Posts Tagged ‘dumpling’

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [16.03.2015]

Wednesday, March 16th, 2016

Hätte ich nicht erst gestern die letzte Portion von meinem Zander auf Fenchelgemüse in Safransauce vom Wochenende verzehrt, hätte ich heute wohl zum Zarten Seelachsfilet auf Orangenratatouille und Reis bei Vitality gegriffen. Der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce reizten mich außerdem auch nicht besonders. So aber griff ich zum Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und Krautsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region. Gemüse oder noch einen Salat brauchte ich dazu nicht, aber ich griff noch zu einem Becherchen Vanillepudding mit Schokocreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork roast in dark beer sauce with cole slaw & potato dumpling / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Krautsalat & Kartoffelknödel

Die Sauce war heute zwar mal wieder recht dünn geraten, fast wie Wasser, was ich bei Saucen ja gar nicht so mag. Dass sie mit Dunkelbierhergestellt worden war, konnte man aber geschmacklich erahnen und das passte gut zu dem etwa fingedicken Stück Schweinebraten, der sowohl aus zarten als auch aus etwas festeren und leicht trocknen Stellen bestand. Das war bei einem Schweinebraten aber nicht anders zu erwarten, ich war sowohl was Größe als auch was Qualität des Fleisches anging sehr zufrieden. Beim Krautsalat merkte man sofort dass es sich nicht um einen fertig gekaufte, sondern frisch zubereitete, knackige Variante handelte, die mit Essig und einigen Kümmelsamen angemacht war. Nur etwas größer hätte die Portion gerne sein können. Und auch am großen, mit angerösteten Brotwürfeln gefüllten Kartoffelknödel gab es nichts auszusetzen. Abgesehen von der Sauce also ein sehr gelungenes Mittagsmahl, dass ich mit dem cremigen Vanillepudding samt seinem Deckel aus schokoladiger Creme sehr schmackhaft abschloss.
Und auch bei den anderen Gästen lag der Schweinebraten heute mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich so unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Auf Platz zwei folgten heute erneut die Asia-Gerichte, die ich noch etwas häufiger auf fremden Tabletts sah als den heute drittplatzierten Seelachs mit Orangenratatouille. Knapp dahinter auf Platz vier folgte schließlich der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: +
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++
Vanillepudding mit Schokocreme: ++

Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut & Kartoffelknödel [08.03.2016]

Tuesday, March 8th, 2016

Heute machte mir unser Betriebsrestaurant ein Angebot, dass ich leider nicht ablehnen konnte, denn es stand eine Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut und Kartoffelknödel im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte. Hätte es dieses Gericht nicht gegeben, hätte ich wahrscheinlich bei der Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Blattspinat zugegriffen, die es im Abschnitt Vitality gab, denn das Rindergeschnetzelte in Pfefferrahmsauce und Kroketten bei Globetrotter sagte mir weniger zu, ebenso wie die Asia-Thai-Gerichte wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse. So aber blieb mir nichts anderes als zur Entenkeule zu greifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Waldbeerenquarkcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Braised duck leg with orange thyme sauce, red cabbage & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut & Kartoffelknödel

Unter der kräftig-pikant gewürzten und schön knusprigen Haut der Entenkeule fand sich heute angenehm viel zartes und recht saftiges Fleisch, dass sich auch einigermaßen leicht mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dazu passte die geschmacksintensive Sauce, die fruchtiges Orangenaroma mit einem Hauch Thymian kombinierte, die jedoch für meinen Geschmack etwas dünn geraten war. Einzig beim Blaukraut muss ich heute ein wenig Kritik anbringen, denn es hatte einen etwas zu säuerlichen Geschmack, so als wäre der Koch beim Zugeben von etwas Speise-Essig zu großzügig vorgegangen. Der große Knödel, der mit angerösteten Brotkrumen gefüllt war, erwies sich aber als in Ordnung, auch wenn er noch einen kleinen Deut lockerer hätte sein können – aber ich will in einer Großküche wie unserem Betriebsrestaurant auch nicht zu viel verlangen. Und auch der kleine Becher Waldbeerenquarkcreme, der mit Sahne, einer Scheibe Kiwi und einem Ornament aus dunkler Schokolade garniert worden war, erwies sich heute endlich mal wieder als gute Wahl, denn dank zahlreicher in die Creme eingerührter Fruchtstücke besaß er ein intensives Beeren-Aroma.
Wie nicht anders zu erwarten, lag die Entenkeule heute auch bei den anderen Gästen besonders hoch in der Günst und konnte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala unangefochten für sich eroberen. Auf Platz zwei schienen mir heute die Asia-Thai-Gerichte zu folgen, die ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts meiner “Mitesser” gesehen zu haben als das somit drittplatzierte Rindergeschnetzlte mit Kroketten. Die Ofenkartoffel landete folglicherweise auf dem vierten Platz, was für ein vegetarisches Gericht ja nicht ungewöhnlich ist.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Orangen-Thymian-Sauce: ++
Blaukraut: +
Kartoffelknödel: ++
Waldbeerenquarkcreme: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [09.02.2016]

Tuesday, February 9th, 2016

Heute ging das Fisch-Special zwar weiter und die angebotenen Spaghetti Vongole mit Broccoli, würzigem Tomatenragout und Parmesan sahen auchgut aus, aber ich verspürte leider wenig Lust auf Nudeln. Außerdem hatte man statt echter Venusmuscheln wieder einmal “nur” Miesmuscheln verarbeitet. Blieben also noch die Asia-Thai-Gerichte wie Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce, der Schweinebraten in Dunkelbiersauce, Kartoffelknödel und hausgemachter Krautsalat bei Tradition der Region und das Putengeschnetzelte in fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter. Und am meisten sprach mich davon der Schweinebraten an, den ich mir auf dem Weg zu Kasse noch mit einem Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Pork roast in dark beer sauce with potato dumpling & cole slaw / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat

Die Scheibe Schweinebraten erwies sich schon einmal als angenehm zart, saftig und nicht zu fett, so wie ich es mir von einem guten Schweinebraten wünsche. Gemeinsam mit der überaus würzigen Dunkelbiersauce, dem männerfausgroßen, mit angerösteten Semmelbröseln gefüllten Kartoffelknödel und der etwas klein geratenen, dafür aber überaus schmackhaft mit Kümmel gewürzten Portion Krautsalat ergab sich so ein deftiges und leckeres Mittagsgericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte. Und auch der heute mal sehr kreativ geschichtete Becher aus schmalen Schichten von roter Grütze und Milchreis erfüllte meine Erwartungen in vollem Maße.
Natürlich lag der Schweinebraten auch bei den anderen Gästen heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um Platz zwei lieferten sich das Putengeschnetzelte und die Spaghetti ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach die Spaghetti knapp für sich entscheiden konnten und der Geflügelgericht somit auf den dritten Platz verwiesen. Auf einem guten vierten Platz folgten die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++
Milchreis & rote Grütze: ++

Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [26.11.2015]

Thursday, November 26th, 2015

Heute fand sich ein Gericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant, das mich die anderen Angebot wie den Knusprigen Kartoffelrösti mit frischem Marktgemüse und Sauce Hollandaise bei Vitality, den Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce links liegen ließ. Ich spreche von einer Frisch gebratenen Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel, die man heute im Abschnitt Tradition der Region anbot. Und obwohl bereits Gemüse in Form des Blaukrauts beim Hauptgericht beilag, ergänzte ich das Gericht noch mit einem bayrischen Krautsalat von der Salattheke, außerdem landete noch ein Becherchen Brombeerquark aus dem heutigen Dessert-Angebot auf meinem Teller.

Duck leg with red cabbage & potato dumpling / Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Auf den ersten Blick sah die Entenkeule ein wenig mickrig aus, aber die Fleischausbeute war doch angenehm ergiebig und das Fleisch ließ sich auch mit Messer und Gabel gut vom Knochen lösen. Da kann man problemlos darüber hinweg sehen, dass die Keule bereits ganz leicht abgekühlt war. Zum Glück hatte man eine dünne, milde Sauce mit serviert, denn das Fleisch alleine wäre sonst wohl etwas trocken gewesen. Dazu der mit einigen gerösteten Brotstückchen gefüllte, mehr als männerfaustgroße Kartoffelknödel und die großzügige Portion würzigen Apfel-Blaukrauts machten das Gericht zu einem wirklichen Genuss. Und auch am mit einigen Speckwürfelchen und etwas Kümmel versetzten Krautsalat auf bayrische Art gab es nichts auszusetzen. Einzig beim Dessert muss ich heute – mal wieder – ein wenig in der Wertung abziehen, denn es fehlte im dieses Mal wieder etwas an fruchtigem Aroma.
Natürlich lag die Entenkeule heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz weit vorne und ich übertreibe wohl nicht wenn ich sage, dass vermutlich 2/3el des Gäste bei diesem Gericht zugegriffen hatten. Auf Platz zwei folgte der Szegediner Gulasch und den dritten Platz teilten sich schließlich Kartoffelrösti mit Marktgemüse und die Asia-Gerichte, bei denen ich auch heute keinen Favoriten ausmachen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++
Brombeerquark: +

Sauerbraten von der Wildschweinkeule mit Blaukraut & Semmelknödel [10.11.2015]

Tuesday, November 10th, 2015

Auch heute ging natürlich die Wildgerichte-Woche in unseren Betriebsrestaurant weiter und ich war von Anfang an entschlossen beim Sauerbraten von der Wildschweinkeule mit Blaukraut und Semmelknödel zuzugreifen. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass es außerdem eine Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfel bei Vitality, einen “Schwabenteller” – Zwei Minutensteaks vom Schwein mit Käsespätzle, Schwammerlsauce und Röstzwiebel bei Tradition der Region, 4 Stück griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln und Tzatziki, dazu Reis bei Globetrotter und schließlich Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Moo Pad Prik Bai – Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Natürlich hatte sich vor der Ausgabetheke für das Wildgericht auch heute wieder eine Schlange gebildet und ich musste etwas warten bis ich an die Reihe kam. Leider kehrte sich mein Glück von gestern, wo kurz bevor ich an die Reihe kam frische Ware aus der Küche gekommen war, heute vollkommen um und ich kriegte vom Sauerbraten die letzten Reste aus der alten Ladung. Das hatte zur Folge dass ich anstatt zwei Scheiben und eineindrittel Scheiben davon erhielt und das größere Stück auch nicht mehr ganz so gut aussah. Na ja, das war Pech. Vielleicht würde mich ja die kleine Schale Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot darüber hinweg trösten, die ich mit noch dazu auf mein Tablett stellte.

Marinated wild boar pot roast with red cabbage & bread dumpling / Sauerbraten von der Wildschweinkeule mit Blaukraut & Semmelknödel

Am oberen, kleinen Stück des Wildschwein-Sauerbratens konnte ich zwar feststellen, dass es sich um eine überaus gut gelungene Zubereitung aus zartem Fleisch mit einer schmackhaften Marinade handelte, jedoch war das untere, größere Stück ganz wie erwartet bereits etwas abgekühlt und an den Rändern etwas ausgetrocknet, was den Genuss deutlich minderte. Ich überlegte zuerst, ob ich hier einige Punkte in der Wertung abziehe oder nicht, entschied mich dann aber dagegen da die Zubereitung prinzipiell ja gut gelungen war, was Kollegen die ebenfalls zum Wildschweinsauerbraten gegriffen hatten, auch bestätigen konnten. Die dunkle, würzige und dickflüssige Sauce war aber ebenso in Ordnung wie das mit zahlreichen Apfelstücken versetzte Blaukraut und der angenehm groß geratene, feste und angenehm gewürzte Semmelknödel. Bis auf das eine Stück Braten ein sehr gelungenes Gericht. Und auch am Milchreis samt seiner Garnitur aus mit zahlreichen Fruchtstücken von Kirschen und Himbeeren gab es nichts auszusetzen.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich der Wildschwein-Sauerbraten heute mit knappen, aber noch deutlich erkennbaren Vorsprung durchsetzen und somit den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgten die Bifteki, die aber nur hauchdünn vor dem ebenfalls sehr gern gewählten Schwabenteller auf dem dritten Platz lag. Platz vier belegten die Asia-Gerichte und den fünften Platz schließlich die vegetarische Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfel.

Mein Abschlußurteil:
Wildschwein-Sauerbraten: ++ (aber nur knapp)
Sauce: ++
Blaukraut: ++
Semmelknödel: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Entenkeule mit Bayrisch Kraut & Kartoffelknödel [14.10.2015]

Wednesday, October 14th, 2015

Eigentlich wollte ich heute ja, wie Mittwochs meist üblich, mal wieder beim Fischgericht zugreifen und mit einem Gedünsteten Kabeljau nach “Espanyol Art” mit Knoblauchkartoffeln stand im Bereich Vitality auch ein überaus aktzeptables Angebot auf der Speisekarte. Der “Schwabenteller” – Zwei Minutensteaks mit Käsespätzle, Schwammerlsauce und Röstzwiebeln bei Tradition der Region, die Cannelloni in Tomatensauce und mit Bechamel überbacken sowie die Asia-Thai-Gerichten wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Massaman-Sauce oder Rindfleisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi-Sin-Sauce waren zwar ebenfalls in Ordnung, aber nicht dazu geeignet mich von meiner Entscheidung für den Fisch abzubringen. Doch als ich mich dem Speisesaal nährte, kroch mir schon bald ein Geruch in die Nase, der mich etwas vermuten ließ. Und ich lag richtig, denn zusätzlich zu den bereits genannten Gerichten hatte man außerplanmässig eine Gebackene Entenkeule mit Bayrisch Kraut und Kartoffelknödel auf die Speisekarte gesetzt hatte. Und dieses Gericht brachte mich dann doch dazu, von meinem ursprünglichen Plan abzuweichen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Johannisbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Duck leg with bavarian cabbage & potato dumpling / Entenkeule mit Bayrisch Kraut & Kartoffelknödel

Die angenehm groß geratene Keule bzw die äußere Haut war zwar recht knusprig geworden, aber die Ausbeute an Fleisch war sehr gut und dieses Fleisch erwies sich auch als angenehm saftig. Und auch die Haut war zum größten Teil verzehrbar. Die Sauce war wiederum leider sehr etwas geraten, ein Problem auf das ich hier öfters stoße, aber die Menge war gut auf die Portionsgröße abgemessen. Dennoch muss ich hier einen kleinen Punktabzug vornehmen. Der Kartoffelknödel war auch nicht sonderlich groß, war aber qualitativ absolut in Ordnung und reichte als Sättigungsbeilage völlig aus. Beim Bayrisch Kraut war man schließlich etwas kreativ vorgegangen, denn neben dem sonst üblichen mit Kümmel gewürzten, grob geschnittenen Weißkraut fanden sich auch andere Zutaten wie zum Beispiel Lauch darin verarbeitet, die ein wenig an die Zutaten von der Asia-Theke erinnerten. Aber das machte das Gericht natürlich nicht schlechter, daher kann ich auch hier volle Punktzahl geben. Beim Dessert in Form des Johannisbeercreme wiederum kann ich so nachsichtig sein, denn ihm obwohl sie schön luftig und cremig zubereitet war, fehlte es mal wieder ein wenig am Aroma. Da halfen auch die wenigen eingerührten Fruchstücke nur bedingt. Daher gibt es hier schließlich noch einen kleinen Abzug in der Wertung.
Bei den anderen Gästen lag heute aber mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten der Schwabenteller am höchsten in der Gunst konnte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern. Auf Platz zwei folgte aber schon die Entenkeule, den dritten Platz belegten die Cannelloni und den vierten Platz schienen sich heute die Asia-Gerichte und der Kabeljau zu teilen.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Sauce: +
Bayrisch Kraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Johannisbeercreme: +

Knusprige Schweinshaxe mit Krautsalat & Kartoffelknödel [22.09.2015]

Tuesday, September 22nd, 2015

Zuerst überlegte ich beim Schweinegeschnetzelten mit Champignons, Karotten und Erbsen, dazu Kartoffelrösti zuzugreifen, welches im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde. Aber auch die Farmerkartoffel mit Blattspinat und Sauerrahm bei Vitality übte einen gewissen Reiz aus, während mich die Spaghetti Carbonara mit geriebenen Parmesan aus dem Abschnitt Globetrotter und die Asia-Gerichte wie Kai Tzau Tzau Fhan – Gebratener Eierrei mit verschiedenem Gemüse oder Gung Po Jau Yu – Seelachs gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce mich wiederum nur bedingt ansprachen. So zumindest mein Urteil laut der im Intranet zugänglichen Speisekarte, doch als wir uns schließlich dem Speiseraum nährten, stieg mir ein Geruch in die Nase, der zu verkünden schien dass es heute noch mehr als nur die oben aufgeführten Gerichte geben musste. Und der Eindruck täuschte nicht, denn man hatte den zweistöckigen Steinofen angeworfen und garte (oder erwärmte, das ließ sich nicht genau ausmachen) darin Schweinshaxen, die gemeinsam mit Krautsalat, Bratensauce und einem großen Kartoffelknödel serviert wurden. Ein Zusatzangebot, dass man aufgrund des aktuell stattfindenden Oktoberfests mit in den Speiseplan aufgenommen hatte. Kein leichter Genuss, aber das Angebot sah einfach zu verlockend aus als dass ich es ablehnen konnte. Hinzu kam noch, dass die Zubereitung des Schweingeschnetzelten heute eher wässerig-dünn aussah, was mich umso mehr zur Schweinshaxe trieb. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork hock with coleslaw & potato dumpling / Schweinshaxe mit Krautsalat & Kartoffelknödel

Für ein Betriebsrestaurant wie unseres konnte man mit der Schweinshaxe überaus zufrieden sein, denn die Fleischausbeute war trotz die Knochen und einigen Stücken etwas zu fest gebackener Haus angenehm reichhaltig und es fanden sich nur erfreulich wenige wirklich fettige Stellen daran. Aber man hatte gut getan, anstatt der normalen, eher stumpfen Messer ein Steakmesser dazu zu reichen, das erleichterte das zerlegen der Schweinshaxe ungemein. Dennoch bleib natürlich recht viel Abfall übrig, was die Größe der Haxe natürlich relativierte.

Pork hock - remainings / Schweinshaxe - Reste

Dazu passte auch gut die würzige, dunkle Bratensauce. Und auch an der recht kleinen, aber noch ausreichenden Portion Krautsalats, der mit Speckwürfeln versetzt und ein wenig Kümmel gewürzt worden war, gab es nichts auszusetzen. Nur die Konsistenz des Knödels ließ leicht zu wünschen übrig, denn er war für meinen Geschmack etwas zu fest geraten – aber ich sehe auch hier mal von einem Punktabzug ab. In einem Bierzelt auf dem Oktoberfest bekommt man auch keine bessere Haxe – vom Preis mal ganz abgesehen. Am nicht zu süßen Milchreis mit Vanillearome samt seiner Garnitur aus mit zahlreichen Fruchtstückchen versehenen roten Grütze und einem Klecks Sahne gab es nichts weiter auszusetzen.
Zwar lag die Haxe heute im Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala mit weit vorne, wurde meiner Meinung nach aber noch vom Schweinegeschnetzelten leicht überrundet und somit auf Platz zwei verdrängt. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte, Platz vier konnten die Spaghetti Carbonara für sich sichern und knapp dahinter auf Platz fünf kam schließlich die Farmerkartoffel.

Mein Abschlußurteil:
Schweinshaxe: ++
Bratensauce: ++
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [02.07.2015]

Thursday, July 2nd, 2015

Die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants bot mal wieder wenig Überraschendes. An der Asia-Thai-Theke wurden Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Oeking Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce angeboten, außerdem gab es Mexikanische Chili-Linsen mit Reis bei Vitality, einen Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel und hausgemachten Krautsalat bei Tradition der Region und schließlich Penne Rigate mit Thunfisch-Tomatenragout und Parmesan bei Globetrotter. Hätte ich nicht erst gestern die letzten Reste meiner selbst zubereiteten Farfalle in Bratwurst-Möhren-Sauce verbraucht, wären wohl die Penne meine erste Wahl gewesen. Doch so entschied ich mich, trotz weiterhin hochsommerlicher Temperaturen, für den Schweinebraten in Dunklebiersauce. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießbrei mit roter Beerengrütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork roast in dark beer sauce with potato dumpling & cole slaw / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat

Da ich das letzte vollständige Stück, ein etwas breiteres Endstück, aus der aktuellen Ladung Schweinebraten erhielt, gab mir die Thekenkraft auch noch ein übrig gebliebenes halbes Stück als Bonus dazu. Dadurch hatte ich eine eine mehr als ausreichende Menge Fleisch, das glücklicherweise sowohl noch schön heiß als auch saftig, zart und gut gewürzt war. Da gab es wirklich nichts dran zu meckern. Leider war die Sauce dafür heute etwas dünn geraten, doch geschmacklich war sie ebenfalls in Ordnung, so dass ich von einem Punktabzug absehen kann. Ebenso gab es an dem großen, mit angebratenen Brotwürfeln gefüllten Kartoffelknödel und dem frischen knackigen Krautsalat mit leicht säuerlicher Note irgend etwas auszusetzen. Auch wenn es nicht ganz das richtige für das aktuelle Sommerwetter war, eine insgesamt gute Wahl. Der kleine Becher mild gesüßten Grießbreis mit Vanillearoma samt seinem Toppings aus roter Beerengrütze mit zahlreichen Fruchtstücken, Keks und Pflaumenstreifen wäre zwar nicht mehr unbedingt notwendig gewesen schloss das heutige Mittagsmahl sehr schmackhaft ab.
Und auch auch bei den anderen Gästen lag der der Schweinebraten am höchsten in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Penne mit Thunfisch-Tomatenragout, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier kam wie üblich das vegetarische Gericht, heute, die mexikanischen Chili-Linsen.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++
Grießbrei mit roter Grütze: ++