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Geschmorte Entenkeule mit Kartoffelknödel & Blaukraut [25.10.2017]

Wednesday, October 25th, 2017

Heute fanden sich gleich zwei Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mein unmittelbares Interesse weckten. Zum einen war dies die Geschmorte Entenkeule mit Kartoffelknödel und Blaukraut bei Tradition der Region, zum anderen die Gnocchi mit Limonensauce und Lachswürfeln bei Vitality. Die anderen Angebote wie Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Ruccola bei Globetrotter oder Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi-Sin-Sauce sowie Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke kamen nicht in die nähere Auswahl. Eigentlich wäre es ja mal wieder an der Zeit für Fisch gewesen, aber dann erinnerte ich mich an die eher enttäuschenden Lachswürfel in Limonensauce beim letzten Mal, bei denen der Lachs trocken und die Sauce so gut wie kein Limonenaroma besaß. Da half es auch nicht, dass man die Gnocchi noch kurzfristig durch Reis ersetzt hatte, ich griff zur Entekeule – zumal diese heute wirklich mal ausgesprochen gut aussah.

Braised duck leg with potato dumpling & red cabbage / Geschmorte Entenkeule mit Kartoffelknödel & Blaukraut

Auch wenn die Haut der Entenkeule für meinen Geschmack noch einen kleinen Deut knuspriger hätte sein können, war ich doch mit Qualität und Fleischausbeute heute überaus zufrieden. Zumal sich das Fleisch auch ausgesprochen problemlos mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dabei erwies sich das Fleisch unter der Haut außerdem als angenehm saftig und zart. Die dunkle, würzige und zumindest leicht dickflüssige Sauce hätte es meiner Meinung nach gar nicht benötigt – vor allem nicht in dieser Menge wie sie auf dem Teller zu finden war. Bei Blaukraut bzw. Rotkraut hatte die Thekenkraft leider etwas gegeizt, die Portion hätte gerne noch etwas größer sein können – dafür besaß der leider nicht gefüllte Kartoffelknödel fast die größe einer Männerfaust und erwies sich als angenehm locker und besaß auch ein angenehmes Kartoffelaroma. Insgesamt war ich sehr zufrieden mit diesem Gericht, für das ich gerade mal 3,80 Euro hatte zahlen müssen – was natürlich ein für Mitarbeiter reduzierter Preis ist, Gäste von außerhalb der Firma, denen das Restaurant ebenfalls offen steht, zahlen den doppelten Preis.
So ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die Entenkeule heute auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz vorne lag und mit einem knappen, aber klaren Vorsprung den ersten Platz belegte. Aber der Seelachs in Limonensauce war ihr eng auf den Fersen und belegte den zweiten Platz. Auf Platz drei folgten die Spinat-Ricotta-Tortellini, die aber nur hauchdünn vor den viertplatzierten Asia-Gerichten lagen.

Mein Abschlußurteil:
Entenekeule: ++
Blaukraut: ++
Sauce: ++
Kartoffelknödel: ++

Ente mit Calvadossauce, Bayrisch Kraut & hausgemachten Semmelknödel [28.09.2017]

Thursday, September 28th, 2017

Das Oktoberfest-Special unseres Betriebsrestaurants ging heute mit einer 1/4 Ente kross gebraten mit Calvadossauce, Bayrisch Kraut und hausgemachten Semmelknödel in seine vierte und wohl auch letzte Runde. Der Preis war mit bereits reduzierten 8,10 Euro zwar wieder mal ziemlich happig und mit einem traditionellen Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Zitronenecke und Pommes Frites gab es im Abschnitt Globetrotter eine duchaus verlockende und deutlich günstigere Alternative – zumal ich ja bereits die letzten Woche und die Woche davor Ente gehabt hatte. Und die Kartoffel- Frischkäüsetasche auf Ratatouille und Quarkdip bei Vitality stellten natürlich auch eine Alternative dar und ich hätte sogar mit dem Gai Prad Pirk Kind – Gebratene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in Curry-Ingwersauce, das neben den Gebackenen Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, leben können, aber ich konnte mich einfach nicht zurückhalten. In weiser Vorraussicht hatte man dieses Mal sogar die großen Teller hervorgeholt, damit man die Ente darauf besser zerpflücken konnte.

Duck with calvados sauce, bavarian cabbage & bread dumpling / Ente mit Calvadossauce, Bayrisch Kraut & hausgemachten Semmelknödel

Mit dem Attribut “kross gebacken” hatte man auch dieses Mal nicht übertrieben, denn die Haut war wirklich angenehm knusprig und gut gewürzt. Und die Ausbeute an verwertbarem Fleisch war ebenfalls recht gut, wobei sich dieses auch ohne großen Aufwand vom Knochen lösen ließ. Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass das Entenviertel nicht mehr ganz heiß war, aber darüber kann ich hinweg sehen. Die Calvados-Sauce war, wie bei den Saucen hier ja leider üblich, mal wieder sehr dünnflüssig und hätte geschmacklich noch etwas intensiver sein können, aber sie war soweit in Ordnung. Ebenso das grob geschnittene und offensichtlich angebratene Weißkraut, das man gut mit Gewürzen wie Kümmel abgeschmeckt hatte. Nur der Semmelknödel entsprach leider nicht ganz meinen Erwartungen, denn er war nicht nur bereits etwas abgekühlt, womit ich hätte leben können, aber er war auch viel zu fest geraten und ihm fehlte merklich eine ausreichnde Würze mit Salz. Als Sättigungsbeilage durchaus noch geeignet, aber volle Punktzahl kann ich da nicht geben. Insgesamt aber ein doch gut gelungenes Gericht mit kleinen Schwächen.
Es war natürlich nicht verwunderlich, dass es die Ente bei dem Preis und bei den Alternativen heute nicht auf den ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala schaffte. Hier landete, wie nicht anders zu erwarten, das Schweineschnitzel mit Pommes. Und auch der zweite Platz war ihr nicht gegönnt, denn hier landeten heute vollkommen unerwartet die Asia-Gerichte. Erst auf Platz drei fand sich schließlich die Ente mit Calvadossauce und lag somit nur knapp vor dem viertplatzierten Kartoffel-Frischkäsetaschen.

Mein Abschlußurteil:
Ente: ++
Calvadossauce: +
Bayrisch Kraut: ++
Semmelknödel: +

Gezupfte Ente in Briochsemmel mit Süßkartoffelpommes [20.09.2017]

Wednesday, September 20th, 2017

Das heutige Gericht im Rahmen der Oktoberfest-Woche in unserem Betriebsrestaurant schien aus Gezupfter Ente in Briochsemmel mit Rotkraut, BBQ Sauce geschmolzenem Käse und Süßkartoffelchips zu bestehen, denn die anderen Gerichte der regulären Küche wie die Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffel bei Vitality oder das Schweinesteak Tessin mit Schinken und Käse gratiniert dazu Röstkartoffel bei Globetrotter klangen eher nach Standard-Gerichten. Außerdem wurden noch an der Asia-Thai-Theke Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Kokosmilchsauce und San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Spezialsauce angeboten. Und obwohl der Verdacht eingeworfen wurde, hier seien einfach die Reste der Entenkeulen von letzter Woche verarbeitet worden, fiel meine Wahl doch auf die gezupfte Ente – wohl auch weil es mich reizte die Süßkartoffelchips / -pommes mal zu probieren. Leider war aber heute nirgendwo Ketchup zu finden, der meiner Meinung nach gut dazu gepasste hätte.

Plucked duck in brioche bread roll with sweet potato fries / Gezupfte Ente in Briochsemmel mit Süßkartoffelpommes

Ich weiß nicht so recht was ich über die Süßkartoffelpommes denken soll. Zum einen waren sie außen angenehm knusprig und knackig, im Inneren wirkten sie von der Konsistenz her aber leicht matschig. Nicht dass das sonderlich schlimm gewesen wäre – vielleicht muss es bei Süßkartoffeln ja so sein – aber meine Erwartungshaltung war eben anders gewesen. Geschmacklich erwies sie sich, wie nicht anders zu erwarten, als leicht süßlich und passte auch gut zum Burger – allerdings hätte ich mir noch einen Dip dazu gewünscht. Hier hätte mit Sicherheit auch Sauerrahm oder vielleicht eine Salsa gut gepasst. Sollte ich so etwas je selbst zubereiten, werde ich das mal im Hinterkopf behalten. Der Burger selbst war mit einer BBQ-Sauce bestrichen, darauf befanden sich eine Tomatenscheibe, Rotkraut-Salat und schließlich die gezupfte Ente, die wiederum mit einer Scheibe eines mild-würzigen Käses überbacken war. Dabei erfüllte der Käse nicht nur eine geschmackliche Funktion, sondern verhinderte auch dass die gezupfte Ente beim beißen in den Burger einfach auf der anderen Seite heraus fiel. Wäre die Broiche-Semmel noch etwas frischer gewesen, wäre er fast perfekt gewesen, aber leider erwies sie sich schon als etwas abgestanden. Dennoch ein guter Burger, ich war sowohl mit ihm als auch mit den Süßkartoffel-Pommes überaus zufrieden.
Obwohl mit dem Schweiensteak Tessin ihm ein beliebter Gegner entgegen stand, schien es der gezupften Ente dennoch zu gelingen mit einem knappen Vorsprung den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala für sich zu ergattern. Auch wenn meinen Beobachtungen der anderen Gäste nach der Sieg sehr knapp war. Nach dem somit zweitplatzierten Schweinesteak teilten sich schließlich Asia-Gerichte und Forelle den dritten Platz – hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Gezupfte Ente in Broichesemmel: ++
Süßkartoffelpommes: ++

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce & Kartoffelknödel [12.09.2017]

Tuesday, September 12th, 2017

Zwar klang das Holzfällersteak vom Schwein mit geschmorten Zwiebeln, BBQ- Sauce und Country Potatos, das heute im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde auch recht verlockend, doch ich war mir eigentlich von Anfang an sicher dass ich heute bei der Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce und Kartoffelknödel bei Tradition der Region zugreifen würde – Ente bekommt man immerhin nicht alle Tage. Die Papardelle mit Blattspinat und Meerrettich bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce kamen gar nicht erst in die nähere Erwägung.

Duck leg with red cabbage, orange sauce & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce & Kartoffelknödel

Entgegen meiner Befürhtung erwies sich der Kartoffelknödel schon mal als angenehm locker und von guter Qualität, nicht als zäh und gummiartig, wie man es ja leider häufiger bei dieser Sättigungsbeilage in großen Verköstigungsbetrieben erlebt. Und auch das Blaukraut war überaus gut gelungen und besaß ein angenehmes Aroma. Doch die Hauptkomponente in Form der Entenkeule ließ leider dann doch etwas zu wünschen übrig. Die Fleischausbeute war zwar recht akzeptabel, jedoch erschien die Keule doch etwas zu lange geschmort worden, denn an einigen der dünneren Stellen so hart geworden, dass man das Fleisch nicht beißen sondern im besten Fall langwierig hätte lutschen können. Zumindest war die Haut angenehm knusprig geworden, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Zur Keule passte wunderbar die heute mal nicht ganz so dünne und geschmacklich überaus gut gelungene Orangensauce mit deutlichem Orangenaroma. Insgesamt bereute ich meine Entscheidung also nicht, denn Ente geht bei mir eigentlich immer.
Wie nicht anders zu erwarten konkurrierten heute natürlich Entenkeule mir Holzfällersteak in einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und die Ente konnte sich letztlich nur mit hauchdünnem Vorsprung durchsetzen und das Holzfällersteak auf einen sehr guten zweiten Platz verdrängen. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Parpadelle mit Spinat und Kren.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: +
Orangensauce: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++

Pulled Duck & Pommes Frites [16.03.2017]

Thursday, March 16th, 2017

Heute gab es mal wieder etwas besonderes unseres Betriebsrestaurants, denn man hatte im Abschnitt Globetrotter Pulled Duck – Gezupfte Ente in Broichesemmel mit angemachten Rokrautsalat, dazu Pommes Frites auf die Speisekarte gesetzt. Das musste ich natürlich unbedingt ausprobieren. Dafür ließ ich die Penne Rigate mit Kürbisbolognese und Parmesan bei Vitality, den Hackfleischspieß mit Zigeunersauce und Reis bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Tofu gebacken mit Bratgemüse in Koriandersauce und Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce gerne links liegen. Zur Pulled Duck nahm ich mir noch Ketchup auf die Pommes Frites sowie ein Schälchen Bohnenkerne und Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Pulled Duck & Pommes Frites

Eine wirkliche Premiere war die gezupfte Ente ja nicht, denn es hatte etwas ähnliches bereits hier gegeben, auch wenn es damals mit einem zusätzlichen frittierten Zwiebelring garniert und mit Kartoffelspalten serviert worden war. Dieses Mal fand sich zwischen den beiden Hälften der Broiche-Semmel der mit etwas Essig und ein paar Gewürzen angemachte Salat aus rohem Rotkraut, eine dicke Tomatenscheibe, etwas milde BBQ-Sauce, Scheiben von Gewürzgurken und natürlich das gezogene Entenfleisch. Letzteres war zwar nur noch lauwarm, aber bei einem solchen Burger kann ich damit durchaus leben. Leider traf dies aber auch auf die Pommes Frites zu, die sogar fast kalt waren. Sie waren zwar noch gerade so genießbar, aber volle Punktzahl kann ich da nicht geben. Und auch mit dem Mischgemüse aus grünen Bohnenkernen und Pariser Möhren war ich nicht ganz zufrieden, denn sie waren zwar noch einigermaßen warm, aber hätten gerne noch etwas länger gegart sein können und daher etwas zu knackig. Das Ganze war also höchstens OK, aber bei weitem nicht perfekt. Ich war dennoch froh, es probiert zu haben.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, konnte man erkennen dass auch hier die Pulled Duck das am häufigsten gewählte Gericht war und somit den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala für sich eroberte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Hackfleischsspieß, der aber nur knapp vor den Asia-Gerichten auf Platz drei lag. Auf dem vierten Platz folgten schließlich die Penne Rigate mit Kürbisbolognese.

Mein Abschlußurteil:
Pulled Duck in Broichesemel: ++
Pommes Frites: +
Bohnenkerne und Möhren: +/-