Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce & Kartoffelknödel [12.09.2017]

Zwar klang das Holzfällersteak vom Schwein mit geschmorten Zwiebeln, BBQ- Sauce und Country Potatos, das heute im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde auch recht verlockend, doch ich war mir eigentlich von Anfang an sicher dass ich heute bei der Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce und Kartoffelknödel bei Tradition der Region zugreifen würde – Ente bekommt man immerhin nicht alle Tage. Die Papardelle mit Blattspinat und Meerrettich bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce kamen gar nicht erst in die nähere Erwägung.

Duck leg with red cabbage, orange sauce & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce & Kartoffelknödel

Entgegen meiner Befürhtung erwies sich der Kartoffelknödel schon mal als angenehm locker und von guter Qualität, nicht als zäh und gummiartig, wie man es ja leider häufiger bei dieser Sättigungsbeilage in großen Verköstigungsbetrieben erlebt. Und auch das Blaukraut war überaus gut gelungen und besaß ein angenehmes Aroma. Doch die Hauptkomponente in Form der Entenkeule ließ leider dann doch etwas zu wünschen übrig. Die Fleischausbeute war zwar recht akzeptabel, jedoch erschien die Keule doch etwas zu lange geschmort worden, denn an einigen der dünneren Stellen so hart geworden, dass man das Fleisch nicht beißen sondern im besten Fall langwierig hätte lutschen können. Zumindest war die Haut angenehm knusprig geworden, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Zur Keule passte wunderbar die heute mal nicht ganz so dünne und geschmacklich überaus gut gelungene Orangensauce mit deutlichem Orangenaroma. Insgesamt bereute ich meine Entscheidung also nicht, denn Ente geht bei mir eigentlich immer.
Wie nicht anders zu erwarten konkurrierten heute natürlich Entenkeule mir Holzfällersteak in einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und die Ente konnte sich letztlich nur mit hauchdünnem Vorsprung durchsetzen und das Holzfällersteak auf einen sehr guten zweiten Platz verdrängen. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Parpadelle mit Spinat und Kren.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: +
Orangensauce: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [24.01.2017]

Im Gegensatz zu gestern hatte sich das Angebot in unserem Betriebsrestaurant am heutigen Dienstag deutlich verbessert. Dabei stach mir als erstes ein Klassiker der hiesigen Küche ins Auge, das Griechische Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis, das im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte zu finden war. Aber es sollte noch besser werden, denn außerdem gab es bei Tradition der Region eine Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel. Ich war zuerst etwas hin und her gerissen, da ich beides sehr gerne esse, doch die Entenkeule war eindeutig das Exklusivere der beiden Angebote und würde nicht so schnell wieder auf dem Speiseplan zu finden sein wie das Gyros. Daher wählte ich letztlich dieses Gericht. Den Pikanten Kartoffel-Paprika-Gulasch bei Vitality sowie den Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gung Po Jau Yu – Tingenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce an der der Asia-Thai-Theke nahm ich nicht in die nähere Auswahl. Aber eine kleine Schale Krautsalat von der Salattheke gesellte sich schließlich noch auf mein Tablett – obwohl ich ja bereits Blaukraut auf dem Teller hatte. Aber Kraut geht bei mir immer. 😉

Braised duck leg wit red cabbage & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Die Entenkeule sah zwar auf den ersten Blick etwas mickerig aus, aber unter der angenehm knusprig geschmorten Haut fand sich mehr als genug einigermaßen zartes und saftiges Fleisch, das sich glücklicherweise auch recht einfach mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dazu passte gut die ausreichend große Portion Blaukraut mit leichter Apfelnote und auch der etwa faustgroße Kartoffelknödel passte gut in das geschmackliche Gesamtkonzept, auch wenn er von seiner Struktur her ein klein wenig lockerer hätte sein können. Aber ich mache mir da nichts vor, es handelte sich hier natürlich im Fertigware, und nicht um handgemachte Knödel. Die etwas dünne, aber würzige Sauce rundete alles schließlich gelungen ab. Der knackige, leicht säuerliche Krautsalat dazu wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, aber geschadet hat er auch nicht.
Natürlich hatten auch die anderen Gäste mit einer großen Mehrheit der Entenkeule heute den Vorzug gegeben und ihr somit zum Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala verholfen. Aber das Gyros mit Djuvecreis war ihm eng auf den Fersen und konnte sich einen guten zweiten Platz sichern. Auf Platz drei folgten die Asia-Thai-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich der Kartoffel-Paprika-Gulasch.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++

Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut & Kartoffelknödel [08.03.2016]

Heute machte mir unser Betriebsrestaurant ein Angebot, dass ich leider nicht ablehnen konnte, denn es stand eine Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut und Kartoffelknödel im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte. Hätte es dieses Gericht nicht gegeben, hätte ich wahrscheinlich bei der Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Blattspinat zugegriffen, die es im Abschnitt Vitality gab, denn das Rindergeschnetzelte in Pfefferrahmsauce und Kroketten bei Globetrotter sagte mir weniger zu, ebenso wie die Asia-Thai-Gerichte wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse. So aber blieb mir nichts anderes als zur Entenkeule zu greifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Waldbeerenquarkcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Braised duck leg with orange thyme sauce, red cabbage & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut & Kartoffelknödel

Unter der kräftig-pikant gewürzten und schön knusprigen Haut der Entenkeule fand sich heute angenehm viel zartes und recht saftiges Fleisch, dass sich auch einigermaßen leicht mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dazu passte die geschmacksintensive Sauce, die fruchtiges Orangenaroma mit einem Hauch Thymian kombinierte, die jedoch für meinen Geschmack etwas dünn geraten war. Einzig beim Blaukraut muss ich heute ein wenig Kritik anbringen, denn es hatte einen etwas zu säuerlichen Geschmack, so als wäre der Koch beim Zugeben von etwas Speise-Essig zu großzügig vorgegangen. Der große Knödel, der mit angerösteten Brotkrumen gefüllt war, erwies sich aber als in Ordnung, auch wenn er noch einen kleinen Deut lockerer hätte sein können – aber ich will in einer Großküche wie unserem Betriebsrestaurant auch nicht zu viel verlangen. Und auch der kleine Becher Waldbeerenquarkcreme, der mit Sahne, einer Scheibe Kiwi und einem Ornament aus dunkler Schokolade garniert worden war, erwies sich heute endlich mal wieder als gute Wahl, denn dank zahlreicher in die Creme eingerührter Fruchtstücke besaß er ein intensives Beeren-Aroma.
Wie nicht anders zu erwarten, lag die Entenkeule heute auch bei den anderen Gästen besonders hoch in der Günst und konnte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala unangefochten für sich eroberen. Auf Platz zwei schienen mir heute die Asia-Thai-Gerichte zu folgen, die ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts meiner “Mitesser” gesehen zu haben als das somit drittplatzierte Rindergeschnetzlte mit Kroketten. Die Ofenkartoffel landete folglicherweise auf dem vierten Platz, was für ein vegetarisches Gericht ja nicht ungewöhnlich ist.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Orangen-Thymian-Sauce: ++
Blaukraut: +
Kartoffelknödel: ++
Waldbeerenquarkcreme: ++

Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [26.11.2015]

Heute fand sich ein Gericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant, das mich die anderen Angebot wie den Knusprigen Kartoffelrösti mit frischem Marktgemüse und Sauce Hollandaise bei Vitality, den Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce links liegen ließ. Ich spreche von einer Frisch gebratenen Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel, die man heute im Abschnitt Tradition der Region anbot. Und obwohl bereits Gemüse in Form des Blaukrauts beim Hauptgericht beilag, ergänzte ich das Gericht noch mit einem bayrischen Krautsalat von der Salattheke, außerdem landete noch ein Becherchen Brombeerquark aus dem heutigen Dessert-Angebot auf meinem Teller.

Duck leg with red cabbage & potato dumpling / Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Auf den ersten Blick sah die Entenkeule ein wenig mickrig aus, aber die Fleischausbeute war doch angenehm ergiebig und das Fleisch ließ sich auch mit Messer und Gabel gut vom Knochen lösen. Da kann man problemlos darüber hinweg sehen, dass die Keule bereits ganz leicht abgekühlt war. Zum Glück hatte man eine dünne, milde Sauce mit serviert, denn das Fleisch alleine wäre sonst wohl etwas trocken gewesen. Dazu der mit einigen gerösteten Brotstückchen gefüllte, mehr als männerfaustgroße Kartoffelknödel und die großzügige Portion würzigen Apfel-Blaukrauts machten das Gericht zu einem wirklichen Genuss. Und auch am mit einigen Speckwürfelchen und etwas Kümmel versetzten Krautsalat auf bayrische Art gab es nichts auszusetzen. Einzig beim Dessert muss ich heute – mal wieder – ein wenig in der Wertung abziehen, denn es fehlte im dieses Mal wieder etwas an fruchtigem Aroma.
Natürlich lag die Entenkeule heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz weit vorne und ich übertreibe wohl nicht wenn ich sage, dass vermutlich 2/3el des Gäste bei diesem Gericht zugegriffen hatten. Auf Platz zwei folgte der Szegediner Gulasch und den dritten Platz teilten sich schließlich Kartoffelrösti mit Marktgemüse und die Asia-Gerichte, bei denen ich auch heute keinen Favoriten ausmachen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++
Brombeerquark: +

Entenkeule mit Bayrisch Kraut & Kartoffelknödel [14.10.2015]

Eigentlich wollte ich heute ja, wie Mittwochs meist üblich, mal wieder beim Fischgericht zugreifen und mit einem Gedünsteten Kabeljau nach “Espanyol Art” mit Knoblauchkartoffeln stand im Bereich Vitality auch ein überaus aktzeptables Angebot auf der Speisekarte. Der “Schwabenteller” – Zwei Minutensteaks mit Käsespätzle, Schwammerlsauce und Röstzwiebeln bei Tradition der Region, die Cannelloni in Tomatensauce und mit Bechamel überbacken sowie die Asia-Thai-Gerichten wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Massaman-Sauce oder Rindfleisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi-Sin-Sauce waren zwar ebenfalls in Ordnung, aber nicht dazu geeignet mich von meiner Entscheidung für den Fisch abzubringen. Doch als ich mich dem Speisesaal nährte, kroch mir schon bald ein Geruch in die Nase, der mich etwas vermuten ließ. Und ich lag richtig, denn zusätzlich zu den bereits genannten Gerichten hatte man außerplanmässig eine Gebackene Entenkeule mit Bayrisch Kraut und Kartoffelknödel auf die Speisekarte gesetzt hatte. Und dieses Gericht brachte mich dann doch dazu, von meinem ursprünglichen Plan abzuweichen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Johannisbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Duck leg with bavarian cabbage & potato dumpling / Entenkeule mit Bayrisch Kraut & Kartoffelknödel

Die angenehm groß geratene Keule bzw die äußere Haut war zwar recht knusprig geworden, aber die Ausbeute an Fleisch war sehr gut und dieses Fleisch erwies sich auch als angenehm saftig. Und auch die Haut war zum größten Teil verzehrbar. Die Sauce war wiederum leider sehr etwas geraten, ein Problem auf das ich hier öfters stoße, aber die Menge war gut auf die Portionsgröße abgemessen. Dennoch muss ich hier einen kleinen Punktabzug vornehmen. Der Kartoffelknödel war auch nicht sonderlich groß, war aber qualitativ absolut in Ordnung und reichte als Sättigungsbeilage völlig aus. Beim Bayrisch Kraut war man schließlich etwas kreativ vorgegangen, denn neben dem sonst üblichen mit Kümmel gewürzten, grob geschnittenen Weißkraut fanden sich auch andere Zutaten wie zum Beispiel Lauch darin verarbeitet, die ein wenig an die Zutaten von der Asia-Theke erinnerten. Aber das machte das Gericht natürlich nicht schlechter, daher kann ich auch hier volle Punktzahl geben. Beim Dessert in Form des Johannisbeercreme wiederum kann ich so nachsichtig sein, denn ihm obwohl sie schön luftig und cremig zubereitet war, fehlte es mal wieder ein wenig am Aroma. Da halfen auch die wenigen eingerührten Fruchstücke nur bedingt. Daher gibt es hier schließlich noch einen kleinen Abzug in der Wertung.
Bei den anderen Gästen lag heute aber mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten der Schwabenteller am höchsten in der Gunst konnte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern. Auf Platz zwei folgte aber schon die Entenkeule, den dritten Platz belegten die Cannelloni und den vierten Platz schienen sich heute die Asia-Gerichte und der Kabeljau zu teilen.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Sauce: +
Bayrisch Kraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Johannisbeercreme: +