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Ham Cheese Omelett – das (Kurz-)Rezept

Friday, November 25th, 2011
Ham Cheese Omelette

Meine zweite Omelette-Kreation mit Kochschinken, Käse und Kräutern. Leider fühlte sich der Speck den ich noch im Kühlschrank hatte bereits etwas schmierig an und da ich kein Risiko eingehen wollte entsorgte ich diesen lieber und sah mich nach einer Alternative um. Dabei erschien mir etwas Kochschinken als genau das richtige zu sein und meine Vermutung erwies sich als vollkommen richtig. Das Ergebnis erschien es mir wert hier kurz vorgestellt zu werden

Wir brauchen also für eine große Portion:

  • 4 Eier
  • 2 Scheiben Kochschinken
  • 1 Handvoll Raspelkäse (ich wählte Pizzakäse)
  • 1 Schuss Milch
  • 1 – 1,5 TL italienische Kräuter
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Salz & Pfeffer
  • 1 TL Butterschmalz oder 1 EL Olivenöl zum braten
  • Kommen wir nun zur Zubereitung:

    Ham Cheese Omelette - CloseUp

    Zuerst schlagen wir die Eier auf, verquirlen sie mit einem Schuss Milch und Würzen sie kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Kräutern und rühren schließlich die Kräuter unter. Dann schneiden wir den Schinken in kleine Rechtecke, erhitzen das Butterschmalz oder Öl in einer kleinen Pfanne und braten die Schinkenstücke darin ein bis zwei Minuten darin an. Dann geben wir die gewürzte Eimasse hinein und lassen sie bei mittlerer Hitze langsam zu einer einigermaßen festen Masse stocken. Dabei ist es nicht schlimm wenn die Oberfläche noch leicht flüssig bleibt. Sobald die Masse fest ist, was drei bis vier Minuten dauert, lassen die Scheibe seitlich auf einen flachen Teller gleiten, stülpen die Pfanne mit der Öffnung nach unten darüber und drehen die so entstandene Konstruktion schnell um. So landete die noch nicht vollständig gestockte Seite auf der Bratfläche und kann so ebenfalls die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Dies dauert weitere zwei bis drei Minuten. Das war es dann auch schon gewesen – sobald beide Seiten gute durchgebraten sind können wir das Gericht servieren und genießen.

    Ham Cheese Omelette - lateral cut

    Ich fand das Ergebnis auf jeden Fall sehr gelungen – auch wenn natürlich hier viel von der Würzung abhängt. Die Kombination aus einer kräftigen Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffers, einer guten Prise Salz, einem gehäuften Teelöffel italienische Kräuter und einer kleinen Prise, am besten auch frisch geriebener Muskatnuss und etwas milden Käses hat sich für mich als schmackhaft und passend erwiesen. Die Beigabe von Milch macht das Ganze noch etwas saftiger und lockerer.
    Meiner groben Rechnung nach hat so ein Omelett ca. 550kcal, was für ein Abendmahl natürlich nicht gerade wenig ist – aber die Eier musste dringend verbraucht werden und da habe ich mich eben mal wieder aufgeopfert. Und für so etwas leckeres macht man so etwas natürlich gerne mal. 😉

    Guten Appetit

    Cheese bacon omelette – das (Kurz-)Rezept

    Friday, November 18th, 2011

    Beim abendlichen Durchsehen meines Kühlschranks entdeckte ich doch tatsächlich noch ein Päckchen Eier das dringend verbraucht werden musste. Also entschloss ich mich spontan dazu mir heute Abend etwas mit Eiern zum Abendbrot zu machen und daraus entstand schließlich dieses Omelette mit Bacon (Räucherspeck) und Käse.

    Cheese bacon omelett

    Was benötigen wir also für eine Portion?

    4 – 5 Eier
    100 – 110g Speckwürfel
    1 bis 2 EL geriebenen Emmentaler
    1 TL Kräuter der Provence (TK)
    einen Schuss Milch
    sowie Salz und Pfeffer zum würzen
    und etwas Öl zum anbraten

    Eier aufschlagen und mit einer Gabel verquirlen, dabei mit Salz und Pfeffer sowie den Kräutern der Provence würzen und mit einem Schuss Milch strecken (das macht das Ganze schön saftig und locker). Abschließend noch den Käse einstreuen. In einer kleinen Pfanne die Speckwürfel dann für einige Minuten knusprig anbraten und schließlich die gewürzte Eimasse hinein gießen und auf mittlerer Stufe für mindestens vier bis fünf Minuten stocken lassen. Dabei gleich zu Beginn bevor die Masse zu fest wird kurz mit dem Kochlöffel durch rühren und ggf. die Speckwürfel etwas besser verteilen. Ist die Masse einigermaßen fest geworden lassen wir sie als ganzes auf einen flachen Teller gleiten, stülpen die Pfanne mit der Wölbung nach unten darüber und drehen alles dann mit einer schnellen Bewegung um damit nun auch die andere Seite noch einmal für einige Minuten anraten kann. Sobald auch die zweite Seite gut angebraten ist, können wir unser Omelett auch schon genießen.

    Cheese bacon omelett - CloseUp

    Das Ergebnis war ein würziger und luftig-lockerer Fladen gebratener Eimasse mit reichlich Speck einem ganz leichten Aroma von Käse. Bisher hatte ich immer nur Rührei gemacht, also die Masse auch nach dem Stocken weiter verrührt und so alles zerkleinert, aber so ein Omelette macht natürlich rein optisch schon viel mehr her und das Auge isst ja wie man weiß mit.

    Cheese bacon omelett - CloseUp II

    Das Ganze dauert insgesamt etwa nur zehn Minuten ist wie ich finde eine sehr schmackhafte Alternative zum sonst verzehrten belegten Brot. Wer mag kann auch gerne noch ein paar Zwiebeln oder einige Champignons mit anbraten – die Variationsmöglichkeiten sind sehr vielfältig wie ich finde. Und als Verwertung baldig ablaufender Eiervorräte eignet es sich natürlich auch vorzüglich. 😉

    In diesem Sinne: Guten Appetit

    Spaghetti alla carbonara – das Rezept

    Sunday, October 9th, 2011

    Heute wagte ich mich mal an ein Traditionsgericht der italienischen Küche, Spaghetti nach Art der Köhler, besser bekannt als Spaghetti alla carbonara oder einfach Spaghetti carbonara. Der Legende nach soll es so heißen, weil die Stücke des reichlich verwendeten Pfeffers an die Rußstücke der Köhler erinnern, die sich dieses Gericht in ihren Arbeitspausen aus Nudeln, gebratenen Schinken und geriebenen Hartkäse zubereitet haben. Da das Rezept aber erst 1944 in Italien auftauchte ist es wahrscheinlicher, dass hier das es nach der Besetzung Roms durch die Allierten aus den Ei- und Schinkenrationen der amerikanischen GIs entstanden ist. Meine Interpretation umfasst dabei noch die Verwendung von etwas Sahne, was in den meisten der Rezepte die ich gelesen habe der Fall war, aber angeblich nicht ganz dem Original entspricht. Auf die Beigabe von Weißwein habe ich aber verzichtet, da ich keinen im Haus hatte.

    Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

    250 – 300g Spaghetti
    01 - Zutat Spaghetti

    3 Eigelb
    02 - Zutat Eigelb

    125g Schinkenwürfel
    03 - Zutat Schinken

    frisch geriebenen Parmesan
    04 - Zutat Parmesan

    50-60ml Sahne (fettreduziert wenn vorhanden)
    05 - Sahne

    frisch gemahlenen Pfeffer (der feine, vorgemahlene sieht unappetitlich aus und passt nicht so recht ins Gericht)
    06 - Zutat frisch gemahlener Pfeffer

    sowie etwas Salz und Muskatnuss zum weiteren würzen

    Zuerst bereiten wir einmal die Mischung zu aus der später die Sauce entstehen soll. Dazu verrühren wir die Eigelb mit der Sahne,
    07 - Eigelb und Sahne verquirlen

    würzen alles kräftig mit frisch gemahlenen Pfeffer, Salz und Muskatnuss
    08 - Mit Pfeffer Salz und Muskatnuss würzen

    und reiben eine kräftige Menge Parmesan hinein, den wir ebenfalls gut unterrühren.
    09 - Käse reiben und unterrühren

    Dann kochen wir die Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser
    10 - Nudeln kochen

    und braten parallel den Speck knusprig an.
    11 - Speck knusprig anbraten

    Sind die Nudeln fertig gekocht, gießen wir sie ab und lassen sie kurz abtropfen – jedoch dürfen sie nicht mit kalten Wasser abgeschreckt werden!
    12 - Nudeln abießen

    Anschließend geben wir die Nudeln in eine große Schüssel und mischen sie mit der gewürzten Ei-Sahne-Masse.
    13 - Mit Eimasse vermengen

    Zum Abschluß geben wir noch die angebratenen Speckwürfel hinzu
    14 - Schinken addieren

    und vermengen alles sehr gut. Die Eimasse beginnt dabei durch die Hitze der Nudeln leicht zu stocken.
    15 - Gut verrühren

    Das wars dann auch schon – jetzt können wir das Gericht heiß servieren und noch mit etwas frisch geriebenen Parmesan garnieren.
    16 - Spaghetti alla carbonara - Gericht serviert

    Zwar hätte ich mit der Muskatnuss etwas sparsamer umgehen können, aber davon einmal abgesehen entsprach die Portion Spaghetti alla carbonara so ziemlich genau dem, wie ich es aus italienischen Restaurants kenne. Dabei gaben vor allem der frisch gemahlene Pfeffer und der ebenfalls frisch geriebene Käse dem Gericht die gewisse Geschmacksnote. Sehr lecker muss ich sagen.

    17 - Spaghetti alla carbonara - CloseUp

    Ob die Beigabe von Sahne natürlich unbedingt notwendig gewesen ist sei mal so dahin gestellt – ich denke man könnte auch darauf verzichten. Eine weitere Variation ist die Verwendung von ganzen Eiern – hier hätte ich jedoch eher Rührei-Nudeln als richtige Carbonara als Ergebnis erwartet – daher hatte ich mich für die Variante nur aus Eigelb entschieden. So also konnte ich mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments mal wieder sehr zufrieden geben – hat wirklich wunderbar geschmeckt.

    Guten Appetit

    Nachtrag 10. Oktober 2011: Habe mir die Reste am Montag Abend aufgewärmt und sie noch für gut befunden. Länger würde ich Carbonara aber aufgrund der verwendeten rohen Eigelbe die durch die Hitze der Nudeln ggf. nur gestockt und nicht gekocht sind nicht aufbewahren.

    Grüne Sauce & Pellkartoffeln

    Wednesday, April 27th, 2011

    Grüne Sauce & Pellkartoffeln / Green sauce & Potatoes

    Die perfekte Möglichkeit übrig gebliebene Eier von Ostern zu verarbeiten: Grüne Sauce. Man nehme (für 4 Portionen):
    2 Becher Quark (ca. 1Pfd) (mind. 20% Fett)
    1 Becher Schmand
    1 Becher Buttermilch (0,5l)
    ca. 8 Eier
    Salz zum Würzen
    1 Pck. 8-Kräuter-Mischung (TK)
    Alle Zutaten bis auf die Eier in einer großen Schüssel vermengen und mit Salz abschmecken. Dann die Eier klein schneiden und hinzu geben – am besten mit Hilfe eines Eierschneiders. Alles gut vermengen und am besten mit Pellkartoffeln servieren. Nichts besonderes, aber eine wie ich finde sehr leckere Resteverwertung. Am Schluß sei noch angemerkt dass es sich hier nicht um die Frankfurter Grüne Sauce (die ich hier schon mal gezeigt habe) handelt, sondern um ein Nordhessisches Rezept.

    Guten Appetit

    Gefülltes Bauernomelette mit Salatgarnitur [07.03.2011]

    Monday, March 7th, 2011

    Nach Asiatischem war mir heute irgendwie nicht, was ich eigentlich schade fand denn das Pad Piew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce klang eigentlich ganz gut und ein paar der Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen hätten als Appertif mit Sicherheit auch nicht geschadet. Aber auch die reguläre Küche wartete mit einigen interessanten Angeboten auf. Im Bereich Vitality standen zum Beispiel Gnocchi mit Austernpilzen , Egerlingen, Spinat und feinem Walnußöl auf der Karte, ein Gericht welches ich hier schon einmal versucht und für gut befunden hatte. Aber auch das Jägerschnitzel in Pilzrahmsauce mit Knöpfle in der Sektion der traditionell-regionalen Gerichte, ein Gericht dass ich in gleicher Form hier bereits verzehrt hatte, erschien recht verlockend. Aber da ich ja immer mal etwas Neues probieren möchte, fiel meine Entscheidung heute dann doch auf das Gefüllte Bauernomelette mit Salatgarnitur, welches heute bei den Globetrotter-Speisen auf der Karte stand. Standardmässig wurde der Salat zwar ohne Dressing serviert, aber da konnte ich an der Salattheke Abhilfe schaffen, wo ich ihn mir mit etwas Balsmico-Walnussöl-Dressing garnierte. Abschließend nahm ich mir noch ein Dessert von der Theke, das ich zuerst nicht genau identifizieren konnte, das mich visuell aber sehr ansprach.

    Gefülltes Bauernomelette mit Salat / Omelette farmer style with salad

    In einer Tasche aus gebratener Eimasse fand sich eine Mischung verschiedenen Fleischsorten, ich entdeckte Geflügel- und Rindfleisch und meine auch etwas Schweinefleisch verzehrt zu haben. Damit vermengt waren Erbsen, Zucchiniwürfel, Tomaten und Karotten, überbacken war das Ganze mit etwas Käse. Sehr lecker muss ich sagen. Einzig die Eimasse erschien mir eher wie eine Fertigmischung, das war aber geschmacklich zu vernachlässigen. Und auch die Garnitur aus Karotten, Feldsalat und Streifen anderer Gemüsesorten erwies sich als frisch und schmackhaft und ergab in Kombination mit dem selbst gewählten Dressing eine gute Ergänzung zu diesem Gericht. Das Dessert erwies sich als eine Drei-Schichten-Kombination aus Aprikosen-Fruchtmischung ganz unten auf Milchreis, welcher noch von einer kleinen Schicht aus grob geriebenem Bananenmus bedeckt war. Auch sehr lecker, da hatte ich eine wirklich gute Wahl getroffen.
    Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher lag aber das Jägerschnitzel ziemlich eindeutig am höchsten in der Gunst und landete so auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von den Gnocchi auf dem dritten und dem Bauernomelett auf dem vierten Platz. Ich hätte dem Omelette ja eine höhere Platzierung zugemutet, aber meine Beobachtung waren hier recht eindeutig. Ich fand es auf jeden Fall sehr lecker und würde jederzeit wieder bei einem solchen Angebot zugreifen. Einzig Kalorientechnisch war es zwar bestimmt nicht optimal, aber eben sehr lecker.

    Mein Abschlußurteil:
    Gefülltes Bauernomelette: ++
    Salatgarnitur: ++