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Entenkeule mit Blaukraut & Knödel [19.09.2011]

Monday, September 19th, 2011

Als ich gestern Rouladen mit Rotkohl und Klößen zubereitete, konnte ich ja nicht ahnen dass heute im Rahmen der Wies’n Gerichte, die aktuell die Sektion Tradition der Region in unserem Betriebsrest ersetzt, eine Gebratene Entenkeule mit Orangensauce, Blaukraut und Kartoffeknödel auf der Speisekarte stehen sollte. Das toppte natürlich sowohl den Curryreis mit Zucchini-Möhrengemüse bei Vitality und die Tortellini in Schinkensahnesauce bei Globetrotter als auch Asia-Thai-Gerichte in Form von Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce oder Gaeng Panang Gai – Gebretenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry. Obwohl es kalorientechnisch keine weise Wahl war entschied ich mich also für die Entenkeule. Dazu gesellte sich noch ein winziges Becherchen – dieses Mal noch kleiner als sonst – aus einer Schicht Fruchtmasse, Milchreis und etwas Obst.

Entenkeule mit Blaukraut & Kloß / Duck haunch with red cabbage & dumpling

Das erste was natürlich auffällt ist die riesige Menge an Sauce die man mit auf den Teller getan hatte – hier drängt sich mal wieder Frage auch ob man das bereits tote Tier noch einmal zusätzlich ertränken wollte. 😉 Dabei war sie aber angenehm würzig und gleichzeitig fruchtig und passte gut zu der Ente. Glücklicherweise war das der einzige Punkt den ich als Kritik anbringen musste, denn der Rest erfüllte voll meine Erwartungen: Die Keule war angenehm groß, reich zartem an Fleisch und mit knuspriger Haut, das Rotkraut schmeckte mit seinem leichten Apfelaroma war sehr schmackhaft und auch der feste Kartoffelknödel mit seiner Füllung aus gerösteten Weißbrotwürfeln war für einen Kantinenknödel sehr gelungen. Der kleine Nachtisch seiner Garnitur wäre da wirklich nicht mehr notwendig gewesen, aber hier hatte mich die Macht der Gewohnheit einfach überwältig…
Und auch der Gros des anderen Kantinenpublikums hatte heute den selben Geschmack wie ich und schlug mir deutlicher Vorliebe bei der Entenkeule mit Blaukraut zu, die mit Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gericht, auf Platz drei die Tortellini mit Schinkensahnesauce und auf Platz vier das Zucchini-Möhrenragout. Das entsprach auch meinen Erwartungen, so eine Entenkeule gibt es nun einmal zu verlockend.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Orangensauce: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Milchreis auf Obst: ++

Ente in Kokosmilchsauce [21.06.2011]

Tuesday, June 21st, 2011

In der regulären Küche gab es zwar mit den Farfalle el peperoni bei Vitality etwas Leichtes, mit dem traditionell-regionalen Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitrone etwas verlockend-fettreiches und mit der Gebratenen Hähnchenbrust auf Currygemüse und Reis bei Globetrotter ein gesunder Mittelweg angeboten, aber heute schien mir eine gute Gelegenheit an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo ich mich zwischen Taohoo Tod – Tofu, gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersoße als vegetarisches Gericht und Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce und Ente mit frischem gebratenen Gemüse in Kokosmilchsauce entscheiden musste. Nach Tofu war mir heute nicht so und das Nua Pad Prik, das ich übrigens hier schon mal versucht hatte, sah auch sehr gut gut, aber am meisten sprach mich dann doch die Ente an, zu der ich wie üblich etwas Reis nahm. Auf den Reis kam noch ein großzügiger Löffel süß-scharfer Chilisauce und ein Glückskeks komplettierte das heutige Mittagsgericht schließlich.

Ente in Kokosmilchsauce / duck in coconut milk sauce

Auf dem Schild an der Theke hatte man die Ente zwar als gebraten angepriesen, aber ich war eher der Meinung dass sie gekocht war weswegen ich dieses Attribut ausgelassen hatte. Das Entenfleisch welches teilweise mit Haut serviert wurde, war aber zart, lecker und absolut in Ordnung. Dazu gab wie immer eine bunte Mischung aus gebratenem Gemüse das heute sehr kohllastig erschien. Neben den Kohlblättern fanden sich außerdem Möhrenscheiben, Blumenkohl, Frühlingszwiebeln und etwas grüne Paprika in der leicht süßlichen und sehr schmackhaften Sauce mit Kokosmilch-Geschmack. Zusammen mit dem Reis ein Mittagsgericht mit dem ich mal wieder sehr zufrieden war.
Bei den anderen Kantinengästen lag aber heute eindeutig und ganz wie ich es auch erwartet hatte natürlich das Schnitzel mit Pommes auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber auch schon die Asia-Gerichte, gefolgt von der Hähnchenbrust auf Platz drei und schließlich den vegetarischen Farfalle. Hier gab es also keine Überraschungen, das entsprach dem üblichen Verhaltensweise ganz wie es abzusehen gewesen ist. 😉

Mein Abschlußurteil:
Ente in Kokosmilchsauce: ++
Reis: ++

Spargel an Entenbrusttranchen [11.05.2011]

Wednesday, May 11th, 2011

Nachdem ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte, ließ ich heute die dortigen Angebote wie Com Ranh – Gebratener Reis und Ei mit gemischtem Gemüse oder Pad Bai Kraprao Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum mal außen vor. Die Käsespätzle mit Röstzwiebeln (Knöpfle) bei Globetrotter, die ich hier schon einmal versucht hatte, waren heute auch nicht so das richtige für mich. Eigentlich wäre ja am heutigen Mittwoch normalerweise wieder an der Zeit gewesen das Fischgericht zu probieren und mit Orangenpochierten Seelachs an Linsenreis mit Gemüsekonfetti bei Vitality stand auch etwas passendes auf der Karte – ein gleichartiges Angebot hatte ich hier, hier, hier und hier schon mal auf dem Tablett gehabt und für gut befunden. Doch als heutige traditionell-regionale Gericht fand sich auch noch Deutscher Spargel an gebratenen Entenbrusttranchen mit Sc. Hollandaise und Schnittlauchkartoffeln auf der Karte – etwas ähnliches hatte ich bereits letztes Jahr hier schon einmal verzehrt und auch heute erschien es mir das richtige zu sein.

German asparagus with duck breast slices / Deutscher Spargel an gebratenen Entenbrusttranchen

Was ich als erstes bemerken musste war die Tatsache dass der Spargel fast kalt war. Und das minderte den Genuss natürlich etwas, auch wenn die Spargelstangen angenehm weich und wohlschmeckend waren. Die drei Scheiben magere, zarte Entenbrust und die Schnittlauchkartoffeln – Salzkartoffeln mit Schnittlauch garniert – waren aber absolut in Ordnung. Und die Sauce Hollandaise passte wunderbar zu den anderen Komponenten und rundete dieses Gericht sozusagen ab. Bis auf den lauwarmen Spargel also eine gute Wahl.
Dieser Meinung schienen auch die anderen Kantinenbesucher gewesen zu sein, denn auch heute lag das Spargelgericht mal wieder auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach die Asia-Gericht, aber knapp gefolgt von den Käsespätzle und schließlich ebenfalls sehr eng auf der orangenpochierte Seelachs. Mal schauen ob es diese Woche noch einmal Fisch- oder Meeresfrüchte gibt und ich so eine Gelegenheit habe das Wasserbewohner essen nachholen kann. 😉

Mein Abschlußurteil:
Entenbrusttranchen: ++
Spargel: +/-
Sauce Hollandaise: ++
Schnittlauchkartoffeln: ++

Ente in Hoi-Sin-Sauce [17.03.2011]

Thursday, March 17th, 2011

Im ersten Moment überlegte ich heute bei den Spaghetti mit Balsamico-Linsen im Bereich Vitality zuzugreifen, denn mit diesem Gericht hatte ich ja hier, hier und hier schon gute Erfahrungen gemacht. Aber auch die Gefüllte Paprikaschote auf Tomatensauce und Kartoffelpüree bei den traditionell-regionalen Gerichten übte wie ich zugeben muss einen gewissen Reiz aus. Einzig das heutige Globetrotter-Gericht, ein Cordon bleu vom Schwein mit Pommes, konnte mich aufgrund der hohen zu erwartenden Kalorienwerte nicht so recht begeistern. Dann aber entdeckte ich neben Asiatischen Gemüse herzhaft gebraten in Austernsauce und dem Gaeng Pad Gai – Gebratenes Hühnchen mit frische Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry auch noch Ente mit gebratenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce. Ente erschien mir heute irgendwie dann doch noch ein wenig verlockender als das Spaghettigericht – also schlug ich hier zu. Dazu gab es wie üblich eine Schale Reis, garniert mit süß-scharfer Chilisauce sowie einen Glückskeks.

Ente in Hoi-sin Sauce / Duck in hoi sin sauce

Neben reichlich großen Entenfleischstücken, an denen sich teilweise auch noch Haut zu finden war, bestand das Gericht auch wie üblich aus einer bunten Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Ich entdeckte dieses Mal Zucchini, Möhrenscheiben, Schoten, Salat, Sprossen, Frühlingszwiebeln und Paprika in verschiedenen Farben. Und alles war in der wirklich sehr schmackhaften Hoi-Sin-Sauce, einer Sauce aus fermentierten Sojabohnen, Zucker, Weizenmehl, Knoblauch, Essig und Chilis. Angenehm würzig und leicht scharf – wenn auch für meinen an Schärfe gewöhnten Gaumen die Schärfe kaum spürte. Aber auf jeden Fall mal wieder eine gelungene Kreation unserer Asia-Küche, ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden.
Bei den anderen Kantinengästen lag natürlich das Cordon bleu heute am höchsten im Kurs und belegte recht eindeutig den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach heute die Asia-Gerichte, aber knapp gefolgt von der gefüllten Paprika und schließlich dem Spaghettigericht auf Platz vier. Hier also keine Überraschungen heute – Gerichte mit Fleisch und Pommes Frites belegen nun mal Erfahrungsgemäß in den meisten Fällen den ersten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Ente in Hoi-Sin-Sauce: ++
Reis: ++

Ente süß-sauer [10.03.2011]

Thursday, March 10th, 2011

Nachdem ich die bisherige Woche ja ausschließlich in der regulären Küche zugegriffen hatte, wollte ich heute endlich mal die Gelegenheit nutzen auch mal ein Gericht von der Asia-Wok-Theke zu wählen. Dabei kam mir zu Gute, dass mit Spaghetti mit Auberginenragout bei Vitality, Kohlroulade mit Specksauce und Kartoffelpüree bei den traditionell-regionalen Speisen und Putensteak Hawaii mit Curryreis bei Globetrotter auch nicht so extrem verlockende Angebote auf der Karte hatte. Im Asia-Bereich sah es gleich etwas besser aus. Das Gebratene Curry-Gemüse nach Thai-Art war zwar nicht das richtige für mich, aber das Gaeng Dang Nua – Gebretenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini, und Bambussprossen in scharfem roten Curry und die Ente mit gebratenem Gemüse in süß-saurer Sauce erschienen mit recht interessant. Und da ich lange nicht mehr süß-sauer gegessen hatte, fiel meine Wahl auf die süß-saure Ente, zu der natürlich wie immer eine Schale Reis mit süß-scharfer Chilisauce und außerdem noch ein Glückskeks.

Ente süß-sauer / Duck sweet-sour

Was mir zuerst auffiel war die Tatsache, dass das Gericht heute extrem Ananaslastig war. Ich fand gleich mehrere große Stücke dieser Frucht in meiner Portion – was ich aber recht lecker fand. Dazu fand sich wie üblich eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten in diesem Gericht, darunter Zucchini, Blumenkohl, Möhren, Frühlingszwiebeln, Salat, Bambussprossen und sogar einige Schoten. Außerdem gab es natürlich reichlich angenehm zartes Entenfleisch, die zwar etwas groß geraten waren, aber qualitativ absolut in Ordnung waren. Gemeinsam mit dem Reis ein Gericht, das ich Vorbehaltlos weiter empfehlen kann.
Da ich heute wegen eines längeren Meetings erst recht spät in die Kantine kam, fiel es mir heute schwer eine Beliebtheitsskala aufzustellen. Ich würde aber sagen dass die Kohlroulade knapp vor den Asia-Gerichten lag, gefolgt vom Putensteak Hawaii und schließlich den Spaghetti. Aber heute mit noch größerem Vorbehalt und sonst da die Kantine bereits recht leer war.

Mein Abschlußurteil:
Ente süß-sauer: ++
Reis: ++