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Wilsdruffer Straße

Saturday, August 4th, 2007
'Wilsdruffer-Straße' von JaBB

Wilsdruffer in Dresden – Aufgenommen während der Dämmerung.

Bauernfrühstück im “Zeitgeist” [02.08.2007]

Thursday, August 2nd, 2007

Nachdem ich gestern ganz auf Mittagessen verzichtet hatte, um etwas früher in Richtung “blaues Wunder” aufbrechen zu können, begaben wir uns heute (wohl auch auf meine leichte Kritik am Kantinenessen hin) mal in eine mir bisher unbekannte Location: Das “Zeitgeist” an der Großenhainer Straße – einer kleinen Bar, die neben ihrem Essenangebot wohl soweit ich gesehen habe auch Livemusik und ähnliches bietet.

Die Küche dort besteht, das kann man wohl so sagen, aus bürgerlicher deutscher Küche. Das heutige Tagesangebot, Sülzfleisch mit Bratkartoffeln und Remouladensoße war bedauerlicherweise als wir um ca. 12.15 Uhr dort eintrafen bereits aus, so daß wir auf die Speisen á la Carte zurückgreifen mussten. Ich entschied mich recht schnell für das sogenannte Bauernfrühstück. Nachdem wir bestellt hatten, begann das warten. Der kleine Innenhof, das muß ich dazu noch sagen, in dem wir uns niedergelassen hatten, war als wir eintrafen recht gut besetzt und die meisten hatten wohl bereits vor uns bestellt, aber es vergingen während wir da saßen und alle um uns herum ihr essen bekamen, zahlten und gingen mehr als 45 Minuten. Der von einem meinem Begleiter scherzhaft geäußerte Vorschlag, wir hätten wohl schon heute früh um acht Uhr telefonisch vorbestellen sollen, schien sich als gar nicht mal so abwegig erweisen zu wollen. Während wir also da saßen und redeten, blätterten wir auch noch einmal durch die Karte, wobei ich auf einen Eintrag stieß, der mich etwas stutzen ließ:

Warum sollte jemand in einem Restaurant oder einer Kneipe Leitungswasser bestellen, welches sich dann aber nicht zum Verzehr eignet und dann auch noch 1,30 bzw. 2,20 €uronen kostet? Ein direkter Anwendungsfall kam mir trotz reichlichem Überlegens nicht in den Sinn.
Nach langem Warten war es dann endlich so weit und man servierte uns unsere bestellten Speisen. Ich will nicht sagen, daß sich das Warten gelohnt hat – dazu war die Zeit zu lange – aber das Gericht stellte sich doch als äußerst gelungen heraus.

Die Portion war wirklich reichlich und offensichtlich frisch zubereitet, was einen Teil der Wartezeit auch erklärt, und schmeckte wirklich vorzüglich, auch wenn ich ein paar weniger Kartoffeln und etwas mehr Rührei bevorzugt hätte – aber das sind eher persönliche Präferenzen. Wer Zeit hat, dem kann ich diese Speise also durchaus empfehlen.
Eigentlich hatten wir dem Wirt / Bedienenden gleich als er uns die Speisen brachte gesagt, daß wir zahlen wollten. Doch leider schien er uns vergessen zu haben und es bedurfte eine Erinnerung durch einen meiner Begleiter, der sich kurz ins Innere des Zeitgeist begab, daß er uns schließlich das bestellte Abzog. Das Bauernfrühstück schlug dabei 5,50 €uronen zu Buche, ein eigentlich ganz guter Preis und der Portionsgröße angemessen. Ich verzichtete jedoch auf Trinkgeld – denn dies wäre bei der langen Wartezeit meiner Meinung nach unangebracht gewesen. Abschließend möchte ich an dieser Stelle noch erwähnen, daß es sich bei dem hier beschriebenen auf einer einmaligen persönlichen Erfahrung handelt und daß dies nicht heißen soll, daß es dort immer so ist.
Nachtrag: Während unserer Gespräche berichtete man mir von einer Küche im Stadtteil Pieschen, in der Köche in Ausbildung kochen und man die dort fabrizierten Speisen den Gästen für 2 bis 3 €uronen anbietet – Verzehr auf eigene Gefahr allerdings. Hört sich interessant und fast schon etwas abenteuerlich an. Ich bezweifle zwar daß ich jemanden dazu überreden kann mich dort hin zu begleiten – aber diese zu testen würde mich schon einmal reizen. Mal schauen, ob es sich noch ergibt…

Das “blaue Wunder” von Dresden

Wednesday, August 1st, 2007

Heute begab ich mich nach der Arbeit in den Osten Dresdens, um genau zu sein nach Loschwitz. Um dort hin zu gelangen nahm ich zuerst die Straßenbahn der Linie 3 bis zum Bahnhof Neustadt und stieg dort in die Linie 6 um, die mich in einer unerwartet langen Fahrt bis zum Schillerplatz im Stadtteil Blasewitz (heißt wirklich so!) brachte. Sowohl Blasewitz selbst, aber noch viel mehr der auf der anderen Seite der Elbe gelegene Stadtteil Loschitz kann man als eine gehobene Wohngegend bezeichnen. Die am Hang oberhalb eines sehr schönen Abschnittes der Elbe gelegenen Gebäude kann man mit Fug und Recht als Villen bezeichnen.

'Villen' von JaBB 'Loschwitzer Bergbahn' von JaBB
Links: Villen in Loschwitz – Rechts: Loschwitzer Bergbahn

Zwischen den beiden Stadtteilen Loschwitz und Blasewitz überspannt die Loschwitzer Brücke die Elbe, welche im Volksmund auch als “das blaue Wunder” bezeichnet wird.

'Das blaue Wunder von JaBB 'Loschwitzer Brücke' von JaBB
Das “blaue Wunder” Loschwitzer Brücke

Die von 1891 bis 1893 von Claus Kopecke und H.M. Krueger erbaute Auslegerbrücke trug bis 1912 den Namen “König-Albert-Brücke” und war bei ihrer Fertigstellung im Jahre 1893 eine der ersten Metallkonstruktionsbrücken dieser Spannweite, die ohne Strompfeiler auskam – was mit ein Grund für die Bezeichnung als “Wunder” ist.

'Loschwitzer Brücke' von JaBB 'Loschwitzer Brücke' von JaBB
Ansichten des “Blauen Wunders” (das eher türkis als blau ist)

'Brücke Loschwitz' von JaBB 'Nahaufnahme Brückenkonstruktion' von JaBB
Links: Blick von der Villenseite – Rechts: Nahaufnahme der Konstruktion

'Auffahrt' von JaBB 'Straßenlampen auf dem
Links: Auffahrt Loschwitzer Seite (Villenviertel) – Recht: Brückenlaternen

'Elbe' von JaBB 'Elbe' von JaBB
Blick auf die Elbe: Links: Richtung Innenstadt (Westen) – Rechts: Richtung Osten

Direkt an der Brücke befinden sich mehrere Ausflugslokale, meist etwas gehobener Qualität und Preisklasse soweit ich das beurteilen konnte. Eines davon war zum Beispiel der Schillergarten (ja, auch hier wird der Name des Dichters natürlich ausgeschlachtet 😉 ).

'Schillergarten' von JaBB 'Am Schillergarten' von JaBB

Der Teil des Elbtals zwischen der Albertbrücke und der Loschwitzer Brücke kann man als wohl einen der schönsten dieser Gegend bezeichnen. Er ist nicht wie an so vielen anderen Stellen bebaut, sondern es zieht sich hier ein breiter Grünstreifen am Ufer entlang, der sowohl von Radfahrern als auch von ein paar Joggern genutzt wird. Meine Idee von Loschwitz aus bis zur Albertsbrücke zu laufen brach ich nach ein bis zwei Kilometern ab – die Entfernung hatte ich wohl etwas unterschätzt. Dennoch nutzte ich die Zeit, um hier noch einige Schnappschüsse zu machen.

'Grünstreifen an der Elbe' von JaBB 'Schlösschen in Loschwitz' von JaBB
Links: Grünstreifen an der Elbe – Rechts: Nahaufnahme eines Schlösschens in Loschwitz

Ein Fahrrad wäre hier von Vorteil gewesen, denn die Strecke ist wunderbar für einen ausgedehnten Ausflug auf zwei Rädern geeignet. Besonders möchte ich noch die kleinen Schlösschen erwähnen, die mit Weingärten fast schon malerisch in diesem Teil des Elbtals liegen.

'Weinberg' von JaBB 'Weinberge' von JaBB
'Weinberg - Nahaufnahme' von JaBB
Kleine Weingüter an den Hängen des Elbufers

Und natürlich den Fernsehturm, den zu Besuchen ich aufgrund der großen Entfernung auf einen späteren Zeitpunkt verschob.

'Fernsehturm' von JaBB

Natürlich ist besonders hier auch der Protest gegen die geplante neue Elbbrücke präsent, weswegen die UNESCO dem Elbtal den Titel eines Weltkulturerbes entziehen will. Wir erinnern uns an die geplante Waldschlösschen-Brücke, über die ich bereits kurz berichtete, welche diesen schönen Elbabschnitt zerschneiden und damit wohl verschandeln würde.

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Alternativ zum Fahrrad kann man übrigens auch mit dem Dampfer von den Elbterassen aus bis hier raus nach Löschwitz fahren. In der Zeit in der ich mich dort aufhielt legte die Meissen, ein kleineres Schiff dieser Art nahe des oben erwähnten Schillergartens ab und fuhr in Richung Innenstadt.

'Ausflugsdampfer 'Ausflugsdampfer' von JaBB

Zum Abschluß fuhr ich mit der Linie 6 wieder bis zum Albertplatz, begab mich noch einmal in die Innenstadt um noch eine Kleinigkeit zu essen. Natürlich fand sich dort wieder massenhaft Touristenvolk – viele davon mit digitalen “Schwanzverlängerungen” – also SLR-Kameras, die sich sich mit aufgeschraubten 90-300er Teleobjektiv (hauptsache lang muß es sein) und viel zu großem Blendschutz vor der Brust hängen ließen – wohl weniger um wirklich Fotos zu machen, denn es war ja schon fast dunkel und ein Stativ oder ähnliches hatte keiner von diesen seltsamen Gestalten bei sich, eher um zu zeigen daß sie so etwas haben. Proleten!!1elf Ich weiß schon warum ich meine Kamera meist nicht offen mit mit herumtrage, sondern im Rucksack belasse. Denn ich habe das Gerät ja mehr zum Fotos machen, nicht um es spazieren zu tragen. 😉 Aber was echauffiere ich mich eigentlich…?
Nach einem kurzen Imbiss im Restaurant mit dem goldenen M begab ich mich schließlich zurück ins Hotel.

Wurst-Spaghetti [31.07.2007]

Tuesday, July 31st, 2007

Heute war das Angebot in der DVB-Kantine wirklich übel muß ich sagen. Neben einem Bunten Salatteller und Schichtkraut mit Kartoffelpuree bot man auch Spagehetti mit Wurst und Tomatensauce an. Da ich die Nudeln für das kleinste Übel hielt, entschied ich mich nach kurzem Zögern für diese.

Wohl auch um dem ganzen wenigstens etwas Geschmack zu geben, verdeckte man das Gemisch auf Nudeln, dünner Sauce und in Stücke geschnittener Kochwurst unter einem kleinen Berg geriebenen Käses, den ich hier nicht wirklich als Parmesan bezeichnen möchte, denn ebendieser schmeckt meiner Meinung nach einfach anders. Dafür war der Preis von 2,70 €uronen natürlich sehr günstig – und ob ich mehr dafür gezahlte hätte sei mal so dahingestellt. Irgendwie habe ich das ganze – die Nudeln erschienen mir sogar irgendwie sehr fettig – verzehrt. Bleibt nur zu hoffen, daß es morgen eine etwas bessere Auswahl gibt, denn wie abzusehen ist, werden wir auch dann wieder dort landen. Aber noch besteht Hoffnung – warten wir es also ab.

Gyros, Tomatenreis und Tzatziki [30.07.2007]

Monday, July 30th, 2007

Auf eine neue Woche – wieder im schönen Dresden, auch wenn das Wetter nicht gerade einladend erscheint. Gleich zu Wochenbeginn machten wir Mittagstechnisch da weiter, wo wir letzte Woche am Donnerstag hier aufgehört hatten: In der DVB-Kantine in der Trachtenberger Straße. Zum Glück geht es meinem Magen seit gestern wieder besser, fast schon wieder gut – daher konnte ich es heute auch wagen, mich wieder voll mit festen Lebensmitteln zu ernähren. 😉 Das heute Angebot dort bestand zum ersten aus Brühreis, einer Reissuppe mit Geflügel, dann aus einem Fischfilet Bordolaise mit Kartoffeln und schließlich aus Gyros mit Tomtenreis und Tzatziki. Wie man bereits am Titel des Postes erahnen kann, entschied ich mich für letzteres, was sich mit 3,10 €uronen als recht günstig erwies.

Die “liebevolle Darreichung” des Menus erinnerte mich mal wieder an Mensa-Zeiten – aber es ist halt eine Kantine, kein Restaurant. Passt also schon. An dieser Stelle erwähnen muß, daß ich es einigen meiner Begleiter gleich tat und die drei Komponenten zu einer homogenen Masse vermischte, bevor ich mit dem eigentlichen Verzehr begann. Das Gyros-Fleisch hätte zwar etwas weniger fettig sein können, aber der Gesamteindruck war eigentlich recht positiv. Mit Sicherheit kein gesundes oder ausgewogenes Menu, aber sättigte und machte mich somit fit für den Restarbeitstag.

Dresden abseits der Touristenpfade

Saturday, July 28th, 2007

Diese Woche habe ich die Zeit mal genutzt, mich etwas einige Teile von Dresden anzusehen, die abseits der normalen Touristenpfade liegen. Erster Anlaufpunkt war die Neustadt, die ich vom Albertplatz aus ein wenig “erforschte”. Direkt am Albertplatz finden sich das bereits vor einiger Zeit vorgestellte alte Verkehrsbetriebe-Hochhaus sowie der sog. Nudel-Turm.

'Verkehrsbetriebe' von JaBB 'Nudelturm' von JaBB
Links: Verkehrsbetriebe-Hochhaus – Rechts: Nudel Turm

Das erste was mir hier auffiel, war die große Konzentration von Szene-Kneipen, Restuarants und kleinen Spezialgeschäften sowie Kulturbetrieben in diesem Teil von Dresden.

'Kulturschutzgebiet' von JaBB 'Protest chillen' von JaBB
'Louise' von JaBB 'Besprüht' von JaBB
'Beklebt II' von JaBB 'beklebt' von JaBB
Verschiedene Impressionen aus Dresden-Neustadt

Zum Ausgehen am Abend wäre die Neustadt mit Sicherheit meine erste Wahl.
Von Neustadt aus kam ich irgendwie zum Bahnhof Dresden Neustadt.

'Bahnhof Dresden Neustadt' von JaBB

Von dort aus nahm ich die Linie 6 bis kurz vor den Bahnhof Dresden-Mitte und begab mich von dort aus direkt zum bereits vorgestellten Yendize-Gebäude, welches ich ja bereits beim letzten Mal aus einiger Entfernung abgelichtet hatte.

'Yenidze Nahaufnahme' von JaBB 'Yenidze' von JaBB
'Yenidze' von JaBB 'Yenidze' von JaBB
Nahaufnahmen vom Yenidze

Eigentlich wollte ich anschließend noch auf Motivsuche in den Stadtteil Dresden-Friedrichstadt, wo es gemäß eines Tips eines Dresdner Kollegen einige nette anzusehende alte Fabrikgebäude gibt, doch leider scheiterte das ganze an zwei einfachen Gründen: Zum einen wurde es langsam zu dunkel und die Gebäude sind hier nicht beleuchtet und zum anderen treiben sich dort einige Personen herum, denen ich nicht Nachts begegnen wollte, vor allem nicht wenn ich meine komplette Fotoausrüstung dabei habe. Daher nur ein paar erste Eindrücke von dort – ich werde jedoch versuchen, die Gegend noch einmal bei Tageslicht zu “erforschen”.

'Verfallen' von JaBB
'Friedrichstadt (Dresden)' von JaBB 'Ich bin eine verzauberte Prinzessin' von JaBB
Eindrücke aus Dresden-Friedrichstadt

Mal sehen welchen Teil von Dresden ich mir nächste Woche anschaue – wenn jemand Tips oder Hinweise hat, wäre ich natürlich dankbar.

Fischspieß [26.07.2007]

Thursday, July 26th, 2007

Wie bereits die Tage zuvor waren wir auch heute wieder in der DVB-Kantine. Mein Magen macht zwar immer noch Probleme, aber eine Mahlzeit am Tag sollte man schon zu sich nahmen. So wählte ich das, was aus meiner Sicht am unbedenklichsten erschien. Zur Auswahl standen u.a. Zigeunersteak mit Kartoffelspalten und ein Fischspieß mit Tomatensoße auf Kartoffelpüree. Ich wählte den Fischsspieß für 3,40 €uronen.

Kantinennahrung, ohne Frage – ich möchte aber erwähnen daß zur “Auflockerung” des ganzen abwechselnd Zwiebeln und Schinken zwischen die Fischstücke gesteckt waren. Böse Zungen stellten die These auf, daß es sich dabei um die Reste vom Lachs von vor zwei Tagen handeln würde – ich glaube jedoch nicht daran, oder besser gesagt hoffe es. 😉 Dazu gab es in Tomatensauce ertränktes Kartoffelpüree und einen Löffel kalten Krautsalat.
Hat auf jeden Fall letztlich ganz gut geschmeckt und meinem Magen nicht schlecht getan. Mal schauen wie er sich dieser nächsten Tage verhält…

Play / Fast Forward

Thursday, July 26th, 2007
'Stop / Fast Forward' von JaBB

Gesehen zwischen Albertplatz und Bahnhof Dresden-Neustadt. Was es jedoch genau war konnte ich nicht heraus bekommen. Evtl. ein Club oder ein Plattenladen ?