Zürcher Kalbsgeschnetzeltes mit hausgemachten Röstis [05.03.2018]

Beim ersten Blick in die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants fiel mir natürlich das Wiener Backhend’l mit Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region ins Auge. Ein inzwischen ebenfalls klassisches Gericht dieses Etablissements, dass ich ja hier und (mit Kartoffelsalat) hier bereits genossen hatte. Aber dann fiel mit auf, dass diese Woche wieder mal en Special stattfand: Es begann eine Schweizer Woche, in der typische Gerichte aus der Eidgenossenschaft serviert werden sollten. Dazu hatte die Sektion Vitality aus der Speisekarte weichen müssen. Und das heutige Angebot, Zürcher Kalbsgeschnetzeltes mit frischen Egerlingen und hausgemachten Röstis klang gleich überaus verlockend – daher entschloss ich mich doch lieber hier zuzugreifen. Die Spaghetti Al Arrabiatta bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Frühlingsröllchen sowie Gebratenes Putenfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Passendes Gemüse oder Salat konnte ich leider nicht entdecken.

Zurich veal strips with home made hash browns / Zürcher Kalbsgeschnetzeltes mit hausgemachten Röstis

Das magere Kalbfleisch im Geschnetzelten erwies sich zwar teilweise wieder als recht kleinteilig, war aber qualitativ meiner Meinung nach absolut in Ordnung. Was mich etwas stutzig machte waren die Egerlinge, besser gesagt Champignons, die keinesfalls frisch erschienen, sondern mit eher nach Dosenware aussahen – zumal es sich teilweise winzige ganze Pilze, zum anderen in Scheiben geschnittene Egerlinge handelte. Ich mag mich da natürlich auch irren, aber sollte es sich tatsächlich um Konservenware gehandelt haben, sollte man nicht mit “frischen Egerlingen” für das Gericht werben. Dazu gab es zwei schön knusprige Röstis, sprich Kartoffelpuffer, die aber offensichtlich wirklich hausgemacht waren und aus meiner Sicht nichts zu wünschen übrig ließen. Ein paar mehr Pilze und etwas großer geschnittene Fleischstücke hätten das Gericht zwar noch besser gemacht, aber ich war auch so relativ zufrieden.
Die anderen Gäste hatten, wie nicht anders erwartet, natürlich verstärkt beim Backhend’l zugeschlagen und bescherten diesem Gericht einen deutlichen Sieg beim Rennen um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich das Geschnetzelte, das aber nur knapp vor den drittplatzierten Asia-Gerichten. Die Spaghetti Al Arrabiata folgten mit geringem Abstand auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Zürcher Kalbsgeschnetzeltes: +
Hausgemachte Röstis: ++

Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat in Kürbisrahmsauce [23.11.2015]

Nach dem kalorienreichen Wochenende wollte ich am heutigen Montag mal wieder etwas kürzer treten. Daher entschied ich mich nicht für den Krautwickel mit Specksauce, Röstzwiebeln und Kartoffelpüree aus dem Abschnitt Tradition der Region, der eigentlich mein erster Favorit gewesen ist. Die Cavapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Djuvecreis bei Globetrotter klangen zwar auch recht gut, aber ich hatte am Wochenende erst mal wieder mehr als genug Ajvar verzehrt, daher kam dies Gericht für mich nicht in Frage. An der Asia-Thai-Theke hätte ich mich eventuell noch für das Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse begeistern können, das dort neben Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnußsauce angeboten wurde, doch irgendwie verspürte ich heute mehr Lust auf die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat, dazu eine leichte Kürbisrahmsauce aus der Sektion Vitality, sie sahen irgendwie sehr verlockend aus. Auf zusätzliches Gemüse, einen Salat oder Nachtisch verzichtete ich aber.

Gnocchi with mushrooms & leaf spinach in pumpkin cream sauce / Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat in Kürbisrahmsauce

Die Gnocchi selbst waren scheinbar nicht nur gekocht, sondern zusätzlich angebraten worden, was sie alleine recht trocken gemacht hätte. Aber zum Glück hatte man sie ja großzügig mit einer Mischung aus Blattspinat und verschiedenen Pilzsorten sowie der Kürbissauce und Parmesan garniert. Leider ging durch den recht würzigen Parmesan vieles vom Aroma der Pilze, des Spinats und vor allem der der Kürbissauce etwas unter. Beim nächsten Mal werde ich wohl darum bitten, den Parmesan weg zu lassen. Dennoch ein sehr leckeres Gericht und mit 558kcal auch ein einigermaßen leichter Genuss.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute natürlich der Krautwickel war, der sich der größten Beliebtheit erfreute und sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Die große Überraschung folgte aber auf Platz zwei, auf dem heute mal das vegetarische Gericht in Form der Gnocchi folgte. Diese sah ich noch etwas häufiger als die Asia-Gerichte und die Cevapcici, die sich heute den dritten Platz teilten.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi mit Pilzen, Spinat & Kürbisrahmsauce: ++

Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat [20.03.2014]

Als ich die heutige Speisekarte las, waren im ersten Moment die Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar und Pommes Frites aus der Sektion Globetrotter mein Favorit. Der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Tradition der Region konnte mich heute ebenso wenig überzeugen wie die Asia-Gerichte in Form von Ko Lo Zai – gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce nach Peking-Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce. Doch mit den Pommes waren die Cevapcici natürlich nicht gerade leicht, daher entschied ich mich schließlich doch bei den vegetarischen Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat in feinem Walnussöl zuzuschlagen, die mit Parmesan garniert heute in der Sektion Vitality angeboten wurden – auch wenn ich befürchtete dass sie etwas trocken geraten sein könnten. Aber bei gerade mal 539kcal konnte ich mir zumindest noch einen Becher Blutorangen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot leisten.

Gnocchi mit Spinat & Egerlingen

Gemeinsam mit der reichlich bemessenen Mischung aus Spinat und Pilzen hielt sich trotz des Parmesans die Trockenheit der Gnocchi zwar glücklicherweise etwas in Grenzen, aber leider waren sie wohl etwas zu lange gebraten und daher etwas zäh geraten. Daher kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Dafür erwies sich das Gericht durch die große Menge an Gnocchi als weitaus sättigender als ich vermutet hatte, so dass ich das Dessert eigentlich gar nicht gebraucht hätte. Geschadet hat das cremige und fruchtige Mousse mit Blutorangen-Aroma aber auch nicht.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, lag wie – nicht anders zu erwartet – natürlich die Cevapcici mit Pommes Frites ganz oben auf der heutigen Beliebtheitsskala und konnte ohne jeden Zweifel den ersten Platz für sich ergattern. Aber schon beim zweiten Platz tat ich mich heute sehr schwer, denn zuerst sah es danach aus als würden die Gnocchi diesen Platz heute erreichen, doch bei genauerem hinsehen wurden sie doch noch vom Szegediner Gulasch überholt. Dennoch teilten sich das vegetarische Gericht schließlich den dritten Platz mit den Asia-Gerichten – was für ein vegetarisches Gericht eher ungewöhnlich ist. Aber wenn ich mich an frühere Varianten dieses Gerichtes z.B. hier, hier oder hier waren die Gnocchi mit Pilzen, Spinat und Walnussöl erinnere, waren diese in der Regel immer sehr lecker geraten gewesen – das wird denke ich mal im Gedächtnis der Gäste etwas hängen geblieben sein.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat: +
Blutorangen-Mousse: ++

Hähnchenbrust auf Schupfnudeln, Egerlingen & Spargel [27.05.2013]

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Gerichten wie Hai Thai Zhai – Verschiedene Gemüse gebraten in Hoi Sin Sauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce versuchte zu locken, fanden sich auf der westlich orientierten Speisekarte Gerichte wie Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse in der Abteilung Vitality, eine Gebratene Hähnchenbrust auf einem Ragout aus Schupfnudeln, Spargel und Egerlingen mit Tomaten-Basilikumsauce bei Tradition der Region und schließlich eine Thüringer Rostbratwurst mit Bratensauce und Kartoffel-Zwiebelpüree bei Globetrotter. Was die Nährwerte anging, so wäre bestimmt das Kartoffelgeröstl am optimalsten gewesen und ich muss ehrlich zugeben, dass ich auch kurz damit liebäugelte, aber die Hähnchenbrust mit den Schupfnudeln reizte mich dann doch noch mehr, da es meines Wissens das erste Mal war, dass man ein solches Gericht hier anbot. Das musste ich natürlich ausprobieren, daher entschied ich mich für das Geflügelgericht. Auf ein Dessert verzichtete ich aber auch heute wieder.

Hähnchenbrust auf Schupfnudeln mit Spargel & Egerlingen / Chicken breast on finger shaped potato dumplings with asparagus & mushrooms

Ob die fruchtig-würzige Tomaten-Basilikumsauce hier unbedingt notwendig gewesen wäre und so sonderlich gut zu Schupfnudeln, Spargel und Pilzen sei mal so dahin gestellt, aber da sich das angenehm große Stück gebratener Hähnchenbrust, das man übrigens kräftig mit Pfeffer und Paprikapulver gewürzt hatte, stellenweise etwas trocken geraten war, schadete sie auch nicht. Gemeinsam mit den eindeutig gut angebratenen, saftigen Schupfnudeln mit kleinen Champignons (Egerlingen), Spargelstücken und Zwiebeln sozusagen als Sättigendbeilage ergab sich aber ein überaus akzeptables Gericht. Bei der Schupfnudelzubereitung muss einen kleinen Abzug in der Punktwertung geben, da das Ganze eindeutig viel zu lange gebraten worden war, weswegen der Spargel halb zerfallen und die Schupfnudeln stellenweise zu kross oder bröselig geworden war.
Beim Rennen um den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich an diesem Montag die Hähnchenbrust und die Thüringer Rostbratwurst ein wirklich sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, dass meiner Meinung nach die Hähnchenbrust aber schließlich für sich entscheiden konnte und die Bratwurst somit auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz schließlich, wie üblich, das vegetarischen Kartoffelgeröstl.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Schupfnudeln mit Egerlingen & Spargel: +
Tomaten-Basilikumsauce: ++

Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Walnussöl [12.03.2012]

Nach einer Woche Pause ging es nun heute endlich mal wieder in das bereits wohl bekannte Betriebsrestaurant, wo heute mal wieder ein buntes Angebot verschiedenster Gerichte auf der Speisekarte zu finden war. Während die Asia-Thai-Theke versucht mit Poh Phiard Thord – knusprige Frühlingsröllchen oder Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce zu locken, fanden sich in der regulären Küche Jägerschnitzel in Pilzrahmsauce mit Knöpfle bei Tradition der Region sowie Penne Ragiata “alla Carbonara” mit Parmesan bei Globetrotter und schließlich Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl in der Sektion Vitality. Am Verlockendsten klang natürlich das Jägerschnitzel, das wie üblich unpaniert gebraten worden war. Aber nach den teilweise doch etwas kalorienreicheren Gerichten die ich am Wochenende selbst gekocht hatte, wollte ich heute mal wieder etwas kürzer treten und entschied mich nach kurzem Abwägen für das vegetarische Gnocchi-Gericht, das mit 539kcal wohl zu den leichtesten Gerichten im heutigen Angebot zählte. Ob dabei das reichlich darauf verstreute Parmesan dabei mit einberechnet waren, ist mir allerdings nicht bekannt. Dennoch entschied ich mich dazu, noch ein Becherchen Limonen-Joghurt-Mousse von der Dessert-Theke mit auf das Tablett zu packen.

Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl

Die zahlreichen Gnocchi, die man nicht nur mit den angekündigten Austernpilzen und Egerlingen sowie etwas Blattspinat, sondern auch mit einigen Dosen-Champignons vermengt und dann mit dem milden Walnussöl vermengt. Ein einfaches, aber sehr leckeres, würziges und auch einigermaßen gut sättigendes Mittagsgericht, das mir mal wieder sehr gut gemundet hat. Das Limonen-Joghurt-Mousse, das man mit einigen Pistazienkernen sowie einem Schoko-Keks-Stäbchen garniert hatte, erwies sich als schön luftig und locker wie ich es mag. Ich konnte also mal wieder sehr zufrieden sein.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag natürlich, ganz wie es zu erwarten war, das Jägerschnitzel mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Um den Platz zwei lieferten sich schließlich die Asia-Gerichte und die Penne Rigata ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach die Asia-Gerichte beim genaueren Hinsehen für sich entscheiden konnte. Nach den Röhrennudeln alla Carbonara auf Platz drei folgte auf Platz vier schließlich das von mir gewählte Gericht aus Gnocchi, verschiedenen Pilzsorten und Spinat. Somit ergab sich mal wieder eine übliche Platzierung, die im Rahmen des heutigen Angebots den bisherigen Erfahrungswerten entspricht – dem brauche ich dann auch glaube ich nichts mehr hinzuzufügen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Walnussöl: ++
Limetten-Joghurt-Mousse: ++