Nudelauflauf mit Wurst, Schinken und Ei [10.05.2013]
10.05.2013 19:15 kulinarisches, lunchtime5 Kommentare
Heute entschieden wir uns, zum Mittag einen Nudelauflauf mit Wurst, Schinken und Ei zuzubereiten. Das Gericht entspricht weitgehend dem bereits hier vorgestellten Rezept – nur dass wir hier den Feta wegließen.
Als Fleischbeilage eignet sich bei diesem Rezept glücklicherweise vieles, was die Wurst- und Aufschnitt-Theke so hergibt. Klassiker sind Jagdwurst und Kochschinken, aber auch Leberkäse, geräucherter Schinken und sogar Kochwurst schmecken wunderbar dazu. Aber man sollte je nach verwendeter Wurst natürlich die Würzung der Ei-Milch-Masse etwas anpassen.
Ein sehr einfaches und schnell zuzubereitendes, aber immer wieder überaus leckeres Gericht. Ich muss mir bei Gelegenheit aber mal ausprobieren, ab man es eventuell noch mit etwas Gemüse aufwerten kann. Vielleicht noch etwas Broccoli dazu oder ein paar Erbsen und Möhren rein. Mal schauen, was mir da noch so einfällt.

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dinner creations VIII
1.04.2013 19:19 dinner, kulinarischesUnkommentiert
Jetzt am Ende von Ostern ist es Zeit ein paar gekochte Eier zu verbrauchen – da schien mit die Gelegenheit günstig, mal wieder ein wenig Kreativität ins sonst triste Abendbrot einfließen zu lassen.
Heute haben wir (jeweils auf Tramezzini Weißbrot):
Variante 1 (Oben link): Eine dünne Schicht Kräuterfrischkäse, bedeckt mit einem Stück Gouda und etwas gekochtem Schinken, garniert mit einer mit Salz und Pfeffer gewürzten Scheibe Ei und Scheiben von Cornichons
Variante 2 (Oben recht): Auf einer dünnen Schicht Frischkäse mit Kräutern und einer halben Scheibe Gouda befindet sich Salami mit Pfefferkruste, die garniert wurde mit Eischeiben, die mit Salz und Pfeffer gewürzt und erneut mit Cornichon-Scheibchen belegt wurden
Variante 3 (Unten links): Eine dünne Schicht Kräuterfrischkäse auf Appenzeller Käse mit Scheiben von fettarmen Frikadellen und garniert mit gewürzten Eischeiben und Cornichons
Variante 4 (Unten rechts): Eine dünne Schicht Kräuterfrischkäse auf Appenzeller Käse, belegt mit ungarischer Kolbász (Paprikasalami) und garniert mit gesalzenen und gepfefferten Scheiben von gekochtem Ei sowie Scheibchen von Cornichon-Gürkchen
Sehr lecker muss ich sagen, kann alle vier Zusammenstellungen mal wieder vorbehaltlos empfehlen.
Eine komplette Übersicht zu der dinner creations gibt es hier zu sehen.

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Cordon bleu vom Kalb mit Potato Wedges & Buttergemüse – das Rezept
24.03.2013 21:03 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Zum heutigen Sonntag wollte ich mich mal an etwas ganz feinem versuchen: Einem Cordon bleu aus Kalbsfleisch, dazu entschied ich mich für etwas Buttergemüse mit Erbsen und Möhren sowie einigen Kartoffelwedges aus dem Backofen. Kalbsfleisch ist zwar etwas teurer, aber wie auch das Original Wiener Schnitzel wird auch das Cordon bleu normalerweise mit Kalb zubereitet. Da wollte ich bei meinem selbst gemachten Cordon bleu nichts nachstehen. Und ich sollte die Entscheidung nicht bereuen, das Ergebnis meines heutigen Kochexperimentes ließ wirklich nichts zu wünschen übrig.
Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?
Für die Wedges
6 größere Kartoffeln (ca. 900g)

sowie etwas Kräutersalz, Paprikapulver und eine Prise Knoblauchgranulat zum würzen

Für das Cordon bleu
2 Kalbsschnitzel – ca. 1,5cm dick

4 Scheiben Greyerzer (Alternativ Emmentaler oder ein anderer würziger Käse)

1 größeres oder 2 kleine Hühnereier

sowie Salz und Pfeffer zum würzen
Für das Buttergemüse
1 große Dose Erbsen und Möhren

1 EL Butter (ca. 15g)
1 EL Mehl
sowie Salz, Pfeffer und Fondor zum würzen
Beginnen wir damit, die Kartoffeln zu schälen

und sie in Spalten zu schneiden.

Dann vermengen wir das Öl mit den Gewürzen

und geben es gemeinsam mit den Wedges in einen Plastikbeutel und schütteln alles gut durch damit sich alle Wedges mit dem Öl bedecken. Den gefüllten Beutel legen wir bei Seite und beginnen, den Ofen auf 190 Grad vorzuheizen.

Nun waschen wir das Kalbsfleisch gründlich, tupfen es trocken

und schneiden dann im Schmetterlingsschnitt das Fleisch auf, so dass wir es auseinander klappen können.

Anschließend klopfen wir das Fleisch mit dem Fleischhammer flach

und würzen es von allen Seiten mit Salz und Pfeffer.

Dann belegen wir das Innere der Kalbsschnitzel mit Käse

und klappen sie dann zusammen. Ggf. kann man sie noch mit einer Rouladennadel oder Zahnstocher sichern. Da es sich um recht große Stücke handelte entschied ich mich hier, sie noch einmal in der Mitte zu halbieren.

Inzwischen müsste auch der Ofen vorgeheizt sein, so dass wir die Wedges auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten

und dieses auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben.

Dann verquirlen wir das Ei in einem tiefen Teller, geben etwas Paniermehl auf einen weiteren flachen Teller und wälzen die Kalbsschnitzel zuerst um Ei und dann im Paniermehl.

Außerdem lassen wir die Erbsen und Möhren abtropfen und fangen dabei die Flüssigkeit auf. Dabei können wir etwas größere Möhren auch gleich mit dem Messer halbieren.

Während wir in einer Pfanne etwas Öl erhitzen

lassen wir die Butter in einem Topf schmelzen,

verrühren den Esslöffel Mehl mit einem Schneebesen klumpenfrei mit der Butter

und geben dann das Gemüse hinzu, das wir mit etwas von der Brühe aufgießen.

Dann kochen lassen wir es vor sich hin köcheln und würzen das Gemüse dabei mit Salz, Pfeffer und Fondor.

Während das Gemüse kocht, braten wir die Kalbsschnitzel von beiden Seiten scharf an.

Sobald die Wedges fertig sind, würzen wir sie etwas mit Salz und können das Gericht schließlich servieren und genießen.

Die Kalbsschnitzel mit ihrer Füllung aus würzigem Greyerzer Käse und Kochschninken und der knusprigen Panade waren alleine schon sehr gelungen. Gemeinsam mit den pikant gewürzten, gebackenen Potato Wedges als Sättigungsbeilage und den Erbsen und Möhren in ihrer sämigen Sauce ergab sich ein sehr gelungenes und sättigendes Mittagsgericht.
Hier hat sich die etwas größere Investition in Kalbsfleisch auf jeden Fall gelohnt. Aber auch die Auswahl des richtigen Käses ist von einiger Bedeutung und da war ich froh mit an der Käsetheke zu einem besonders würzigen Greyerzer gegriffen zu haben. Insgesamt ein sehr schmackhaftes und gar nicht mal so kompliziert zuzubereitendes Gericht, das aus meiner Sicht alle Anforderungen an ein leckeres Sonntagsmenu erfüllte.
Guten Appetit

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Hähnchen mit Polentafüllung an Paprika-Kartoffelspalten – das Rezept
10.11.2012 21:35 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Ich habe ja schon viel verschiedene Gerichte mit Geflügel gekocht und dabei vor allem Hähnchenbrust und Schenkel verwendet, aber noch nie hatte ich mich daran gewagt ein ganzes Tier zu verarbeiten. Daher hatte ich mir für diesen Samstag in den Kopf gesetzt, dieses Versäumnis nun endlich zu korrigieren. Meine Wahl fiel dabei auf ein Rezept für ein mit Polenta und Mais gefülltes Hähnchen, das ich mit einigen in Paprika und Knoblauch gewendete Backofenkartoffeln zum heutigen Gericht ergänzte. Und auch wenn sich Aufwand als etwas größer erwies, war das Ergebnis die Mühe auf jeden Fall wert gewesen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept in üblicher Form hier einmal kurz vorzustellen.
Was brauchen wir also für ein Gericht (ca. 3-4 Portionen)?
1 Hähnchen (küchenfertig – 1 bis 1,2kg)

Für das Hähnchen und die Füllung
1 Dose Mais (300g Füllgewicht)

1 EL Rapsöl (oder ein anderes neutrales Pflanzenöl)

2 EL Kochsahne (fettreduziert)

sowie Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen
Für die Kartoffelspalten
750g festkochende Kartoffeln (größere Exemplare)

sowie Salz und Pfeffer zum würzen
Beginnen wir also damit, die Füllung für das Hähnchen vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und zerkleinern sie – wahlweise mit dem Messer oder einer Küchemaschine.

Dann erhitzen wir den Esslöffel Rapsöl in einem kleinen Topf

und dünsten die zerkleinerte Zwiebel darin kräftig an.

Dann gießen wir die Gemüsebrühe hinzu

um dann nach und nach unter ständigen rühren die Polenta einzustreuen.

Das ganze lassen wir dann auf reduzierter Stufe bei regelmäßigen umrühren etwa acht bis neun Minuten vor sich hin köcheln

wobei wir es gleich ein wenig mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Während die Polenta vor sich hin köchelt, waschen wir die Petersilie

zupfen die Blättchen von den Stilen

Am Ende des Garprozesses rühren wir schließlich die Petersilie in die Polenta und nehmen den Topf von der Platte, um ihn etwas abkühlen zu lassen.

Während die Polenta abkühlt, lassen wir den Mais abtropfen

und schälen wir die Kartoffeln

um sie sie dann in etwa 2-3 Zentimeter große Stücke zu schneiden.

Ist die Temperatur der Polenta dann etwas herunter gegangen, fügen wir den Mais hinzu

und rühren das Hühnerei unter.

Dann ist es an der Zeit, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen und beginnen. Anschließend waschen wir das Hähnchen von innen und außen gründlich ab, trocknen es mit Küchentüchern

und reiben es dann von sowohl von außen als auch von Innen mit Salz und Paprikapulver ein.

Anschließend verschließen wir die Halsöffnung mit einem Zahnstocher,

geben die Polenta in einen Einweg-Spritzbeutel

und befüllen dann das Innere unseres Hähnchens mit soviel Polenta wie möglich. Den Rest stellen wir bei Seite.

Dann verschließen wir auch die untere Öffnung des Hähnchens mit einigen Zahnstochern

und binden die Schenkel mit etwas Küchengarn zusammen.

Ist das erledigt, geben wir das Hähnchen mit der Brust nach unten in eine passende Auflaufform und gießen 220ml Wasser hinzu

und schieben die Form dann auf der untersten Schiene in unseren vorgeheizten Backofen.

Während das Hähnchen für 30 Minuten im Ofen backt, können wir uns weiter um die Sättigungsbeilage kümmern. Dazu schälen wir die Knoblauchzehen und zerkleinern sie sehr fein

und geben den Knoblauch dann mit den Kartoffeln und zwei Esslöffeln Olivenöl in eine Schüssel

würzen alles mit dem Esslöffel Paprikapulver sowie Salz und Pfeffer

und vermischen alles gründlich miteinander damit alles gut mit Öl und Gewürzen bedeckt wird.

Die so vorbereiteten Kartoffelstücke verteilen wir dann auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Nach 30 Minuten im Ofen entnehmen wir die Auflaufform mit dem Hähnchen

und bepinseln es gründlich mit dem Apfelsaft

wobei wir es wenden und auf den Rücken drehen. Gegebenenfalls können wir auf dieser Seite jetzt noch etwas Paprikapulver uns Salz hinzu geben.

Dann reduzieren wir die Temperatur unseres Backofens auf 180 Grad und geben das Hähnchen zurück hinein

um dann das Blech mit den Kartoffelstücken auf die mittlere Schiene ebenfalls in den Ofen zu schieben und für weitere 30 Minuten zu backen.

Die verbliebene Polenta geben wir nun in eine kleine Auflaufform

und schieben sie 10 Minuten nach dem Hähnchen ebenfalls in den Ofen, um sie für mindestens 20 bis 25 Minuten mit zu garen.

Sind die 30 Minuten verstrichen, entnehmen wir die Auflaufform mit dem Hähnchen erneut, betten das Tier auf ein Stück Alufolie um,

Formen eine kleine Schale um die Flüssigkeit des Hähnchens aufzufangen und legen es dann, nachdem wir etwas Platz geschaffen haben, auf das Blech mit den Kartoffelstückchen.

Den Bratensud aus der Auflaufform füllen wir dann in eine kleine Pfanne oder einen Topf um und erhitzen ihn.

Außerdem vermengen wir die Speisestärke mit drei Esslöffeln lauwarmen Wassers – dadurch verhindern wir die Bildung von Klümpchen –
und rühren dann zuerst die beiden Esslöffel Kochsahne

sowie die aufgelöste Speisestärke mit in den Sud ein.

Das Ganze lassen wir dann einige Minuten vor sich hin köcheln

und schmecken es dabei noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.

Schließlich können wir das Backblech mit dem Hähnchen und den Kartoffelspalten entnehmen, die Zahnstocher und das Küchengarn vorsichtig entfernen

Nun brauchen wir das Tier nur noch zu tranchieren und es mit den Kartoffelspalten, ein wenig Polentafüllung sowie etwas der aus dem Bratensud hergestellten Sauce in Portionen aufteilen.

Ich hatte mich für ein Stückchen Hähnchenbrust und einen der eher kleinen Schenkel entschieden, die sich beide als angenehm zart und saftig sowie sehr gut gewürzt erwiesen. In Kombination mit der überaus leckeren Bratensauce, den knusprigen Kartoffelspalten und der würzigen Polentafüllung ergab sich ein überaus gelungenes und schmackhaftes Gericht, das den etwas größeren Aufwand bei seiner Zubereitung mehr als wert gewesen war.
Bei der Berechnung der Nährwerte tat ich mir heute etwas schwer, denn ich konnte nicht genau bestimmen wie viel des Hähnchens aus Fleisch und wie viel Knochen waren. Daher lasse ich diesen Punkt heute mal außen vor, möchte aber anmerken dass ich durch den nur sparsamen Einsatz von Öl sowohl bei den Kartoffelspalten als auch bei dem Hähnchen sicher bin, dass die Kalorien absolut im akzeptablen Rahmen für ein Hauptgericht bewegten. Somit bleibt mir nichts weiteres zu sagen, als noch einmal meine ausdrückliche Empfehlung für dieses leckere Rezept auszusprechen – es lohnt sich wirklich.
Guten Appetit

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dinner creations VII
19.10.2012 20:42 dinner, kulinarischesUnkommentiert
Auch heute gab es wieder ein gepimptes Abendbrot, ich hatte ja noch Eier und Kresse übrig die verbraucht werden mussten, da blieb mir wohl kaum etwas anderes übrig.
Heute – jeweils auf Roggenvollkornbrot:
Variante 1: (links)
Eine dünne Schicht leichtem Kräuterfrischkäse und eine Scheibe Tollsteiner Käse mit hauchdünn geschnittener Kräuterjagdwurst
Variante 2: (rechts)
Eine dünne Schicht Ziegenfrischkäse und eine Scheibe mediterranem Kräuterkäses mit ungarischer Kolbász (Paprikasalami)
Beides garniert mit Scheiben von gekochtem Ei, die jeweils gewürzt waren mit etwas Salz & Pfeffer und schließlich finalisiert mit je einem Scheibchen Cornichon und etwas frischer Kresse
Die Kombination aus Frischkäse, Käse und Wurst macht dabei den geschmacklichen Anreiz aus – auch wenn es wenn ich zugeben muss nicht gerade ein leichtes Abendessen ist. Aber das ist es mir allemal wert… ![]()
Weitere kreative Abendbrotkreationen gibt es übrigens hier in der Übersicht.
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