Erbseneintopf mit Wiener Würstchen [29.10.2012]

Mein erster Gedanke galt heute den Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnußöl, die in der Sektion Vitality angeboten wurden, einem Gericht dass ich u.a. hier, hier und hier schon mal probiert und für gut befunden hatte. Aber mit 539kcal pro Portion erschien mir das Gericht letztlich nicht ideal, dass ich es ohne Vorbehalte den anderen Angeboten vorziehen wollte. Denn auch die Angebote an Asia-Wok-Theke, wo Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Austernsauce oder Gaeng Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce auf der Karte standen oder die anderen Speisen der regulären Küche wie der traditionell-regionale Erbseneintopf mit 2 Wiener Würstchen, der Schaschlikgulasch Zigeuner-Art im Reisrand bei Globetrotter oder das Zusatzangebot in Form eines Forellenfilet “Mexico” mit Petersilienkartoffeln, wohl die Reste der Forelle Müllerin Art vom Freitag, die mit Mais und Kidneybohnen etwas “gepimpt” worden war, klangen nicht allzu schlecht. So ging ich kurz in mich und entschied mich schließlich dazu, dem Erbseneintopf eine Chance zu geben, den ich mit einem kleinen Becherchen Mousse Limone-Joghurt von der Dessert-Theke zum heutigen Mittagsmenu komplettierte.

Erbseneintopf mit Wiener Würstchen / Pea stew with vienna sausages

Zwar hatte ich vergessen mit zu dem großen Löffel für den Eintopf und dem kleinen Löffel für das Dessert auch eine Messer und eine Gabel auf das Tablett zu tun um die Würstchen zu zerteilen – ich hatte gedacht ich könnte den Löffel verwenden, doch die Spritzgefahr erwies sich als einfach zu hoch. Doch das Problem ließ sich glücklicherweise schnell beheben, so dass nachdem die beiden Wiener Würstchen in mundgerechte Stücke zerteilt waren dem Genuss nichts mehr im Wege stand. Und ein Genuss war es wirklich, denn neben den Erbsen fanden sich auch noch Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch und zahlreiche Kräuter in der meiner Meinung nach sehr gelungenen Eintopfzubereitung, die mit ihrer dickflüssigen Zubereitung alle Anforderungen entsprach, die ich an ein solches Gericht stelle. Die beiden Wiener Würstchen als Fleischbeilage rundeten das Gericht schließlich geschmacklich ab. Und auch am luftig-lockeren, sauer-süßen Mousse Zitrone-Joghzrt, das mit seiner Garnitur aus Schokostreuseln und dem halben Schoko-Mint-Plättchen gab es keinen Grund Kritik zu üben.
Die Vorlieben der anderen Gäste waren heute mal wieder recht breit gestreut, so dass es gar nicht so einfach eine klare Beliebtheitsskala aufzustellen. Ich würde den Asia-Gerichten aber mit knappen Vorsprung auf Platz eins sehen, gefolgt von dem ebenfalls sehr beliebten Schaschlikgulasch auf Platz zwei, dem Erbseneintopf auf Platz drei und den Gnocchi und dem Forellenfilet gemeinsam auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Erbseneintopf mit Wiener Würstchen: ++
Mousse Limone-Joghurt: ++

Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse & Oliven [23.08.2012]

Während die asiatische Küche heute mit Gerichten wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce und Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry lockte, fanden sich auch in der regulären Küche wieder einige überaus Gerichte. Zum einen bot man einen traditionell-regionalen Rindergulasch mit Semmelknödel an, aber auch das Tiroler Gröstl mit Spiegelei bei Globetrotter klang nicht übel und einen Moment überlegte ich bei diesem ursprünglich als Restegericht konzipierten Angebot zuschlage, entschied mich dann aber doch für den Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven, das gemeinsam mit Fladenbrot in der Abteilung der Vitality-Gerichte auf der Speisekarte stand. Mit 451kcal pro Portion erschien mir dies ein angenehm leichtes und dem heißen Wetter angepasstes Gericht zu sein.

Griechischer Gemüsetopf / Greek vegetable stew

Ich hatte mir zwar mit Absicht auf die grünen Oliven verzichtet, die dieses Mal nicht im Gericht verkocht, sondern mit dem Schafskäse zusammen als Garnitur aufgetragen wurden, aber das dem geschmacklichen Gesamteindruck keinerlei Abbruch. Der Eintopf selbst bestand aus einer bunten Zusammenstellung aus verschiedenen Gemüsesorten wie Blumenkohl, Erbsen, Möhren, Zucchini, Broccoli und Aubergine, den man mit Thymianzweigen gewürzt und wie einleitend bereits erwähnt mit gewürfeltem Schafskäse garniert hatte. Gemeinsam mit dem aufgebackenen Stück Fladenbrot ein leckeres und vor allem angenehm sättigendes Gericht. Ich war mit meiner heutigen Wahl überaus zufrieden.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums war der Geschmack heute mal wieder sehr durchwachsen, aber ich meinte dennoch erkennen zu können dass der Rindergulasch mit sehr knappen Vorsprung vor dem Gröstl Platz eins auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Nach dem Tiroler Gröstl mit Spiegelei auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gerichte auf Platz drei und der griechische Gemüsetopf auf einem guten, aber dennoch nur vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: ++
Fladenbrot: ++

Linseneintopf mit Würstel [26.01.2012]

Zwar galt mein erster Blick heute den Gebackene Polentaschnitten auf feinem Ratatouillegemüse, die in der Sektion Vitality angeboten wurden – ein leichtes und, wie ich aus Erfahrung wusste, durchaus leckeres vegetarisches Gericht. Da ich ja gestern bereits asiatisch gegessen hatte, ließ ich dortigen Angebote in Form von Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Hoi Sin Sauce oder Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum heute mal außen vor. Die Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln bei Globetrotter erschienen mir ebenfalls keine wirkliche Alternative zu sein, jedoch das heutige traditionell-regionale Angebot in Form eines Linseneintopf mit Würstel brachte mich schließlich dazu doch noch umzuschwenken und dieses Gericht zu wählen – es sah für meine Augen doch einfach zu verlockend aus. Dazu gesellte sich dann noch ein Becherchen Englische Mintcreme von der Dessert-Theke damit es auf dem Tablett nicht allzu leer aussah.

Linseneintopf mit Würstel / Lentil stew with suasages

Natürlich durfte man bei zwei ganzen Würstchen nicht vergessen zu dem für einen Eintopf kategorischen Löffel auch gleich noch ein Messer und am besten auch noch eine Gabel von der Besteckausgabe mitzunehmen, denn diese in der schmalen, aber hohen Schüssel mit dem Löffel zu zerteilen versprach mir zu sehr die Gefahr von Spritzern. So ausgerüstet konnte ich den dicklichen Eintopf, der neben Linsen auch eine bunte Gemüseauswahl in Form von Möhren, Sellerie, Lauch, Kartoffeln und Frühlingszwiebeln mit sich brachte und wie es gehört auch mit einem kräftigen Schuss Balsamico den meiner Meinung nach für Linsensuppe oder – eintopf typischen, leicht säuerlichen Touch mitbrachte. Und selbst die gekochten und noch heißen Würstchen waren wie ich fand von es durchaus guter Qualität – und gerade hier muss man ja bei Kantinen oft Abschläge machen. Es gab absolut nichts an diesem Gericht auszusetzen. Und auch das luftig-lockere Mousse mit Mintgeschmack und Schokobohne gab keinen Anlass zur Kritik.
Bei den anderen Kantinengästen teilten sich meiner Beobachtung nach das Cevapcici und die Asia-Gerichte heute den ersten Platz, beide Gerichte schienen fast gleich beliebt zu sein. Sehr eng auf folgte aber auch schon der Linseneintopf mit Würsteln so dass ich schon genau hin sehen musste ob ich heute nicht drei erste Plätze zu vergeben hätte. Einzig bei der Polentaschnitte war ich schließlich sicher dass sie einen guten, aber verdienten dritten Platz belegte.

Mein Abschlußurteil:
Linseneintopf: ++
Würstel: ++
Englische Mintcreme: ++

Kochbananen-Shrimps-Eintopf – das Rezept

Eigentlich wollte ich dieses Gericht schon kurz vor Weihnachten kochen und hatte mir extra Kochbanenen besorgt, doch da diese noch grün waren und ich für das Gericht reife benötigte, ließ ich sie fertig reifen. Heute – es ist Heilige drei Könige, ein Feiertag hier in Bayern – war es nun endlich soweit und es wurde auch höchste Zeit dass endlich mal verbrauchte. Die Kochbanane, auch Gemüsebanane, Mehlbanane, Pisanfeige oder Plantan genannt, zählt ja in vielen Teilen von Afrika, Asien und Südamerika zu den Grundnahrungsmitteln und nimmer dort die selbe Rolle ein wie hier die Kartoffel. Sie ist weniger süß und enthält deutlich mehr Stärke als die sonst hier bekannte Obstbanane. Ich kann bereits jetzt sagen dass es sich bei diesem Gericht kulinarisch wirklich um ein sehr interessantes Erlebnis handelte, doch mehr dazu später.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

2-3 reife Kochbananen (ca. 500 – 600g)
01 - Zutat Kochbananen

200g Shrimps
02 - Zutat Shrimps

1 mittlere Möhre
03 - Zutat Möhre

1 große Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

1 Lorbeerblatt
05 - Zutat Lorbeerblatt

125ml Hühnerbrühe
06 - Zutat Hühnerbrühe

100ml Milch
07 - Zutat Milch

10g Butter
08 - Zutat Butter

1 EL Currypulver
09 - Zutat Currypulver

sowie Pfeffer und Salz
10 - Zutat Pfeffer und Salz

Wie immer beginnen wir damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und zerteilen sie in feine Würfel,
11 - Zwiebel würfeln

schälen die Möhre und schneiden sie sie in dünne Scheiben
12 - Karotte schneiden

und schälen auch die Kochbananen um sie in etwas dickere Scheiben zu schneiden. Wir ich feststellen musste lassen sich Kochbananen etwas schwerer Schälen als normale Obstbananen, aber ich habe es letztlich natürlich dennoch hinbekommen. 😉
13 - Kochbanenen zerteilen

Nun zerlassen wir in einem etwas größeren Topf die Butter
14 - Butter zerlassen

und dünsten unsere Zwiebelwürfel darin glasig an.
15 - Zwiebel glasig andünsten

Dann folgen die Kochbananen-Scheiben und das Lorbeerblatt
16 - Kochbananen und Lorbeerblatt hinzu

die wir mit dem Currypulver bestäuben und für ein bis zwei Minuten bei gelegentlichem Wenden schmoren lassen.
17 - Mit Currypulver bestäuben

Dann geben wir die Möhre hinzu
18 - Karotten rein

und gießen alles mit der Hühnerbrühe auf
19 - Mit Hühnerbrühe aufgießen

um es dann bei geschlossenem Deckel für ca. 20 Minuten auf mittlerer Stufe schmurgeln lassen und ab und zu umrühren damit nichts anbrennt.
20 - Geschlossen köcheln lassen

Anschließend gießen wir die Milch auf und lassen es noch einmal fünf Minuten köcheln
21 - Milch dazu geben

bevor wir die Shrimps ebenfalls hinzu geben und es noch einmal fünf bis sechs Minuten köcheln lassen.
23 - Shrimps unterheben

Dabei können wir es auch gleich mit Pfeffer und Salz würzen
22 - Würzen

und probieren.
24 - Probieren

Damit ist das Gericht auch schon fertig und wir können es servieren und genießen.
25 - Kochbananen-Shrimps-Eintopf / Plantain shrimps stew - Serviert

Obwohl deutlich weniger süß als die Obstbanane besaß auch die Gemüsebanane eine gewisse süße so dass ich das Ergebnis fast als ein geschmacklich sehr interessantes und ungewohntes Crossover zwischen Hauptgericht und Süßspeise bezeichnen möchte. Die Würze des Curry und die knackigen Shrimps rundeten dabei das Gericht wie ich fand wunderbar ab. Und auch die Möhrenscheiben waren entgegen meinen zuerst gehegten Bedenken gut durchgekocht. Für den europäischen Gaumen war das Gericht zwar etwas ungewohnt, aber durchaus lecker und gelungen wie ich fand.

26 - Kochbananen-Shrimps-Eintopf / Plantain shrimps stew - CloseUp

Mit etwa insgesamt 1000kcal für den ganzen Topf, also 500kcal pro Portion, erwies sich das Gericht auch als angenehm leicht obwohl es sich als sehr sättigend herausstellte. Der Gros der Nährwerte fiel dabei übrigens mit ca. 700kcal tatsächlich auf die Kochbananen zurück, was wohl auch mit ihrem hohen Stärkegehalt zusammenhängt. Zwar wird die Kochbanane eindeutig nicht die Kartoffel in meiner Küche ersetzen, aber als kleiner Ausflug in die ausländische Küche eignet sie sich durchaus. Die 2,50 Euro die ich für dieses Gemüse bezahlt habe, haben sich auf jeden Fall gelohnt und mir einen interessanten neun Geschmack nahegebracht.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Lauch-Kartoffel-Topf mit Hackfleisch & Schmelzkäse – das Rezept

Meine Küche war in letzter Zeit eindeutig etwas Auflauf- und Ofenlastig wie ich feststellen musste, daher wollte ich heute mal wieder etwas zubereiten was nicht in den Backofen kommt. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich dabei für diesen Lauch-Kartoffel-Topf mit Hackfleisch & Schmelzkäse, ein klassisches Eintopfgericht dass sich wie ich finde wunderbar für die kalte Jahreszeit eignet. Und die Zubereitung ist nicht besonders aufwändig wie ich feststellte – aber sehr selbst:

Was brauchen wir also für 3 – 4 Portionen?

2 Stangen Lauch – mittlere Größe
01 - Zutat Lauch

2 große Kartoffeln (ca. 450 – 500g)
02 - Zutat Kartoffeln

1 große Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel

300g Hackfleisch (ich wählte Rinderhack, man kann aber auch gerne Schwein, halb & halb oder Geflügelhack nehmen)
04 - Zutat Rinderhack

50-60g Speck – gewürfelt
05 - Zutat Speck

200g Schmelzkäse (Ich wählte die leichte Variane mit 11% Fett)
06 - Zutat Schmelzkäse

2 – 3EL Saure Sahne
07 - Zutat Saure Sahne

600ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

sowie zum Würzen Salz, Pfeffer & Muskatnuss
und etwas neutrales Öl – z.B. Rapsöl – zum braten
ggf. etwas Petersilie zum garnieren

Beginnen wir wie immer mit der notwendigen Vorbereitung der Zutaten. Dazu waschen wir die Lauchstangen
09 - Lauch waschen

und schneiden sie in schmale Ringe. Bei großen Stangen können wir diese auch noch mal halbieren.
10 - Lauch in Ringe schneiden

Außerdem schälen wir die Zwiebel und zerkleinern sie
11 - Zwiebel würfeln

ebenso wie die Kartoffeln, die wir schälen und in Würfel zerkleinern.
12 - Kartofel schälen und würfeln

In einem größeren Topf erhitzen wir dann das Öl und dünsten unsere Zwiebelwürfel darin an.
13 - Zwiebeln andünsten

Die Speckwürfel können wir auch gleich mit hinzu geben und auslassen.
14 - Speck mit anbraten

Jetzt heißt es Geduld und bloß nicht zu viel umrühren während alles für sechs bis sieben Minuten vor sich hin bruzzelt. Das Zauberwort hier heißt Bodenkontakt, denn dieser ist notwendig damit sich Röstaromen entwickeln können. Natürlich sollten die Zwiebeln aber auch dabei nicht schwarz werden. 😉
15 - Aromen entwickeln lassen

Sind die Zwieblen und der Speck gut durch, geben wir das Rinderhackfleisch in den Topf und braten es mit an
16 - Hack in den Topf geben

wobei wir es auch gleich ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen können.
17 - Hack würzen

Wenn da Hack krümlig und durchgehend angebraten ist, geben wir unsere geschnittenen Lauchstangen mit in den Topf
18 - Lauch dazu geben

und lassen sie für einige Minuten mit dem Hackfleisch im Topf andünsten
19 - Lauch andünsten

bevor wir alles schließlich mit der Gemüsebrühe aufgießen
20 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

und dann auch die Kartoffelwürfel hinzufügen.
21 - Kartoffelwürfel rein

Nun muss alles für 20 bis 25 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln wobei wir es auch gleich mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
22 - Würzen

Zwischendurch natürlich das umrühren nicht vergessen – wir wollen ja nicht das etwas am Topfboden anpappt.
23 - Köcheln und umrühren

Nach den zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten können wir dann unseren Schmelzkäse mit in den Topf geben
24 - Schmelzkäse hinzu

und natürlich gut mit dem restlichen Topfinhalt verrühren.
25 - Gut verrühren

Außerdem heben wir noch die Saure Sahne unter, verrühren sie ebenfalls
26 - Saure Sahne unterheben

bevor wir alles noch einmal kurz aufkochen lassen.
27 - Aufkochen lassen

Abschließend probieren wir unsere Kreation natürlich noch einmal
28 - Probieren

und schmecken sie ggf. noch einmal mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.
29 - Ggf. abschmecken

Dann können wir unser Gericht auch schon servieren.
30 - Lauch-Kartoffel-Topf mit Hack & Schmelzkäse / Leek potatoe stew with ground meat & soft cheese - Serviert

Sehr lecker kann ich da nur sagen. Lauch und Kartoffeln sind ja eine fast schon klassische Kombination und in Kombination mit dem krümelig angebratenen Rinderhack, den knusprigen Speckwürfeln und der Mischung aus Schmelzkäse und Saurer Sahne ein wie ich finde geschmacklich wunderbar ausgewogenes Gericht, dem mit Salz, Pfeffer und nicht zu wenig Muskatnuss noch der letzte Schliff gegeben wurde. Hier meine ich gibt es nichts hinzuzufügen oder verbessern.

31 - Lauch-Kartoffel-Topf mit Hack & Schmelzkäse / Leek potatoe stew with ground meat & soft cheese - CloseUp

Und auch was die Kalorien angeht erwies sich dieses Gericht entgegen meiner ersten Befürchtungen doch als angenehm leicht – die Verwendung von leichtem Schmelzkäse und nicht allzu viel Öl natürlich vorausgesetzt. Meiner Berechnung nach hat der ganze Topf ca. 1600kcal, also bei vier Portionen wären das gerade mal 400kcal, bei 4 Portionen 533kcal. Ich hatte um ehrlich zu sein hier erheblich mehr erwartet, aber meine Verwendung von Light-Schmelzkäse und Rinderhack hatte sich hier tatsächlich ausgezahlt. Bei der Verwendung von fettreicherem Schmelzkäse und Schweinehack wären wir hier auf gut und gerne 2300kcal für alles gekommen, eine Ersparnis von 600kcl pro Topf und 200 bzw. 150kcal pro Portion. Geschmacklich tat das aber wie ich fand nichts zur Sache, ich fand auch diese Zubereitung äußerst gehaltvoll, lecker und sättigend. Daher kann ich sie wärmstens weiter empfehlen.

Guten Appetit