Hühnereintopf [03.08.2009]

Für den heutigen Montag bestand die Auswahl in unserer Kantine aus “Marinierten Schweinesteak mit Sommergemüse und Röstkartoffeln” sowie einem “Hühnereintopf“. Da mir nach etwas leichetrem zu Mittag war, wählte ich den Hühnereintopf – auch wenn das Steak auch sehr lecker klang.

Hühnereintopf

Das ganze bestand zwei Komponenten: zum einen wurden bunte Spirelli-Nudeln in die Schüssel getan und dann das ganze dem Hühnerfleisch-Gemüse-Mix aufgefüllt. Was heraus kam war ein riesiger Berg an Nahrungsmitteln, die ein einzelner kaum bewältigen konnte. Soviel zu “leichtem Essen”….
Aber was unser Koch da gezaubert hatte, war wirklich lecker. Zwischen einem bunten Gemüsemix aus Karotten (in Scheiben und Streifen), Schwarzwurzeln, gelben Rübenscheiben, Bohnen, Erbsen und Broccoli tummelten sich reichlich gekochtes Hühnerfleisch und natürlich die entsprechende Brühe. Hat wirklich gut geschmeckt – einziger Kritikpunkt waren die teilweise etwas zu groß´geratenen Broccolirosen, die man kaum in einem Stück verzehren konnte. Aber darüber kann man natürlich hinwegsehen. Auch wenn ich einen Rest aus Brühe und Gemüse übrig lassen musste, war das ganze ein wirklich sehr leckerer Eintopf – nur bei den Portionsgrößen sollte man doch mal ein wenig reduzieren.

Mein Abschlußurteil:
Hühnereintopf: ++

Gulascheintopf nach Art des Hauses [25.06.2009]

Heute durfte ich zwischen “Gefüllten Paprika mit Mischgemüse und Salzkartoffeln” und “Gulascheintopf nach Art des Hauses mit Brötchen” wählen. Klang beides lecker, aber mir stand der Sinn heute irgendwie nach dem Eintopf. Also bestellte ich mir diesen vor.

Gulasch

Und auch heute bereute ich meine Wahl nicht. Die Art des Hauses zeichnete wohl sich dadurch aus, dass sich im Gulasch Scheiben von Gewürzgurken und Karottenscheiben befanden und nicht wie (aus meiner Sicht) üblich Paprikastreifen. In einem späteren Gespräch mit einem Kollegen meinte dieser, es handle sich hier wohl um eine englische Zubereitung – denn er hätte es erlebt, dass man in Großebritannien in alle möglichen Gerichte Gewürzgurken tat. Aber das ist unbestätigt.
Neben den (fast) mundgerecht geschnittenen Rindfleischwürfeln entdeckte ich außerdem noch Zwiebelstreifchen in der Masse. Geschmacklich fand ich es jedenfalls sehr gelungen. Und auch bei dem Brötchen hatte ich dieses mal mehr Glück als beim Chili con Carne vom Montag – es war zwar nicht mehr ganz frisch, aber doch zumindest nicht so trocken wie jenes am Wochenanfang. Und letztlich auch Mengenmässig war ich sehr zufrieden – ich bin mehr als satt geworden – was allerdings bei der Hitze heute kein großes Problem war.

Mein Abschlußurteil:
Gulasch-Eintopf: ++
Brötchen: +

Fischeintopf [08.05.2009]

Zum heutigen Freitag musste ich mich zwischen einem “Fischeintopf mit dreierlei Fischsorten und mediterranen Gemüse, dazu Baguette” und einer “Vegetarischen Ratatoullie-Tapas mit Tomatensauce und Salat” entscheiden. Obwohl mich das vegetarische Gericht auch reizte, so hatte ich heute doch irgendwie noch mehr Lust auf Fisch – also wählte ich den Fischeintopf. Zu erwähnen wäre an dieser Stelle noch, dass unser Koch die Gemüse und Fischkomponenten und die Flüssigkeit getrennt aufbewahrte und erst beim servieren vermischte. Warum erschloss sich mir jedoch nicht – ich vermute jedoch dass man damit verhindert, dass Fisch und Gemüse zu sehr aufweichen.

Fischeintopf

Ich konnte zwei der drei Fischarten identifizieren – nämlich zum einen Lachs und zum anderen Krabben. Die dritte Komponente könnte Muschel gewesen sein, sicher bin ich mir aber nicht. Der Hauptbestandteil dieses noch angenehm heiß servierten Eintopfes war jedoch das Gemüse, dabei orange und gelbe Karotten, Brokkoli, Zuchini und Bohnen – alles sehr schmackhaft und bissfest gekocht. Dabei waren jedoch nicht zu wenig Fischbestandteile darin. Das Baguette – ich hatte mir zwei Scheiben genommen, hätte aber bei Bedarf auch mehr nehmen können – war ebenfalls mehr als nur in Ordnung, denn es war außen schön knusprig und innen noch weich und frisch. Ich bröselte einen Teil in den Rest der Flüssigkeit, um sie etwas zu binden.
Alles in allem war der heutige Fischeintopf wirklich sehr gelungen – nach der kleinen Enttäuschung mit den leider fast kalten Burgern und Pommes gestern ein wirklicher Lichtblick. Bin schon gespannt was es nächste Woche so gibt…

Mein Abschlußurteil:
Fischeintopf: ++
Baguette: ++

Erbsen-Kartoffel-Eintopf

Heute stand ich vor der Auswahl zwischen “Geflügelgulasch mit Spiralnudeln” und “Erbsen-Kartoffel-Eintopf mit Speck und Brötchen“. Irgendwie brachte mich wohl der Gedanke, dass ich heute nicht schon wieder Nudeln wollte dazu, den Eintopf zu wählen.

Erbsen-Kartoffel-Eintopf

Eigentlich sah heute beides mal wieder gut aus, aber gewählt ist nun mal gewählt. Leider ist das Foto heute etwas unscharf geworden – aber ist leider nicht zu ändern.
Das Brötchen war mal wieder etwas härter, wohl vom Morgen übrig, aber in den Eintopf hineingebröselt und etwas aufgeweicht liess es sich gut verzehren. Der Eintopf selber war, dass muss ich ehrlich zugeben, wirklich sehr gut gelungen. Neben den bereits in der Bezeichnung genannten Erbsen und Kartoffeln fanden sich auch Lauch, Schwarzwurzeln, Karottenstreifen, wohl auch etwas Paprika und natürlich Speck darin. Dazu die nicht zu eingedickte und nicht zu dünne “Sauce”, die man wenn ich mich nicht verschmeckt hatte wohl mit etwas Fondor und wohl auch einigen anderen Gewürzen sehr lecker gewürzt hatte.
Wäre ich nicht so satt von der riesigen Portion mitsamt dem Brötchen gewesen, wäre ich wohl dazu geneigt gewesen einen kleinen Nachschlag zu erfragen. Und das kommt beileibe nicht häufig vor. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Erbsen-Kartoffel-Eintopf: +++ (mit Sternchen)
Brötchen: +/-