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Ente in Tamarindensauce [15.04.2010]

Thursday, April 15th, 2010

Das heutige Angebot der regulären Küche bestand im Bereich Vitality aus “Pikantem Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis“, welches ich ja hier schon mal versucht und für gut befunden hatte sowie einem “Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel“, was ich in ähnlicher Form hier schon mal probiert und als eher mittelmäßig bewertet hatte und schließlich als Globetrotter-Gericht einer “Hähnchenbrust mit Ratatouillegemüse mit Reis“. Im Asia-Bereich gab es außerdem “Asiagemüse gebraten mit Erdnußsauce nach Peking-Art” sowie “Gaeng Panang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Kaffir, Limetten und roten Panang Curry” und schließlich noch “Gebratene Ente mit verschiedenen Gemüse in Tamarindensauce“. Ich tendierte einen Moment zwischen der Hähnchenbrust und der Ente hin und her und entschied mich schließlich für das asiatische Entengericht, das natürlich mit Reis serviert wurde. Ein wenig Sambal Olek auf dem Reis sorgte für zusätzliche Schärfe, wie ich sie ja bekanntlichermaßen sehr mag.

Ente in Tamarindensauce / duck with tamarind sauce

Ich wußte als ich bestellte um was es sich bei Tamarinde handelt. Daher recherchierte ich nach dem Mittag gleich mal – hatte jedoch Tamarine statt Tamarinde gelesen – und stieß bei Wikipedia auf einen Artikel über süd- und mittelamerikanische Krallenaffen. Nun, dass die asiatische Küche auch Dinge verwendet, die in Europa eher nicht im Kochtopf landen war mir ja bekannt, aber eine Sauce aus Primaten, und dann auch noch einer amerikanischen Art, das erschien mir dann doch etwas zu unwahrscheinlich. Was so ein kleiner Buchstabe doch ausmachen kann… 😉
Also schaute ich noch einmal genauer nach und fand schließlich die Tamarinde, die indische Dattel oder Sauerdattel, die in der indischen, thailändischen, indonesischen sowie auch afrikanischen Küche Verwendung findet. Das machte mehr Sinn und damit erschloß sich mir auch, was die kleinen, dunkelroten Schoten waren, die ich in zwischen dem Gemüse entdeckt hatte. Außerdem fanden sich zwischen den Scheiben Entenfleisch wieder einmal reichlich Gemüsesorten, darunter Kohl, Lauch und Sojakeime sowie wenn ich recht sah sogar ein Lorbeerblatt ein Kafirlimettenblatt (Danke an Britta für den Hinweis). War wieder einmal sehr lecker, der Geschmack war leicht herb aber sehr angenehm. Einziger Kritikpunkt daran war, dass einige der Kohlstücke ziemlich hart waren und sich eher schwer beißen ließen. Aber das trübte den Genuß nur minimal.
Ganz vorne in der Beliebtheit unter den anderen Kantinengästen lag heute aber eindeutig der Krustenbraten, zu dem die wenigsten wie ich feststellen mussten Gemüse oder einen Salat gewählt hatten. Ihm folgten die Asia-Speisen und die Hähnchenbrust, wobei ich glaube dass die Hähnchenbrust knapp hinter den Asia-Gerichten lag. Das Kichererbsencurry konnte ich nur vereinzelt entdecken. Vielleicht sollte ich dem Krustenbraten bei Gelegenheit mal wieder eine Chance geben, wenn so viele da zugreifen, kann er ja gar nicht so schlecht sein.

Mein Abschlußurteil:
Ente in Tamarindensauce: ++
Reis: ++

Ente Asiatisch [25.03.2010]

Thursday, March 25th, 2010

Heute gefiel mir irgendwie nichts von den regulären Gerichten. “Gebratenes, mariniertes Tofu mit Ingwer-Currygemüse” als heutiges Vitality-Gericht klang vielleicht interessant, aber ich bin leider kein Freund von Tofu. Als traditionell-regionale Speise bot man “Gekochter Tafelspitz mit Wirsinggemüse mit Meerrettichsauce, dazu Boullionkartoffeln” an, was notfalls noch gegangen wäre, aber worauf ich heute auch keinen so großen Appetit hatte. Die Sektion Globetrotter schließlich wartete mit “Roter oder weißer Currywurst mit Pommes Frites” auf, was ebenfalls durchaus aktzeptabel, mir aber heute zu fett gewesen wäre. Also wandte ich mich den Asia-Gerichten zu und sah dort neben “Pad Pak Ruam Mit – Gebratenem frisches Gemüse mit Austernsauce” und “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-sauerer Sauce” auch “Ente mit frischen gebratenem Gemüse” als Tagesangebot entdeckte und hier sofort zuschlug. Ente erschien mit genau das richtige für den heutigen Frühlingstag. Dazu gab es noch kostenlos einen Glückskeks.

Ente & Gemüse

Eine wirklich gute Wahl, ich hatte den Asiatischen Speisen viel zu lange den Rücken gekehrt und fast schon vergessen wie lecker sie hier im Betriebsrestaurant sind. Die Entenfleisch-Scheiben ruhten auf einem Bett aus verschiedensten gebratenen Gemüsen wie Paprika, Frühlingszwiebeln, Bambussprossen, Lauch und einigem mehr. Vermischt war alles mit einer dunklen, leicht herben Sauce. Die Fleisch-Gemüse-Mischung wurde nach Gewicht berechnet, während der Reis dazu in beliebigen (handelsüblichen) Mengen kostenlos ist. Dabei ist es immer schwierig beides in ausgewogenen Mengen zu nehmen – aber heute war es mir glücklicherweise gelungen nicht zu viel und nicht zu wenig Reis zu nehmen. In der Summe ein ausgewogenes und sehr schmackhaftes Mittagessen, dass mich in Bezug auf Asia-Gerichte wieder auf den Geschmack gebracht hat. Ich verspreche nichts, aber ich denke dass ich in Zukunft wieder häufiger hier zuschlagen werde. Und der Zettel im Glückskeks verhieß auch gutes…
In der Beliebtheit lag natürlich die Currywurst mit Pommes ganz vorne. Auf Platz zwei lagen dann wohl die Asia-Gerichte, gefolgt vom Tafelspitz und schließlich dem Tofu. Hatte ich auch nichts anders erwartet um ehrlich zu sein. 😉

Mein Abschlußurteil
Ente mit Gemüse: ++
Reis: ++

Ente, Blaukraut & Kloß [22.10.2009]

Thursday, October 22nd, 2009

Mein erster Blick fiel heute auf das “Piccata ‘Milanese’ vom Schwein auf Gabelspaghetti und Tomatensauce“, eine Schnitzel mit einer Kruste aus Semmelbröseln und Parmesan und einer Tomatensauce mit Erbsen, welches man im Bereich der internationalen Gerichte anbot. Aber auch die in das Abteilung “leicht und bekömmlich” zu findende “Rührei mit Spinat und Salzkartoffeln” wäre durchaus eine Alternative gewesen. “Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce” wiederum sagte mir weniger zu und das “Mo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chilli-Zitronengrassauce” fiel aus weil ich ja bekanntlichermaßen den Geschmack von Zitronengras nicht so mag. Aber am besten gefiel mir schließlich dann doch mal wieder jenes Gericht, was in der Abteilung “Traditionell und Regional” angeboten wurde: “1/4 Ente mit Orangensauce, Blaukraut und Kartoffelknödel“. Die ließ ich mir vom netten Küchenpersonal reichen.

Ente, Blaukraut & Kloß

Im Gegensatz zum Orangenpochierten Seelachsfilet schmeckte man den Orangengeschmack dieses mal kaum raus Daher verzichtete ich auch darauf ihn im Titel zu erwähnen. Außerdem war die Sauce auch ziemlich wässrig – hier hätte wohl noch etwas Soßenbinder gefehlt. Die Ente war soweit ganz ok, wenn auch etwas sehr hart gebraten und mit etwas wenig Fleisch, das man auch noch ziemlich umständlich zwischen den zahlreichen Knochen herauslösen musste. Außerdem fand sich ein riesiger Streifen reinen Fettes innerhalb Entenkörpers. Das habe ich schon besser erlebt. Das Blaukraut entsprach in Qualität und Geschmack jenem von gestern – etwas kräftiger und säuerlicher als ich es gewohnt bin – aber gut. Auch am Kartoffelkloß habe ich nichts auszusetzen gehabt – ein schmackhafter, regulärer Kloß ohne Füllung mit Semmelbrösel. War mal wieder ganz gut, aber ich weiß dass es auch noch besser geht. Vielleicht wäre das Piccata Milanese heute doch eine gute Alternative gewesen – außerdem fiel mir auch auf dass ich in letzter Zeit meistens nur die traditionell-regionalen Gerichte nehme. Das werde ich versuchen ab morgen mal zu ändern.

Mein Abschlußurteil:
Ente: +
Orangesauce: +/-
Rotkraut: ++
Kartoffelkloß: ++

Ente mit Rotkohl & Klößen [29.10.2009]

Tuesday, September 29th, 2009

Der heutige Renner in der Kantine war offensichtlich ein Wiener Schnitzel mit Pommes. Die Schlange die sich dort gebildet hatte ließ mich erst einmal meinem Herdentrieb folgen und mich in der Schlange anstehen. Aber als ich noch mal in genauer in die Speisenvitrine schaute, entdeckte ich etwas weitaus besseres. Ich löste mich also aus der Schlange und begab mich zu der fast leeren Theke, an der Ente mit Rotkohl und Klößen angeboten wurde und ließ mir einen Teller davon geben. Dazu gab es noch einen kleinen Becher Quark mit frischen Obst.

Entenbrust mit Kloß

Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Portion war zwar nicht allzu groß, aber zum satt werden rechte es. Zu einem wirklich riesigen Kartoffelkloß hatte die Küchenkraft mir drei Scheiben Entebrust, Rotkohl (oder Blaukraut wie es genannt wurde) sowie etwas Sauce und etwas Petersilie für die visuelle Aufwertung auf den Teller getan. Alternativ hätte es soweit ich es gesehen habe auch eine Entenkeule haben können – aber Brust ist mir da natürlich lieber, da sie weitaus einfacher zu verzehren ist als so eine Keule. Das Fleisch war nicht ganz so zart wie ich es von Entenbrust her kenne, aber dennoch sehr schmackhaft. Vor allem die würzige Kruste gefiel mir sehr gut. In der Summe ein wirklich gelungenes Gericht, dass sich als mehr als gute und vor allem weitaus kaloriearmere Alternative zu einem eindeutig aus der Friteuse stammenden Schnitzel mit Pommes Frites. Ich auf jeden Fall war wieder zufrieden und schloss das Mittagsmahl mit dem kleinen Becherchen Quark mit zahlreichen Obststückchen darin ab.

Mein Abschlußurteil:
Entebrust: +
Rotkohl: ++
Kloß: ++

Paul & his rubber duck

Saturday, August 8th, 2009


Paul & his rubber duck

Ich weiß nicht wer unserem kleinen Mops dieses Spielzeug geschenkt hat, aber es erweist sich wirklich als ziemlich nervtötend. Warum? Ganz einfach: Die Ente quietscht wenn man sie drückt (oder als Hund mit der Schnauze aufnimmt). Was das für einen Geräuschpegel ergibt, wenn ein junger, verspielter Hund darauf herumbeißt kann man sich ja in etwa vorstellen. Leider sind die Versuche die Tröte zu entfernen alle fehlgeschlagen – aber wir lassen ihm den Spaß, denn er liebt dieses Ding wirklich über alles. Wenns zu nervig wird, wird das Spielzeug einfach irgendwo abgelegt, wo er nicht dran kommt.

Entenbrust mit Erbsenpüree [17.06.2009]

Wednesday, June 17th, 2009

Was für ein Tag. Heute mußte ich um 6 aufstehen um kurz vor 7 Uhr in der Firma zu sein – denn es ging wieder nach Karlsruhe. Und heimgekommen bin ich gegen 22:20 Uhr, da ich noch nach der Rückkehr einiges zu tun hatte. Und morgen gehts auch wieder so früh los. Damit mache ich wenigstens meinen Vermietern einen Strich durch die Rechnung, die irgendwelche Handwerker für 8.00 Uhr bestellt haben (früher ging wahrscheinlich seitens der Handwerker nicht) – da bin ich nämlich schon weg. Netter Versuch…
Na ja, ich war heute aus o.g. Grund natürlich auch wieder im Betriebsrestaurant in Karlsruhe zum Mittagessen. Aus der umfangreichen Auswahl entschied ich mich nach einigem Überlegen für eine Entenbrust mit Fenchel-Spinat und Erbsenpüree, für das ich samt einer Cola und einem Brombeerquark 6,45 Euronen löhnen musste.

Entenbrust mit Erbsenpüree

War zwar eine eher kleine Portion (weswegen ich mich auch für das zusätzliche Dessert entschied), aber Qualitativ durchaus hochwertig. Die Entenbrust war angenehm zart und mit einer leckeren Kräutermarinade versehen, das Topping aus Fenchel und Spinat schmeckte würzig und passte gut dazu. Und die Sättigungsbeilage aus pürierten Erbsen mit Zwiebeln und einigen Gewürzen erwies sich als wirklich leckere alternative zu den üblichen Speisen dieser Art wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis. Alles in allem nicht gerade günstig, aber für so ein gutes Gericht bin ich auch gerne mal bereit ein wenig mehr zu zahlen.

Mein Abschlußurteil:
Entenbrust: ++
Erbsenpüree: ++

Entenkeule mit Rotkohl & Klößen [05.11.2008]

Wednesday, November 5th, 2008

Auch wenn Gros Rest des heutigen Angebote in der Maarweg-Kantine (darunterz.B. Heringstip Hausfrauen-Art) heute nicht so dolle erschienen, so entschieden wir uns heute doch für einen weiteren Besuch in dieser Essenslokation. Denn das mit 5,90 €uronen teuerste Angebot heute war einfach zu verlockend: “Entenkeule mit Mandelsauce, Rotkohl und Klößen“.

Und ich bereute die Entscheidung wirklich nicht. Obwohl die Klöße und der Rotkohl eher Kantinenstandard waren und ich einen Kloß mehr begrüßt hätte, so machte die Entenkeule das ganze doch wett. Das Fleisch war wie bei Ente erwartungskonform etwas fester und vor über die Maßen reichlich vorhanden. Bis auf den Hauptknochen samt Gelenk fanden sich auch so gut wie keine ungenießbaren Komponenten (Fett oder Sehnen) daran. Als etwas tricky stellte sich der Versuch heraus, das Fleisch mit Hilfe von Messer und Gabel vom Knochen zu schälen. Durch die Beigabe der Sauce fiel das “in-die-Hand-nehmen” ja leider aus. Letztlich konnte ich diese Aufgabe aber sehr zufriedenstellend lösen. 😉

Im Rückblick gesehen war der heutige Besuch in der Kantine eine wirklich sehr gute Entscheidung, denn nicht nur daß die Keule selbst sehr gut gelungen war – die Portion erwies sich trotz ihres zuerst etwas mickrig wirkenden Aussehens dann doch als sehr sättigend. Ich war jedenfalls sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Rotkohl: +
Klöße: +

Gründeln

Monday, March 12th, 2007

Ein Pärchen gründelnder Enten – aufgenommen am Sonntag bei Rotenburg an der Fulda mit dem Canon EF 75-300 Teleobjektiv.