Chop Suey mit Ente, Rind & Pute [03.02.2011]

In der regulären Küche standen mit Gnocchi mit Austernpilzen, Ergelingen, Spinat und feinem Walnussöl bei Vitality (habe ich hier schon mal probier), Sauerbraten vom Rind mit Kartoffelknödel bei den traditionell-regionalen Speisen und schließlich Lasagne al forno bei Globetrotter (was ich hier bereits verzehrt hatte) durchaus akzeptable Angebote existierten, wollte ich den Donnerstag nutzen der Asiatischen Küche meine Gunst zu erweisen. Dort standen heute neben Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce und Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massamen Curry heute auch Chop Suey mit Fleisch von Ente, Rind und Pute, mit frischem Gemüse in scharfen roten Curry auf der Karte. Und dieses Gericht mit gleich drei verschiedenen Fleischsorten klang mir sehr verlockend. Außerdem hatte ich dieses scheinbar noch nie probiert gehabt, ein Grund mehr hier zuzuschlagen. Dazu gab es wie immer ein Schälchen Reis, das ich mit etwas süß-scharfer Chilisauce garnierte, außerdem kam noch ein Glückskeks und ein Becher Pfirsichjoghurt hinzu.

Chop Suey with duck, beef & turkey

Ich hatte natürlich versucht eine ausgewogene Menge von allen Komponenten in meine Schale zu bekommen. So gelang es mir alle drei Fleischsorten ausgiebig zu testen. An Ente und Pute gab es absolut nichts auszusetzen, einzig beim Rind entdeckte ich ein bis zwei Stücke, die etwas Knorpel und Fett enthielten – worüber ich aber hinweg sehen kann. Dazu gab es wie bei den Asia-Gerichten üblich eine bunte Auswahl an verschiedensten Gemüsesorten – ich entdeckte Paprika in allen rot, grün und gelb, Salat, Sprossen, Frühlingszwiebeln, Karotten und einiges mehr. Einzig die sonst so vertrauten Zucchini vermisste ich heute, Und alles fand sich ein einer leicht scharfen roten Currysauce, was in der Summe und gemeinsam mit dem Reis ein sehr leckeres und sättigendes Mittagsgericht ergab. Der Joghurt als Nachtisch wäre hier wirklich nicht mehr notwendig gewesen, war mit seinen reichlichen Fruchtstücken dennoch ein gelungener Abschluß des heutigen Mittagmahles. Den Glückskeks hob ich mir aber bis zum Nachmittag auf.
In der allgemeinen Beliebtheit schien meines Eindruckes nach heute die Lasagne al forno den ersten Platz zu belegen. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber sehr knapp gefolgt vom Rinder-Sauerbraten. Zwar belegten die Gnocchi damit nur den vierten Platz, aber waren eindeutig auch nicht ganz unbeliebt. Dabei war es natürlich abzusehen gewesen dass Lasagne das Rennen macht, so etwas trifft einfach den Volksgeschmack. Dabei versuche ich immer gegen den Strom zu schwimmen, aber ich bin halt was Essen angeht schon immer ein kleiner Rebell gewesen…

Mein Abschlußurteil:
Chop Suey mit Ente, Rind & Pute: ++
Reis: ++
Pfirsichjoghurt: ++

Gebratene Ente in Hoi-Sin-Sauce [02.12.2010]

Auch heute schwächelte die reguläre Küche zumindest meiner Meinung nach mal wieder etwas. Weder der Schweinebraten mit Biersauce und Kartoffelknödel bei Globetrotter noch die traditionell-regionale Gefüllte Paprikaschote auf Tomatensauce und Kartoffelpüree erschienen mir sonderlich Interessant. Am ehesten hätte mich hier vielleicht noch das heutige Vitality-Gericht in Form eines Risotto mit Austernpilzen und Ruccola gereizt, aber ich hatte heute ja noch kein asiatisches Gericht auf dem Tablett gehabt, also wandte ich meine Aufmerksamkeit dieser Sektion zu. Neben Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce und Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem rotem Curry entdeckte ich dort auch Gebratene Ente mit frischem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce, was mir sehr verlockend erschien und auch noch gut aussah. Somit war meine Entscheidung für dieses Gericht gefallen und ich brauchte es das ganze nur noch mit einer Schale Reis und einem Löffel süßer Chilisauce zu ergänzen.

Gebratene Ente in Hoi-Sin-Sauce / Fried duck in Hoi Sin Sauce

Bei Hoi-Sin- oder Hoisin-Sauce handelt es sich übrigens um eine aus der chinesischen und auch vietnamesischen Küche bekannte Sauce die unter anderen aus fermentierten roten Sojabohnen, Zucker, Essig und Chili hergestellt wird. Ich hatte die Sauce ja schon einmal öfter im Zusammenhang mit asiatischen Gerichten hier in der Kantine gehabt und mich in früheren Beiträgen bereits dazu ausgelassen, daher will ich es bei dieser kurzen Einführung belassen und mich dem Gericht zuwenden. Zu den reichlich vorhandenen panierten Entenfleischstücken fand sich wie üblich eine reichliche Auswahl verschiedener Gemüsesorten in dieser Speise, darunter Zucchini, Karotten, Kohl, Frühlingszwiebeln, Sprossen und Salat. Zwar erwiesen sich einige der Stücke als recht knusprig, aber da es sich nur um Einzelfälle handelte lasse ich das nicht in die Wertung einfließen. Insgesamt war ich auf jeden Fall mal wieder sehr zufrieden mit meiner Wahl, bei den Asia-Gerichten kann man aber auch so gut wie nie etwas falsch machen – die Entscheidung für eine solche Zusammenstellung hat mich bisher nie wirklich enttäuscht.
Die Allgemeinheit der Kantinengäste war heute aber mehr dem Schweinebraten zugeneigt und es bestand kein Zweifel, dass dieser auf der Beliebtheitsskala den ersten Platz belegte. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und auf Platz drei das Risotto. Die Paprika folgte diesem knapp auf Platz vier – alles natürlich wie immer nur gemäß meines subjektiven Eindrucks während meines Aufenthaltes dort.

Mein Abschlußurteil:
Ente in Hoi-Sin-Sauce: ++
Reis: ++

Gebratene Ente – süß-sauer [09.11.2010]

Als ich entdeckte dass man heute an der Asia-Theke neben Feng Shi Tzau Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art und Nue Pad Humman Hoi – Gebratene Rindfleischstreifen mit Pilzen und frischem Gemüse in Austernsauce auch Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in süß-sauerer Sauce gab, stand meine Entscheidung hierfür eigentlich ziemlich schnell fest. Zuerst hatte ich ja überlegt beim heutigen Globetrotter-Gericht in Form von Gebratener Hähnchenbrust in Zitronen-Honigsauce mit Gemüsereis zuzugreifen. Das Vitality-Angebot Farfalle al peperoni oder die traditionell-regionale Rote oder weiße Currywurst mit Pommes Frites, welche ich hier in weiß und hier bereits mal versucht hatte, reizten mich nicht sonderlich. Aber Ente süß-sauer klang für mich heute einfach zu gut. Dazu gabs wie üblich eine Schale Reis, die ich mir mit süß-scharfer Sauce garnierte.

Ente süß-sauer / Duck sweet-sour

Wie nicht anders zu erwarten erwies sich dieses Asia-Gericht auch heute als gute Wahl. Neben reichlich Entenfleisch fand sich in der süß-saueren Sauce natürlich auch die üblich eine umfangreiche Auswahl an Gemüsesorten. Ich entdeckte Zucchini, Paprika in rot, gelb und grün, Frühlingszwiebeln, Sojasprossen, Eisbergsalat, und vieles mehr. War wirklich sehr zufrieden.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher lag natürlich die Currywurst weit abgeschlagen vorne auf dem ersten Platz – ich hatte aber natürlich auch mit nichts anderes erwartet. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt vom der Hähnchenbrust. Die Farfalle sah ich eher selten – aber auch das entsprach meinen Erwartungen.
Im Nachhinein gesehen wären die gebratenen Glasnudeln natürlich durchaus eine Alternative gewesen – und was die Kalorien angeht mit Sicherheit auch optimaler. Aber wenn es schon mal Ente gibt, und dann auch noch süß-sauer, da musste ich einfach zuschlagen.

Mein Abschlußurteil:
Ente süß-sauer: ++
Reis: ++

Ente in Chili-Ingwer-Sauce [09.08.2010]

Von der regulären Küche konnte mich heute irgendwie nichts begeistern. Am ehesten hätten mir wohl die “Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten” noch gelegen, sowohl die “Schweinebratwurst auf Sauerkraut mit Kartoffelpüree” aus Tradition der Region sowie das “Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen” bei den Globetrotter-Gerichten erschienen mir zu kalorienreich. Im Asia-Bereich lockten neben “Chinagemüse mit Tongo Pilzen in Erdnußsauce nach Quanton Art” und “Gaeng Pad Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse, Bembussprossen und Kokosmilch in scharfem rotem Curry” heute auch “Ente mit gebratenem Gemüse in Chili-Ingwer-Sauce“. Ente erschien mir lecker und die Chili-Ingwer-Sauce klang geschmacklich verlockend – also entschied ich mich kurzfristig für dieses Gericht. Dazu gab es wie üblich Reis, den ich mir mit etwas Sambal Olek garnierte.

Ente in Chili-Ingwer-Sauce

Natürlich war der Hauptbestandteil dieses Gericht wieder die bunte Auswahl an verschiedenen Gemüse. Ich entdeckte Zucchini, Blumenkohl, Karotten, Frühlingszwiebeln, Sprossen und Mungobognenkeimlinge – einiges konnte ich aber nicht eindeutig identifizieren. Außerdem fanden sich natürlich auch reichlich Stücke zarten Entenfleisches, teilweise mit Haut. Und alles war in einer leicht süßlich-scharfen, wie ich fand sehr schmackhaften Sauce aus Ingwer mit Chili garniert. Fand ich sehr gelungen und war eindeutig mal etwas anderes als die üblichen Asia-Gerichte.
Unter den anderen Kantinenbesuchern erschien mir heute ziemlich eindeutig das Paprikarahmschnitzel den ersten Platz zu belegen. Ihm folgten die Asia-Gerichte aus Platz zwei, dann die Gnocchi und schließlich die Bratwurst. Ich hätte bei der Bratwurst eine größere Beliebtheit erwartete, aber natürlich basieren meine Beliebtheitsschätzungen wie immer auf einer Momentaufnahme während meines Besuches.

Mein Abschlußurteil:
Ente in Chili-Ingwer-Sauce: ++
Reis: ++

Ente in Kokosmilchsauce [27.07.2010]

Heute bot die westliche Küche mit “1/2 Grillhähnchen mit Pommes Frites und Ketchup” im traditionell-regionalen Bereich zwar etwas sehr verlockendes, aber für mich war dies eindeutig zu kalorienreich. Besser wären hier sowohl die “Tortellini in Schinken-Erbsensahnesauce” als heutige Globetrotter-Speise gewesen, auch wenn die Sahne in der Sauce etwas verdächtig klang. Das beste wären aber mit ziemlicher Sicherheit die “Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis” bei Vitality gewesen und ich war kurz davor diese Speise zu wählen. Doch es sollte anders kommen, denn ich entdeckte an der Asia-Theke neben “Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce” und “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce” (das ich hier übrigens schon mal versucht hatte) auch “Ente mit gebratenem Gemüse in Kokosmilchsauce“, was mich sowohl von der Beschreibung als auch visuell sehr ansprach. Also entschied ich mich dafür, natürlich zusammen mit einer Schale Reis, die ich wie üblich mit einem Esslöffel Sambal Olek garnierte.
Ente in Kokosmilchsauce
Leider ist das Bild heute etwas unscharf geworden, dies bitte ich zu entschuldigen, aber man kann so denke ich dennoch erkennen um was es sich handelt. Neben zarten, großen Entenfleischstücken fand sich in der Kokosmilchsauce auch wieder eine sehr bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Unter anderem entdeckte ich Zucchini, Karotten, Blumenkohl, rote und gelbe Paprika und in kleine Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln. Die Zubereitung selber war dabei eher mild und harmonierte meiner Meinung nach gut mit dem Sambal Olek, welches ich unter den Reis gemischt hatte.
Der große Renner unter den anderen Gästen des Betriebsrestaurants war heute wie nicht anders zu erwarten natürlich mit deutlichem Vorsprung das halbe Hähnchen. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Speisen, danach sehr knapp die Tortellini auf Platz drei und schließlich die Chili-Linsen. Die Salatschüsseln und Sushi-Platten die sich ebenfalls auf dem einen oder anderen Tablett sah lasse ich wie üblich aus dieser Wertung heraus.
Mit Sicherheit war die Ente wie bereits oben erwähnt was die Kalorien angeht nicht die günstigste Wahl, aber ich bereute meine Wahl dennoch nicht. Und die Sättigung hätte bei den Chili-Linsen definitiv nicht so lange angehalten wie bei diesem Asia-Gericht.

Mein Abschlußurteil:
Ente in Kokosmilchsauce: ++
Reis: ++