmuck oder Zigarren aus meiner Sicht nicht unbedingt notwendig gewesen. Aber mit so etwas muss man bei solchen Aktionen nun einmal rechnen. Ich war auf jeden Fall zufrieden mit dem kleinen Ausflug gewesen – hätte ich mich alleine nach Puerto Plata gewagt wäre das Ganze bestimmt ganz anders verlaufen – zumal ich mich hier weder auskenne noch fließend Spanisch spreche. 😉

Samana, Los Haitises & Barcardi Island – Dominikanische Republik Tag 3 [30.09.2015]

Heute sollte nun die erste Tour stattfinden, die mir etwas mehr von diesem schönen Land, der Dominikanischen Republik, zeigen sollte. Ziel war Samana, eine Halbinsel, Provinz und gleichzeitig der Name deren Hauptstadt, gelegen in 180km entfernung, also etwas mehr als drei Stunden Autofahrt in Richtung Osten von Sosua aus gesehen. Das ganze hatte stolze 116 Dollar gekostet – inklusive Frühstück und Mittagessen – aber das war es mir wert. Das hieß aber, dass es heute sehr früh los ging – um genau zu sein um 5:30 Uhr. Als ich zur Rezeption kam wartete man da schon auf mich und ich konnte unmittelbar in den bereitstehenden Mini-Bus – ein ähnliches Gefährt wie es mich bereits vom Flughafen zum Hotel gebracht hatte – einsteigen. In diesem glücklicherweise klimatisierten Gefährt saßen bereits einige andere Touristen, die ebenfalls an dieser Tour teilnehmen sollten und offensichtlich aus anderen Hotels stammten. Glücklicherweise klimatisiert sage ich deshalb, weil auch bereits zu solche früher Zeit Temperaturen um die 30 Grad und eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit herrschte. Die Fahrt ging dann erst einmal nach Cabarete, wo wir in einer dortigen Hotelanlage einige weitere Touristen aufgabelten bevor wir uns dann weiter in Richtung Osten aufmachten. Die Fahrweise des Fahrer erschien erst einmal etwas Gewöhnungsbedürftig für jemanden, der deutsche Verkehrsregeln gewöhnt ist, denn egal ob er auf der Landstraße oder durch die vielen Ansiedlungen an der Straße fuhr, schien er stets mit 70 bis 80 km/h zu fahren, überholte über doppelt durchgezogene Linien und auch an unübersichtlichen Stellen. Hinzu kamen die anderen Verkehrsteilnehmer, Autos, LKWs und unzählige Motorräder die mit zwei, teilweise drei Personen besetzt waren und teilweise Brot, Hühner und sogar Kühlschränke transportierten, die ebenfalls fuhren wie es gerade passte. Dennoch schien der Verkehr erstaunlicherweise gut zu klappen. Nach etwa einer Stunde Fahrt stoppte der Fahrer plötzlich mitten an einer Landstraße an einem einzeln stehenden Gebäude mit überdachter Terrasse daneben und der Reiseleiter verkündete, dass es nun erst mal Frühstück gäbe. Der Reiseleiter, ein Einheimischer, sprach übrigens sehr gut Deutsch, fiel aber durch die übertriebene Verwendung von Redewendungen wie “Mensch Meier” und “ohne Ende” (für viel) etwas auf.
Als Frühstück, das im Preis der Tour inbegriffen war, gab es ein Buffet zur Selbstbedienung: kleine Milchbrötchen, Rührei, Spiegeleier, gebratene Wurststücke, Aufschnitt, der ein wenig an Jagd- oder Schinkenwurst erinnerte, etwas Obst, Marmelade und natürlich Kaffee. Ich nahm mir erst mal Spiegeleier, Wurst und Brötchen, probierte später aber auch die gebratene Wurst und das Rührei, das mit Schinken und Gemüse versetzt war. Qualitativ konnte man da auf jeden Fall nicht meckern.

01 - Frühstück / Breakfast

Nachdem alle fertig gespeist hatten, während wir aßen kamen noch zwei weitere Kleinbusse mit Touristen an, ging es weiter in Richtung Samana. Die Fahrt wurde noch ein mal kurz an einer Straße unterbrochen, an der wir einen sehr schönen Überblick über die hier vorherrschende Dschungelvegetation hatten. Wie an fast jeder größeren Straße standen auch hier einige Hütten und kleine Häuser.

02 - Jungle near Samana / Dschungel in Samana 03 - Streets in Samana / Straße in Samana
Links: Blick über den Dschungel von Samana – Rechts: Hütten an der Straße

Abgesehen von einigen Ausführungen des Reiseleiters, die wieder mit häufiger Verwendung von “ohne Ende” und “Mensch Meier” gespickt waren, verlief der Rest der Reise ereignislos – an die etwas radikale Fahrweise unsere Busfahrers hatten wir uns inzwischen alle gewöhnt. Aber das scheint hier ja eher die Regel als die Ausnahme zu sein.
Schließlich erreichten wir die Stadt Samana, durch die wir über einige bepflanzte und mit Skulpturen verzierte Kreisel

04 - Entering Samana / Einfahrt nach Samana

direkt zum Malecón, der Hafenpromenade fuhren, wo sich auch die meisten öffentlichen Gebäude befinden und der Hauptteil des Lebens in der Stadt stattfindet. Von hier hat man auch einen wundervollen Blick auf die Carr de la Bahia, eine Fußgängerbrücke die vom Hotel Grand Bahia Principe Cayacoa auf dem Hügel über dem Hafen quer durch die Hafenbucht führt und auf einer großen Insel vor Samana endet. Am Pier lag auch bereits das Schnellboot bereit, das uns über die Bucht in den Nationalpark Los Haitises bringen sollte. Im Januar und Februar kann man von hier aus auch – als einzigem Ort in der Karibik – Whale Watching betreiben, denn in dieser Zeit kommen Buckelwale in die Gegend, um ihre Brunft durchzuführen.

05 - Pier with our boat / Pier mit unserem Schnellboot
Schnellboot & Carr de la Bahia

06 - Samana bay view / Blick in die Bucht von Samana 07 - Samana bay view / Blick in die Bucht von Samana
Hafen von Samana & Hotel Grand Bahia Principe Cayacoa

Nach einer kurzen Pause an der Hafenpromenade ging es dann auch schon ins Boot, wo wir die bereit liegenden Schwimmwesten anlegen mussten und es dann auch schon los in Richtung Los Haitises ging.

08 - View back to Samana / Blick zurück nach Samana
Blick zurück nach Samana

Dabei fuhren wir natürlich unter der Brücke Carr de la Bahia hindurch, wobei wir bei genauerem Hinsehen auch erkennen konnten dass sie bereits etwas baufällig wirkte. Aber das ist bei diesem feucht-heißen Klima auch nicht verwunderlich.

09 - Approaching the bridge / Anfahrt auf die Brücke 10 - Passing the bridge / Durchfahrt durch die Brücke

11 - View back to Samana / Blick zurück nach Samana
Fahrt durch die Carr de la Bahia

Des weiteren konnten wir nun sehen, dass vom Hotel auf dem Hügel offensichtlich ein Fahrstuhl (oder ein Treppenhaus) direkt hinunter zum Strand errichtet worden war.

12- Hotel with elevator in Samana / Hotel mit Fahrstuhl - Samana
Hotel mit Fahrstuhl zum Strand

Die nächsten 30 bis 45 Minuten passierte dann erst mal nicht viel – wir fuhren mit hohem Tempo quer durch die Bucht, wobei man uns landestypisch den hier im Lande hergestellten Brugal Rum und Cola servierte, aber auch mit Wasser und anderen, nicht alkoholischen Getränken nicht sparte. Schließlich erreichten wir die ersten der sogenannten Cayos, den Festland vorgelagerte und meist dicht bewachsene Felseninsel aus vulkanischem Kalkstein.

13 - Los Haitises national park / Los Haitises Nationalpark 14 - Los Haitises national park / Los Haitises Nationalpark

15 - Los Haitises national park - cave / Los Haitises Nationalpark - Höhle 16 - Los Haitises national park / Los Haitises Nationalpark
Cayos – Felseninseln der Los Haitises

In die Felden haben sich dabei teilweise kleine und größere Höhlen eingegraben. Die mit 3km Länge größte Höhle der Dominikanischen Republik, die sogenannte Cava Fun-Fun ist leider für Touristen nicht zugänglich, aber wir bekamen auch sie die eine oder andere dieser Felsformationen zu sehen.

18 - Los Haitises national park - Cave / Los Haitises Nationalpark - Höhle 19 - Los Haitises national park - Cave / Los Haitises Nationalpark - Höhle
Höhle in Los Haitises

20 - Los Haitises national park / Los Haitises Nationalpark 17 - Los Haitises national park / Los Haitises Nationalpark

Einige dieser Cayos werden auch von verschiedenen Vögeln als Brutstätte genutzt, was man meist daran erkennt dass über der jeweiligen Insel Schwärme dieser Tiere kreisen.

21 - Los Haitises national park - bird breeding island / Los Haitises Nationalpark - Brutinsel

26 - Los Haitises national park - breeding island / Los Haitises Nationalpark - Brutinsel
Brutinseln

Neben Pelikanen finden sich hier vor allem Fregattvögel, deren Männchen durch den roten, aufblasbaren Luftsack vor der Brust besonders auffallen.

22 - Los Haitises national park - young pelicans / Los Haitises Nationalpark - Junge Pelikane
Junge Pelikane

24 - Los Haitises national park  - Frigatebirds / Los Haitises Nationalpark - Fregattvögel
Fregattvögel

25 - Los Haitises national park - Young pelicans / Los Haitises Nationalpark - Junge Pelikane
Mehr junge Pelikane

Der Reiseleiter berichtete, dass eine kleine, niedrige Insel mitten in der Bucht primär dazu dient, dass die jungen Pelikane, sobald sie fliegen können, hier das Fischen lernen.

27 - Los Haitises national park / Los Haitises Nationalpark

Und obwohl es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, kommen dennoch häufig Einheimische hier her, um zum Beispiel Eier der Vögel zu sammeln.

28 - Los Haitises national park - Einheimische / Los Haitises Nationalpark - Locals
Einheimische an einer der Brutinseln

Nachdem wir einige Zeit lang zwischen den Felseninseln umher gefahren waren, bogen wir schließlich in einen dichten Mangrovenwald direkt am Festland ein.

29 - Los Haitises national park - Entering the mangroves / Los Haitises Nationalpark - Einfahrt in die Mangroven 30 - Los Haitises national park - Entering the mangroves / Los Haitises Nationalpark - Einfahrt in die Mangroven
Einfahrt in den Mangrovenwald

Nach einigen hundert Metern erreichten wir schließlich eine kleine Bucht zwischen hohen Felswänden, wo bereits einige andere Boote vor Anker lagen.

31 - Los Haitises national park - Small harbor in the mangroves / Los Haitises Nationalpark - Hafen in den Mangroven

32 - Los Haitises national park / Los Haitises Nationalpark 33 - Los Haitises national park / Los Haitises Nationalpark

Wir legten neben den beiden bereits vor Anker liegenden Booten an und mussten über beide drüber klettern, um schließlich zum Anlegekai zu gelangen. Von hier aus ging es über einen kleinen, kaum als solchen ersichtlichen, etwas beschwerlich zu laufenden Trampelpfad, vorbei an einem kleinen Mangrovensee, in den Dschungel hinein und wir erreichten nach einigen hundert Meter schließlich die Cueva de la Linea, einer Höhle mit zahlreichen Lichteinlässen, die bereits vor der Ankunft von Columbus von den Taínos, den hiesigen Ureinwohnern, für rituelle Zwecke genutzt worden war.

34 - Los Haitises national park - Cueva de la linea / Los Haitises Nationalpark - Cueva de la linea 35 - Los Haitises national park - Cueva de la linea / Los Haitises Nationalpark - Cueva de la linea

36 - Los Haitises national park - Cueva de la linea / Los Haitises Nationalpark - Cueva de la linea 37 - Los Haitises national park - Cueva de la linea / Los Haitises Nationalpark - Cueva de la linea
41 - Los Haitises national park - Cueva de la linea / Los Haitises Nationalpark - Cueva de la linea

Im hinteren Bereich finden sich daher auch zahlreiche einfach Höhlenmalereien, die Tiere der Region sowie Götter und Geister der Ureinwohner darstellen.

38 - Los Haitises national park - Cueva de la linea - Cave paintings / Los Haitises Nationalpark - Cueva de la linea - Höhlenmalereien

39 - Los Haitises national park - Cueva de la linea - Cave paintings / Los Haitises Nationalpark - Cueva de la linea - Höhlenmalereien

40 - Los Haitises national park - Cueva de la linea - Cave paintings / Los Haitises Nationalpark - Cueva de la linea - Höhlenmalereien
Höhlenmalereien in der Cueava de la Linea

Nachdem uns der Reiseleiter einiges über die Geschichte dieser Höhle erzählt hatte – ich verzichte darauf hier irgendwelche Einzelheiten zu erwähnen – ging es über den durch fest getretenen Fledermauskot teilweise etwas glitschigen Boden der Höhle zurück zum Ausgang und wieder zum Boot.

42 - Los Haitises national park - Cueva de la linea - Cave exit / Los Haitises Nationalpark - Cueva de la linea - Höhlenausgang 43 - Los Haitises national park - Cueva de la linea - Cave exit / Los Haitises Nationalpark - Cueva de la linea - Höhlenausgang
Am Höhlenausgang

Vor der Einfahrt des Mangrovenwaldes finden sich auch die Reste einer Hafenanlage, welche hier im 19. Jahrhundert vond en Franzosen errichtet worden war, um in den Haitises angebaute, stärkehaltige Rüben abzutransportieren. Heute stehen davon nur noch einige Pfähle, die von Möwen und anderen Wasservögeln als Ruheplatz genutzt werden.

44 - Los Haitises national park / Los Haitises Nationalpark 45 - Los Haitises national park / Los Haitises Nationalpark
Seevögel auf den Resten der Hafenanlagen

Nun ging es weiter quer über die Bucht von Samana zur Insel Cayo Levantos, besser bekannt als Bacardi Island, denn hier wurden in den 90er Jahren die berühmten Werbespots für Bacardi-Rum gedreht, die nicht nur im deutschen Fernseher gelaufen sind. Natürlich wurde die ebenfalls touristisch ausgeschlachtet.

46 - Reaching Cayo Levantado (Barcardi Island) / Anfahrt auf Cayo Levantada Bacardi-Insel

47 - Reaching Cayo Levantado (Barcardi Island) / Anfahrt auf Cayo Levantada (Bacardi-Insel)

48 - Reaching Cayo Levantado (Barcardi Island) / Anfahrt auf Cayo Levantada (Bacardi-Insel)
Anfahrt auf Cayo Levantos (Bacardi Insel)

Nachdem wir angelegt hatten, ging es am Ufer entlang – hindurch durch eine Unmenge an Souvenir-Verkaufsständen – zum Restaurant Bellena Blanca, einem kleinen, offenen Rundbau direkt am Bacardi-Strand, wo uns das Mittagessen als Buffet serviert wurde, das inklusive war. Außerdem gab es – gegen Aufpreis – noch alkoholische Mixgetränke wie Coco Loco – in der Kokosnuss servierte und mit Rum versetzte Kokosmilche bzw. in einer Ananas servierten Pina Colada. Ich verzichtete aber auf alkoholische Getränke, bei der aktuellen Hitze war mir schon der eine kleine Becher Rum mit Cola auf dem Boot nicht so gut bekommen.

50 - Cayo Levantado - Restaurant

Das Buffet bestand aus Weißbrot, Kraustalat, Reis mit Bohnen, Spaghetti mit Tomatensauce, gegrilltem Hähnchen, gegrilltem Fisch sowie Obst und frittierten Nussbällchen. Abgesehen von den süßen Dingen probierte ich von allem etwas.

49 - Lunch at bacardi island / Mittagessen auf der Barcardi-Insel

An dem mit Zwiebeln und Möhren versetzten Krautsalat gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie am Reis mit schwarzen Bohnen oder den Spaghetti mit Tomatensauce. Das Hähnchen selbst war aber für meinen Geschmack etwas zu knusprig und teilweise trocken und im Fisch steckten extrem viele Gräten und auch er war etwas trocken geraten. Aber zum Stillen des Hungers reichte es vollkommen aus.
Nach dem Essen hatten wir noch etwa 2 Stunden Zeit, um den Strand zu genießen. Ich nutzte die Zeit natürlich erst einmal dazu, ein paar Fotos zu machen.

51 - Cayo Levantado (Bacardi Island / Bacardi-Insel)
Strandbar

52 - Cayo Levantado (Bacardi Island / Bacardi-Insel) 53 - Cayo Levantado (Bacardi Island / Bacardi-Insel)

54 - Cayo Levantado (Bacardi Island / Bacardi-Insel)

55 - Cayo Levantado (Bacardi Island / Bacardi-Insel)

56 - Cayo Levantado (Bacardi Island / Bacardi-Insel) 57 - Cayo Levantado (Bacardi Island / Bacardi-Insel)

Danach ging es etwas ins azurblaue, angenehm warme Wasser und auf einer der (glücklicherweise kostenlosen) Liegen entspannen. Die Anzahl der Verkäufer von Strohhüten, Armbändern und Massagen hielt sich glücklicherweise in Grenzen. 😉
Viel zu schnell musste wir uns schließlich wieder am Kai einfinden um die Rückfahrt anzutreten.

58 - Cayo Levantado (Bacardi Island / Bacardi-Insel)
Am Kai von Cayo Lavantado

59 - Cayo Levantado (Bacardi Island / Bacardi-Insel)
Leaving Bacardi Island

Vorbei an einigen malerisch gelegenen Buchten an der Küste

60 - Returning to Samana / Rückfahrt nach Samana

ging es schließlich zurück nach Samana

61 - Back in Samana / Zurück in Samana

wo der Tourbus bereits für die Rückfahrt auf uns wartete.

62 - Tourbus

Abgesehen von einem einzelnen kurzen Zwischenstop an einem kleinen Supermarkt, wo wir uns noch einmal mit Getränken eindecken konnten, ging es ohne weitere Halt zurück zu unseren Hotels. Ich selbst war etwa um 19:45 Uhr wieder dort – nach einer Reise von über 14 Stunden. Zum Glück hatte ich im Bus noch etwas schlafen können.
Zum Abschluss des Tages gönnte ich mir im hoteleigenen Restaurant schließlich noch eine Portion Dorade mit Reis und Gemüse aus dem heutigen Tagesangebot.

Gilthead with rice & vegetables / Dorade mit Reis & Gemüse

Sehr lecker – vor allem der Fisch war unglaublich saftig und zart. Nichts im Vergleich zu dem gegrillten Fisch vom Mittag. Danach duschte ich, fiel vollkommen übermüdet ins Bett und schlief nach kurzer Zeit auch schon ein.