Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel [11.12.2018]

Als ich im Morgen im Intranet nachschaute, stand dort noch als Tagestipp ein Cordon bleu mit Bratkartoffeln auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant, als wir jedoch etwas verspätet gegen 12:30 Uhr dort eintrafen, schien dies schon aus gewesen zu sein. Waren wahrscheinlich Reste gewesen und sowieso nichts für mich, da ich diese wabbeligen Bratkartoffeln wie hier oder hier ja sowieso verabscheue. Aus gesundheitstechnischer Sicht war der Griechischer Gemüseeintopf mit Hirtenkäse und Fladenbrot bei Vitality eindeutig das vorteilhafteste Angebot gewesen, dem standen mit einer Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel bei Tradition der Region sowie einem Schweinerückensteak “Tessin Art” mit Tomate, Kochschinken, Orangenhollandaise und Kroketten bei Globetrotter entgegen. Außerdem gab es Gebratenes Gemüse in Massamansauce und Gebratenes Rindfleisch mit Gemüse in Hoi Sin Sauce an der Asia-Wok-Theke. Wäre die Entenkeule wieder so verschrumpelt gewesen wie beim letzten Mal, hätte ich mich wahrscheinlich für das Schweinerückensteak entschieden, aber dieses Mal sah sie wirklich mal sehr gut aus, da konnte ich nicht widerstehen und griff bei diesem Gericht zu – auch wenn sie mit fünf Euro etwas teurer war als normale Gerichte.

Duck leg with red cabbage & potato dumpling / Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Als ich in das erste Mal mit der Gabel in die Entenkeule stach, um mir ein Stück davon abzuschneiden, durfte ich mit Begeisterung feststellen dass wie dieses Mal wunderbar knusprig geraten, dabei aber noch vollständig essbar war – aber nicht angekokelt und maximal zum Lutschen, da selbst gesunde Zähne sie nicht beißén könnten (habe ich alles schon bei Entenkeule erlebt). Ich persönlich liebe die Haut von Enten oder anderem Geflügel, das so zubereitet ist sehr gerne. Und darunter verbarg sich eine mehr als ausreichende Menge zarten und saftigen Fleischs, die sich – um das ganze fast perfekt zu machen – auch noch angenehm einfach mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Ich aß aber natürlich zuerst die Haut, bevor die leider mal wieder etwas wässerige und nur mild-würzige Sauce sie noch durchweichte. Den Rest des Fleisches kombinierte ich dann mit Soße, dem leicht ruchtigem Blaukraut und stücken des fast männerfaustgroßen und mit angerösteten Semmelwürfeln gefüllten Kartoffelknödel. Sehr lecker und äußerst reichhaltig. Ich war sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich die Entenkeule großer Beliebtheit und holte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Das Schweinesteak folgte erst mit großem Abstand auf Platz zwei und konnte diesen auch nur knapp gegen den heute extrem beliebten Gemüseeintopf auf dem dritten Platz verteidigen. Die Asia-Gerichte folgten knapp dahinter auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Sauce: +
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++

Schweinehaxe mit Kartoffelknödel & Krautsalat [25.09.2018]

Obwohl heute mit Gerichten wie Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilch und grünem Thaicurry an der Asia-Wok-Theke und vor allem dem Chilli con Carne mit Schmand und Baguette im Abschnitt Globetrotter heute durchaus gute Alternativen auf der Speisekarte zu finden waren, entschied ich mich – nach kurzem Überlegen ob ich nicht doch zum Chili greifen sollte – dazu heute mal beim Special “Oktoberfestschmankerl” in unserem Betriebsrestaurant zuzugreifen. Denn dort stand heute Schweinehaxe vom Grill mit Kartoffelknödel und Krautsalat auf dem Speiseplan. Und ich hatte seit ewiger Zeit keine Schweinshaxe mehr gegessen – das letzte Mal zur Oktoberfest-Zeit 2015 und ebenfalls hier im Betriebsrestaurant. Und Chili con Carne gibt es ja immer mal wieder. Also stand meine Entscheidung fest. An den 2 Stück Wollwürste mit Bratensoße und Kartoffel – Gurkensalat bei Tradition der Region hatte ich weniger Interesse und auch das andere Asia-Gericht, Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Erdnusssoße war für mich keine Option. Einzig zu den Gnocchi mit Austernpilzen,Egerlingen und Blattspinat bei Vitality hätte ich mich absoluten Notfall noch hinreißen lassen können. Aber natürlich nur theoretisch.

Roasted pork knuckle with potato dumpling & cole slaw / Schweinehaxe mit Kartoffelknödel & Krautsalat

Ich hatte wohl besonders hungrig ausgesehen, denn die Thekenkraft hatte mir die größte der zur Verfügung sehenden Haxen auf den Teller getan und sie sah mit ihrer knusprigen, mit Kümmelsamen garnierten Haut und dem reichlichen Fleisch wirklich mehr als nur überaus verlockend aus. Und der Eindruck täuschte nicht, denn diese Schweinshaxe war wirklich perfekt gelungen. Die Haut war knusprig, aber noch essbar, das Verhältnis von zartem und saftigen Schweinefleisch zu fettigen Stellen war überaus gut und die beiden Knochen ließen sich ohne Probleme aus dem Fleisch lösen.

Bone - Roasted pork knuckle / Knochen - Schweinshaxe

Dazu passte gut die wunderbar würzige und dieses Mal auch einigermaßen dickflüssige Bratensauce. Und auch der einigermaßen lockere, fast faustgroße Kartoffelknödel mit Brotwürfel-Füllung sowie der ebenfalls mit Kümmel versetzte Krautsalat komplettierten dieses reichhaltige und überaus sättigende Gericht schließlich sehr gelungen. Nur meine eigene Sättigung hielt mich letztlich davon ab, wirklich alles mit auf den letzten Fetzen zu verspeisen – es war sogar für mich einfach viel zu viel. Aber bei einem Preis von 8,82 Euro pro Portion kann man das glaube ich auch verlangen. Ich war sehr zufrieden.
Dennoch war es wohl auch heute der hohe Preis, der die Haxe davon abhielt den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich einzunehmen. Dieser fiel dem Chili con Carne zu, gefolgt von den Wollwürsten auf dem zweiten Platz. Erst auf Platz drei sah ich die Schweinshaxe, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den Asia-Gerichten, die somit Platz vier einnahmen. Die vegetarischen Gnocchi mit Pilzen und Spinat folgten wiederum mit geringem Abstand auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinshaxe: ++
Bratensauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++

Spanferkelrollbraten in Dunkelbiersoße mit Kartoffelknödel & Krautsalat [11.09.2018]

Heute gab es zum Spanferkelrollbraten in Dunkelbiersoße mit Kartoffelknödel und Krautsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants kaum interessante Alternativen. Einzig der Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse in Hoi Sin Sauce, der neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde weckte noch ein wenig Interesse bei mir. Die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Vitality fielen wegen des beinhalteten Meerrettichs, den ich ja nicht sonderlich mag, für mich aus und beim Rindergeschetzeltes ” Stroganoff” mit Spätzle bei Globetrotter sah mir die Sauce zu dünnflüssig und beinm Fleisch kleinteilig aus. Also blieb ich beim Rollbraten vom Schwein, zu dem zusätzliches Gemüse oder Salat aufgrund des beinhalteten Krautsalats überflüssig erschien.

Rolled pigling roast in dark beer sauce with potato dumpling & cole slaw / Spanferkelrollbraten in Dunkelbiersoße mit Kartoffelknödel und Krautsalat

Der annährend männerfaustgroße Kartoffelknödel bestand schon mal aus angenehm lockeren Kloßteig, besaß einen kräftigen Kartoffelgeschmack und wartete in seinem Inneren sogar mit einer Füllung aus angerösteten Brotwürfeln auf, die allerings bereits durchgeweicht waren – was den Genuss allerdings nicht wirklich minderte. Und auch beim Krautsalat mit reichlich Kümmelsamen hatte man heute gute Arbeit geleistet, auch wenn es etwas mehr hätte sein können und man den Salat nicht unbedingt in der leider sehr dünn geratenen, aber doch würzigen Sauce auf dem Teller hätte platzieren müssen. Hier wäre ein kleines Extra-Schälchen nett gewesen – aber das ist bei den großen Gästezahlen wahrscheinlich zu viel logistischer Aufwand. Das Fleisch in Form der drei Scheiben des Spanferkelrollbratens war ebenfalls sehr gut gelungen, denn es war zart und saftig mit guten Aroma – allerdings hätte ich mir die Schwarte der äußersten Schale etwas knuspriger gewünscht. Bei den beiden größeren Stücken war sie aber leider eher eine labbrige Fettschicht, nur bei der kleinen Scheibe erwies sie sich zum zumindest stellenweise als knusprig-knackig, wie man es bei Schwarte ja bevorzugt. Bis auf die leider wie meist sehr dünne Sauce also ein sehr gelungenes Mittagsmahl.
Bei meinem Weg durch den Speisesaal sah ich den Spanferkelrollbraten auch auf vielen anderen Tabletts ruhen und wenn der Eindruck mich nicht täuschte reichte die Menge aus, um diesem Gericht den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen zu können. Auf dem zweiten Platz sah ich dann die Asia-Gerichte, die sich wohl nicht nur allein wegen des Tintenfisch-Gerichts breitem Zuspruchs erfreuten, gefolgt von Rindergeschnetzelten Stroganoff auf Platz drei und knapp dahinter den Safran-Bandnudeln auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Spanferkelrollbraten: ++
Dunkelbiersauce: +
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++

Schweinebraten mit Krautsalat und Kartoffelknödel [14.08.2018]

Zwar sahen die Cevapcici mit Tomatenreis, Ayvar und frischen Zwiebeln bei Globetrotter auch recht pasabel aus, aber nachdem ich gestern bereits Reis als Sättigungsbeilage gehabt hatte, wollte ich heute mal etwas anderes auf dem Teller haben. Daher nahm ich auch den Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi- Sin- Sauce oder den Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilch-Sauce von der Asia-Thai-Theke nicht in die nähere Auswahl und schloss gleichzeitig den Champignonsgulasch mit Spaghetti aus, da ich erst gestern die letzten Reste meines Spirelli-Topfes mit viel Pasta verzehrt hatte. Somit blieb nur noch der Schweinebraten mit Krautsalat, Kartoffelknödel und Biersoße aus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants – und mit Schweinebraten kann man ja nicht allzu viel falsch machen.

Pork roast with cole slaw & potato dumplings / Schweinebraten mit Krautsalat & Kartoffelknödel

Was die Präsentation anging, hatte man sich heute leider mal wieder keine große Mühe gegeben. Und die Biersauce war einmal wieder viel zu dünn geraten und gab auch geschmacklich keine große Auswirkung auf das Gesamtergebnis. Dafür das der Anteil an gut durchgebratenen, nur minimal durchwachsenen und schön zarten Schweinebratens angenehm groß geraten und die beiden Knödel erwiesen sich als einigermaßen locker und besaßen ein angenehmes Kartoffelaroma. Beim wohl hausgemachten Krautsalat war ich aber mal wieder etwas hin und her gerissen. Im Gegensatz zu früheren Versionen, bei denen man scheinbar einfach rohes Weißkraut auf den Teller getan hatte, war er dieses Mal gut gewürzt und sogar mit etwas Kümmelsamen versehen, so wie ich es mag, aber er hätte wohl noch ein wenig länger hätte durchziehen können, denn das Kraut war noch nicht ganz so durchgeweicht wie man es von älterem Krautsalat gewöhnt ist. Aber dennoch sehe ich mal von einem Punktabzug ab. Insgesamt konnte ich also durchaus zufrieden sein mit meiner Wahl, auch wenn man an der Sauce – wie so häufig – noch arbeiten könnte.
Und auch die anderen Gäste, von denen es aufgrund des morgigen Feiertages nicht ganz so viele gab wie sonst, sprachen vermehrt dem Krautsalat zu und bescherten ihm einen knappen, aber dennoch eindeutigen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich die Cevapcici, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung von den heute ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichten. Der vegetarische Champigningulasch mit Spaghetti belegte schließlich einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Biersoße: +/-
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++

Ofenfrischer Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [05.07.2018]

Nachdem ich gestern leider auf das Mittagessen aufgrund eines Zahnarzttermins ausfallen lassen musste und dabei Dinge wie Zander auf Fenchelgemüse oder Cordon bleu mit Pommes verpasst hatte, war ich heute wieder fit genug um mich in unserem Betriebsrestaurant wie gewöhnt zu stärken. Leider war das heutige Angebot auf der Speisekarte leider nur durchschnittlich. Mit Spaghetti Pesto Genovese bei Vitality und einer Spinat-Ricotta-Lasagne bei Globetrotter fanden sich zwei Nudelgericht auf der Speisekarte, außerdem gab es Ofenfrischer Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und hausgemachter Krautsalat bei Tradition der Region sowie Gebackener Seelachs mit Gemüse in Massaman-Sauce und Gebackene Ananas und Banane mit Honig an der Asia-Wok-Theke. Da brauchte ich natürlich nicht lange zu überlegen und griff beim Schweinebraten zu.

Pork roast in dark beer sauce with potato dumpling & home made cole slaw / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & hausgemachten Krautsalat>

Der mit Kümmelsamen angemachte Krautsalat war schon mal sehr knackig, hätte aber meiner Meinung nach noch etwas mehr Essig vertragen können. Dazu ein mehr als männerfaustgroßer, mit leider bereits etwas durchgeweichten angebratenen Croutons gefüllter Kartoffelknödel von fester Konsistenz, aber gutem Geschmack und schließlich noch da fingerdicke Stück nur leicht durchwachsenens, aber zarten Schweinebratens mit seiner dickflüssigen und würzigen Dunkelbiersauce machten das Gericht zu etwas, was man früher vielleicht sogar als Sonntagsbraten hätte durchgehen lassen können. Mit hat es auf jede Fall geschmeckt.
Bei den anderen Gästen erfreute sich der Schweinebraten heute auch großer Beliebtheit und konnte sich mit kleinem, aber klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, Platz drei belegte die Spaghetti und knapp dahinter folgte die Spinat-Ricotta-Lasagne auf einem sehr guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++