Ente in Kokosmilchsauce [27.07.2010]

Heute bot die westliche Küche mit “1/2 Grillhähnchen mit Pommes Frites und Ketchup” im traditionell-regionalen Bereich zwar etwas sehr verlockendes, aber für mich war dies eindeutig zu kalorienreich. Besser wären hier sowohl die “Tortellini in Schinken-Erbsensahnesauce” als heutige Globetrotter-Speise gewesen, auch wenn die Sahne in der Sauce etwas verdächtig klang. Das beste wären aber mit ziemlicher Sicherheit die “Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis” bei Vitality gewesen und ich war kurz davor diese Speise zu wählen. Doch es sollte anders kommen, denn ich entdeckte an der Asia-Theke neben “Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce” und “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce” (das ich hier übrigens schon mal versucht hatte) auch “Ente mit gebratenem Gemüse in Kokosmilchsauce“, was mich sowohl von der Beschreibung als auch visuell sehr ansprach. Also entschied ich mich dafür, natürlich zusammen mit einer Schale Reis, die ich wie üblich mit einem Esslöffel Sambal Olek garnierte.
Ente in Kokosmilchsauce
Leider ist das Bild heute etwas unscharf geworden, dies bitte ich zu entschuldigen, aber man kann so denke ich dennoch erkennen um was es sich handelt. Neben zarten, großen Entenfleischstücken fand sich in der Kokosmilchsauce auch wieder eine sehr bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Unter anderem entdeckte ich Zucchini, Karotten, Blumenkohl, rote und gelbe Paprika und in kleine Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln. Die Zubereitung selber war dabei eher mild und harmonierte meiner Meinung nach gut mit dem Sambal Olek, welches ich unter den Reis gemischt hatte.
Der große Renner unter den anderen Gästen des Betriebsrestaurants war heute wie nicht anders zu erwarten natürlich mit deutlichem Vorsprung das halbe Hähnchen. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Speisen, danach sehr knapp die Tortellini auf Platz drei und schließlich die Chili-Linsen. Die Salatschüsseln und Sushi-Platten die sich ebenfalls auf dem einen oder anderen Tablett sah lasse ich wie üblich aus dieser Wertung heraus.
Mit Sicherheit war die Ente wie bereits oben erwähnt was die Kalorien angeht nicht die günstigste Wahl, aber ich bereute meine Wahl dennoch nicht. Und die Sättigung hätte bei den Chili-Linsen definitiv nicht so lange angehalten wie bei diesem Asia-Gericht.

Mein Abschlußurteil:
Ente in Kokosmilchsauce: ++
Reis: ++

Ente Asiatisch [25.03.2010]

Heute gefiel mir irgendwie nichts von den regulären Gerichten. “Gebratenes, mariniertes Tofu mit Ingwer-Currygemüse” als heutiges Vitality-Gericht klang vielleicht interessant, aber ich bin leider kein Freund von Tofu. Als traditionell-regionale Speise bot man “Gekochter Tafelspitz mit Wirsinggemüse mit Meerrettichsauce, dazu Boullionkartoffeln” an, was notfalls noch gegangen wäre, aber worauf ich heute auch keinen so großen Appetit hatte. Die Sektion Globetrotter schließlich wartete mit “Roter oder weißer Currywurst mit Pommes Frites” auf, was ebenfalls durchaus aktzeptabel, mir aber heute zu fett gewesen wäre. Also wandte ich mich den Asia-Gerichten zu und sah dort neben “Pad Pak Ruam Mit – Gebratenem frisches Gemüse mit Austernsauce” und “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-sauerer Sauce” auch “Ente mit frischen gebratenem Gemüse” als Tagesangebot entdeckte und hier sofort zuschlug. Ente erschien mit genau das richtige für den heutigen Frühlingstag. Dazu gab es noch kostenlos einen Glückskeks.

Ente & Gemüse

Eine wirklich gute Wahl, ich hatte den Asiatischen Speisen viel zu lange den Rücken gekehrt und fast schon vergessen wie lecker sie hier im Betriebsrestaurant sind. Die Entenfleisch-Scheiben ruhten auf einem Bett aus verschiedensten gebratenen Gemüsen wie Paprika, Frühlingszwiebeln, Bambussprossen, Lauch und einigem mehr. Vermischt war alles mit einer dunklen, leicht herben Sauce. Die Fleisch-Gemüse-Mischung wurde nach Gewicht berechnet, während der Reis dazu in beliebigen (handelsüblichen) Mengen kostenlos ist. Dabei ist es immer schwierig beides in ausgewogenen Mengen zu nehmen – aber heute war es mir glücklicherweise gelungen nicht zu viel und nicht zu wenig Reis zu nehmen. In der Summe ein ausgewogenes und sehr schmackhaftes Mittagessen, dass mich in Bezug auf Asia-Gerichte wieder auf den Geschmack gebracht hat. Ich verspreche nichts, aber ich denke dass ich in Zukunft wieder häufiger hier zuschlagen werde. Und der Zettel im Glückskeks verhieß auch gutes…
In der Beliebtheit lag natürlich die Currywurst mit Pommes ganz vorne. Auf Platz zwei lagen dann wohl die Asia-Gerichte, gefolgt vom Tafelspitz und schließlich dem Tofu. Hatte ich auch nichts anders erwartet um ehrlich zu sein. 😉

Mein Abschlußurteil
Ente mit Gemüse: ++
Reis: ++

Ente mit Rotkohl & Klößen [29.10.2009]

Der heutige Renner in der Kantine war offensichtlich ein Wiener Schnitzel mit Pommes. Die Schlange die sich dort gebildet hatte ließ mich erst einmal meinem Herdentrieb folgen und mich in der Schlange anstehen. Aber als ich noch mal in genauer in die Speisenvitrine schaute, entdeckte ich etwas weitaus besseres. Ich löste mich also aus der Schlange und begab mich zu der fast leeren Theke, an der Ente mit Rotkohl und Klößen angeboten wurde und ließ mir einen Teller davon geben. Dazu gab es noch einen kleinen Becher Quark mit frischen Obst.

Entenbrust mit Kloß

Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Portion war zwar nicht allzu groß, aber zum satt werden rechte es. Zu einem wirklich riesigen Kartoffelkloß hatte die Küchenkraft mir drei Scheiben Entebrust, Rotkohl (oder Blaukraut wie es genannt wurde) sowie etwas Sauce und etwas Petersilie für die visuelle Aufwertung auf den Teller getan. Alternativ hätte es soweit ich es gesehen habe auch eine Entenkeule haben können – aber Brust ist mir da natürlich lieber, da sie weitaus einfacher zu verzehren ist als so eine Keule. Das Fleisch war nicht ganz so zart wie ich es von Entenbrust her kenne, aber dennoch sehr schmackhaft. Vor allem die würzige Kruste gefiel mir sehr gut. In der Summe ein wirklich gelungenes Gericht, dass sich als mehr als gute und vor allem weitaus kaloriearmere Alternative zu einem eindeutig aus der Friteuse stammenden Schnitzel mit Pommes Frites. Ich auf jeden Fall war wieder zufrieden und schloss das Mittagsmahl mit dem kleinen Becherchen Quark mit zahlreichen Obststückchen darin ab.

Mein Abschlußurteil:
Entebrust: +
Rotkohl: ++
Kloß: ++

Paul & his rubber duck

Ich weiß nicht wer unserem kleinen Mops dieses Spielzeug geschenkt hat, aber es erweist sich wirklich als ziemlich nervtötend. Warum? Ganz einfach: Die Ente quietscht wenn man sie drückt (oder als Hund mit der Schnauze aufnimmt). Was das für einen Geräuschpegel ergibt, wenn ein junger, verspielter Hund darauf herumbeißt kann man sich ja in etwa vorstellen. Leider sind die Versuche die Tröte zu entfernen alle fehlgeschlagen – aber wir lassen ihm den Spaß, denn er liebt dieses Ding wirklich über alles. 🙂 Wenns zu nervig wird, wird das Spielzeug einfach irgendwo abgelegt, wo er nicht dran kommt.

duck family

'ducks' von JaBB

Aufgenommen heute morgen an der Straßenbahn-Saalebrücke (Paradiesbrücke) in Jena, Thüringen.