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Döppekooche – Rheinischer Kartoffelkuchen – das Rezept

Saturday, November 16th, 2013

Das Gericht, das ich heute mal zubereiten wollte ist unter vielen Namen bekannt: Döppekooche, Uhles, Kesselknall, Döppekuchen, Dibbelabbes, Dibbekoche, Döpekooche, Dippedotz, Topfkuchen oder einfach Rheinischer Kartoffelkuchen. Ursprünglich eine Speise für arme Leute am Martinstag, die sich keine Martinsgans leisten konnten, hat aber inzwischen Einzug in die traditionelle Küche vieler Gegenden von der Eifel, über Saarland und Rheinland bis ins nach Köln und ins Ruhrgebiet gehalten. Ich hatte es bisher noch nicht gekannt, aber als ich vor kurzem das erste Mal davon las, war mir sofort klar dass ich es unbedingt mal zubereiten muss. Hauptbestandteil sind Kartoffeln, Zwiebeln und Speck, ja nach Rezept werden aber auch noch Mettwürstchen und verschiedene Gemüsesorten hinzu gegeben. Ich hatte den ganzen Morgen Rezepte gewälzt, bis ich endlich eine Zusammenstellung gefunden hatte, die meinen Anforderungen entsprach und so entstand schließlich das hier beschriebene Rezept. Dazu wird übrigens traditionell Apfelmus gegessen. Der Begriff Döppekoche bedeutet übrigens Topfkuchen, da er traditionell im Topf zubereitet wurde. Ich musste da leider auf etwas anderes ausweichen – doch mehr dazu noch im Text.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

1,2kg Kartoffeln (vorwiegend festkochende Sorte)
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

2 mittlere Zwiebeln (ca. 250g)
02 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2 Möhren (ca 160g)
03 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 kleine Stange Lauch (ca. 100 – 120g)
04 - Zutat Lauch / Ingredient leek

3 Hühnereier (Größe M)
05 - Zutat Eier / Ingredient eggs

125g gewürfelten, durchwachsenen Speck
06 - Zutat Speck / Ingredient bacon

3-4 Mettwürstchen
07 - Zutat Mettwürstchen / Ingredient mett sausages

1 Glas Apfelmus
08 - Zutat Apfelmus / Ingredient apple puree

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
etwas Olivenöl zum braten

Beginnen wir also damit, die Stange Lauch zu waschen
09 - Lauch waschen / Wash leeek

und in Ringe zu schneiden.
10 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

Außerdem ziehen wir die beiden Zwiebeln ab und würfeln sie sehr fein,
11 - Zwiebeln zerkleinern / Mince onions

schälen wir die Möhren
12 - Möhren schälen / Peel carrots

und raspeln sie an der groben Seite unserer Küchenreibe. Alternativ kann man natürlich auch eine elektrische Küchenmaschine verwenden.
13 - Möhren raspeln / Grate carrots

Des weiteren schneiden wir unsere Mettwürstchen in etwas dickere Scheiben.
14 - Mettwürstchen in Scheiben schneiden / Cut mettwurst sausages in slices

Dann erhitzen wir in einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl,
15 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

lassen die Speckwürfel darin aus
16 - Speck anbraten / Fry bacon

dünsten unsere Zwiebeln glasig an
17 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

und geben schließlich noch die Lauchringe und die Möhrenraspeln hinzu, um sie vier bis fünf Minuten mit anzubraten. Anschließend nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles etwas abkühlen.
18 - Lauch & Möhren anbraten / Fry leek & carrots

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen.

Jetzt schälen wir die Kartoffeln
19 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und reiben sie ebenfalls auf der groben Seite der Küchenreibe (oder mit einem entsprechenden Elektrogerät) in grobe Raspeln.
20 - Kartoffeln reiben / Grate potatoes

Diese Raspeln geben wir dann in ein Sieb, lassen sie abtropfen und drücken die Flüssigkeit zusätzlich etwas heraus. Diese Flüssigkeit gießen wir weg.
21 - Raspeln im Sieb ausdrücken / Squeeze in sieve

Dann geben wir die Kartoffelraspeln wieder zurück in die Schüssel,
22 - Raspeln zurück in Schüssel geben / Put back in bowl

fügen die angebratenen und inzwischen etwas abgekühlten Speckwürfel samt Gemüse hinzu,
23 - Speck & Gemüse hinzufügen / Add bacon & vegetables

addieren die Eier
24 - Eier aufschlagen / Add eggs

sowie die in Scheiben geschnittenen Mettwürstchen
25 - Mettwürstchen dazu geben / Add mettwurst sausage

und verrühren alles sehr gründlich miteinander
26 - Gut vermengen / Mix well

wobei wir es mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Mit dem Salz dabei etwas vorsichtig sein, da der Speck von dieser Würze ebenfalls einiges mitbringt.
27 - Mit Salz, Pfeffer & Muskat würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

Eigentlich wollte ich das Gericht nun in einer Springform weiter zubereiten, da ich weder eine genügend große Kastenform noch einen ofenfesten Kochtopf verfüge. Doch wie sich herausstellte sind diese Dinger zwischen Boden und Ring nicht hundertprozentig dicht, wodurch etwas Flüssigkeit heraus läuft. Daher musste ich auf eine normale Auflaufform ausweichen.

Wir füllen also die so entstandene Mischung in ein passendes, ofenfestes Behältnis und streichen alles so glatte wie möglich – denn alles was übersteht, droht im Ofen zu verkohlen –
28 - In Auflaufform geben / Put in casserole

und schieben die Form dann auf der zweiten Schiene von unten in den Ofen, wo wir sie 1 3/4tel bis 2 Stunden backen, so dass eine schöne Kruste entsteht.
29 - Backen / Bake

Anschließend können wir das Gericht entnehmen
30 - Döppekoochen - Rheinischer Kartoffelkuchen - Fertig gebacken / Rhenisch potato cake - Finished baking

und mit etwas Apfelmus servieren.
31 - Döppekoochen - Rheinischer Kartoffelkuchen - Servier / Rhenisch potato cake - Served

Ein sehr einfaches, dafür aber überaus leckeres Gericht. Die Mischung aus Kartoffeln, Gemüse, Speck und Mettwürstchen erwies sich als angenehm würzig und gut durchgekocht, wobei auch die Kruste beim geschmacklichen Gesamteindruck eine wichtige Rolle spielte. Aber auch das Apfelmus erwies sich entgegen meiner Befürchtung als wirklich sehr passende Beilage. Und abgesehen von der langen Zeit im Ofen ist es auch angenehm schnell und unkompliziert zuzubereiten. Nur über die Kalorien möchte ich mir bei all dem Speck und den Mettwürstchen heute mal lieber keine Gedanken machen. 😉

32 - Döppekoochen - Rheinischer Kartoffelkuchen - Seitenansicht / Rhenisch potato cake - Side view

Guten Appetit

Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln nach Canton-Art [03.09.2013]

Tuesday, September 3rd, 2013

Am ehesten hätte mich heute wohl noch das Putensteak “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Mandelreis aus dem Bereich Globetrotter der täglich neuen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gereizt. Die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis aus dem Bereich Vitality sahen heute im Vergleich zu früheren Darreichungen durchaus ansprechend aus, aber mir war einfach nicht danach und der Ungarische Gulaschsuppeneintopf mit Paprika, Pilzen und Baguette, der bei Tradition der Region erschien mir etwas zu “suppig” und eher ein Herbst- als ein Spätsommergericht. Also wandte ich meinen Augenmerk gleich mal Asia-Thai-Gerichten zu, wo ich schon mal gleich zwei ansprechende Fleischgerichte in Form von Gaeng Pad Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce und einem Gebackenen Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Zitronengrassauce vorfand. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich dann aber heute mal ausnahmsweise dazu, endlich mal wieder das vegetarische Asia-Gericht etwas mehr Aufmerksamkeit zuzuwenden und griff deshalb schließlich beim Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art zu. Da sich mit den Nudeln ja bereits eine Sättigungsbeilage im Gericht befand, verzichtete ich natürlich auf Reis, dafür gesellte sich aber noch ein kleines Becherchen Straciatella-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Kalon Tzau Min

Zu angenehm bissfest geratenen Mie-Nudeln hatte man neben verquirlten Eiern auch wie üblich eine bunte Mischung verschiedener Gemüsesorten angebraten. Ich entdeckte Möhren, Paprika, Zucchini, Stangensellerie, Chinakohl, milde Streifen von hellen Zwiebeln, Blumenkohl und Broccoli, alles angemacht in einer dunklen Sauce, die vom Geschmack her im ersten Moment etwas süßlich erschien, dann aber nach und nach eine leichte Schärfe entwickelte und dabei auch eine Soja-Note preis gab. Sehr schmackhaft muss ich sagen, auch ohne Fleisch. Und auch am luftig-lockeren Stracciatella-Mousse mit seiner Garnitur aus Weintrauben und einen Scheibchen Orange sowie seinen zahlreichen Schokostückchen gab es nichts auszusetzen.
Sah man sich bei den anderen Essern um, erkannte man schnell, dass es heute das Putensteak “Hawaii” auf den ersten Platz der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala erlangte. Auf Platz zwei folgte der Ungarische Gulaschsuppeneintopf, der sich knapp gegen die Asia-Gerichte behaupten konnte, die somit auf Platz drei landeten. Platz vier belegten schließlich die Mexikanischen Chili-Linsen.

Mein Abschlußurteil:
Kalon Tzau Min: ++
Straciatella-Mousse: ++

Sandwich-Kreationen

Friday, July 5th, 2013
Sandwich-Kreationen / Sandwich creations

Heute:

Links: Kräuterfrischkäse, mild-nussiger Käse, Lachsschinken, mit Salz & Pfeffer gewürztem, gekochtem Ei, frische Kresse und etwas leichter Frischkäse zwischen zwei getoasteten Vollkorn-Sandwichscheiben

Rechts: Kräuterfrischkäse, mild-nussiger Käse, Lollo-Rosso-Salat, gekochter Schinken, gesalzenes und gepfeffertes gekochtes Ei, frische Kresse und leichter Frischkäse zwischen zwei hellen getoasteten Sandwich-Scheiben

Eibrötchen-Variationen

Thursday, July 4th, 2013

Ich hatte noch ein paar Eier im Kühlschrank, die dringend verbraucht werden mussten. Also entschied ich mich heute Abend dazu, mir mal ein Paar Eierbrötchen anzufertigen.

Variante I:

Ei-Brötchen I / Egg bun I

Mohnbrötchen, bestrichen mit Butter und einer dünnen Schicht Kräuterfrischkäse, belegt mit Lollo Rosso Salat, zwei Scheiben Lachsschinken, mit Pfeffer und Salz gewürzten Ei-Scheiben, die wiederum mit frischer Kresse garniert wurden bevor ein dünn mit leichter Mayonaise bestrichene Brötchenhälfte das Ganze schließlich abschloss.

Variante II:

Ei-Brötchen II / Egg bun II

Ein mit Sesam, Dinkel und Kürbiskernen bestreutes Rustikus-Brötchen bestrichen mit etwas leichter Bärlauch-Frischkäse, belegt mit Lollo Rosso Salat, einer Scheibe gekochten Schinkens, sechs Scheiben mit Pfeffer und Salz gewürzten gekochten Hühnereis, die mit frischer Kresse bestreut wurden. Den Abschluss bildete schließlich die obere Brötchenhälfte, die wiederum mit etwas leichter Mayo bestrichen war.

Das Fleisch ging zwar bei beiden Varianten etwas zwischen den anderen Zutaten unter, aber ganz darauf verzichten wollte ich wiederum auch nicht. Besonders intensiv machte sich dabei der Bärlauch-Frischkäse mit seinem knoblauchartigen Aroma bemerkbar. Aber letztlich war es natürlich die Summe der Kombinationen, welche die heutigen Varianten vom Eibrötchen ausmachten. Und die waren meiner Meinung nach bei beiden sehr gelungen.

Tarte au poule – das Rezept

Sunday, June 16th, 2013

Heute war mir mal wieder nach einem leckere Quiche oder Tarte, also einem pikanten Kuchen. Auf der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich schließlich auf einen Tarte au poule der es mir Wert schien mal ausprobiert zu werden. Hinter dem Begriff verbirgt sich nichts anderes als ein Quiche mit Hühnchen und Champignons, was sich als eine überaus gelungene Kombination von Zutaten erwies. Abgesehen von einer Ruhezeit für den Teig verlief die Zubereitung außerdem angenehm schnell und unkompliziert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigt man also für einen Quiche (ca. 4 Portionen)?

Für den Mürbeteig

250g Weizenmehl (Typ 405)
01 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

125g Butter
02 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Ei
03 - Zutat Ei / Ingredient egg

1/2 TL Salz
04 - Zutat Salz / Ingredient salt

Für die Füllung

350g Hähnchenbrust-Filet
05 - Zutat Hühnchenbrust / Ingredient chicken breast

250g Champignons
06 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

2 kleine Zwiebeln
07 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

3 EL Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Für den Guss

1 Bund Petersilie
08 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

250ml Milch
09 - Zutat Milch / Ingredient milk

3 Hühnereier
10 - Zutat Eier / Ingredient eggs

50g geriebenen Käse (z.B. Edamer)
11 - Zutat Käse / Ingredient cheese

1 Kugel Mozzarella (125g)
12 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

sowie etwas Pfeffer und Salz zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Form

Beginnen wir damit, den Mürbeteig herzustellen. Dazu schmelzen wir erst einmal die Butter mit Hilfe der Auftaustufe der Mikrowelle.
13 - Butter schmelzen / Melt butter

Während die Butter verflüssigt wird, geben wir Mehl und Salz in eine Schüssel,
14 - Mehl & Salz in Schüssel geben / Put flour & salt in bowl

geben das Ei hinzu
15 - Ei hinzufügen / Add egg

und addieren schließlich noch die geschmolzene Butter.
16 - Butter addieren / Add butter

Dann verkneten wir alles gründlich,
17 - Verkneten / Knead

formen mit der Hand eine Kugel
18 - Zu Kugel formen / Globe dough

und packen alles in Frischhaltefolie ein. Den so verpackten Teig lagern wir für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.
19 - In Folie verpacken / Wrap dough

Während der Teig ruht, schälen wir die Zwiebeln und würfeln sie fein.
20 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Außerdem brausen wir die Champignons ab, putzen sie,
21 - Champignons abbrausen / Wash mushrooms

entfernen die trockenen Stielenden und vierteln sie dann.
22 - Champignons vierteln / Quarter mushrooms

Anschließend waschen wir die Petersilie
23 - Petersilie waschen / Clean parsley

zupfen die Blättchen von die Stielen
24 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern sie dann gründlich.
25 - Petersilie zerkleinern / Grind parsley

Nun waschen wir die Hähnchenbrust sorgfältig ab, tupfen sie trocken
26 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel
27 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breast

die wir von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen.
28 - Hähnchenbrust würzen / Taste chicken breast

In einer Pfanne erhitzen wir dann 2 Esslöffel Olivenöl
29 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten darin die Hähnchenbrustwürfel rundherum gut an
30 - Hähnchenbrust anbraten / Brown chicken breast

um sie dann wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
31 - Hähnchenbrust bei Seite legen / Remove chicken breast

Unter Zugabe eines weitere Esslöffels Olivenöl dünsten wir dann die gewürfelten Zwiebeln in der Pfanne an
32 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

und geben wenig später die geviertelten Champignons hinzu und braten sie ebenfalls für einige Minuten an.
33 - Champignons mit anbraten / Roast mushrooms gently

Zuletzt geben wir auch die Hähnchenbrustwürfel wieder mit in die Pfanne
34 - Hähnchenbrust wieder dazu geben / Add chicken breast again

und braten alles für zwei bis drei Minuten weiter an. Dann nehmen wir die Pfanne von der Herdplatte und lassen alles etwas abkühlen.
35 - zusammen anbraten / Braise

Nun ist es an der Zeit, sich um den Guss zu kümmern. Dazu geben wir die Milch in eine Schüssel
36 - Milch in Schüssel geben / Put milk in bowl

schlagen die drei Eier mit hinein
37 - Eier hinzufügen / Add eggs

und verquirlen alles gut miteinander.
38 - Verquirlen / Whisk

Dann geben wir den gerieben Käse hinzu
39 - Käse hinzufügen / Add cheese

addieren die zerkleinerte Petersilie
40 - Petersilie addieren / Add parsley

und schmecken dann alles kräftig mit Salz und Pfeffer ab.
41 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

Nachdem wir begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen fetten wir eine Tarte-Form aus, bestreuen alles mit etwas Mehl damit sich der Teig später besser lösen lässt.
42 - Form ausfetten & mit Mehl bestreuen / Grease casserole & dredge with flour

Dann nehmen wir den Teig aus dem Kühlschrank und rollen ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus
43 - Teig ausrollen / Roll out dough

um ihn dann in die Tarte-Form einzupassen und den Boden ein paar Mal mit einer Gabel anzustechen.
44 - Teig einpassen und anstechen / Fit in dough

Das Ganze backen wir dann im inzwischen aufgeheizten Ofen für ca. 8 – 10 Minuten vor.
45 - Teig vorbacken / Prebake dough

In den vorgebackenen Teig geben wir dann die Mischung aus Hähnchenbrust, Champignons und Zwiebeln
46 - Mit Fleisch & Pilzen befüllen / Add chicken & mushrooms

und übergießen alles mit dem gewürzten Guss aus Milch, Eiern, Käse und Petersilie.
47 - Mit Guss befüllen / Add filling

Nachdem wir Käse und Petersilie etwas gleichmäßiger verteilt haben
48 - Glatt streichen / Smoothen

bestreuen wir alles mit dem zerzupften Mozzarella
49 - Mit Mozzarella bestreuen / Dredge with mozzarella

und backen dann alles für 40 bis 45 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen.
50 - Backen / Bake

Ist der Tarte schließlich fertig gebacken, entnehmen wir ihn und lassen ihn noch einmal für ca. 5 Minuten ruhen
51 - Tarte au poule - Fertig gebacken / Finished baking

bevor wir ihn dann zerteilen und servieren. Dank des Mehls auf der Butter ließ sich der Teig ohne Probleme vom Boden lösen.
52 - Tarte au poule - Serviert / Served

Meine Befürchtung dass ich zu viele Zwiebeln verwendet hatte erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Viel mehr harmonierte die Menge sehr gut mit den verwendeten Champignons und der angebratenen Hühnerbrust und gab dem pikanten Tarte genau das richtige Aroma. Die Petersilie rundete alles schließlich geschmacklich wunderbar ab.

53 - Tarte au poule - Seitenansicht / Side view

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Laut meiner Berechnung erwies sich das Gericht mit etwa 3200kcal für den gesamten Tarte, also 800kcal pro Portion, als nicht gerade leichte Kost. Dabei hat es vor allem der Mürbeteig in sich, der alleine mit der Butter und dem Weizenmehl schon mit 1800kcal zu Buche schlägt. Wenn man ihn durch Blätterteig ersetzt, kann man schon alleine knapp 1400kcal sparen. Allerdings lässt sich Blätterteig erfahrungsgemäß weitaus schlechter in Stücke schneiden, daher hatte ich mich heute mal für klassischen Mürbeteig entschieden. Ich muss mal schauen ob es in Bezug auf Quiches noch weitere Alternativen zu Blätter- oder Mürbeteig gibt. Eventuell würde sich hier ja auch ein Quark-Öl-Teig oder ein klassischer Pizzateig eignen. Mal schauen womit ich dann meinen nächsten Quiche anfertigen werde. 😉

Guten Appetit