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Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [24.01.2017]

Tuesday, January 24th, 2017

Im Gegensatz zu gestern hatte sich das Angebot in unserem Betriebsrestaurant am heutigen Dienstag deutlich verbessert. Dabei stach mir als erstes ein Klassiker der hiesigen Küche ins Auge, das Griechische Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis, das im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte zu finden war. Aber es sollte noch besser werden, denn außerdem gab es bei Tradition der Region eine Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel. Ich war zuerst etwas hin und her gerissen, da ich beides sehr gerne esse, doch die Entenkeule war eindeutig das Exklusivere der beiden Angebote und würde nicht so schnell wieder auf dem Speiseplan zu finden sein wie das Gyros. Daher wählte ich letztlich dieses Gericht. Den Pikanten Kartoffel-Paprika-Gulasch bei Vitality sowie den Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gung Po Jau Yu – Tingenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce an der der Asia-Thai-Theke nahm ich nicht in die nähere Auswahl. Aber eine kleine Schale Krautsalat von der Salattheke gesellte sich schließlich noch auf mein Tablett – obwohl ich ja bereits Blaukraut auf dem Teller hatte. Aber Kraut geht bei mir immer. 😉

Braised duck leg wit red cabbage & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Die Entenkeule sah zwar auf den ersten Blick etwas mickerig aus, aber unter der angenehm knusprig geschmorten Haut fand sich mehr als genug einigermaßen zartes und saftiges Fleisch, das sich glücklicherweise auch recht einfach mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dazu passte gut die ausreichend große Portion Blaukraut mit leichter Apfelnote und auch der etwa faustgroße Kartoffelknödel passte gut in das geschmackliche Gesamtkonzept, auch wenn er von seiner Struktur her ein klein wenig lockerer hätte sein können. Aber ich mache mir da nichts vor, es handelte sich hier natürlich im Fertigware, und nicht um handgemachte Knödel. Die etwas dünne, aber würzige Sauce rundete alles schließlich gelungen ab. Der knackige, leicht säuerliche Krautsalat dazu wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, aber geschadet hat er auch nicht.
Natürlich hatten auch die anderen Gäste mit einer großen Mehrheit der Entenkeule heute den Vorzug gegeben und ihr somit zum Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala verholfen. Aber das Gyros mit Djuvecreis war ihm eng auf den Fersen und konnte sich einen guten zweiten Platz sichern. Auf Platz drei folgten die Asia-Thai-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich der Kartoffel-Paprika-Gulasch.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [30.11.2016]

Wednesday, November 30th, 2016

Mein erster Blick auf die heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants wurde von der Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzöische Art aus dem Abschnitt Vitaliy auf sich gezogen. Doch was in der Beschreibung gut klang, sah in Realität etwas trocken aus, daher entschied ich mich mir auch die anderen Gerichte genauer anzusehen. Die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Carbonarasauce bei Globetrotter sahen dabei schon mal ganz gut aus, während Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce mich nicht so sehr begeisterten. Letztlich fiel meine Wahl aber auf den Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel und hausgemachten Krautsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region. Und da die Portion des Krautsalat etwas mickrig erschien, kombinierte ich diesen noch mit etwas Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Pork roast in dark beer sauce with potato dumpling & cole slaw / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat

In einer leider mal wieder recht dünn geratenen Sauce, bei der man aber deutlich das leichte Bieraroma heraus schmecken konnte, fanden sich eine leicht durchwachsene, nicht ganz fingerdicke Scheibe Schweinebraten, der sich als angenehm zart, aber leider bereits etwas abgekühlt erwies. Außerdem gab es eine wirklich sehr klein geratene Portion mit etwas Paprika Krautsalats, der für meinen persönlichen Geschmack aber ein klein wenig zu sauer geraten schien. Und auch der ebenfalls bereits leicht abgekühlte, mit angerösteten Brotkrumen gefüllt Kartoffelknödel ließ heute etwas zu wünschen übrig, denn er war von seiner konsistenz her leicht gummiartig. Das hatte ich schon mal besser erlebt. Und auch der Rosenkohl hätte etwas wärmer und weniger zerkocht sein können, aber er passte dennoch sehr gut als Gemüsebeilage. Insgesamt also wirklich kein Meisterstück, aber man kann eben nicht immer Glück mit dem Mittagessen haben.
Dennoch lag der Schweinebraten mit einen deutlichen Vorsprung auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala, gefolgt von der Spinat-Ricotta-Tortellini, die sich aber nur mit einem dünnen Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf Platz drei lagen. Einen guten vierten Platz belegte schließlich die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fich und Meeresfrüchten, die von einigen Essern wie mir schien mit den Resten der Zwiebel-Sahnesauce garniert worden war, die von der gestrigen Hähnchenbrust übrig war. Eigentlich eine gute Idee, ich hoffe ich denke auch daran wenn ein solches Gericht das nächste Mal auf der Karte steht und wieder einen zu trockenen Eindruck macht.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: +
Kartoffelknödel: +
Krautsalat: +
Rosenkohl: +

Saftiges Hirschgulasch mit Preiselbeerbirne, Rosenkohl & gebratenen Serviettenklößen [24.11.2016]

Thursday, November 24th, 2016

Auch heute gab es mit einem Saftigen Hirschgulasch mit Preisebeerbirne, Rosenkohl und gebratenen Serviettenklößen im Bereich Tradition der Region ein Wildgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Aber es gab einige interessante Alternativen, wobei ich vor allem die Gebratene Maispoularde mit Meerretichspinat, Pfifferlingrahmsauce und Tagliatelle bei Globetrotter, das meine Aufmerksamkeit erregte. Das Hausgemachte Rösti mit Ratatouille und Sauce Bernaise bei Vitality war auch relativ interessant, aber ich nahm es ebenso wenig in die nähere Auswahl wie das Zusatzangebot in Form einer Lasagne Bolognese oder die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce bzw. Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassoße. Da das Gulasch mit 4,50 Euro nicht erheblich teurer als die regulären Gerichte, fiel meine Wahl schließlich auf dieses Angebot – und das obwohl die Warteschlange hier am längsten war. Aber was tut man nicht alles für ein leckeres Mittagsmahl.

Juicy venison goulash with cranberry pear, brussels sprouts & fried dumplings / Saftiges Hirschgulasch mit Preiselbeerbirne, Rosenkohl & gebratenen Serviettenklößen

Das Gulasch war auf jeden Fall schon einmal sehr gut gelungen, denn das Fleisch war tatsächlich wie angekündigt wunderbar saftig und die cremige, dickflüssige Sauce war angenehm würzig. Und auch am knackigen Rosenkohl gab es nichts auszusetzen. Die halbe Dosenbirne mit ihrer Garnitur aus Preiselbeermarmelade war mit ihrer Süße eine gelungene Ergänzung zum Gulasch. Einzig die Serviettenknödel ließen ein wenig zu Wünschen übrig, denn sie waren relativ hart gebraten und bereits etwas abgekühlt. Dazu sei aber auch gesagt, dass ich hier das Pech hatte, die letzten Reste aus einer Schale bekam, kurz bevor eine neue Ladung aus der Küche eintraf. Das ist Zufall, aber volle Punktzahl kann ich hier nicht geben. In der Summe aber dennoch ein überaus gelungenes Gericht, mit dem ich sehr zufrieden war.
Wie aufgrund meiner Anmerkung mit der langen Schlange vielleicht bereits denkbar war, lag das Hirschgulasch auf auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins. Auf dem zweiten Platz folgte die Maispoularde, den dritten Platz konnten die Asia-Gerichte für sich einnehmen. Die Lasagne sah ich auf Platz vier liegen und mit knappen Abstand dahinter folgte schließlich der vegetarische Röste mit Ratatouille auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Preiselbeerbirne: ++
Rosenkohl: ++
Serviettenknödel: +

Gemischtes Gulasch mit Rotkraut & Klößen [27.03.2016]

Sunday, March 27th, 2016
Mixed goulash with red cabagge & dumplings / Gemischter Gulasch mit Rotkraut & Klößen

Zum heutigen Ostersonntag hatten wir uns mal nicht für das sonst so gern an diesem Datum zubereitete Lamm entschieden, sondern für einen gemischten Gulasch aus Stücken von Schweine- und Rindfleisch, den wir mit Paprika und frischen Champignons verfeinerten. Dazu gab es mit gerösteten Brotkrumen gefüllte Kartoffelklöße und mit Apfelstückchen versetztes Rotkraut. Ich persönlich hätte die Sauce vielleicht noch etwas dickflüssiger gemacht, aber ansonsten ein wirklich leckeres Mittagsmahl für einen Feiertag wie heute.

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [16.03.2015]

Wednesday, March 16th, 2016

Hätte ich nicht erst gestern die letzte Portion von meinem Zander auf Fenchelgemüse in Safransauce vom Wochenende verzehrt, hätte ich heute wohl zum Zarten Seelachsfilet auf Orangenratatouille und Reis bei Vitality gegriffen. Der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce reizten mich außerdem auch nicht besonders. So aber griff ich zum Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und Krautsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region. Gemüse oder noch einen Salat brauchte ich dazu nicht, aber ich griff noch zu einem Becherchen Vanillepudding mit Schokocreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork roast in dark beer sauce with cole slaw & potato dumpling / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Krautsalat & Kartoffelknödel

Die Sauce war heute zwar mal wieder recht dünn geraten, fast wie Wasser, was ich bei Saucen ja gar nicht so mag. Dass sie mit Dunkelbierhergestellt worden war, konnte man aber geschmacklich erahnen und das passte gut zu dem etwa fingedicken Stück Schweinebraten, der sowohl aus zarten als auch aus etwas festeren und leicht trocknen Stellen bestand. Das war bei einem Schweinebraten aber nicht anders zu erwarten, ich war sowohl was Größe als auch was Qualität des Fleisches anging sehr zufrieden. Beim Krautsalat merkte man sofort dass es sich nicht um einen fertig gekaufte, sondern frisch zubereitete, knackige Variante handelte, die mit Essig und einigen Kümmelsamen angemacht war. Nur etwas größer hätte die Portion gerne sein können. Und auch am großen, mit angerösteten Brotwürfeln gefüllten Kartoffelknödel gab es nichts auszusetzen. Abgesehen von der Sauce also ein sehr gelungenes Mittagsmahl, dass ich mit dem cremigen Vanillepudding samt seinem Deckel aus schokoladiger Creme sehr schmackhaft abschloss.
Und auch bei den anderen Gästen lag der Schweinebraten heute mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich so unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Auf Platz zwei folgten heute erneut die Asia-Gerichte, die ich noch etwas häufiger auf fremden Tabletts sah als den heute drittplatzierten Seelachs mit Orangenratatouille. Knapp dahinter auf Platz vier folgte schließlich der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: +
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++
Vanillepudding mit Schokocreme: ++