Zurcher Kalbsgeschnetzteltes mit Egerlingen & Kartoffelröstis [04.06.2018]

Da die Ofenkartoffel mit Blattspinat und Kräuter-Quarkdip bei Vitality etwas mickerig aussah, ich nach all den Nudeln vom Wochenende – ich hatte die Reste meiner mexikanischen Taco Käsenudeln verbraucht – auch keine Lust auf Spaghetti all Arrabiata mit Kirschtomaten und italienischem Hartkäse bei Globetrotter verspürte und auch die Gebackenen Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke verspürte, griff ich heute kurz entschlossen zum Zurcher Kalbsgeschnetzelten mit Egerlingen und Kartoffelröstis aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Dazu gesellten sich noch ein paar Erbsen aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Veal chop zurich style with mushrooms & hash browns / Zurcher Kalbsgeschnetzteltes mit Egerlingen & Kartoffelröstis

Das Kalbsgeschnetzelte selbst machte von außen zwar nicht viel her, aber die Mischung aus magerem Kalbsfleisch und Champignons erschien gut ausgewogen und die Sauce war zwar, für meinen Geschmack, recht dünn aber gut gewürzt. Kombinierte man sie mit den außen schön knusprigen und innen schön weichen Kartoffelröstis sowie den knackigen, noch heißen Erbsen ergab sich doch ein durchaus leckeres und sättigendes Mittagsmahl. Da konnte man wirklich nicht meckern.
Ganz entgegen meiner Erwartungen tendierte die Platzierung heute doch nicht so klar für das Kalbsgeschnetzelte, sondern die Spaghetti all Arrabiata griffen entschlossen an und machten ihm den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zeitweise ernsthaft streitig. Ich musste die Tabletts in den Rückgabewagen zur Rate ziehen, um letztlich dem Geschnetzelten letztlich mit hauchdünnen Vorsprung diese Platzierung einräumen zu können. Nach dem somit zweitplatzierten Spaghetti folgten die Ofenkartoffel auf dem dritten Platz und knapp dahinter die Asia-Gerichte auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Kalbsgeschnetzeltes: ++
Röstis: ++
Erbsen: ++

Zürcher Kalbsgeschnetzeltes mit hausgemachten Röstis [05.03.2018]

Beim ersten Blick in die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants fiel mir natürlich das Wiener Backhend’l mit Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region ins Auge. Ein inzwischen ebenfalls klassisches Gericht dieses Etablissements, dass ich ja hier und (mit Kartoffelsalat) hier bereits genossen hatte. Aber dann fiel mit auf, dass diese Woche wieder mal en Special stattfand: Es begann eine Schweizer Woche, in der typische Gerichte aus der Eidgenossenschaft serviert werden sollten. Dazu hatte die Sektion Vitality aus der Speisekarte weichen müssen. Und das heutige Angebot, Zürcher Kalbsgeschnetzeltes mit frischen Egerlingen und hausgemachten Röstis klang gleich überaus verlockend – daher entschloss ich mich doch lieber hier zuzugreifen. Die Spaghetti Al Arrabiatta bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Frühlingsröllchen sowie Gebratenes Putenfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Passendes Gemüse oder Salat konnte ich leider nicht entdecken.

Zurich veal strips with home made hash browns / Zürcher Kalbsgeschnetzeltes mit hausgemachten Röstis

Das magere Kalbfleisch im Geschnetzelten erwies sich zwar teilweise wieder als recht kleinteilig, war aber qualitativ meiner Meinung nach absolut in Ordnung. Was mich etwas stutzig machte waren die Egerlinge, besser gesagt Champignons, die keinesfalls frisch erschienen, sondern mit eher nach Dosenware aussahen – zumal es sich teilweise winzige ganze Pilze, zum anderen in Scheiben geschnittene Egerlinge handelte. Ich mag mich da natürlich auch irren, aber sollte es sich tatsächlich um Konservenware gehandelt haben, sollte man nicht mit “frischen Egerlingen” für das Gericht werben. Dazu gab es zwei schön knusprige Röstis, sprich Kartoffelpuffer, die aber offensichtlich wirklich hausgemacht waren und aus meiner Sicht nichts zu wünschen übrig ließen. Ein paar mehr Pilze und etwas großer geschnittene Fleischstücke hätten das Gericht zwar noch besser gemacht, aber ich war auch so relativ zufrieden.
Die anderen Gäste hatten, wie nicht anders erwartet, natürlich verstärkt beim Backhend’l zugeschlagen und bescherten diesem Gericht einen deutlichen Sieg beim Rennen um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich das Geschnetzelte, das aber nur knapp vor den drittplatzierten Asia-Gerichten. Die Spaghetti Al Arrabiata folgten mit geringem Abstand auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Zürcher Kalbsgeschnetzeltes: +
Hausgemachte Röstis: ++

Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat in Kürbisrahmsauce [23.11.2015]

Nach dem kalorienreichen Wochenende wollte ich am heutigen Montag mal wieder etwas kürzer treten. Daher entschied ich mich nicht für den Krautwickel mit Specksauce, Röstzwiebeln und Kartoffelpüree aus dem Abschnitt Tradition der Region, der eigentlich mein erster Favorit gewesen ist. Die Cavapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Djuvecreis bei Globetrotter klangen zwar auch recht gut, aber ich hatte am Wochenende erst mal wieder mehr als genug Ajvar verzehrt, daher kam dies Gericht für mich nicht in Frage. An der Asia-Thai-Theke hätte ich mich eventuell noch für das Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse begeistern können, das dort neben Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnußsauce angeboten wurde, doch irgendwie verspürte ich heute mehr Lust auf die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat, dazu eine leichte Kürbisrahmsauce aus der Sektion Vitality, sie sahen irgendwie sehr verlockend aus. Auf zusätzliches Gemüse, einen Salat oder Nachtisch verzichtete ich aber.

Gnocchi with mushrooms & leaf spinach in pumpkin cream sauce / Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat in Kürbisrahmsauce

Die Gnocchi selbst waren scheinbar nicht nur gekocht, sondern zusätzlich angebraten worden, was sie alleine recht trocken gemacht hätte. Aber zum Glück hatte man sie ja großzügig mit einer Mischung aus Blattspinat und verschiedenen Pilzsorten sowie der Kürbissauce und Parmesan garniert. Leider ging durch den recht würzigen Parmesan vieles vom Aroma der Pilze, des Spinats und vor allem der der Kürbissauce etwas unter. Beim nächsten Mal werde ich wohl darum bitten, den Parmesan weg zu lassen. Dennoch ein sehr leckeres Gericht und mit 558kcal auch ein einigermaßen leichter Genuss.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute natürlich der Krautwickel war, der sich der größten Beliebtheit erfreute und sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Die große Überraschung folgte aber auf Platz zwei, auf dem heute mal das vegetarische Gericht in Form der Gnocchi folgte. Diese sah ich noch etwas häufiger als die Asia-Gerichte und die Cevapcici, die sich heute den dritten Platz teilten.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi mit Pilzen, Spinat & Kürbisrahmsauce: ++

Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat [20.03.2014]

Als ich die heutige Speisekarte las, waren im ersten Moment die Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar und Pommes Frites aus der Sektion Globetrotter mein Favorit. Der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Tradition der Region konnte mich heute ebenso wenig überzeugen wie die Asia-Gerichte in Form von Ko Lo Zai – gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce nach Peking-Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce. Doch mit den Pommes waren die Cevapcici natürlich nicht gerade leicht, daher entschied ich mich schließlich doch bei den vegetarischen Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat in feinem Walnussöl zuzuschlagen, die mit Parmesan garniert heute in der Sektion Vitality angeboten wurden – auch wenn ich befürchtete dass sie etwas trocken geraten sein könnten. Aber bei gerade mal 539kcal konnte ich mir zumindest noch einen Becher Blutorangen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot leisten.

Gnocchi mit Spinat & Egerlingen

Gemeinsam mit der reichlich bemessenen Mischung aus Spinat und Pilzen hielt sich trotz des Parmesans die Trockenheit der Gnocchi zwar glücklicherweise etwas in Grenzen, aber leider waren sie wohl etwas zu lange gebraten und daher etwas zäh geraten. Daher kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Dafür erwies sich das Gericht durch die große Menge an Gnocchi als weitaus sättigender als ich vermutet hatte, so dass ich das Dessert eigentlich gar nicht gebraucht hätte. Geschadet hat das cremige und fruchtige Mousse mit Blutorangen-Aroma aber auch nicht.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, lag wie – nicht anders zu erwartet – natürlich die Cevapcici mit Pommes Frites ganz oben auf der heutigen Beliebtheitsskala und konnte ohne jeden Zweifel den ersten Platz für sich ergattern. Aber schon beim zweiten Platz tat ich mich heute sehr schwer, denn zuerst sah es danach aus als würden die Gnocchi diesen Platz heute erreichen, doch bei genauerem hinsehen wurden sie doch noch vom Szegediner Gulasch überholt. Dennoch teilten sich das vegetarische Gericht schließlich den dritten Platz mit den Asia-Gerichten – was für ein vegetarisches Gericht eher ungewöhnlich ist. Aber wenn ich mich an frühere Varianten dieses Gerichtes z.B. hier, hier oder hier waren die Gnocchi mit Pilzen, Spinat und Walnussöl erinnere, waren diese in der Regel immer sehr lecker geraten gewesen – das wird denke ich mal im Gedächtnis der Gäste etwas hängen geblieben sein.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat: +
Blutorangen-Mousse: ++

Hähnchenbrust auf Schupfnudeln, Egerlingen & Spargel [27.05.2013]

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Gerichten wie Hai Thai Zhai – Verschiedene Gemüse gebraten in Hoi Sin Sauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce versuchte zu locken, fanden sich auf der westlich orientierten Speisekarte Gerichte wie Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse in der Abteilung Vitality, eine Gebratene Hähnchenbrust auf einem Ragout aus Schupfnudeln, Spargel und Egerlingen mit Tomaten-Basilikumsauce bei Tradition der Region und schließlich eine Thüringer Rostbratwurst mit Bratensauce und Kartoffel-Zwiebelpüree bei Globetrotter. Was die Nährwerte anging, so wäre bestimmt das Kartoffelgeröstl am optimalsten gewesen und ich muss ehrlich zugeben, dass ich auch kurz damit liebäugelte, aber die Hähnchenbrust mit den Schupfnudeln reizte mich dann doch noch mehr, da es meines Wissens das erste Mal war, dass man ein solches Gericht hier anbot. Das musste ich natürlich ausprobieren, daher entschied ich mich für das Geflügelgericht. Auf ein Dessert verzichtete ich aber auch heute wieder.

Hähnchenbrust auf Schupfnudeln mit Spargel & Egerlingen / Chicken breast on finger shaped potato dumplings with asparagus & mushrooms

Ob die fruchtig-würzige Tomaten-Basilikumsauce hier unbedingt notwendig gewesen wäre und so sonderlich gut zu Schupfnudeln, Spargel und Pilzen sei mal so dahin gestellt, aber da sich das angenehm große Stück gebratener Hähnchenbrust, das man übrigens kräftig mit Pfeffer und Paprikapulver gewürzt hatte, stellenweise etwas trocken geraten war, schadete sie auch nicht. Gemeinsam mit den eindeutig gut angebratenen, saftigen Schupfnudeln mit kleinen Champignons (Egerlingen), Spargelstücken und Zwiebeln sozusagen als Sättigendbeilage ergab sich aber ein überaus akzeptables Gericht. Bei der Schupfnudelzubereitung muss einen kleinen Abzug in der Punktwertung geben, da das Ganze eindeutig viel zu lange gebraten worden war, weswegen der Spargel halb zerfallen und die Schupfnudeln stellenweise zu kross oder bröselig geworden war.
Beim Rennen um den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich an diesem Montag die Hähnchenbrust und die Thüringer Rostbratwurst ein wirklich sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, dass meiner Meinung nach die Hähnchenbrust aber schließlich für sich entscheiden konnte und die Bratwurst somit auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz schließlich, wie üblich, das vegetarischen Kartoffelgeröstl.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Schupfnudeln mit Egerlingen & Spargel: +
Tomaten-Basilikumsauce: ++