Überbackenes Fischfilet mit Salzkartoffeln & Salat [04.11.2012]

Überbackenes Fischfilet mit Salzkartoffeln & Salat / Fish filet with potatoes & salad

Heute entschieden wir uns für zwei überbackene Seelachs-Filets, eines nach Art Bordelaise und das zweite mit einer Paprika-Tomaten-Mischung überbacken, dazu Salzkartoffeln und etwas Eisbergsalat mit fertige gekauften Sylter Dressing. Mir persönlich hat dabei die Bordelaise-Variante am besten geschmeckt, die Mischung aus Tomaten, Sahne & Paprikastückchen fand ich etwas zu dominant. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Insgesamt ein schnell zubereitetes und leckeres Mittagsmahl – aber nächste Woche wird dann wird “richtig” gekocht. 😉

Gaeng Gai Ma Plao On [11.11.2010]

Die reguläre Küche lockte heute bei Vitality mit Couscous-Pfanne mit Joghurt-Minze-Sauce, in den traditionell-regionalen Gerichten mit Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel und bei Globetrotter mit Penne Bolognese mit geriebenem Parmesan. Für nichts davon konnte ich mich wirklich begeistern – am ehesten hätte mir wohl die Couscous-Pfanne gereizt. Außerdem gab es noch als Zusatzangebot einen Hähnchen-Gemüse-Wrap in Joghurtsauce, der bis auf das fehlen von Salat diesem ebenfalls hier verzehrten Tortilla ähnelte. Aufgrund meiner nicht so positiven Erinnerung an damals ließ mich aber auch gegen dieses Gericht entscheiden. Ich prüfte also noch einmal das heutige Asia-Angebot, wo heute u.a. Asiatisches Gemüse – herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Gaeng Gai Ma Plao – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosmilchsauce auf der Karte standen. Das Hähnchengericht klang lecker fand ich, also fiel die Wahl schließlich auf diese Speise, natürlich wie üblich durch eine Schale Reis ergänzt, die ich mir mit dieser rötlichen, süß-scharfen Sauce garnierte. Ein Glückskeks komplettierte das Menu schließlich.

Gaeng Gai Ma Plao On

Zwischen einer wie üblich sehr bunten Auswahl an Gemüse, darunter Zucchini, Karotten, Eisbergsalat, Kohl, Paprika und Sojasprossen, fanden sich reichlich unpanierte, aber ich glaube zumindest irgendwie mariniert und dann gebratene Hähnchenfleischstückchen. Größtenteils waren diese zwar in Ordnung, aber teilweise erwiesen sie sich doch als etwas trocken. Darüber hätte ich noch hinweg gesehen, wenn ich nicht noch zusätzlich einige Stücke nicht sonderlich gut schmeckenden Kohlgemüses in der mit Kokossauce entdeckt hätte. Somit kann ich dem Ganzen heute leider nicht die volle Punktzahl geben. An Reis und Glückskeks gabs aber nichts auszusetzen.
Die Geschmäcker der anderen Kantinengäste erwiesen sich heute als recht durchwachsen – einen klaren Favoriten konnte ich nicht ausmachen, würde den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheit aber gerade so dem Wrap zubilligen, knapp gefolgt von dem Krustenbraten, dann den Asia-Speisen und schließlich Penne und Couscous-Pfanne. Vielleicht wäre ich mit der Couscous-Pfanne heute auch besser bedient gewesen – aber für diese Besinnung ist es jetzt ja leider zu spät. Zumindest bin ich mehr als satt geworden und hatte damit zumindest eines der Ziele meiner Mittagspause erreicht. 😉

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Gai Ma Plao On: +
Reis: ++
Glückskeks: ++

McWrap Crispy Shrimps – unwrapped

Als ich heute Abend am Münchener Hauptbahnhof ankam, war mir noch nach einem kleinen Snack. Da meine S-Bahn noch nicht einmal dem Bildschirm der demnächst eintreffenden Linien auftauchte und ich entschied ich mich, der dortigen McDonalds Filiale noch einen kleinen Besuch abzustatten und erwarb dort zum Preis von 3,79 Euro einen Crispy Shrimps Wrap. Der Preis variiert hier offenbar von Filiale zu Filiale, ich habe bei meiner Recherche für diesen Beitrag auch Wie ich der Tafel entnehmen konnte ein zeitlich begrenztes Angebot, ein weiterer Grund das Ganze mal möglichst zeitnah zu testen.

01 - Crispy Shrimps Wrap - Packung
Wrap – Verpackung

Ich hatte die einzelnen Shrimps ja hier schon mal probiert und für gute befunden. Das Ganze zu einem Wrap zu verarbeiten erschien mir daher auch eine gute Idee.

02 - Crispy Shrimps Wrap - geöffnet
Packung geöffnet

In der Pappumverpackung, die man entweder an der Papplasche aufreißen oder aber auch an der Ober- bzw. Unterseite öffnen kann, findet sich schließlich der Tortilla-Wrap von dem – belässt man ihn in der unteren Papphälfte – etwa die Hälfte freiliegt.

03 - Crispy Shrimps Wrap - Blick in den Wrap
Blick in den Wrap

Da mich aber der Gesamteindruck interessierte, befreite ich den Wrap komplett von seiner Verpackung. Mit dem Bild aus der Werbung hatte das natürlich wie üblich wenig zu tun – aber das sind wir ja

04 - Crispy Shrimps Wrap - Wrap einzeln
Wrap – komplett ausgepackt


McWrap Crispy Shrimps in der Werbung (Quelle: mcdonalds.de)

Doch nicht nur der Außeneindruck erschien hier interessant, sondern auch auch der Inhalt der dünnen Scheibe Tortillateiges. Trotz der Gefahr ihn ggf. nicht wieder zusammenfügen zu können, entschloss ich mich also dazu, das ganze mal zu unwrappen, also auszupacken.

05 - Crispy Shrimps Wrap - unwrapped
Wrap unwrapped

Neben etwas kleingeschnippelten Eisbergsalat, dem man mit einigen Blättern Ruccola ergänzt hatte fanden sich drei Shrimps im Teigmantel, einige Croutons und natürlich die Sauce, die zwar mit etwas Chili versehen war. Leider kam meiner Meinung nach das Chili dabei kaum zur Geltung. Die Croutons waren durch die Sauce etwas weich geworden, aber teilweise noch einigermaßen knusprig – die Shrimps hätten wiederum etwas knuspriger sein können – waren aber waren noch in Ordnung.

05 - Crispy Shrimps Wrap - angebissen

Natürlich interessierten mich auch die Nährwerte. Hier gibt der Hersteller pro 100g Werte von 255kcal / 1070kj bei 8g Eiweiß, 26g Kohlehydrate und 13g Fett vor. Bei einem Gewicht von ca. 190g pro Wrap kommen wir so auf 484kcal pro Portion, was 13 WW ProPoints entspricht. Kein Leichtgewicht, soviel steht fest, aber ich hatte hier natürlich auch nichts anderes erwartet. In der Summe durchaus essbar, wenn auch für das was drin ist nicht gerade billig. Dieser Wrap wird aber auf jeden Fall meinen Favoriten, den hier von mir getesteten McWrap Classic Beef nicht ersetzen. 🙂

Kurztest Burger King California Wrap

Nachdem ich am letzten Sonntag ja schon den Grilled Beef Wrap von McDonalds getestet hatte, nutzte ich die Wartezeit gestern Abend am Frankfurter Hauptbahnhof um auch mal das Konkurrenzprodukt von Burger King einer kurzen Betrachtung zu unterziehen. Meine ursprüngliche Intention war es ja gewesen, den mit Chili con carne, frischem Salat, Zwiebeln, Tomaten und Cajun Mayo gefüllten Texican Burrito zu versuchen, doch der war leider ausverkauft. Also nahm ich als Alternative den California Wrap, der Einzeln ohne Menu für 3,49 Euronen zu haben war.
Die Verpackung erinnerte schon mal an jene, die ich von McDonalds kannte – wobei ich natürlich nicht sagen kann wer hier von wem geklaut hat. 😉

Burger King California Wrap - Packung
Burger King California Wrap – Verpackung

Nachdem die Verpackung an dem dafür vorgesehenen Streifen aufgerissen und die obere Hälfte entfernt war, präsentierte sich mir der Wrap, gefüllt mit gegrillten Hähnchenstücken, Eisbergsalat, Tomatenscheiben, Guacamole und einer Joghurt-Pfeffer-Sauce. Das Bild entsprach natürlich wie üblich nicht ganz dem aus der Werbung, ich fand den Unterschied aber hier nicht ganz so extrem wie bei McDonalds.

Burger King California Wrap - ausgepackt
Oben: California Wrap im Original – Unten: California Wrap in der Werbung

Ich bin allerdings der Meinung, dass der California Wrap auch ein kleines Stück kürzer ist im Vergleich zum Grilled Cheese Wrap, was sich natürlich im Überhang des Tortilla-Teigs auswirken würde.
Geschmacklich fand ich ihn – natürlich unter der Prämisse dass es sich hier um Fast Food handelt – sehr gelungen. Die gegrillten Hähnchenstücke waren zart und nicht zu trocken, der Eisbergsalat erwies sich nicht als ganz so sehr in kleine Streifen zerhächselt wie bei McDonalds und die Guacamole in Verbindung mit der Pfeffer-Joghurt-Sauce gab dem ganzen einen fruchtig-pikanten Würzung. Einziger wirklicher Kritikpunkt war eigentlich, dass sich der Gros der Hähnchenstücke am Boden des Wraps gesammelt hatten und im oberen hauptsächlich Salat und Tomaten zu finden waren.

Burger King California Wrap - angebissen

Mit 343kcal oder 9 WW ProPoints pro Portion (Zum Vergleich: Der Classic Beef Wrap hat 570kcal oder 16 WW ProPoints) ist der Burger King California Wrap auch ein leichtes und nicht zu kalorienreiches Sommergericht. Hat mir sehr gut geschmeckt – kann ich durchaus weiter empfehlen.

Gebratene Garnelen in Thai-Sauce [16.06.2010]

Mein erster Gedanke heute war es, mich für das “Schonend gebratene Seehechtfilet mit Kräuterquark an steirischem Kartoffelsalat” aus dem Bereich Vitality zu entscheiden. Die traditionell-regionalen “2 Stück gebackene Camembert mit Preiselbeeren an Salatgarnitur” erschien mir wiederum nicht so verlockend. Das heutige Globetrotter-Gericht in Form eines “Piccata Milanese von der Pute auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce” hatte ich ebenfalls in der näheren Auswahl, entschied mich dann aber doch dagegen. Denn neben “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial-Sauce” und “Gaeng Dang Gal – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Bambussprossen in scharfem roten Curry” gab es heute im Asia-Bereich auch “Gebratene Garnelen mit verschiedem Gemüse in milder Thai-Sauce“. Und da ich Garnelen ja sehr schätze, entschied ich mich spontan um und wählte dieses Gericht. Dazu gehörte natürlich eine Portion Reis, die ich mir mit etwas Sambal Olek garnierte.
Fried prawns / Gebratene Garnelen
Wie üblich waren leider an den Garnelen wieder die harten Schwanzpanzer belassen worden, was ein wenig Aufwand bedeutete um die Garnelen zu verzehren. Aber das nahm ich wie üblich in Kauf. Natürlich befand sich wieder auch eine reichliche Auswahl an verschiedenen Gemüsen in diesem Wokgericht – ich entdeckte unter anderem Paprika in rot und gelb, Zucchini, Karotten, Zwiebeln, Eisbergsalat, Bambussprossen, chinesische Pilze und Thai-Basilikum. Die Thai Sauce erwies sich als dunkle, dünne Flüssigkeit die im Geschmack Sojasauce etwas ähnelte. Ich kenne Thai-Saucen ja eher in scharf mit Chili, aber hier hatte man offensichtlich etwas anderes als Zutat gewählt. In der Summe war das ganze auf jeden Fall sehr sättigend und Wohlschmeckend.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute aber deutlich das Piccata Milanese vorne. Auf Platz zwei kamen meiner Ansicht nach die Asia-Gerichte, eng gefolgt vom Camembert und schließlich dem Seehechtfilet. Im Nachhinein gesehen hätten es heute ja nicht unbedingt schon wieder gebratene Garnelen sein müssen, ich hatte asiatische Gerichte mit Garnelen in letzter Zeit ja doch etwas häufiger, aber es schmeckt halt so gut.

Mein Abschlußurteil:
Gebratene Garnelen in Thai-Sauce: ++
Reis: ++